Ihre Meinung zu: Nordkorea nährt Hoffnung auf zweiten Gipfel mit USA

10. Januar 2019 - 10:07 Uhr

In seiner Neujahrsansprache drohte Nordkoreas Machthaber den USA noch - auf seinem Staatsbesuch in Peking bemüht sich Kim um ein zweites Gipfeltreffen. Chinas Staatschef Xi spricht gar von einer "historischen Chance".

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Trump ist vermutlich nicht mehr lange im Amt. Diktator Un muss sich mit seinem Besuch beeilen.

China und Russland werden

Nordkorea so lange unterstützen ,wie die USA in Südkorea sind.
Ansonsten würden die USA noch näher an China heranrücken. Solange wird es auch kein vereintes Korea geben.

Eine Farce

Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, habe Kim versprochen, sein Land werde sich darum bemühen, "Ergebnisse zu erzielen, die von der internationalen Gemeinschaft begrüßt werden".

Dazu braucht es wirklich kein Treffen mit Trump, sondern ganz im Gegenteil könnte Kim Jong Un endlich den Resolutionen der Vereinten Nationen folgen und sein Land mit Reformen aus den Sanktionen herausführen.

@ 10:12 von ene mene muh

Ich gehe davon aus, dass Herr Trump die vollen 8 Jahre macht.

der wortbrüchige Westen hat sich selber unglaubwürdig gemacht

10:37 von Altaria
sehe ich ähnlich wie Sie in diesem Punkt
"Ansonsten würden die USA noch näher an China heranrücken. Solange wird es auch kein vereintes Korea geben"

Es gibt halt prägende schlechte Erfahrungen mit USA/dem Nato-Westen...:

Gorbatschow/Russland, denen die Deutschen/Dt viel verdanken,
werden nicht die Wortbrüchigkeit der Westlichen Partner vergessen, die rücksichtslos die Kern-Sicherheitsinteressen ihres Verhandlungspartner UdSSR/Russland beiseite geräumt haben, als sie glaubten, sich machtpolitisch dies ungestraft erlauben zu können
keine "sichere" vertragliche Absicherung der Zusagen "keine Nato-Osterweiterung"

Vertraglich gut abgesichert war der Iran-Vertrag, trotzdem
gibt es die US-Zerstörungsversuche (das ist mehr als Vertragsbrüchiger US-Ausstieg) gegen Iran/Iranabkommen und fast wirkungslose EU-Rettungsversuche der Vertragseinhaltung.
Auf Folgewirkungen hat schon Gabriel als Aussenminister hingewiesen

China und Nordkorea sind sich dieser Erfahrungen bewusst

@Altaria, 10.37h

Und wenn sich die USA zurückziehen, war es das mit Südkorea.
China und Russland wollen expandieren.

Helga Karl, 11.42h

Eine sehr eigenwillige Interpretation.

Die Nato ist nirgendwo einmarschiert.

Die ehemaligen Satellitenstaaten der SU haben aus guten Gründen und leidvoller Erfahrung um die Mitgliedschaft in der Nato ersucht.

So passt das schon eher.

11:42 von Helga Karl

Ihre Ausführungen gehen Richtung schwarz weiß oder gut und böse. Sicherlich ist es nicht ganz falsch, was sie glauben, aber es gibt keine Wahrheit sondern nur Betrachtungsweisen.
Und da hilft nur eines den Vorteil für sich und seine Gemeinschaft zu finden. Naja, und der liegt eher westlich als östlich, aber man sollte sich nicht anderen Richtungen verschließen.

@ 12:37 von Hoch-Intelligent

Sie scheinen ja nun nicht viel in der Welt herumgekommen zu sein, ich lebe seit 15 Jahren in China und bereue es nicht, na ja manchen faellt es halt schwer ueber den Tellerrand zu schauen.

11:42 von Helga Karl

Haha ...

Die Chinesen können wahrscheinlich besser mit den USA als mit Nordkorea.

Nordkorea ist aber deren Problem, dass sie sich mit ihrer völlig verfehlten Nachbarschaftspolitik eingehandelt haben und dessen Verantwortung sie so einfach auch nicht loswerden. Schlimmer noch, Nordkorea übergeht seine Schutzmacht mittlerweile. Das gegenseitige Vertrauen scheint bei Null angelangt zu sein.

Darüber soll dieser Höflichkeitsbesuch ja auch hinwegtäuschen ...

schönes Bild

die Körpersprache ...

@ 12:37 von Hoch-Intelligent

"... Einen Reisenden sollte man nicht aufhalten!"

Genau! Geh doch nach drüben wenn es dir hier nicht passt!

Was für ein Totschlagargument um die Diskussion abzuwürgen.

Es ist durchaus zu kritisiert, dass der Westen entgegen der Zusicherungen das strategische Gleichgewicht zu seinen gunsten verändert hat. Da braucht man sich nicht wundern wenn es da entsprechende Gegenreaktionen gibt.

10:34 Altaria

"China und Russland werden......."

Im Grunde haben sie recht. Aber eine Wiedervereinigung wollten die Südkoreaner nach unserem Vorbild nie. Die Kosten dafür ist für die Südkoreaner eine Horrorvorstellung.

Schachzug der Chinesen

den Nordkoreaner zum Einlenken in eine Richtung von Trump zu bringen, im Hintergrund der Handelskrieg. Das setzt Trump politisch unter Zugzwang. Vor allem wenn es bei Nordkorea nur eine Richtung geben kann, und die heißt weg von der Monarchie-Diktatur. Auch eine Annäherung zu Südkorea ist Augenwischerei, weil die automatisch Auflösung von Nordkorea bedeuten würde.
Nordkorea als System muss zusammenbrechen, das es den Menschen und der Region dort in Zukunft besser gehen kann, Aber den Chinesen sind die Lebensumstände der Nordkoreaner politisch egal, denn Nordkorea wird gebraucht als Schild, als Ablenkung und als Abschreckung der eigenen Bevölkerung nicht am chinesischen System zu rütteln.

13:12 von guerillero

Es ist durchaus zu kritisiert, dass der Westen entgegen der Zusicherungen das strategische Gleichgewicht zu seinen gunsten verändert hat.

Das ist eine verzerrende, einseitige und unwahre Darstellung und das wissen Sie auch. Niemand kann irgendjemand etwas darüber versprechen, was souveräne Dritte tun werden. Die Zeit der Zaren- und Kaiserreiche ist lange vorüber.

Außerdem geht es hier mal "ausnahmsweise" nicht um Russland.

13:20 von jukep

Wie ich schmunzeln musste, dass Sie als EU und Eurorettungs-Gegner so ein Argument konstruieren. Für einen Hammer ist eben alles ein Nagel ...

@ 13:31 von Phonomatic

Wenn zugesichert wird, dass die NATO nicht näher an Russland rückt, man dann aber doch eine Erweiterung voran treibt dann ist das Wortbruch.

Selbstbestimmung hin oder her die NATO kann ja nicht gezwungen werden neue Mitglieder aufzunehmen.

Es stimmt das es nicht um Russland geht. Es geht aber darum was Zusicherungen wert sind

Wenn sich die usa nicht

Wenn sich die usa nicht bewegt, wird ein zweites Treffen noch weniger bringen, als das erste. Solange Bolton und Pompeo ihre Ämter bekleiden, ist das sehr wahrscheinlich.

13:37 Phonomatic

"dass sie als EU und Eurorettungsgegner so ein Argument konstruieren......."

Ich ein EU und Eurorettungsgegner? Da täuschen sie sich gewaltig. Der Euro ist für mich eine wichtige Währung und ich genieße es in vielen Ländern mit Euros bezahlen zu können außerdem genieße ich es sogar per Fahrrad in andere EU Länder problemlos radeln zu können. Übrigens war es Herr Draghi der mit nur einem Satz die Eurokriese beendet hat. Ich habe nur ein Problem mit der Außendarstellung der EU die meines erachtens weit unter Wert verkauft wir. Aber zurück zu Korea diese Ansicht über die Wiedervereinigung und ihre Kosten stammt nicht von mir sondern von Südkoreanern die einen Absturz befürchten.

14:13 von guerillero

Die Zusicherung der USA sind so ziemlich jedem Land mehr Wert, als die Nordkoreas. Selbst China.

PS: Russland wurde nichts zugesichert - und es ist selbst Schuld, dass andere Staaten - über die es gerne bestimmen würde - nicht Schutz bei Russland sondern Schutz vor Russland suchen. Die Nato hat dabei bestimmt nicht der aggressiven russischen Nachbarschaftspolitik zu Hilfe zu sein und freiheitlich gesonnene Staaten den offenen militärischen Drohungen durch Russland zu überlassen.

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