Ihre Meinung zu: Schnee in den Alpen: Gefahr durch Lawinen und Hochwasser

14. Januar 2019 - 9:33 Uhr

Weite Teile von Bayern und Österreich haben weiter mit heftigen Schneefällen zu kämpfen. Die Lawinengefahr bleibt hoch und könnte noch steigen. Weiter nördlich traten Flüsse über die Ufer.

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Kommentare

Ist jetzt ...

... auch nichts Neues. Schneefälle umd Hochwasser gab es immer wieder mal.

Schröder's Wiederwahl basierte sogar auf einem Hochwasser.

Klima-Eskapaden

Endlich gibt es in den Skigebieten wieder Schnee, die Schneekanonen werden nicht benötigt, der himmlische Niederschlag ist naturrein. Es könnte sogar Schnee gebunkert werden, so viel haben wir davon. Aber passt das in unseren durchgetakteten Alltag? Wollen wir überhaupt noch Normalität in Sachen Wetter? Dann bräuchten wir alle diese Unwetterpropheten nicht mehr. Eigentlich tun mir nur die Zimmervermieter z. B. am Arlberg oder Balderschwang leid, die jetzt mit Stornierungen leben müssen. Aber den Schneefall, auch in diesen Ausmaßen, empfinde ich als herrlich.

Seien wir doch mal ehrlich,

Seien wir doch mal ehrlich, auch früher gab es solche Situationen. Nur hat das niemanden gestört, weil weder Ski gefahren , noch in bekannte Lawinenhänge gebaut wurde.
Auch Flußauen und Polder wurden gemieden. Da konnten die Lawinen rutschen wie sie wollten, außer ein wenig Wald ging nichts kaputt. Und wenn ich mir heute die einschlägigen Touristenorte ansehe, wundert es mich nicht, daß da immer wieder Hotels getroffen werden. Almhütten werden deutlich seltener getroffen. Komisch, nicht wahr?

Verhältnismäßigkeit

@Klaus Leist
„Normalität in Sachen Wetter“ liegt hier nicht mehr vor. Dies ist ein Katastrophenfall, bei dem Menschen bedroht sind. Ich begreife nicht, warum Ihnen das nicht klar zu sein scheint. Das ist nicht herrlich.

Es ist trzumhaft

Ich habe 5 wunderschöne Tage in Bad Hofgastein verbracht, habe eine Lawine gesehen und mehrere gehört und das optimale Schiwetter genossen. Jetzt fahre ich mit dem Zug nach Hause, die Verbindung ist wegen einer Lawine unterbrochen, aber das sei kein Problem, über die Lawinenstelle kommen wir mir Kettenbus weiter, auf der anderen Seite wartet der Zug. Denn 'der Zug fährt immer', wie die Einheimischen sagen

@10:26 von Klaus Leist

"Aber den Schneefall, auch in diesen Ausmaßen, empfinde ich als herrlich."

Solange er nicht einem bis zum Hals steht.

Ich weiß nicht,

ob ich bei so einer Wetterlage, zeitweise mit höchster Warnstufe der Wetterdienste, dort in Urlaub fahren würde. Ich würde erst einmal abwarten, bis alle Hilfsdienste die Anwohner erreicht und versorgt haben.
Und ob ich diese Schneemassen auch"herrlich" finden würde, wie meine Vorrednerinnen, bezweifele ich.
Man sollte keine Urlaubshotels in gefährdete Gebiete bauen, weder schneegefährdete noch überschwemmungsgefährdete. Sicherheit geht vor, danach kommen Vergnügen und Verdienst.

@hochintelligent 10:26

"Aber den Schneefall, auch in diesen Ausmaßen, empfinde ich als herrlich."
Solange er nicht einem bis zum Hals steht.

Ich bin schon zum Küchenfenster ausgestiegen in den Schnee und habe stundenlang Schnee geräumt. Das ist Wintersport vor der Haustüre. In den Schneebergen haben dann die Kinder Höhlen gebaut. Sollte ich darüber jammern?

Gefahr durch Lawinen und Hochwasser ..

die Gefahr ist wohl nicht größer geworden - nur der potenziellen Opfer sind halt mehr.
Ist wie mit den Überschwemmungsgebieten unserer Flüsse auf denen jetzt Häuser stehen .. oder um gemein zu sein, auf den Gänse und Enten Wiesen, die wir zugebaut haben, weil Gänse und Enten wie früher Indianer eben keine Besitzrecht haben … Wir sind vielleicht nicht besonders schlau, aber wir sind eben viele.

Das artet langsam in ein

Das artet langsam in ein echtes Katastrophen-Medienspektakel aus, schaut man sich die Frequenz der Artikel und diverse reisserische Überschriften an.
Bad news are good new oder was?

Es ist Winter - mehr nicht.

@09:38 von Einfach Unglaublich - Ist die

..ARD dazu verpflichtet nur über Dinge zu berichten, die es noch nie gab oder was soll uns Ihr Beitrag sagen?

---

Sie sollten vielleicht einmal in Ruhe darüber nachdenken, welche Aufgabe die ARD Nachrichten gegenüber den Bürgern dieses Landes hat.

Ich gehe fest davon aus, daß Sie dann erkennen werden warum es zu diesem Artikel kam.

11:30 von Klaus Leist

"In den Schneebergen haben dann die Kinder Höhlen gebaut. Sollte ich darüber jammern?"

Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Solche Erlebnisse erinnern mich an meine Kinderzeit. Wir waren mit mehreren Kinderfreunden von früh bis abends im Freien und haben Schneeburgen, Schneemänner, oder andere Figuren gebaut.

Meine Anmerkung wegen dem "bis zum Hals stehen" war allerdings im Hinblick auf die jetzige Situation in den Katastrophengebieten gemeint.

Umdenke bei den Synapsen

Schnee - besonders Schneeverwehungen - haben im Winter besonders oft unseren Schulweg blockiert. Nur blockiert aber bei unserem eisernen Willen und großem Energieaufwand nicht versperrt. Das Rad wurde jedes Jahr bis zum Frühjahr "eingemottet". Da hieß es eben: laufen. Die Wege zum Hühnerstall, zum "Herz"chen und zur vermummelten Pumpe mußten freigeschaufelt werden. Für Straßen stand immer ein Schneepflug bereit. Dabei wuchsen die Schneeberge höher und höher, aus ihnen wurden von uns dann Höhlen, Mauern oder Schneemänner geformt. Wir hatten viel Arbeit und Spaß, die Hühner auch - und besonders die Katzen. Wildtiere allerdings nicht so besonders, um die habe ich mich gekümmert und gefüttert.
Schnee ist eben Schnee, der Umgang mit ihm scheint doch so langsam in Vergessenheit geraten zu sein.
Man stelle sich vor, hier fällt so viel Schnee, ob die Menschen ihn dann selber wegräumen oder sich gegenseitig helfen? Oder ob sie laufend die Notfallnummern belegen.

@olivia59

Tja, früher waren solche Winter was völlig normales und keiner hat davon Notiz genommen. Und jetzt seit einer Woche nur noch Meldungen über Schneekatastrophe usw. Bisher ist kaum etwas passiert und am Arlberg bzw. Balderschwang sind diese Schneemengen auch nichts ungewöhnliches. Wir waren auch schon 3 x dort eingeschneit; ja und; dann hat man eben eine Gaudi im Hotel oder auf der Hütte. Dächer wurden auch schon immer im Winter in den Alpenregionen abgeschaufelt, wenn die Last zu groß wurde. Von Dächern alter Gebäude, die eingestürzt sind, habe ich noch nie gehört; kritisch sind eben Gebäude, die Flachdächer haben und wo man sich manchmal wohl nicht an die Bauvorschriften gehalten hat.

So viele negative Kommentare...

...gibt es hier.
Ich finde es gut, dass die Tagesschau über diese Ausnahmesituation informiert - sodass sich die Menschen darauf einstellen können.
Ich drücke allen Betroffenen die Daumen, dass sie und ihre Häuser es ohne Schaden überstehen.
Ich bin auch glücklich darüber, dass sich die Menschen so sehr gegenseitig helfen.
Michael Streibel

@Olivia 59

Ja, ich empfinde es mittlerweile auch als Medienspektakel, was den Leuten, denen die Häuser über dem Kopf einbrechen, mal gar nichts hilft.
Eine Sondersendung, ein Brennpunkt nach dem anderen, als wenn das jemanden nützen würde. Sensation, Sensation......auf Kosten der Betroffenen.
Jetzt die Reise div. Politiker in die Gebiete!
Das Geld könnte man schon wieder einsparen und den Einheimischen als Hilfe geben.

Eine echte Katastrophe ist die von uns verschuldete Meeresverschmuztung und wie wir mit unserer Erde umgehen.
Wir leben nicht mehr mit der Natur, sondern gegen sie.
Und manchmal muß man sich der Natur eben anpassen.
Dass es keine "echte Katastrophe"ist, sieht man ja wie Touristen weiter in die relevanten Gebiete einreisen und in die Berge gehen.
Auch was den Verkehr in den Gebieten anbelangt, kann man doch kein angepasstes Verhalten feststellen!

Abseits der Piste ...

Auch wenn es in diesem ARD-Beitrag nicht der Fall war, warum wird über die vier Skifahrer, die von einer Lawine verschüttet wurden, weil sie in gesperrtes Gebiet gefahren sind, so viel berichtet? Die vier sind im Übrigen auch keine Lawinenopfer, sondern vielmehr Opfer ihrer eigenen Dummheit. Man muss die Dinge auch mal ganz klar beim Namen nennen.
Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass Rettungskräfte ihr eigenes Leben gefährden, um nach solchen Ignoranten zu suchen. Es sollte eine verbindliche Regelung geben: Nach Menschen, die in gesperrten Gebieten unterwegs waren und von einer Lawine verschüttet wurden, wird NICHT gesucht! Spätestens im Frühling, wenn der Schnee taut, können die Leichen gefahrlos geborgen und abtransportiert werden. Das mag hart klingen. Aber vielleicht schreckt es doch manche ab, Warnungen zu missachten.
"Entweder stirbt der Bergsteiger (Skifahrer) aus Dummheit oder für sein Ideal. In keinem Fall ist er zu bedauern." Zitat Anderl Heckmair Erstbegeher Eigernordwand

Am 14. Januar 2019 um 10:50 von DrMible

" „Normalität in Sachen Wetter“ liegt hier nicht mehr vor. Dies ist ein Katastrophenfall, bei dem Menschen bedroht sind. Ich begreife nicht, warum Ihnen das nicht klar zu sein scheint. Das ist nicht herrlich. "

Das ist so aber nicht ganz richtig, auch wenn man mal wieder an die Schnee Höchstmarken heran kommt.
Die Sache ist nur ein Problem wegen dem Tourismus, und der Unvernunft der Menschen.
Man hätte diese Woche niemand anreisen lassen dürfen, früher waren solche Schneewinter auch kein Problem, und das Wasser daraus wird ist auch jedem bekannt.
Heute ist alles gleich ein Problem.

Eine große Minderheit ist unzufrieden

@ MichaStr:
So viele negative Kommentare ... gibt es hier.

Der Wunsch zu kommentieren ist ungleich größer, wenn man mit den bestehenden Verhältnissen nicht zufrieden ist. So kommt hier schwerpunktmäßig eine Minderheit zu Wort.

unsere Uschi von der Leyhen

Das von der Leyhen auch noch in den Schneegebieten vorbeikommt, ist der Gipfel der "Schneekatastrophe". Ich kann mir das richtig vorstellen, wie super es die Soldaten finden, die dort tagelang im Einsatz sind und z.B. Dächer vom Schnee befreien, dass nun unsere gestylte Uschi von der Leyhen dort auftaucht. Darauf haben die Soldaten sicherlich lange gewartet; ich war selber damals beim Wehrdienst bei den Gebirgsjägern und weiß, wie die über so etwas denken. Von der Leyhen hätte lieber mal tatkräftig mit anpacken sollen, aber da hätte sie wohl gleich Schwielen an den Händen gehabt.

Bundespolizei zum Schnee schippen

Herr Innenminister Seehofer, die Razzien in NRW, und vor einiger Zeit in Berlin haben deutlich gezeigt, dass Polizei, besonders die überregionale Bundespolizei zum Schutz der Bürger andere Aufgaben hatte, welche dringend und ohne Aufschub erledigt werden müssen.

Klar brauchen die Bewohner in Bayern Hilfe, aber dann doch bitte wie bei den Hochwassern die Feuerwehren aus dem ganzen Land zusammen rufen.
Ich habe weder beim Elbe noch bei der Oderflut gelesen, dass Bundespolizei im Einsatz war, warum auch diese Personen sind weder für Flut noch Schnee Einsätze gerüstet.
Es kommt mir als Norddeutsche so ein wenig nach "Vetternwirtschaft" vor.

Bester Tipp, einführen einener Wehrpflicht, oder eines Zwangs sozialen Jahres um dort Vorallem für solche Vorfälle geschulte Man (incl. w/d) vorhalten zu können mit geeignetem Gerät

Information und was die Leser daraus machen

Wenn man hier die Kommentare liest, scheint man es niemandem recht machen zu können.
Ich fand den Artikel sehr informatiov.
Es wurde aus vermutlich rechtlich/bürogratischen Gründen Katastrophenalarm ausgleöst.
(Vielleicht sollte das auch mal redaktionell klar gestellt werden)

An alle, die hier die Meinung kund tun, dies sei völlig normal im Winter und in diesen Gebieten sei man Schnee letztlich gewohnt ein Apell: mögen Sie sich bitte die Todesopferzahlen vor Augen führen.
Das ist NIE Normal.

Auch bin ich froh informiert zu werden, ob bestimmte Gebiete bereisbar sind oder ob es zu Einschränkungen kommt.

Immerhin freue ich mich auch über den täglichen Wetterbericht und das, obwohl es Wetter ja schon gab, bevor wir Menschen aus den Höhlen krochen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass nichts weiter schlimmes passiert und das Schmelzwasser nicht die nächsten Probleme bereitet.

Schneekatastrophe usw.

Den Umgang mit solchen Schneemassen haben wir anscheinend verlernt und es kommen wieder die ersten stimmen Klimawandel...

Ich finde solch Schneefälle herrlich, war es doch im Kindesalttag normal...

re nicht superschlau

" Almhütten werden deutlich seltener getroffen. Komisch, nicht wahr?"

Ich kann auf Anhieb mehrere Almhütten nennen, die von Lawinen komplett abgeräumt wurden.

Sie glauben was zu wissen, nur weil sowas nicht in die Schlagzeilen kommt.

Unglaublich.

Am 14. Januar 2019 um 13:03 von busterpilot

" Es wurde aus vermutlich rechtlich/bürogratischen Gründen Katastrophenalarm ausgleöst.
(Vielleicht sollte das auch mal redaktionell klar gestellt werden)

An alle, die hier die Meinung kund tun, dies sei völlig normal im Winter und in diesen Gebieten sei man Schnee letztlich gewohnt ein Apell: mögen Sie sich bitte die Todesopferzahlen vor Augen führen.
Das ist NIE Normal. "

Katastrophenalarm auslösen bei solchen Vorkommnissen ist doch nicht verkehrt, und bei den Opferzahlen ist doch etwas anders, wer nicht auf Warnungen hört gefährdet andere Menschen mit.
Jedes Opfer ist eins zu viel, das ist schon richtig, aber ohne Leichtsinn und Übermut hätte das nicht sein müssen.

Und wenn nötig kann man auch mehr BW anfordern, war zu meiner Wehrpflichtzeit normal, da haben wir sogar Gleise frei geschaufelt.
Die Truppen im Bergland nicht reichen, dann kann man auch aus dem Flachland welche hin senden.

Berichterstattung

Lasst die Medien doch berichten. Auch wenn es früher schon mal Schnee gab ist das doch kein Grund über ungewöhnlich hohe Mengen, die es auch früher nicht jedes Jahr gab, nicht zu berichten.
Am Ende fahren die Leute dann in die Berge und jammern und klagen wieder, weil ihnen keiner was gesagt hat.
Und wie man an den verunfallten Skifahrern sieht, kann man manche Dinge nicht oft genug sagen.
Es gibt keine Pflicht, weitere Berichte über Schnee zur Kenntnis zu nehmen.
Es gab früher auch schon Sturmfluten und Erdbeben, aber beim nächsten Ereignis wird garantiert wieder darüber berichtet und die Meldung kommentiert.

Schneelast

Der Videobeitrag von Frau Spinner besagte dass 1 m2 pulverschnee mit einer Höhe von 10cm eine Masse von ca. 20kg hätte. Darauffallender Regen könne diese Masse nun auf 40kg erhöhen weil der Schnee das Wasser aufsaugt. Absolute nachvollziehbar. Wenn es nun auch noch anschließend fröre würde die Masse auf bis zu 90kg ansteigen. Kann das jemand erklären, danke :)

@13:09 von erster Realist

Den Umgang mit solchen Schneemassen haben wir anscheinend verlernt und es kommen wieder die ersten stimmen Klimawandel...
Ich finde solch Schneefälle herrlich, war es doch im Kindesalttag normal...

Stimme Ihnen vollkommen zu! Wir sind den Schnee nicht mehr gewöhnt. Das Klima hat sich nicht m. E. geändert, allerdings die Infrastruktur.

@13:00 von Ignoranz_HH

"Bester Tipp, einführen einener Wehrpflicht, oder ..."

Gute Idee! Eine Katastrophenabwehr, ähnlich wie die Feuerwehr, die ja auch Pflicht ist.

wenigfahrer 12:34

"Man hätte diese Woche niemand anreisen lassen dürfen."

Genau so sehe ich das auch.

Aber,riesige Schneemengen - kein Pistengaudi - als Folge dessen Gaudi in den Touriburgen - beschert UMSATZ!!!!

2 kleine Fehler im Video

Im ersten Video sind zwei kleine Fehler bzw. Ungenauigkeiten:

1. Nassschnee nimmt natürlich nicht an Masse zu, wenn er gefriert. Die erwähnten 90kg/qm liegen nur dann vor, wenn ein kompakter Eisblock entsteht, was selten vorkommt. Aber natürlich sind auch die 400kg/m^3 von gewöhnlichem Nassschnee für viele Dächer gefährlich bei dieser Schneehöhe.

2. Skifahren: Geöffnete(!) Pisten sind grundsätzlich gefahrlos befahrbar. Man muß nur sorgfältig auf diesen bleiben. Allerdings ist auf Grund der schlechten Sicht die generelle Unfallgefahr erhöht.

Jochen Peter

Unsere motivierende Politprominenz .... erst an der Schneefront,in Kürze spontane Besuche in den Hochwasserzonen.
Natürlich mit Sprüchen wie "schnelle unbürokratische Hilfe für die Betroffenen."

Ist doch völlig in Ordnung

dass die Medien berichten. Wenn es nur dazu führt, dass sich Keiner! mehr mit Sommerreifen und ohne Schneeketten auf den Weg macht oder abseits der freigegebenen Pisten Ski fährt hat es schon was gebracht. Den Betroffenen Bayern, Österreichern, Schweizern un d Oberschwaben viel Glück du Kraft und viele helfende Hände!

@ Unglaubiger Bürger

Gerne erkläre ich das.
Trockener gebundener Schnee: 50 - 200 kg/m3.
Nasser Schnee: 400 - 500 kg/m3.
Eis: 900 kg/m3.

Umrechnung auf 10 cm: Einfach die Werte oben durch 10 teilen.

Allerdings stimmt das bei dem Bericht nicht ganz. Niederschlag fällt je nach Temperatur als Regen, Naßschnee oder trockenem Schnee. Je wärmer die Luft desto höher der mögliche Feuchtegehalt. Das Problem ist oft, wenn es in den Schnee hineinregnet. Hier addiert sich nun das Gewicht ausgehend vom Schnee auf dem Dach + der gefallene Regen. Oft verdoppelt sich somit die Schneelast, je nachdem, wieviel Regen in den Schnee fällt. Das mit den 90 kg ist im Zusammenhang Quatsch; zur Eisbildung braucht es eine abbauende Umwandlung des Schnees, die langsam vonstatten geht. Siehe Gletschereis, welches ja aus Schnee besteht. Aus 1m trockenem Schnee werden, wenn nichts anderes passiert, irgendwann mal ca. 10 cm Eis. Auf einem Dach gehts allerdings schneller, da hier das Dach je nach Isolierung Wärme abgibt.

erster Realist 13:09

"Ich finde solch Schneefälle herrlich,war es doch im Kindesalltag normal......"

Ja,ich erinnere mich noch gut an den Eiswinter 1962/63.
Von Mitte November bis in den März hinein Dauerfrost u.Schnee.
Eingeschneite Fahrzeuge blockierten oft mehrere Wochen ländliche Strassen u.Wege.

Da gab es für uns Schüler weder Schnee - noch Kältefrei.
Gejammert wurde nicht,es war halt WINTER!

karwandler

Sicher gibt es Almhütten die abgeräumt wurden. Aber es gibt mehr Neubauten, die absaufen, weggeschoben werden oder einfach umfallen. Eine richtige Almhütte liegt den ganzen Winter brach. Und niemand schippt da Schnee vom Dach. Oder wollen Sie das auch mal wieder nicht anerkennen?

@15:32 von Karl d.Gr.

Da gab es für uns Schüler weder Schnee - noch Kältefrei.
Gejammert wurde nicht,es war halt WINTER!

Genauso war es, ich war selbst noch ein Kind!

Wer an den Klimawandel, so wie er heutzutage propagiert wird, glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen.

@13:22 von karwandler

"Ich kann auf Anhieb mehrere Almhütten nennen, die von Lawinen komplett abgeräumt wurden."

Dann nennen Sie welche?

Was man halt unter einer Almhütte versteht. Almhütten sind im Grunde einfache Holzgebäude und dienen normalerweise der Almwirtschaft in den Alpen genannt und werden vor allem vom Senner in den Sommermonaten bei der Viehwirtschaft genutzt.

Was Sie wahrscheinlich meinen, sind Beherbungsgebäude, oder anders ausgedrückt Hotelbetriebe, die gerne auch als Almhütte bezeichnet werden und im Grunde nichts mit einer eigentlichen echten Almhütte gemein haben.

"Gejammert wurde nicht,es war

"Gejammert wurde nicht,es war halt WINTER!"

Ich habe den Winter 62/63 (in meiner Region als Seegfrörne bekannt, weil der Bodensee vollständig zugefroren war) nicht erlebt.
Die aber, die mir davon erzählen konnten und können jammern heute noch.

Zudem habe ich erst Ende letzten Jahres einen alten s/w TV Bericht aus jener Zeit gesehen. Das war genauso dramatisch - wenn auch mit damals geläufiger Wortwahl.

"Wer an den Klimawandel, so

"Wer an den Klimawandel, so wie er heutzutage propagiert wird, glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen."

Bitte Fotos aus den 1960er Jahren und von Heute von Gletschern vergleichen. Oder die Eismasse der Arktis oder die Eiskappe des Kilimansharo oder die Pegelstände der Weltmeere....

Wer lieber Trump glaubt statt dem nachweisbaren Klimawandel sollte sich einen V8 kaufen und in die USA auwandern - wobei das leider keinen Unterschied macht, denn der Wandel macht leider keinen Halt vor Ländergrenzen.
Unsere Kinder werden uns alle verfluchen - ich hoffe manche mehr.

16:50 von busterpilot

"Wer lieber Trump glaubt statt dem nachweisbaren Klimawandel ..."

Ich habe von dem Klimawandel gesprochen, welcher heutzutage porpagiert wird. Ein Klimawandel hat schon seit Entstehung der Erde stattgefunden.

Als ich zur Schule ging, war das Waldsterben großes Thema. Der Wald stirbt in 30 Jahren, hieß es; und jetzt sind es 50 Jahre her und der Wald steht besser da als zu vor. Und ähnlich ist es bei den Flüssen.

Und jetzt ist das Klimawandel der Renner.

Im übrigen weiß Trump überhaupt nicht, was ein Klimawandel ist, egal man man diesen auslegt. Ich glaube Trump gar nichts.

@16:02 von Superschlau

"Eine richtige Almhütte liegt den ganzen Winter brach. Und niemand schippt da Schnee vom Dach. Oder wollen Sie das auch mal wieder nicht anerkennen?"

Genauso ist es. Wir schwimmen auf einer Welle.

Totale Begriffsverwechslung! Was der User Karwandler wahrscheinlich meint, sind Beherbergungsbetriebe, die man auch gerne aus Werbegründen Almhütten nennt. Solche `Almhütten` haben mit Almhütten im herkömmlichen Sinne nicht einmal ansatzweise was zu tun.

@12:34 von wenigfahrer

...früher waren solche Schneewinter auch kein Problem, und das Wasser daraus wird ist auch jedem bekannt.
Heute ist alles gleich ein Problem.

Wenn man natürlich Hotels in lawinengefährdete Gebiete baut, hat man irgend einmal das Nachsehen.

Genauso verhält sich es, wenn man Siedlungen in Gebiete baut, die hochwassergefährdet sind.

re nicht hoch-intelligent

"Was man halt unter einer Almhütte versteht. Almhütten sind im Grunde einfache Holzgebäude und dienen normalerweise der Almwirtschaft in den Alpen genannt und werden vor allem vom Senner in den Sommermonaten bei der Viehwirtschaft genutzt."

Und die werden nie von Lawinen plattgemacht?

Und das wissen Sie, weil Sie noch nie was dergleichen in den Medien gelesen haben?

Ernsthaft?

busterpilot

Ich habe einen v8.
Werde nicht nach usa auswandern.
Und glaube nicht an den menschgemachten wandel.

Am 14. Januar 2019 um 17:25 von Hoch-Intelligent

" Wenn man natürlich Hotels in lawinengefährdete Gebiete baut, hat man irgend einmal das Nachsehen.

Genauso verhält sich es, wenn man Siedlungen in Gebiete baut, die hochwassergefährdet sind. "

Ja genauso ist es, zwei Dinge sind in den letzten 50 Jahren passiert, wir sind mehr geworden und und gegen jede Vernunft wurde gebaut, der Kommerz war wichtiger als alt hergebrachtes Wissen und Warnungen.
Und das Gilt eben auch besonders für das Alpengebiet.
Geld regiert die Welt.

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