Ihre Meinung zu: China droht Taiwan mit Wiedervereinigung

2. Januar 2019 - 17:52 Uhr

Chinas Präsident Xi will die Wiedervereinigung mit dem demokratischen Taiwan notfalls auch mit militärischen Mitteln erzwingen. Die Antwort der Taiwanesen auf Pekings Streben fällt deutlich aus.

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Kommentare

Entwicklung?

Was sagte der IOC noch bei der Vergabe der Olympischen Spiele nach Peking?

Nichts zum Guten ist eingetreten.

Auch heute würde das chinesische Militär auf Geheiss der KP wieder tausende friedliche Menschen auf dem Platz des himmlischen FRIEDENS niederwalzen.

Eine militärische

Eine militärische Rückeroberung Taiwans ist ja wohl das letzte, was die internationale Staatengemeinschaft brauchen kann. Hier entlarven sich die Herren in Peking. Man stelle sich vor, die Regierung in Seoul würde eine militärische Eroberung Nordkoreas ankündigen oder nicht ausschließen.
China ist als Land groß genug und kann wohl mit dem separaten Taiwan leben, sofern sich Taiwan friedlich verhält.

Alle Jahre wieder!

So verläßlich wie das Christkind sind Herrn Xis Äußerungen zur Taiwan-Frage.

Er kann leider gar nicht anders, sonst würden er und die CCP sein bzw. ihr Gesicht verlieren und eine ganze Menge Staatspersonal seine Jobs, weil es dann ja hinsichtlich unserer schönen demokratischen Insel nichts mehr zu trollen oder zu attackieren gäbe.

Und Frau Tsai hat tatsächlich endlich mal von der "Republik China" gesprochen. Ein Wort, das sie für gewöhnlich nicht in den Mund nimmt.

Man könnte.......

jetzt wieder sagen "Ich hab´s euch ja gesagt" o.ä.!Ich gebe mich damit zufrieden, daß mein "Vorurteil" bestätigt wird, das ich schon bei den Riffen und Inseln hatte. Da fand ich die chinesischen Begründungen wenigstens so absonderlich, daß sie wieder lustig waren. Was wohl jetzt die Anhänger chinesischer Politik an phantastischen Argumenten vorbringen werden? Traurig ist besonders, daß genau diese Äußerungen und Ansichten Trump bestätigen! Und ich dachte, Peking hätte sich seit Quemoy gebessert! Anscheinend weit gefehlt!

Taiwan muss unabhängig

von China bleiben,das ist ein demokratischer Staat,was man von China nicht sagen kann.

China droht Taiwan mit Wiedervereinigung ...

Ja, ja, das hätte die DDR ihrer Zeit mal mit uns machen sollen, das wäre was gewesen … in diesem Fall ist die Drohung allerdings ernst zu nehmen, ein Drohung, die den Weltfrieden ernsthaft an den Rand eines Abgrundes führen könnte.

Wie lange noch?

„Die taiwanische Präsidentin Tsai Ing-wen entgegnete, die Bevölkerung werde niemals auf die demokratischen Freiheiten verzichten, die es in der Volksrepublik China nicht gebe. Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz sagte sie, demokratische Werte gehörten zur taiwanischen "Lebensweise". Taiwan werde "seine Souveränität nicht aufgeben oder Zugeständnisse hinsichtlich seiner Autonomie machen". Peking müsse sich der Realität der "Republik China" stellen. So heißt Taiwan offiziell.“

"Pekings" (oder vielmehr: Xis) Antwort auf diese völlig legitime Forderung: „China wolle eine friedliche Wiedervereinigung erreichen, ...“

Eine zu seinen Bedingungen. Wie immer mittels Repression und Waffengewalt. Das einer irregeleiteten Ideologie geschuldete Ziel: Weltherrschaft.

Wie lange will die Weltöffentlichkeit diesem Treiben noch unter dem Vorwand, diese Menschenverachtung gehöre nun mal zur sogenannten Realpolitik nicht nur tatenlos zusehen, sondern es durch ihr Handeln auch noch unterstützen

Wenn die Weltwirtschaft im

Wenn die Weltwirtschaft im Gegenzug mit einem Embargo drohen würde ,wäre wieder Ruhe!!Aber die Gier ist halt größer!!

taiwan ist ein teil chinas

aber eine friedlichen wiedervereinigung ist natürlich die beste lösung.höchstwahrscheinlich wird taiwan sich in zukunft sogar freiwillig anschließen aus wirtschaftlichen motiven da der lebenstandard in china mit hoher wahrscheinlichkeit höher sein wird. man sieht es ja in hongkong wo die wirtschaftliche sonderrolle dazu geführt hat das es dort viel mehr arme als in restlichen teil chinas gibt.irgendwann wird der druck in hongkonk groß werden diese sonderrolle aufzuheben die dann einfach nur ein klotz am bein ist für die weitere entwicklung. ich denke der KP chinas ist vollkomen bewußt das die zeit für sie arbeitet!

@von schiebaer45

sie müssen akzeptieren das es auch andere vorstellungen von demokratie gibt als die des westens! eine demokratie ist niemals klassenneutral sondern hat immer den schwerpunkt und nutzen für eine bestimmte klasse. es gibt auch keinen neutralen staat der über den dingen schwebt. man muß da realistisch bleiben.

Die gewordenen Grenzen in der

Die gewordenen Grenzen in der Welt beruhen mittlerweile auf einem Einverständnis der Zeit nach 2 Weltkriegen. Es gibt nur wenige (weniger streitbare) Fälle, wo sich Nationen veränderten - aber Taiwan einzuverleiben wie Tibet sollte von der Welt jedenfalls eindeutig mit Sanktionsdrohungen entgegengewirkt werden. Trotz aller Wirtschaftsinteressen - wir leben in Zeiten, wo wir den wegfallenden "Weltpolizisten" USA nicht ersetzen sollten, aber die Welt kann nicht alles so durchgehen lassen. Ich würd persönlich aber nicht weiter als Sanktionen gehen, ein dritter Weltkrieg mit China , nur weil das Land Taiwan nun nicht anders werden darf, ach warum die vielen Tote wegen so einer zwar wichtigen aber im Ganzen von möglichen Konsequenzen nichtigen Sache. Die Welt braucht nicht noch mehr Betonköpfe bzw. entsprechend stures Denken.

@ Rumpelstielz

"Ja, ja, das hätte die DDR ihrer Zeit mal mit uns machen sollen, das wäre was gewesen …"

Dazu wäre es nie gekommen, weil die Sowjetunion allein solche Äußerungen des DDR-Regimes nicht zugelassen hätte.

Das Säbelrassel Chinas ist aber ein anderes Kaliber. Zuviele Staaten insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer sind direkt von China abhängig und würden kaum eine Verurteilung mit entsprechenden Maßnahmen in der UN mittragen. Die westlichen Industriestaaten sind hingegen ein wichtiger chinesischer Markt, der augenblicklich stark schrumpfen würde - mit allen negativen Konsequenzen.

Beides gegeneinander abwägend, wird die VR den Taiwanesen ab und zu einmal die Zähne zeigen, aber keinesfalls zubeißen.

@zyklop

"Eine militärische Rückeroberung Taiwans ist ja wohl das letzte, was die internationale Staatengemeinschaft brauchen kann."

Weil es die Schwäche vieler Nationen offenbart, darunter auch Deutschland. Das deutsche Militär kann nichts mehr. Berlin produziert nur heiße Luft und scheitern schon daran unbewaffnete Illegale aufzuhalten.

Die "internatiole Staatengemeinschaft" beschränkt sich in dieser dann lediglich auf die NATO. Abgesehen von der USA sehe ich da niemanden, der was bewegen könnte. Aber einen Krieg gegen China gewinnen auch die USA nicht.

Trump hat wohl wieder einen Deal gemacht

Die Taiwanesen werden wohl bald
erfahren was Verträge mit der USA "noch" Wert sind.

Ob Nordkorea bald Taiwan einen Deal anbieten wird ?

schiebaer45

"...ein demokratischer Staat..." Wie viele Staaten wurden im Namen der Demokratie schon niedergemacht (USA). Ergebnis: Chaos!!

Diplomatische Anerkennung

Taiwan wird von den USA schon seit 1979 nicht mehr diplomatisch anerkannt (Taiwan Relations Act).

17:41 von ernst_thälmann

taiwan ist ein teil Chinas

.
warum denn ?
dann wäre die Schweiz doch auch ein Teil Deutschlands
- oder wir ein Teil derer
wie ist das mit Österreich ?

@ Zyklop um 17:14

Es gibt nix zu entlarven. Wenn man sich mal etwas mit China beschäftigt kann man feststellen das es keine geheime Agenda gibt. Nur eine, die möglichst geräuschlos durchgezogen wird. Und die hat es in sich. Wir sind nur erschreckt weil wir uns so pudelwohl fühlen und unsere Errungenschaften für so selbstverständlich halten wie sonstwas. China hält zahlenmäßig ganze Staaten als politische Gefangene. Sie bringen sie sogar im Ausland erfolgreich zum Schweigen. Chinas Arme sind sehr lang geworden.

Die Welt wird wieder rauh. Große Akteure nehmen sich was sie wollen, einfach weil sie niemand hindern kann ohne schlimmeres zu riskieren. Siehe Krim, siehe Taiwan.

Und andere Frage: warum eigentlich, kann man immer weniger Themen hier kommentieren? Vor allem die Türkei oder Migration betreffende Themen....hält die "neue" Meinungsfreiheit auch bei uns Einzug?

um 17:44 von ernst_thälmann

>>
sie müssen akzeptieren das es auch andere vorstellungen von demokratie gibt als die des westens! eine demokratie ist niemals klassenneutral sondern hat immer den schwerpunkt und nutzen für eine bestimmte klasse. es gibt auch keinen neutralen staat der über den dingen schwebt. man muß da realistisch bleiben.
<<

Sie werden ja sicher eine klassenlose Gesellschaft anstreben. Da würde Klassenneutralität dann ja überhaupt keinen Sinn mehr machen. Wenn Sie mit dem Klassenbegriff unbedingt arbeiten wollen, dann müssen Sie zunächst mal eine sauber Abgrenzung der Klassen in der heutigen Zeit liefern.

Panikmache

Der bellt doch nur artentypisch. Also ich hoere da nichts von einem angedrohten Millitaereinsatz, nur versprechen will er nichts.

Was soll er denn sonst bellen? In seiner Position? Dem droht doch jederzeit Haft wegen Korruption, wenn er nicht linientreu die Linie vorgibt. Wahrscheinlich fragt er sich jeden Morgen, ob er am Tag alles richtig machen wird, damit er sich abends nicht ganz ueberraschend selbst einknasten muss.

Alles normal da. Anormal ist hingegen die Duckmaueserei und Mauschelei bestimmter Staaten, die Taiwan nicht anerkennen. Das befeuert natuerlich auch.

Am 02. Januar 2019 um 17:29 von Rumpelstielz

" Ja, ja, das hätte die DDR ihrer Zeit mal mit uns machen sollen, das wäre was gewesen … "
Ich denke das ist nicht ganz richtig, im Osten sprach man früher nicht von einer Wiedervereinigung, das hätten Ostpolitiker wohl nicht gemacht.
Im Alten Teil gab es solche Sätze dann eher.
Gekommen ist am Ende ein Beitritt.

Taiwan ist aber schon Räumlich getrennt, vom Festland, was eine Vereinigung wesentlich schwieriger macht.
Das China das gerne wieder hätte, ist klar, ob das je geht steht auf einem anderem Blatt.
Ich denke nicht das je so kommen wird.

@17:44 von OrwellAG

Mit anderen Worten: Das wäre zwar irgendwie sch...e, aber besser so als ein dritter Weltkrieg.
Interessanter Ansatz. Wenn wir den mal weiter denken, könnten wir uns doch eigentlich Schlesien wiederholen. Und das Elsass. Und sonstiges, was eigentlich uns gehört :)
Und die Briten sich Amerika ! Das würde sie dann doch noch vor dem Verfall zu einem Dritte-Welt-Land bewahren !
Die anderen werden zwar meckern, aber schließlich zähneknirschend wegsehen, weil sie keinen dritten Weltkrieg riskieren wollen.
Ich glaube, das sollte man nochmal überdenken.

Anders als manche halte ich es allerdings für sehr unwahrscheinlich, dass China Taiwan tatsächlich erobern könnte. Zwar natürlich mehr Manpower, aber technologisch eher zweitklassig. Und vor allem, die Insel-Bevölkerung würde da nicht so wirklich mitspielen.
Die Frage stellt sich eh nicht, denn Trump wird mit Taiwan vermutlich bald einen neuen phantastischen wunderschönen und großartigen Waffendeal aushandeln.

Lieber Prof.

Hab ich was verpasst? Seit über 70 Jahren sind die Grenzen in Deutschland gesichert, mir ist nicht bekannt, dass ein Teil unseres Hoheitsgebietes von einer Fremden Armee eingnommen wurde.

17:48 von Prof. ...anders als Deutschland...

"..effektiv zu planen, zu sichern und zu agieren." Was immer die Anspielung hier soll, natürlich kann China das alles, auch wenn der Nutzen fragwürdig ist - aber beim Überrennen werden verschiedene Player ein Wörtchen mitreden wollen, Taiwan liegt nicht im schwarzen Meer. Chinas Expansionsdrang sollte viel mehr Menschen (Politikern) unheimlich sein, als dies aus den einschlägigen Verlautbarungen abzusehen ist. (hier zu auch "Griechenland Blog vom 27.12.2018")

Prägung durch Schulbücher?

In der Ausgabe vom 18.09.1963 berichtete Der Spiegel über "Die imperialistische Einkreisung Chinas". Abgedruckt war eine Landkarte aus einem chinesischen Schulbuch, die sowohl die Größe der einstmals kaiserlichen Einflusssphäre imposant darstellte als auch anklagend beschrieb, durch welche sinistren Aktionen die verschiedenen Großmächte Chinas Größe beschnitten hätten. Mit Bildern dieser Art ist die jetzige Führungselite der VR China groß geworden. Daher scheint nur konsequent, wenn ein Herr Xi, der sich abseits der Verfassung bereits auf Lebenszeit absolute Macht gesichert hat, nun versucht, nach erlangter Kontrolle im Innern nun auch nach der Macht über die Regionen Asiens zu greifen, die qua parteieigener Definition seiner Nation zustehen.
Oder ist die Sache nur ein Testballon in der aktuellen Rangelei mit den USA und anderen westlichen Ländern? Xi's Freund Kim (VR Nordkorea) hat sicherlich über seine persönlichen Erfahrungen mit dem amerikanischen Präsidenten detailliert berichte.

@Ernst Thälmann - Wiedervereinigung

Wofür soll eine Wiedervereinigung eine Lösung sein? Das Land wurde nie getrennt, denn Taiwan war nie ein Teil Chinas. Es wurde nur zufällig aufgrund seiner geographischen Nähe zu China zum Rückzugsort der Nationalchinesen auf der Flucht vor Maos Truppen, es wurde von den Nationalchinesen besetzt.

Die Jugend Taiwans hat mit chinesischer Identität kaum etwas im Sinn. China ist gut, um eine Zeitlang gutes Geld zu verdienen, irgendwann kehren viele dennoch wieder lieber nach Hause zurück, in ein Land, in dem man sogar mit wehender Chinaflagge unbehelligt durch die Straßen fahren darf und dessen Nationalhymne aus einem Lautsprecher plärren lassen.

Den Menschen hier geht es nicht schlecht.
Freiheit ist mehr wert als Reichtum.

So kann man sich täuschen.

Ich glaubte die Chinesen seien gute Beobachter des Weltgeschehens und würden lernen aus den Fehlern, die andere Staaten gemacht haben.
Weitgehend trifft das wohl immer noch zu, aber in diesem Fall werden sie einen großen Fehler machen, wenn sie die Wiedervereinigung mit Gewalt erreichen wollen.
Taiwan kann wohl problemlos "erobert" werden, aber wie lange wird es dauern, dass Vertrauen der dortigen (verbliebenen und überlebenden) Bürger zu gewinnen?
Auch ein übermächtiges China sollte sich daran erinnern, dass es manchmal besser ist, auf etwas zu verzichten als es sich mit Zwang zu nehmen.

PS: Ist es diese kleine Insel wirklich wert, dass man (hier China) seinen Ruf weltweit ruiniert?

Wenn Taiwan einer China feindlichen Macht erlauben würde,

dort Militärbasen auszubauen, bliebe China nichts anderes übrig einzugreifen, um sich zu schützen. Das wäre mit Verteidigung zu erklären, die Frage auf der anderen Seite: Was beabsichtigt ein Gegner oder Feind Chinas mit einem evtl. militärischen Aufbau in Taiwan. Dazu braucht man wohl nichts weiter zu erklären, dass müßte wohl jedem erklärlich sein.

17:48 von Prof.

Und anders als Deutschland sind die Chinesen sehr wohl fähig ihre Grenzen effektiv zu planen, zu sichern und zu agieren.

Wie wahr, wie wahr. Anderseits wird durch diese Äußerung den USA ein riesengroßer Gefallen getan. Kann man doch nun Taiwan zum Waffen-Großeinkauf animieren.

@ Prof.: "Und anders als

@ Prof.: "Und anders als Deutschland sind die Chinesen sehr wohl fähig ihre Grenzen effektiv zu planen, zu sichern und zu agieren."
Was soll denn dieser Kommentar - die Hetze von rechts außen - der mit dem Thema überhaupt nichts zu tun hat.

Ich muß mal grad im Duden nachsehen, weil mir das Wort

...auf der Zunge liegt... .
Ah, gefunden.
Größenwahn.

Taiwan ist wie Katalonien

Wir "demokratischen Europäer" sollten mal ganz schnell den Atem anhalten, wenn wir eine Meinung zum Thema Taiwan und China abgeben.

Speziell die deutsche Presse hat NICHT aufgeschrieen, als die Spanier Gewalt angewendet haben, um die Katalanen davon abzuhalten unabhängig zu werden!

Beide Situationen sind 1:1 übertragbar.

Entweder Europa/Spanien erlaubt den Katalanen sich abzuspalten, oder wir halten den Mund mit Kommentaren zu dem was zwischen China und Taiwan abgeht.

Analog kann man auch die Zusammenführung der Krim mit Russland betrachten .....

18:16 von Juergen

Ich glaubte die Chinesen seien gute Beobachter des Weltgeschehens und würden lernen aus den Fehlern, die andere Staaten gemacht haben.

Sie sind gute Beobachter, und es gab in den letzten Jahren genug Vorfälle, aus denen die Chinesen gelernt haben.

Realitäten

Taiwan ist China-gut,aber mitbder Zeit hat sich dort eine andere Mentalität etabliert,mit eigener Regierung und Gesetzgebung.
CHN sollte das akzepieren und Taiwan Taiwan sein lassen.
Es hat es nicht nötig diese Insel mit Gewalt zu nehmen.

@ Lim2010

"Wenn Taiwan einer China feindlichen Macht erlauben würde, dort Militärbasen auszubauen, bliebe China nichts anderes übrig einzugreifen,..."
Wie war das denn mit russischen Raketen, die auf Kuba stationiert waren? Da wurde doch verhandelt anstatt einen Krieg auszulösen.
Und wie war das mit Hongkong? Gab's da auch Militärbasen, oder wollte sich Peking einfach nicht an das Abkommen halten, das Hongkong eine gewisse Autonomie garantierte? Nicht vergessen: Die Herren in Peking wünschen auch keine oppositionellen Gedanken. Sie fürchten auch eine nicht zensierte Presse und nicht zensiertes Internet.

China droht Taiwan mit Invasion.

Was für eine seltsame Überschrift die TS da gewählt hat.... "droht mit Wiedervereinigung".

Sehr seltsame Überschrift.

Wenn man jemanden einsperren will, dann droht man doch auch nicht mit "einem Hotelaufenthalt".

Eine friedliche Wiedervereinigung

unter Androhung militätischer Mittel. Da könnte man auch „Geld oder Leben“ als einvernehmlichen Finanztransfer bezeichnen.
Jedenfalls wird hier Taiwan den „Soli“ alleine zahlen müssen.

Wenns doch so einfach wäre @ ernst_thälmann

Es gibt keinen demokratischen Kommunismus - es hat nie einen gegeben und es wird auch ni einen geben.
OK die Idee ist edel - A l l e s i n d g l e i c h ! Doch es gibt "Gleichere" die das ausnutzen, nicht zum Wohle des Volkes, aber zum Wohl der eigenen Brieftasche.
Kurz - Idee gut - Mensch schlecht - wie im Kapitalismus.
Das ein wenig kontrollieren zu können ist dem Volk in einer Demokratie möglich - beim K. keine Chance! Was ist daran also erstrebens- wert?

Taiwan ist chinesisch!

Wenn China Taiwan militärisch einverleibt, dann könnte eine Einmischung aus dem Westen einen weltweiten Atomkrieg zur Folge haben. Ist es wert wegen einer kleinen Insel die Welt zu zerstören? Wenn uns Taiwan soviel bedeutet, wieso haben wir dann eigentlich geschwiegen, als die Türkei Zypern überfallen hat?

@skydiver, 18:37

"(…) hat sich dort eine andere Mentalität etabliert (…)."

Wenn es so wäre, hätten sie recht, dann sollte Taiwan unabhängig bleiben/werden. Allerdings bin ich mir da nicht so sicher. Auch in Taiwan gibt es viele, die sich die Wiedervereinigung wünschen.

Um herauszufinden, welche Seite in Taiwan die Mehrheit hat, wäre eventuell ein Referendum sinnvoll.

Der Ausgang dieses Referendums muss anschließend natürlich demokratisch in reale Politik umgesetzt werden.

Nicht wie in Europa...

re volksdemokrat

"Speziell die deutsche Presse hat NICHT aufgeschrieen, als die Spanier Gewalt angewendet haben, um die Katalanen davon abzuhalten unabhängig zu werden!

Beide Situationen sind 1:1 übertragbar.

Entweder Europa/Spanien erlaubt den Katalanen sich abzuspalten, oder wir halten den Mund mit Kommentaren zu dem was zwischen China und Taiwan abgeht."

Was ist denn da übertragbar?

A) Angestrebte Sezession eines Landesteils aus dem Gesamtstaat gegen die gültige Verfassung

B) Faktisch und real bestehende Trennung eines Landesteils als Resultat eines Bürgerkriegs

Unpassende Vergleiche

02. Januar 2019 um 18:29 von Volksdemokrat

Ihre Vergleiche "Katalonien" und "Krim" lassen sich hier nicht anwenden. Schauen wir in die Geschichte:
Taiwan bzw. Formosa war für Jahrhunderte Teil des chinesischen Kaiserreichs. Die Besetzung erfolgte im Jahr 1683, vorangegangen waren mehrere Jahrzehnte der Einwanderung von Han-Chinesen. Die Einwanderung wurde möglich durch die niederländische Kolonialherrschaft. Die Han-Chinesen errangen rasch die Bevölkerungsmehrheit.
China verlor die Insel per Vertrag 1895 an Japan, das mit einem Krieg gegen China begonnen hatte, den Vorbildern der euroamerikanischen imperialistischen Mächte zu folgen. Mit der japanischen Niederlage im 2. Weltkrieg erhielt die Republik China die Insel 1945 zurück. 1949 zogen sich die Reste der Kuomintang unter Führung von Generalissimus Chian Kai-shek auf die Insel zurück. Taiwan wurde zur letzten Bastion des Ancien Régime und schließlich zum wirtschaftlichen Tigerstaat mit dem eindeutigen Willen zur Selbständigkeit.

Am 02. Januar 2019 um 17:41 von ernst_thälmann

man sieht es ja in hongkong wo die wirtschaftliche sonderrolle dazu geführt hat das es dort viel mehr arme als in restlichen teil chinas gibt.irgendwann wird der druck in hongkonk groß werden diese sonderrolle aufzuheben

Die armen in Hongkong sind zu 90% zugereiste mainlaender,also von China, nicht von Hongkong!
Was hat ein bischen mehr freiheit mit einem Klotz zu tun?
Mit Bayern (freistaat) ist auch kein Klotz!

Macht und Vertrauen schließen sich aus

@18:16 von Juergen

"Ich glaubte die Chinesen seien gute Beobachter des Weltgeschehens und würden lernen aus den Fehlern, die andere Staaten gemacht haben.
Weitgehend trifft das wohl immer noch zu, aber in diesem Fall werden sie einen großen Fehler machen, wenn sie die Wiedervereinigung mit Gewalt erreichen wollen"

Das sowieso. Und dass die Politik der "Staatsführungen" anderer Länder ebenfalls mehr als genug Anlass zur Beanstandung gab und gibt, steht wohl außer Frage.

Ihre Anmerkung "(...) wie lange wird es dauern, dass Vertrauen der dortigen (...) Bürger zu gewinnen?" lässt darauf schließen, dass Sie davon ausgehen, dass Machtpolitiker auf das Vertrauen der Bürger Wert legten.

Dem ist aber leider absolut nicht so.

Schon, weil die gar nicht wissen, was Vertrauen überhaupt ist, ist denen das der Bürger nicht nur völlig egal, sie misstrauen ihnen schon aus Angst vor ihnen und dem Verlust ihrer Macht zutiefst.

Deshalb sind sie so versessen darauf, sie "unter Kontrolle" zu halten.

Taiwan ist nicht China.

Taiwan ist nicht China. China‘s Imperialismus sollte von den Demokratien der Welt in die Schranken gewiesen werden.

@ 17:44 von ernst_thälmann

Welche Klassen gibt es denn bitte in China? Sklaven und Parteibonzen? Wobei die Demokratie dort so aussieht, dass die Parteibonzen alles bestimmen. Demokratie, die nicht one man (im Sinne von Mensch) one vote vorsieht, sollte spätestens seit dem antiken Athen outdated sein. China hat selbst innerhalb der KP keine Demokratie, sondern ist eine Oligarchie, die sich selbst nach eigener Wahl ergänzt.

Krim und Ukraine

Eigentlich müssten jetzt all jene, die die Separierung der Krim von der Ukraine (wobei sie nachfolgend noch von Russland einverleibt wurde) gutheißen, weil es doch dort eine Volksabstimmung gegeben hat, sofort empört gegen die VR China aufstehen, denn Taiwan ist ja wohl auf der Basis unabhängig. Ebenso müssten jene, die in der Ukraine einen Putsch behaupten und dem jetzigen Präsidenten der Ukraine die Legitimität absprechen, ebenso der taiwanesischen Regierung die Legimität für ganz China zusprechen und der Regierung der VR China diese absprechen. Man wird ja noch mal träumen dürfen ... China nutzt jedes Mittel, seinen imperialitischen Zielen das Mäntelchen der Legalität umzuhängen. Und hat leider bei Vielen damit Erfolg. Und zum Schluss wird auch die VR China eine großen Krieg beginnen und Viele werden ihn für "gerechtfertigt" halten.

18:24 von imalipusram

Ich würde Ihnen raten sich etwas zu informieren bevor Sie sinnloses Zeug posten.

Am 19. Januar 1886 wurde Taiwan aus der Provinz Fujian ausgegliedert und erhielt formell den Status einer chinesischen Provinz. Administrativ wurde die Provinz in drei Präfekturen (Taipeh, Taiwan und Tainan) eingeteilt, die wiederum in 11 Landkreise und 6 Distrikte, die direkt der Provinzverwaltung unterstanden, zerfielen.

Nur soviel zu Ihrer Behauptung, Taiwan war nie ein Teil Chinas.

Das wahre Gesicht Chinas zeigt sich in Xis

aggressiver Attacke gegen Taiwan. Kommt China mit seinen Drohungen durch, dann werden die unbelehrbaren Betonköpfe der KP Nachbarn Chinas in Angst und Schrecken versetzen. Stichwort Südchinesischen Meer.

@imalipusram

"Wofür soll eine Wiedervereinigung eine Lösung sein? Das Land wurde nie getrennt, denn Taiwan war nie ein Teil Chinas. Es wurde nur zufällig aufgrund seiner geographischen Nähe zu China zum Rückzugsort der Nationalchinesen auf der Flucht vor Maos Truppen, es wurde von den Nationalchinesen besetzt. "

wie kommen sie auf diese aussage? die insel war zwar bis 1945 von japan besetzt ging dann aber im selben jahr wieder rechtmäßig an china zurück.schon zu diesen zeitpunkt leben dort 3 millionen han-chinesen und stellenten dort 95 prozent der bevökerung.und sie wollen es so darstellen als hätte man die insel von außen besetzt.

@ 18:29 von Volksdemokrat

Die Situation in Katalonien ist mit der in Taiwan nicht vergleichbar. Katalonien ist ein Teil des spanischen Staates und nur das ganze Staatsvolk von Spanien ist souverän. Nur das ganze Staatsvolk kann einem Teil das Recht geben, über seine Unabhängigkeit abzustimmen, wie z.B. es UK mit Schottland getan hat. Taiwan hatte nicht nur wechselnde geschichtliche Zugehörigkeiten, sondern die legitime Regierung von Gesamt-China ist vor einem Putsch nach Taiwan geflohen und hat dort weiter als legitime Regierung geherrscht. Hierdurch ist faktisch, und im Völkerrecht zählen hier nur die faktischen Verhältnisse, ein neues Staatsvolk, ein neues Staatsgebiet mit einer neuen Regierung, die dieses Gebiet kontrolliert, entstanden. Dieses Gebiet ist nicht durch einen widerrechtlichen Akt durch eine fremde Macht erobert und separiert worden (wie z.B. die Krim). Andernfalls müsste man ein Reihe von historischen Separierungen (z.B. Niederlande von Spanien etc.) rückgängig machen.

@Volksdemokrat, 18:29

"Taiwan ist wie Katalonien

Wir 'demokratischen Europäer' sollten mal ganz schnell den Atem anhalten, wenn wir eine Meinung zum Thema Taiwan und China abgeben.

Speziell die deutsche Presse hat NICHT aufgeschrieen, als die Spanier Gewalt angewendet haben, um die Katalanen davon abzuhalten unabhängig zu werden!

Beide Situationen sind 1:1 übertragbar.

Entweder Europa/Spanien erlaubt den Katalanen sich abzuspalten, oder wir halten den Mund mit Kommentaren zu dem was zwischen China und Taiwan abgeht. [...]"

Einspruch bei der Übertragbarkeit!
Katalonien ist noch immer ein Teil von Spanien, hat aber anerkannte föderale Rechte.
Taiwan hingegen ist schon länger kein unbestrittener Teil Chinas mehr. Die dortige Rechts- oder Regierungsform ist von Peking nicht akzeptiert. Und wer das Beispiel der langsamen Beschneidung demokratischer Prinzipien im ehemals britischen Hongkong ansieht, versteht, warum Taiwan eine solche "Wiedervereinigung" kaum wollen kann.

Diese Position Chinas ist

Diese Position Chinas ist doch nichts neues. Diese vertritt sie übrigens schon seit Jahrzehnten. Bisher haben sich beide Seiten darauf geeinigt das es nur ein China gibt. Das war Konsens. Man hatte lediglich unterschiedliche Ansichten welche der Regierungen legitim ist.

Die Chinesen auf Taiwan und die im Mainland sind sich von der Mentalität her ähnlicher als mit den Hongkong Chinesen.

Ein Hinweis auf die Militärdiktatur in Taiwan bis in die 90er Jahre hätte dem Artikel gut getan

mir war nicht bekannt, dass

die USA Taiwan nicht mehr unterstützen. Da wundert es mich nicht, dass der Präsident aus Peking das Säbelrasseln beginnt, er hat ja gesehen wie die Russen es mit der Krim gemacht haben. An den Äußerungen sieht man auch wie teilweise unterentwickelt die Spezies Mensch noch ist. Zuerst behaupten eine friedliche Lösung zur "Integrierung" Taiwans anzubieten aber gleich hinterher schieben, dass man Gewlat "notfalls" auch einseztten würde. Mit solchen Äußerungen macht man sich normalerweise keine Freunde. Traurig. Anderen seinen Willen aufzwingen wollen, wenn man weiss, dass man militärisch 100fach überlegen ist, dass ist einfach und menschenunwürdig.

Die Diskussion ob Taiwan

ein Teil Chinas ist oder nicht ist angesichts der Kräfteverhältnisse ebenso sinnlos wie die Diskussion, ob die Krim zu Russland gehört. Es wird das Recht des Stärkeren Anwendung finden. Bald werden chinesische Soldaten in Taiwan „Urlaub machen“.

Nur einnmal zu Hongkong, was Sie ansprechen.

Wurde Hongkong nicht durch Opium-Kriege Großbritanniens besetztes Gebiet ? Verschiedene Vergleiche nutzen nichts, wenn man neutral militär-strategisch die Situation in und um China sieht. Man sollte den Punkt auf das Wesentliche richten und nicht abschweifen, wo die Situationen wieder andere sind als die von China. Neutral analysiert - Gruß aus Asien. Man könnte ja auch mal fragen, wieviel KRIEGE hat eigentlich China über die Menschheit gebracht ?

18:29 von Volksdemokrat - Ihr-O-Ton,...

...Taiwan ist wie Katalonien... .
---
Ja genau, warum gehört Danzig eigentlich heute noch zu Polen?

Satire Ende (für die, die es nicht gleich verstanden haben).

die Krim Bewohner stimmten zu

sich der russischen Föderation anzuschließen
trotzdem wurde Russland mit Sanktionen belegt
Taiwan wird nicht gefragt wahrscheinlich erobert
was wird wohl da unsere Reaktion sein
"business as usual" vermute ich mal

re von Werner40

Sie schreiben vom "Imperialismus" ? Der hat ja in Asien mindestens seit dem 19.Jahrhundert heftig zugeschlagen.Von der Niederschlagung des Boxeraufstandes bis Vietnam und heutiger Muskelspiele der Platzhirsche gegen eine aufstrebende Macht.

Schon seit 1949 die gleiche Leier

Rot China beansprucht Taiwan und die Taiwan Regierung hält sich für die rechtmäßige Regierung von ganz china.noch Mitte der 80 iger waren noch die gleichen Leute in der Regierung in Taiwan, die auch 1940 in ganz China regiert haben
Taiwan kontrolliert wesentliche Teile der chinesischen Industrie.Bsp. den größten Handyhersteller der Welt mit 55 tausend Ma.
So wie es keiner geschaft hat, Israel einzunehmen mit 10 facher Übermacht, so wird niemand, mit 100 facher Übermacht diese Insel einnehmen.
Alles laber rabarber.
In rot China würde alles zusammenbrechen
Die Unterstützung von außen noch nicht mal gerechnet.
Ich denke Taiwan hat China wirtschaftlich eher im Griff. Umgekehrt spielt China in Taiwan Ueberhaupt keine Rolle.
Alles la. Ra.

und

was ist mit Donbass? Die wollen auch nicht Teil der Ukraine sein.

Japan

koennte Taiwan ja auch beanspruchen,da es ja 50 Jahre unter Japanischer kontrolle war,die Menschen in Taiwan sind sogar mehr vom Mainland(kulturel politisch) entfernt als die Hongkonger!

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