Ihre Meinung zu: Trumps Halbzeitbilanz: "Was brauchen wir sonst noch?"

20. Januar 2019 - 12:29 Uhr

Zwei Jahre ist US-Präsident Trump im Amt, seither ist die Politik des Landes in einem dauerhaften Erregungszustand. Seine Anhänger kümmert das wenig. Ihre Interessen werden zuverlässig bedient. Von Arthur Landwehr.

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Kommentare

Abwarten und weitermachen !

Trump braucht nur so weiterzumachen, und sein nächster Wahlsieg ist gewährleistet.
Amerika braucht keine butterweichen Leader mehr, sondern Männer mit Rückgrat, denen es egal ist, ob sie Nobelpreise verdienen.

Trump bedient seine Wählerschaft

"Dies ist unser Land. Und wir müssen auf unser Land aufpassen", sagt Rosalinda Spinoza, die nicht weit von der Grenze zu Mexiko wohnt. Genau das ist es, was seine Anhänger ihm zuschreiben: dass Trump ihr Land im Blick hat - "America First". Und damit ihre Interessen vertritt.
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Und damit könnte ihm auch eine zweite Präsidentschaft gelingen.

Zustimmung zu Trump

Trump hat seine republikanischen Wähler immer noch hinter sich, die Zustimmung in der Gesamt-Bevölkerung beträgt immerhin 39 %. Im Verhältnis zur ehemaligen Lichtgestalt Macron, der es gerade mal auf auf 25 % bringt und in Frankreich für eine Dauer-Erregung sorgt, ist das ein recht passabler Wert. Die USA haben sich bereits verändert, Europa muss jetzt endlich nachziehen.

Im Erregungszustand...

...sind vor allem die deutschen Medien, wobei die Tagesschau sich sogar noch deutlich hervorhebt. An den US-Bürgern, den meisten jedenfalls, geht das völlig unbemerkt vorbei. Sollte Trump wiedergewählt werden (was mir egal ist, so lange dieses System sich nicht ändert, in dem jede Alternative keine wäre bzw. vermutlich sogar noch schlimmer), werden sich vor allem wieder die deutschen Tagesschau-Konsumenten wundern. Das könnte erneut ein Schauspiel werden, ich werde bis dahin genügend Popcorn bunkern.

In einer globalisierten Welt

In einer globalisierten Welt hat eine "Amerika First" Politik keine Zukunft. Die Wachstumszahlen der amerikanischen Wirtschaft waren bereits in der Amtszeit von Obama begründet, die Steuerreform von Trump auf Kosten eines stabilen Staatshaushalts wird mittel- und langfristig
zu wirtschaftlichen Verwerfungen führen und vor allem seine Stammwählerschaft treffen. Die Unberechenbarkeit in der Außenpolitik, die Leugnung des Klimawandels, das Anzetteln von Handeskriegen, die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft, der Schutz der Waffenlobby und die wiederkehrenden Versuche, auf die Unabhängigkeit der Justiz und der Presse Einfluss zu nehmen, haben für einen Wertewandel in der amerikanischen Gesellschaft gesorgt. Der Begriff der Lüge wurde mit "Fake News" umschrieben und salonfähig gemacht - eine fatale Entwicklung.

Resumé

"Seine Anhänger werden zuverlässig bedient".
1. Sind diese Anhänger nur ca. 1/3 der Wahlbevölkerung und
2. bedient er den falschen Anteil der Bevölkerung, der rückwärtsgewandt ist und
eher niedrigen Instinkten folgt (Proleten).
3. Ca. 2/3 sind also abgehängt. Diese 2/3
sind es aber, die das Land am Laufen halten
und die Wirtschaft stützen.
Ergo muss geschlossen werden, dass Trump
selbst nur niedrigen Instinkten statt konstruktiver Weitsicht folgt.
Bleibt die Frage, wie lange diese Strategie noch gut geht bevor das Land vor die Hunde geht.

@um 12:01 von Papafix

Eher denen nur die eigenen Wähler wichtig sind und der Rest des Volkes am Allerwertesten vorbeigeht. Und wo hat Trump bisher Rückgrat bewiesen? Bei den 1000 mal bei denen er zurückgerudert ist?

@Papafix - Trump , nächster Wahlsieg ist gewährleistet

Mit nur 34 % Wählerzustimmung , wird das nix mehr :-)
Auch werden ihn die 800.000 Regierungsangestellten garantiert auch nicht mehr wählen.
Ebenso die Frauen,Automobilbandarbeiter,
dessen Arbeitsplätze dann in Mexiko & China sind. Die Deflation beginnt in USA
seit Oktober ist der Bip schon um 0,6% gefallen und jeder Shutdowntag kostet 275Mil$.
Aus seiner Shutdown Nummer kommt er nicht mehr raus :-)

Trump Halbzeitbilanz

"Dies ist unser Land. Und wir müssen auf unser Land aufpassen", sagt Rosalinda Spinoza, was seine Anhänger ihm zuschreiben: dass Trump ihr Land im Blick hat - "America First".
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Ja, so sind sie nun mal die Amerikaner. Patriotisch durch und durch... "Amerika first"

Nix Erregung, sondern Ablenkung! Trump ist ein Schauspieler!

Katastrophal ist nicht die dauerbeleidigende Twitterei von D. Trump, sondern die ultrakonservative Politik seiner Regierung. Die arbeitet nämlich effektiv gegen die Interessen der kleinen Leute, auch wenn es so aussieht als gäbe es Chaos. Alle ultrakonservativen Republikaner freuen sich doch, wie der Laden läuft. Er läuft wie geschmiert.

Berichtet man über seine kindischen Tweets, so bleibt deren Inhalt hängen - egal wie erlogen oder erfunden er ist. Das ist Trumps Erfolgsrezept.

Die Linken haben nur kein Konzept, wie sie dagegen vorgehen sollen. Ständig über die Person Trump zu berichten, hat sich als Holzweg herausgestellt. Berichtet über seine Politik, die den kleinen Leuten schadet! Von dieser Politik will er mit seinen albernen Tweets nämlich ablenken!

@Corax - An den US-Bürgern geht das völlig unbemerkt vorbei

Dann lesen Sie mal täglich die US Zeitungen
und verfolgen die Kommentarforen dort :-)

teufel und demokratiefeind

erstaunlich, was trump in 2 jahren schon alles ruiniert hat: die führungsrolle der usa, die sicherheit des weltfriedens, klimaziele, vertrauensverhältnis mit der nato und europa, völlige ignoranz der zustände im nahen und fernen osten, weitere verarmung der amerikanischen mittelklasse und der unteren bevölkerungsschichten, wirtschaftskrieg, verstärkung der rezessionstendenzen global, den zusammenhalt der amerikanischen gesellschaft, usw usf, selbst die republikanische partei könnte durch trumps herrschaft noch pulverisiert werden.... ein echter demokratiefeind und vertrauenszerstörer

12:07 von Klaus Leist

Wenn ihre Zahl von 39% stimmen sollte, dann sind, nach Adam Riese, 61% der gesamten Bevölkerung zu vernachlässigen (Peanuts), also die Mehrheit der Bevölkerung? Trump mit Macron zu vergleichen ist eine Beleidigung von Macron. Im Gegensatz zu Trump versucht Macron unser Frankreich mit dringend nötigen Reformen (nach Chirac, Sarkosy und Holland) wieder auf die Beine zu bringen. Er hat ein schweres Erbe angetreten, das man nicht von heute auf Morgen abbauen kann.
Trumps "Reformen" (die USA haben sich bereits verändert) hingegen bestehen lediglich darin, Erreichtes zu zerstören und in die 50er Jahre zurück zu marschieren.
Wo sind seine Reformen gegen den Missbrauch von Waffen, die Rassendiskriminierung, das Drogenproblem,
und das weltweite Klimaproblem?
Europa wird sich hüten diesem "Vorbild"
zu folgen. Trump zerstört Amerika und
Europa wird sicher nicht "nachziehen".
Sie befinden sich auf dem falschen Dampfer.

12:09 von Adeo60

Danke, sie sprechen mit aus der Seele.
Leider ist ihre Beurteilung der USA nur allzu
tragische Wahrheit.

Die Halbzeitbilanz dieses

Die Halbzeitbilanz dieses "größten" aller US-Präsidenten ist mehr als katastrophal. Im Grunde hat er nur Steuererleichterungen für sich und alle anderen Reichen und Superreichen durchgeboxt. Aber sonst? Und von wegen, er habe in seiner bisherigen Amtszeit keine Kriege angezettelt. Wer hat denn die größte nicht atomare Bombe auf Afghanistan geworfen, wer hat Nord Korea mit der totalen Vernichtung auch mit atomaren Waffen gedroht? Der Klügere hat nachgegeben und sein Raketenfabriken gesprengt. Durch seine Ankündigung, US-Truppen aus den Krisengebieten abzuziehen provoziert er weitere unkalkulierbare Kriesen und somit Kriege. Aber er ist ja "so friedlich". Bei Sky news Australien kann man sehen und hören was Trump wegen der Mauer versprochen hat - "Ich verspreche Mexico wird zahlen" - und seine Anhänger grölen es ihm laut und deutlich nach. Mit SEINEM Shutdown trifft er aber nicht Mexico sondern Amerika. Ein echt toller und friedlicher Präsident.

12:46 von Karl Klammer

"@Corax - An den US-Bürgern geht das völlig unbemerkt vorbei
Dann lesen Sie mal täglich die US Zeitungen
und verfolgen die Kommentarforen dort :-)"

Die lesen die meisten US-Bürger aber nicht. Ob ich die lese, ich daher völlig irrelevant. Genau so irrelevant wie das tägliche Bombardement der Tagesschau zu diesem Thema. Der Erregungszustand bei den US-Konzernmedien ist schon lächerlich genug, da es diesen ja nicht um ein grundlegend anderes System geht, sondern nur darum, dass Trump sich nicht immer an die Konventionen dieses Systems hält (meistens natürlich schon). Der Erregungszustand der Tagesschau ist aber nur noch als skurril zu bezeichnen. Er erreicht immer dann einen Höhepunkt, wenn Trump z.B. seine völkerrechtswidrigen Truppen aus z.B. Syrien abziehen will. Das ist dann so ein Beispiel, bei dem Trump sich nicht an die Gepfogenheiten hält, denn der Regime Change, der das Land endgültig ins Chaos stürzt und für westliche Ausbeutung bereit macht, ist noch nicht vollzogen.

Trumps Zustimmungswerte fallen deutlich ...

Bei den politischen Analysten, welche die Umfragewerte über viele Institutie hinweg konsolidieren, zeigt sich eine eindeutige Tendenz: die Umfragewerte von Trump fallen kontinuierlich. Konsolidiert bei "fivtethirtyeight" liegen sie bei 55% Ablehnung vs 40 %. Zustimmung.

Selbst bei Trump's Haus-Demoskopen Rassmussen Reports, welcher sich bislang durch überbetont Trump-freundliche Umfrageergebenisse von allen anderen seriösen Instituten abhebt, liegt er mittlerweile deutlich im Minus.

Das verlässlichste Barometer sind die Ergebnisse der jüngsten Midterms, die Trump selbst noch am 4.11. zu einem "Referendum" über sich und seine Politik stilisiert hat.

Sowohl bei den landesweiten Wahlen zum

- House (D: 53.4% R: 44.8% )

als auch bei den Teilwahlen zum

- Senat (D: 59% R: 39 %) erzielten die

Demokraten deutlich höhere Zustimmung als Trump's GOP.

Für die Präsidentschaftswahlen ergibt das keine sichere Prognose aber eine Tendenz.

die Sicherheit des Weltfriedens?

Wollen Sie uns veralbern oder nur sich selbst? Sicherheit des Weltfriedens?

12:07 von Klaus Leist
Wenn ihre Zahl von 39% stimmen sollte, dann sind, nach Adam Riese, 61% der gesamten Bevölkerung zu vernachlässigen (Peanuts), also die Mehrheit der Bevölkerung? Trump mit Macron zu vergleichen ist eine Beleidigung von Macron...

Die Zahlen stimmen, aber Obamas Werte waren zur Halbzeit nicht wesentlich besser:
https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/?ex_cid=rrpromo

.. und warum sollten Vergleiche ein Beleidigung sein. Vergleiche sind zulässig, oft hilfreich und manchmal unverzichtbar. Außerdem, Trump und Macron sind beide keine Lichtgestalten, auch wenn sie in den Augen ihrer Anhänger so scheinen.

Trump betreibt ganz klar Klientelpolitik,

wie man sie bei uns nur von kleineren Parteien kennt. Darin kann ich nichts Patriotisches sehen.

Wo seine Fans die Versprechen hochjubeln...

Er hat auch versprochen, in seinen 8 Jahren die Staatsverschuldung auf Null zu bringen. Nach einem Drittel dieser Zeit hat er sie erstmal von ca. 19 auf mehr als 21 Billionen hochgetrieben. Dann muss er in den nächsten sechs Jahren 3,5 Billionen jährlich einsparen oder durch Zölle einnehmen. Wir dürfen gespannt sein.
Denn der Mann hält, was er verspricht. (Ironie aus)

Wird für Trump nicht reichen

Trump hat 2016 gewonnen, weil er eine extrem unbeliebte und schwache Gegenkandidatin hatte. Seitdem hat er nie versucht den Wähler die ihn nicht wählten die Hand zu reichen. Wenn die Demokraten nicht wieder mit Hillary Clinton antreten werden sie das Präsidentenamt zurückerobern

Egal?

Sie schreiben so, als ob Sie glauben, dass Trump überhaupt irgend etwas, das er haben will, egal wäre. Und auch so, als ob Sie – so wie die meisten Trump-Anhänger in den USA – glauben, dass Trump das Ideal hätte, etwas für Amerika oder den amerikanischen Bürger tun zu wollen. Ich denke eher, dass Trump nur an Trump interessiert ist, sich so verhält und so entscheidet – wenn ihm nicht irgend jemand sagt "Das geht so nicht."

Trump Halbzeitbilanz

Am 20. Januar 2019 um 12:05 von schiebaer45 Trump bedient seine Wählerschaft .Das Trump ihr Land im Blick hat - "America First". Und damit ihre Interessen vertritt.
Und damit könnte ihm auch eine zweite Präsidentschaft gelingen.
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Das sehe ich genauso !

@Corax - Schade das Sie die US Medien nicht verfolgen

Denn Donald ist in die gestellte Falle
der Moderatoren von Fox-News getappt.

Perlosi & Co können sich genüsslich zurücklegen, denn mit jedem Tag Shutdown
den er Stolz im Oval - Office verkündete und dafür die volle Verantwortung übernahm
Kostet mit jedem Tag massiv Wählerstimmen.
Nächste woche wird es interessant wenn Trumps Ex-Anwalt Cohen
öffentlich im Kongress befragt wird.

Dass die Interessen von

Dass die Interessen von Trumps Anhängern zuverlässig bedient werden sehe ich nicht, im Gegenteil. Ein Nachfolger Trumps wird alle Mühe haben, wieder aufzubauen, was Trump zerstört hat. Das Wirtschaftswachstum wird mit hohen neuen Schulden erkauft und wird den US Amerikanern noch mal hart auf die Füsse fallen.

Fast ein ganzes Land ist wie auf Droge ...

... und die Droge heißt Trump.

Was geht nur in den Köpfen dieser Menschen vor, diesen Mann zu unterstützen? Der Mann lügt erwiesener Maßen täglich, nimmt das ganze Land in Geiselhaft und verursacht weltweit große Verunsicherung. Es gibt auch kein America first sondern ausschließlich ein Trump first.

Wenn das die Zukunftsansprüche der USA sind, dann gute Nacht. M.E. wird es dringend Zeit, dem Land einen "Wachmacher" zur Verfügung zu stellen, bevor es zu spät ist.

Trumps Netto-Werte in den 50 Bundesstaaten im Abstieg

Zu Beginn seiner Amtszeit überstiegen in 38 Bundesstaaten die Zustimmungswerte Trump's jene für Ablehnung.

Mittlerweile hat sich die Stimmung ins Gegenteil verkehrt. In 30 Staaten überwiegt die Ablehnung, nur noch in 21 hat er - oft knappe - Zustimmungswerte. Darunter in den dünnbesiedelten Präriestaaten.

In 2016 lagen die Institute mit ihren landesweiten "generic polls" zwar nahe am Endergebnis mit einem 2,1 % Sieg für Clinton. Aber die knappe Abstimmungslage in den Rustbelt-Staaten wurde sträflich übersehen. Ergebnis: Clinton gewann die Wählermehrheit, Trump die Wahlmänner-Mehrheit.

Umso interessanter ist nun die differenzierte Betrachtung nach Staaten. Sowohl in den Umfragen als auch bei den Wahlen zu den Midterms liegen/lagen die Demokraten in den meisten Battleground-Staaten vorn.

Fazit: die Halbzeit-Bilanz wird von den Wählern gezogen. Die Final-Bilanz ebenso.

"Ihre Interessen werden zuverlässig bedient."

Ob Trump allerdings wirklich im Interesse dieser Menschen agiert, ist doch eher zweifelhaft. Ist es nicht eher so, dass Ersatzthemen die eigentlichen Probleme des Landes maskieren, und lediglich diese bedient werden?
Welchen Vorteil soll jemand, der im Rostbelt ums Überleben kämpft von einer Mauer oder der Zerschlagung des maroden Gesundheitssystem haben?

Eine etwas genauere Formulierung wäre allgemein angebracht.

12:07, Corax

>>Im Erregungszustand...
...sind vor allem die deutschen Medien, wobei die Tagesschau sich sogar noch deutlich hervorhebt. An den US-Bürgern, den meisten jedenfalls, geht das völlig unbemerkt vorbei.<<

Kann es sein, daß Ihnen die Diskussion, die in den USA läuft, völlig unbekannt ist?

Dabei wäre es so leicht, ihr zu folgen. Vorausgesetzt man spricht einigermaßen englisch.

Fox News, CNN etc. lassen sich auch hier übers Internet empfangen, und sämtliche großen Tageszeitungen der USA findet man hier sowohl im Netz als auch in besser sortierten Zeitungsläden.

Ihr Kommentar erscheint nur für jemanden plausibel, der das globalisierte Medienangebot nicht wahrnimmt und sich lieber an der "Tagesschau" abarbeitet.

12:46, Karl Klammer @Corax

>> - An den US-Bürgern geht das völlig unbemerkt vorbei-

Dann lesen Sie mal täglich die US Zeitungen
und verfolgen die Kommentarforen dort:-)<<

Allerdings nur zu empfehlen, wenn man sehr starke Nerven hat. Netiquette ist dort ein Fremdwort. Als grobe Schätzung würde ich mal annehmen, daß 90% der dortigen Kommentare hier im Forum nicht veröffentlicht würden.

13:31, gman

>>.. und warum sollten Vergleiche ein Beleidigung sein. Vergleiche sind zulässig, oft hilfreich und manchmal unverzichtbar. Außerdem, Trump und Macron sind beide keine Lichtgestalten, auch wenn sie in den Augen ihrer Anhänger so scheinen.<<

Hat Macron denn Anhänger, die ähnlich unverbrüchlich zu ihm halten und jede "alternative Wahrheit" glauben, so wie das bei den Anhängern Trumps der Fall ist?

Das ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen.

@ corax

"Im Erregungszustand...
...sind vor allem die deutschen Medien, wobei die Tagesschau sich sogar noch deutlich hervorhebt. An den US-Bürgern, den meisten jedenfalls, geht das völlig unbemerkt vorbei. "

Woher wissen Sie das? Leben Sie in den USA? Haben Sie Kontakt zu so vielen US-Bürgern, dass Sie das behaupten können?

deutsche Politiker und die Medien

sollten sich bei Allem was ihnen in den Staaten nicht zusagt, sich mit Kritiken unter der Gürtellinie zurückhalten!
Ohne das Eingreifen der USA im 2.WK hätten wir hier heute ganz andere Verhältnisse?
Also auch ein wenig mehr Achtung gegenüber den Staaten!

14:44 von fathaland slim

Ich finde so Unrecht hat der User Corax nicht. Er meint ja nicht die Medien. Die lassen natürlich keine Gelegenheit aus, Trump zu diskreditiéren, hat er aber auch selbst viel mit beigetragen. Nein er meint das einfache Volk. Da wird nach meinem Wissen nicht so viel politisiert. Sie nehmen nur Kenntnis. Und wenn Trumps Versprechen, die er ja wirklich fast alle abarbeitet, zu spürbaren Wirtschaftsaufschwung führen, dann kann ihm keiner, aber wirklich keiner ans Leder.

14:54 von fathaland slim

«Allerdings nur zu empfehlen (Kommentarforen in den USA), wenn man sehr starke Nerven hat. Netiquette ist dort ein Fremdwort. Als grobe Schätzung würde ich mal annehmen, daß 90% der dortigen Kommentare hier im Forum nicht veröffentlicht würden.»

Das ist mir auch schon mehrfach aufgefallen (Fremdwort Netiquette).

Ich habe ja prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, die eigene Meinung mit offener, klarer, deutlicher, pointierter Wortwahl zu vertreten, und an der anderer evtl. in der gleichen Art Kritik zu üben. "Umgekehrt auch O.K."

Mein Eindruck "der US-Öffentlichkeit" ist keineswegs so, als würde dort nicht vehement über Trumps Politik debattiert. "Aber die Schreierei in den Foren dort" nervt einfach nur, und verleidet das Lesen sehr.

Ich habe mir nach dem Reaktorunglück in Fukushima mal die sehr, sehr mühevolle Mühe gemacht, einige Beiträge in Zeitungsforen in JAP zu übersetzen. "Sooo ganz anders".

Mir erscheint "die deutsche Art hier" ein doch sehr tauglicher "Mittelweg" …

""Was brauchen wir sonst noch"?" oder, aber

"Was brauchen wir keineswegs?"

Gedenke ich der biblisch fundierten Bezeugungen,
so hat(te) der Mensch seine eigenen Hausgenossen zum Feind. Martin Luther hatte zur Überschrift gewählt "Klage über die Verderbnis des Volkes" (Bibel, Prophetenbuch 'Micha', Kapitel 7)

Was nutzt den Amerikanern da auch noch eine Mauer im Süden,
wenns im Lande selbst doch noch genug Ratgeber/ noch genug Angebote zum Freveln gibt?

Auf was suchte man da, sich zu stützen?

Das Ansinnen des Herrn Präsidenten die Bewohner vor dem Bösen zu schützen mag wohl ganz anständig klingen,
aber Gelingen?

Nee,
nur von Gott kommts.

Zu 15:02 von fathaland slim -Vergleiche und Vergleichen-

13:31, gman
>>.. .. Vergleiche sind zulässig, oft hilfreich und manchmal unverzichtbar. Außerdem, Trump und Macron sind beide keine Lichtgestalten, auch wenn sie in den Augen ihrer Anhänger so scheinen.<<
--
Hat Macron denn Anhänger, die ähnlich unverbrüchlich zu ihm halten und jede "alternative Wahrheit" glauben, so wie das bei den Anhängern Trumps der Fall ist?
Das ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen.

@fathaland slim, Sie vergleichen ja auch!

.. und Macronmania schon vergessen. Den Hype um den jungen Präsidenten, der Retter Frankreichs und der EU; "er rettet die Welt vor Donald Trump und hat keine Angst vor Putin" und dem "Tsunami bei den Parlamentswahlen".

"Wir haben uns nach einem Präsidenten wie ihm gesehnt", "– so ganz verschont von der Macronmania blieb keiner seiner Anhänger, auch in D nicht. Zu wuchtig, zu absolut, fast schon Royal wirkte der neue Präsident.":

www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/
sendung/frankreich-macron-104.html

12:07 von Klaus Leist

"Europa muss endlich nachziehen" Ja wie ? Soll Europa jetzt auch first sein und wer ist dann second ?

@Klaus Leist, um 12:07

Wass soll denn das heißen: “...Europa muss jetzt endlich nachziehen.“??
Glauben Sie, ich möchte auch nur einen einzigen Tag mit amerikanischen Verhältnissen leben? Und womöglich von einem wie Trump regiert werden?

@ bolli, um 15:20

Mit derlei Argumentation kommt man doch nun wirklich keinen Schritt weiter.
Zudem geht es hier um einen Mann, der mit dem Verlauf und dem Ausgang des 2. Weltkriegs nicht das Geringste zu tun hatte.

13:20 von Corax

«Dann lesen Sie mal täglich die US Zeitungen
und verfolgen die Kommentarforen dort :-)»

«Die lesen die meisten US-Bürger aber nicht.
Ob ich die lese, ich daher völlig irrelevant.»

Woher wissen Sie denn so genau, "was die meisten US-Bürger lesen"?
Ich weiß das nicht. Und würde auch nie wagen, ein derart pauschales Urteil über irgendein Land der Erde abzugeben. Nicht einmal über Deutschland …

Je eindeutiger Ihr diesbezügliches Urteil über die USA ausfällt, desto relevanter wird es, dass Sie selbst in dortigen Zeitungsforen regelmäßig lesen, "und dem Volk aufs Maul schauen".

Gilt nicht nur für die USA, sondern für alle Länder, deren Landessprache man gut genug beherrscht, um sich zumindest einen partiellen Überblick zu verschaffen.

Gut für diejenigen, die mehrere Sprachen sprechen. Und ein noch besseres Argument dafür, Sprachen zu erlernen. So wird jeder wenig abhängig von den Informationen, die die Medien im Heimatland der eigenen Muttersprache vermitteln.

"Weltbürger 2.0".

Zu 15:48 von harry_up "Amerikanische Verhältnisse"

Glauben Sie, ich möchte auch nur einen einzigen Tag mit amerikanischen Verhältnissen leben? Und womöglich von einem wie Trump regiert werden?

Was soll die Überheblichkeit! Die amerikanischen Verhältnisse sind so unterschiedlich wie die europäischen. Selbstverständlich muss die EU und D künftig mehr für ihre Interessen tun als das bisher der Fall war. Die Politik hat das erkannt und ist am Zug.

Millionen Deutsche sind in die USA ausgewandert. U.a. Trumps Vorfahren:
Wegen religiöser Unterdrückung und einer großen Hungersnot verließen 1709 mehr als 10.000 Pfälzer ihre Heimat und bauten sich in Nordamerika eine neue Existenz auf. Von der Pfalz ausgehend breiteten sich bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts Wanderungsbewegungen in großen Teilen Südwestdeutschlands aus. Gründe hierfür waren unter anderem eine Überbevölkerung, ..

Es emigrieren immer noch jährlich tausende Menschen in die USA. Tausende Deutsche leben dort freiwillig. So schlecht kann es dort nicht sein!

Trumps Halbzeitbilanz

Am 20. Januar 2019 um 15:48 von harry_up

@Klaus Leist, um 12:07

Wass soll denn das heißen: “...Europa muss jetzt endlich nachziehen.“??
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Soll heißen: Ein wenig "First Europa" und "First Gemany" täte uns auch gut.

15:21, Barbarossa 2

>>Und wenn Trumps Versprechen, die er ja wirklich fast alle abarbeitet, zu spürbaren Wirtschaftsaufschwung führen, dann kann ihm keiner, aber wirklich keiner ans Leder.<<

Wieso?

Wird Mexiko denn jetzt die Mauer bezahlen?

Im übrigen sind die USA, wie jedes Land der Erde, den Zyklen des globalen Kapitalismus unterworfen. Einen nationalen gab es noch nie. Und da zeigen die Indikatoren, nach vielen Jahren des Aufschwungs, gerade nach unten. Wenig überraschend.

Ich weiß, ein Nationalist sträubt sich mit Händen und Füßen gegen diese eigentlich triviale Erkenntnis.

Der falsche Prophet

Er wurde gepriesen als aufrechter Kämpfer gegen das Establishment. Nun erweist er sich als Marionetten-Präsident der Waffen-Lobby, der sich auch nicht zu schade ist, mit seiner Hotelkette nebenbei abzuräumen. Er ist ein Lügner, Ehebrecher und Betrüger. Er hat also die besten Empfehlungen für eine zweite Amtszeit.

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