Ihre Meinung zu: Alpen: Noch mehr Schnee, steigende Lawinengefahr

10. Januar 2019 - 17:48 Uhr

Angesichts der anhaltenden massiven Schneefälle hat in Bayern nun auch der Landkreis Berchtesgaden den Katastrophenfall erklärt. Die Lawinengefahr bleibt hoch. Auch der Westen Österreichs versinkt im Schnee.

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Kommentare

Auch das ist der Klimawandel

Schneien tut es bevorzugt in einem Temperaturbereich zwischen etwa +2 und -2 Grad, fällt die Temperatur darunter verringert sich die Menge an Schnee deutlich oder es hört ganz auf.
Es schneit also so viel, weil es sehr Warm ist für das erste Drittel des Januar.

@gman
"Der rücksichtslose Egoismus besteht im Streik zur Unzeit. Wer so überzieht wird die Folgen früher oder später tragen müssen."
-
Der Streik hat exakt NACH dem Ende der Ferien in 15 Bundesländern begonnen.
Angesichts dieser Tatsache halte ich Ihren Vorwurf des rücksichtslosen Egoismus zumindest für eine keinesfalls den Fakten entsprechende Unterstellung.

Was soll das Ablenkungsmanöver? Es ging um das Schneechaos, das dem Verkehr, auch den Flughäfen schon ein enormes Problem bereitet. Da kann man eine Streik auch mal abblasen. Dieser Streik ist ohnehin völlig überzogen und rücksichtslos, dabei bleibe ich.

Quatsch

Das ist kein Klimawandel das ist ein ganz normaler Winter.Was manche Leute hier für Blödsinn schreiben.

Achherrjeeee

Da wissen wir ja schon was im Frühjahr beziehungsweise Anfang Sommer laufen wird. Das was die Flüsse letztes Jahr zu wenig hatten, haben wir demnächst wieder zu viel. Arme Städte und Dörfer an den Flüssen Deutschlands.

Dann kann man sich ja mal wieder über Vorsorgemaßnahmen unterhalten, die man dann eh nicht durch- & umsetzt

Die Natur hat keine Empathie

und macht auch keine Kompromisse. Ob man das Klimawandel nennt oder Normal ist ihr egal.

Erst Schneemangelkatastrophe,

Erst Schneemangelkatastrophe, dann jetzt Schneekatastrophe?

Hier ein paar der Schlagzeilen der letzten Wochen zum Schneemangel

1)Weniger Schnee : Abschied vom weißen Winter | Klimawandel ...
2)Fällt der Winter 2018/19 komplett aus? - daswetter.com
3)Wird es bald nur noch milde Winter in Deutschland geben? (Klima ...
4)Gibt es diesen Winter keinen Schnee mehr? Kommt jetzt schon der Frühling?

Weitere Meldungen dieser Art findet man zur Genüge im Internet. Man kennt das vom Sommer, erst heißt es, es wird nicht mehr richtig Sommer, wenn der dann kommt werden die Leute mit den schlimmsten Klimafolgen und Prognosen auf immer noch heißere Sommer verunsichert. Genauso ist es mit Regen und zu wenig Regen. Ich behaupte nicht, dass ich nicht an Klimawandel glaube, aber die Leute immer wieder mit Katastrophenprognossen verrückt zu machen, trägt bestimmt nicht zur Lösung der Probleme bei, oder gibt's jetzt auch eindeutige Prognosen über Glaubenskatastrophen die zu Zweifelkatastrophen werden?

Nur mal angenommen,

der Klimawandel ist Dank der Grünen zum Stillstand gekommen. Wie genau hat denn dann ein Winter auszusehen? Mit Schnee, ohne Schnee oder gibt es dann ganz andere Vorgaben? Auf was muß ich mich dann einstellen?

@hallo_Frosch Dieser

@hallo_Frosch
Dieser Klimawandel ... man man.... 1951 hat’s wohl schon einmal ganz schön geschneit, wohl auch in den Alpen. Und 1978/79 nicht zu vergessen und das war nicht unbedingt in den Alpen....

Das ist die Natur.... Schnee kommt im Winter gelegtlich vor. Wir sind es nur nicht mehr gewöhnt.

@Paul Neumann

Wäre es kälter würde es trotzdem weniger schneien.
Ist einfach eine Tatsache.
Gut, es war natürlich etwas provokant formuliert weil Wetter und Klima etwas völlig unterschiedliches sind, das weiß ich auch.

früher hatte man viel mehr Schnee

so wird hier immerzu lamentiert
jetzt hat man Schnee, ist aber auch wieder nicht recht

Wir hatten solche Schnee Massen

schon einmal im Norden Deutschland im Winter 1978 / 79 . Auch da waren viele Gehöfte Wochenlang von der Aussenwelt abgeschnitten. Als eine Lehre für mich daraus,einen Vorrat an unverderblichen Lebensmitteln zu Bunkern.

@ um 16:51 von hallo_frosch

"Auch das ist der Klimawandel
Schneien tut es bevorzugt in einem Temperaturbereich zwischen etwa +2 und -2 Grad, fällt die Temperatur darunter verringert sich die Menge an Schnee deutlich oder es hört ganz auf.
Es schneit also so viel, weil es sehr Warm ist für das erste Drittel des Januar."
.
Ich wusste gar nicht, dass es in der Arktis und Antarktis so warm ist. Und wenn ich mich an kalte Winter erinnere, fiel da auch bei ordentlichen Minusgraden viel Schnee. Ist aber lange her.

Es kann schon mal vorkommen,

Es kann schon mal vorkommen, dass es im Winter schneit. Auch, dass es nicht normgerecht schneit.
MfG

Ohje, so viel Schnee

Schnee im Winter? Das kann ja nur der Klimawandel sein.
Bei uns in Kanada gibt es übrigens noch mehr Schnee. Falls es jemanden tröstet.

Im Sommer scheint Sonne ...

... im Winter da schneit's ...

Ja, was der Klimawandel so alles mit sich bringt!

Lawinengefahr

ist bei den Schneemengen an Neuschnee normal, insbesondere wenn die obere Schicht noch keine Zeit hatte, sich zu setzen. Da sollten sich Touristen und Skifahrer eben mal an die Warnungen der Einheimischen halten.
Im Übrigen ist Januar, da ist Schnee nicht so ungewöhnlich. Ich bin langsam etwas gelangweilt von den ständigen Krisenszenarien- kein Schnee? Klimakrise, baldiger Weltuntergang. Schnee?Katastrophe, auch baldiger Weltuntergang. Trocken? Erst recht Weltuntergang. Kälte"peitsche"- Horrorszenario.

"Wenn der Hahn kräht auf dem Mist , ändert sich s'Wetter oder bleibt wie es ist"

Für Großstädter natürlich schwierig, aber da gibt es auch ne App;-)

Katastrophe? Es ist Winter, oder?

Ich frage mich, wenn derzeit täglich die "Katastrophe" ausgerufen wird, warum dann nicht endlich mal sich z.B. der PKW-/LKW-Verkehr auch katastrophengerecht verhält? Nämlich einfach nicht fahren, wenn es die Wetterverhältnisse nicht zulassen!
Es wird Strumwarnung herausgegeben und die Frachter fahren trotzdem raus, um dann im Sturm x Container im Meer zu versenken!?
Was brauchen wir in unseren Breitengraden denn noch an Warnsystemen, um uns gemäß dem Wetter zu verhalten?
Jeder ist doch selbst verantwortlich, wenn er auf diese Verhältnisse noch hingewiesen wird und stellt sein Verhalten nicht drauf ein.

Viel Glück an die

Viel Glück an die Betroffenen, es ohne Dachprobleme, ohne Schleudertrauma zu überstehen. Kopf hoch, Schnee in dieser Fülle ist echt was für die Augen (wer weiss, wann wir hierzulande keinen Schnee mehr haben).

re lh

"Es wird Strumwarnung herausgegeben und die Frachter fahren trotzdem raus, um dann im Sturm x Container im Meer zu versenken!?"

Wenn bei der Windstärke damals die Schiffe schon im Hafen bleiben würde höchstens ein Drittel der Handelsschiffahrt abgewickelt.

Außerdem: 1 Frachter hat Container verloren. Wieviele Frachter haben im gleichen Wetter keine Container verloren?

Schneemassen

Wenn ich zurückdenke kann ich mich an etliche Winter mit sehr großen Schneemassen erinnern.
Ende März Anfang April 1979 was der bayerische Wald komplett von der Außenwelt abgeschnitten 1.60m Schneehöhe.
Weder Strom noch Telefon und die Straßen wurden nicht mehr geräumt sondern mit Panzern wurden Presschneebahnen für die Fahrzeuge in den Schnee gedrückt. Die Fenster wurden freigeschaufelt damit Licht in die Häuser kam.
Aber die Bevölkerung wusste wie man sich im Winter verhält und hatte Vorräte.

Winter - Schnee in den Alpen

Was sagen eigentlich die Grünen dazu, ist das auch Klimawandel und sind die Kohlekraftwerke daran schuld oder die Autofahrer. Man hört gar nichts von denen dazu, die tun doch sonst immer ihren Senf dazu.

19:30 von karwandler

Außerdem: 1 Frachter hat Container verloren
.
auch das ist Qualitätsjournalismus
man bringt eben was spektakuläres, Meteoriteneinschlag auf dem Saturn,
ob es relevant für das alltägliche Leben ist, gar repräsentativ für irgendwas ....

18:27 von Ritchi / @hallo_frosch, 16:51

«Ich wusste gar nicht, dass es in der Arktis und Antarktis so warm ist. Und wenn ich mich an kalte Winter erinnere, fiel da auch bei ordentlichen Minusgraden viel Schnee. Ist aber lange her.»

Der bestimmende Faktor für die Menge des Schnees, der fällt, sind die Temperaturen und Wassermengen in den Luftmassen, in denen der Schnee entsteht. Weniger diejenigen am Boden, auf den er fällt.

In bestimmten Lagen der Alpen herrschen wohl gegenwärtig Verhältnisse / Konstellationen dieser beiden Faktoren, die die Entstehung von Schneemassen in den bestimmenden Luftschichten begünstigen.

Wasserreiche und relativ warme Luft trifft auf kältere, die solche Wassermengen nicht mehr aufnehmen kann - "und schon fällt der Schnee in Massen".

In den Alpen "kein Regelfall" in den Mengen, die gegenwärtig nieder gehen. Dem entsprechend ist man auf solche Verhältnisse auch nicht "standardmäßig vorbereitet".

Anders in Japan, wo solche Wasser-Luft-Konstellationen der Normalfall sind (Berge auf Honshū).

übrigens ....

stundenlange Staus auf Autobahnen
was macht man denn in so nem Fall in seinem E Auto,
wenn nach 2 Stunden spätestens kein Strom mehr für deren Heizung da ist ?
erfrieren !
und wie bringt man zukünftig tausende von Autos von der Autobahn weg,

Und was kommt als nächstes?

Ich denke das wird dann wieder als Jahrhundert Hochwasser beschrieben wenn der Schnee schmilzt und sich mit Frühjahrsregen vermischt.

Irgendwie wie jedes Jahr
Im Frühjahr die Wetterkapriolen
im Sommer Sonne
Im Herbst die Stürme
Und nun im Winter kalt mit Schneefall

Klimawandel hin oder her
Wenn jemand dachte wir haben schon den ewigen Frühling mit einigen Wochen Sommer dann hat er sich verspekuliert.
Ein paar Konserven und Getränke im Keller, die eine oder andere Kerze im Haus dann sieht die Welt ganz anders aus.

19:59 von Sisyphos3

Ist doch mein Reden. Darüber gibt es doch überhaupt noch keine Erfahrungswerte. Da werden noch einige Überraschungen auftreten.

19:59 von Sisyphos3

«übrigens .... stundenlange Staus auf Autobahnen. was macht man denn in so nem Fall in seinem E Auto, wenn nach 2 Stunden spätestens kein Strom mehr für deren Heizung da ist ? erfrieren !»

Da wird es in E-Autos dann sehr schnell sehr kalt.

Ist aber eine eher theoretische und rhetorische Problem-Fragestellung für das Jahr … (?). "Und eine für die ganz besonders Unbedarften".

Wann werden denn wohl E-Autos in großen Mengen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen, mit denen man weite Strecken auf Autobahnen zurücklegen kann?

Welche Deppen werden damit in Schneeregionen fahren, von denen sie wissen, "dass dort gegenwärtig das Chaos herrscht"?

So schmilzt dieser Teufel an der Wand schneller dahin, als es Schneeflocken je könnten …

@Sysiphos3 19.59

aussteigen und weiterlaufen? Oder hoffen, dass Einen ein freundlicher Dieselfahrer ins beheizte Auto nimmt und ggf. mitnimmt?,-)Die E-Autos schaffen es ja bei solchen Witterungsverhältnissen kaum mehr bis zur nächsten Ausfahrt oder Parkplatz

Schnee und Eis

Das Problem ist nicht der Schnee. Es gibt in den Alpen Gletscher. Diese bilden sich in Höhen von mehr als 2500 Meter und zwar aus sehr viel Schnee. Es braucht etwa 80 cm Neuschnee, der zudem noch lange liegen muss, für eine Gletschereisschicht von 1 cm.
Wenn man das berücksichtigt, wird einem schnell klar, dass Schnee, auch in größeren Mengen, in den Alpen schon seit sehr langer Zeit etwas völlig normales ist.
Was im Vergleich dazu nicht normal ist (oder zumindest eine sehr neue Erscheinung), ist, dass immer mehr Menschen dort leben oder zumindest ihren Ski-Urlaub dort verbringen wollen. Dass dies dann zu Problemen führt, finde ich jetzt nicht sonderlich beeindruckend.

20:21 von schabernack

Staus gibt es nicht nur bei Schneefällen
und um ein "Chaos" zu erzeugen genügen ein paar Stunden Stau wenn es kalt/warm ist
und das ist in jeder Feriensaison möglich
.. und was "Deppen" anbelangt
so sind eben Menschen, gelegentlich sind ihre Handlungsweisen schwer nachvollziehbar
rauchend im Hochsommer durch den Wald laufen oder im Winter bei aktuellen Schneeverhältnissen
Kollege von mir glaubte in einem gesperrten Hang Ski fahren zu müssen
(wie der Schumacher), er löste dabei eine Lawine aus die ihn unter sich begrub
... jetzt spielt er Harfe

@ Ritchi 18:27

Schneien tut es wenn feuchte Luft auf Kälte < 0°C trifft. Glauben Sie im Ernst, wenn der Sturm ein riesiges Atlantikwolkensystem an die Alpen bläst, dass das bei Kälte < -2°C nicht zu Niederschlag führen würde?
Glauben sie mir, ich habe es auch schon bei -25 °C persönlich schneien sehen, als ich während der Polarnacht in Finnland war. Die Finnen haben sogar x verschiedene Worte für Schnee, je nach dem, ob er grobkörniger (nasser) oder feinkörniger ist, wenn er nämlich schneit, wenn die Temperatur weiter vom Gefrierpunkt entfernt ist.

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