Ihre Meinung zu: Harter Fels verzögert Rettung eines Jungen aus Erdloch

21. Januar 2019 - 16:21 Uhr

Spanische Rettungskräfte versuchen seit mehr als einer Woche, den zweijährigen Julen aus einem 100 Meter tiefen Erdloch zu befreien. Nun wird an einem Parallelschacht gearbeitet. Von Oliver Neuroth.

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Kommentare

Glück auf!

Allen beteiligten gutes Gelingen, Glück auf und viel Kraft und Ausdauer!
Möge Barbara ihr übriges dazu tun!

Ich habe selbst Tunnel mit aufgefahren und weiss wie wiedrig die Umstände von jetzt auf gleich sein können. Respekt schon jetzt vor dieser logistischen und bergmännischen Meisterleistung.

Das Kind ist tot

Das Kind hat keinerlei Überlebenschance, das muss doch allen Beteiligten klar sein, nach so einer langen Zeit.

@Doktor Choukou

Vielen Dank für Ihre Ferndiagnose anhand paar Berichte aus den Medien. Können alle darauf verzichtet.

Aber das ändert nichts an den Rettungsmaßnahmen. Man wird - wie immer - so lange weiter machen, bis die Person geborgen ist, oder bis gar nichts mehr geht.

Der Wahrscheinlichkeit nach

Ist das Kind tot.
Doch gibt es gelegentlich Wunder und man darf die Hoffnung nicht aufgeben.

Wieso war das Bohrloch nicht abgesichert?

Ich bin mir sicher, die Rettungsmannschaft versucht alles Menschenmögliche, den Jungen doch noch zu retten. Vielleicht geschieht das Wunder und der Junge wird lebend geborgen. Wichtig wäre Sauerstoff und Wasser. Ich hoffe, keiner der Retter kommt beim waagerechten Ausschachten zu Schaden. Was ich aber absolut nicht begreife, ist das ungesicherte Bohrloch. Eine schwere Metallplatte hätte doch genügt. Ich hoffe, die Verantwortlichen werden hier zur Rechenschaft gezogen.

Gewissenloser Brunnenbohrer

Bedenkt man, was den Eltern seit der ersten Sekunde des Unfalls für ein Leid zugefügt wurde, dann kann man nur hoffen, dass der für das unabgedeckte Loch verantwortliche Brunnenbohrer gefunden und entsprechend bestraft wird. Möge trotz aller Bedenken das Unglück ein gutes Ende finden.

15:44 von Doktor Choukou

vermute ich auch
aber versetzen sie sich mal in die Lage der Verantwortlichen rein

die "Rettung" einzustellen

Mir ist es......

ein Rätsel, wie man einen solchen Schacht ohne Absperrung oder Abdeckung einfach in der Landschaft stehen lassen kann! Stollen, Höhlen usw. üben bekannterweise besonders auf Kinder eine große Anziehungskraft aus und es hat ja auch schon genügend Unglücke gegeben! Wann, wenn nicht hier, sollte man auf ein Wunder hoffen und dafür beten?

16:25 von Heißer Schnee

war doch abgesichert !
rechnen sie damit, dass jemand in ein Loch mit 30 cm Durchmesser reinfallen kann ?
Wie sicher muß die Welt sein, dass einem 2 Jährigen Unbeaufsichtigten nichts passiert ?

Welche Worte fallen mir ein wenn ich...

...hier manche Kommentare von erwachsenden Menschen lese?

Pietätlos und mangelnder Respekt und eine Zurückhaltung
gegenüber den Eltern des Kleinkindes.

Auch die Rufe, daß der Verantwortliche
Brunnenbauer bestraft werden muß irritieren mich.

So tragisch dieser Unfall ist, so ist es in erster Linie eben
ein tragischer Unfall, den keiner mit Vorsatz herbeigeführt hat.

Auch wenn einige meinen, daß z.B. die Eltern ihre
Sorgfaltspflicht verletzt hätten, oder der Brunnenschacht
nur unzureichend gesichert wurde sind alle mühselig
und nach meinem dafürhalten völlig unnötig und darüber hinaus verfrüht.

Und die User die alles schon wissen (zu glauben), die also den Tod des
Jungen jetzt schon wissen sage ich in aller Deutlichkeit.

Bitte abwarten, runterfahren und beten oder hoffen,
daß die kleine zugegebenerweise geringe Überlebungschance
des Jungen noch nicht vorbei ist.

Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.

Was mich wirklich beeindruckt...

... ist die Tatsache, dass nicht schlicht von einem verschütteten oder verletzten Kind in Spanien gesprochen wird, sondern dass dieser kleine Mensch in den Medien bei seinem Namen genannt wird!

Das erzeugt bei mir ein Solidaritätsgefühl, dass es mir eiskalt den Rücken runter läuft, wenn ich mir diesen kleinen Knirps in mehr als 70m Tiefe vorstelle.

Ich finde es immer wieder sagenhaft, welche Kräfte eine Gesellschaft aufbringen kann, wenn es um die Rettung einzelner geht. Es werden hunter von Tonnen Schutt beseitigt, zig Meter Tiefe Tunnel gegraben und niemand denkt ans Aufgeben und sei die Situation noch so hoffnungslos.

Warum wir es dann alle zusamme nicht schaffen diese Welt für alle Menschen zu einem besseren Ort zu machen, ist mir absolut schleierhaft. Vermutlich bauchen all die Menschen die leiden in den Medien einen Namen, bevor wir begreifen, dass es sich wirklich um fühlende, lebende Wesen handelt, die einfach nur auf ein besseres Leben hoffen!

Wie würde ich es dem Jungen

und seinen Eltern wünschen, dass die Rettung noch gelingt und die Anstrengungen der Helfer belohnt werden! Auch wenn es ein kleines Wunder wäre, es wäre wunderbar

An die Fraktion hier

die das Kind für tot halten oder erklären wollen: den Tod kann nur(!) der Arzt feststellen. So lange tun alle Nichtmediziner alles nötige zur Lebensrettung und Erhaltung.

Gilt auch für jeden anderen Unfall oder Notfall zu dem man gelangt.

Ansonsten ist es auch zivilisatorisch geboten einen Leichnahm im Todesfall zu bergen, wenn dies irgendmöglich ist. Auch das ist zur Trauerbewältigung maximal wichtig!

Ich hoffe auf ein Wunder

Man darf die Hoffnung nie aufgeben ! Wunder hat es immer schon gegeben und somit müssen die Bergungsarbeiten so lange weitergehen bis der Junge geborgen ist.

um 16:38 von Sisyphos3

Ja, man muss damit rechnen, dass ein Kleinkind da reinfallen könnte. 2-Jährige sind flink wie Wiesel. Kaum dreht man sich kurz weg, sind sie schon woanders. Viele Eltern werden Ihnen da schockierende Erlebnisse schildern können. Auf der Straße sitzt man sie deshalb in den Kinderwagen oder hält sie an der Hand. Beim Picknick ist halt eine ganz andere Situation. Man denkt, alles sei sicher, hat das Kind natürlich immer im Auge und dann das.

@Sisyphos3

Wie kommen Die darauf, dass das Kind unbeaufsichtigt war? Weil es nicht angeleint wurde?

Selbst wenn Sie persönlich 1m von dem Jungen entfernt gestanden hätten, meinen Sie, Ihre Reflexe hätten ausgereicht, um ihn noch zu fangen, als er fiel?

Wer kann sich noch an das Wunder von Lengede

erinnern ? Da waren Bergleute verschüttet und nur durch einen gebohrten Rettungsschacht wurden sie nach tagelangen warten gerettet. Nun sind kleine Kinder aber in einer anderen Körperlichen Verfassung wie Erwachsene , aber es kann gelingen,denke ich.

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