Kommentare

Aha mal wieder eine Chefsache

Wie lange steht das Thema schon auf der Agenda?
aha Walen im Blick und schon ist alles erklärt.

Gibt es bald wieder eine einsame Entscheidung

aus dem Kanzleramt?
Überraschend wäre es nicht.

Auf der einen Seite uns die

Auf der einen Seite uns die Autofahrten verbieten auf der anderen Seite mit Steinzeitfeuern hier die atmosphäre weiter in einem Maaß vergiften, dass alle wirklich krank werden und nicht nur hier? Wo bleibt denn da unsere 'Deutsche Umwelthilfe e.V.'? Ach so klar, damit kann man ja keine weitere komplette Volksbevormundung erreichen, in der Hoffnung, dass es so erst zu Volkes Unwille und dann zu immer mehr fallenden Absatz- und Volkswirtschaftszahlen kommt, die am Ende dieses ganze verhaßte System mitsamt seiner noch mehr gehaßten Kleinbürger so richtig nach unten zieht. Wäre ja auch nicht zu vernatworten, dass wir durch unsere Arbeit immer weiter in geordneten Verhältnissen leben könnten um am Ende immer mehr zu einigermaßen zufriedenen Menschen werden könnten. Das sind natürlich schreckliche Aussichten für unsere ewigen Establishmentbekämpfer. Also deshalb immer schön weiter immer grün wählen.

Kohlegipfel:Einladung mit Signalwirkung....

Im Interesse der Umwelt,der Verringerung der CO2-Belastung der Atmosphäre muß der Kohleausstieg gelingen.
In dem Artikel steht "Streit um Strukturhilfen".Also Hilfen für Bundesländer mit Kohleabbau wie die Lausitz oder das Rheinische Braunkohlerevier.

Großzügig war man da allerdings vor etwa 10 Jahren als private Banken vom Staat gerettet wurden:Da floss das Geld an die Banker,es gab brauchte nicht eine "Konferenz" dazu oder eine Kommission.

keine Schließung von Kraftwerken im Osten?

Ja natürlich nicht-hat mit den anstehenden
Landtagswahlen im Osten auch überhaupt nichts zu tun.
Und auf so einen Zusammenhang kann man natürlich als Journalist auch nicht kommen.
Nein da werden ausschweifende Begründungen bei der "freiwilligen Vorleistung" z.B. in NRW gesucht.

.....

"Die hat auch die Wahlen im Blick."

Das ist in D das größte Problem. Alle schauen nur auf die nächste Wahl. So kriegt man keine langfristigen Probleme gelöst.

Bei uns gibt es schon genug Gründe für die Schwäche!
Überschuldung vieler Euro-Staaten, Batterieautos als Heilmittel für Klima &Co. Nebenwirkungen interessieren nicht.
Eben hat die Bafin angekündigt den Kampf gegen unseriöse Geldanlagen zu verstärken.
Dabei sind die dubiosen Schuldner, die die Gläubiger schädigen und ihre Schulden nicht tilgen unter den EU-Mitglieder zu finden, die von der Draghi-EZB noch gefördert werden. Unsere seriösen Banken kommen in Schwierigkeiten. Die nächste öffentlich-rechtliche Landesbank steht aktuell vor der Sanierung. Wir exportieren weltmeisterlich gegen faule Forderungen. Auch das Wachstum der Vergangenheit ist auf faule Forderungen gegründen.
Das böse Erwachen kommt noch.

Bei den Geschäften am grauen Kapitalmarkt steigende Millionenschäden. Bei den EU-Staatsschulden geht es um hohe mehrstellige Milliardenbeträge. Seriös ist wenig, hier wie dort.
Gesetze, Verträge, Kriterien müssen eingehalten werden, sonst ist jedes Wachstum am Ende für die Katz.

gefährliche und naive politiker

die deutschland zum untergang degradieren , eines der wirtschaftstarken landes. würde sowas in den usa passieren, wäre schon der notstand eingetreten wegen schädigung der landessicherheit.
die stein-und braunkohle ist der einzige energierohstoff der deutschland unanbhängig und unerpressbar von aussen macht. für die wirtschaft und sicherheit dieses landes, das herz. warum sollen deutsche so viel teures geld bezahlen für importe wie gas,öl und flüssiggas und wie lange noch könnten sie sich sowas noch leisten!?
deutsche arbeiter sind nicht reich, aber die lobbyisten ja.
es giebt methoden, das den co2-ausstoss verringern kann und hier hätte die regierung ansetzen müssen um diese einheimische energie zu schützen und zu benutzen. ich habe mehr vertrauen an die deutsche wirtschaft, die immer wieder grosses bewiesen haben und national-und international. solch eine technologie wäre ein verkaufschlager, da indien und china sie kaufen würden für ihre industri

wer hätte das gedacht, daß dieser stuhlkreis

uneinig ist. wenn gute menschen und betriebswirte an einem tisch sitzen kann es kein ergebnis geben. also wird unsere kanzlerin den braunkohleabbau für beendet erklären, ab.19.01.19

Ich bleibe bei der Meinung...

....dass die Abschaltung der deutschen Kraftwerke purer Aktionismus ist und uns mehr schadet als nützt. Die so genannten "regenerativen" Energien sind nicht in der Lage, den Wegfall der Kohlekraftwerke zu kompensieren (die Belgier und Franzosen freuen sich, wenn wir dann deren Atomstrom importieren) und gemessen an dem, was insbesondere in Asien in die Luft gepustet wird, sind die dann bei uns eingesparten CO2-Emissionen sowieso nur ein kleiner Fliegendreck.
Und das im "Westen" angefangen werden soll, war doch von vornherein klar.....und wenn jetzt noch die anstehenden Wahlen im "Osten" als zusätzliches Argument für diese Vorgehensweise genommen werden, dann kann man nur noch den Kopf schütteln.

14:09 von Bernd Kevesligeti

Großzügig war man da allerdings vor etwa 10 Jahren als private Banken vom Staat gerettet wurden:Da floss das Geld an die Banker,es gab brauchte nicht eine "Konferenz" dazu oder eine Kommission.
-------------------------------------------------------
Ja wenn es darum geht die Privatvermögen der Quants, Gebr. Aldi &Co zu retten, da wird eine Spekulanten Bank wie die Hypo Real Estate, bei der mit dem Geld der deutschen Milliardäre auf Teufel komm raus gezockt wurde schnell zur "Sytem relevanten Bank" erklärt und über Nacht muss der Steuerzahler die Verluste von 450Mrd Euro begleichen.

Wo war da eigentlich unsere ach so wachsame Presse und wo der Verfassungsschutz?
Ach so war "alternativlos"-na dann...

20 Mrd für die Existenzsicherung von 50.000 Arbeitern und Angestellten der Kohle und Energiewirtschaft sind natürlich weit weniger wichtig-da braucht`s eine Kommission, die selber mehr kostet, als am Ende ausgehandelt wird.

Jetz muss ich mal

ganz naiv fragen.
" zum Beispiel auch die Ansiedlung von Behörden und Bundeseinrichtungen in den betroffenen Gebieten, oder die beschleunigte Planung bei Infrastrukturprojekten wie Bahnlinien, Straßen, Gewerbegebieten. "

Was soll das bringen wenn eine Bundesbehörde umzieht, die bringen die Beamten und Mitarbeiter mit.
Bahnlinie und Gewerbegebiete, muss sich jemand ansiedeln wollen, der etwas herstellt.
Wo soll das herkommen, ich denke das ist alles etwas blauäugig.
Und da was wirklich greift, dann in 10 Jahren.
Nebeneffekt, Beamte mit viel Geld kommen, und die Mieten und sonstige Preise gehen nach oben.
Ideen sind immer gut, aber die müssen auch auch etwas bringen, Ansiedlung einer Großfirma die etwas herstellt und den Firmensitz in der Region hat.
Und 20-30 Tausend Arbeiter braucht, wären Lösungen, aber so wird das eher nicht funktionieren.
Man merkt es kommen Wahlen.

Wahlen im Blick

um 14:10 von Hanno Kuhrt…keine Schließung von Kraftwerken im Osten?
Ja natürlich nicht-hat mit den anstehenden
Landtagswahlen im Osten auch überhaupt nichts zu tun.
Und auf so einen Zusammenhang kann man natürlich als Journalist auch nicht kommen.
Nein da werden ausschweifende Begründungen bei der "freiwilligen Vorleistung" z.B. in NRW gesucht.

Überschrift des Artikels:
Streit um Ausstiegsszenarien, Streit um Strukturhilfen: Die Kohlekommission ist in zentralen Punkten uneins. Am Abend kommen die Beteiligten bei der Kanzlerin zusammen. Die hat auch die Wahlen im Blick.

Lesen müsste man können!

Kohleausstieg ist nicht richtig

Obwohl ich weiß, dass der Kohleausstieg beschlossene Sache ist: Ich halte das nicht für richtig.
Wir machen uns zu sehr von Energie(quellen) abhängig, deren Verfügung wir nicht in der Hand haben. Die Erfahrung zeigt: Verträge/Lieferverträge sollten eingehalten werden, meistens ist das auch der Fall. Wenn nicht, wird es eng, man wird erpressbar.
Braunkohle aus der Lausitz wird größtenteils verstromt und trägt zur energetischen Unabhängigkeit unseres Landes bei. Ganz verzichten sollte man darauf nicht.

Ein weiterer Punkt: Die Kohle, die hier noch zum Stahlkochen benötigt wird, kommt aus Minen, in denen sehr gefährliche Arbeitsbedingungen herrschen. Diese Kohle ist natürlich weitaus günstiger als die, die hier abgebaut wurde. Wollen wir das?
Zudem werden importierter Koks und Kohle immer teurer, so dass das Ende deutscher Stahlwerke absehbar wird. Das ist ein weiterer Schritt zur Abhängigkeit von Staaten, die schon seit geraumer Zeit die Hände nach Mitteleuropa ausstrecken.

@ Sebastian15, um 14:18

Ein “Fliegendreck“ - über den könnte man hinwegsehen, wenn es nicht, wie Sie ja selbst andeuten, Milliarden davon gäbe.
Fairerweise müssen Sie eingestehen, dass der “Westen“ derjenige Teil der Welt war, der bislang am stärksten an dem beteiligt war, was wir heute als Klimabedrohung wahrnehmen.
Also sollte er auch als erster damit anfangen, den Fliegendreck wegzuräumen.
Sie bezeichnen es als Aktionismus, ich würde es “Verantwortung“ nennen.

Der Kohleausstieg ist notwendig!

Veränderungen Richtung Kohleausstieg sind wichtig und dringend notwendig.

Natürlich soll das nicht einseitig zu Lasten der Beschäftigten oder bestimmter Regionen passieren. Es liegt in der Hand der Politik, hier sinnvolle Maßnahmen zu beschließen.

Die Angst vor Abhängigkeiten würde ich nicht zu groß machen. Es gibt erstens in vielen Fällen Alternativen und zweitens dürften deutsche Unternehmen oft Preise bezahlen, wo die Verkäufer auf der anderen Seite der Abhängigkeit auf dieses Geld irgendwann nicht mehr aus kurzfristigem Kalkül verzichten (können und wollen), vielleicht mal abgesehen von irrationalen Maßnahmen wie manchen von Donald Trump.

Kohlegipfel:

Am Abend kommen die Beteiligten des Kohlegipfels bei der Kanzlerin zusammen. Die hat auch die Wahlen im Blick.
Natürlich hat der Kohlegipfel auch mit den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen zu tun. Wer Wahlen gewinnen will, muss der Bevölkerung auch etwas versprechen können.
Tatsache ist, dass in allen 4 Bundesländern, die vom Kohleausstieg in den kommenden Jahren betroffen sind, nämlich Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und NRW, erst mal neue und qualifzierte Arbeitsplätze für die betroffenen Arbeitnehmer geschaffen werden müssen. Das setzt aber auch eine Umschulung voraus. Vorbild könnte hier wieder NRW sein, dass ja bei der Steinkohle im Ruhrgebiet schon Erfahrungen gesammelt hat.

re von Hanno Kuhrt und Hoch Intelligent

Den Banken wurden damals 646 Milliarden Euro vom Staat für ihre Rettung bewilligt.In Anspruch genommen wurden bis 2011 259 Milliarden.Das waren 24,4 Prozent bzw. 9,8 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt.Quelle:Banken in der Krise,Hrsg.:Tectum Verlag

Doch wenn es um die soziale Absicherung von Beschäftigten in der Braunkohle geht,dann......

Kohleausstieg

Ich kann mich als DDR-Bürger noch genau an den Winter 1978/1979 erinnern. Unsere Braunkohle war von schlechter Qualität, aber wir waren froh das wir sie hatten. Bei einer solchen Katastrophe heutzutage kann es uns ohne diese Energiequellen sehr hart treffen.

Arbeitsplätze gehen verloren?

Ich muss gleich anfangen zu weinen. Durch den Kohleausstieg geht gar nichts verloren. Unser Energiebedarf wird ja nicht weniger und muss alternativ gedeckt werden. Und genau bei diesen Alternativen entstehen neue Arbeitsplätze. Aber wo wir gerade bei Lobbyismus sind: wer hat denn Partei ergriffen für die Leute, die ihre Heimat für den Tagebau verlassen mussten? Jahrhundertealte Ortschaften wurden platt gemacht - Denkmalschutz? Fehlanzeige, wenn nur der Rubel rollt. Die letzten Urwälder mit Jahrhunderte alten Baumbeständen sollen weichen und der Mutterboden umgepflügt werden, auf dass da nie mehr was wächst. Umweltschutz - Fehlanzeige, wenn der Rubel rollt. Und dass es geradezu grotesk ist, dass ein angeblich hochmodernes Land noch durch das Verheizen von Kohlen wie zu Omas Zeiten Energie gewinnt, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.
Deshalb brauchen wie den Kohleausstieg so schnell wie möglich.

14:14 von Petersons

Diese Technologie gibt es bereits.
ich habe bis 2016 für Alstom (GE) gearbeitet und die letzten Kohlekraftwerke in
Deutschland gebaut, bevor die Kraftwerkssparte von Alstom abgewickelt wurde.
Es gab keine Lobby, die bereit war und ist über die Technik moderner Kohlekraftwerke wie Hamm, Neurath oder Mannheim fair zu berichten. Kein Feinstaub mehr, kein Schwefeldioxyd und NoX dank E-Filter und Ad-Blue Reinigungsanlage.
Es blieb nur das CO2 und auch dafür wurde in einem Pilotprojekt in Saudi Arabien ein Steinkohlekraftwerk gebaut, in dem das erzeugte CO2 zu Kraftstoff raffiniert wird.
Aber der Kohlestrom war und ist böse und damit basta, die Energiewende so alternativlos wie die hohen Strompreise.

keine Alternativen

"Die Angst vor Abhängigkeiten würde ich nicht zu groß machen. Es gibt erstens in vielen Fällen Alternativen ..." Welche Alternative denn? Kohle aus chinesischem Bergbau, aus dem für Arbeiter gefährlichsten Bergbau der Welt?
Oder Energie aus Windkraftanlagen, von denen die ersten schon wieder runtergefahren werden?
Das können zusätzliche Quellen sein, aber es sind keine Alternativen.

@ Barbarossa 2 "Kohleausstieg"

Ihren Beitrag kann ich nachvollziehen. Wir brauchen Energiequellen in Reserve. Ich sehe die Abhängigkeit von russischem Gas und chinesischer Kohle kritisch. Windkraft ist bisher noch keine Alternative.

re barbarossa 2

"Ich kann mich als DDR-Bürger noch genau an den Winter 1978/1979 erinnern. Unsere Braunkohle war von schlechter Qualität, aber wir waren froh das wir sie hatten. Bei einer solchen Katastrophe heutzutage kann es uns ohne diese Energiequellen sehr hart treffen."

Die Braunkohle war auch fast die einzige Energiequelle der DDR. Tempi passati.

"Wenn ein Problem schwer zu lösen ist, weil viele gegensätzliche Interessen das bisher verhindern, lasst uns doch einfach die Lobbyisten aller Richtungen an einen Tisch bringen"

Warum nur die Lobbyisten? Besser wären die anerkannten Experten für Energieversorgung aus Wissenschaft und Technik. Und Wirtschaft.

"So oder ähnlich hat es mit der Finanzierung des Atomausstiegs funktioniert":

Hat es das?

"Dabei wurde in der Kommission intensiv gearbeitet. Nach bisher 13 regulären Sitzungen gibt es schon den einen oder anderen Zwischenbericht, es wird an abschließenden Texten gefeilt. Doch an den entscheidenden Stellen steht da noch ein "X", wo Zahlen hingehören:"

Dabei wird es aller bisherigen Erfahrung nach auch bleiben. Und selbst, wenn da irgendwann irgendwelche Zahlen stehen sollten, dürften sie spätestens übermorgen schon nicht mehr aktuell sein.

"Die Vorstellungen darüber, was die Regierung sich den Kohleausstieg kosten lassen sollte":

Die "Kosten" sollten egal sein (s. Betreff).

18:01 von Barbarossa 2

Dann wissen Sie sicher auch, dass die Braunkohle damals fast die einzig verfügbare Energiequelle der DDR war. Alternativen gab es im Gegensatz zu heute kaum. Sie wissen sicher auch, wie es um die Luftqualität vor allem im Winter (aber nicht nur!) bestellt war. Sie wissen sicher auch, dass z.B. in Mölbis in der Nachbarschaft des Kraftwerks Espenhain die Gullydeckel durch die Luftverschmutzung plan geschliffen waren, dass im Freien aufgehängte Wäsche anschließend wieder gewaschen werden musste usw. Was früher "alternativlos" war, muss es heute nicht mehr sein!

RE:draufguckerin

Steinkohle können sie, falls ihnen die Sicherheit der Arbeiter wichtig ist, aus den Vereinigten Staaten oder Australien beziehen. Die Steinkohleproduktion ist übrigens in Deutschland 2018 eingestellt worden. Anscheinend wollen zusätzliche Kohlesubventionseuros den Schornstein hinaufjagen, da niemand sonst die heimische Steinkohle kauft.
Und die Braunkohle wird auch indirekt subventioniert.

Gruß Hador

um 18.05 von nikioko, Ironie ist nicht angebracht

So wie Sie die Landschaft in ehemaligen Tagebaugebieten beschreiben, können Sie noch nicht dagewesen sein.
Haben Sie einmal die Wälder in der Lausitz in der Umgebung des Kraftwerkes Schwarze Pumpe besucht oder durchwandert? Was da geleistet wird an Wiederaufforstung, das ist beispielhaft. Zudem wurden große Gebiete an "Urwald" stehengelassen.
Das Naturschutzgebiet Lausitzer Seenland ist vorbildlich.
Was die Vernichtung der alten Hofgemeinschaften und Dörfer betrifft, da gebe ich Ihnen Recht, das ist schade. Da sollte nach Alternativen gesucht werden.

Braunkohle als Energielieferant ?

Nee, Klimaschutz heißt raus aus der Braunkohle, Wirtschaftsförderung betreiben um neue Arbeitplätze zu schaffen, und die Region (besonders in der Lausitz) nicht im Stich lassen !

Gruß Hador

@ Peter Meffert um 18.23 Uhr "Was früher alternativlos war ..."

"Was früher alternativlos war, muss heute nicht mehr sein". Das stimmt. Aber die Zeiten schwarzer Rauchschwaden aus den heutigen Kohlekraftwerken sind ebenfalls vorbei. Man sollte die vergangenen Zeiten schlimmster Umweltsünden nicht als Argument gegen die Energiegewinnung aus hiesigen Bodenschätzen nutzen. Inzwischen können Abgase sehr gut und nachhaltig gereinigt werden.

Wo steht eigentlich

geschrieben daß man Braunkohle in frühindustriellen Wasserkochern zu Strom machen muss. Mit geschickter Einbeziehung in die Wasserstoffwirtschaft würd man mit BK auf CO2 Werte pro kWh kommen, die Erdgaskraftwerke locker toppen. u. U. ließe sich das sogar ohne CO2 Emissionen bewerkstelligen, wenn man geschlossene Kreisläufe verwendet und CO2 elektrochemisch recycelt. Warum also auch nur einen MA dieser Sparte "freisetzen". Aus Hufschmieden wurden auch Autoschlosser und keine Beamte.....

18:23 von Peter Meffert

Sicher, gegen ihre Argumente ist nichts einzuwenden. Aber ganz abschaffen bedeutet totale Abhängigkeit in Notsituationen. Ich würde empfehlen, auf Sparflamme weiter zu köcheln. In Mannheim soll es übrigens ein supermodernes Kohlekraftwerk geben.

@Barbarossa 2

"Bei einer solchen Katastrophe heutzutage kann es uns ohne diese Energiequellen sehr hart treffen."

Das ist fern jeder Realität.
Im Gegensatz zu damals ist die Energieversorgung heute viel breiter aufgestellt, so dass bei einer solchen Katastrophe auch ohne die Braunkohle nichts passieren würde.

Im Winter 78/79 war ja gerade die Braunkohle das große Problem, da sie gefroren war und nicht mehr abgebaut werden konnte. Warum verdrängen Sie das? Sehr selektive Wahrnehmung ...

@ Hador Goldscheitel um 18.25 Uhr, Geld ist nicht alles

"Und die Braunkohle wird auch indirekt subventioniert" - das weiß ich. Das sollte aber nicht das einzige Kriterium sein, nach dem man entscheidet, ob man einen ganzen Industriezweig plattmacht bzw. eingehen lässt. Die Textilindustrie, der Schiffsbau, die Steinkohleförderung - all das wurde unter finanziellen Gesichtspunkten eingestellt. Das hat dazu geführt, dass sämtliches Know-How, dass das Wissen und sämtliche Kompetenzen dieser Industriezweige verlorengegangen sind. Zugleich sind ganze Städte und Landstriche sozial und wirtschaftlich "baden gegangen" weil den Menschen der Halt durch die Arbeit fehlte, weil es keine Ausbildungsplätze für die Jugend mehr gab, weil die Menschen plötzlich vereinzelt von der Sozialhilfe vor sich hinvegetieren mussten. Die Städte sind verkommen, ehemalige Arbeiterwohngebiete sind verslumt. Diese ganzen Begleiterscheinungen hat man falsch eingeschätzt. Diese Fehler sollte man in den Braunkohleabbaugebieten z.B. in der Lausitz nicht wiederholen.

Arbeitsplätze?

Was hat denn fas Thema Kohleausstieg,- der absolut notwendig ist, - mit dem Thema „Arbeitsplätze“ zu tun?!
Sollen wir im Ernst hinnehmen, daß unsere Umwelt vor die Hunde geht, bloß um irgendwelche Arbeitsplätze zu retten?!

Mein Gott, dann verkürzen wir halt die Arbeitszeiten und schaffen so neue Jobs!

@Bernd Kevesligeti 17:59

"Den Banken wurden damals 646 Milliarden Euro vom Staat für ihre Rettung bewilligt.In Anspruch genommen wurden bis 2011 259 Milliarden"

Denke hier ist eine Richtigstellung erforderlich:

Die Kosten der Bankenrettung lagen weit darunter. Bündnis90/Die Grünen haben z.B. ca. 68 Mrd Euro errechnet. Davon entfiel die Hälfte auf diverse Landesbanken (Nord, Sachsen, BW, West), die typischerweise Anstalten des öffentlichen Rechts sind.

Diese Zahl ist relativ klein, wenn man in Betracht zieht, dass Deutschland damit ziemlich gut durch die durch die durch die Banken verursachte Krise gekommen ist und eine weit schlimmere Wirtschaftskrise dadurch verhindert werden konnte, die sicher ein Vielfaches davon gekostete hätte. Und zum Vergleich: Für die eine Million in 2015 nach Deutschland gelangten Migranten rechnet man übrigens mit Gesamtkosten von ca. 150 - 250 Mrd Euro (Quellen z.B.: Bundesregierung, "Die Zeit"). Und D hat in 2017 über 965 Millarden an Sozialausgaben aufgewendet.

@19:12 von Bigbirl

Was hat denn fas Thema Kohleausstieg,- der absolut notwendig ist, - mit dem Thema „Arbeitsplätze“ zu tun?!

Sehr viel: Die gesamte Region zwischen Rhein und belgisch-niederländischer Grenze lebt hauptsächlich davon, daß dort Braunkohle gefördert und Strom erzeugt wird.

Was passiert, wenn ein derart einflußreicher Wirtschaftszweig wegbricht, sehen wir lebhaft im Ruhrgebiet, wo die Kohleförderung einegstellt wurde und die prägende Schwerindustrie verschwand. Dort finden wir jetzt die höchsten Arbeitslosenquoten und die ärmsten Städte der Republik.

Mein Gott, dann verkürzen wir halt die Arbeitszeiten und schaffen so neue Jobs!

Wo keine Jobs mehr sind, kann man weder Arbeitszeiten verkürzen (was für ein lächerlicher Vorschlag, denn damit kürzen Sie auch die Einkommen!), noch neue Jobs dadurch schaffen.

RE:draufguckerin

Ein Irrweg von ihnen, unproduktive Wirtschaftszweige künstlich am Leben zu halten. Wir sollten uns stattdessen lieber auf unsere Stärken und zukünftige Wirtschaftzweige (durch technologischen Fortschritt) konzentrieren.
Da liegt der Erfolg der Unternehmen, und dort liegen die Arbeitsplätze von heut und morgen.

Zudem: Wir sind mit den regenerativen Energien auf dem Weg, uns unabhängiger von ausländischen Energieträgern zu machen !

Gruß Hador

18:01 von Barbarossa 2

Unsere Braunkohle war von schlechter Qualität, aber wir waren froh das wir sie hatten
.
leider zu wenig
viel zu wenig
aber es kam ja Hilfe aus dem Westen
beste Steinkohle
300 Mill DM hat die gekostet

14:18 von Sebastian15

was insbesondere in Asien in die Luft gepustet wird, sind die dann bei uns eingesparten CO2-Emissionen

glauben sie sachliche Argumente zählen in unserem Land ?
nur allein der Energie Zuwachs in China beträgt in 1,5 Jahren so viel
wie wir aktuell im Jahr verbrauchen
und da denkt man hierzulande über "Einsparungen" nach

@18:05 von nikioko

Durch den Kohleausstieg geht gar nichts verloren. Unser Energiebedarf wird ja nicht weniger und muss alternativ gedeckt werden. Und genau bei diesen Alternativen entstehen neue Arbeitsplätze.

Ja - im Ausland, dort, wo demnächst die Energie erzeugt wird, die wir benötigen. Energie aus Wind und Sonne ist noch lange nicht 24/365 verfügbar, denn es gibt nach wie vor keine hinreichenden Energiespeicher für Zeiten, wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht. Und die Solarindustriejobs sind bspw. längst nach China gewandert.

Wir sehen am Beispiel Ruhrgebiet, was passiert, wenn eine Schlüsselindustrie (dort war es der Steinkohlebergbau) heruntergefahren und abgeschafft wird. In 50 Jahren konnte nicht genügend Ersatz geschaffen werden, um die Folgen umfassend abzufedern, im Ruhrgebiet gibt es höchste Arbeitslosenquoten und verarmte Städte. Mit dem Bergbau verschwand auch die Schwerindustrie, darauf weitere Branchen - aber es kam nichts Neues.

@19:47 von Hador Goldscheitel

Wir sollten uns stattdessen lieber auf unsere Stärken und zukünftige Wirtschaftzweige (durch technologischen Fortschritt) konzentrieren.
Da liegt der Erfolg der Unternehmen, und dort liegen die Arbeitsplätze von heut und morgen.

Haben wir denn noch irgendwelche Stärken? Aus dem Land der Dichter und Denker ist zusehends das Land der Zmombies und Banker geworden, MINT-Absolventen werden immer weniger und schlechter, echte Innovationen Mangelware. Technologischer Fortschritt beschränkt sich auf das neueste Handy.

Zudem: Wir sind mit den regenerativen Energien auf dem Weg, uns unabhängiger von ausländischen Energieträgern zu machen !

Die deutsche Solarenergieindustrie ist bereits Geschichte, Solarpanels kommen überwiegend aus Fernost. Energiespeicher gibt es auch keine, stattdessen sollen für Tage ohne Sonne und Wind (solche wie heute hier bei uns) Gaskraftwerke laufen - aber nicht etwa mit Gas aus hydrierter Kohle, das Gas kommt aus dem Ausland.

um 14:27 von draufguckerin "Eigenversorgung sicher stellen...

>>Ein weiterer Punkt: Die Kohle, die hier noch zum Stahlkochen benötigt wird, kommt aus Minen, in denen sehr gefährliche Arbeitsbedingungen herrschen. Diese Kohle ist natürlich weitaus günstiger als die, die hier abgebaut wurde. Wollen wir das?
Zudem werden importierter Koks und Kohle immer teurer, so dass das Ende deutscher Stahlwerke absehbar wird. Das ist ein weiterer Schritt zur Abhängigkeit von Staaten, die schon seit geraumer Zeit die Hände nach Mitteleuropa ausstrecken.<<

Denke auch, das für die Stahlkocher die eigene Kohleproduktion aufrechterhalten werden sollte...
Bei den Braunkohlekraftwerke schaut es allerdings etwas anders aus, weil Umweltverschmutzer nr. 1...

@riewekooche 19.57

"sehen am Beispiel Ruhrgebiet, was passiert, wenn eine Schlüsselindustrie (dort war es der Steinkohlebergbau) heruntergefahren und abgeschafft wird. In 50 Jahren konnte nicht genügend Ersatz geschaffen werden, um die Folgen umfassend abzufedern"

Stimmt, aber jetzt gib t es im Ruhrgebiet ein paar mehr "die irgendwas mit Medien machen" und eben noch mehr, die überhaupt nichts machen. Das wird in den Braunkohleregionen auch so laufen und bald auch in den Automobilregionen, wenn DUH und Grüne mit der Autoindustrie fertig sind. Fragt sich nur, woher dann das Geld für den Länderfinanzausgleich kommen soll?

Darstellung: