Ihre Meinung zu: Taiwan-China-Konflikt: Zwei ungleiche Brüder

6. Januar 2019 - 12:45 Uhr

Der Ton zwischen China und Taiwan hat sich erneut verschärft: Peking droht - Taipeh bittet um internationale Hilfe. Warum ist die Beziehung so kompliziert? Steffen Wurzel erklärt es.

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Kommentare

mal sehen

Taiwan hat sich vor 70 Jahren losgesagt
die Krim wurde vor 60 Jahren losgesagt
auf der Krim gab es eine Abstimmung, die ging für einen Anschluß aus
in Taiwan wird wohl nicht abgestimmt, das holt man sich
mal sehen ob China mit ähnlichen Wirtschaftssanktionen von uns belegt wird

Heuchelei

Warum hat fast jedes Land nur mit der VR China und nicht mit Taiwan diplomatische Beziehungenen? Erst das Fressen dann die Moral? Wo bleibt der Einsatz für Demokratie? Hat man Kernwaffen und Billiglöhner, dann bestimmt man wo es langgeht.

Ruhe bewahren

Vielleicht einfach wie bei Korea die Ruhe bewahren, könnte sich auch wie dort vielleicht zum guten wenden.

Ungleich ja

23 Millionen ist im großen China eine Stadt.
Und die Armut wenn es stimmt, von 750 auf 10 Millionen geschrumpft, da hätte ich allerdings ein paar Zweifel an den Daten der Weltbank.
Aber die Leistung ist beachtlich bei der Bevölkerungszahl die China hat.
Ob die USA sich in den Konflikt einmischen weis ich nicht, macht Sie ja ständig in alle.
Ob sie sich mit China anlegen will ?, kann ich mir nicht so richtig vorstellen.
Das kleine China sollte sich gut überlegen was es macht, viel Hilfe von Außen außer warme Worte, wird es wohl nicht geben.

china ist eine

diktatur. Keine freien Wahlen keine freie Presse. Taiwan hingegen hat all dieses.

Komplizierte Beziehung?

So kompliziert finde ich die Beziehung eigentlich gar nicht. Aus Sicht Taiwans ebenso nachvollziehbar wie aus der Chinas.
Da die Vorbedingungen gänzlich verschieden sind, und weder das eine noch das andere Land verständlicherweise seine Staatsform aufgeben will, wird sich der Konflikt unweigerlich zuspitzen - doch dass Xi seine Truppen in Taiwan einmarschieren lässt, kann ich mir, oder besser: möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Zumal beide Länder bisher auch gut nebeneinander existieren konnten.

Taiwan - ein souveräner Staat wehrt sich gegen Annexion

Wie China sich hier verhält ist ein Ausblick auf das was in Zukunft zu erwarten ist , sollte die "Volksrepublik" weiter an Stärke gewinnen.
Andere Staaten werden eingeschüchtert werden & unter Umständen annektiert.
Tibet war das erste Opfer und seitdem versucht China die offizielle Geschichte so umzuschreiben als ob Tibet schon immer ein Teil Chinas gewesen wäre.
Dasselbe soll mit Taiwan geschehen und alle umstrittenen Inseln sollen nach Chinas Vorstellung wohl ebenso dran glauben.
Wenn etwas erst mal chinesische Doktrin ist wird die Realität eben daran angepasst auch mit Gewalt.
Wo diese Methode noch hinführen wird ist kaum abzusehen.
Was in einem oder zehn Jahren "schon immer Teil Chinas" war ist ja beliebig ausdehnbar.
Die Russen sollten sich schon mal warm anziehen - und alle anderen Anrainerstaaten auch.

12:26 von harry_up

Zumal beide Länder bisher auch gut nebeneinander existieren konnten.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt

@boecklin

Ehrlich gesagt ist mir relativ unbekannt, ob Taiwan eine durch und durchs demokratische Struktur aufweist. Ich weiß nur und hoffe das die Regierungsweise in China nicht zusammen brechen sollte, dann wären die Umstände und die Diskussion um Migranten ein Witz, wenn da sich mal ein Großteil hierhin auf den Weg machen würde.

Und vor vielen Jahren....

... hielt Amerika noch schützend seine Hand über Taiwan. Scheint seit längerer Zeit kein verlässlicher Verbündeter mehr zu sein.

einige Faktoren

Hier sind einige Faktoren zum Thema:
1. Republik China trat im 1977 aus der UNO aus und Volksrepublik China darin. Seitdem übernimmt VR China die "komplette" Vertretung des Landes, natürlich auch der Insel.
2. Laut der Verfassung von Republik China sind das Festland und die Insel in Zukunft wiederzuvereinigen.
3. Präsidentin Tsai hat nach den aktuellsten Demoskopien eine Zustimmung von wenig als 30%.

@Maria José Blumen um 12:31Uhr

Erstaunlich, daß Ihr Kommentar freigegeben wurde! Um so mehr stimme ich ihm voll zu und bin gespannt, ob ich wenigstens das noch darf!

@12:48 von staakener

... hielt Amerika noch schützend seine Hand über Taiwan. Scheint seit längerer Zeit kein verlässlicher Verbündeter mehr zu sein.

Wann soll das gewesen sein? Die USA akzeptieren, wie viele andere "westliche" Länder auch, die Ein-China Politik.

Die Kommentare hier sind mal

Die Kommentare hier sind mal wieder - wir sollte es in diesem Falle anders sein - von Sachkenntnis nicht getrübt. Ich persönlich vertrete sei 50 Jahren inoffiziell die Interessen der Republik China ( auf Taiwan ). Man sollte wissen, dass im " freien Teil der Republik China " zwei Parteiengruppen bei Wahlen um die Macht kämpfen. Zum einen die alterwürdige nationalchinesisch gesinnte Kuomintang und die separatistische DPP, die Demokratische Fortschrittspartei. Letztere stellt seit 2 Jahren auch die Präsidentin Tsai Ing-wen. Und genau diese hat die gegenwärtigen Spannungen hervorgerufen, weil sie den 1992 Konsens zwischen der Volksrepublik und der Taiwan-Führung ( damals Kuomintang ) nicht anerkennen will. Dieser Konsens betont die Einheit Chinas, welche jede Seite für sich auslegt. Nach Verfassung der Republik China auf Taiwan ist dieses EINE China eben die Republik China, von welcher sich 1949 die Volksrepublik abgespalten hat. Das ist Verfassungsrecht auf Taiwan.

@12:31 von Maria-José Blumen

Taiwan - ein souveräner Staat wehrt sich gegen Annexion

Taiwan hat nie eine Sezession durchgeführt, als kann es auch keine Annexion geben.

um 12:02 von Sisyphos3

Entschuldigung, die Krim wurde vor 60 Jahren von dem ukrainisch stämmigen Chef der damaligen UdssR an die Ukraine verschenkt.
Hier verhält es sich doch etwas anders. Sollte China seine Hand nach Taiwan ausstrecken, kann ich mir nicht vorstelle, das sich der Westen dort anders als mit blumigen Worten einbringt, denn es ist allen westlichen Eliten bewußt das China nicht nur die größte gut ausgerüstete Armee hat sondern der engste Partner Russland heißt ->mehrere 1000 Atomwaffen.
Russland und China haben wir inzwischen klar gemacht, das uns ihre interessen nicht jucken und wir nur deren Ressourcen haben wollen.Sie werden sich nicht mehr auseinander dividieren lassen

Zwei Probleme in einem diskutiert

Leute, ihr habt zwei Probleme in einem diskutiert. Die Taiwan frage beinhaltet zwei Probleme: das politische System und die Souveränität eines Landes. In Taiwan gibt es zwei große Parteien: DPP und KMT. Die KMT hält an der Verfassung der Republik China, gegründet 1912, fest, und meint, dass Taipeh die legitime Regierung für das gesamte China sei, kontrolliert momentan nur die Taiwan area. Das Festland ist demnach eine von der KPCh besetzte Zone. Sie sieht Taiwan als ein Teil chinas unter einem anderen politischen System. Somit ist es für die KMT eine Frage des Systems. Für die DPP (momentan die Regierungspartei, leidet unter einer Zufriedenheit von etwa 20% ) behauptet, dass Taiwan eine souveräner Staat sei, der nicht von der Weltgemeinschaft nicht anerkannt ist. Somit sei die taiwan-Insel losgelöst von dem Festland. Diese Vorstellung widerspricht aber die Verfassung als Republik China in Taiwan. Für sie geht die Taiwan Frage un die Souveränität.

Die nationalchinesische

Die nationalchinesische Kuomintang auf Taiwan erkennt selbstverständlich das Prinzip der Einheit Chinas an. Und unter ihrer Präsidentschaft bis vor 2 Jahren blühte das friedliche Zusammenleben mit der roten Volksrepublik. Eben diese Kuomintang hat vor wenigen Wochen die Kommunalwahlen haushoch gegen die DPP gewonnen. Und wird, was zu hoffen ist, in 2 Jahren auch wieder den Präsidenten der Republik China stellen. Und das Problem ist gelöst. Die Kuomintang und die Kommunistische Partei Chinas unterhalten gute Beziehungen, da beide auf dem chinesischen Nationalismus basieren. Die Kuomintang will aber erst über eine Wiedervereinigung Chinas sprechen, wenn in der Volksrepublik demokratische Verhältnisse herrschen. Bis dahin, friedliche Koexistenz unter Anerkennung der ( theoretischen ) Einheit Chinas.

Nach meiner Beobachtung

vertritt Präsidentin Tsai nicht die Mehrheit der Taiwaner hinsichtlich der Beziehung zwischen China und Taiwan. Sie ist für die Selbständigkeit der Insel. Die meisten Taiwaner sind für das Prinzip "keine Selbständigkeit, keine Wiedervereinigung und keine Gewalt". Das Prinzip wurde in 2008 vom Ex-Präsident Ma während seinem Wahlkampf als Präsident bekanntgegeben.Wirtschaftlich ist Taiwan von China sehr abhängig und politisch eher nach westlichem Stil. Was diesmal China anbietet ist eine Möglichkeit beider Seite zusammenzubringen. Ein Land zwei Systeme, verhandelbar und spezifisch Designed for Taiwan. Laut den Chinesischen ist es unfair und unmöglich, dass Taiwan nur Geld von China verdienen möchte und sich damit nicht richtig vereinigen.Viele westliche Artikeln betonen auf die "Drohe" seitens China. Was Chinas Präsident Xi am 02.01. veröffentlicht hat interessiert solche Medien nicht. Das ist ein Gespräch von ca. halbe Stunde. Aus diesem Grund sind die meisten Chinesen heutzutage hoch

um 13:08 von ipeace

Sehr interssante Fakten. Sie sollten sie aber dringend mit einer deutschen Übersetzung der angesprochenen Verfassung und dem Austrittsersuchen der RC von 1977 verlinken, weil ...

Mainland area und Taiwan area

am besten von dem chinesischen Original mit Zusatzartikel sprechen und von dem „Act to the Relations between the mainland area and the Taiwan area“, bzw. dem sogenannten „Konsenz von 1992“, ein China, zwei Verständnisse (VR und ROC)

Freiheit

Freiheit was ist das, es gibt keine allgemein gültige Definition.
Jedoch verstehe ich es nicht das viele Kommentatoren in der "Freiheit der Souveränität einer Insel, Ihre Ideologischen Mastäbe ansetzen".
Dabei kann Mann sich sehr schnell in Wiedersprüche verheddern.
Ich bin für den Demokratischen Weg.
Wenn die Bevölkerrung sich in Wahlen für Souveränität oder Anschluß ausspricht so ist dies von allen Beteidigten zu aktzeptieren.
Alles andere kann sehr schnell zu Krieg führen.
Und meinetwegen sollte alle 7 Jahre ein neues Referendum stattfinden.
Hauptsache Frieden, denn bei Frieden können wir Menschen uns sehr schnell auf eine Allgemeingültige Definition einigen.
Bei Freiheit nicht, es könnte schnell zu Gewalt führen.

@Maria José Blumen

Übrigens: ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass Sie in Ihrer Argumentation allein von geopolitischen Interessen geleitet werden. Getreu dem Motto (geprägt von einem amerikanischen Präsidenten hier in einer stark abgewandelten Form): Wir unterstützen Taiwan, denn Taiwan ist zwar auch ein Satansbraten, aber es ist wenigstens unser Satansbraten.

Was dagegen die Menschen in Taiwan wollen, wird komplett ignoriert.

Fakt ist: Die Nachkommen der festländischen Einwanderer wollen nahezu durchweg die Wiedervereinigung mit dem Festland. Allerdings wollen sie die Bedingungen der Vereinigung diktieren, wohingegen natürlich die VR China als der rechtmäßige Vertreter Gesamtchinas die Bedingungen vorgeben will.

Wenn die jetzige Präsidentin Taiwans entgegen dem Willen des eigenen Volkes Taiwan für unabhängig erklären sollte, würde sie sofort von einer breiten Volksmasse abgesetzt werden. Wir hätten Chaos auf Taiwan, vermutlich mit vielen Toten.

Wollen Sie das?

12:26 von harry_up

«… doch dass Xi seine Truppen in Taiwan einmarschieren lässt, kann ich mir, oder besser: möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Zumal beide Länder bisher auch gut nebeneinander existieren konnten.»

Ich denke nicht, dass die Führung der VR CHN beabsichtigt, Truppen in Taiwan einmarschieren zu lassen.

Sie werden weiterhin "subtilere Mittel" wählen, "um Taiwan Volksrepublik zu machen". Keine direkte Wirtschaftsblockade, aber einer kleinen Insel so nahe vor der chinesischen Küste kann man das Leben und die Versorgung schon recht einfach sehr erschweren.

Die bisherige geduldete Nebeneinander-Existenz VR CHN / TAIW war zu einer Zeit, als die VR weder das Projekt "Neue Seidenstraße" betrieb, noch Inselgruppen (wie u.a. die Spratley-Inseln) im südchinesischen Meer expansiv als eigenes Territorium beanspruchte.

Gegenteilige Entscheidungen internationaler Gerichte werden von der VR schlicht ignoriert. TAIW liegt zw. den Spratleys & dem "Mainland VR CHN".
Die Entwicklung beginnt erst …

Gefährlich ist halt, daß China...

.. mit Hilfe von Staatszensur, Internetkontrolle, gelenkten Staatsmedien und dem Great Firewall eine beispiellose Propagandamaschine geschaffen hat, mit der es leichtfällt, hunderte Millionen von fieberhaften "Patrioten" im Volk heranzuzüchten.

Taiwan dagegen hat eine freie Demokratie, Meinungsfreiheit und ist gerade deshalb viel verletzlicher, auch gegenüber Fake News und Stimmungsmache aus Rotchina. Es fällt China leicht, Armeen von Meinungsmachern und -Bots auf die Welt loszulassen, wie man ja auch schon hier im Forum sehen kann.

Wer schon einmal in Taiwan war, der freut sich, daß es in Asien so eine lebhafte Demokratie gibt. Schlimm, daß für unsere Politiker und auch die USA letztlich auch die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen hintenanstehen, wenn's um Geld und Macht geht.

Was ist eigentlich aus dem Taiwan Relations Act in den USA geworden? Ist der Trump egal? Wieso sagt Trump nicht mal ein paar klare Worte in Richtung China?

Die Führung der VR China hat

Die Führung der VR China hat wiederholt Vorschläge zu einer friedlichen Wiedervereinigung mit Taiwan unterbreitet. Diese beruhen auf " Ein Land - zwei Systeme ". Im grossen Unterschied zu dem früher britischen HongKong aber würde Taiwan seine eigene Armee behalten und es würden keine Truppen der Volksrepublik auf Taiwan stationiert. Also keine Machtbasis für innere Einmischung in demokratische Verhältnisse. Die Volksrepublik lehnt zudem aus eigenem Interesse eine gegenseitige Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen Teils Chinas ab. Aus gutem Grund: Das Festland-System ist für das freiheitliche Taiwan nicht attraktiv, das Gegenteil aber doch. Wie de auch sei, die grosse Mehrheit auf Taiwan will die Beibehaltung des Status quo. Die drei NEIN. Keine Gewalt, keine Unabhängigkeit, keine Wiedervereinigung (unter den gegenwärtigen Voraussetzungen ). Und damit können alle Parteien gut und friedlich leben und das tun, was Chinesen gern tun. Geschäfte machen.

@ 13:30 von jahdur

Der Verschenker der Krim, Chruschtschow, war nicht ukrainisch stämmig. Er war Westrusse. Nachzulesen im Detail in Wikipedia. Diese Geschichte (weil seine Familie temporär in ein russisches Gebiet gezogen ist, das heute zur Ukraine gehört) wird von Fans der Besetzung der Krim durch Russland immer wieder gebracht - sie wird damit aber nicht richtiger.

@ 14:28 von RoyalTramp

Wieso ist die Regierung der VR China die rechtmäßige Vertretung Gesamtchinas? Die legale Regierung Gesamtchinas hat ihren Sitz nach Taiwan verlegt. Auf dem Festland hat ein Putsch durch Mao stattgefunden, auf Grund dessen die legale Regierung Gesamtchinas ihre Regierungsgewalt nicht mehr auf dem Festland ausüben konnte. Auf dem Festland herrscht seitdem, ohne jemals demokratisch legitimiert worden zu sein, die Putschregierung. Zwar bestimmen nach dem Völkerrecht die faktischen Verhältnisse die Legitimität, aber diese beziehen sich bzgl. der Putschregierung eben nur auf das Festland. Auf Taiwan herrscht nach wie vor die alte Regierung. Daher kann die Festlandsregierung ihre Legitimation nur auf das Festland beziehen, nicht darüber hinaus.

@RoyalTramp 14:28

"Fakt ist: Die Nachkommen der festländischen Einwanderer wollen nahezu durchweg die Wiedervereinigung mit dem Festland. Allerdings wollen sie die Bedingungen der Vereinigung diktieren, wohingegen natürlich die VR China als der rechtmäßige Vertreter Gesamtchinas die Bedingungen vorgeben will." (RoyalTramp)
Wenn ich Sie richtig verstehe, dann will die Mehrheit in Taiwan, dass die kommunistische Regierung in China abdankt und eine Wiedervereinigung mit einem demokratischen System. Meinen Sie, dass die Mehrheit in Taiwan das in absehbarer Zeit für realpolitisch Umsetzbar hält?
Aus dem Artikel der Tagesschau geht eher hervor, dass die Mehrheit politische Eigenständigkeit will: "Eine große Mehrheit auf der Insel will die politische Eigenständigkeit und vor allem die demokratischen Freiheitsrechte behalten."
PS. (@RoyalTramp @Tagesschau) Es wäre hilfreich die Quelle der Erhebung zu kennen, wenn vom Willen der Mehrheit die Rede ist.

@ Dana

".. mit Hilfe von Staatszensur, Internetkontrolle, gelenkten Staatsmedien und dem Great Firewall [eine beispiellose Propagandamaschine geschaffen hat, mit der es leichtfällt, hunderte Millionen von fieberhaften "Patrioten" im Volk heranzuzüchten."

Das braucht es nicht. Der wirtschaftliche Aufstieg, der nahezu alle Familien aus völliger Armut zu relativem Wohlstand geführt hat, hat alleine dafür gesorgt, dass die Festlandchinesen glühende Patrioten sind.

Die Chinesen in der VR China diskutieren & kritisieren die Regierung überdies sehr lebhaft, dass sie das schlecht mache oder das besser machen könne. Aber trotzdem eint alle der wirtschaftl. Erfolg.

Sie sollten die Chinesen nicht zu komplett ferngesteuerten Idioten herabwürdigen. Die VR ist kein hermetisch abgeriegeltes Freiluftgefängnis. Das funktioniert alleine schon deshalb nicht, weil insgesamt an die 100 Mio. im Ausland leben & dort auf freie Medien & mehr zugreifen können & im Austausch mit der Familie daheim stehen.

@ Theo Hundert.neu 14.22h - Sie wirken etwas "unsortiert"

...............Freiheit was ist das, es gibt keine allgemein gültige Definition..............

Das ist schon mal falsch. Wenn Sie die Menschenrechte als allgemeingültige Definition verwenden, dann reicht das. Es gibt keine bessere.

..........Jedoch verstehe ich es nicht das viele Kommentatoren in der "Freiheit der Souveränität einer Insel, Ihre Ideologischen Mastäbe ansetzen"...........

Das haben Sie sich so zurecht gebogen. Wenn man Taiwan das Selbstbestimmungsrecht zubilligt, dann hat das mit Ideologie absolut nichts zu tun.

..........Ich bin für den Demokratischen Weg.Wenn die Bevölkerrung sich in Wahlen für Souveränität oder Anschluß ausspricht so ist dies von allen Beteidigten zu aktzeptieren.......

Das sehen die anderen Kommentatoren auch nicht anders. Wo ist also Ihr Problem?

.......denn bei Frieden können wir uns sehr schnell auf eine Allgemeingültige Definition einigen. Bei Freiheit nicht ......

Das heisst, Freiheit ist ein Hindernis für Frieden? Interessant!

Zum Machtbereich der Republik

Zum Machtbereich der Republik China gehört nicht nur die Insel und Provinz Taiwan sondern auch die dem Festland nur wenige km vorgelagerten Inselgruppen Kinmen ( Quemoy ) und Matsu. Diese wurden vor 60 Jahren zu starken nationalchinesischen Festungen ausgebaut. Sie gehören nicht zu Taiwan sondern zur " Provinz Fujian der Republik China " Und gerade dort, im Angesicht des Festlandes hat die Kuomintang die besten Wahlergebnisse. Die Menschen dort haben, auch unter dem Schutz ihrer eigenen nationalchinesischen Truppen, keine Angst vor dem Festland sondern suchen Frieden und Zusammenarbeit zum Wohl aller in beiden Teilen Chinas. Der einzige Störenfried sind die Separatisten der Regierung Tsai Ing-wen. Noch.

@ Autograf

"Daher kann die Festlandsregierung ihre Legitimation nur auf das Festland beziehen, nicht darüber hinaus."

Da haben Sie Recht. Ich bezog mich darauf, dass in der Vollversammlung die Regierung in Peking die Gesamtinteressen beider Chinas vertritt. Das konnte ich aber aus Platzgründen im Post nicht unterbringen. Wenn dadurch der falsche Eindruck entstanden sein solle, dass ich der VR China einen legitimen Anspruch auf Taiwan einräumen würde, war dies nicht meine Absicht.

Taiwan...

...ist das eigentliche China.
Keine Wunder, dass sich die kommunistische Volksrepublik dem unliebsamen Bruder entledigen will. Leider wird es so kommen: früher oder später wird China als Agressor Taiwan einverleiben und die westliche Welt schaut nur zu und ausser Mundprotest wird es zu keinem Widerstand kommen. Paradebeispiel für China‘s Präsident Xi ist die Krim: Putin besetzte widerrechtlich die Krim - es sind wenige bzw. keine nachhaltigen und tiefgreifenden Konsequenzen für Russland entstanden.
Ein schwaches Europa, ein wirrer US-Präsident und ein erstarkender russischer Bär öffnen Xi die Tore, nicht nur nach Taiwan, sondern wir ‚Western’ ebnen China den Weg bis tief in den Westen, in unsere Kultur und unsere Industrie hinein. Fatal; nicht einmal die dt. Bundesregierung ist sich dieser realen Gefahr für unser zukünftiges Leben und Wirken bewusst...

Peking geht es um Macht

@Petra Weber 15:36
Störenfried ist zunächst die Diktatur in Peking. Die kommunistische Partei hat ihre Machtstellung im Innern gefestigt. Sie hat ihr Land zu einem wirtschaftlichen Riesen gemacht. Jetzt geht es darum, die Macht nach außen auszudehnen. China hat bereits eine Inseln zwischen den Philippinen und Vietnam besetzt und in einen Militärstützpunkt verwandelt. Jetzt fühlt sich die Diktatur in Peking stark genug, Taiwan zu erobern, auch wenn es von Wiedervereinigung spricht.

Typischer Propagandaartikel...

...der natürlich bei vielen auf fruchtbaren Boden fäält - über China wissen die meisten Deutschen ganz wenig, über Taiwan noch weniger. Da genügen Schlagworte - "China = Diktataur - (=böse=), Taiwan = "stabile Demokratie" (Unsinn) - (=gut).

Über die Hintergründe erfahren wir in einem solchen Artikel nichts. Wir erfahren nichts über die wesentliche Geschichte, nichts über die tatsächlichen Lebensumstände und erst recht nichts darüber, was eigentlich die Menschen mehrheitlich wollen (die Partei von Tsai Ing-Wen musste, von der Tagesschau unbemerkt, erst im November massive Verluste bei Regionalwahlen hinnehmen, vermutlich mit ein Grund für ihre jetzt unkluge Strategie). Stattdessen die Mär von der "freien Presse", die nur noch ziemlich naive Menschen glauben.

Es geht im Wesentlichen sowieso nur darum, dass Taiwan strategisch für die USA höchst interessant ist. "Demokratie" oder "Menschenrechte" interessieren den Westen nicht im Geringsten, wenn es um "befreundete" Staaten geht.

Die Republik China (Táiwān)

gab es eher als die so genannte Volksrepublik China. Auch nach der Ausrufung der Volksrepublik China 1949 vertrat die Regierung der Republik China auf Taiwan China zunächst bei den Vereinten Nationen und war ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats (!).

Jetzt ist alles anders, der stärkere (Volksrepublik China) möchte gerne Táiwān „eingliedern“ und der Westen schweigt dazu. Was sind schon 25 Millionen Taiwanchinesen zu 1400 Millionen. . .

Im Grunde müsste Táiwān die Volksrepublik China „eingliedern“ und dort Demokratie zu ermöglichen. Ein Traum.

@ 15:33 von RoyalTramp

Hier wird etwas durcheinandergeworfen. "Glühende Patrioten" ist etwas anderes als Unterstützer des aktuellen, sich aus Maos Putsch noch herleitenden Regimes. Viele Chinesen haben ein Nationalbewusstsein. Doch die Frage ist, ob dieses Nationalbewusstsein, nennen wir es einmal Patriotismus, das eigene Volk über andere stellt (das nennt man dann Nationalismus, aus dem dann schnell Imperialismus wird, also die Unterdrückung anderer Völker zum eigenen Vorteil) oder ob es einfach nur Stolz auf das Erreichte ist. Und ob das Erreichen der heutigen Situation der eigenen Leistung oder spezifisch der Regierungsform zugerechnet wird. Beispiel: Dass es den Bürgern der DDR recht gut ging, war Resultat ihrer eigenen Leistunge - die damalige Regierung war da deutlich hinderlich. Ziel der Propaganda und der Zensur ist es, bei der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, der Fortschritt sei allein der Regierungsform und den jeweils Regierenden zuzurechnen (wobei das nur bis zum nächsten Wechsel gilt).

Kritik an der chinesischen Regierung

@RoyalTramp
Sie schreiben: "Die Chinesen in der VR China diskutieren und kritisieren die Regierung überdies sehr lebhaft ...."
Können Sie dafür ein paar Beispiele nennen?
Sie schreiben: "Die VR ist kein hermetisch abgeriegeltes Freiluftgefängnis." Sicherlich lässt es sich für die chinesische Führung nicht vermeiden, dass Chinesen mit Auslandskontakten auch mit ausländischen Sichtweisen in Berührung kommen. Auch die Führung der früheren DDR konnte nicht vermeiden, dass ihre Bürger bisweilen mit westlichen Ideen in Berührung kamen. Und trotzdem hat die DDR-Führung keine Meinungsfreiheit zugelassen. Auch die chinesische Führung unterdrückt unliebsame Meinungen. Denken Sie nur an inhaftierte Regimegegner, denken Sie an die Tibeter, denken Sie an die Uiguren.

Es besteht kein objektiver

Es besteht kein objektiver Grund, am status quo zu rütteln. Dennoch tun das Trump - der damit Druck auf China ausüben will, um Konzessionen zu erpressen - und die taiwanesische Präsidentin Tsai. Sie wohl eher aus ideologischen Gründen. Das erhöht die Kriegsgefahr.

@Petra Weber

/// Nach Verfassung der Republik China auf Taiwan ist dieses EINE China eben die Republik China, von welcher sich 1949 die Volksrepublik abgespalten hat ///
.
Dann gehört die VR China zur Republik China (Táiwān). Blöd nur, dass es nach dem Recht des stärkeren geht.

Peking rüttelt am Status Quo

Am Status quo rüttelt die kommunistische Führung in Peking. Sie droht Taiwan mit einer gewaltsamen "Wiedervereinigung" für den Fall, dass Taiwan sich nicht "freiwillig" einverleiben lässt.

@ esa00

"Meinen Sie, dass die Mehrheit in Taiwan das in absehbarer Zeit für realpolitisch Umsetzbar hält?"

Nein, und aus diesem Grund will aktuell eine Mehrheit von 70% aller wahlberechtigten Bürger in Taiwan die Beibehaltung des bisherigen Status Quo mit der VR und lehnen den Konfrontationskurs der derzeit amtierenden Präsidentin grundsätzlich ab.

Quelle: TTV News. 23.10.2018

@RoyalTramp

Sie schreiben:Die VR ist kein hermetisch abgeriegeltes Freiluftgefängnis."

Die 1 millionen Uighuren in lagern sehen das warscheinlich nicht so.

Sie schreiben:"Die Chinesen in der VR China diskutieren und kritisieren die Regierung überdies sehr lebhaft ...."

Das stimmt meiner ansicht nach nicht,wenn diskutiert wird, nur unter vorgehaltener hand,und lebhaft schon mal garnicht,da es ganz schnell reperesalien nachsich ziehen kann!

Gewohnte Unverfrorenheit

„Es gehört zur Strategie der chinesischen Staats- und Parteiführung, so zu tun, als sei nur eine kleine Minderheit der Taiwaner gegen einen Anschluss an die Volksrepublik. Tatsächlich ist es umgekehrt: Eine große Mehrheit auf der Insel will die politische Eigenständigkeit und vor allem die demokratischen Freiheitsrechte behalten.“

Das machen alle autokratischen Herrscher: Sie lügen, dass sich die Balken biegen und machen, was sie wollen:

„„Wir können nicht versprechen, dass wir auf den Einsatz von Gewalt verzichten. Wir behalten uns die Option vor, im Zweifel alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen““.

Wann und wo ihrer Meinung nach Handlungsbedarf besteht, und was genau unter „nötigen Maßnahmen“ zu verstehen ist, entscheiden sie dann natürlich ganz alleine.

In der festen Überzeugung, dass aufgrund des von ihnen unterhaltenen, grotesk überdimensionierten „Sicherheitsapparats“ und ihrer militärischen Stärke ohnehin weder „ihr Volk“ noch sonst irgendjemand etwas dagegen unternehmen könne.

@Petra Weber

Haha, das wusste ich nicht. Danke für die Klarstellung. Der Kompromiss von 1992 klingt gut und pragmatisch: Wenn sich die Republik China einbildet, das einzige China zu sein, dann lacht doch die VR darüber, angesichts der Größenverhältnisse.

Andererseits ist die VR auf das kleine Inselchen gar nicht angewiesen und wird sich hüten, deswegen eine Miltäraktion zu starten.

Das erinnert mich an unsere deutsche Geschichte. Irgendwann hat man die Gänsefüßchen bei der DDR einfach weggelassen und diese hat im Gegenzug die Wiedervereinigung aus ihrer Verfassung gestrichen.

Das ging und die Größenverhältnisse waren damals ja nicht so extrem.

@ A. Mahr

"Taiwan ist das eigentliche China."

Bei solch hanebüchenen Prämissen lohnt sich eine Auseinandersetzung mit Ihnen eigentlich nicht. Aber ich bin hin und wieder anthroposophisch angehaucht...

"früher oder später wird China als Agressor Taiwan einverleiben und die westliche Welt schaut nur zu"

Definieren Sie "Aggressor". Militärisch? Nein. Wirtschaftlich? Sehr gut möglich.

"Sondern wir ‚Western’ ebnen China den Weg bis tief in den Westen, in unsere Kultur und unsere Industrie hinein. Fatal; nicht einmal die dt. Bundesregierung ist sich dieser realen Gefahr für unser zukünftiges Leben und Wirken bewusst..."

Da ist eine Menge Hysterie bei Ihnen im Spiel.

Anders als "wir" mit unserem "way of life" wird China Ihnen gewiss nicht einen "chinesischen" Lebensweg aufzwingen wollen. Insofern kann ich Sie da beruhigen.

"Mähr von der freien Presse"

@ Corax 16:20
Sie schreiben: "Stattdessen die Mähr von der "freien Presse", die nur noch ziemlich naive Menschen glauben."
Mit Ihrer abfälligen Äußerung zeigen Sie nur, dass es in Deutschland solche Dinge wie Presse- und Meinungsfreiheit gibt. Oder bezeiht sich Ihre Äußerung auf Taiwan? Dann nennen Sie Namen von Personen, die dort für unliebsame Äußerungen im Gefängnis sitzen. In der Volksrepublik China wird die freie Meinungsäußerung massiv unterdrückt. Denken Sie nur an die inhaftierten Regimekritiker. Neuerdings versucht Peking sogar, Druck auf Mitglieder des Deutschen Bundestages aufzubauen (Quelle: /www.tagesschau.de/ausland/china-botschaft-101.html). Der chinesischen Führung geht es darum, eine Rechtfertigung für eine aggressive Haltung gegenüber Taiwan zu suchen.
Sie lotet aus, wie westliche Staaten reagieren könnten, wenn Peking einen Krieg beginnt.

Es ist halt wie immer. Steht

Es ist halt wie immer. Steht man innenpolitisch unter Druck wie Tsai hilft ein Konflikt um davon abzulenken und Tsai versucht diesen Konflikt anzufeuern.

"Hysterie"

@ RoyalTramp
Sie schließen aus, dass die Volksrepublik China militärisch gegen Taiwan vorgehen könnte. Woher nehmen Sie diese Erkenntnis? Tatsache ist, dass die Volksrepublik China eine militärische Basis auf einer Insel zwischen Vietnam und den Philippinen errichtet hat, obwohl es beim besten Willen keinen Anspruch auf diese Insel hat. Insofern haben Sie keinen Grund, A. Mahr Hysterie zu unterstellen.
Sie schreiben: "Anders als "wir" mit unserem "way of life" wird China Ihnen gewiss nicht einen "chinesischen" Lebensweg aufzwingen wollen." Wann, bitte schön, haben "wir" versucht, den Menschen in der Volksrepublik China "unseren" Lebensweg aufzuzwingen?
Dass Peking versucht, den Menschen in Hongkong seinen "Lebensweg" aufzuzwingen, lassen wir mal außen vor.

@ Autograf

"Hier wird etwas durcheinandergeworfen. "Glühende Patrioten" ist etwas anderes als Unterstützer des aktuellen, sich aus Maos Putsch noch herleitenden Regimes."

Auf Maos "Putsch" bezieht sich lediglich der Westen. Für die Chinesen hat Mao & damit die KPCh das Land von jedweder imperial. Unterdrückung befreit. Es hat kein Putsch stattgefunden, sondern eine "Revolution".

Akzeptieren wir es doch, wie es historisch ist: Die GMD hat den Bürgerkrieg gegen die KPCh begonnen & sie hat den Bürgerkrieg aufgrund eigener Unfähigkeit, das Volk hinter sich zu binden, verloren. Hätte die GMD z.B. zeitweise nicht mit der jap. Besatzung kollaboriert & sich dadurch mitverantwortlich für einige der abscheulichsten Greuel der jap. Besatzung gegen das chin. Volk gezeigt, hätte es vielleicht sogar klappen können. So aber scharte sich das Volk hinter Mao & dessen KPCh mit bekanntem Ergebnis.

@ Autograf: Nachtrag

Übrigens: Erstaunlich ist immer wieder die Wortwahl bei solchen Diskussionen.

Sie sprechen z.B. von einem "Putsch" Maos gegen eine demnach "legitimen" Regierung. Dass aber die GMD selbst durch einen Putsch 1911 zur Macht gekommen ist & NICHT durch freie demokr. Wahlen... was sagt das über die Legitimität der GMD aus? Ja? Nein? Vielleicht?

Sehen Sie: Der Logik nach hätte die GMD genauso wenig Legitimität wie die KPCh. Aber da für uns die GMD die "Guten" sind & die KPCh die "Bösen" ist die Verteilung unserer Sympathien & die Frage der Legitimität ideol. festgezurrt.

Noch zur GMD: Die GMD war anfangs ein revol. bürgerl. Lager, entwickelte sich aber zunehmend zu einer Ansammlung spätkaiserl. Generalissimos & Warlords. Selbst Sun Yatsen, einer der Väter dieser bürgerl. Revolution 1911, beklagte diesen Umstand. Er war um einen Ausgleich mit der 1921 gegründeten KPCh bemüht.

Diesen hat Generalissimo Chiang Kaishek 1927 mit dem Shanghai Massaker zunichte gemacht. Sehr dumm von ihm!

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