Kommentare

Was hätte VW vom BGH zu befürchten.

Die BGH Urteile waren bisher alles andere als verbraucherfreundlich, siehe auch Urteil zu PKV Beiträgen. Ausgekungelt und durchgewunken von abhängigen Gutachtern.

Betrüger werden geschützt .

Es wird Zeit dass ein höchstrichterliches Urteil , im Sinne der Verbraucher , gefällt wird . Ein Rechtsstaat der zulässt , dass Millionen von Autofahrern von einem Konzern , wissentlich betrogen worden sind und dafür noch straffrei ausgeht , hat mit Demokratie nicht mehr zutun. Oder sollten am Ende die VW Parteispenden den Ausschlag geben ?

Es sollte nicht mehr möglich sein...

...das sich Verbrecher so freikaufen können.
Die ganze Welt ist durch die Betrüger geschädigt worden!

Man könnte natürlich die

Man könnte natürlich die Prozessordnung dahingehend ändern, daß ein einmal angesetztes Verfahren auch durchgezogen wird. Quasi nur bis zur Ansetzung des Verfahrens eine Klage zurückgezogen werden kann. Aber das wäre ja zu einfach...

14:07 von onkelfranz

Genauso gut ist es möglich dass ein höchstrichterliches Urteil zu Gunsten des Automobilherstellers, hier die Volkswagen AG, gefällt wird.

Es geht hier auch nicht um Strafen, es ist kein Strafprozess, sondern um private Schadensansprüche, weil es sich um einen Zivilprozess handelt. Ein Geschädigter MUSS dem Gericht zweifelsfrei beweisen dass ihm ein Schaden entstanden ist.

Es ist nicht von Nachteil, wenn man sich hier intelligent wirkend in Szene setzen möchte, sich vorher mit den genaues Sachverhalten auseinander zusetzen.

Rechtssaat

Ist schon komisch, was in diesem Rechtsstaat so alles möglich ist. Ob das Banken, Unternehmen, Industrie ist, die dürfen sich alles erlauben. Aber wehe der kleine Mann fährt mal 10 km zu schnell und wird geknippst. BÄM!

Richter beklagen sich über zu viel Arbeit .....

und dass sich Gegner außergerichtlich einigen - dies muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Geht es nur darum, hohe Kosten zu verursachen?

14:31 von dermulla

"Man könnte natürlich die Prozessordnung dahingehend ändern, daß ein einmal angesetztes Verfahren auch durchgezogen wird."

Nein, eben genau dies kann man eben nicht. Es muss den Prozessparteien frei sein einen gemeinsamen Vergleich zu schließen und daher einen Rechtsspruch des Gerichtes unnötig machen. Ein Vergleich ist sehr oft vernünftiger, zeitsparender, günstiger und auch besser als einen Titel zu erzwingen. Dann gibt es nämlich, im Gegensatz zum Vergleich, nur "Top oder Hopp".

Am 09. Januar 2019 um 14:11 von heikom36

"Es sollte nicht mehr möglich sein...
...das sich Verbrecher so freikaufen können.
Die ganze Welt ist durch die Betrüger geschädigt worden!"

Dann erklären Sie bitte einmal, inwieweit Sie von VW geschädigt wurden. Ich zum Beispiel fühle mich nur insofern geschädigt, dass Deutschland den Wirtschaftskrieg der USA gegen uns selbst unterstützt. Glauben Sie wirklich, die Fahrzeuge der US-Hersteller wären sauberer? Stellen Sie sich einmal den gegenteiligen Fall vor: Deutschland würde einen Konzern der USA schädigen, die Gewinne schmälern. Dann würde sich aber Deutschland sehr schnell vor einem amerikanischen Schiedsgericht vorfinden und zu horrenden Schadenersatzzahlungen verurteilt werden. Oder haben Sie vergessen, wie Deutschland als Folge der Energiewendepolitik von den Energieriesen über den Tisch gezogen, verklagt und verurteilt wurde?

@Was hätte VW vom BGH zu befürchten. 13:03 von FritzF

Nun doch schon Einiges.
Trotz der oft 'industriefreundlichen Obergerichte' ist irgendwann
Ende im Schacht.
Und dann wird's teuer, insbesondere bei den neuerdings möglichen 'Sammelklagen'.

Daher meiden Banken, wie jetzt auch VW, ein Präzedenzurteil,
wie der Teufel das Weihwasser.

Und da einigt man sich schnell mal mit 'Frühklägern', denn das ist billiger.
So läuft das halt in der 'entfesselten' Marktwirtschaft.
Fesseln gibts nur für 'Loser' (= die kein Kapital haben)
Woher ich das weiss? Frag Charly M.

Ich kann jeden Kläger verstehen,

wenn er einen Vergleich schließt. Bekanntlich ist man auf hoher See und vor Gericht in Gottes Hand. Dann nimmt man halt den Spatz in der Hand, wenn ein halbwegs tragfähiger Vergleich angeboten wird. Im Übrigen weiß man auch nicht ob Berufungs- oder Revisionsinstanz wirklich Lust auf den Fall haben, oder ob Sie das jeweilige Rechtsmittel mit mehr oder weniger brauchbarer Begründung einfach per Beschluss zurückweisen. Wegen der "enormen" Arbeitsbelastung der oberen Gerichten gibt es seit Jahren diese Möglichkeit!

VW hat Angst. Man sollte ihnen einen Grund geben!

VW scheint ein Grundsatzurteil zu fürchten.

Gibt es keinen VW-Besitzer, der diesen Konzern nicht so billig davonkomme lassen will? Immerhin wurde man betrogen.

Mir als Geschädigtem würde eine "außergerichtliche Einigung" nicht reichen. Betrüger dürfen sich nicht freikaufen, sie müssen bestraft werden!

Das geht aber nicht auf diesem Weg

Das muss in einem Straf- und nicht in einem Zivilprozess geschehen!

Da bin ich mal gespannt, ob

Da bin ich mal gespannt, ob ich da bald auch 'was von VW höre.

Am 09. Januar 2019 um 16:09 von Erich Kästner

"Gibt es keinen VW-Besitzer, der diesen Konzern nicht so billig davonkomme lassen will? Immerhin wurde man betrogen.
Mir als Geschädigtem würde eine "außergerichtliche Einigung" nicht reichen. Betrüger dürfen sich nicht freikaufen, sie müssen bestraft werden!"

Geht es Ihnen nicht viel eher darum, Vorteile auf Kosten anderer zu haben? Die Leute waren kurioserweise völlig zufrieden mit ihren Autos, bis die Klagen aus den USA kamen. Die Fahrzeuge laufen auch jetzt noch perfekt, wenn sie nicht bereits durch das Softwareupdate Schaden genommen haben. Wenn aber nun zehntausende Arbeitsstellen wegfallen, wird dies ziemlich üble Auswirkungen haben, nicht so sehr auf die Konzernbosse, sondern auf die Normalbürger.

Man versteift sich hier auf die Einzelklagen, dabei

gibt es die Sammelklage, und dazu wird es ein Grundsatzurteil geben. Alles andere ist Quatsch und dient nur dazu, die Gerichte zu überlasten und sinnlos hohe Kosten zu verursachen. Dass Anwälte dies anders sehen, ist ja klar, dass sich jedoch intelligente Menschen nicht durchringen können, den Verstand einzusetzen, ist mir unerklärlich. Aber ich bin ja nur ein Dödel. Alles was die meisten Foristen vorbringen, ist Nachplappern von Hetze.

@ex_Bayerndödel

" Die Leute waren kurioserweise völlig zufrieden mit ihren Autos, bis die Klagen aus den USA kamen. Die Fahrzeuge laufen auch jetzt noch perfekt"

Falsch. Die Klage aus den USA ist den deutschen VW-Fahrern völlig Schnuppe. Der Wertverlust ihrer Autos dagegen nicht!

Und die VW-Autos laufe alles andere als "perfekt", wenn sie die Grenzwerte für giftige Abgase überschreiten.

von SydB

"Es muss den Prozessparteien frei sein einen gemeinsamen Vergleich zu schließen und daher einen Rechtsspruch des Gerichtes unnötig machen. "

Das wäre auch weiterhin möglich. Momentan ist das Urteil das Ende der Frist, bis zu dem ein außergerichtlicher Vergleich stehen muß, im anderen wäre es die Ansetzung (mit Termin) des Prozesses. Wenn man weiß, wie viel Zeit da zuweilen ins Land zieht ist Zeitmangel der Prozessgegner wohl kein Argument.

@ex-Bayerndödel 16:21

Sowas kann nur von jemandem kommen dem es völlig egal ist wie er mit giftigen Abgasen die Umwelt zerstört. Ich kann Ihnen zudem versichern, dass sehr viele deutsche VW Besitzer alles andere als zufrieden sind mit ihren Autos. Offensichtlich fahren Sie keinen VW, anders ist Ihr Kommentar nicht zu verstehen!

Was ist daran jetzt neu?

Das läuft doch schon sehr lange so. Nähere Einzelheiten wären interessant. Es kann ja nicht so schwer sein, einen der Beteiligten zum Reden zu bringen. Wie wäre es mit einer Belohnung für den ersten der auspackt?

um 14:07 von onkelfranz "mit Demokratie nicht mehr zutun."

>>Betrüger werden geschützt .

Es wird Zeit dass ein höchstrichterliches Urteil , im Sinne der Verbraucher , gefällt wird . Ein Rechtsstaat der zulässt , dass Millionen von Autofahrern von einem Konzern , wissentlich betrogen worden sind und dafür noch straffrei ausgeht , hat mit Demokratie nicht mehr zutun. Oder sollten am Ende die VW Parteispenden den Ausschlag geben ?<<

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Das sehe ich absolut genau so!
Politiker sind die Geiseln der Lobbyisten geworden.
Unser Rechtssystem gehört reformiert...

@erster Realist

Ich denke wir werden schon lange von Lobbyisten/Konzernen reagiert. Unsere sog. "Volksvertreter" sind doch nur deren Steigbügelhalter, wie hier für VW oder Schmidt für Monanto. Hier werden keinerlei Interessen für uns Bürger oder die der Umwelt vertreten. Von wegen "Klimakanzlerin"! Merkel ist genau das Gegenteil!
Als verarschter VW Diesel-Fahrer und Konsument kann ich für mich nur sagen: nie mehr ein dt. Betrugsauto bzw. nie mehr einen VW! Andere bauen genauso gute Autos!
Einfach diesen dt. Kriminellen nichts mehr abkaufen!

@Giselbert

"Die Judikative in D hat versagt, in den USA waren schnell Strafzahlungen und Entschädigungen/Rücknahmen verhandelt worden."

Wie kommen Sie nur darauf? Die Judikative hat überhaupt nicht versagt, die sprechen Urteile aufgrund geltender Gesetze. Und das machen sie bei uns zwar wegen Personalmangels relativ langsam, aber, soweit ich informiert bin, in im internationalen Vergleich ziemlich hoher Qualität.

Wer versagt hat, ist hauptsächlich die Politik, die bewusst windelweiche Abgasregeln erlassen hat.

16:21 von ex_Bayerndödel

Am 09. Januar 2019 um 16:09 von Erich Kästner

"Gibt es keinen VW-Besitzer, der diesen Konzern nicht so billig davonkomme lassen will? Immerhin wurde man betrogen.
Mir als Geschädigtem würde eine "außergerichtliche Einigung" nicht reichen. Betrüger dürfen sich nicht freikaufen, sie müssen bestraft werden!"

Geht es Ihnen nicht viel eher darum, Vorteile auf Kosten anderer zu haben? Die Leute waren kurioserweise völlig zufrieden mit ihren Autos, bis die Klagen aus den USA kamen. Die Fahrzeuge laufen auch jetzt noch perfekt, wenn sie nicht bereits durch das Softwareupdate Schaden genommen haben. Wenn aber nun zehntausende Arbeitsstellen wegfallen, wird dies ziemlich üble Auswirkungen haben, nicht so sehr auf die Konzernbosse, sondern auf die Normalbürger.
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Vorteile auf Kosten Anderer holen sich Die, welche sich im Vergleich von dem Betrügerkonzern einzeln kaufen lassen.
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Wer sein Recht in die Hände des Gerichts legt, der sorgt auch für Gerechtigkeit gegenüber anderen Betrogenen.

19:14 von DrBeyer

die bewusst windelweiche Abgasregeln erlassen hat.
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windelweiche => wachsweiche
!!
oder wollen sie jemanden "windelweich" schlagen

Werden die deutschen Dieselfahrer schlechter

gestellt als US-Dieselfahrer?
Es ist VW und Konsorten in den USA deutlich bewiesen worden, dass sie mit ihren Verbrauchs- und Abgaswerten gelogen und betrogen haben.
Warum sollen deutsche Dieselkäufer jetzt mit Tricks und Verhandlungen, die sich in die Länge ziehen, schlechter gestellt werden als die US-Kunden?
Natürlich schmerzt es die Konzerne, wenn sie an ihre finanzielle Belastbarkeitsgrenzen kommen. Aber deutsche Lungen halten den Dreck ja wohl aus!
In diesem Fall sollte man auch die Manager dieser betrügenden Konzerne in die Pflicht nehmen. Mir kann niemand glaubhaft machen, dass sie solche „Mogeleien per Software nicht wussten“. Im Grunde müssten deren Gehälter incl. ihrer Boni für die nächsten paar Jahre mal deutlich sinken, damit sie wieder ihren Job richtig machen!

Am 09. Januar 2019 um 17:26 von Magfrad

"Sowas kann nur von jemandem kommen dem es völlig egal ist wie er mit giftigen Abgasen die Umwelt zerstört. Ich kann Ihnen zudem versichern, dass sehr viele deutsche VW Besitzer alles andere als zufrieden sind mit ihren Autos. Offensichtlich fahren Sie keinen VW, anders ist Ihr Kommentar nicht zu verstehen!"

Einfach folgendes ansehen:
"https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster-video-102.html"

dann nachdenken ... und ..... vielleicht fällt etwas auf? Aber viele marschieren einfach los, wenn eine Behauptung aufgestellt wird.

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