Ihre Meinung zu: Sitzung des Innenausschusses: Kritik an Sicherheitsbehörden

10. Januar 2019 - 15:41 Uhr

Ein Verdächtiger ist geständig, aber viele Fragen rund um die massenhafte Veröffentlichung privater Daten von Politikern und Prominenten sind noch offen. Im Innenausschuss des Bundestages fordern Politiker weitere Aufklärung.

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Kommentare

Fachkräftemangel schlägt zu

"Orbit" hat den Fachkräftemangel in Regierung und Beamtenapparat für uns Bürger ganz plausibel aufgezeigt.
Danke dafür!
Ich weiß ja nicht, ob D für die Digitalisierung so gewappnet ist?!
Aber Bayern bzw. Söder fliegt ja bald zum Mond oder sonst wo hin und Baer fliegt ihr Flugtaxi........
Für mich als Bürger alles andere als vertrauenswürdig was den Hype um die Digitalisierung angeht, klingt alles eher nach dt. Märchenstunde aus dem Hause Groko!

Das rastlose Land

Wenn ich all diese Schlagzeilen lese, bekomme ich immer das Grauen, wenn ich mir dazu vorstelle, dass viele Bürger nur noch denken, dass nicht mehr regiert wird, sondern unsere Regierung nur noch von Krise zu Krise hechelt. Ob Datenschutz, Ditib, Flüchtlinge, Mittelmeer, Italien, Brexit, Gelbwesten und Trump: bei all dem geht vollkommen unter, dass unsere Bundesregierung auch alltägliche Arbeit verrichtet.

Wir alle wissen doch längst, dass unsere Daten im Netz nicht sicher sind, wenn sich Profihacker ans Werk machen! Und wenn dann unser Politelite auch noch mit ihren privaten Daten auf die Nase fällt, dann sollte uns das doch erst recht nicht wundern, sondern wir können fast schon froh sein, dass nicht nur der einfache Bürger der Dumme ist!

Warum aber nicht auch einmal hinterfragt wird, ob dieser ganzen private Datenhype bei Facebook und Co. nicht eh zu weit geht und mehr schadet als nützt, ist mir ein Rätsel! Das Leben hat doch vorher auch ohne diese Datenkrallen funktioniert!

sitzu Innenausschuß

Die SPD hat den fähigsten Mann Herrn Maaßen rausgemobbt. Nun stellen sie sich hin als wären Sie die exakt genau die Richtigen.

Daß Behörden

eifersüchtig ihr Einflußgebiet Bewachen ist eigentlich mindestens seit Herrn Pechstein bekannt. Da gibt man nichts weiter, sollen doch die selber darauf kommen. Wir wissen es und das reicht uns. Der Fall "Amri" ist nur die Spitze vom Eisberg. Da wird sich im Deutschen Behördendenken auch so schnell nichts ändern. Des hommer scho immer so gmacht.

16:06 von DB_EMD ..Das rastlose ...

Das Volk - es Rastet - ob, wenn es um Adress- oder Sozialdaten von Obdachlosen oder Kinderschändern etc. vergleichbares getrieben worden wäre, das Tara ein auch nur halbwegs vergleichbares wäre?
Mag sein, das da einer aus irgend einem bestimmtem Spektrum, tätig geworden ist, aber Spektrum hin oder her, er hat in einem Wespennest gestochert.

Der Punkt bei alle dem ist doch, das man alle wichtigen Dinge offenbar, wenn man sie denn antizipiert und zeitig erledigt wissen möchte, in Parlamenten nicht mehr richtig angesiedelt sind.

Viele Fragen zur

Viele Fragen zur Veröffentlichung privater Daten von Politikern und Prominenten sind noch offen?
Wie kann man nur, wo die doch so wichtig sind. Ja wenn das Leute, wie dich und mich, also das gemeine Volk betroffen hätte, kein Hahn hätte danach gekräht, wie man schon so oft erleben mußte, was da an Datenklau passiert ist. Aber Datenklau bei unseren Politikern und Prominenten, das geht natürlich nicht, da muss dann sofort was getan werden, da kann man urplötzlich sogar etwas gegen Hacker und Datenklauer tun, während es bei uns Normalos immer heißt, die sind nicht zu schnappen, weil da das Netz nicht durchforschbar sei. Aber bei unseren Promis und Politikern legt man plötzlich den totalen Aktionismus an den Tag, warum wohl? Da gibt's wohl eine Menge Daten zu entdecken, aus denen man, würden sie veröffentlicht, so manche Bombe zum Platzen brächte und so manche Seilschaft aufflöge, was natürlich Ruf und Zukunft dieser besonders verdienten Gesellschaftsgruppe ganz ungelegen käme?!

Nutzlose Debatten

Bisher haben doch immer Linke und Grüne sinnvolle Maßnahmen, auch bei der Strafverfolgung verhindert. Nun ist man privat betroffen, weil man Dinge nahezu ungeschützt freiwillig ins Netz gestellt hat und das Geschrei nach mehr Kontrolle ist groß. Behörden können nur dann tätig werden, wenn es dafür eine gesetzliche Grundlage gibt.Diese gibt es aber in vielen Fällen nicht.Peinlich ist auch, wie im Falle des Herrn Habeck, dass nun Äußerungen von ihm publik wurden, die eine ziemliche Verachtung gegenüber den gewählten Volksvertretern in Mitteldeutschland zum Ausdruck bringt. Als Wähler kann man da einfach nur noch den Kopf schütteln.Unabhängig davon geht Datenklau natürlich nicht, man muss sich z.B. Anschriften schon offiziell besorgen, wie das jahrelang legal möglich war oder noch ist.

Nachdenken

Kaum ist man selbst betroffen, sieht alles viel bedrohlicher aus. Fachleute wissen: Datenvermeidung und strikte Isolierung ist ein wichtiger Teil des Datenschutzes. Weshalb die Politik zur Kontrolle von alltäglichen Ordnungswidrigkeiten wie Dieselfahrverboten grundlegend wichtige Daten-Isolationen durchbrechen will, routinemäßige Massenüberwachungen unbescholtener Bürger einschließlich Abruf und Herausgabe von Fahrzeugdaten möglich macht, zusammen mit all dem Mißbrauchspotenzial, das damit einhergeht, zeigt nur eins: eine völlig mangelhafte Sensibilität und Fachkompetenz, nicht beim BSI, sondern bei politischen Entscheidungsträgern.

Immer dasselbe!

Erst wenn Repräsentanten des Staates von irgendeiner Sache, hier Datenmissbrauch, selbst betroffen sind, wird es laut. Wenn eine Million Bankkunden ausgespäht werden, heißt es dagegen von der Politik: Sie müssen selbst Vorsorge treffen und ihre persönlichen Daten besser schützen.

Nun kann man mal sehen, wie es bei unseren - ich lach' mich tot - "Eliten" aussieht. Die machen jetzt die Dienststelle rund, die sie selbst geschaffen haben. Und wenn die nicht mit den richtigen personellen und sachlichen Mitteln ausgestattet ist, was soll dann mehr herauskommen?

Ohne Hilfe der NSA und ohne Tipp-Geber aus dem Umfeld des Täters würde die Behörde doch nach wie vor vermutlich keinen Schimmer haben, was da geschehen ist. Einfach mal nur wieder lächerlich, was uns da geboten wird.

@ DB EMD

"Warum aber nicht auch einmal hinterfragt wird, ob dieser ganzen private Datenhype bei Facebook und Co. nicht eh zu weit geht und mehr schadet als nützt, ist mir ein Rätsel! Das Leben hat doch vorher auch ohne diese Datenkrallen funktioniert!"

Naja, dass "früher" alles auch ohne irgendetwas funktioniert hat, ist mir als Kritik zu pauschal. Es gibt nun mal technischen Fortschritt, und es ist nicht verboten, ihn auch zu nutzen. Allerdings kann auch ich nicht verstehen, was diese ständige Selbstdarstellungsmanie in sozialen Netzwerken soll. Und dieses Rumgetwitter von Politikern hat sich zu einer Unart entwickelt. Vielleicht soll das ja "Volksnähe" signalisieren. Mir würde es aber reichen, wenn die im Stillen ihre Arbeit ordentlich machen.

politiker fordern aufklärung

halt nicht in jedes hingehaltene micro quasseln, nicht über jedes stöckchen, was hingehalten wird, springen, und nicht alles unausgegorene über zwitscher und fb zum besten geben. dann klappt das schon, die herren und damen xxxxx

Seltsam , seltsam .. die Unberührbaren wurden getroffen

und jetzt herrscht großer Aufstand überall. Jetzt wurde doch gerade erst noch in Report München über die seit Jahren bestehende Situation zur Sicherheit im Netz berichtet . Der Normalnetznutzer war solchen Cybrangriffen schon seit langem ausgesetzt .. aber ohne Konsequenzen . Jetzt wo ein paar Parlamentarier ( Prominenten kann ja wohl keine Sonderstellung eingeräumt werden oder haben wir dort schon eine Mehrklassengesellschaft) betroffen sind wird ein Aufstand veranstaltet , der vollkommen an den Problemen vorbeigeht . Was sollen irgendwelche Gesetze , wenn in der Praxis jede Polizeibehörde eingesteht , daß bei solchen Taten ohnehin mit keiner erfolgreichen Ermittelung zu rechnen ist, da die Kompetenz fehlt .

Die Überschrift müsste anders lauten!

ignorantia iuris nocet

Kenntnisloser naiver Umgang im Cyberspace. Versagt haben überwiegend die Betroffenen und nicht die Sicherheitsbehörden. Hier geht es um Eigenverantwortung. Beim eigenen Auto macht man ja auch nicht nur die Türe zu, man sperrt sie ab.

Wie jetzt in der Zwischenzeit klar ist, da wurde nichts wirklich "gehackt". Die Schlüssel zu unzureichend gesicherten Online-Accounts von rund 50 Betroffenen wurden geknackt. Der Rest eine Sammlung aus zum Teil alten diversen öffentlich zugänglichen Quellen.

Eine Fleissarbeit eines Heranwachsenden, keine geheimen und fremden Mächte am Werk. Keine Zuständigkeit des BSI etc...

Schon oft tausendfach passiert. Daten von Millionen betroffener Nutzer wurden immer wieder abgegriffen. Wären keine Politiker betroffen, hätte wieder kein Hahn danach gekräht.

meine Bedenken...

Ich habe große Befürchtungen, dass aufgrund dieses Vorfalls die Rufe nach härteren Gesetzen, Einschränkungen bei der Nutzung des Internets und höhere Strafen lauter werden.
Ja, es ist richtig, dass die Privatsphäre immer und überall unantastbar ist. Wer diese Daten abgreift und sogar veröffentlicht, gehört bestraft.
In diesem Fall sei aber auch anzumerken, dass der sog. Hacker auch öffentlich (!) zugängliche Daten verbreitet hat. Leider ist aus der Berichterstattung nicht zu entnehmen, wie groß der Anteil davon an den geleakten Daten war.
Wenn man etwas "Gutes" aus diesem Vorfall sehen möchte, dann vielleicht das, dass jeder mit seinen eigenen persönlichen Daten pfleglich ungehen sollte!

16:39 von Hepheistos

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

Betroffenheit

Wenn ich in diesem Fall entscheidungsfähiger Politiker wäre, würde ich zumindest die Debatte um das Thema etwas tiefer hängen und weniger laut trommeln. Natürlich stehen Politiker stärker im Fokus der Öffentlichkeit und sind daher schutzbedürftiger als der Durchschnittsbürger, aber es entsteht hier doch der Eindruck, dass erst die eigenen Betroffenheit zum Handeln animiert, während die Betroffenheit anderer gar als selbstverschuldet oder persönliches Pech empfunden wurde, für dessen Ahndung die bestehenden Gesetze und Sicherheitsbehörden als völlig ausreichend galten.

Just my 2 cent.

Kein Gesetz der Welt...

... Und keine Bundesbehörde schützen mich davor, dass meine Daten eingesehen werden können, wenn ich schwache Passwörter wie zum Beispiel meinen Nachnamen verwende. Ich würde behaupten, dass selbst ich von 1000 e-Mail. Adressen ein Passwort erraten könnte.
Also nicht die Schuld bei anderen suchen!

Selbstkritik wäre besser

"Scharfe Kritik an Sicherheitsbehörden" - Selbstkritik der Politiker wäre erheblich ehrlicher und zielführender. Wer nicht die nötige Sorgfalt walten bzw. das Internet-Klima auf sich "abfärben" lässt (Habeck), der sollte mal ganz still sein und in sich gehen. Ganz allgemein gesagt: Die Polizei ist nicht schuld an Gesetzesverstößen. Und sie tut ihr bestes zur Aufklärung und zur Vorbeugung, nicht immer optimal unterstützt von der Politik (passendes Stichwort hier z. B. Vorratsdatenspeicherung; in anderen Zusammenhängen z. B. die Video-Überwachung des öffentlichen Raumes).

re Karl Napf: Vorsatz

„halt nicht in jedes hingehaltene micro quasseln, nicht über jedes stöckchen, was hingehalten wird, springen, und nicht alles unausgegorene über zwitscher und fb zum besten geben. dann klappt das schon, die herren und damen xxxxx“

Ein toller Vorsatz für das Neue Jahr! Viel Erfolg!

Es ist schon Lustig: Erst

Es ist schon Lustig: Erst wird den Politikern ständig vorgeworfen, sie seien Eliten und abgehoben; aber, wenn sie sich beim Datenschutz genauso unvorsichtig verhalten, wieder Durchschnittsbürger, dann ist das auch wieder nicht recht.

T.atsächlich bedürfen die Daten von Politikern aber wohl doch eines besonderen Schutzes, damit zu den Gefährdungen durch Lobbyismus (nicht unbedingt Bestechlichkeit) nicht auch noch eine Gefahr der Erpressbarkeit hinzu kommt

Völliger Blödsinn, wo ist die Eigenverantwortung?

Wie schon mancher geschrieben hat: Es hat ja keinen großen Hack gegeben, wo hätte das BSI ansetzen sollen? Von jedem Politiker und Promi inkl. Familie versuchen alle online Accounts zu prüfen und zu hacken um Sicherheitslücken zu testen? Da hat ein Bubi mit ein klein bisschen Onlineerfahrung Daten gesammelt und veröffentlicht und das soll das große Ding sein? Da kann man nur lachen. Robert Harbeck hat den einzigen richtigen Schluß gezogen: Wer so unfähig ist mit dem Internet umzugehen, der sollte sich da lieber abmelden. Es gibt doch zwei einfache Regeln: Stelle nichts ins I-Net, was du nicht auch an das schwarze Brett vor dem Rathaus pinnen würdest und schreibe in einer E-Mail oder Chat nur das rein, was du auch auf eine Postkarte schreiben würdest. Wenn sich da jeder dran hält, dann gibt es nichts zu sammeln und auch nichts zu hacken und die ganzen bösen I-Netkonzerne laufen auch ins Leere beim Sammeln von Daten.

@Kritik an Sicherheitsbehörden 16:57 von gman

Kann Ihnen nur im Prinzip Recht geben.

Insbesondere dieser Satz:
'Wie jetzt in der Zwischenzeit klar ist, da wurde nichts wirklich "gehackt". '
greift nicht wirklich.
Es ist noch völlig unklar, was 'gehackt' wurde.
Deshalb gehen ja auch die Untersuchungen weiter.
Es ist also nicht nur eine gewisse 'Sorglosigkeit' mancher am Werke gewesen.

Hälte eh nix von 'Publikumsbeschimpfungen'.
Die lenken eher vom Thema ab:
Nämlich das es im Neuland 2.0 nicht reicht, ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0 anzuleiern,
wenn man nicht mal weiss, was man sichern will. (Und mit wem..)

Wäre der junge Mann etwas 'penibler' + weniger egoman gewesen,
würde er heute noch gesucht.
Sein VPN war stümperhaft aufgesetzt, ob wohl der Rest ziemlich professionell war.

um 17:04 von Dukat

>>
Natürlich stehen Politiker stärker im Fokus der Öffentlichkeit und sind daher schutzbedürftiger als der Durchschnittsbürger, aber es entsteht hier doch der Eindruck, dass erst die eigenen Betroffenheit zum Handeln animiert, während die Betroffenheit anderer gar als selbstverschuldet oder persönliches Pech empfunden wurde, für dessen Ahndung die bestehenden Gesetze und Sicherheitsbehörden als völlig ausreichend galten.
<<
Man kann sich allerdings auch die Frage stellen, ob die Politik hier erst so auf die mediale Berichterstattung reagiert hat. Wir leben nun mal in einer Kultur des Aufgeregtseins

Wieviele Snowdons braucht es noch?

Auch wenn die Veröffentlichungen durch den Hacker für den einen oder anderen Mandatsträger ärgerlich sein mögen, ist es doch so, dass ihnen ganz offensichtlich Kompetenzen im sicheren Umgang mit den neuen Medien fehlen!
Es gibt ausreichend Lekture, die sie aufklären würde.
Wieviele Datenveröffentlichungen braucht es noch, bis diese Schnarchzapfen von Politikern ihre Accounts so sicher gestalten, dass sie keiner mehr so einfach hacken kann?
Die Sicherheitsbehörden sind hier die falschen Adressaten! Wer nicht selbst für seine Sicherheit im Netz sorgt, der wird ganz schnell von der Realität eingeholt!

Der innenpolitische Sprecher

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg...
Bislang hätten Grüne und Linke stets geblockt, wenn es etwa um Kompetenzen wie Online-Durchsuchung, verdeckte Ermittlungen im Darknet oder um längere Speicherfristen gegangen sei.

Und das war und ist auch vollkommen richtig so ! Und das wird auch hoffentlich so bleiben, denn irgendwer muss ja auch ein klein wenig weiter denken als die anderen, denen nichts anderes einfällt als "Schärfere Gesetze, mehr Überwachung, weniger Bürgerrechte". Leute wie der sollten sich ihre Polemik sparen und versuchen, ein wenig was Konstruktives beizutragen.
Und wer zu blöd ist, über qwert hinaus ein Passwort zu erfinden, sollte halt nicht im Internet unterwegs sein.

Jetzt wird solch ein Geschrei

Jetzt wird solch ein Geschrei gemacht, nur weil Daten von Politiker Journalisten und Prominenten veröffentlich wurden. „ Datenklau“ wird laufend gemacht und wird es weiter geben.
Ich dachte, wir hätten schlaue Politiker, die wissen mit Ihren Daten richtig umzugehen.
Scheint nicht so.
Übrigens schreibt die Tagesschau von „Hehlerei“. Wurden die Daten etwa verkauft?

Am 10. Januar 2019 um 17:20 von Schaefer

"eine kleine Geschichte zur Aufheiterung, die ich beim Friseur gehört habe. "Mein Sohn hat es gut, der muss nicht mehr arbeiten, der ist jetzt Beamter".

Habe ähnliches beim Friseur gehört.

"Weiß gar nicht, was die Leute gegen Beamte haben, die tun doch nichts."

Bitte auf dem Boden bleiben! "massenhaft" wirklich?

... könnte man bei diesem Skandälchen ausnahmsweise auf dem Boden der Tatsachen bleiben? Bitte?
.
So weit bekannt, sprechen wir hier von "etwa tausend" meist in irgendeiner Form und bei irgendwem bekannten "Promis", die unvorsichtig leichtsinnig dabei mitgeholfen haben dass ihre Daten gehackt wurden.
.
Bei "Massenhaft" denke ich immer wieder an hundertausende oder Millionen Datensätzen die bei Hotelketten oder Telekommunikationsanbieter erbeutet wurden .... übrigens, ohne dass eine breitere Öffentlichkeit davon erfahren hätte und übrigens auch ohne dass irgendwelche Politsternchen nach drastischen Strafen gerufen hätten.
.
Können wir bitte wieder zu einem vernünftigen Maßstab zurück finden? Bitte?

Forderungen

Jeder, der ein Smartphone mit sich rumträgt, ist selber schuld. Und jeder, der sich an diesen asozialen Medien (Facebook, Twitter, WhatsApp) beteiligt, verdient es gleich dreimal.

Bitte seht Euch Interviews mit den Entwicklern (Sean Parker, Chamath Palihapitiya) an, die damals Facebook und Co. entworfen haben und bildet Euch ein Urteil.

Diese Leute entschuldigen sich heute öffentlich für "building tools that destroy the social fabric of how society works".

Aber unsere Entscheidungsträger sind von diesen Einsichten derart astronomisch weit entfernt, dass einem Angst und Bange werden kann.

Die Jugendlichen, die in einer zwischenmenschlich zerstörten Gesellschaft aufwachsen müssen, tun mir leid. Die Politiker mit ihren Smartphones nicht.

Und nur zur Klarstellung: Ich arbeite seit 20 Jahren als Softwareentwickler ...

Dem "Wilden Westen", der derzeit im Internet herrscht wird selbst mit noch so gut "aufgestellten" Sicherheitsbehörden nicht beizukommen sein. Ein Ding der Unmöglichkeit, es sei denn, man hat kein Problem damit, Bürgerrechte abzuschaffen und zum Überwachungsstaat zu mutieren.

Statt also von der Prämisse auszugehen, dass jeder jedem am besten grundsätzlich misstrauen und sich gegen seine bösen Mitmenschen so effizient wie möglich "absichern" sollte (und jedem, der das nicht tut, die Schuld für die Konsequenzen zuzuweisen) sollten die Volksvertreter beim Setzen ihrer politischen Rahmenbedingungen besser auf eine ganz neue Geschäftsbasis setzen. Indem sie dafür sorgen, dass sich Missbrauch nicht lohnt - weder finanziell noch sonstwie.

Warum soll es zum Beispiel nicht möglich sein, dass Verträge, die aus illegalen "Cold Calls" resultieren, erst nach schriftlicher Bestätigung gültig sind?

Weil Lobbyisten (meist mit dem Argument, dass "Arbeitsplätze" in Gefahr seien) genug Druck machen?

Am 10. Januar 2019 um 17:45 von ms12345

"Übrigens schreibt die Tagesschau von „Hehlerei“. Wurden die Daten etwa verkauft?"

Nein gekauft.
Er hat die Daten zum Teil im Darknet gekauft.

@Silverfuxx 17.45

Und wer zu blöd ist, über qwert hinaus ein Passwort zu erfinden, sollte halt nicht im Internet unterwegs sein."

volle Zustimmung hierzu! Nur, wer hat denn am weinerlichsten reagiert und wer hat sogar Passbilder der Kinder und Urlaubsfotos schlechtgesichert abgelegt? Richtig! Erklären Sie das oben doch mal den Grünen. Die suchen lieber die Verantwortung bei den Behörden.

16:14 von august pichl

>>>Die SPD hat den fähigsten Mann Herrn Maaßen rausgemobbt. Nun stellen sie sich hin als wären Sie die exakt genau die Richtigen.<<<

Ist doch auch so! Jetzt können sie mit dem Ergebnis einer Untersuchung schon bei Beginn einer Untersuchung arbeiten. Man muß nur sagen was man als Ergebnis erwartet, und, oh Wunder...... . Bei sowas ist ein Maaßen nur im Weg.

Die Themenwahl hängt sicherlich

von der Gruppe der Betroffenen ab. Bei Durschnittsbürgern wären nicht so viele Ballerinas auf dem Eis.

Wow

Bin beeindruckt was für hohe Wellen dieser kleiner Hackerangriff schlägt und ein Tag danach schon Gesetzesverschärfungen gefordert und befürwortet wurden.

Im Fall der kriminellen Flüchtlingen mit zahlreichen schweren Delikten (siehe Freiburg 2018) wurde bis jetzt seitens der Politiker nicht reagiert. Daten sind wohl bedeutsamer als Menschenleben.

wie ich im fernsehn gesehn habe

sitzt auch der abgesandte von merkel in der innenrunde, obwohl er nun für die wirtschaft zuständig sein soll. ok, er ist hauptbetroffener

Orbit

Orbit hat keine Haftstrafe verdient, sondern eine Stelle im beim Cyberabwehr. Denn er hat alleine die IT-Spezialisten aller Behörden geknackt. Und das unbemerkt.

Orbits einziger Fehler war es, die Politiker bloßgestellt zu haben. Denn die Elitären reagieren bei ihrer Sicherheit sehr sensibel.

@18:31 von deutlich

:) Mir ist auch schon aufgefallen, dass sich bei diesem Thema hier Links- und Rechtsaußen nahe kommen. Macht aber nichts, denn es hat ja diesmal eher wenig mit Rechts/Links zu tun.
Darum mache ich hier auch kein `Klar, dass ein AfD-Wähler die Nummer abgezogen hat, wer sonst ?´ draus.
Das hier hat insgesamt wenig mit Grün, SPD oder CDU zu tun, was allein den Umstand angeht, dass Leute sich zu wenig um das Thema Online-Sicherheit kümmern. Das kann man denen eigentlich auch nicht unbedingt vorwerfen. Gerade CDU-Leute sind ja doch meistens ziemlich alt ;)

Würden nicht manche die Sache ausschlachten und extrem aufbauschen, um mal wieder die Bürgerrechte anzugreifen (was aber dann auch wieder mit politischer Ausrichtung zu tun hat, sowas kommt nämlich normalerweise nicht von links), könnte man die zum Anlass nehmen, vernünftig darüber zu reden und Lösungen zu finden. Zumindest sowas wie Aufklärungskampagnen durchführen. Aber nein, billige Polemik und primitive Forderungen sind einfacher.

Am 10. Januar 2019 um 19:22 von Googol

" Denn er hat alleine die IT-Spezialisten aller Behörden geknackt. Und das unbemerkt.
Orbits einziger Fehler war es, die Politiker bloßgestellt zu haben."

Sie haben Recht.
Auf Tagesschau gefunden.

Johannes S. war bereits polizeibekannt, soll seine Opfer auch in der realen Welt ausgespäht haben. Er ist zu manchen Häusern und Privatadressen hingefahren, um sich vor Ort ein Bild zu machen.
Das geht ja schon bisschen in Richtung Stalking.

Insbesondere durch den Satiriker Jan Böhmermann hat der Hacker sich provoziert gefühlt.
Böhmermanns Aktion "Reconquista Internet", mit der er sich gegen eine rechtsradikale Hassbewegung im Netz unter dem Namen "Reconquista Germanica" gestellt hatte, hat den Hacker offenbar massiv gestört.

Zum IT Spezialist gehört ein bisschen mehr, als zu den Privatadressen zu fahren oder sich Daten aus dem Darknet zu kaufen.

@ Googol

"Im Fall der kriminellen Flüchtlingen mit zahlreichen schweren Delikten (siehe Freiburg 2018) wurde bis jetzt seitens der Politiker nicht reagiert. Daten sind wohl bedeutsamer als Menschenleben."

Ach ja, die Flüchtlinge. Wusste ich es doch, dass ich was vermisst hatte.

An Daten hängen auch Menschenleben, Sie Schlaumeier. Für Gewaltdelikte braucht es keine Gesetzesverschärfungen. Die Gesetze sind scharf genug, weil es die Delikte auch schon länger gibt. An der Umsetzung hapert es. Schaden für Menschen durch Datenmissbrauch ist noch ziemlich neu. Da ist noch Nachbesserungsbedarf

Zeigt mir

Zeigt mir die Fähigkeit meiner Regierung die in 30 Jahren IT nichts zu Wege gebracht hat um sich selbst und vor allem die Bürger vor einen 20 Jährigen Hobby ich betone Hobby Hacker zu schützen .Warten wir mal ab wenn die Profi kommen .Da gibt es nichts mehr zu beschönigen sondern nur noch ihr Versagen zu gestehen.Es kann aber genauso wenig sein jetzt zb wie der grüne Politiker bei den sozialen Medien (Habeck)Kommentare abzugeben und dann die Schuld bei den anderen zu suchen und sich aus der Welt zurückziehen .

17:23 von li_71335

... Und keine Bundesbehörde schützen mich davor, dass meine Daten eingesehen werden können, wenn ich schwache Passwörter wie zum Beispiel meinen Nachnamen verwende.

Re
ich bitte sie ,sie stellen meine Politiker als sehr dumm und unfähig dar .Kann man doch nicht .Sie sind maximal äääh ungeschickt weil sie von der ... durcheinander gebracht wurden .Satiere aus

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