Kommentare

Drei Deutsche tot

Warum müssen Typen häufig abseits der Piste laufen. Ist das besonders prickelnd?
Hat M. Schumacher damals übrigens auch gemacht.

Mit Notfallausrüstung unterwegs

Wenn man sich so vorbereitet sucht man den Kick. Ich habe kein Mitleid.

.... selber Schuld ....

Traurig und schlimm für die Hinterbiebenen, nur für die Toten habe ich kein Verständnis! Wie kann bei der Lawinengefahr die zugeordnete Piste verlassen! Und für die Bergung mussten sich Retter noch selber in Gefahr begeben !!

Den Angehörigen mein herzliches Beileid

Man kann nur appelieren, sich an die Einheimischen zu halten. Die kennen sich am besten aus, egal wie viel Erfahrung man als Tourist mitbringt. Verirren kann sich jeder und eine Fehlentscheidung hat auch schon jeder mal getroffen, nur kostet sie meistens nicht das Leben.

Wenig Mitleid

Wenn manche Menschen so leichtsinnig sind und entgegen aller Warnungen auf gesperrten Strecken unterwegs sind, das auch noch bei der höchsten Warnstufe, dann habe ich mit denen nicht wirklich Mitleid.
Sicherheitsausrüstung kann hier offensichtlich genau wie im Auto sehr trügerisch sein.

An Unvernunft nicht zu überbieten !!!

Wie kann man bei solcher Wetterlage und dieser Lawinengefahr auch noch abseits der Piste Ski fahren ???
Unverantwortlich sich selber gegenüber, ihren Familien und auch gegenüber den Rettern, die bei dieser Gefahrenlage auch ihr Leben riskieren müssen, um die Verschütteten zu finden.

Gruß Hador

Mein aufrichtiges Mitgefühl...

den Familien und Freunden der Getöteten Skiläufer. Dennoch ist es auch mir völlig unverständlich, wie man so egoistisch und uneinsichtig sein kann und alle noch so deutlichen Warnungen in den Wind schlagen kann. Ein völlig überflüssiges Drama, was sich dort abspielte und zusätzlich nun Rettungsmannschaften in Lebensgefahr bringt.
Wozu das alles? Nur um die ultimative Abfahrt zu genießen, nur um sich und anderen etwas zu beweisen?
Unbegreiflich....

Drei Deutsche in Österreich getötet

Wer bei den Witterungsbedingungen und den vielen Warnungen immer noch abseits der offiziellen Skipisten Ski fährt, kann nun auch nicht mehr bedauert werden. Er hat sein Leben bewußt für einen unsicheren Sport aufs Spiel gesetzt und verloren.

Unverständlich

"""Die vier befreundeten Skifahrer waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs. """

Auf Deutsch:
"Russisches Roulette"

sie waren abseits der Piste unterwegs.

machte ein Kollege (20) von mir auch
er löste dabei eine Lawine aus und wurde darunter begraben

Selber schuld

Auf gesperrten Pisten fahren und umkommen? Selber schuld. Erwachsene Menschen sollten das Gehirn einschalten, bevor sie sich in Gefahr begeben!

10:35 von Bagheria

bekommen sie das aber nicht durcheinander. Michael Schumacher wollte jemand helfen und ist über ein kurzes Stück nicht gewalzter Piste gefahren. Diese "Piste" war nicht gesperrt !

11:20 von Joe K

dann informieren sie sich mal
bevor sie so was schreiben
die Piste war gesperrt
.... warum sonst hat die Familie Schumacher die Gemeinde Merbel nicht verklagt
hätte er sich nicht so fahrlässig verhalten

.
wobei eines fällt auf
bei VIP´s ist man toleranter und verständnisbereiter
ob bei nem Skiunfall oder wenn sie mit 170 km/h nachts durch die Stadt fahren
und sich dabei den Hals brechen

Mein Beileid an die Familien - warum auf gesperrter Piste??

Oh man...zuerst mal mein Beileid an die Familie der Getöteten. Sowas ist so traurig und macht fassungslos. Denn die Frage ist: warum sind die vier auf diese gesperrte Piste gefahren:

https://www.tagesschau.de/inland/schnee-461.html

Die vier befreundeten Skifahrer waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs. Am Abend wurden sie als vermisst gemeldet.

Die hätten doch wissen muessen, dass sie dort nicht fahren duerfen. Mensch hoffentlich finden die den vierten wenigstens noch lebend auch wenn ich die Chancen als ziemlich gering ansehe nachdem die anderen drei schon tot sind.

Es wäre gut, wenn die Suche nach dem vierten bald wieder aufgenommen werden könnte.

https://www.tagesschau.de/inland/schnee-461.html

Die Suche nach dem vierten Verschütteten musste wegen großer Lawinengefahr abgebrochen werden. Ob sie am Sonntag wieder aufgenommen wird, ist laut Polizei noch nicht entschieden.

Bitte gebt diesen vierten nicht auf.

Tödliche Hybris

Dummheit und Hybris mancher Menschen sind offenbar grenzenlos. Tragisch nur, dass sich dann auch noch Retter in Gefahr bringen müssen.

Vermutlich soll.....

oder darf man wieder nicht schreiben, was man denkt! Aber ich bleibe dabei: Selber schuld! Vermutliche Denkweise wie immer:Ich bin so klug und erfahren und habe außerdem eine Lawinenausrüstung mit allen Schikanen! Sollen sich also weiter die Dummköpfe an Vorschriften oder Sperrungen halten, wir sind die Könner und kings! Bedauern habe ich nur, wenn Mitglieder einer Such- und Rettungsmannschaft durch so ein Verhalten in Gefahr gebracht werden und betroffen sind!

@ Icke1 (11:17): ganz so hart wie Sie sage ich dass mal nicht

hi Icke1

Also ganz so hart wie Sie sage ich es mal nicht. OK, die vier hätten in der Tat nicht auf diese gesperrte Piste fahren duerfen, das ist wahr. Aber trotzdem haben die Familien von denen mein Mitgefuel. Weiterhin hoffe ich, dass der vierte noch lebend gefunden werden kann. Was hier passiert ist, ist eine echte Tragödie. Außerdem waren dass deutsche Mitbuerger.

In einem kürzlich gesendeten Fernsehbericht...

...aus der Skihalle Neuss wurde ein Sicherheitssystem für Skifahrer vorgestellt. Der Mann ließ keinen Zweifel daran, dass das eben keine Lebensversicherung ist, sondern lediglich die Überlebenschancen erhöht, sollte man verschüttet werden.
Trotzdem mag das manche, vielleicht auch sehr gute, Skifahrer zu ihrem Leichtsinn verführen.

Und wohlmöglich

noch Retter in Gefahr bringen.
Für solche Fälle müsste jeglicher Aufwand in Rechnung gestellt werden.
Ein altes Sprichwort sagt:
"Wer sich unnütz in Gefahr begibt kommt darin um".
So ist es auch hier leider gekommen.

@10:35 Bagheria

Typen? Es sind Menschen. Und Michael Schumacher fuhr einige Meter neben der markierten Piste, und nicht mit überhöhter Geschwindigkeit. Was soll das also, ihn hier anzuführen?

an Begheria

Bitte keine Kommentare, wenn Sie, so wie es scheint, keine richtige Ahnung haben. 1. Schumacher ist bei absolut wenig Schnee auf einen Felsen gestürzt (es war schlicht ein Unglück), 2. Tiefschneefahren ist das Schönste, was es beim Skifahren gibt. Wenn die Verhältnisse gut sind, ist das auch absolut zu verantworten. Leider vermitteln diese Sicherheitsgimicks der Industrie Sicherheit. Lawinenrucksack, LVS, Sonde sind aber alles Quatsch, wenn man selber nicht denken kann und meint, die Natur auszutricksen. Ich bin seit 40 Jahren unterwegs und es nie was passiert. Und warum? Da man ein Gespür entwickelt und dafür eine Ausbildung z.B. beim DAV macht. Und vorallem verzichtet, wenn die Verhältnisse schlecht sind. Wer gesperrte Routen bei solchen Verhältnissen benutzt, muss damit rechnen, ums Leben zu kommen, da die Lawinen gerade riesige Dimensionen einnehmen. 1 m3 Schnee wiegt schon 100 - 400 kg und bei einer kleinen Lawine sind das gleich mal 1000+ Tonnen Last, die da bewegt werden.

Wer abseits der Piste

fährt, bringt alle in Gefahr, sich und die Retter.
Dafür hab ich weder Verständnis noch bedauern, jeder weis über die Situation dort Bescheid.
Dann fahre ich erst gar nicht los, um dort Urlaub zu machen, ja der Verzicht wäre teuer.
Aber am Leben bleiben ist wohl wichtiger.

Dieser vierte ist doch viel zu jung um so zu sterben

Wenn ich dann noch lese, dass die vierte vermisste Person erst 28 Jahre alt ist:

https://www.tagesschau.de/inland/schnee-461.html

Die noch vermisste Person ist 28 Jahre alt und ebenfalls aus Süddeutschland.

dann geht meine Bitte an alle Retter: holt den da raus!! Der ist doch viel zu jung um so zu sterben. Bitte lasst den nicht draufgehen.

OK ich sehe ja ein, dass es echt gefährlich ist fuer die Retter, gar keine Frage. Aber versetzt euch mal in die Lage der Familien die jetzt Angst um den haben. Die wollen den zurueckhaben. Und dann sollte man auch mal darueber nachdenken, dass jeder/jede Verschuettete ebenfalls wollen wuerde, dass er/sie da rausgeholt wird. Genau deswegen muss alles getan werden um wenigstens den zu retten.

Murphys Law und auch bisschen

Murphys Law und auch bisschen "Darwin". Wie kann man bei dieser Schneelage auch noch Abseits der Strecken unterwegs sein ...

@ wenigfahrer (11:48): Ihre Punkte gelten fuer beide Seiten

hi wenigfahrer

Zu dem hier von Ihnen:

Dann fahre ich erst gar nicht los, um dort Urlaub zu machen, ja der Verzicht wäre teuer.

Ich an deren Stelle wäre nicht in dieses Gebiet gefahren, sondern in andere ungefährlichere Skigebiete. Die gibt es durchaus. Aber man sollte sich schon vorher informieren, welche Pisten offen und gesichert sind und welche nicht.

Trotzdem zählt jedes Leben, egal ob jetzt Retter oder Skifahrer. Und deswegen zu diesem zweiten Punkt von Ihnen:

Aber am Leben bleiben ist wohl wichtiger.

Das gilt fuer beide Seiten: sowohl fuer die Retter als auch fuer den Verschuetteten aus diesem Fall. Der ist viel zu jung um so zu sterben. Der ist gerade mal 28 laut Artikel. Und gerade weil der noch so blutjung ist muss alles getan werden um wenigstens den zu finden und rauszuholen. Hoffentlich ist der noch am Leben. Und hoffentlich kann da was getan werden um die Lawinengefahr etwas runter zu kriegen.

11:49 von Demokratieschue...

keine Frage !!
da bringt sich einer fahrlässig fast schon vorsätzlich in Gefahr
und nötigt andere, sich ebenso in Gefahr zu begeben
übrigens diese Retter haben auch ne Familie die ihr Zitat: "jetzt Angst um den haben"

Die noch vermisste Person ist

Die noch vermisste Person ist 28 Jahre alt und ebenfalls aus Süddeutschland.

dann geht meine Bitte an alle Retter: holt den da raus!! Der ist doch viel zu jung um so zu sterben. Bitte lasst den nicht draufgehen.

OK ich sehe ja ein, dass es echt gefährlich ist fuer die Retter, gar keine Frage. Aber versetzt euch mal in die Lage der Familien die jetzt Angst um den haben. Die wollen den zurueckhaben. Und dann sollte man auch mal darueber nachdenken, dass jeder/jede Verschuettete ebenfalls wollen wuerde, dass er/sie da rausgeholt wird. Genau deswegen muss alles getan werden um wenigstens den zu retten.
***
Meine Güte, was für ein sinnloser Betrag.
Meinen Sie nicht, dass alles Mögliche getan wird um Jeden, aber auch Jeden, egal wie alt und woher er kommt, getan wird?
Aber weitere ( unschuldige)Opfer zu riskieren geht nicht.

Eigenartiger Kommentar

Die Retter werden bei den jetzigen Verhältnissen einen Teufel tun bzw. ist das äußerst gefährlich. Ausserdem ist der Mann schon längst nicht mehr am Leben und es wäre ein Wunder, wenn er lebend geborgen wird, während die anderen, die man ausgraben konnte, tot waren. Mit 28 ist man übrigens schon lange volljährig und muss wissen, was man macht.

@11:49 von Demokratieschue...

Der ist doch viel zu jung um so zu sterben. Bitte lasst den nicht draufgehen.
...
Genau deswegen muss alles getan werden um wenigstens den zu retten.

Ach ne!
Da bringt sich jemand - bei diesen Witterungsbedingungen muss man konstatieren vorsätzlich in Lebensgefahr und es müssen Ihrer Meinung nach die Leben von Rettern geopfert werden, um diesen ach so jungen Menschen (vielleicht) noch zu retten?

Ich bitte um Entschuldigung, aber ich kann Ihrer Argumentation nicht im Geringsten folgen.

Ein Mensch sollte mit 28 Jahren über hinreichend Intelligenz und Lebenserfahrung verfügen, um zu wissen, dass nicht jedes
"Ich will das und deswegen mach ich das"
automatisch zu einer Rettung führt, wenn es schiefgeht.

Diese 4 Menschen sind alle für ihr Handeln und die daraus resultierenden Folgen einzig und allein selbst verantwortlich - niemand sonst.

Wer unbedingt im Tiefschnee

Skilaufen will, was übrigens ein Träumchen ist, sollte nach Kanada zum Heliskying fliegen. Aber in den Alpen bei dieser Gefahrensitiation nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben von Rettern zu riskieren, ist verantwortungslos. Die Hinterbliebenen tun mir leid.

Mitgefühl

Mitleid und Mitgefühl gilt allen, natürlich zuvörderst den Opfern und ihren Angehörigen. Aber mehr denn je muss man darauf hinweisen, daß durch solche Aktionen massiv Helfer gefährdet werden. Nicht auszudenken, wenn dabei Helfer ums Leben kommen. An alle Skifahrer: bleibt zu Hause, bis die Gefahr gebannt ist. Denkt an die Bergwacht, die Retter, Soldaten, THWler, Rettungskräfte. Sie haben Angehörige, Familien...bringt sie nicht unnötig in Gefahr.

@ Jochen Peter (12:05): Ich hoffe das alles fuer den getan wird

hi Jochen Peter

Dass hier:

Die Retter werden bei den jetzigen Verhältnissen einen Teufel tun bzw. ist das äußerst gefährlich.

hoffe ich mal nicht! Ich hoffe, dass die alles tun um dem zu helfen.

Und dass hier:

Ausserdem ist der Mann schon längst nicht mehr am Leben

hoffe ich mal nicht. Hoffentlich ist der noch am Leben! Und gerade solche Wunder:

und es wäre ein Wunder, wenn er lebend geborgen wird, während die anderen, die man ausgraben konnte, tot waren.

gibt es immer wieder. Genau deswegen darf nicht aufgegeben werden. Dann abschließend zu Ihrem Punkt:

Mit 28 ist man übrigens schon lange volljährig und muss wissen, was man macht.

Ja Ok, das ist schon richtig und zutreffend. Aber: es kann jeden erwischen, ueberall. Und jeder macht in seinem Leben irgendwann mal eine Dummheit. Und wuerden Sie - wenn es Sie erwischen wuerde - nicht auch wollen, dass man Sie rauszieht?? Na also...

Wer sich in Gefahr begiebt...

...kommt darin um.
Wer abseits der Piste fährt oder bei Orkanwinden surfen geht oder bei Gewitter Drachen steigen lässt bringt leider nicht nur sich, sondern auch die Helfer in Gefahr, die wegen deren Übermut selbst in Lebensgefahr geraten um zu helfen.
Mein Beileid gilt den Angehörigen der Leute, die aus Dummheit gestorben sind. Nicht aber den Leuten selbst.

Fassungslos

da wird seit Wochen vor Lawinengefahr gewarnt und die begeben sich auf eine gesperrte Piste und bringen auch noch die Helfer in Gefahr? Das ist tragisch für die Angehörigen, aber diese Idioten haben sich den Darwin-Award redlich verdient. Über so viel Ignoranz und Rücksichtslosigkeit kann man nur den Kopf schütteln

@Nullblicker

Zuhause bleiben muss kein Skifahrer. Es reicht, nur auf den freigegebeben, sicheren Pisten zu fahren. Die Gefahr, dort von einer Lawine erwischt zu werden ist verschwindend gering.

Mitleid

Harte Worte hier von allen Seiten.
Doch, ich habe Mitleid mit den Verunglückten und mit ihren Familien, großes Mitleid.

Die Skifahrer haben einen gewaltigen Fehler begangen, der furchtbar bestraft wurde und der andere Menschen, die Retter, in Gefahr bringt.

Trotzdem ist es schrecklich, wenn Menschen unter diesen Umständen ums Leben kommen - einmal nicht an die Regeln gehalten. Und ich gestehe, ich habe auch schon gegen Regeln verstoßen.

@ lilli90 (12:25): Danke fuer Ihren guten Kommentar

hi lilli90

Danke fuer Ihren guten Kommentar, dem ich mich vollumfänglichst anschließe:

Mitleid
Harte Worte hier von allen Seiten.

Gewisse Härte ist zwar notwendig, weil die eine gewaltige Dummheit gemacht haben, die sie nicht hätten machen duerfen. Aber: jeder von uns macht mal eine Dummheit im Leben. Von daher fuehle auch ich mit den Familien:

Doch, ich habe Mitleid mit den Verunglückten und mit ihren Familien, großes Mitleid.

geht mir genauso.

Die Skifahrer haben einen gewaltigen Fehler begangen, der furchtbar bestraft wurde und der andere Menschen, die Retter, in Gefahr bringt.

stimmt, aber das darf kein Grund sein den aufzugeben. Jedes Leben zählt. Und drei sind schon tot.

Trotzdem ist es schrecklich, wenn Menschen unter diesen Umständen ums Leben kommen - einmal nicht an die Regeln gehalten.

stimmt, es ist schrecklich und es ist eine Tragödie. Hoffentlich wird es keine vierfach-Tragödie.

@ Demokratieschue... (12:13)

Man merkt, dass sie scheinbar nicht in den Bergen unterwegs sind. Wissen Sie, wie es ist, wenn man bei solchen Verhältnissen, die gerade herrschen, draussen ist. Dichter Schneefall und dazu Sturm; da liegt die Sichtweite bei ca. 0m und sie können kaum mehr unterscheiden, wo sie überhaupt hinlaufen und wie steil das Gelände ist. Dazu wissen sie nie, ob eine Lawine kommt und so ein Gefühl ist sehr unschön, wenn sie jeden Moment meinen, es kommt was oder der Hang setzt sich in Bewegung. Ja, man muss die Menschen retten, wenn es geht. Ich habe selber eine Heliausbildung als Bergretter gemacht und weiß, wie schnell das gehen muss. Aber bei solchen Verhältnissen überhaupt auf eine gesperrte Skiroute zu gehen, grenzt an Wahnsinn und die Überlebenden gehören eigentlich bestraft. Nichts gegen Skitouren und Varianten fahren, da es das schönste beim Skifahren ist, was es gibt. Aber nicht bei diesen Verhältnissen und dies auch noch trotz Sperrung.

@ nelumbo (12:24): auch auf offenen Pisten kann es passieren

hi nelumbo

Sorry aber dass hier:

Die Gefahr, dort von einer Lawine erwischt zu werden ist verschwindend gering.

stimmt bei der Wetterlage leider nicht. Wenn ich mir anschaue was der Meteorologe Björn Alexander bei n-tv sagt:

https://tinyurl.com/y965mx3k
n-tv.de: "Es drohen meterhohe Schneeverwehungen" (13.01.19 | 01:43)

dann sieht dass ganz anders aus. Bei dem Wetter kann sich dass jede Stunde sehr schnell ändern, auch auf offenen Pisten. Das Wetter ist schwierig.

Was für Kommentare!!!

Natürlich gilt für jeden Lebensretter
"das eigene Leben und die eigene Gesundheit gehen vor. "

Erst danach kommt das Leben und die Gesundheit der Lebensretter.

Dann an 3. Stelle kommt das Leben und die Gesundheit der Lebensretter.

Und dann kann man wirklich andere retten, weil man selbst noch lebendig und unverletzt ist.

Das ist doch selbstverständlich!
Hexen kann keiner.

Und jede Sicherheitsausrüstung schützt unter bestimmten Bedingungen. Ist beim Auto nicht anders. Bestimmt ist sie nicht dafür gemacht unter Extrembedingungen zu funktionieren, d.h. beim Tempo 250 auf der Autobahn oder auf gesperrten Strecken. Deswegen muss die Ausrüstung ja nicht schlecht sein. Knieschützer für Skateboarder sind halt nicht Motorradfahrer gemacht.

@deutlich, 12:20

"(...) aber diese Idioten haben sich den Darwin-Award redlich verdient."

Sie reden aber schon noch über die Opfer dieses tragischen Unglücks, oder?

Bin (gerade auch von Ihnen) ja vieles gewohnt und wundere mich da auch nicht mehr, aber es bleibt mir dennoch ein Rätsel, warum man Unglücksopfer auch noch beschimpfen muss.

Vor hundert Jahren fuhren die "Idioten" alle abseits der Piste - weil es gar keine Piste gab.

Ich frage mich, ob in Zukunft (Stichwort selbstfahrende Autos) auch über jeden so geredet wird, der noch selber Auto fährt.

@Demokratieschue

Hätten Sie weniger Mitgefühl, wenn es Bürger Österreichs, oder der Schweiz oder sonst wer gewesen ist? Hier geht es um menschliches Leid und nicht um deutsches Leid.

Wer nicht hört...

Grenzenlose Dummheit gepaart mit Ignoranz und Null Verantwortungsgefühl ggü. deren eigenen Familien. Dagegen helfen keine noch so oft wiederholten Appelle der Fachleute vorort, die es definitiv besser wissen. Mitgefühl? Mit den Hinterbliebenen: Ja. Mit den Opfern: Null Komma Null.

@Bagheria 10:35

Sie sollten sich schämen Michael Schumacher in einem Satz mit irren Leuten zu erwähnen die Lawinengefahr ignorieren. Schumachers Unfall hatte nichts mit einer Lawine zu tun!

Was ich meinte

Warum kann mal nicht denn zu Hause bleiben auch bei geringer Gefahr? Es ist der westlich saturierte Zeitgeist: unbeschränkt immer alles können und dürfen zu jeder Zeit - man kann ja alles kontrollieren - am besten noch digital. Welch fürchterlicher Irrtum. Und z. B. im Jemen: nichts zu essen und zu trinken, Bomben, Not und Elend. Ja - das gehört auch dazu in diesem Zusammenhang darüber nachzudenken. Die einen sind in Gefahr ohne es zu wollen, die anderen begeben sich und ihre potentiellen Helfer darein.

@dermahner, 11:31

"Tragisch nur, dass sich dann auch noch Retter in Gefahr bringen müssen."

Auch falsch. Kein Retter in Deutschland (wird in Österreich genauso sein) bringt sich bei Rettungsaktionen selbst in Gefahr.

Das ist oberstes Gebot der Rettungsmannschaften. Wie stark dieses Gebot in der Praxis wirkt, habe ich bereits des Öfteren erlebt.

Jeden Winter

Jeden Winter gibt es die gleichen Nachrichten von den Suppertypen die abseits der Piste unterwegs sein müssen in der Hoffnung auf suchende Männer und Hunde die auch lieber Zuhause in der warmen Stube wären.
Mein Vorschlag 10.000 € /Person für jede Bergung egal wie.

@ Lilli90

„Trotzdem ist es schrecklich, wenn Menschen unter diesen Umständen ums Leben kommen - einmal nicht an die Regeln gehalten. Und ich gestehe, ich habe auch schon gegen Regeln verstoßen.“

Jeder hält sich ganz oft in seinem Leben nicht an Regeln. Das ist völliger Alltag. Aber sie erkennen hoffentlich den Unterschied, ob man widerrechtlich im Zoo ins Gehege vom

1. Faultier, stachelschwein, Erdmännchen

oder

2. Löwen, Elefanten, Eisbären

einsteigt. Beides ist verboten, beides ist aber nicht unbedingt gleich unverantwortlich

@rossundreiter

"Tragisch nur, dass sich dann auch noch Retter in Gefahr bringen müssen."

Auch falsch. Kein Retter in Deutschland (wird in Österreich genauso sein) bringt sich bei Rettungsaktionen selbst in Gefahr.

Das ist oberstes Gebot der Rettungsmannschaften. Wie stark dieses Gebot in der Praxis wirkt, habe ich bereits des Öfteren erlebt.“

Absolut falsch. Die Retter bringen sich immer in Gefahr, denn ein Restrisiko kann man nie ausschließen. Siehe die Rettungsaktion der jungend-Fußballmannschaft in der überfluteten Höhle letzten Sommer. Und davon gibt es tausende Beispiele, wo Retter im Einsatz verletzt wurden oder ihr Leben ließen

Gefährdung der Retter

Und ein verunfallter Rettungshubschrauber beim Einsatz fällt dann nicht unter Ihre Definition?

@rossundreiter

es gibt aber eben mittlerweile präparierte überwachte Pisten. Und wenn bei Lawinengefahr Pisten gesperrt werden geschieht das eben nicht grundlos und soll die Sicherheit gewährleisten. Wer das bei den Verhältnissen ignoriert muss ein Idiot sein, ich bleib dabei. Eine ausgelöste Lawine gefährdet ja auch Unbeteiligte

Das Ötziprinzip

Der Herr läßt es schneien!
Warum läßt er nicht auch Hirn regnen?
Die Medien sind voll der Warnungen vor Lawinen, die Alpen-Länder haben ihre Lawinenwarnstufe auf die höchsten Stufen gelegt und -
Vier Leute müssen Skifahren!
Außerhalb der Pisten!
Denn: "No risk, no fun!"
Bei soviel Risikofreude, sollte man sie ihrem Schiksal überlassen und sich keine Retter mehr in Lebensgefahr begeben!
Wer sich da raus traut um "Spaß" zu haben, sollte auch das gesamte Risko tragen. Die Leichen können auch im kommenden Frühjahr geborgen werden und da sie tiefgekühlt sind, besteht auch keine Seuchengefahr.
Also habt Spaß!
Wir graben euch raus in zwei bis drei Monaten! Ötzi hat länger warten müssen.

Drei Deutsche in Österreich getötet

>>Die vier befreundeten Skifahrer waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs.<<

Sollten diese Angaben den Tatsachen entsprechen:

Sorry - no mercy!

Solche Menschen gefährden - bewußt und vorsätzlich - nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben anderer.

Wissen wir warum abseits der Piste gefahren wurde!?

Die Gründe warum die Skifahrer abseits der Piste gefahren sind kennen wir nicht. Vielleicht war es tatsächlich Überheblichkeit, vielleicht waren es aber auch ganz andere Gründe die dazu geführt haben. Ich empfinde es als tragisch und es macht mich traurig das wahrscheinlich vier meiner Landsleute die mitten im Leben standen, es auf diese Weise verloren haben. Mein Mitleid gilt den Angehörigen.

Bei Lawinenabgang in Österreich getötet

Wer sich selbst in Gefahr begibt, muss mit dem Risiko leben und damit rechnen, dass er umkommt. Das ist beim Bergsteigen auf einen 8000er oder bei illegalen Autorennen usw. ähnlich. Aber die Rettungskräfte sollen zwar retten, aber nicht in zusätzlicher Gefahr.

Nicht-Bergsteiger

All den doch so überaus sachkundigen Nicht-Alpinisten hier sei ein Satz des Erstersteigers der Eigernordwand gesagt:

"Ein Bergsteiger stirbt entweder für sei(ne) Dummheit oder für sei(n) Ideal. In beiden Fällen ist er nicht zu bedauern." (Anderl Heckmair, Bergführer)

Dem Anderl wurde einst von einer Wahrsagerin in Marokko prohezeit, er stürbe einst eines unnatürlichen Todes. "Jo meii, do sterb' I dahoam im Bett" kommentierte er dies. "Ohne das Quentchen Glück überlebt man extreme Alpin-Fahrten nicht immer" sagte Heiner Geissler, der das Bekenntnis "Wir wollen draussen bleiben" des Kuratorium Sport und Natur e.V. formuliert hatte, dessen Gründungsvorsitzender er war.

Wir wollen draussen bleiben. Und dafür nehmen wir in Kauf, was unser grosses Vorbild Anderl Heckmair formuliert hatte. Die Retter, die wir in Gefahr bringen, sind welche von uns, mit gleicher Einstellung zu Natur und Gefahr.

@Magfrad

"@Bagheria 10:35

Sie sollten sich schämen Michael Schumacher in einem Satz mit irren Leuten zu erwähnen die Lawinengefahr ignorieren. Schumachers Unfall hatte nichts mit einer Lawine zu tun!"

Danke! Vollkommen zutreffend.
Wenn ich mich richtig erinnere, wollte Schumacher dort irgendjemandem helfen, der ein Problem hatte.

@Demokratieschule

Schneeverwehungen werden bei der Gefahrenabschätzung mit einkalkuliert. Pisten im Einzugsbereich potentiell lawinengefährderter Hänge werden gesperrt. Man hat im Alpenraum viel Erfahrung damit. Wetterlagen mit Extremschnee kommen in einzelnen Alpengebieten oft vor, nur eben nicht so flächendeckend wie jetzt. Die Statistik von Lawinenunglücken zeigt, dass freigegebene, präparierte Pisten sehr sicher sind.

Drei Deutsche in Österreich getötet....

....allerdings abseits der Piste ! Jeder weiß es und einige tun es und das bei dem momentanen Wetter ! Man kann die Leute warnen aber sie lassen es einfach nicht.

re: um 13:17 von calyx

Leider kenne ich diese Szene aus jahrzehntelanger Skiclub Erfahrung!
Es gibt immer die Adrenalin gesteuerten und in der Gruppe reißen sie als Alpha-Tier leiden anderen mit rein.
Auf Pisten ist uncool!
Abseits ist geil!
Und wer nicht mitmacht ist ein Warmduscher, kein richtiger Skifahrer!
Alles menschlich! Doch die Natur ist kein Spielplatz! Bis dieser Typus Mensch das allerdings merkt, ist manchmal tot.

12:50 von Magfrad

Schumacher benutzte "nur" eine gesperrte Piste .....
wenn man sich trotz Helm den Schädel bricht, kann davon ausgegangen werden,
dass er entsprechend (zu) schnell unterwegs war
bedauerlich der Kummer und das Leid in seiner und den Familien im Beitrag

@rossundreiter

"Bin [...] ja vieles gewohnt und wundere mich da auch nicht mehr, aber es bleibt mir dennoch ein Rätsel, warum man Unglücksopfer auch noch beschimpfen muss.

Vor hundert Jahren fuhren die "Idioten" alle abseits der Piste - weil es gar keine Piste gab."

Aber genau das ist der wichtige Unterschied: Vor hundert Jahren war zwar alles abseits der Pisten, es war aber auch nichts gesperrt. Dort, wo diese vier unterwegs waren, war explizit gesperrt.
Deshalb kann man schon irgendwie behaupten, dass diese Leute sehenden Auges in ihren Tod gegangen sind, was man mit dem Darwin-Award belohnen könnte.

Nichtsdestotrotz ist mir die ganze Diskussion hier etwas zu verurteilend. Ich finde, dass man nicht vergessen sollte, dass sich diese Leute möglicherweise auf diese eine Gelegenheit im Jahr gefreut hatten, Natur pur ohne störende Menschen zu erleben, nämlich als Tourengeher (evtl.), was ich durchaus verstehen könnte, und das Risiko für vertretbar hielten.
Leider war das ein großer Irrtum.

Mitleid

12:25 von lilli90

"Harte Worte hier von allen Seiten.
Doch, ich habe Mitleid mit den Verunglückten"

Danke, lilli90, für diese Worte.
Mich friert bei den gnadenlosen Usern mit den eiskalten Herzen noch mehr als bei Minus-Graden draußen.
Das sind zwar alles Perfekte, die nie je einen Fehler in ihrem Leben gemacht haben - aber es gibt halt auch normale Menschen auf der Erde, die einen Fehler machen und trotzdem unser Mitgefühl verdient haben.

"Trotzdem ist es schrecklich, wenn Menschen unter diesen Umständen ums Leben kommen - einmal nicht an die Regeln gehalten. Und ich gestehe, ich habe auch schon gegen Regeln verstoßen."

Ich auch. Leichtsinnig im Gebirge auch schon einmal. Warum? Nicht genügend nachgedacht. An anderes gedacht. Vielleicht zu sehr in traurige Gedanken vertieft.

Wer weiß das schon, wie die Verstorbenen drauf waren und ob sie vielleicht einfach nur die Sperrtafeln übersehen haben.

Ich finde die Gnadenlosigkeit einiger Schreiber viel alarmierender und gefährlicher.

@DrBeyer

"Wenn ich mich richtig erinnere, wollte Schumacher dort irgendjemandem helfen, der ein Problem hatte."

Weiß ich nicht, ist aber unerheblich- er war ein guter Skifahrer und korrekt ausgerüstet. Unfälle passieren leider, im Sport wie im Haushalt.

Aber wer in gesperrten Gebieten unterwegs ist, ist selber schuld. Momentan kann niemand behaupten das nicht gewusst zu haben. Mein Mitleid ist gleich Null, im Gegenteil- man gefährdet noch Suchtrupps...

@calyx 13:17

Würde es Sie weniger traurig machen, wenn es sich nicht um Ihre Landsleute gehandelt hätte? Die Gründe, weshalb die Skifahrer abseits fuhren, sind angesichts der Wetterlage und der ausgesprochenen Warnungen wohl auch eher zweitrangig. Allein die Tatsache, dass sie "die gesamte Notfallausrüstung dabei" hatten, spricht dafür, dass ein gewisses Risiko von Beginn an in Kauf genommen wurde, denn auf sicheren Pisten wäre das nicht erforderlich gewesen.

@Bagheria

Abseits der Piste ist ok wenn freigegeben. Heisst nichts anderes als dass nicht präpariert....

Gewissenlose Einstellung

@Ostap Suleyman. 13.21 Uhr: Erst mal Ihr Zitat: „Wir wollen draussen bleiben. Und dafür nehmen wir in Kauf, was unser grosses Vorbild Anderl Heckmair formuliert hatte. Die Retter, die wir in Gefahr bringen, sind welche von uns, mit gleicher Einstellung zu Natur und Gefahr.“: Wer solche Sätze schreibt, hat von Alpinismus rein nichts verstanden. Wenn Pseudo-Alpinisten ihr eigenes Leben riskieren, ist das nicht nur ihre persönliche Entscheidung. Sie bringen im Falle eines Unglückes auch Rettungskräfte in Lebensgefahr - und falls sie das sogar mit einer gewissen Absicht tun sollten, weil sie finden, dass Rettungskräfte genauso verantwortungslos gegenüber sich selbst und ihren Familien zu sein hätten wie diese Pseudo-Alpinisten selbst, ist aus meiner Sicht auch eine geradezu kriminelle Energie im Spiel.

@Sisyphos3

"dann informieren sie sich mal
bevor sie so was schreiben
die Piste war gesperrt
.... warum sonst hat die Familie Schumacher die Gemeinde Merbel nicht verklagt
hätte er sich nicht so fahrlässig verhalten"

Glaube ich nicht, gesperrt und nicht präpariert ist ein Unterschied.

Verklagen kann man Pistenbetreiber abseits der markierten Bereiche ohnehin nicht, verboten ist es aber auch nicht, es sei denn es ist explizit gesperrt.

“Risiko“ und “Risiko“

Ob Bungee- oder Fallschirmspringen, Ultramarathon, Bergsteigen im Himalaya, Downhill Skiing, Wallriding oder Wingsuiting - das sind Extremsportarten, die mit extremen Risiken verbunden sind. Irgendwann bist du nicht mehr Herr der Lage, oder es versagt “die Technik“, und dann bist du weg vom Fenster.
Diejenigen, die derartige Adrenalinquellen anzapfen, wissen darum bescheid - und tun :es trotzdem.
Selbst wenn sie sich dabei auch nur alleine in Gefahr bringen, muss man das immer noch nicht gutheißen, weil es ja wohl Freunde und Verwandte gibt.
Begibt man sich bei Schneeverhältnissen, wie sie derzeit in Bayern und Österreich vorliegen, in lawinengefährdetes Gebiet, ist das mindestens ebenso leichtsinnig, denn auch hier nutzen im Falle des Falles weder meine Erfahrung noch meine Ausrüstung.
Auch jeder, der sich in ein F1-Auto setzt und losfährt, geht ein Risiko ein, aber...

Jeder tödliche Unfall ist tragisch, manch einer aber wäre vermeidbar.

@rossundreiter 12.44

ich bin von Ihnen auch Einiges gewohnt- Relativierungen und schräge Vergleiche. Aber im Ernst Skifahren im Lawinengebiet auf gesperrten Pisten mit selbst Autofahren vergleichen, das ist hanebüchen. Vermutlich haben Sie vom Skifahren bei solchen Bedingungen und überhaupt von den Verhältnissen in hochalpinen Gebieten keine Vorstellung. Die Aktion der Verunglückten ist wie ein Autorennen im dichten Nebel und damit pure Idiotie und Rücksichtslosigkeit

der westlich saturierte Zeitgeist

@Nullblicker von 12:51 Uhr

Zitat: "Warum kann mal nicht denn zu Hause bleiben auch bei geringer Gefahr? Es ist der westlich saturierte Zeitgeist"

Da gebe ich Ihnen Recht.

Ich arbeite in einer Flüchtlingsunterkunft. Die meisten unserer Bewohner haben schon größere Härten gesehen, als wir sie jemals erleben werden, viele kennen den gewaltsamen Tod, auch von Familienangehörigen.

Sie brauchen keine künstlich herbeigeführten Kicks, wie manche in unserer westlichen Welt. Es herrscht eine andere Grundeinstellung, dem Leben und Gefahren gegenüber.

Traurig aber wahr.

Den Angehörigen die es trifft bleibt für immer die Frage 'warum'.

Starrsinn oder einfach Dummheit

Seit Tagen wird die Katastrophe ausgerufen, man kann auch einfach extremer Winter sagen.
Warum dann Leute selbst ihr Leben so aufs Spiel setzen kann man mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehen. Die Kosten gehören von den Verursachern zu tragen. Auch kann man von anderen Menschen nicht immer erwarten, dass man aus jeder Situation zu retten ist. Warum sollen sich andere Menschen wegen eigener Dummheit i. Gefahr begeben?
Ich kann auch nicht verstehen, dass bei solchen Wetterverhältnissen täglich Lkw s auf den BABs Rum rutschen und sich und andere bewusst in Gefahr bringen!
Ansonsten sollte man sich von ner Katastrophe sprechen.

Mein Mitleid beschränkt sich

Mein Mitleid beschränkt sich ausschließlich auf die Angehörigen der Opfer. Dabei haben sie nicht nur den Verlust ihrer Familienmitglieder zu beklagen sondern können nun auch damit rechnen die Kosten für die leider vergebliche Rettung tragen zu müssen. Solche Menschen die sich trotz eindringlicher Warnung in, zum größten Teil in gesperrtes Gebiet begeben gehören zu den "Vollpfosten" die im Sommer in Badelatschen und kurzer Hose im Hochgebirge herum steigen und sich dann über einen vorherzusehenden Unfall mit oft tödlichen Folgen wundern. Sie denken in keiner Weise an die Folgen die sie mit ihrem mehr als leichtsinnigen und überheblichem Verhalten provozieren, daß sich denn auch ihre Retter in unmittelbare Lebensgefahr begeben müssen und sie ja auch ihren Anghörigen großes Leid zufügen.

möglichst ohne Bewertungen

Will ich für mich ein Resümee ziehen und Bewertungen möglichst außer Acht lasssen, stelle ich Folgendes fest:

Die Skifahrer haben sich in uneingeschränkter Eigenverantwortung und Kenntnis möglicher Gefahren (Ich nehme mal an, sie haben die Medienberichte zur Wetterlage verfolgt.) selber getötet.

Die Rettungsteams wissen um ihre Eigenverantwortung und mögliche Gefahren für Leib und Leben, sie werden ihre Einsatzbereitschaft darauf abstimmen.

Ich habe kaum eine Ahnung von

Ich habe kaum eine Ahnung von den Verhältnissen vor Ort, wie viele sichere Skigebiete es gibt, und was die Motivation der Leute war, ob es der Kick war... und verstehe null von Skifahren - ich vermute, alles davon ist irgendwo richtig. Vor allem, dass manche Leichtsinnig sind oder gerne glauben mögen, dass alles gut gehe ("das Notfallkit haben wir ja dabei"). Könnte sich da nicht auch das Versichertendenken niederschlagen? Dass wir in einer Welt leben, wo man glaubt, man bräuchte sich nur genügend absichern ? Die Leute wollen heute alles machen, haben aber immer seltener eine Ahnung. Es wird ja alles angeboten. Nur nicht das Wissen, das zum Sein zwingend dazu gehört. Und wenn ist der Profilehrer unbezahlbar. Das Rettungsset günstig,

Habe kein Mitleid. Wir haben

Habe kein Mitleid. Wir haben ja eine Notfallausrüstung ....Wir können alles , wissen alles , sind die besten . Na woher kommt das wohl . Kennen wir doch irgendwo her .

Soviel Dummheit gibt es doch

Soviel Dummheit gibt es doch nicht!Man sollte Tracker einsetzen!Abseits der Piste = Pack zusammen und Fahr Heim und die nächsten 10 Jahre gibs keine Piste die Dir offen steht! Fahren ohne Tracker = Sperren auf Lebenszeit.Das ganze in Verbindung mit einem Personalausweis und einer Geldstrafe im 4-5 Stelligen € Bereich je nach Einkommen ,da wird sich mancher das doch überlegen

Vielen Dank!

Vielen Dank lilli90 für ihr Kommentar!

Die einzige realistische und zugleich menschlich gebliebene Beurteilung der ganzen Vorkommnise.

Eine furchtbare Tragödie für alle Beteiligten.

Ja, es war ein riesiger Fehler & eine riesige Dummheit - die größte ihres Lebens, mit der sie mit ihrem Leben dafür bezahlen mussten.

Aber kein Mitleid empfinden? Da sieht man in der gnadenlosen Tierwelt ja noch mehr 'Menschlichkeit'!

Vielleicht war ich ja nur zu schnell,

aber ich habe oben in noch in keinem Kommentar gelesen, dass von diesen Leichtsinnigen das Verschütten von Straßen und Dörfern in Kauf genommen wurde. Ist das nur fahrlässig oder bereits grob fahrlässig?

Bei aller Tragig über den Tod von Menschen...

...verstehe ich es nicht, daß gleich alle in der Gruppe die Warnhinweise ignorieren und auf gesperrten Wegen Ski fahren wollen.

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Bei all den ganzen Nachrichten der letzten Tage und auch den Hinweisen aus der Bevölkerung, die es bestimmt gegeben hat, ist es für mich wirklich nicht nachvollziehbar.

Darüber hinaus gefährden solche Menschen auch indirekt das Leben der Hilfskräfte, die solche Leute dann in abgegangenen Lawinen suchen wollen.
Denn keiner kann garantieren, daß die dann nicht auch von einer 2ten Lawine überrascht werden.

Sorry, aber die Dummheit dieser Leute hat sie ihr Leben gekostet.
Und wofür?
Für den Kick?
Ich kann das nicht verstehen und will es auch nicht verstehen müssen.

@Liebe Leute

"Vielleicht war ich ja nur zu schnell, aber ich habe oben in noch in keinem Kommentar gelesen, dass von diesen Leichtsinnigen das Verschütten von Straßen und Dörfern in Kauf genommen wurde. Ist das nur fahrlässig oder bereits grob fahrlässig?"

Woher wollen Sie wissen, dass es so war? Kennen Sie die Gegend so gut und wissen so genau, wie die Situation dort war?

Im Artikel stand jedenfalls nichts davon, dass die Lawine, die zu dem Unglück führte, andere Menschen bedroht hätte.

fehlender Respekt vor der Natur?

@OrwellAG von 14:31

Auch ich gehe der Frage nach dem "Warum?" nach, wie wohl viele hier.

Ein Grund für die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten bzw. der Unterschätzung der Kräfte der Natur ist in meinen Augen unser schwindender Bezug zu ihr. Es fehlt uns heute ein Leben mit diesen Kräften.

Meine Mutter ist Jahrgang 1934 und an der Ostsee, "hinterm Deich", aufgewachsen. Sie hat mit den Fischern gelebt, die jeden Tag mit ihren Holzbooten aufs Wasser sind. Mein Bruder und ich haben dort die Sommer unserer Kindheit verbracht. Wir sind mit dem Boot ins tiefe, schwarze Wasser gefahren und auch bei Sturm Baden gegangen. So habe ich eine Ahnung von den Kräften der Natur bekommen.
Meine Mutter hat uns ihre Liebe zum Wasser und ihren Respekt vor deren Kraft gelehrt.

"Man muss den Berg respektieren." hat ein Mann aus Tirol dieser Tage zu einem Reporter gesagt. Der Mensch hat sich der Natur unterzuordnen, Überheblichkeit ist sinnlos.

Lebensmüde muß man nicht an Ihrem Vergnügen hindern nach dem Motto : No risk no fun .

Nein, diese Leute.....

... die in Lech verunglückten, haben wirklich kein Mitleid verdient, wenn sie gerettet worden wären, hätten sie allesamt vor Gericht gehört!
Da diese Leute aus Süddeutschland stammen, wussten Sie, das sie eine eherne Regel für Tourenskifahrer ignorierten: bei Lawinengefahr niemals abseits der ausgewiesenen Pisten fahren. Das wussten diese Leute. Das wird seit Jahren mantraartig öffentlich verkündet. Das weiß ein Skifahrer! Wenn Sie das, bei den jetzigen Witterungsverhältnissen, einfach ignorierten und trotzdem in den Tiefschnee einführen, war das idiotisch, nein es war kriminell, weil sie auch noch bewusst das Leben ihrer Retter in Gefahr brachten. Diese Menschen verdienen wirklich kein Mitleid.

@rossundreiter

Vor hundert Jahren aßen wir alle noch von selbst geschnitzten Löffeln......
Merken Sie eigentlich wie sehr Sie am Thema vorbei argumentieren?
Diese Leute bringen ja auch regelmäßig die Retter in Gefahr.
Schauen Sie sich einfach mal eine entsprechende Reportage über die Gefahren und die Risiken der Retter an. Da gibt es zum Beispiel eine sehr lehrreiche über die Retter am Feldberg (ist eben eine, die ich kenne).

Mir fiel zu der Meldung heute gleich ein:
Heute mit dem Auto unterwegs, bei Starkregen - Aquaplaningschild - trotzdem viele Autos mit völlig unangepasst hoher Geschwindigkeit unterwegs.
Das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Meine 10 Jährige Tochter: Die bringen uns doch alle in Gefahr, oder?

Meine Frage zu der ganzen Sache: Haben wir die Erdung verloren?

Mitleid

Bei allem Unverständnis für das vermeintlich oder tatsächlich leichtsinnige Verhalten der drei Opfer, möchte ich auf die Situation der Angehörigen hinweisen.
Wie werden sich die Angehörigen und Freunde fühlen: mit ihrem Schmerz, ihrem Verlust von geliebten Menschen und den vielen Fragen, die sie den Opfern noch gerne gestellt hätten. Hoffentlich lesen sie nicht diese Kommentare. Das wäre unerträglich für sie.
Den Angehörigen und Freunden gehört mein größtes Mitgefühl.

Jeder muss selber wissen was er tut.

"waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs".
Selbst schuld. Vielleicht ist es anderen eine Lehre.

Tut mir leid für die Hinterbliebenen

Für die Verunglückten kein Stück Mitleid. Haben für Ihre Blödheit halt den Preis bezahlt.

Ich habe Mitleid

Wenn der Mensch nicht so „programmiert“ wäre, auch leichtsinnige, lebensgefährliche Risiken einzugehen, hätten wir Amerika nicht entdeckt, wären nicht auf dem Mond gelandet, und würden wahrscheinlich noch auf Bäumen sitzen und Früchte essen.
So etwas wird es immer wieder geben, auch wenn es wie in diesem Fall, sinnlos ist.

Schwachsinnige Spekulationen im Forum

Leider wieder viele schwachsinnige, abwertende Spekulationen hier im Forum. Ob sie den Kick suchten? Ob sie sich überlegen fühlten? Ob sie zu sehr auf ihre Notfallausrüstung vertrauten (die abseits der Piste immer sinnvoll ist, keinesfalls ein Zeichen von Hybris!)? blablabla

Wir wissen es alle nicht! Also hört auf, abwertende Spekulationen zu verbreiten - sie sind nicht wahrer, bloß weil die Toten nicht mehr widersprechen können! Und ehrlich: Was habt Ihr davon, wenn Ihr Euch den Toten überlegen fühlt? Daß Ihr Eure Gefühle angesichts des fehlenden Risikobewußtseins anderer loswerdet? Euer Ego aufwertet? Daß Ihr Euch einredet, Euch werde es nicht passieren, weil Ihr nicht so waghalsig seid? Bittet macht das doch ohne Abwertungen und Spekulationen!

Ja, es war sehr leichtsinnig, und leider gefährdet es nun die Suchmannschaften. Aber mehr wissen wir nicht.

(Und Schumi kürzte über ein kleines Dreieck zwischen zwei Pisten ab. Das tun viele. Kann man googlen. Er hatte Pech.)

Wer gesperrte Pisten nach Lawinenwarnung

betritt ist ein potentieller Sebstmörder.
Betroffene Lebesversicherer sollten das prüfen.

@Sisyphos3 13:33

Schumacher benutzte "nur" eine gesperrte Piste .....
wenn man sich trotz Helm den Schädel bricht, kann davon ausgegangen werden, dass er entsprechend (zu) schnell unterwegs war bedauerlich der Kummer und das Leid in seiner und den Familien im Beitrag

Wenn Sie keine Ahnung haben, lassen Sie doch einfach Ihre Spekulationen bleiben. Nein, Schumacher fuhr keine gesperrte Piste, er kürzte nur ein paar Meter zwischen zwei Pisten ab. (Gesperrt ist das nicht, sondern eben nicht präpariert. Und leider eben ohne Garantie, daß alle Steine tief genug eingeschneit sind.)

Er war nicht sonderlich schnell unterwegs (wurde zufällig auf Video festgehalten).

Auch ein Helm kann nicht alle Schädelbrüche verhindern. Im konkreten Fall hatte Schumacher außerdem eine GoPro-Halterung auf dem Helm installiert - die leider die Helm-Sicherheit reduziert, wie inzwischen bekannt ist.

Ich bin kein Schumacher-Fan, aber Ihre Spekulationen und Unterstellungen eines Toten sind widerlich.

@harry_up 14.04

äh... "Downhill Skiing" ist Abfahrtsski auf englisch. Das, was man in Skigebieten auf gesicherten Pisten macht. Sie meinen, daß das "mit extremen Risiken" verbunden ist? (Und auch "Bergsteigen im Himalaya" gibt's auf vielen verschiedenen Schwierigkeitsniveaus.) Tut mir leid, aber das spricht nicht gerade für Ihre Ahnung von der Materie.

Aber vielleicht brauchte es einfach Ihren Hinweis, daß die Tour der vier Verunglückten leichtsinnig war. Denn da wären wir ohne Sie vermutlich nicht drauf gekommen...

Und die Moral von der Geschicht'?

Sehr traurig macht mich meine Hoffnungslosigkeit in Bezug darauf, ob andere Skifahrer nachhaltig aus dieser Katastrophe lernen werden.

Am heutigen Sonntagnachmittag sind viele bestürzt und machen sich über das Geschehene ihre Gedanken.

Über kurz oder lang wird es derartige Vorkommnisse dennoch wieder geben, da bin ich mir leider sicher.

@DrBeyer 13:22

So ist es. Der Fall Schumacher ist sehr tragisch. Michael Schumacher war auf einer nicht gesperrten Piste und Wollte einer verletzten Person helfen und landete deswegen auf der gesperrten Piste. Dies ist sicher nochmal was anderes als absichtlich auf gesperrten Pisten rumzufahren.

Nicht miteinander vermischen

Man sollte nicht Bergsteiger mit Hobbyskifahrern in einen Topf werfen. Diejenigen die wie Reinhold Messner oder andere Bergsteiger in den Bergen unterwegs sind kennen die Gefahren sicher noch einmal besser als diese verschütteten Skifahrer. Die sind solche Situationen gewöhnt und geprobt darin wie man sich bei Lawinen verhält.

Fehler, Leichtsinn... Und die Natur

Mein Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der verunglückten. Allerdings habe ich für diese kein Verständnis.
Es ist leider wie überall im Leben, moderne Technik macht leichtsinnig, egal ob beim Skifahren oder Autofahren.
Das dumme dabei ist nur, diese Leichtsinnigen und dumme Personen bringen Helfer unnötig in Not und Gefahr.
Wiedereinmal macht sich die Anschaffung der Wehrpflicht deutlich negativ bemerkbar. Heute müssen mühsam die Hilfskräfte aus der Bw zusammen gekratzt werden, früher war für dass allgemeinwohl scheinbar mehr Verständnis. Die BW war eigentlich immer das Rückgrat der Helfer bei Naturkatastrophen. Zudem schweisste diese die Bevölkerung zusammen.

Ich hoffe sehr, dass die Dächer der betroffenen halten, es keine weiteren Toten zu beglagen gibt und vielleicht bekommt es der Katastrophenschutz auch hin, dass thw und Feuerwehr Nördlich von Kassel zu Hilfe eilt. Wir sind ein Land in einem vereinten Europa.

Mein Mitgefühl

gilt den betroffenen Angehörigen. Wer weiß, ob diese nicht sogar vorher gewarnt haben, es nicht zu tun, schließlich war die Gefahr hinreichend bekannt. Dieses Szenario gibt es ja. Der/die besorgte Partner/in warnt und darüber wird sich hinweggesetzt.
Was ich jetzt schreibe, fällt mir nicht leicht, weil ich versuche, sehr weitgehend Menschen, die anders denken und handeln als ich, nicht zu verurteilen.
Aber hier ist meine Grenze überschritten.
Jeder Erwachsene, der das tut, muss wissen, dass er nicht nur sich selbst, sondern auch die Retter und evtl. durch ausgelöste Lawinen die in den Dörfern lebenden Menschen mit bedroht.
Nein, da muss ich ehrlich sagen, habe ich kein Mitleid, sondern ich bin wütend wegen dieses mangelnden Verantwortungsgefühls.
Würde im Rahmen der Untersuchungen herauskommen, dass es irgendeinen nachvollziehbaren Grund für das Handeln gab, würde ich meine Meinung ändern. Wenn es "just for fun" war, bleibt sie bestehen.

17:24 von Magfrad

Sie wissen, wie ich über sie denke. In diesem Fall bin ich aber bei ihnen. Man sollte diese Hobbyfahrer nicht gleich verteufeln. Es ist reiner Übermut ohne nur ansatzweise verantwortlich nachzudenken. Wenn sich ein Fallschirm nicht öffnet, dann trifft es nur den Springer. Hier aber begeben sich auch die Retter in Lebensgefahr und das ist das Verwerfliche.

...sie hatten Spaß dabei

Servus...
ganz schön viel Konjunktiv in den Kommentaren.
Auch wenn es traurig für die Angehörigen ist, so sind sie bei dem gestorben was sie lieben: Pulverschnee.

wer mit Airbag und LVS Ausrüstung unterwegs ist, kalkuliert das Risiko eines Lawinenabgang ein - egal ob vermeintlich gesicherter oder ungesicherter Skiraum.

Schonmal Atemnot wegen zu feinem Pulverschnee gehabt? Schonmal zu schnell gefahren? Schonmal Sex ohne Gummi mit einer/m Fremden/m?

Es ist tragisch - doch sie waren sich dem Risiko bewusst - so wie jeder von Euch Komfortzonenliebhaber im geregelten Glaskasten es sich nicht nehmen lässt, mit einem Bier noch ein Kfz zu lenken....

Garantien gibt’s beim Kauf eines Toaster und Sicherheiten werden von Versicherungen verkauft.

Mein Beileid gilt den Angehörigen und meine Hochachtung den Bergungskräften, welche meist ehrenamtlich und freiwillig tätig sind.

Es grüßt ein Lawinenüberlebender mit fast 4h unterm Schnee.

@Bagheria "... abseits der Piste - Vergleich mit Schumacher"

Wenn man nie Schifahren war, kann man die Dinge schon so sehen.

Magraf

Hab ich Letzteres behauptet?? Sie scheinen einiges zu verquicken- kann ja im Eifer passieren.............

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