Ihre Meinung zu: Wirtschaftsministerium: Zahl der Rüstungsexporte sinkt erneut

17. Januar 2019 - 9:24 Uhr

Die Zahl der genehmigten Rüstungsexporte aus Deutschland geht zurück. Sie sank 2018 im dritten Jahr in Folge. Trotz eines verhängten Exportstopps zählte Saudi-Arabien aber immer noch zu den besten Kunden.

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Kommentare

Ist das jetzt gut oder

Ist das jetzt gut oder schlecht? Weniger bedeutet auch weniger Steuern. Aber weniger Waffen bedeutet es nicht.
Komischerweise funktionieren die deutschen Waffen überall, nur nicht bei Uns. Ist das eine Folge der Friedensbewegung? "Frieden Schaffen mit kaputten Waffen?" Oder "Stell dir vor es ist Krieg und keiner kann hin".
Wäre ja irgendwie komisch, wenn es nur nicht so scheinheilig wäre. U-Boote nach Südafrika ging nicht. Schnellboote nach SaudiArabien kein Problem.

Gehen die Exporte wirklich

Gehen die Exporte wirklich zurück oder nur die Summen?

Für ein verkauftes U-Boot müsste man wahrscheinlich hunderttausende Gewehre exportieren, daher würden hier Zahlen zu den Artikeln (Handfeuerwaffen, Panzer, Boote) helfen um es besser einschätzen zu können.

Waffenexporte

Ist ja wunderbar das nur teilweise die Wahrheit zu Schrift gebracht wird: Nach Saudi Arabien gabs nur eine zwei monatige Pause. Desweiteren frag ich mich, warum man überhaupt Länder außerhalb der EU und NATO mit Waffen beliefert. Wie wäre es mal mit einer ganzen Liste, welche die besten Kunden von Deutschland sind.

Waffenexporte

Waffenexporte sind in solchen Fällen genauso schmutzig wie Drogendeal. Beides tötet am Ende Menschen. Jedes Land der Erde sollte nur so viele Waffen herstellen dürfen, wie für die eigene Verteidigung notwendig. Länder nur beliefern, mit denen man auf Vertragsbasis ab machen kann, das die gelieferte Waffen auch nur zur eigenen Verteidigung nutzen dürfen. Es sollte daher nur an NATO und EU Länder geliefert werden dürfen. Idealfall wäre, wen kein Land der Erde mehr Waffen bauen dürfte, wenn sich welche trotzdem die Köppe einschlagen wollen, dann wäre das Ausmaß an unschuldigen Toten wenigstens nicht so groß.

Zahlen sinken

Ob Zahlen sinken oder steigen ist an sich egal, da wenn die gekauften Waffen irgendwann nichts mehr taugen werden und dann die Zahlen wieder steigen werden. Es geht um den dubiosem Umgang beim Waffenexport: Wie kann das sein das man ein Land wie Saudi Arabien mit Waffen beliefert, wo man doch weiß das die weder mit Demokratie noch Menschenrechte, geschweige den friedliche Absichten auf der Welt verbreiten? Dann ist man auch noch so dreist und predigt anderen was von Rechtsstaatlichkeit oder sonstwas? Erst mal an eigene Nase packen?

mit

dem Exportstopp für S-A verhält es sich so wie mit Ausreisepflichten und Wieder-Einreiseverboten: zahnlose, unter der momentanen Kuschel-Gesetzeslage nicht durchsetzbare Papiertiger.

Die Zahl der

UNgenehmigten ist dagegen gestiegen-
Wie wir aus den Berichten über die krummen und Scheingeschäfte der deutschen Rüstungsmafia wissen.
Hören wir einfach auf, zu denken es würde irgendwas besser.
Aber beim Sparen im Gesundheitssystem- DA sind wir gaaaanz gross.
Wo Deutschland drauf steht, ist Dreck drin.
Thats it.
Auch bei Andern ist das so- aber das vor der eigenen Tür kehren habe ich als schwäbische Hausfrau halt gelernt.

Winwin

Saudi Arabien greift mit den gelieferten Waffen andere Länder an, die kaufen erneut Waffen und so erzeugt man Winwin Geschäfte. Predigen und schimpfen kann man ja auf einen Herrn Erdogan, der ist kein guter Kunde. Saudi Arabien und Ägypten reine Diktaturen, ohne Diskussionsbedarf, aber die erwähnt man kaum bis ach wie toll es doch ist und großzügig das Frauen nun ins Stadion dürfen oder Führerschein machen. Wahrscheinlich nur die Lieblingsfrau aus dem Harem.

Warum überhaupt Exporte

Weil die Gier nach Geld so groß ist, deshalb sollte jeder von den Politikern die das unterstützen ein Jahr in ein Kriegsgebiet ziehen.
Danach wird es keine Exporte mehr geben.

Saudi Arabien

...ist kein Verbündeter-die kulturellen Unterschiede sind zu groß und nicht kompatiebel.

@9:16 von Der Antichrist

Ich würde es etwas anders formulieren: dahinter steckt das Verlangen nach immer höherem Lebensstandard (vierter Jahresurlaub, Drittauto etc., ich nehme mich da nicht aus) und das Bestreben, möglichst viele in Lohn und Brot zu halten. Und natürlich müssen auch Dinge wie Kosten der Migration finanziert werden.

@Hackonya2, 09.00h

Wenn sich Waffenverkäufe nur auf Länder beschränken sollen, die diese auch nur zur eigenen Verteidigung verwenden, dann würden Sie der Türkei auch das Wasser abgraben.

Beruhigungspille

Ich rate mal, dass die von Rheinmetall in Italien produzierten und von Saudi-Arabien auf den Jemen geworfenen Bomben nicht in dieser Exportstatistik auftauchen. Dasselbe gilt sicherlich auch für die in Saudi-Arabien gefertigten G36-Gewehre und die bereits erwähnten Leopard-Panzer.

Insgesamt wirkt dieser Beitrag so, als solle der Exportwahnsinn unserer Regierung beschönigt werden.

Es liegt am ÖL!

Handel hat was mit Warentausch zu tun. Geld ist da nur dazu da diesen Austausch zu vereinfachen.
Wenn jemand etwas dringend braucht, kann der andere auch dringend verlangen was er möchte wenn er es liefere. Die Welt braucht Öl. Bei Saudi-Arabien läuft es etwas komplizierter, wir kaufen nur geringe Ölmengen dort ein. aber andere die uns mit dringend benötigten Waren beliefern wie China und die USA (Dienstleistungen) schon. Verkaufen wir den Saudis keine Waffen, machen das andere und wir zahlen eine höheren Preis bei anderen Waren oder bekommen diese erst gar nicht.
Verringern wir die Abhängigkeit gegenüber von ÖL und fördern die Abkehr dann noch in Europa und weltweit, dann kann Saudi-Arabien nur noch wenige Waffen oder keine teuren Waffen mehr kaufen.

Anders ausgedrückt, arbeiten wir ökologischer und gehen mit Beispiel für den Klimaschutz voran, geht der Waffenhandel mit Schurkenstaaten auch zurück.
Klimaschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit , löst viele Probleme.

@Sparer - Fluchtursache Krieg

09:36 von Sparer:
"[...] dahinter steckt das Verlangen nach immer höherem Lebensstandard [...] und das Bestreben, möglichst viele in Lohn und Brot zu halten. Und natürlich müssen auch Dinge wie Kosten der Migration finanziert werden."

Ist Ihnen nie in den Sinn gekommen, dass dieser Lebensstandard auf der Ausbeutung anderer basiert und somit die Ursache für Migration ist? Da lässt sich beim Export von Billigst-Nahrungsmitteln genauso beobachten wie bei den Rüstungsexporten: Beides macht irgendetwas kaputt und treibt die Menschen in die Flucht.

Grundsätzlich ist es gut,

Grundsätzlich ist es gut, wenn weniger Waffen in Krisengebiete exportiert werden. Es gibt jedoch 2 Aspekte:

1) Länder wie Saudi-Arabien finden in der Regel andere Lieferanten. Insofern kann man einen deutschen Exportstop als moralischen Sieg sehen. An der Fähigkeit des Landes Kriege z.B. im Jemen zu führen und die eigene Bevölkerung zu drangsalieren, ändert sich aber nichts.

2) Die Fähigkeit Deutschlands zur Selbstverteidigung setzt auch eine entsprechend befähigte Rüstungsindustrie voraus. Da das deutsche Verteidigungsbudget im Verhältnis zum BIP das niedrigste in der NATO ist, müssen Rüstungsprojekte auch per Export finanziert werden, um auf die entsprechenden Stückzahlen zu kommen. Eine Europäisierung der Beschaffung als Alternative zu Rüstungsexporten führt zu divergierenden Anforderungen und war in der VErgangenheit oft nicht erfolgreich: Stichwort A400M

Natürlich kann man auch amerikanische Waffen kaufen und damit die Exporteure stärken, die an Saudia Arabien exportieren.

Wer ist der Feind?

Ich frage mich ernstlich, gegen welches Land die Bundesrepublik sich verteidigen muß. Die Bundeswehr ist sowieso unfähig, das Land zu verteidigen. Es geht also nur um die "Arbeitsplätze". Dummerweise produziert Rheinmetall auch in Italien.

Export Import Abhängigkeiten

Es ist schon etwas merkwürdig, dass diejenigen, die am lautesten Waffenexporte verurteilen, der Bundeswehr oft empfehlen, aus Kostengründen Waffen zu importieren.

Damit stärkt man doch die größten und skrupellosesten Exporteure der Welt, diejenigen, die sowieso aus geostrategischen Gründen Waffen in die ganze Welt exportieren.

Wir brauchen Exporte (natürlich nicht an jeden Agressorstaat), um bei der Waffenbeschaffung auf die Stückzahlen zu kommen, damit Forschung und Entwicklung überhaupt noch finanzierbar bleiben.

Man kann der heimischen Industrie nicht den Export komplett verbieten und gleichzeitig den Import genau der Waffen fördern, die wir selber nicht mehr herstellen können, weil die Produktion aufgrund niedriger Stückzahlen zu teuer ist.

Falsche Forderungen

Deutschland verkauft weniger Rüstungsgüter, das bedeutet weniger Arbeitsplätze, Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz und müssen gehen ! Nur wenn Deutschland nicht mehr liefert , kauft der Kunde in einen anderen Land ! Diese scheinheilige Diskussion können auch nur Leute führen die nicht in der Rüstungsindustrie arbeiten .

60 Prozent (ZDF)

Deutschland ist auf die Waffenexporte nicht angewiesen und trotzdem will man darauf nicht verzichten. Das nenne ich einfach mal Gier.

60% der deutschen Waffenexporte gehen nach Krisenregionen, die man gesetzlich eig. gar nicht beliefern darf! (ZDF, Claus von Wagner)

Die böse Rüstungsindustrie

Als angestellter einer Rüstungsfirma kann man immer wieder nur Schmunzeln, jeder vordert bessere Waffen für die Bundeswehr und den Waffenexport zu stoppen. Aber das die fremden Länder die Forschung und Entwicklung erst bezahlen, erwähnt keiner, da unsere Regierung einfach viel zu wenig Rüstungsgüter abnimmt. Sollte es wirklich soweit kommen, dass exporte komplett eingestellt werden, haben es viele Zulieferer auch schwer. Die Rüstungsindustrie ist ein großer Wirtschaftszweig den man kontrollieren muss aber nicht ausbluten lassen darf, denn ohne Bestellungen ist unser technischer Fortschritt bald Vergangenheit.

@TwoStone, 10.07h

Ihre Frage dürfte sich mit einem Blick in Richtung Ukraine selbst beantworten.

@10:09 von 3006

>>..das bedeutet weniger Arbeitsplätze, Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz und müssen gehen ! Nur wenn Deutschland nicht mehr liefert , kauft der Kunde in einen anderen Land.<<

So könnte auch ein Drogendealer argumentieren. Das ist KEIN Argument.
Übrigens, das meiste Geld wird mit Munition und Ersatzteile verdient. Frage mich was mit dem "alten" Munition passierte. Vllt. auf Jemen oder Syrien abgefeuert?

@9:54 von Nachfragerin

Ich hatte vom VERLANGEN nach höherem Lebensstandard gesprochen, der sicherlich jedem Menschen innewohnt (manche mögen es unterdrücken können).
Dies gilt auch für z.B. afrikanische Länder. Wenn es einen Markt dafür gäbe, würden manche von Ihnen (rein bildlich gesprochen) vielleicht Speere exportieren.
Wie allerdings Export von Blligst-Nahrungsmitteln zu Migration führen soll, erschließt sich mir nicht. Sollen wir lieber keine Nahrungsmittel mehr an Länder mit Bedarf daran liefern ? Und, nebenbei, wir konsumieren selbst genug davon, ohne deswegen auswandern zu wollen.

@Sunnyside - fortschrittlicher Töten

10:26 von Sunnyside:
"Die Rüstungsindustrie ist ein großer Wirtschaftszweig den man kontrollieren muss aber nicht ausbluten lassen darf, denn ohne Bestellungen ist unser technischer Fortschritt bald Vergangenheit."

Den Fortschritt kann man sich auch im zivilen Bereich erhalten - zumal ich die Entwicklung immer besser Tötungsmethoden nicht als Fortschritt bezeichnen würde.

@Sparer - Alles hängt zusammen.

10:29 von Sparer:
"Wie allerdings Export von Billigst-Nahrungsmitteln zu Migration führen soll, erschließt sich mir nicht."

Der einheimische Bauer wird arbeitslos, wenn der Markt von subventionierten Billigimporten aus der EU geflutet wird.

Aus arbeitslos wird perspektivlos und das wiederum ist der Nährboden für Extremismus. Hier kommen dann wieder die Waffen ins Spiel und natürlich auch die Migration.

Erfreulich

Unsere Industrie sollte nicht von dieser speziellen Produktion abhängen. Dass eine Lieferlücke Andere füllen, ist schon wahr, nur kann man mit dieser Argumentation so in etwa jede unerfreuliche Handlung begründen.

Terror muss mit den richtigen Mitteln bekämpft werden

"Einem Aufruf zum Generalstreik folgten heute offenbar viele Menschen.“

Heißt: Ein Großteil der Bevölkerung sieht sich in einer ausweglosen Situation und weiß sich gegen seine von „finanziellen Interessen“ gesteuerte Obrigkeit nicht anders zu helfen („Zeitgleich zu den Unruhen reiste der Präsident des Landes, Emmerson Mnangagwa, nach Russland, um wirtschaftliche Kooperationen anzubahnen (…). Er hoffe auch auf russische Kredite sowie auf Waffenlieferungen“).

Oh Mann. Es geht alles seinen gewohnten, sattsam vertrauten Gang, d.h., es verläuft alles in den einmal festgelegten (und dank der „Flexibilität“ unseres musealen politischen Systems erstmal für eine ganze Weile unverrückbaren) Bahnen. Die allerdings in den Abgrund führen dürften.

„Aus Angst vor weiteren Unruhen stellte die Regierung das Internet ab. / (…) teilte (...) mit, dass es von der Regierung gezwungen worden sei, den Internetdienst einzustellen“

Noch Fragen, wer in der Politik das Sagen hat? Die Bürger jedenfalls nicht.

Wirtschaftsministerium:Zahl der Rüstungsexporte sinkt....

Das hat aber andere Gründe,daß ist eben nicht der Politik der Bundesregierung geschuldet,sondern der Konkurrenz anderer Rüstungsproduzierender Länder.Und nach Ägypten wird weiter geliefert.Für Saudi-Arabien gilt ein Exportverbot,das jeweils nur für zwei Monate gilt.Wenn sich die öffentliche Meinung gelegt hat,wird es bestimmt aufgehoben.Dann liefert die Lürssen-Werft wieder.

Lasst uns eine Industrie nach

der Nächsten an die Wand fahren. Demnächst die Autoindustrie....viel mehr haben wir dann nicht mehr. Putin und China freut es! Nur so weiter. Wenn Kurzsichtigkeit das Gehirn erfasst hat.

Geht doch!

"Die deutsche Rüstungsindustrie muss damit das dritte Jahr in Folge eine Abnahme der Ausfuhrgenehmigungen hinnehmen. Ein Wachstum gab es zuletzt 2015, damals auf einen Rekordwert von 7,86 Milliarden Euro. Seitdem geht es bergab."

Was durchaus als positiv zu beurteilen ist!
Geld an Massenmorden, Genoziden und Vertreibungen zu verdienen ist nichts, womit man sich brüsten kann...

??? 09:15 von Hackonya2

Die Türkei hat viele Jahre ganze Arsenale der BW aufgekauft. in den 90er die halben NVA Restbestände, und in Folge die schönen Panzer und panzerbrechenden Waffen, die letztes Jahr bei der Invasion Nordsyriens und in den Kurdengebieten im TV zu betrachten waren.
Kurz:
Die Türkei ist massiv durch (leider!) deutsche Rüstungsexporte hochgerüßtet worden. Ansonsten könnte Erdogan gar nicht seine Invasion Nordsyriens durchführen.
Und das man dem Sultan genauso wenig wie SA beliefern sollte - NATO Partner (lach) - steht m.E. außer Frage. Schon gar nicht bei dem, was er südlich der Türkei vor hat.

@10:41 von Nachfragerin

Produziert der "einheimische Bauer" in seinem jeweiligen Land denn auch genug, um sich und die explodierende Bevölkerungszahl ausreichend zu ernähren ?
Wie gesagt, auch in Deutschland werden massenhaft Billiglebensmittel importiert und vertilgt, ohne dass die Bauernschaft (generell gesprochen) am Hungertuch nagen würde oder perspektivlos wäre.

Erhalt des wehrtechnischen Know Hows

Ich möchte jedenfalls nicht, dass die Verteidigungsfähigkeit dieses Land vollkommen vom guten Willen Donald Trumps abhängt, Deutschland zu verteidigen.

Wenn das R&D Budget der heimischen Rüstungsindustrie nicht mehr über Exporte finanziert werden kann, müssen wir entweder von den amerikanischen Exporteuren kaufen (und deren Exporte fördern) oder wir müssen bereit sein, deutlich mehr Steuergelder in den Erhalt unseres unabhängigen Rüstungs-Know Hows zu stecken. Der Zusammenhang ist klar.

Aha.

Die Zahl der genehmigten Rüstungsexporte aus Deutschland geht also zurück. Ich vermute, die Rüstungsexporte von Tochterunternehmen deutscher Waffenhersteller im Ausland kommen in dieser Statistik nicht vor.
Augenwischerei!
Ich empfehle die Dokumentation "Bomben für die Welt".

10:09 von 3006, Tja

"Deutschland verkauft weniger Rüstungsgüter, das bedeutet weniger Arbeitsplätze, Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz und müssen gehen ! Nur wenn Deutschland nicht mehr liefert , kauft der Kunde in einen anderen Land ! Diese scheinheilige Diskussion können auch nur Leute führen die nicht in der Rüstungsindustrie arbeiten."

Wie heißt es so schön:
Dann suchen sie sich halt einen anderen Arbeitgeber.
Seine eigene Wohlfühlumgebung schaffen, indem man Krieg (mit allen Folgen von Hunger, Seuchen, etc.) fördert, hat aus meiner Sicht keine Existenzberechtigung. Das beste wäre, die Produkte am eigenen Leib auszuprobieren!
Was kümmert es uns, ob andere an solch Menschenverachtenden Geschäften verdienen?
In D wird in allen Bereichen mit Humanität und Zivilisation argumentiert...aber Tötungsmaterial verkaufen ist nicht illegal.
DAS ist schizophren!

Keine Verteidigung nirgendwo!!

Klar es ist so einfach, anderen auch demokratischen Ländern das Recht abzusprechen, sich mit (in Deutschland gebauten) Waffen zu verteidigen.

Dann sollte Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und aus der NATO austreten und die BW abschaffen. So schafft man Frieden!!

Kleiner Hinweis: Ich bin nicht dafür Waffen an jeden Agressorstaat zu liefern, aber die Geschichte zeigt, dass gute Worte nicht immer reichen, um sich zu verteidigen.

Statt fragwürdige Armeen mit Waffen aufzurüsten,

sollten die deutschen Rüstungsindustrien ihre Hausaufgaben bei der BW erfüllen! Die deutsche Rüstung muss dazu verpflichtet werden, zuallererst die Bundeswehr und danach NATO Staaten auszurüsten. Gerade bei der Ersatzteilversorgung läuft einiges schief.
Wenn Tornados, aus Mangel an Ersatzteilen, am Boden bleiben müssen, hat die deutsche Luftfahrtindustrie diese notfalls selbst herzustellen. Was soll das erst mal geben, wenn es zu einem bewaffneten Konflikt kommen sollte? Gott bewahre uns davor!
Wie 11:16 von Trollparanoia richtig anmerkt, werden halt jetzt Waffen in Tochterunternehmen, im Ausland, hergestellt und vertrieben, insofern sollte man sich schämen überhaupt so eine Meldung zu veröffentlichen!!

...sich nicht verteidigen

10:07 von TwoStone
Man muß sich nicht verteidigen, wenn ein Nächster einen nicht bedroht. Die Bundesrepublik müßte sich nicht verteidigen können, wenn z.B. Russland nicht eine so gigantische Militärstreitmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft bereithalten würde. Friedensschalmeien kann jeder singen. Länder oder Gemeinschaften müssen ihre Freiheit verteidigen können. Auf der Krim tauchten "grüne Männchen" auf - natürlich waren es russische Spezialtruppen - die ukrainischen Truppen hatten aufgrund ihrer Schwächen da keine Chance. So ist das, wenn man sich nicht verteidigen kann...Nach den USA ist Russland der zweitgrößte Waffenexporteur der Welt...China und Frankreich folgen danach...ohne Akzeptanz einer nationalen Waffenindustrie müßten wir unsere Verteidigungswaffen woanders kaufen...

BLUT AN UNSEREN HÄNDEN

Es ist nicht nur USA die aufhören muss muss Rüstungsexporten zu Saudi Arabien es sind auch wir. Solange wir weiter machen wird der Proxy-krieg in Jemen weitergehen. Der Krieg geht nur weiter weil wir Westnationen ihnen Waffen und Munition geben. Wir sind Schuld.

Waffenindustrie ist so sensiebel und sicherheitsrelevant,

da stellt sich die Frage, ist es überhaupt zu verantworten, diese Industrie in der freien Wirtschaft zu dulden?
Diese Industrien umgehen Waffenembargos oder vergeben Lizenzen zum Bau von Waffen an Länder, den man nicht mal mehr eine Keule in die Hand geben sollte, ohne Sinn und Verstand, nur um Gewinne zu generieren. Gnade ihnen Gott, wenn in Zukunft deutsche Soldaten von deutschen Waffen getötet werden! Demnächst könnte es US Soldaten in Syrien treffen, wenn die türkische AKP ihre Drohung wahr macht! Jetzt kommen sicherlich die Einwände, "Andere Länder machen es doch auch so!". Ich sage aber, man muss doch nicht bei allen dreckigen Geschäften mitmischen, oder?

09:09 von Hackonya2

Wie kann das sein das man ein Land wie Saudi Arabien mit Waffen beliefert, wo man doch weiß das die weder mit Demokratie noch Menschenrechte, geschweige den friedliche Absichten auf der Welt verbreiten?
##
Da haben Sie recht!
Dann aber auch konsequent sein und die türkischen Waffenlieferungen an den IS und ihm nahestehende Islamisten ebenso ablehnen und verurteilen.

Keine friedliche Welt

Wir leben nun einmal nicht in einem friedlichen Umfeld.Und wer sich nicht verteidigen kann, der wird schnell erpressbar und zum Opfer.Daher braucht man auch in den heutigen Zeiten noch eine Armee und eine eigene Rüstungsindustrie, um Kosten zu reduzieren.Und diese braucht natürlich auch Absatzmärkte, denn nur von Aufträgen der Bundeswehr kann sie nicht überleben.Wäre man ausschließlich auf Käufe von anderen Nationen angewiesen dann wäre das viel teuerer.Hatten wir schon alles.Man kann natürlich realitätsfern lamentieren, so wie es viele Grüne machen, aber die Natur des Menschen läßt diese Träumereien nicht zu.

Rüstungsexporte ?

Hoffentlich stellen andere Länder jetzt auch den Export
von Öl, Gas, Handy und Rohstoffen wie KOhle und Eisenerz ein. Das ist ein viel sicherer und wirkungsvollerer Schutz um deutsche Waffenexporte zu verhindern.
Auch sollte zu den verboten von Rüstungsexporte die Einreise von deutschen Bürger abgelehnt werden. Es sind ja die menschen die diese wiederlichen Waffen erzeugen.

10:26 von Sunnyside

Sie sind also der Meinung, dass man nur durch schmutzige Waffengeschäfte mit Staaten, die uns in Zukunft gefährlich werden können, den Fortschritt gewährleisten kann? Ich sage nein, das ist nicht richtig und ist ein erfolgloser Versuch, den deutschen Michel die Sicht zu vernebeln, auf das, was passiert. Handel mit Waffen ist ja nicht ganz abzuschaffen, was aber nicht geht ist, Waffen in Regionen zu liefern, in denen damit Angriffskriege ermöglicht werden. Siehe Türkei --> Syrien und Saudi-Arabien --> Jemen!
Die Türkei ist NATO Mitglied und somit durch das Bündnis vor Inversionen geschützt, trotzdem führt dieses Land Krieg in Syrien, gegen Verbündete der US Koalition. Saudi Arabien unterstützt den weltweiten Terrorismus, ist nicht in der NATO und eine potenzielle Gefahr für unser NATO Bündnis, nicht heute, nicht morgen, aber vielleicht übermorgen.

10:59 von Träumerhabenverloren

Lasst uns eine Industrie nach
der Nächsten an die Wand fahren. Demnächst die Autoindustrie....viel mehr haben wir dann nicht mehr.
##
Die deutsche Autoindustrie hat sich selbst durch Betrug an die Wand gefahren.

@googol

Es hieß mal von dt. Boden soll kein Krieg mehr ausgehen!
Mit jeder exportierten Waffe geht Krieg, Leid und Tot von D aus!
D unterstützt und mischt damit weltweit in Kriegen mit.
D ist nicht friedliebend, die Gier ist größer!

nicht um sonst hat der Bundestag das Grundgesetz,

was den Waffenhandel angeht, entschärft. Dort war der Handel mit Kriegswaffen für Angriffskriege unter Strafe ausgeschlossen worden, indem es unter das Kriegswaffenkontrollgesetz gestellt wurde. 1961 hat Herr Strauß durch eine Änderung dafür gesorgt, dass der Bund dieses Gesetz umgehen kann.
Jetzt kann also, in unverantwortlicher Weise, exportiert werden, ohne Konsequenzen. Vielleicht später einmal, wenn uns unsere Waffen, oder deren Weiterentwicklungen töten!

12:20 von lh

Sie haben es erfasst und kurz und prägnant dargelegt. Wir exportieren Know-How in Länder, die uns gefährlich werden können. Dort leben Menschen, die nicht dümmer sind als wir und die durchaus in der Lage sind, Waffen, die ihnen geliefert werden, zu analysieren, weiter zu entwickeln und zu produzieren. Irgendwann braucht man unsere Waffen nicht mehr, da jede Bananenrepublik in der Lage ist, selbst welche zu produzieren.
Klar ist aber auch, dass alle Länder diese Gefahr sehen sollten!

Vielleicht.......

sollte man, ausser Klopapier, jeden Export verbieten? Auch Taschenmesser, Küchenmesser etc. und sogar Autos können für Kriegszwecke mißbraucht werden, oder?

11:53 von mirage3a

Es ist vollkommen richtig was sie schreiben, eine eigene Rüstungsindustrie ist wichtig und auch der Waffenexport. Was aber hier, wie ich lesen kann, angeprangert wird: Waffen sollten nicht an Staaten verkauft werden, die unsere Art zu Leben, unsere Freiheit und unsere Werte, nicht achten, ja sogar versuchen diese anzuschaffen. Staaten die uns, wenn sie nur könnten, am liebsten heute schon erobern würden. Handel innerhalb der NATO ok, da kann ich mit Leben, aber nur, wenn damit kein Unsinn betrieben wird, wie es uns gerade die Türkei vorlebt.

Die BRD verteidigen...?!

Ja klar!
Die BW wird die deutschen Grenzen bis zur letzten Patrone verteidigen - gegen den böse Russen (der bekanntlich jeden Tag vor jeder Tür steht)...
Geht`s noch?
Bsp.: Luxemburg hat KEINE Armee! Na und?
Wann sind das letzte mal Invasoren über den kleinen Staat hergefallen? Ach so ich vergaß. Das waren ja die deutschen...
Putin hat zurecht bemerkt, daß, wenn Russland wollte, die Armee in spätestens einer Woche am Rhein stehen würde. Ich gebe im (leider) Recht.
Nur würde er das nie machen, da er um die Konsequenzen weiß. Das hat weniger mit der NATO, als mit den Geschäften zu tun.

Und als Verteidungs-Bsp. die Krim anzuführen, ist doch nur noch infantil.
Das Russland niemals auf die Krim verzichtet, war jedem Ukrainer bewusst! Dieses "Geschenk" zwischen Brüderstaaten war in Abhängigkeit zueinander erfolgt. Nach der Trennung und der westlichen Einmischung hat man den Status-Quo wie vor der Vereinigung wieder hergestellt. Das können die meisten Westler immer noch nicht nachvollziehen.

@DerVaihinger, @landart

Soso, Russland ist also der Feind.
Da hat die NATO-Propagada ja ganze Arbeit geleistet.

Russland und die USA haben gemeinsam Nazi-Deutschland besiegt, die russischen Besatzungstruppen sind abgezogen, die US-Besatzungstruppen sind noch hier und ihre Präsenz ist laut Gregor Gysi in Geheimverträgen zu den offiziellen 2+4 Verträgen geregelt.

Es verhalten sich die USA also deutlich feindseliger gegenüber Deutschland als Russland das tut.

@Motorkopf um 12:44Uhr

Aus Ihrem Kommentar entnehme ich, daß Sie Ostpreussen= Kaliningrad aber schon als "Kriegsbeute akzeptieren und da hat Putin natürlich auch recht, oder? Wenn Die Welt Ihre Ansichten teilte, dann gäbe es kein Argentinien oder Brasilien und NRW würde zu Italien gehören! Sie wissen aber schon, daß Putin die Souveränität und territoriale Unverletzlichkeit der Ukraine garantiert hat? Mir graut davor, wenn das aber nur nach seinen Vorstellungen gilt!

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