Kommentare

Waffen aus der Urwaldschmiede ####

Cool, was sich die Leute alles trauen und bewältigen - wenn es demnächst derlei nicht via elektronischen Bauplan per 3D Druck einfacher und präziser zu fertigen gibt … Mit Knarren aus "irgend einer" Schmiede könnte man ja auch ein Problem haben … auch vernünftige Munition wächst ja nicht auf Bäumen.

Das erinnert mich an Afghanistan, damals...

als die Waffenschmieden der die Russen bekämpfenden noch von unseren Medien glorifiziert wurden als kleinen Mannes Heldenwerkstätten; da wurde alles gearbeitet, von der AK47 bis...
Hat damals jemand wirklich geahnt, was aus diesen Freiheitskämpfern mal würde.
Um so begreiflicher müßten wir mit unseren heutigen Gebaren in der Beistandspolitik agieren.
Aber statt dessen werden die immer lauter, die auch in ihren eigenen Ländern die Waffengesetze nach US-Vorbild(?) liberalisieren wollen, ob Tschechien oder Brasilien...

Eine positive Erwähnung von Duterte ...

"seit Rodrigo Duterte Präsident ist, geht der Staat härter gegen die illegalen Waffenschmiede vor."

Da wird das Problem beleuchtet, dass die Philippinen von Familienclans beherrscht werden, die superreich sind. Der Mann von Gloria Arroyo z.B. flog mit dem eigenen Flugzeug auf die nächste Insel.

Und gleichzeitig der kaum begrenzte Kapitalismus dazu führt, dass professionelle Krankenbehandlung für die Armen dank fehlender Versicherung meist ausgeschlossen ist.

Handwerk hat auch in Asien einen goldenen Boden

Dort ernährt es die Familie.
Heckler und Koch, Glock, Walther, Benelli, Beretta, Sig Sauer, Steyr und wie sie alle heißen, die diese Waffen bauen, sind nicht besser.

Zweifel sind berechtigt!

Über diese Urwald-Waffenschmiede habe ich mal einen Bericht im TV gesehen. Es wurde nicht eine einzige funktionsfähige Waffe vorgeführt und Techniken sowie Werkzeuge ließen bezweifeln, dass jemals eine solche diese "Produktionsstätten" verlassen hätte. Völlig unglaubwürdig!

Schrottplatz

also was man auf den Bildern sieht sind alles 1911er . Eine SigSauer (made in Germany) is dabei. die mit den vergoldeten Teilen ist auch keine „Standard-Waffe“ , alle haben skellierte Hämmer .... das sieht eher nach einen Schrottplatz von Sportschützenwaffen aus. Ich bezweifel stark das die Urwaldmenschen dort gezogene Läufe heratellen können. Dort wird max. versucht aus dem gabzen Schrott was funkionierenden zusammen zu basteln , mehr nicht ! .... wenn dort AKs, oder Waffen vom Militär (große Stückzahlen, da viele passende Teile) rumliegen würden ok , aber so ? .... die Sig hat übrigens mal über 2000 € gekosten . Das wissen die nichma und verschleudern das .....

Zu 15:40 von artgenosse "Zweifel sind berechtigt!"

Das sehe ich auch so. Eine tolle Geschichte, nicht so ganz nachvollziehbar.

" aus Stahl versunkener Schiffswracks"

Die diverse Munition dazu, u.a. zum US Army-Colt von 1911, liefern die "Produktionsstätten" auch noch?

unglaubwuerdig?

Wenn Sie, wie ich, seit Jahren in den Philippinen leben wuerden und ihre Informationen nicht nur aus TV.Berichten beziehen wuerden wuessten Sie, das taeglich der Gegenbeweis angetreten wird - durch sehr gut funktionierende Waffen, eben aus diesen Schmieden, wie z.B, in Danao (CEBU)
Also nicht weiter "glauben" sondern besser in der Realitaet erfahren ! Aber das scheint ja nicht mehr modern zu sein!

@ stebon, um 15:53

Ich beneide Sie zwar nicht um Ihr offensichtliches Wissen bzgl. der Feuerwaffen, aber ich bewundere es trotzdem, wenn jemand derart detaillierte Kenntnisse besitzt.

Waffen aus der Urwaldschmiede

Ich habe so meine Zweifel das alle Teile selbst gefertigt sind wie zB. einen gezogen Lauf mit Drall zu versehen. Dazu gehören Spezial Werkzeuge mit großer Leistungsaufnahme ( Strom ). Da denke ich der Sohnemann des einen " Waffenschmieds " sieht die Sache seinen Vaters schon mit anderen Augen.
"
Wird er die Familientradition fortsetzen? "Auf keinen Fall", erklärt Lani bestimmt, "ich mache die Schule zu Ende. Und dann gehe ich vielleicht zur Marine." Kurze Pause, herausfordernder Blick zum Vater: "Oder ich werde Polizist."

@artgenosse um 15:40Uhr

Na, Sie trauen sich aber! Wie kann man nur Zweifel den Berichten hier haben? Jeder, der mal eine Waffenfabrik wenigstens besichtigt hat, dem dürfte die allenthalben geforderte Präzision in Erinnerung sein. Vermutlich können die TS-Journalisten auch bezeugen, daß im Urwald auch die passende Munition gefertigt wird, oder? Merke: eine Schlagzeile rechtfertigt jede Übertreibung und jedes fake - hat mich zumindest Trump gelehrt!

14:51 von krittkritt

dass professionelle Krankenbehandlung für die Armen dank fehlender Versicherung meist ausgeschlossen ist.
.
eine schwierige Situation
wenn der Arme nicht zahlen kann und der Arzt und die Krankenschwester
ohne Bezahlung nicht arbeiten will

Aber auch in diesem Land hat sich ein wenig getan, die letzten Jahre
aber einen Sozialstaat wie wir ihn uns vorstellen, wollen die nicht
warum auch, ihr großer Mentor die USA sehen Krankenversicherungen ja auch nicht ein

@stebon

Sofern es sich nicht um einen Übersetzungsfehler handelt ist mit der Aussage des Schmieds "Das wird eine Colt-Automatic-Pistole im Kaliber 45." eigentlich schon alles über die Qualifikation der Schmieden gesagt.

Mich verwundert es nur ein wenig dass der Reporter da nicht besser hinterfragt hat.

@14:30 von Rumpelstielz - Was in aller Welt...

...finden Sie daran "cool"? (Ihre Worte)

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Ich findes es traurig und erschreckend, daß die Menschheit es bis heute nicht geschafft hat weltweit allen Menschen die Möglichkeit zu geben zumindestens für den tagtäglichen Bedarf an Lebensmitteln, Kleidung etc. zu sorgen.

Da müssen Leute wie im Artikel illegale Waffen herstellen um über die Runden zu kommen.

Und was glauben Sie wird mit der Waffe angestellt?
Also in einem Museum wird der Käufer sie garantiert nicht bringen.

Und was noch mehr bei mir für ein ungutes Gefühl sorgt ist die Tatsache, daß sogar Polizisten eine solche Waffe haben wollen bzw. schon besitzen.

Im Übrigen ist die Lösung mit dem 3D-Drucker nur für Waffen gut, die nur einige Schuß abfeuern.
Aber nicht für den Dauereinsatz.

Ich jedenfalls würde es mir nicht zutrauen 100 Schuß hintereinander mit einer Plastikpistole abzufeuern.

16:57 von Biocreature .. man kann sich natürlich ...

auch zu ernst nehmen - auf den ersten Blick sichtbar ist doch, das es sich um eine Schrottgeschichte um Schrott vom Schrottplatz handelt. Wer damit Geschäfte macht und darüber aufgeregte Stories verfasst, der traut sich was, vermutlich nach dem Motto "und ist der Ruf erst ruiniert …" und natürlich ist die (billig)Technik noch nicht so weit (deshalb einschlägige nervöse Berichte darüber) dauerfeuerstabile Schnellfeuerwaffen per Mausklick aus dem Drucker zu produzieren, aber das ist eines des Designs, sowohl des Druckers, als auch des Produktes. Ist der Drucker erst komplex genug, wird er auch Läufe ziehen und Schlösser schmieden können …

Ich kapiere den Beitrag einfach nicht.....

Zitat: "Das Original der Colt Government 1911 diente der US Army mehr als 70 Jahre, eine Waffe, die für ihre Robustheit und Zuverlässigkeit berühmt ist." Zitat Ende. Zuverlässigkeit wofür? Eine Armeewaffe ist ein Mordwerkzeug in spe. Die Waffenfälscher auf den Phillipinen bringen keine Sammlerstücke hervor, sondern Mordwerkzeuge. Irgendwie verwunderlich, dass in den öffentlich rechtlichen Medien waffennarrige Journalisten über das heilige Mirakel phillipischer Waffenfälscher berichten. Eventuell ist hier eine gewisse suizidale Tendenz des Autoren zu erkennen. Immerhin könnte ja eine der illegalen Waffen wenige Stunden später auf ihn gerichtet werden? Ob dann die Freude über die Präzision im illegalen Waffenbau noch ungetrübt bleibt, ist fraglich.

17:58 von Rumpelstielz

Ist der Drucker erst komplex genug, wird er auch Läufe ziehen und Schlösser schmieden können …
.
wohl kaum !

@artgenosse

Doch der Bericht und die dort vorhandenen Waffen sind recht glaubwürdig. Je nach können des Waffenschmieds kann die Waffe beim ersten Schuß explodieren oder lange halten. Von der Qualität kommen diese Waffen aber eigentlich nie an ein industrielles Produkt heran.....die Toleranzen variieren aufgrund der Handarbeit enorm. Wenn sie es nicht glauben, suchen Sie einfach bei den bekannten Youtube Waffenkanälen nach Khyber Pass Weapons.

@ 17:58 von Rumpelstielz

Die Drucker sind heute bereits leistungsfähig genug, um hochqualitative Läufe herzustellen. Allerdings sind das Industriedrucker die in etwa die Länge eines Touring-PKWs haben und nicht in Privathand sind, mit Einstiegspreisen zwischen 30.000 und 40.000 EUR.
Den Verschluss könnte man aus Kunststoff herstellen, nur Hammer, Federn und die Patrone wären dann noch aus Metall. Aber auch die Patronenhülse könnte man durch einen Pulverpressling ersetzen. In naher Zukunft könnten solche schwerer zu detektierenden Waffenteile (die z.B. erst an Ort und Stelle zusammengesetzt werden) durchaus gefährlich werden, auch wenn sie vielleicht nicht für Dauerfeuer geeignet sind, nämlich dann, wenn die wirklich leistungsfähigen Industriedrucker so weit miniaturisiert sind, dass man sie sich zuhause hinstellen kann. Wenige abgefeuerte Projektile können bereits verheerend sein (Flugzeugentf., Attent., etc. etc.).

@Grimm90 16:45

"mit der Aussage des Schmieds 'Das wird eine Colt-Automatic-Pistole im Kaliber 45.' eigentlich schon alles über die Qualifikation der Schmieden gesagt."

Es gab offiz. Conversions des Colt M1911, die aus der halbautomatischen Pistole eine vollautomatische Pistole machten. FBI-Chef Hoover soll eine der ersten dieser modifizierten Versionen besessen haben. Wenn dem Schmied die erforderlichen Änderungen bekannt sind, kann er die bei der Herstellung ja wohl einbringen. Damit wären das vom Schmied angegebene Prinzip (automatic) und das Kaliber .45 (eigentlich .45 ACP) dann auch stimmig. Es könnte aber auch sein, dass die Schmiede umgangssprachlich alle Selbstladepistolen als Automatik bezeichnen. Aber Hauptsache man stänkert mal wieder gegen den Reporter.
Und zum Thema "kein gezogener Lauf": Das ist bei einem solchen Produkt wohl auch nicht nötig. Die sollen irgendwie Blei verschiessen, und nicht auf Wettkämpfen benutzt werden. Primitive Drehbänke werden schon vorh. sein.

um 16:01 von fritzcat

"" Wenn Sie, wie ich, seit Jahren in den Philippinen leben wuerden und ihre Informationen nicht nur aus TV.Berichten beziehen wuerden wuessten Sie, das taeglich der Gegenbeweis angetreten wird - durch sehr gut funktionierende Waffen, eben aus diesen Schmieden, wie z.B, in Danao (CEBU) ""
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Dann stelle ich mal die Frage ob das mit den Urwald Schmieden so seine Richtigkeit hat. Dann werden dort nur Waffen zusammen gebaut und die Teile dafür kommen aus anderen Quellen. Vielleicht um den Preis für eine Waffe niedrig zu halten.

philippinisch-amerikanischen Krieg gegen die Spanier?

"Schon im philippinisch-amerikanischen Krieg gegen die Spanier"

Der Philippinisch-Amerikanische Krieg war nicht gegen die Spanier (wie der Name eigentlich schon sagt), sondern gegen die neuen Kolonialherren aus den USA.

Unvergessen sind z.B. die Massaker an Einheimischen der Insel Samar durch die Besatzungstruppen der United States Army.

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