Ihre Meinung zu: Kims Signale an Trump: Charmeoffensive mit Drohungen

1. Januar 2019 - 12:20 Uhr

Ein halbes Jahr ist das Treffen von Nordkoreas Machthaber Kim und US-Präsident Trump jetzt her. Kim möchte sich bald wieder treffen - aber er stellte in seiner Neujahrsansprache auch Bedingungen. Von Martin Fritz.

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Kommentare

Bitte streichen

Streicht doch bitte grundsätzlich das negativ bewertende Wort "Machthaber" aus Eurem Repertoire.
Einfach die Fakten schildern und die betreffenden Personen mit ihren korrekten Titeln beschreiben. Bewertungen möchte ich gern selbst vornehmen.

@ 13:10 von ohny

...ist nicht machbar, wäre ja neutral...

@ 13:10 von ohny

Der korrekte Titel von Kim? Laut Wikipedia ist Kim "der Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK, Oberbefehlshaber der Koreanischen Volksarmee und Vorsitzender der Partei der Arbeit Koreas sowie der sogenannte „Oberste Führer“ der Demokratischen Volksrepublik Korea." Was sagt das in einem Staat ohne wirksame Verfassung? Gar nichts. Tatsache ist, dass Kim praktisch ein völliger Autokrat ist, da schon in der dritten Generation kann man auch absolute Erbmonarchie dazu sagen. "Machthaber" beschreibt diese Position zutreffend. Da dieser Mann zudem sein gesamtes Volk praktisch in einer rechtlosen Sklaverei hält, ohne irgendwelche Menschenrechte auch nur im geringsten zu beachten, ist eine negative Darstellung sicherlich angebracht. Es gibt heute kein Volk auf der Erde, dass stärker versklavt ist, als das nordkoreanische.

@ ohny

Warum? Kim Jong Un ist der Machthaber einer üblen, dynastisch aufgebauten Einparteienherrschaft in einem Land, dessen Bevölkerung abgeschottet vom Rest der Welt unter armseligsten Bedingungen lebt.

Das ist Fakt. Und Fakten wird man ja wohl noch benennen dürfen.

@13:10 von ohny

Machthaber ist eine objektive Bezeichnung seiner Stellung.

Kim Jong-un hält die Staatsmacht in Nordkorea in seinen Händen. Diese Macht erhält er sich durch Gewalt gegen die eigene Bevölkerung und manipulierte Wahlen.

Nur weil ein Begriff nicht sprachlich neutral ist, heißt das nicht, dass er nicht objektiv ist.

Oder wollen Sie als nächstes genderneutrale Sprache, damit sie sich selbst ein Bild über das Geschlecht des/der/den Berichteten bilden können?

@ohny

Naja, aber "Machthaber" bescheibt doch die Situation recht gut und auch neutral. Der offizielle Titel ist "Oberster Führer". Und da würden gerade in Deutschland sicher auch wieder welche meckern.

Abwertend wären Diktator oder Herrscher.
Was in anbetracht der Macht Vererbung vom Vater auf den Sohn, den Personenkult und der Legitimation über das Militär doch auch nicht so falsch wäre?

Machthaber

@ ohny:
Streicht doch bitte grundsätzlich das negativ bewertende Wort "Machthaber" aus Eurem Repertoire.

Warum? Was ist falsch daran?
Darf man einen Machthaber nicht mehr so nennen? Gewählt ist der Despot ja nicht.

Vielleicht gibt es ja auch für Ihre Bedürfnisse Medien, die die klare Sprache meiden. Journalismus klinisch rein so zu sagen. Viel Erfolg bei der Suche.

@14:12 von Autograf Re@ 13:10 von ohny...

...Gibt es noch etwas hinzuzufügen?
Eigentlich...nö!

P.S.:
Wünsche Allen ein frohes neues Jahr 2019.

Denuklearisierung

Un hat eine Denuklearisierung zugesagt. Südkorea hat keine Atomwaffen. Die Abrüstung der nordischen Bomben sollte also nach entsprechenden Verhandlungen kein Problem sein, wenn Präsident Trump dem Diktator Un wieder seine Aufwartung macht.

Für einen kritischen Journalismus

@ ohny:
Einfach die Fakten schildern und die betreffenden Personen mit ihren korrekten Titeln beschreiben.

Welches wäre denn der korrekte Titel für Kim Jong Un?


Bewertungen möchte ich gern selbst vornehmen.

Meinetwegen. Ich möchte aber außerdem, dass auch Journalisten bewerten. Ich mag kritischen Journalismus, der sagt, was Sache ist.

@13:10 von ohny

Ist "Diktator" nun wirklich (einmal abgesehen von Erinnerungen an Charlie Chaplin) weniger negativ besetzt? Diese Person hat nun einmal die Macht über einen bedeutenden Teil von Nordkoreas Handlungen und nutzt dies auch.

Die Annäherung an Südkorea ist auf jeden Fall ein großer Schritt, doch steht an der Spitze eines jeden Landes, welches seinen Bürgern im Regelfall nicht die Ausreise ermöglicht, freie Medienwahl unter Strafe stellt und versucht, jegliche Tätigkeiten seiner Bewohner zu kontrollieren, (in meinen Augen) jemand, der Macht über seine Bevölkerung innehält.

@14:31 von Günter Schollatur

Da haben Sie nicht ganz unrecht.

Auf einer hübschen Urlaubsinsel in Singapur haben der US-Präsident und Kim Jong-un eine Absichtserklärung unterschrieben (keinen Vertrag). Die Absicht des einen, Atomwaffen und Trägersysteme zu demontieren. Die Absicht des anderen, Sanktionen aufheben (was die USA allein gar nicht können, wegen UN-Sanktionen und so).

Auf jeden Fall, haben beide ihre Absichten erklärt, allerdings keinen Zeitraum oder ähnliches vereinbart. Kim Jong-un wäre sicher am liebsten so der Zeitraum heute bis niemals. Den USA dagegen am liebsten gestern. Beide haben aber eigentlich keinen Zeitpunkt festgelegt um irgendwas zu überprüfen.

Deswegen hat er Iran-Deal nun einmal einige Jahre gebraucht um verhandelt zu werden und war nicht nur ein schneller Deal am Vormittag und Nachmittags gibt es Händeschütteln.

Korea, nichts neues.

Nach wie vor ist Nord-Korea eine üble Diktatur. Da hat sich gar nichts geändert. Die Versorgung der Bevölkerung ist nicht gewährleistet, die Menschen sollen wieder Hunger leiden. Irgendwelche Maßnahmen zu mindest minimale Schritte sind nicht erkennbar. Mich wundert das dies alles so weiter laufen kann. Da scheinen die strategische Interessen Amerikas wohl wichtiger zu sein.

Nordkorea wartet noch ab, ob

Nordkorea wartet noch ab, ob das Wuchern mit dem Atombewaffnungspfund die usa in die gewünschte Richtung in Bewegung setzt. Die usa warten noch ab, ob der von ihnen Sanktionen genannte Wirtschaftskrieg Erfolg hat und Nordorea bedingungslos kapituliert. Beides wird nicht geschehen. Eine Seite, und in der Folge auch die andere, wird diese Warteperiode dieses Jahr beenden. Dann wird es endgültig gefährlich - nicht nur auf der koreanischen Halbinsel.

@ohny

Kim ist definitiv der Machthaber von Nordkorea, was ja nicht unbedingt negativ sein muss, den jemand musste es ja sein und wenn er weiter so macht, dann werden am Ende gar vielleicht viele froh sen das er es ist.
@TS
Oh es gibt also auch hübsche Fotos von Kim, sehe ich hier zum ersten mal. Erweckt schon mal ein ganz anderen Ersteindruck.

Das Nordkorea neben ein paar anderen Diktaturen, ........

.............wie Syrien, Rußland, Iran und China die restliche freiheitsliebende demokratische regierde Welt bedroht, kann natürlich nicht ignoriert werden!

Und den unverschämten einseitigen Forderungen von Kim kann/ darf man sich nicht unterwerfen.

@leider geil

"Meinetwegen. Ich möchte aber außerdem, dass auch Journalisten bewerten. Ich mag kritischen Journalismus, der sagt, was Sache ist."

Bewerten tun Journalisten immer, da Journalisten Menschen sind.

Wie weit aber ihre Bewertung geht ist abhängig davon ob sie berichten oder kommentieren wollen.

Wer zwischen den beiden nicht unterscheiden kann sich gerne über die 2 Begriffe informieren und warum Berichte durchaus wichtiger sind als Kommentare.
Wir leben in einer Gesellschaft der freien Meinungsbildung d.h. Berichte sind wertvoller als Kommentare.

Nun mal halblang

Also erst mal ist das wort Machthaber so zahm, wie man es ja wohl erwarten kann. Und zweitens sind die Medien nicht dafür da, offensichtliche Diktatoren Honig um den Bart zu schmieren, oder die spezifischen Sensibilitäten jedes einzelnen Lesers zu schonen.

...

"Jetzt, wo Nord- und Südkorea sich für den Weg von Frieden und Wohlstand entschieden haben, sollten gemeinsame Manöver mit Kräften von außerhalb nicht mehr erlaubt sein."

Schon geht's los: Nordkorea spricht darüber, was Südkorea zum eigenen Schutz erlaubt sein solle.

16:14 von Hackonya2

Oh es gibt also auch hübsche Fotos von Kim, sehe ich hier zum ersten mal. Erweckt schon mal ein ganz anderen Ersteindruck.

Man findet kaum Worte für so eine Aussage.

Versetzen Sie sich mal in die Menschen, die jeden Tag mit Kim Jong Un arbeiten müssen und für die ein falsches Wort den Tod bedeuten kann.

@ pnyx

Nordkorea wartet noch ab, ob das Wuchern mit dem Atombewaffnungspfund die usa in die gewünschte Richtung in Bewegung setzt.

Sie sehen ein Pfund in den Atomwaffen? Ich bin schockiert. Als Pazifist sehe ich darin nur eine menschenverachtende Drohung für die eigene und die ausländische Zivilbevölkerung.

Ich drücke den Koreanern die

Ich drücke den Koreanern die Daumen, dass sie ohne Einmischung der USA, ihren Weg finden können.

Für mich ist Nordkorea keine Bedrohung

Nordkorea ist nicht das einzige Land mit Atomwaffen. Ich persönlich fühle mich nicht im geringst durch Nordkorea bedroht.

Das Land hat keine Militärstützpunkte im Ausland, führt keine imperialistischen Kriege ums Öl und stürzt mit Hilfe seines Geheimdienstes auch keine ausländischen Regierungen.

Nein, vor denen habe ich sicherlich keine Angst.

Humane Sanktionen

@ Hoffnung Mensch:
... wenn Trump es mit dieser Aussage tatsächlich erst meine, warum zum Teufel wendet er diese Formel nicht auch im Falle des Korea-Konflikts an? Sanktionen aufheben gegen hungernde Nordkoreaner

Die Sanktionen treffen nur den Kapitalverkehr und Rüstungsgüter, Lebensmittel sind in keiner Weise von Sanktionen betroffen. Die "hungernde Nordkoreaner" sind nur betroffen, wenn sie über Auslandsvermögen verfügen.

Dank an den Präsidenten

Vielen Dank an die USA besonders der weitblickende Präsident , er hält den kriegstreibenden Diktatur aus Nord-Korea in Schach !

Demokratie statt Kommunismus

@ traurigerdemokrat:
Ich drücke den Koreanern die Daumen, dass sie ohne Einmischung der USA, ihren Weg finden können.

Und ich drücke den Koreanern die Daumen, dass sie in Kürze alle frei wählen dürften und ihre Regierung demokratisch selbst bestimmen können (ohne kommunistische Dynastien).

Am 01. Januar 2019 um 13:10 von ohny

Am 01. Januar 2019 um 13:10 von ohny
Bitte streichen Wort "Machthaber" ?

Machen Sie doch einfach einen sprung beim lesen ,und lassen Machthaber weg!
In Realität ist Er ein Machthaber,auch wenns Ihnen nicht gefällt !

@ psxlo

Für mich ist Nordkorea keine Bedrohung. Nordkorea ist nicht das einzige Land mit Atomwaffen.

Ich persönlich fühle mich von Waffen auch nicht bedroht. Also ist ja alles gut.

@ pxslo

Für mich ist Nordkorea keine Bedrohung.

Für mich sind die USA keine Bedrohung. So hat jeder seine Seite auf der er steht. Sehr aufschlussreich.

re leider geil

"Die Sanktionen treffen nur den Kapitalverkehr und Rüstungsgüter, Lebensmittel sind in keiner Weise von Sanktionen betroffen. Die "hungernde Nordkoreaner" sind nur betroffen, wenn sie über Auslandsvermögen verfügen."

Sehr stark vereinfacht und verkürzt.

Ausführlicher beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

http://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Embargos/
Nordkorea/nordkorea_node.html

re traurigerdemokrat: Daumen drücken?,

„Ich drücke den Koreanern die Daumen, dass sie ohne Einmischung der USA, ihren Weg finden können.“

Es ist Ihnen schon klar, welche Herrschaftsform Sie hier „ihren Weg finden“ lassen?
Sie stellen eine absolutistische und totalitäre Erbdynastie einer funktionierenden und prosperierenden Demokratie geggenüber und wünschen den Menschen, die in ihrem Land null Mitsprache und null Grundrechte haben, „viel Glück“ auf ihrem „eigenen Weg“.

Bei aller Kritik gerade an der aktuellen US-Politik: Vergleichen Sie mal das Wesen der jeweiligen Grenzbefestigungen. Tipp: Nach Nordkorea will keiner rein!

19:23 von pxslo

Im kleinen Korea sind unter der Ägide der Kims mehr Menschen gestorben, als in allen Interventionen der USA auf der ganzen Welt zusammengenommen. Wenn Ihnen das keine Angst macht, dann wohl, weil Sie lieber nicht darüber nachdenken, was von einem Regime zu erwarten ist, dass sein eigenes Volk in elendigster Weise vergehen lässt ...

@leider geil

Als Pazifist befürworten Sie also militärische Manöver? Atomwaffen als Abschreckung für die eigene Bevölkerung? Gilt das für alle Atommächte? Für mich ein neuer Aspekt. So schlimm fand ich die US-Regierungen bis jetzt nicht.

um 19:32 von leider

um 19:32 von leider geil:
"
Die Sanktionen treffen nur den Kapitalverkehr und Rüstungsgüter
"

Mal wieder werden falsche Informationen von Ihnen verbreitet.

Nordkorea darf nicht mal Kupfer, Nickel, Zink, & Silber verkaufen bzw. gegen Lebensmittel tauschen...

& siehe Text:
"
Auch will Kim erlauben, dass südkoreanische Touristen wieder das nordkoreanische Kumgang-Gebirge besuchen dürfen. Dafür müssten die USA jedoch die Sanktionen aufheben.
"

Südkoreaner dürfen nicht nach Nordkorea, was auf zivilgesellschaftlicher Ebene eine Annäherung bedeuten würde & sogar eine Kriegsgefahr verringert ( wer den anderen kennen & schätzen gelernt hat,wird weniger auf diesen schießen wollen)
- der Grund: die USA wollen das NICHT

14:43 von leider geil

"Meinetwegen. Ich möchte aber außerdem, dass auch Journalisten bewerten. Ich mag kritischen Journalismus, der sagt, was Sache ist." 14:43 von leider geil

Bin fast völlig bei Ihnen. Allerdings mit der Einschränkung, dass kritischer Journalismus nach ALLEN Seiten kritisch ist und nicht versucht, uns mit einseitiger Berichterstattung zu beeinflussen.

@weltoffen

"Ja das sehe ich auch so,aber Karsten mag leider nur Nord Koreanische oder Russische Manöver,komisch gel?!"

.

Irtum. Ich mag generel keine Manöver. Deshalb bin ich auch Kriegsdienstverweigerer. Ich mag nur keine Doppelte Moral!

Darstellung: