Kommentare

Wieder einmal kann man sich nur wundern, ...

was erwachsene Menschen heutzutage noch für Probleme haben ...

nur ein ?

"Nur ein Mazedonien"
Das ist Quatsch. Es gibt auch einen Staat "Luxembourg" und gleichzeitig eine belgische Provinz namens "Luxembourg". Das hat jedenfalls schon lange keinen Krieg mehr zur Folge gehabt. In beiden Teilen galt schon vor Einführung des Euro dieselbe Währung (belg. Franc = luxemb. Franc).

Keine andere Sorgen ?

Ich kann mich nur noch wundern. Haben die Menschen im 21. Jahrhundert keine anderen Probleme ?
Das ist in meinen Augen so ähnlich wie der "jahrzehntelange blutige Nordirland-Konflikt, in dem sich irisch-katholische Nationalisten und protestanische Loyalisten Großbritanniens bekämpften" (aus der Nachricht über die jüngste Autobombe). Wieso soll das nun wegen des Brexit wieder aufflammen ?

Verstehen muss man

das auch nicht so wirklich, für die NATO braucht es eine Namensänderung, also ein rein Politisches Motiv was für Geostrategie wichtig ist.
Zumindest wird der Grund richtigerweise benannt, wie gesagt, verstehen muss man das nicht.

Als hätten die Griechen keine

Als hätten die Griechen keine wichtigeren Probleme...
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Diesen Namen ganz alleine zu besitzen wird nicht dazu führen, dass die Menschen aus der Armut entkommen.
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Zumal, historisch gesehen, Makedonien von den Athenern nie wirklich als "Griechisch" angesehen wurde.
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Der Anspruch der Republik Nord-Mazedonien auf den Namen kommt von der geographischen Lage (das histprische nördliche Makedonien).
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Wahrhaftige griechische Patrioten würden eher dafür auf die Straße gehen, dass die Leute mal endlich ihre Steuern bezahlen, sodass der Staat mal endlich auf die Beine kommt und die marode Infrastruktur wieder aufbaut (übrigens ein tolles Jobprogramm).

///Ein Name spaltet

///Ein Name spaltet Griechenland ? ///
.
Ziemlich beschränkt diese Denkweise. Gibt's keine wirklichen Probleme in Griechenland ?

Entwicklung unmöglich!

Ein Trauerspiel ist der Protest gegen die Namensänderung. Nichts weiter. Erst darf der Nachbar nicht Mazedonien heißen, dann geht der einen Kompromiss ein, dann darf er nicht Nord-Mazedonien heißen. Selbst niemals einen Kompromiss eingehen. Man müsste dann ja seinen Hass aufgeben. Da gibt es auch nichts nachzuvollziehen. Diese festgefahrene sich selbsterhaltende Wut ist einfach die große Schwäche des Menschen....

Das neue Mazedonien hatte Ansprüche gestellt

Der Streit kommt ja nicht von Ungefähr!

"Die erste Verfassung der jungen Republik Mazedonien vom 17. November 1991 enthielt einige missverständliche Formulierungen. So war im Artikel 3 von möglichen Grenzänderungen in Übereinstimmung mit der Verfassung die Rede, und Artikel 49 trug der Republik auf, für den Status und die Rechte der Angehörigen des „mazedonischen Volkes“ in Nachbarstaaten zu sorgen, die dortige Minderheiten in ihrer kulturellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.
...
Am 11. Januar 1992 verpflichtete sich der mazedonische Außenminister, auf jegliche feindliche Propaganda gegenüber Griechenland zu verzichten."
...
Da sich die griechischen Makedonier seit dem Altertum, und damit bereits vor den Slawen, als Makedonier bezeichnet hätten, könne dieser Name jetzt nicht plötzlich von einer neu geschaffenen Nation verwendet werden, noch dazu ohne jede historische, ethnische oder sprachliche Grundlage:
Zitat aus Wikipedia: Streit_um_den_Namen

Für mich logisch.

@Werner 40 um 13:31Uhr

Na, dann sollten wie alles tun um die Spaltung zu überwinden, oder? Ich habe da eine garantiert erfolgreiche Lösung! Bringt einfach nur die Reparationsdebatte in die Medien - und schon sind sich alle Griechen wieder einig!

Auf den Punkt gebracht

Sehr guter Bericht mit absolut treffenden Stimmen.
Es wird sehr deutlich, wo sowohl die Grenzen als auch die Ursachen dieser Selbstüberschätzung liegen, die sich Nationalismus nennt: Man will sich nur um die „eigene“ Sache kümmern und damit man das auch noch als „richtig“ ansehen kann, muss diese Sache eben die „richtige Sache“ sein.

Und so wird alles Neue zu einer Gefährdung des eigenen Selbstverständnisses aufgebauscht.

Vielfalt kann man nicht erklären, man muss sie erleben. Und das werden hoffentlich auch die „mazedonischen“ Griechen.

Republik Nord-Mazedonien:Ein Name spaltet Griechenland....

Der Artikel redet eigentlich Klartext:"Die Wünsche Europas",heißt es da.
Der Wunsch der EU/Nato nach Expansion und frischen Arbeitsemigranten.
Dann wird noch eingeräumt,daß das die Menschen in Nord-Griechenland nicht interessiert,ja daß sie dagegen sind.
Das hat vielleicht doch etwas mit dem agieren der EU-Troika im Land zu tun.Da ist nichts mehr mit Ansehen.
Das Publikum verläßt den Saal.

Krasser Nationalismus

Ich finde es krass, wie sich die Menschen (auch Liberale oder Linke) so an einem letztlich doch völlig unwichtigen Landesnamen ereifern können. So oder so ähnlich sind auf dem Balkan Bürgerkriege entstanden.

Ich frage mich, was das

Ich frage mich, was das griechische Parlament überhaupt damit zu tun hat. Jeder Staat hat doch sicher das Recht über seinen Namen selbst zu entscheiden, soweit der gewünschte Name nicht bereits völkerrechtlich vergeben ist.
Was passiert denn, wenn das griechische Parlament den Kompromiss ablehnt, die "Republik Nord-Mazedonien" sich aber dennoch diesen Namen gibt? Beschließt Griechenland dann Sanktionen???

Leider versteht der Westen nicht

wie tief der ethnische Nationalismus auf dem Balkan verwurzelt ist. Dort ist man kein Griechischer, Serbischer oder Albanischer Staatsbuerger. Man ist Grieche, Serbe oder Albaner durch Abstammung.

Auch die Religionen sehen sich auf dem Balkan vielfach als Hueter von Staatsgrenzen.

Die Chance ein Verstaendnis fuer die Staatsbuergerschaft zu foerdern der Westen vertan, als man der Aufsplitting Jugoslaviens wenig Widerstand entgegensetzte. Jede Ethnie bekam Ihren Staat. Bosnien sogar 3 Entitaeten.

Jetzt fordert der Westen wieder ein Staatsbuegerschaftsverstaendnis und Multiethnizitaet im Staatsgebilde. Die Albaner fordern ein Grossalbanien, die Griechen koennen sich mit der Namensgebung Mazedoniens nicht abfinden, den Kosovo mussten viele Ethnien - insbesondere Serben und Roma - verlassen, keine Entspannung in Sicht. Wirtschaftluich stehen Kosovo und Montenegro am Abgrund, anderen Kleinstaaten am Balkan gehts nicht besser.

Ein Name spaltet Griechenland ... es ist was es ist sagt...

Nicht der Name spaltet - es ist viel mehr so, wie anderswo auch, das die Nationalisten am Namen ein wunderbares Symbol gefunden haben, über den sie aktivieren, Ängste schüren und Unfrieden stiften können. Das Problem ist mitnichten der Name, oder das kleine arme Makedonien, sondern es sind die Nationalisten, die nach jedem Strohhalm greifen.

/// Am 20. Januar 2019 um

///
Am 20. Januar 2019 um 14:14 von Johannes48
Ich frage mich, was das

Ich frage mich, was das griechische Parlament überhaupt damit zu tun hat. Jeder Staat hat doch sicher das Recht über seinen Namen selbst zu entscheiden, soweit der gewünschte Name nicht bereits völkerrechtlich vergeben ist.
Was passiert denn, wenn das griechische Parlament den Kompromiss ablehnt, die "Republik Nord-Mazedonien" sich aber dennoch diesen Namen gibt? Beschließt Griechenland dann Sanktionen???///
.
Ja, die Sanktion Griechenlands war bisher, Nord-Mazedonien die Mitgliedschaft in der NATO und EU zu verweigern.

@ 14:04 von Mannemer Bub

"Ich finde es krass, wie sich die Menschen (auch Liberale oder Linke) so an einem letztlich doch völlig unwichtigen Landesnamen ereifern können. So oder so ähnlich sind auf dem Balkan Bürgerkriege entstanden."
.
Find ich auch.
Falls Sie den Jugoslawien-Krieg meinen, der ist aus dem serbischen Machtanspruch entstanden. Es war ein Auflösungsprozess wie in der UdSSR. Die Gründung des Kosovo können Sie als Bestrafung Serbiens ansehen.
Sinn hat das nicht gemacht.
Weder für Serbien, dem Kosovo und schon gar nicht Europa.

13:55 von yolo

"Da sich die griechischen Makedonier seit dem Altertum, und damit bereits vor den Slawen, als Makedonier bezeichnet hätten, könne dieser Name jetzt nicht plötzlich von einer neu geschaffenen Nation verwendet werden, noch dazu ohne jede historische, ethnische oder sprachliche Grundlage:"

Da muß ich reingrätschen. Warum heißt dann Frankreich Frankreich und nicht z.B. Gallien? Schließlich trifft das ja fast alles auch auf die Franken zu.

PS ich bin Franzose.

@ IBELIN

"Leider versteht der Westen nicht, wie tief der ethnische Nationalismus auf dem Balkan verwurzelt ist."
Ach, aber Mitglied der EU wollen doch allen sein bzw. werden. Wie passt denn das zusammen? Ich denke, die EU ist die institutionalisierte Überwindung des nationalistischen Denkens, zumindest in Sonntagsreden? Oder gilt das nur für die Deutschen und für alle anderen nicht?

Sind die "Nordmazedonier" ein eigenes Volk/Nation?

Entscheidend ist doch was wird in Nordmazedonien für eine Sprache gesprochen, worin unterscheidet sich Kultur, Geschichte und Sprache über einen langen Zeitabschnitt betrachtet von der im heutigen Griechenland? Oder gehört Nordmazedonien nicht auch zu Mazedonien und damit aber auch eher zu Griechenland, so wie Südtrirol zu Tirol und mit Blick auf Sprache Greschichte und Kultur auch eher zu Österreich gehören sollte.

Historisch hat der Westen

den ethnischen Nationalismus auf dem Balkan unterstuetzt und gefoerdert, wenn es ihm in den Kram passte und ebenso nach Gusto kritisiert .

Ich hoffe, dass der Gesamt Balkan irgendwann erwachsen wird und dem westlichen Einfluss keine Bedeutung beimisst.

Mazedonien hat keinen Vorteil in der NATO (Montenegro und Serbien auch nicht) und viele Balkan Laender waeren zusammen staerker als sie in der EU als Empfaengerlaender jemals sein koennen.

@15:09 von zyklop

"Ach, aber Mitglied der EU wollen doch allen sein bzw. werden. Wie passt denn das zusammen? Ich denke, die EU ist die institutionalisierte Überwindung des nationalistischen Denkens, zumindest in Sonntagsreden? Oder gilt das nur für die Deutschen und für alle anderen nicht?"

Ueberwindung des ethnischen Nationalismus ist auf den Balkan gemuenzt ein frommes Wunschdenken. Hat sich doch erst kuerzlich jede Ethnie einen Staat geschaffen.

Montenegro, Bosnien, Kosovo, sind auf EU Hilfen geradezu angewiesen. Ob ethnischer Nationalismus demokratischen Fortschritt zulaesst, weiss nicht?

Das gilt nur für Deutschland?

@ 15:09 von zyklop
"Ich denke, die EU ist die institutionalisierte Überwindung des nationalistischen Denkens, zumindest in Sonntagsreden? Oder gilt das nur für die Deutschen und für alle anderen nicht?"

Ja, natürlich gilt das nur für D.!
oder glauben Sie, z.B. Italien oder Frankreich würden Ihre ruhmreiche Nation beflecken lassen?

@ 14:27 von IBELIN

"Leider versteht der Westen nicht
wie tief der ethnische Nationalismus auf dem Balkan verwurzelt ist. Dort ist man kein Griechischer, Serbischer oder Albanischer Staatsbuerger. Man ist Grieche, Serbe oder Albaner durch Abstammung.
.
Eben. Ähnliche Phänomene haben wir auch bei uns mit der 3. oder 4. Generation. Eher mit noch südlicheren Ländern. Wird von einem Präsidenten noch angefeuert.
Da hatte Jugoslawien deutlich weniger Zeit.
.
"Auch die Religionen sehen sich auf dem Balkan vielfach als Hueter von Staatsgrenzen."
.
Ja. Christen, Muslime, Orthodoxe.
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"Die Chance ein Verstaendnis fuer die Staatsbuergerschaft zu foerdern der Westen vertan, als man der Aufsplitting Jugoslaviens wenig Widerstand entgegensetzte."
.
Das hat nicht der Westen vertan, sondern die einzelnen Staaten aus dem künstlichen, nach dem Krieg gebildeten "Jugoslawien" für sich selber entschieden.
Jugoslawien gab es nie.
Genau so wenig wie die Tschechoslowakei.

@ um 15:08 von dermulla

Warum heißt dann Frankreich Frankreich und nicht z.B. Gallien? Schließlich trifft das ja fast alles auch auf die Franken zu.
...
Gallien war ein von den Römern gebräuchlicher Begriff. Gallien ging im römischen Weltreich auf und verlor durch massenhafte Menschenleben seinen Einfluss und seine Kultur.
Es erinnern aber aus dem Grunde der Romantik immer noch Statuen der gallischen Könige an das frühe Gallien.

Würden die franz., ehemal. gallischen Gebiete sich heute Gallier nennen wollen, hätten sie wohl keine Probleme damit, obwohl in Belgien und Teilen Deutschlands auch ehemalige gallische Gebiete lagen, weil es keine Namensgleichheit gäbe.
Hätte z.B. Deutschland ein Bundesland, welches Gallien heißen würde, so wäre ich mir sicher, würde Deutschland auch sein Veto einlegen, wenn zeitgleich das Neugallien sozusagen Gebietsansprüche in historischer Weise ankündigen würde.

Es ist wichtig, die territorialen Grenzen,die wir nun festgesetzt haben, auch beizubehalten, um Kriege zu vermeiden.

sehr aufschlussreich!

Sehr aufschlussreich der Beitrag.
Sie schwenken die Nationalfahne und rufen aus, dass ihre Politiker Verbrecher sein...
...und deshalb sind es "Rechte", "Nationalsozialisten" ?

Das erklärt ALLES!

@15:22 von calyx

"Sind die "Nordmazedonier" ein eigenes Volk/Nation?"

Die Nordmazedonier sind groesstenteils Slawen, die Sprache ist der serbischen sehr aenlich und kommt dem bulgarischen nahe. Ausserdem wird Nordmazedonien von ca 25% Albanern bewohnt. Die Autobahn, die Skopie mit Tetovo verbindet heisst "Mutter Theresa Highway".

Die Griechen sind Griechen und die Albaner halten sich fuer Abkoemmlinge der Illyrer. Leider haben sich die 3 Voelker auch nach 2000 Jahren oder mehr kaum vermischt.

Mazedonien wurde 1944 im Widerstand als Sozialistische Republik Mazedonien gegründet.

Einen anderen Namen auswählen

1) Man sollte einen einfachen Blick in die Geschichte werfen. Diese kleine Land mit der Hauptstadt Skopje hat nichts mit Makedonien zu tun. Es hieß plötzlich ab 1941, laut Tito Provinz Makedonien - vorher hieß es Vardarska. 2) Man sollte den Balkan niemals vertrauen, es ist immer noch ein Pulverfass. 3) Dieses kleine Land wird Ansprüche stellen, Griechenland hat keine Ansprüche und wird auch keine stellen. 4) Dieses kleine Land spricht einen slavischen Dialekt - die Slaven kamen in dieser Region 1.100 Jahre später als Alexander der Große. 5) Was bedeutet eigentlich der Name Makedonas? 6) Einfach einen anderen Namen wählen und nicht von der Geschichte des Nachbarlandes etwas stehlen. Damit sind alle Probleme für immer gelöst.

@15:47 von NeutraleWelt

"Jugoslawien gab es nie.
Genau so wenig wie die Tschechoslowakei."

Jugoslawien war ein von 1918 bis 2003 bestehender Staat in Südosteuropa, dessen Staatsform und Territorium sich im Laufe seiner Geschichte mehrfach änderten.

Die Tschechoslowakei (ČSR), war ein von 1918 bis 1992 bestehender Binnenstaat in Mitteleuropa.

Wenn sie bei internationalen Events mal aufpassen, dann koennten sie sehen, dass die ehemaligen YU Laender immer zusammenstehen und sind. YU verbindet noch immer, trotz des Krieges, den sich viele auch nicht so richtig erklaeren koennen.

´Es ist nicht "nur" ein Name....

Es sind nicht nur einige Tausende die protestieren Herr Lehmann, es sind min. 2 wenn nicht 4 Millionen Griechen die nicht für einen Namen protestieren, sondern für die Ihnen zustehende Geschichte die über 3000 Jahre alt ist.
Wenn doch Herr Tsipras so sicher ist das er das Richtige tut, wieso geht er nicht auf die Forderung des griechischen Volkes diese Frage durch ein Referendum entscheiden zu lassen?
Wieso durfte das Volk von Skopje diese Entscheidung durch ein Referendum treffen?
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken. Natürlich hat Griechenland genügend andere Probleme, aber was haben wir noch zu verlieren? Wir haben alles verloren.... das Einzige was uns Griechen noch bleibt... ist unsere Geschichte. Ist es so verwerflich von uns das wir unsere Geschichte nicht umschreiben lassen wollen? Mit Lügen die ein Staat der erst seit 1944 existiert, verbreitet ????
Würdet ihr das wollen??? Das man einfach die Geschichte Deutschlands ändert????

Die EU muß hier eingreifen

Es kann nicht sein, dass die Griechen den Makedoniern ihre Identität nehmen. Alexander der Große war kein Grieche, sondern stolzer Makedonier. Und die Hauptstadt Makedoniens ist und bleibt Skopje. Je eher die Griechen dies begreifen, desto besser.

Die EU muß hier unbedingt eingreifen. Sie hat genug Hebel (Sperrung von Geldern) um die Griechen auf den Boden der Realität zurückzuholen.

Jugoslawien

Meine persönliche Erfahrung bei Urlauben im ehemaligen Jugoslawien: die jeweils anderen - Mazedonier, Slowenen, Serben , Kroaten, Bosnier, Ungarn etc. sind jeweils ganz übel, aber: Jugoslawien war prima und Tito ein Held.
In der Rückschau zeigt sich, daß das sozialistische Jugoslawien diesen „Völkern“ eine lange Phase des Friedens bescherte. Also genau das Gegenteil von dem, was der Westen vollbrachte. Das Mazedonien - Griechenlandschauspiel ist der aktuelle Akt dieser westlichen Farce.

Wo ein Norden, da auch ein Süden

Für mich steht glasklar fest, dass Nord-Makedonien mit der Hauptstadt Skopje das Kernland Makedoniens ist. Überall in dem Land gibt es Denkmäler von 'Alexander dem Großen'. Man ist zu Recht stolz auf die eigene Vergangenheit.

In Griechenland sucht man solche Denkmäler vergeblich. Warum wohl? Offenbar glaubt man selber nicht an die von oben verordnete offizielle Geschichtsschreibung. Jetzt werden auf die Schnelle überall Alibi-Denkmäler errichtet - für die Weltöffentlichkeit versteht sich.

Man sollte auch nicht vergessen, dass die Provinz um Thessaloniki erst seit knapp 100 Jahren zu Griechenland gehört. Vorher lebten dort jede Menge Slawen, die dann von dort in den Norden vertrieben wurden.

Warum sind die Griechen nur so seltsam?

Seit über 2000 Jahren gibt es die griechische Volksgruppe der Mazedonier (mit eigenen Gebräuchen, Traditionen, Speisen, Tänzen, Musik, Trachten usw.), Der berühmteste Vertreter dieser Ethnie, Alexander der Große exportierte den Hellinismus in große Teile der bekannten Welt. Warum sollen diese Mazedonier also nun zu allen Problemen die es in Griechenland nun gibt also noch ertragen müssen, dass sie ihre Geschichte , ihren Namen mit anderen teilen sollen? Im Nachbarland leben Albaner, Menschen die einen bulgarischen Dialekt sprechen, Roma u.a. warum sollen die jetzt auch Mazedonier sein und auch deren Sprache mazedonisch sein? Was ist der Zweck? Genauso wäre es als würden sich Polen plötzlich Preussen nennen oder auch Ost-Preussen.
Nationalisten aus FYROM (das ist übrigens immernoch der offizielle Name) veröffentlichen schon seit Jahren Karten mit einem Staatsgebiet welches auch die Chalkidiki, Thessaloniki bis zur Insel Thassos umfasst.

@ 15.47 Neutrale Welt

"... Jugoslawien gab es nie. ..."

Da werden Ihnen der Großteil der Menschen aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawien aber widersprechen. Es ist eine Sprache, eine Volksmusik, ....

Nicht nachvollziehbar auch, dass Sie behaupten es sei "künstlich geschaffen" worden. Die Menschen haben es dort damals so gewollt. Das haben nicht andere Länder für Sie entschieden. Was war daran künstlich? Gar nichts.

Streit mit den Griechen

Man sollte wissen, dass die Griechen schon immer extreme Nationalisten waren (und noch sind). Mit denen zu verhandeln ist so gut wie unmöglich. Man erinnere sich nur an die Eurokrise, wo sich Griechenland gegen alle anderen Länder durchsetzte, mit dem Ergebnis, dass sich in dem Land so gut wie nichts verändert hat.

Das Land ist heute höher verschuldet als vor der Krise. Geld gegen Reformen hat nie richtig funktioniert. Man nahm zwar das Geld, lieferte aber nur "Reförmchen", nur ein bisschen Kosmetik. Und selbst das wurde mittlerweile "reformiert". So ist bspw. die 13. Rente wieder eingeführt worden.

Die Makedonier

Die Makedonier sind und waren niemals Griechen. Das ist unter Historikern mittlerweile unbestritten.

So haben die Makedonier der Antike viele Kriege gegen die Griechen geführt. Auch die Familie von 'Alexander dem Großen' führte gegen die Griechen Kriege. Die Makedonier durften auch nicht an den olympischen Spielen teilnehmen. Dies war nur den griechischen Stämmen gestattet. Einen besseren Beweis für die Verschiedenheit der Völker kann es wohl nicht geben.

Das sind alles Fakten, die gerne von Griechenland übersehen oder mit abenteuerlichen Thesen uminterpretiert werden.

immer zu allem Ja sagen

ist auch nix ..
also allein die Auswirkungen die das Akzeptieren von Nord Mazed. mitbringt.. na
Herzlichen Glückwunsch !!
Schade das die nicht Nachbarn von Deutschland sind .. oki
die Griechen sind auch nicht besser nur haben die mit dem zb großen Alexander und Mazedonien mehr am Hut .. wie die plötzlich aufgewachten Skopje, ehem. Jugoslawien zugehörigen Menschen... die jetzt halt Mazedonien heißen wollen .. fragen Sie mal einen von dort was über die Geschichte Mazedoniens, anschließend stellen Sie noch eine Frage über Jugoslawien und zb Tito ..
na was denken Sie wo die Punkte sammeln??
Kirche im Dorf lassen..in diesem Fall in Griechenland!!

Die Bürger Mazedoniens wollen auch keine NATO-Mitgliedschaft!

Es ist überfällig, die Namensänderung zu beenden, denn es geht ja ohnehin nur darum, Mazedonien in die NATO zu kriegen! Aber dort gab es beim Volksentscheid auch keine Mehrheit für eine Namensänderung, die dann zur NATO-Mitgliedschaft führen sollte und das heißt im Klartext, die Bürger wollen keine NATO-Mitgliedschaft!
Und das muss man auch in NATO-Kreisen endlich mal zur Kenntnis nehmen!

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