Ihre Meinung zu: "Gelbwesten": Widerstand gegen Macron wächst

12. Januar 2019 - 20:02 Uhr

Bei Protesten der "Gelbwesten"-Bewegung ist es in Paris erneut zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Landesweit protestierten mehr als 80.000 Menschen.

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Kommentare

Härtere Gangart

Ja der Staat mag es auch dort nicht, wenn die Bürger ihre Interessen durchsetzen möchten. Aber anders geht es eben nicht - sonst arbeiten wir bald bis zum Grab für Almosen!

Steinschleudern gegen Polizisten

seit der Sache mit David und Goliath weiß man,
dass das ne tödliche Waffe sein kann
und sicherlich in einer Demokratie ein ungeeignetes Argumentsmittel

Die Franzosen

haben Durchhaltekraft wie es aussieht, ich bin gespannt wie das mit der Parteigründung klappt, und wie viel Zuspruch es dafür geben wird.
Nicht jeder der auch der der Gelbwesten ist geht ja auf die Straße.
Landesweit 30 Tausend sind nicht sehr viele, Frankreich ist ja nicht gerade klein.
Mal sehen wie lange das noch geht.

Manche Kommentare.....

zu den "Gelbwesten" verstehe ich nicht und ich hoffe, es kann mir Dummerchen jemand manche Fragen erklären! Wo finde ich den exakten Finanzierungsplan eines "Gelbwestlers" für seine Forderungen? Wer bezahlt die direkten und indirekten Schäden? Gibt es in Frankreich keine zwei Kammern? Ist Macron ein Diktator, der nach Lust und Laune Gesetze erläßt oder streicht?

Zahlen?

Ich bin beeindruckt von den offiziellen Zahlen! :)
80 000 Ordnungshüter für 32 000 Demonstranten.
2,5 Mann pro Demonstrant!
Die weitaus meisten Demonstranten sind friedlich und wollen keine Handgreiflichkeiten. Da reicht ein Polizist um mindestens 10 Demonstranten zu beobachten. Das ist auch die Erfahrung, die ich in einer Kleinstadt gemacht habe. Wir waren viel mehr Demonstranten, als die Ordnungshüter. Und kaum jemand möchte gewalttätig werden. Niemand hat Steine oder anderes in Richtung Polizei geworfen.

Diese gewaltige Menge Polizei benötigt Tränengas um ein paar Leute davon abzuhalten auf einen Platz zu drängen, auf dem man sie nicht haben will?
Die veröffentlichten Zahlen sind einfach lächerlich!
Eine Polizeigewerkschaft "France Police" spricht von 360 000 Demonstranten.
In Facebook wird, wie schon an früheren Samstagen, davon berichtet, dass rund um Paris Autos und Busse behindert wurden, die Stadt überhaupt zu erreichen.

"Gelbwesten"-Protest:Widerstand gegen Macron wächst wieder....

Macron sagte gestern im Hinblick auf die Proteste:"Die Franzosen wollen sich nicht anstrengen".Er meinte natürlich die Arbeiter,Rentner Schüler,Arbeitslosen.

Seine Klientel,die er bedient,mit der Abschaffung der Vermögenssteuer,den angepeilten Verschlechterungen im Tarifrecht,meinte er natürlich nicht.

Bürgerdialog

Ich kenne niemanden, der glaubt, der Bürgerdialog könne irgend etwas verändern.
Die Themen werden von der Regierung vorgegeben.

Der Protest und sein wahres Gesicht

Die Gelbwesten-Protestler haben die konzernfreundliche Herrschaftspolitik mit entspr. Bevorzugung megareicher Machteliten immer mehr satt.
Fotos von z.T. schlimmen Verletzungen, welche Polizeibedienstete den Protestierenden zufügen, kann man dokumentiert im Internet finden.
Auch Polizisten in neutraler Kleidung mischen auf den Strassen von Paris übrigens kräftig mit.

19:17 von karlheinzfaltermeier

da ich das nicht in so schöne worte kleiden kann, aber diese fragen hätte ich auch gerne beantwortet

Die Leute

müssen sehr verzweifelt sein, denn sonst würden sie nicht dergestalt auf die Strassen gehen. Wenn dort ähnliche Verhältnisse herrschen wie in D, dann kann man sich eigentlich nur mit ihnen solidarisieren. Wenn auch dort jemand sein Leben lang gearbeitet hat und dann eine Rente bekommt, die hinten und vorne nicht reicht und gleichzeitig Leute ins Land strömen und teilweise mehr bekommen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen, ja dann kann man den Frust verstehen. Die Leute haben ja macron gewählt weil alles besser werden sollte und dann macht der Heilsbringer eine Kehrtwende, gegen die, die ihn gewählt haben. Somit Wahlbetrug aller erster Güte, und nun kommt halt die Quittung dafür.
Gut so und weiter so liebe Gelbwesten.

um 19:17 von karlheinzfaltermeier

Wenn Macron die kürzlich eingeführten Steurvergünstigungen für Reiche und Konzerne sofort zurück nehmen würde und mittelfristig in der EU für eine Finanz- Transaktionssteuer eintreten würde, dann könnte man doch so einiges gegenfinanzieren.
Und das gilt nicht nur für Frankreich.

@ karlheinz

Wenn Sie mal eine Minute gegoogelt hätten, hätten sich all Ihre Fragen geklärt.

Wikipedia erklärt, dass "der Staatspräsident mehr Macht [hat] als in den meisten anderen westlichen Ländern."

Und warum ein Zweikammernsystem unsoziale Politik unmöglich machen sollte, bleibt Ihr Geheimnis. Hartz 4 wurde in unserem Land auch nicht durch den Bundesrat verhindert.

Vielleicht könnte ja Macron

Vielleicht könnte ja Macron endlich lernen, dass es dicke ausreichte, wenn seine Regierung die jährlichen Steuerhinterziehungen eintreiben und zukünftig zu verhindern würde, um einen Sozialstaat, wie es die Bundesrepublik einmal war, zu finanzieren.
Auch bei uns wären die Einsparungen, gerade im sozialen Bereich, überhaupt nicht nötig gewesen, wenn sich die jeweiligen Regierungen um die Steuerverbrecher(n) gekümmert hätte.
Und auch bei uns könnte die Bundesregierung genau das lernen

Ich freue mich

...das es Widerstand gegen diesen unsympatischen Menschen Macron gibt-der wirklich nichts richtig macht

60 Prozent der Blitzer zerstört!

Die „Gelbwesten“ haben in Frankreich 60 Prozent aller Blitzer verkleistert, zugeschmiert und zerstört. Das teilte der französische Innenminister mit.

Verkehrssicherheit hin oder her – für manche Demonstranten dienen die Kameras zur Geschwindigkeitsüberwachung nur einem einzigen Zweck, und zwar den Armen Geld abzuknöpfen. Und dagegen wehren sie sich.

Quelle:

"https://www.bbc.com/news/world-europe-46822472"

Zahlen Update

Arte Frankreich spricht gerade von mindestens 84 000 Personen.

bin mal gespannt, wann macron

die fremdenlegion gegen diese randalierer einsetzt

Der

Heilsbringer wackelt so wie ein Hochhaus bei einem Erbeben. Und er wird stürzen, dessen kann man sich sicher sein. Denn die, die ihn gewählt haben sind enttäuscht und bringen ihren Protest auf die Strasse. Er hat seine Versprechungen für mehr soziale Verbesserungen nicht eingehalten und genau ins Gegenteil verdreht. Wenn man asoziale Politik betreibt gegen die, die auf seine Versprechungen gebaut hatten, ja dann wird man eben auf die gleiche asoziale Art aus dem Amt gejagt.

Angriff gegen unsere Grundrechte

Wie hier die französische Polizei gegen Demonstranten vorgeht (Schlagstöcke, Tränengas, Wasserwerfer) ist ein Skandal! Jeder sollte das Recht auf Demonstrationen haben. Wäre das Land nicht zufällig in der EU gäbe es längst Sanktionen.

Fest der Demokratie

Die Neoliberale Politik Macrons trifft auf den breiten demokratischen Protest.

Das Fest der Demokratie wird durch die massive Polizeigewalt eingetrübt. Es waren 80 000 Polizisten mobilisiert worden. Wieder wurde geprügelt und Tänengas wurde gegen die überwiegend friedlichen Demonstranten eingesetzt. Die Strategie Macrons, die demokratischen Proteste mit Polizeigewalt zu bekämpfen, wird scheitern.

Dringend notwendige Reformen zu Gunsten der Bevölkerungsmehrheit werden weiter verschleppt. Darum wird der Demokratische Protest fortgesetzt. Es lebe Frankreich, es lebe die Demokratie.

An alle Macron-Versteher

Bitte einmal das Wort Demokratie im Lexikon nachschlagen. Demokratie bedeutet nicht die Herrschaft der Eliten zu Gunsten weniger Superreichen.

Liebe Franzosen, wenn ihr

Liebe Franzosen,
wenn ihr euch mehr für Politik interessieren würdet, hättet ihr längst einen Präsidenten aus der bürgerlichen Mitte. So wählt ihr immer Regenten aus der elitären Schicht, das ist ein Fehler, schaut euch vorher die Lebensläufe an.

Gelb Westen

Ich wohne seit 2000 in Frankreich und erlebe die GJ hautnah. Viele der Internauten scheinen keine Ahnug zu haben. Die GJ haben kein Programm nur staendig neue Vorderungen - haben kein Konzept . Es sind Anarchisten von der extrem Linken Szene 0.01% der Bevölkerung. Wie einer mir mitteilte will man den “ Guerre civil “ provozieren- und dann sei es besser. Sie akzeptieren nicht die Regeln der Demokratie nuetzen jedoch die Schwächen der Demokratie mit ihren Aktionen. Leider bekommen sie zu viel Unterstützung von der Presse.

von karlheinzfaltermeier

"Ist Macron ein Diktator, der nach Lust und Laune Gesetze erläßt oder streicht?"
Nein ist er nicht aber ein französischer Präsident haT wesentlich mehr macht als ein Deutscher Kanzler.Der französische Staatspräsident kann über die Außenpolitik bestimmen, Gesetzesentwürfe zurückweisen, er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und er ernennt und entlässt den eigentlichen Regierungschef, den Premierminister.

"Operation Bankrott"?

Dass, der Mitbegründer der Gelbwesten, Herr Maxime Nicolle, der sich „Fly Rider“ nennt die Franzosen aufgerufen hat ihr Geld von den Banken abzuheben ("Operation Bankrott") um dadurch den Macron zur gewünschten Verhandlungen zu bewegen, ist auch eine Nachricht wert.

Sollten die Franzosen diesem Aufruf folgen, könnte das nicht nur die Banken beunruhigen.

PS
Und wieder erfahre ich viel viel mehr Informationen aus den Kommentaren der Lesern als von TS.

Forferungen

Schade, dass Sie so wenig über die Forderungen und so viel über Zusammenstöße berichten.

Das französische Wahlrecht verhindert ein Stimmungsbild

Frankreich u. England haben ein Mehrheitswahlrecht, wo es nur um "alles oder nichts" geht, nur nicht um ein Abbild des Meinungerhältnisses wie bei unsrem Wahlrecht. Durch funktionierende Absprachen hat deshalb in Frankreich immer das "System" die Macht,eine Opposition (außerhalb von bürgerlich und sozialistisch) hat deshalb keine Chance.Die Gelbwesten wissen,daß Macron sie im"Dialog"gar nicht ernst nehmen muß. LePen hat durch das Wahlsystem wenige Sitze im Parlament, entgegen ihrer Popularität (z.Z. beliebteste Politikerin in Frankreich).
In ausländ. Medien wird ganz anders über die Gelbwesten berichtet,daß diese nämlich vor allem eine antieuropäische Einstellung haben und Macron sich eher um die Franzosen als um Europa kümmern solle.
Schade,daß dieser eigentliche Hintergrund hier verschwiegen wird.
Die Europawahlen (Verhältniswahlrecht(!) wird die wahren Verhältnisse zeigen,vor dem die EU jetzt schon zittert!
Der Gelbwesten-Protest ist somit auch ein Protest gegen das frz. Wahlsystem!

30 000 Gelbwesten ?

Irgend einer hat eine Null vergessen .In Frankreich waren 360000 Gelbwesten spazieren .

Proteste

Friedliche Proteste und Demos ja, aber Randale, Vandalismus und grundloses einschlagen auch seitens Polizei nein.

@Mac Herholz

Die Gelbwesten sind Anarchisten? Ihr Wort in Gottes Ohr!!

Nur die Direkte Aktion bringt uns weiter - und da sind die Gelbwesten vorbildlich!

19:59 von Initiative Neue...

„An alle Macron-Versteher
Bitte einmal das Wort Demokratie im Lexikon nachschlagen. Demokratie bedeutet nicht die Herrschaft der Eliten zu Gunsten weniger Superreichen.“
Herr Macron ist im Gegensatz zu den Gelbwesten gewählt... deswegen gefällt den Extremisten von links und rechts ja gerade die Demokratie nicht...

@platta

In Frankreich gibts das Präsidialsystem, genau wie in USA, Russland und neuerdings zuletzt per Referendum in der Türkei. Kann von Vorteil sein, aber wenn falsche Person als Präsident gewählt, dann birgts auch massive Nachteile eventuell.

@ber kaus 20:15

Frankreich hat 67 Millionen Einwohner ob es nun 30.000 oder 300.000 sind macht den Braten auch nicht fett. Dies ist nicht die Mehrheit der Bevölkerung, auch wenn es den Foristen hier und den Gelbwesten selbst wohl nicht passen wird wenn man daran erinnert. Es gab eine Wahl letztes Jahr und die haben auch die Gelbwesten zu respektieren. Anscheinend pfeifen diese Leute aber über die demokratische Abstimmung und meinen sie könnten selber alles besser.

Macron wurde gewählt, um

Macron wurde gewählt, um Frankreich zu reformieren und wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die „ Gelbwesten “ haben noch nicht kapiert, dass man nicht ständig über seine Verhältnisse leben kann.

@Bigbirl 21:50

Bei allem Respekt, es gibt Grenzen. Direkte Aktion bringt gar nichts außer einen Bürgerkrieg. Offensichtlich sind die Gelbwesten bereit soweit zu gehen, dass sie einen Krieg provozieren nur um ihren Dickschädel durchzubekommen. Daran ist gar nichts vorbildlich. Die Gelbwesten haben bisher nur verlangt und sind 0 von ihren Forderungen abgewichen. So geht es aber nicht in der Demokratie. Man muss Kompromisse eingehen, erst recht, wenn man selber nicht das Heft in der Hand hat wie die Gelbwesten.

@Denkerist 19:06

Niemand hat was dagegen wenn Bürger Interessen durchsetzen wollen, friedlich und legal. Steine werfen, Brandsätze werfen und Feuerwerkskörper schmeißen sind definitiv nicht legal und da hört es auf. Gewalt ist niemals die Lösung!

@Initiative Neue... 19:59

Ich bin kein Macron Versteher, ich bin jemand der erwartet dass demokratische Wahlen respektiert werden. Demokratie bedeutet nicht, dass man x-beliebig wenn einem der Präsident nicht passt einen Putsch provozieren kann, genau dies wollen die Gelbwesten. Macron wurde gewählt und dies nicht nur von Superreichen, diese Wahl sollte man respektieren und das nächste Mal jemand anderen wählen der es besser macht.

um 21:50 von Bigbirl

>>
Die Gelbwesten sind Anarchisten? Ihr Wort in Gottes Ohr!!

Nur die Direkte Aktion bringt uns weiter - und da sind die Gelbwesten vorbildlich!
<<

Egal, was die Gelbwesten sind, es gibt keine wirklich zielführenden Vorschläge. Es ist ja nicht so, dass Macron in einer Situation aktiv wurde, als die Wirtschaft prima lief und die Einkommen gerecht verteilt waren. Es geht eben nicht nur darum, wie das, was man Konsumieren kann, verteilt, sondern auch, wie man genügend Investitionen sicher stellt, damit auch in Zukunft konsumiert werden kann. Und das in einem internationalen Umfeld. Weder der neoliberale Ansatz, noch der der zentralistischen Planung löst die Probleme. Nur eine wirkliche soziale Marktwirtschaft mir starken Rahmenbedingungen in großen Wirtschaftseinheiten - wie einem wirklich vereinten Europa - verspricht einen Lösungsansatz.

Viele hier im Forum

Können nicht verstehen, dass ein nicht kleiner Teil der Franzosen von ihrem Präsident bitter enttäuscht sind. Es müsste doch all denen zu denken geben das Frau Le pen heute die beliebteste Politikerin in Frankreich ist.

Ich vermute mal

die Sache mit den Gelbwesten läuft sich wieder tot.Es ist wie bei uns mit den Montag Demos, da nimmt breite Mehrheit der Bürger in D. keine Notiz mehr von.

wo sind die anderen "Europäer" ?

wo sind die anderen "Europäer" ? da sollten viel mehr Länder sich solidarisieren, das die Politik merkt das ein radikaler Kurswechsel, mit verteilung von Oben nach unten endlich durchgezogen wird !

re von Werner40

Doch,die Gelbwesten haben kapiert,daß es Leute gibt,die auf ihre Kosten ständig über die Verhältnisse leben.Die Klientel von La Republique en Marche.

@pxslo 19.11

natürlich ist auch Gewalt, die von einigen Chaoten gegen Polizisten ausgeht, nicht zu dulden. Und Autos von andern armen Schluckern abzufackeln ist asozial und diskreditiert die Gelbwesten. Aber es dürfte sich um die üblichen Trittbrettfahrer handeln, die um der Randale willen dabei sind und nicht wegen der Anliegen der Gelbwesten.

Wenn Macron dann wieder aus sicher Distanz über mangelnde Anstrengung großer Teile der Bevölkerung schwadroniert, verhöhnt er die Kleinverdiener und kleinen Selbständigen und gießt zusätzlich Öl ins Feuer. Was wäre hier los, wenn im EU-Land Ungarn Orban Demonstranten so niederknüppeln lassen würde?

80.000 von

66.000.000 Millionen Franzosen demonstrieren. Das sind 0,2%. Eine Massenbewegung.

re chiccio

"wo sind die anderen "Europäer" ? da sollten viel mehr Länder sich solidarisieren, das die Politik merkt das ein radikaler Kurswechsel, mit verteilung von Oben nach unten endlich durchgezogen wird !"

Und wenn sich nicht viel mehr Länder solidarisieren könnten Sie womöglich auf die Idee kommen, dass radikaler Kurswechsel mittels Straßenschlachten nicht mehrheitsfähig ist.

Aber das ist genau der Punkt, wo allen linken und rechten Extremisten das Bekenntnis zur Demokratie abhanden kommt und irgendeine "revolutionäre Speerspitze" es erzwingen soll.

Divide et impera II

Macron hat es lediglich an die Spitze geschafft, da in der Stichwahl mit aller Macht Le Pen verhindert werden sollte.

Es kann und darf nicht sein, dass willfährige Zuträger einer winzigen Finanzelite zum Präsidenten gewählt werden, die für die überwältigende Mehrheit des Volkes genauso schlecht regieren wie - vermutlich - Rechtsextremisten.

Mit dieser ständigen Drohung des kleineren Übels schaffen es reiche Lobbyisten durch das Teile-und-herrsche-Prinzip immer wieder, ihnen hörige Politmarionetten an die politischen Schaltstellen zu setzen.

@Oldtimer 22:20

Le Pen beliebteste Politikerin? Da träumen Sie sich was zusammen. Marine Le Pen ist die geborene Versagerin. Sie hat gegen Hollande verloren, sie hat gegen Macron verloren und sie wird auch bei der nächsten Präsidentschaftswahl verlieren, weil die Franzosen keine Frau so sehr hassen wie Frau Le Pen und ihrer stinkreiche Familie. Bezüglich Reichtum gibt es 0 Unterschied zwischen Macron und Le Pen, bis auf dass Macron wenigstens kein Rassist ist.

@Chiccio 22:24

Vergessen Sie es gleich. Die Tatsache, dass vor allem AfD Sympathisanten diese Gelbwesten bejubeln zeigt wessen Geistes einige Gelbwesten sind und wer da mitläuft. Bei allem Respekt aber die Solidarisierung wird es nicht geben. Dafür haben die Gelbwesten sich mit den Bildern von brennenden Autos, Steinewerfern und der brutalen Gewalt selbst zu sehr ins Abseits gestellt!

20:00 von Didib57

So gut lief es unter den linken Demokraten vorher auch nicht.

Ich habe nach der Wahl gedacht, Macron hält keine Amtszeit durch. Am Anfang wurde er gehypt, ich dacht schon ich hätte mich tatsächlich geirrt.

Jetzt denke ich dass ich richtig lag.

Aber die Franzosen haben einen Banker mit geringer oder keiner Politikerfahrung gewählt, was hat man denn erwartet?

Re 19:48 von Karl Napf

"bin mal gespannt, wann macron
die fremdenlegion gegen diese randalierer einsetzt"
Das wird nicht passieren. Früher wurde die Fremdenlegion in Straßburg eingesetzt um die Randale zu beenden.Die Legion war richtig effektiv. Heute traut man sich das nicht mehr,weil viele Legionäre Deutsche sind aber auch weil ein Einsatz im Inland strikt verboten ist. Das schon seit Jahrzehnten. Es hat bloß keine Regierung interessiert. Auch bin ich mir nicht klar,ob die Legionäre sich weiter mißbrauchen lassen werden um einen Herrn Macron zu stützen. Das könnte für ihn im Ernstfall voll nach hinten losgehen. Ich möchte nicht in Frankreich sein wenn die Legion rebelliert.Da reicht ihr Auftritt an der Grenze um den Schwanz einzuziehen und schön friedlich zu bleiben.

Landes weit waren das viel mehr...

....als nur 80 000 Menschen, viel mehr.

Die Herrschaft der Obrigkeit über die Untertanen

wird in Frankreich deutlich in Frage gestellt. Die Fremdbestimmung reicht den Franzosen nun, die militärische Aktionen zu finanzieren haben und selbst weiter an Kaufkraft verlieren, so wie auch in Deutschland. Hier bei den Gelb-Westen geht es nicht um eingeschleuste Krawallmacher, die die Interessen der Lohnabhängigen, der Steuerzahler diskreditieren sollen, damit für die Obrigkeit alles beim Alten bleibt ..... wie traditionell gewohnt. Die da Oben haben sich zu rühren und haben sich im Interesse der Untertanen zu verbessern, um nichts anderes geht es da.

Ich lebe auch in Frankreich

Ich lebe auch in Frankreich und diskutiere oft auf dem Kreisel mit den "Gelbwesten".
Das ist keine Partei, keine feste Organisation.
Es gibt Sprecher, aber keine Chefs. Und es gibt viele verschiedene Forderungen, so viele, wie es Leute in gelben Westen gibt.
Bestimmte Forderungen kommen aber regelmässig und häufig wieder.
Als erstes geht es darum, mit seinem Einkommen anständig leben zu können. Um das zu bezahlen könnten die Gelder von Steuerflucht und Steuergeschenken an die Grosskonzerne, die nachweislich nur sehr wenige Arbeitsplätze geschaffen haben, verwendet werden.
Dann hat sich als allgemeine Forderung das Bedürfnis nach direkter Demokratie herauskristallisiert. Politiker sollen durch Volkabstimmung auch abgesetzt werden können, wenn sie ihre Wahlversprechen nicht einhalten. Politiker sollen ein sauberes Führungszeugnis haben müssen.

"Gelbwesten" sind weder alle extrem links, noch alle extrem rechts. Die meisten, mit denen ich gesprochen habe sind ganz normale Leute.

um 22:06 von Magfrad

„Frankreich hat 67 Millionen Einwohner ob es nun 30.000 oder 300.000 sind macht den Braten auch nicht fett. Dies ist nicht die Mehrheit der Bevölkerung“

Antwort:
Also müssten nach ihrer Ansicht mindestens 33,5 Millionen Menschen auf die Straße gehen um eine legitime Demonstration durchzuführen.
Ihre Absicht zum demokratischen Demonstrationsrecht in Ehren, aber wenn 33,5 Millionen Franzosen demonstrieren gehen sollten um eine legitime Demonstration zu haben erleben sie in diesem Moment eine europäische Revolution in vollem Ausmaß.
Ich hoffe das bleibt uns erspart.

re lutz jüncke

"Macron hat es lediglich an die Spitze geschafft, da in der Stichwahl mit aller Macht Le Pen verhindert werden sollte."

Macron hat "lediglich" in der Stichwahl die meisten Stimmen bekommen. Wer sind Sie, dass Sie das Votum der Wähler zensieren wollen?

"Es kann und darf nicht sein, dass willfährige Zuträger einer winzigen Finanzelite zum Präsidenten gewählt werden, die für die überwältigende Mehrheit des Volkes genauso schlecht regieren wie - vermutlich - Rechtsextremisten."

Und mit welchem Verfahren würden Sie denn die Kandidaten selektieren, die Ihrer Ansicht nach ungeeignet sind - womit ich Ihre Polemik "willfährige Zuträger einer winzigen Finanzelite" mehr als verdient versachliche?

RE: wo sind die anderen "Europäer" ?

"wo sind die anderen "Europäer" ?"
Das ist wirklich die Frage. Während wenigstens ein Teil der Franzosen, die den Auswirkungen der unsozialen, privilegiertenfreundlichen, neoliberalen Politik besonders hart ausgeliefert sind, auf die Straße gehen, wählen z.B. viele Deutsche stattdessen AfD, wo doch in beiden Fälle eine linke Politik angemessener wäre.
Ich kann vielen Kommentatoren hier nur zustimmen:
"Macron: "Die Franzosen wollen sich nicht anstrengen".Er meinte natürlich die Arbeiter,Rentner Schüler,Arbeitslosen. Seine Klientel,die er bedient,mit der Abschaffung der Vermögenssteuer,den angepeilten Verschlechterungen im Tarifrecht,meinte er natürlich nicht."
"Ich kenne niemanden, der glaubt, der Bürgerdialog könne irgend etwas verändern.
Die Themen werden von der Regierung vorgegeben."
"Die Gelbwesten-Protestler haben die konzernfreundliche Herrschaftspolitik mit entspr. Bevorzugung megareicher Machteliten immer mehr satt."

um 22:33 von moselbert

Zitat:
80.000 von 66.000.000 Millionen Franzosen demonstrieren. Das sind 0,2%. Eine Massenbewegung.
Zitat Ende.

Das sind nur Zahlen, die von den Medien veröffentlicht werden dürfen, also werden sie kaum der Wahrheit entsprechen.
Eines ist aber Fakt, Macron hat schon darauf reagieren müssen und er wird noch mehr Zugeständnisse für die Bürger in Frankreich erbringen müssen, oder einfach gehen.
Wenn er geht hören die Proteste auf.
So einen Politiker brauch kein Land.

Re 22:16 von Magfrad

" Demokratie bedeutet nicht, dass man x-beliebig wenn einem der Präsident nicht passt einen Putsch provozieren kann, genau dies wollen die Gelbwesten. "
Ich habe nicht mitbekommen,daß in Frankreich ein Putsch läuft. Wo findet der zur Zeit statt? Würden Sie mich bitte aufklären?
Da die Polizei Flashballs einsetzt die von einer Antiterroreinheit verschossen werden("arte" heute)die absolut nicht im Umgang mit Demonstranten geschult ist frage ich mich langsam nach der Verhältnismäßigkeit. Ein Treffer mit einem Flashball im Gesicht heißt erblinden wenn man Pech hat. Es kommt zu gravierenden Verletzungen die lebenslang das Leben beeinträchtigen.
Meinen Sie,daß das von Herrn Macron bestätigte Benutzen dieser Waffe noch irgend etwas mit Demokratie zu tun hat? Hier geht es eindeutig um Zerstören. Wenn die Gelbwesten einen Grund zum Aufstehen haben,dann jetzt erst recht. Sie werden bekämpft mit Waffengewalt.

@TS: Bitte INHALTE zuerst

An die TS-Redaktion: Berichten Sie bitte zuerst von Inhalten, nicht nur von Äußerlichkeiten wie Gewaltexzessen.
Ich hoffe doch, Ihnen ist auch klar:
1. Wenn nur Gewalt Aufmerksamkeit in den Medien auf sich zieht, dann muss man eben "gewaltige" Zeichen setzen, um wahrgenommen zu werden.
2. Je öfter eine Aussage oder ein Forderung geäußert und veröffentlicht wird, desto mehr wird sie zum Allgemeingut und zu einer wahrgenommenen "Wahrheit".
Also lassen Sie doch bitte diesen Effekt nicht nur einem geltungsbedürftigen Präsidenten der USA oder den europäischen Regierungen zukommen, sondern auch den Leuten, die sich dazu motivieren, stellvertretend für viele andere regelmäßig auf die Straße zu gehen. -> Berichten Sie BITTE über INHALTE zuerst und über Nebeneffekte wie Ausschreitungen (die womöglich sogar noch provoiziert sein können) zuletzt!
DAFÜR bezahle ich meine Rundfunkgebühren GERNE.

re pourqoi pas

"Dann hat sich als allgemeine Forderung das Bedürfnis nach direkter Demokratie herauskristallisiert. Politiker sollen durch Volkabstimmung auch abgesetzt werden können, wenn sie ihre Wahlversprechen nicht einhalten."

Das heißt, notwendige, aber unpopuläre Entscheidungen dürfen Politiker nicht mehr treffen. Und politisch erfolgreich ist derjenige, der möglichst viele Wohltaten verteilt und dem Volk "nach dem Maul" redet.

"Politiker sollen ein sauberes Führungszeugnis haben müssen."

Was ist denn ein sauberes Führungszeugnis? Wer eine Eliteschule oder -uni besucht hat fliegt raus? Wer von reichen Eltern was geerbt hat fliegt raus? Wer mal Banker, Unternehmer, Offizier oder Unternehmensberater war fliegt raus?

Oder erläutern Sie mal.

um 21:52 von Glücklicher Leser

„Herr Macron ist im Gegensatz zu den Gelbwesten gewählt... deswegen gefällt den Extremisten von links und rechts ja gerade die Demokratie nicht...“

Antwort:
Zuerst einmal folgendes: ein Präsident, Parlament etc ist in den meisten Ländern sicherlich gewählt worden.
Es gibt aber keine Wahlen wo man sich zum Demonstranten wählen lassen kann.

Ihr Verständnis zur Demokratie scheint ein wenig gestört zu sein.
Wenn Bürger das Bedürfnis haben ihre Meinung kund zu tun dann haben sie sehr wohl das Recht auf Demonstration.
Und woher nehmen Sie die Erkenntnis das es sich bei Demos um linke oder rechte Extremisten handelt?
Bei den meisten Demos sollte man davon ausgehen das es sich um einen Querschnitt durch die Bevölkerung handelt,der an einer Demo teilnimmt.

19:28 von krittkritt - Fake News? Ein paar Fragen an Sie

Sie schreiben:
Macron hat eine private Miliz eingesetzt, kenntlich an der anderen Kleidung und einer roten Binde.

Erfunden? Nirgends ist diese Meldung zu lesen. Vielleicht auf Breitbart oder RT-Deutsch?
.
In keiner verifiziert journalistisch-seriösen Quelle ist diese Behauptung erhoben worden. Also welche Quellen nutzen Sie? Wo steht das geschrieben?
.
Info: Macron hatte damals die Mehrheit der französischen Wähler hinter sich vereint. Nicht Le Pen. Ob RT, Breitbart, Ihnen oder sonstwem das nun gefällt oder nicht.
.
"Gelbwesten" werden vom wem unterstützt? Haben Sie da auch ein paar Quellen?

Gewalt

können die Gelbwesten auch. in Paris geht ja auch manches zu Bruch oder in Flammen auf.
Auch die Blockade von Verkehrswegen ist Gewalt.

@ 22:51 von karwandler

Nun, mit 'lediglich' drücke ich aus, dass Macron in der Stichwahl weniger aus Überzeugung und Begeisterung für ihn denn aus der Verhinderung der unsäglichen Le Pen gewählt wurde.

1000 Zeichen zwingen gelegentlich zu einer gewissen Zuspitzung, missverstehen Sie es nicht als Polemik.
Eine Möglichkeit der Kandidatenselektion wäre gewiss die Ausstattung politischer Entscheidungsträger mit einem Einkommen, das die mittlere Verwaltungsebene bei VW deutlich übersteigt und seinem Bezieher eine gewisse Taubheit gegenüber den Sirenengesängen der Lobbyisten verleiht.
Allerdings dürfte allein dieser Gedanke beim Durchschnittsbürger, der Politiker ohnehin für massiv überbezahlt hält, eher weniger Verständnis finden ...
Wie sortierten Sie konsensfähige geeignete Kandidaten?

22:33 von moselbert

auch das sollte man sich gelegentlich vergegenwärtigen
wenn in den Medien von Demos mit 50.0000 .... 60.000 Leuten gesprochen wird

@ 22:34 von karwandler

"Aber das ist genau der Punkt, wo allen linken und rechten Extremisten das Bekenntnis zur Demokratie abhanden kommt und irgendeine "revolutionäre Speerspitze" es erzwingen soll."

In der Tat.

Schade und merkwürdig finde ich lediglich, dass sich zwischen dem von Ihnen Genannten und der saturierten Masse sowohl in Frankreich als auch bei uns ein riesiges Vakuum auftut, das alle Auswüchse eines radikalen Kapitalismus ungestört walten lässt.

Die erkannte Ungerechtigkeit auf der einen Seite und die Änderungsunwilligkeit der schwerfälligen Parteien auf der anderen Seite lassen solche Scheinventile wie GJ oder AfD erstarken.

Re 22:51 von pourquoi pas

Danke für Ihre Aufklärung. Das kommt ja bei den deutschen Medien nicht rüber. Die einzige Ausnahme ist "euronews",da wird dann mal mehr berichtet.
Das die direkte Demokratie an erster Stelle steht war mir von Anfang an klar. Es traut sich aber keiner das hier in Deutschland auch zu schreiben.
Von daher den Gelbwesten alles Gute in ihrem Kampf und laßt euch nicht von irgend einer politischen Richtung vereinnahmen. Weder rechts noch links. Die Gelbwesten sind ein starkes Signal an Europa( die EU) etwas zu ändern.

Erstaunt?

Auf Grund der heutigen Informationsmöglichkeiten bin ich erstaunt, dass einige User hier Kommentare schreiben und dabei eigentlich nichts von den Ereignissen in Frankreich wissen.

Das Internet bietet viele Informationsmöglichkeiten, allerdings sollte man gewisse Fremdsprachenkenntnisse besitzen und zusätzlich pro Woche mindestens einen Tag Zeitaufwand einplanen.

Dafür kann man dann allerdings sachlich fundierte Beiträge abgeben.

Wahlen

sind nur eine höflichere Methode der Machtzuteilung als Erbfolge, Kooptation, Ernennung oder Putsch, aber allein noch keine Demokratie.
Das Mehrheitswahlrecht für Parlament und Präsident ist suboptimal.
Demokratie heißt auch, dass neue Ideen von den Graswurzeln wachsen können und dass man viel miteinander redet und viel versucht sich zu einigen oder große Gruppen einzubinden.

22:51 von Klaus1963

was heißt legitim ?

selbst wenn nur einer auf die Straße geht ist das legitim
eine klare Ansage ist das Votum an der Urne
und da wurde ja wohl unzweifelhaft der Macron gewählt

um 22:09 von Werner40

„Die „ Gelbwesten “ haben noch nicht kapiert, dass man nicht ständig über seine Verhältnisse leben kann.“

Antwort:
Ich glaube schon das auch der demonstrierende Franzose weiß das man nicht dauerhaft über seine Verhältnisse leben kann.

Ich glaube eher der Franzose hat erkannt wer das alles bezahlen soll.
Macron ist auch eher ein verdrehter Robin Hood. Frei nach dem Motto: den Armen nehmen und den Reichen geben.

Wir haben uns fast klaglos in unser Schicksal mit schleichender Massenarmut ergeben.
Und was daraus in den kommenden Jahren noch weiter wächst sollte uns ebenfalls auf die Straße treiben.

um 23:15 von Sisyphos3

"was heißt legitim ?

selbst wenn nur einer auf die Straße geht ist das legitim
eine klare Ansage ist das Votum an der Urne
und da wurde ja wohl unzweifelhaft der Macron gewählt"

Antwort:
Ich habe nicht behauptet das es eine nicht legitime Demonstartion ist!

Aber ihre Ansicht einer klaren Ansage an der Urne teile ich nicht!
Das Recht auf Demonstartion hat man nach meiner Ansicht in jeder Demokratie.
Nur weil jemand gewählt wurde ist er nicht frei von Fehlern oder Kritik.
Eine gesunde Demokratie wird durch Demos eher bereichert als geschwächt.

re erz815

"Das Mehrheitswahlrecht für Parlament und Präsident ist suboptimal."

Zwar bin ich ein großer Freund von Wahlrechtsdebatten, jedoch ist das Mehrheitswahlrecht französischer Prägung noch repräsentativer bei der Parlamentswahl als das britische oder amerikanische.

Wie Sie Mehrheitswahlrecht bei der Direktwahl eines Präsidenten vermeiden wollen ist rätselhaft.

An alle Macron-Versteher III

Die neusten Umfragen zeigen deutlich wer vom Volk Unterstützung erhält.

23% unterstützen Macron. Macron kann aber seine Macht mit zuletzt 80 000 Polizisten absichern. Darüberhinaus unterstützen ihn die großen Medienkonzerne.

62% unterstützen die Bürgerbewegung der Gelbwesten. Trotz Polizeigewalt und negativer Berichterstattung riskieren immer wieder mutige Bürger ihre Gesundheit um die Demokratie zu erneuern.

Demokratie bedeutet die Herrschaft des Volkes. Das Volk steht auf der Seite der Bürgerbewegung.

23:55 von Klaus1963

wer stellt das in Abrede ?
nur sich hinstellen und zu behaupten die
"paar" Hansel repräsentierten Frankreich ist doch recht kühn

wobei Demonstration doch in einer etwas zivilisierteren Form stattzufinden hat

Ausländische Medien

Ich informiere mich über die Ereignisse in Frankreich vor allem über ausländische Medien. Die nehmen keine Rücksicht auf das EU-Mitglied Frankreich und berichten schonungslos über die Gewalt - gerade von Seiten der Polizei.

Darstellung: