Ihre Meinung zu: Mehr Frauen in Vorständen deutscher Unternehmen

8. Januar 2019 - 17:11 Uhr

Es ist ein langsamer Wandel: Immer mehr Frauen schaffen es laut einer Studie in die Topetagen der deutschen Wirtschaft. Allerdings sind Managerinnen immer noch selten. Vor allem im Handel ist der Anteil gering.

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Kommentare

Irrsinn!

Ich bin der Meinung, dass die Qualifikation entscheiden soll ob jemand einen Posten bekommt.
Ich kenne einige "Quotenfrauen" die jeden Tag aufs neue ihr Können beweisen müssen.
Gerade die Frauen, die es nicht über eine Quote zum Erfolg geschafft haben sind gegen Quoten.

"Natürlich sei es wichtig, in

"Natürlich sei es wichtig, in Deutschland bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen, sagt die EY-Expertin. Aber ebenso wichtig sei ein Umdenken in den Unternehmen und im meist männlich besetzten Top-Management."

Mit dem Umdenken tun sich noch allzu viele Männer schwer.
Das werden hier sich noch einige Kommentare deutlich machen. Mein letzter Chef (Oberarzt) hatte sich z.B. darüber aufgeregt, dass inzwischen zu viele Frauen Medizin studieren.
Ebenfalls hat er sich regelmäßig abfällig über junge Kolleginnen geäußert, wenn die nur begrenzt Überstunden machen konnten, weil sie ihr Kind irgendwo pünktlich abholen mussten.

Durchschnitt

In Deutschland entscheidet das Geld wer studiert und wer hoch kommt. Soziale Kompetenz ist da nicht gefragt. Wer dann dort an der Spitze steht ist derjenige, der in Vaters Fußstapfen tritt. Innovation sieht anders aus...

Ist doch ...

... eine positive Meldung.

Es geht voran.

Und das Geschlecht sollte nun wirklich bei der Besetzung des Vorstandes keine Rolle spielen.

Es ist ja nicht so, dass Männer sich als Manager immer mit Ruhm bekleckert hätten.

Falscher Eindruck

Hier wird suggeriert, dass Frauen boshaft und gewollt gebremst werden.

Tatsächlich werden die Ausbildungen, Studiengänge etc., die einen auf den manager Posten bringen, noch immer von Männern dominiert. Die Nachfrage bei den Frauen ist gestiegen, aber sehr gering.

Auf einen Posten als Leiter eines Produktionswerks gibt es 20 Interessenten, 16 davon werden Männer sein.
Das bei allen Interessenten der beste dann männlich ist, ist einfach nur wahrscheinlich.

A. E. Von 17:41 bestätigt meine Erfahrung mit ihrem destruktiven Beitrag.
Weil ein Mann ein Arsch ist sind es alle? Das ist zu einfach.

Wer Frauen befördert sehen möchte soll sie auch fördern, und nicht eine alberne Quote fordern.

Erfolgreiche Frauen sind es, weil sie können und Ehrgeiz haben, wie jeder andere erfolgreiche Mensch auch.

Gleichheit in jedem Fall!

Vor 100 Jahren schon kämpften die Freundinnen Clara Zetkin und Rosa Luxemburg für mehr Frauenrechte und Gleichheit unter den Geschlechtern.
So wenig, wie bisher daraus wurde, ist äusserst beschämend!
Klar wurde auch aus der romantischen sozialistischen Idee 1848 und dem Ideal völliger Gleichheit bis heute immer noch nichts, aber das muss ja nichts heissen...
So lange es noch Träumer und Philosophen, Dichter und Denker gibt, wird es auch den Traum von besseren, gerechteren, gleicheren, gleichberechtigteren, altruistischeren, selbstloseren... Gesellschaften geben.

Manager-Fähigkeit ist nicht erzwingbar!

Es ist vollkommen egal, - ob "Frau oder Mann" in Mangerpositionen besetzt sind.

Jede "Quotenregelung" ist Unsinn!

Ich kenne Bundeswehr-Offiziere, die den Dienst beendeten; weil sie mit Frauen in ihren eigenen Bataillonen / bzw. Kompanien einfach nicht mehr zurecht kamen.

Das mag "Macho-Gehabe" oder sonstetwas sein.

- Jeder soll nach seiner Facon selig werden. -

Frauen können Bundeskanzlerin und Verteidigungs-Ministerin, - oder auch nicht. -

Egal!

Es zählt Leistung, - und passende Harmonie - im Job, -

.... und nicht in der "Quote" !

Frau

Ich als Arbeitgeber würde nicht schauen, ob Mann oder Frau, sondern wer dafür besser geeignet ist, schließlich erwirtschaftet man dann am Ende mehr Geld bzw. darum gehts.

18:42 von Qölner

"A. E. Von 17:41 bestätigt meine Erfahrung mit ihrem destruktiven Beitrag.
Weil ein Mann ein Arsch ist sind es alle? Das ist zu einfach."

Sie sind (und lesen) etwas oberflächlich. Allzu viele sind nicht alle. Sie ignorieren auch die im Bericht erwähnte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Und hier wird immer noch den Frauen mehr abverlangt als Männern - vor allem von Männern wie Ihnen.

"Wer Frauen befördert sehen möchte soll sie auch fördern..."

Das fängt in der Familie (Kinder, Haushalt) an. Aufgabenteilung heißt das Zauberwort. Und es gibt durchaus Männer, die das nicht nur begriffen haben, sondern auch leben. Bisher aber noch eher Ausnahmen.

@Diakon64

Natürlich haben Sie recht, ein Studium in Cambridge oder sonstigen besten Unis können nur Reiche finanzieren. Gut ist aber das trotzdem fast ein Studium in Deutschland jedem, auch wenn schwer ermöglicht wird, in anderen Ländern sieht es noch düsterer aus. Allerdings heißt das nicht, das die Möglichkeiten genügend in D sind und nicht noch besser gemacht werden könnten.

@Qölner, Anna-Elisabeth

Eigentlich hat es Qölner doch schon korrekt beschrieben:
"Wer Frauen befördert sehen möchte soll sie auch fördern..."

Eben. Drum. Dafür braucht es die Quote.
Die meisten Männer neigen eher dazu, Männer zu fördern... liegt vielleicht auch daran, daß mann da eher mit 'Locker room talk' punkten kann, um 'das Eis zu brechen'.
Ist zwischengeschlechtlich eher schwierig....

Ich habe noch Zeiten erlebt, wo erfolgreiche Geschäfte in gewissen Etablissements gefeiert wurden. Kollginnen waren da selbstverständlich nicht dabei, und vorher am besten auch schon nicht. Kam man nicht in Erklärungsnot, wo es hingeht.
Aber wer nicht mittendrin ist, war nicht dabei - auch zukünftig.

Re A. E.

Ich habe die Botschaft ihres Beitrags verstanden(Frauen sind noch immer im Nachteil), wollte mich aber auf die Thematik konzentrieren, denn im Kern stimme ich ihnen voll zu.

Meine Herangehensweise das zu lösen ist nur grundsätzlich anders.

Ich bin für Selbstbefähigung und gegen Bevormundung von Arbeitgebern.

Eine Frage noch zu den emanzipierten Frauen, die von ihren Vorgesetzten negativ benahdelt werden weil sie ihre Kinder abholen:
Sie meinen, wenn ich als Vater regelmäßig früher gehen muss weil ich mein Kind abholen muss, dann werde ich nicht negativ behandelt?

Wie sie sich doch irren.

@19:36 von cgr

//Eben. Drum. Dafür braucht es die Quote.
Die meisten Männer neigen eher dazu, Männer zu fördern... liegt vielleicht auch daran, daß mann da eher mit 'Locker room talk' punkten kann, um 'das Eis zu brechen'.
Ist zwischengeschlechtlich eher schwierig....

Ich habe noch Zeiten erlebt, wo erfolgreiche Geschäfte in gewissen Etablissements gefeiert wurden. Kollginnen waren da selbstverständlich nicht dabei, und vorher am besten auch schon nicht. Kam man nicht in Erklärungsnot, wo es hingeht.
Aber wer nicht mittendrin ist, war nicht dabei - auch zukünftig.//

Danke für diese Beschreibung. Ich liebe Ehrlichkeit!

@Hackonya2

"Ich als Arbeitgeber würde nicht schauen, ob Mann oder Frau, sondern wer dafür besser geeignet ist, schließlich erwirtschaftet man dann am Ende mehr Geld bzw. darum gehts."

Das Problem ist, dass zu viele Arbeitgeber (oder deren Personalvorstände) männlich sind und deshalb unbewusst die männlichen Kandidaten bevorzugen, auch bei gleicher oder sogar geringerer Eignung.

Außerdem steht im Artikel (und wurde bereits mehrfach in Studien belegt), dass gemischtgeschlechtliche Teams besser arbeiten und mehr Geld erwirtschaften. Insofern könnte man als Arbeitgeber schon einmal darüber nachdenken, die Frauenquote zu erhöhen.

@19:13 von Hackonya2

"Ich als Arbeitgeber würde nicht schauen, ob Mann oder Frau, sondern wer dafür besser geeignet ist, schließlich erwirtschaftet man dann am Ende mehr Geld bzw. darum gehts."

Man sollte meinen, dass das so einfach ist. Aber selbst bei bestem Willen haben vor allem kleinere Unternehmen ein Problem, dass ich selbst als Frau nicht leugnen kann. Jüngere Frauen können nun mal schwanger werden.

Unabhängig davon würde ich als Arbeitgeber (gerade in einem kleinen Betrieb) die festen Mitarbeiter bzw. deren Eindrücke in meine Entscheidung mit einbeziehen. Es ist ja auch sehr wichtig, dass die Mitarbeiter gut miteinander auskommen.

Die Frauen die ich aus meinem

Die Frauen die ich aus meinem Umfeld kenne sind allesamt gegen die Quote. Wenn das Geschlecht ein Teil der Qualifikation darstellt läuft auch grundsätzlich etwas schief.

@19:57 von Qölner

"Sie meinen, wenn ich als Vater regelmäßig früher gehen muss weil ich mein Kind abholen muss, dann werde ich nicht negativ behandelt?

Wie sie sich doch irren."

Nein, dass meine ich nicht. (Ist nur leider seltener.)
An meinem ehemaligen Arbeitsplatz werden Sie den möglichen Oberarztposten dann sogar eher an eine kinderlose Frau verlieren. Das ist das eigentliche gesellschaftliche Problem. Es ist leichter, pünktlich zu gehen, weil Sie Ihr Auto aus der Werksatt abholen wollen, als zu gehen, weil Sie Sohnemann beim Laternenumzug begleiten wollen.

Fehler im Artikel

Der Artikel enthält ein völlig veraltetes Foto vom Vorstand der Deutschen Telekom mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern, aber der eigentlich inhaltlich relevante Fehler ist, dass die Telekom seit dem 1. Januar 2019 zwei Vorstandsfrauen hat, hinzugekommen ist nämlich Birgit Bohle.

16:21 von Der

16:21 von Der Nachfrager
>Irrsinn!
Ich bin der Meinung, dass die Qualifikation entscheiden soll ob jemand einen Posten bekommt.<

Genau DAS geschieht aber nicht.
in Chefetagen ziehen Männer Männer Frauen vor ... bei gleicher Qualifikation.

hackonya

Wie aus diesem Thread ersichtlich ist, unterstellen Männer generell Männern die besseren Kompetenzen.

Es geht also nicht um objektive Kompetenz.
Das hier ist rein eingebildet.

Und gegen diese Eingebildetheit muss interveniert werden.

@DrBeyer

Ich glaube solchen Studien nicht, wie soll das gehen? Wenn Mann täglich bei Arbeit Frau sieht oder andersrum, dann steigern sich wie von Geisterhand dessen Arbeitsleistung? Egal ob Frau oder Mann, entweder fähig oder nicht meine ich.

@Anna Elisabeth

Mit schwanger werden können ist schon ein Nachteil für Frauen, da geb ich Ihnen Recht. Vielleicht lässt sich da der Staat was einfallen, so fern es nichts gibt:
Risiko bzw. Kosten sollten im Falle Schwangerschaft vom Staat gedeckt werden?

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