Ihre Meinung zu: Nordkoreas Machthaber Kim will 2019 nach Seoul reisen

30. Dezember 2018 - 12:43 Uhr

Erstmals will der nordkoreanische Machthaber Kim im neuen Jahr zu Gesprächen in die südkoreanische Hauptstadt Seoul reisen. Ziel sei die Denuklearisierung, schrieb Kim in einem Brief.

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Kommentare

Diese Entspannungspolitik ist ein sehr schöner Beginn

Schön, was Trump in Korea geschafft hat.
Nachdem man Trump ja erst einen Atomkrieg mit Nordkorea andichten wollte, sieht man nun lächelnde Gesichter mit einer bisher weitgehenden Entspannungspolitik.
Es wird sicher noch an einigen Stellen knirschen, aber der große Schritt ist erst einmal gemacht.
Die Welt ärgert sich doch nur, weil sich die Menschen ihre Nationalstaaten nicht nehmen lassen wollen und beginnen, in dieser Angelegenheit zusammenzuhalten.
Auch wenn Trump nicht alleiniger Macher dieser Entspannung ist, so ist doch seine anfängliche Härte wirklich Heilung geworden.

Mit Watte bewerfen sich nur Freunde,
Feinde begegnet man mit Zuckerbrot und Peitsche und Listigen mit eigenen Fallen.

Der erste logische Schritt...

...wäre nach meiner unmaßgeblichen Meinung die Ausarbeitung und der Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Süd- und Nordkorea. Der würde eine Menge Anspannung aus dem derzeitig Verhältnis nehmen und die Bildung “vertrauensbildender Maßnahmen“ erheblich erleichtern.
Wie Kim sich eine Denuklearisierung letztlich konkret vorstellt, dürfte auch den amerikanischen Präsidenten sehr interessieren.

@um 13:15 von harry_up

Der erste logische Schritt...wäre die Ausarbeitung und der Abschluss eines Friedensvertrags.
...................

Das kann doch nur der letzte Schritt sein, nachdem man viele Zerwürfnisse aus dem Weg geräumt hat und Einigungen verhandelt hat.
Ein Pferd zäumt man nicht von hinten auf!

Wenn die USA

sich aus dem Süden zurück ziehen würden, und es einen Friedensvertrag mal gibt.
Dann könnte sich das Ganze zu einem Korea zusammenfügen, aber ich sehe das nicht kommen.
Kim kann zwar hinfahren, aber der Süden kann nicht machen was er möchte, am Ende haben andere das sagen.

um 13:03 von yolo: " Nachdem

um 13:03 von yolo:
"
Nachdem man Trump ja erst einen Atomkrieg mit Nordkorea andichten wollte, sieht man nun lächelnde Gesichter mit einer bisher weitgehenden Entspannungspolitik.
"

Nur indirekt Trumps Werk.
Kim Jong Un strebt schon ganz lange eine Entspannung an - der will die wirtschaftlich Lage in NK verbessern.
Gleichzeitig ist er aber bereit einen Krieg zu führen - inkl. Atomwaffen - wenn die USA NK angreifen sollte.

Moon Jae-in steht in SK für einen (vorsichtigen) Annäherungskurs an NK & hat auch in der SK-Wirtschaft starke Unterstützer ( die wollen in NK gerne billig produzieren) , allerdings ebenso starke Gegenspieler.

Und viele SK-NK-Annäherungsgegnern in SK fingen an zu grübeln,als aus den USA die Stimmen immer lauter wurden auf Kosten SKs gegen NK einen Krieg führen zu wollen...
...deswegen konnte sich Moon Jae-in in SK durchsetzen & sich ein wenig von den USA zu emanzipieren - was Hardliner in den USA überhaupt nicht schmeckt

um 13:15 von harry_up: " Der

um 13:15 von harry_up:
"
Der erste logische Schritt...
...wäre nach meiner unmaßgeblichen Meinung die Ausarbeitung und der Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Süd- und Nordkorea.
"

Nein.
Ausarbeitung und der Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Nordkorea & USA.
USA ist noch immer "Schutzmacht" von Südkorea - d.h. Südkorea ist noch immer nicht souverän & hat diesbezüglich eine US-Position (auch gegen die eigene Position) mitzutragen.

Im Kriegsfall unterstehen SK-Militär & SK-Geheimdienste zu 100% unter dem US-Präsidenten (als Commander in Chief).
-was der aktuellen SK-Regierung doch recht peinlich ist

Wobei dieser praktisch per Lust & Laune einfach einen vom Zaun brechen könnte...

& in NK weiß man wie unselbstständig
SK ist - deswegen wollte ja Kim Jong Un ja das Treffen mit Trump - wegen einem Friedensvertrag,der tragfähig ist.
Wobei in NK die vorsichtige Emanzipation SKs von USA inkl. der SK-Annäherung an NK begrüßt & durch eigene Annäherung Früchte trägt.

re derkleinebürger

"Im Kriegsfall unterstehen SK-Militär & SK-Geheimdienste zu 100% unter dem US-Präsidenten"

Das ist blanker Unsinn. Wo haben Sie das aufgeschnappt?

Riskantes Manöver für einen Diktator

Un ist ein Diktator und für unzählige Hinrichtungen und andere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Muss die südkoreanische Regierung ihn auf dem Flughafen von Seoul nicht sofort verhaften lassen und ihn an ein internationales Gericht überstellen?

Trump hat nichts erreicht

@ yolo:
Diese Entspannungspolitik ist ein sehr schöner Beginn. Schön, was Trump in Korea geschafft hat.

Was soll Trump denn dort geschafft haben? Die Politik zwischen Nord- und Südkorea hat doch nichts mit Trump zu tun.

Weg mit dem "Nukleardreck" . . . doch die Kim`s als 1. bitte

Wenn der Staatsschef Nordkoreas die Bereitschaft zur "Denuklearisierung" verkündet, dann sollten die Kim`s das als aller Erste tun.

Bislang sieht das ziemlich seltsam aus, wenn schon direkt nach den beiden Treffen mit dem südkoreanischen Staatschef & dem US-Präsidenten D. Trump wieder Raketen-Test in Nordkorea stattfanden. Wie eine Veräppelung des Westens, wie seit Jahrzehnten unverändert.

:

Geld von der befreundeten VR China & den "bösen, bösen "West-Feinden" kassieren", & dem gegenüber zeitgleich Kindergartenkinder und Schüler weiterhin Gedichte/Lieder mit Texten (unsere Linke, die KPD & die SPD hat auch so einige ähnliche antikapitalistische Parteitexte drauf; wobei sie alle von der BRD profitieren als reiche ottonormalvolksdistanzierte Politiker) gegen den "bösen kapitalistischen Klassenfeind" auswendig lernen lassen, das ist das tats. in der Tat Einzige, was stabil in diesem Land beibehalten wird __

Wiedervereinigung und freie Wahlen

Ob Diktator Un sich auf eine Wiedervereinigung beider Landesteile und freie Wahlen einlässt?
Die SED-Diktatur in Ostdeutschland hat sich 1989 darauf eingelassen.

"Einen Friedensvertrag gibt

"Einen Friedensvertrag gibt es aber nicht."

Natürlich nicht. Denn dann würde man ja die Existenz eines jeweils anderen Korea anerkennen. Allerdings wäre das in beiden Koreas nicht durchsetzbar. Auch die Bundesrepublik hat die Existenz der DDR als vollwertigen und eigenständigen Staat nie akzeptiert, weshalb man dann auf komplizierte Konstrukte wie "ständige Vertretung" etc zurückgegriffen hat.

Die strategischen

Materialien der schon begonnenen Zukunft sind Lithium (Afghanistan), Kobalt (Afrika) und seltenen Erden (Nordkorea). Nur darum gehts.

@ kleiner Bürger

USA ist noch immer "Schutzmacht" von Südkorea - d.h. Südkorea ist noch immer nicht souverän

Da sind Sie aber falsch informiert. Südkorea ist sehr wohl im völkerrechtlich en Sinne souverän und seit dem 15. August 1948 ein unabhängiger Staat. Der 15. August ist daher auch der Nationalfeiertag.

@ kleiner Bürger

Im Kriegsfall unterstehen SK-Militär & SK-Geheimdienste zu 100% unter dem US-Präsidenten (als Commander in Chief).

Das ist schlicht weg Quatsch.

um 15:45 von karwandler re

um 15:45 von karwandler
re derkleinebürger
"Im Kriegsfall unterstehen SK-Militär & SK-Geheimdienste zu 100% unter dem US-Präsidenten"

"
Das ist blanker Unsinn. Wo haben Sie das aufgeschnappt?
"
->
Dunning-Kruger-Syndrom ?
Aus eigener Unwissenheit jemand anderem Verbreitung von Unsinn vorzuwerfen ?

1.
Das ist so herzlich wenig "Geheimwissen",dass es jeder,der will,in entsprechenden Quellen nachlesen kann.

2.
Es spätestens aus dem Mund von
Kang Kyeong-hwa (aktuelle Außenministerin Südkoreas) erfahren kann, als sie auf die Frage eines dt. Journalisten antwortete.
( Juli 2018)

Frage (sinngemäß):
" Südkorea will seit Jahren die Befehlsgewalt über die eigenen Streitkräfte von den USA zurückbekommen. Warum gelingt Ihnen das bisher nicht & wann & wie wollen Sie das hinbekommen ?"

Antwort: (sinngemäß)
"Wir sind am überprüfen & verhandeln um die Befehlsgewalt schnellstmöglich von den USA zurück zu bekommen. Entsprechende Voraussetzungen müssen dafür erst geschaffen werden"

um 13:03 von yolo

"Schön, was Trump in Korea geschafft hat."

Seltsame Wahrnehmung.
Die Annäherung verlief an Trump vorbei. Während der noch mit Bomben drohte trafen sich Nord und Süd bereits und einigten sich auf eine gemeinsame Olympiamannschaft.

um 16:17 von leider geil: @

um 16:17 von leider geil:
@ kleiner Bürger
USA ist noch immer "Schutzmacht" von Südkorea - d.h. Südkorea ist noch immer nicht souverän
"
Da sind Sie aber falsch informiert. Südkorea ist sehr wohl im völkerrechtlich en Sinne souverän und seit dem 15. August 1948 ein unabhängiger Staat.
"

Trotzdem hat Südkorea nicht die Befehlsgewalt im Kriegsfall über die eigenen Streitkräfte, die hat die USA.
& in den USA in Person der "Commander in Chief" - & dies ist der US-Präsident.
Aktuell Herr Trump.

& zu einer echten Souveränität gehört die eigene Befehlsgewalt über die eigenen Streitkräfte im Kriegsfall.

@Tammy Speed Mind um 16:00 Uhr

Nordkorea hat nicht zugesagt, dass es auf die Modernisierung der konventionellen Rüstung verzichtet. Das kann man angesichts der Interventionsbereitschaft anderer Staaten auch nicht erwarten. Eine ähnliche Diskussion wird in bezug auf den Iran geführt. Und das in der Situation einer weltweiten Aufrüstung. Es ist nicht so, dass diese Länder sich noch auf das UN- Gebot der Anerkennung der Souveränität der Staaten verlassen können. Beispiele der Brechung des Völkerrechtes von Südasien bis Nahost belegen dies.

Yolo um 13:03 Uhr

Ja, diese Entspannungspolitik ist ein Beginn. Wobei Sie in diesem Prozess die Rolle D. Trumps und seine Politik hoch bewerten und das Hohelied der harten Politik und der Peitsche singen.
Der Entspannungsprozess wird im wesentlichen von den beiden Koreas vorangetrieben und konkretisiert. Die Politik der Härte verzögert Friedensprozesse und bedeutet Elend für die Bevölkerung. Die von Ihnen behauptete Heilung durch Härte können wir im Ergebnis z.B. in Afghanistan, Iran, Libyen, Irak, Syrien und Jemen betrachten. Aus meiner Sicht sind dies Völkerrechtsverbrechen.
Sie sollten den Friedensaktivitäten der beiden Staaten und ihrer Nachbarn auch die gebührende Rolle zugestehen.

@ kleiner Bürger

Trotzdem hat Südkorea nicht die Befehlsgewalt im Kriegsfall über die eigenen Streitkräfte

Das ist sachlich falsch. Auch wenn es einen gemeinsamen Befehlsstab gibt, so liegt doch die Befehlsgewalt bei der südkoreanischen Regierung.

@leider geil um 15:56 Uhr

Wollte man Ihrem Vorschlag folgen, dann wären in vielen Staaten der Welt häufig Neuwahlen fällig. Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen sind doch nicht nur in Nordkorea zu verzeichnen. Denken Sie nur einmal an die Drohnenmorde.

15:56 von leider geil

leider geht das bei Regierungschefs nicht so einfach
wie bei nem x beliebigen Verbrecher

Unterschied zwischen NK und SK

SK kann mit Atomwaffen nichts anfangen - es gibt kein Wert- und Machtzentrum im Norden, dessen Zerstörung die Macht der Kims beenden würde - es sei denn, man trifft diese selbst. In SK sind riesige Werte, insbesondere in Seoul, versammelt. Aber um die zu vernichten, braucht Kim noch nicht einmal Atomwaffen. Er hat ein riesiges Artilleriearsenal an der Südgrenze in lockerer Reichtweite von Seoul aufgebaut. Kim könnte rein konventionell Seoul in wenigen Minuten vernichten. Kim lässt seine Bürger weit mehr als die DDR darben, um eine Armee zu unterhalten, die ihn vor allem vor dem eigenen Volk schützt, aber auch als Drohkulisse gegenüber anderen Staaten (einschließlich China) zu verwenden ist. Wenn Kim einmal mit dem Rücken zur Wand stehen sollte, hat er genug Waffen, inkl. Atomwaffen, um von seinen Nachbarstaaten Hilfe zu erpressen.

um 16:56 von leider geil @

um 16:56 von leider geil
@ kleiner Bürger
Trotzdem hat Südkorea nicht die Befehlsgewalt im Kriegsfall über die eigenen Streitkräfte
"
Das ist sachlich falsch. Auch wenn es einen gemeinsamen Befehlsstab gibt, so liegt doch die Befehlsgewalt bei der südkoreanischen Regierung.
"

Ihr 1. Kommentar, in dem Sie mich bezichtigen ich würde Quatsch verbreiten, kann man potentiell unter "Unwissenheit + Überheblichkeit" verbuchen.

Mir aber nun immer noch - inkl. dt. Journalisten & der Außenministerin SKs & nach dem von mir vorgebrachten Vorschlag sich mal selbst über die Sachlage zu informieren - zu unterstellen ich würde eine falsche Tatsachenbehauptung hier verbreiten,hat nix mehr mit persönlicher Unwissenheit & Überheblichkeit zu tun,sondern schlicht damit,dass Sie diese Tatsache bewusst verleugnen wollen indem Sie hier lügen.

@13:03 von yolo - Wie bitte?...

Ihr O-Ton,...
...Schön, was Trump in Korea geschafft hat.
---

Nun ist also Trump dafür verantwortlich, daß sich Nordkorea endlich bewußt
wird das es so nicht weiter gehen kann.

Na ja, ich bin da anderer Auffassung.
Trump ist nicht der Präsident den die Welt wirklich braucht.

Es ist zu hoffen, daß Kim vernüftig wird und Nordkorea sich endlich öffnet,
damit die Nordkoreraner endlich bessere Lebensbedingungen erhalten.
Dieses Volk wird seit Jahrzehten unterdrückt.
Es reicht.

Doch über eines bin ich mir auch im Klaren,
bis Korea wiedervereint ist und eine ganzstaatliche Demokratie dort entstehen kann,
werden höchstwahrscheinlich noch Jahrzehnte vergehen.

Trotzdem ist die derzeitige Annährung beider Staaten zu begrüßen.

---

In eigener Sache:
Ich wünsche der TS-Redaktion und allen hier im Forum einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Möge das neue Jahr 2019 ruhiger und friedlicher werden, als das jetzige.

@wenigfahrer, 13.39h

Glauben Sie allen Ernstes, dass sich die Diktatur in Nordkorea in Wohlgefallen auflösen wird?

Dass die Südkoreaner die Lebensbedingungen ihrer Brüder und Schwestern aus dem Norden übernehmen wollen, dürfte wohl ausgeschlossen sein.

Das hat gar nichts mit den USA zu tun.

Am 30. Dezember 2018 um 17:48 von Autograf

Kim lässt seine Bürger weit mehr als die DDR darben...So ein Unsinn!Ich bin 1960 in der DDR geb.Ich musste bis 1989 nicht ein einziges mal hungern.Nennen Sie ein Beispiel.

um 17:48 von Autograf: " Er

um 17:48 von Autograf:
"
Er hat ein riesiges Artilleriearsenal an der Südgrenze in lockerer Reichtweite von Seoul aufgebaut. Kim könnte rein konventionell Seoul in wenigen Minuten vernichten.
"

So ungefähr.Ja.

Die nordkoreanischen A-Waffen sollen ja auch aus nordkoreanische Sicht Nordkorea nicht vor einem Angriff Südkoreas schützen,sondern vor einem Angriff der USA.
Davor schützt die NK-Artillerie herzlich wenig....

Und als in den USA Stimmen lt. wurden,dass die USA unbedingt Nordkorea zum Schutze der USA angreifen müsse - selbst wenn über 50% ALLER Südkoreaner in solch einem Kriegsfall dabei sterben würden & dies als akzeptabel bezeichneten,fingen viele Hardliner in Südkorea an zu grübeln & ließen aus Angst zu, dass Moon Jae-in (der schon vor seinem Amtsantritt für eine Annäherung warb) auf einen Annäherungskurs Südkoreas zu Nordkorea (das schon lange eine Annäherung wünscht) einschwenkt,selbst wenn US-Hardliner dies ablehnen.

spax-plywood - seltene Rohstoffe

Zitat: Die strategischen Materialien der schon begonnenen Zukunft sind Lithium (Afghanistan), Kobalt (Afrika) und seltenen Erden (Nordkorea). Nur darum gehts.

Die größten Ressourcen von Lithium gibt es in Argentinien, Bolivien, Chile und in China.
Die wichtigsten Vorkommen von Kobalt befinden sich in der Demokratischen Republik Kongo, in Sambia und in Kanada.
Die meisten seltenen Erden kommen in China, der Mongolei und Australien vor.

Mit den Verhandlungen zwischen Nord- und Südkorea hat das alles - entgegen Ihren Vermutungen - relativ wenig zu tun.

@ 16:56 von leider geil

Es gibt genauso einen gemeinsamen Nato-Oberbefehl, um im Verteidigungsfall schnell reagieren zu können. Und beide Länder sind bis heute im Kriegszustand (inkl. der UN). Die strategische Lage von Südkorea ist zudem katastrophal. Schon wenn der erste Schuss fällt, muss innerhalb weniger Minuten reagiert werden - nach 5 Minuten ist nämlich von dem dicht an der Grenze liegenden Seoul nichts mehr übrig. Da können sich nicht zwei Regierungen erst lange absprechen. Innerhalb weniger Stunden können die massiv an der Grenze konzentrierten nordkoreanischen Truppen komplett Seoul und Umgebung erobert haben. Innerhalb von 1-3 Tagen ständen die Alliierten mit dem Rücken zum Meer, während Nordkorea nach Norden die Weiten seines Verbündeten China hat (beides schon dagewesen). Natürlich kann Trump nicht gegen den Willen von Südkorea Nordkorea die alliierten Truppen Nordkorea angreifen lassen. Aber wenn Nordkorea angreift, ist keine Zeit mehr für Palaver, sonst ist sofort alles verloren.

@ 16:59 von koandra

"Drohnenmorde"? Ist das Kriegs"recht" nicht ein bisschen pervers? Danach können Sie die armen kleinen Leute auf dem Schlachtfeld soviel und solange zusammenschießen, wie sie wollen. Aber den für das Massaker verantwortlichen General im Hinterland mit einer Drohne zu töten, ist ganz böse. Die Drohnen ändern das Bild: Endlich kann es auch die "ritterlichen" hohen Offiziere ganz hinten erwischen, nicht nur die kleinen Leute vorne. Huch, was da diese Leute schreien! Gleiches Risiko für alle! Das stammt doch noch aus den Zeiten von vor 2 Jahrhunderten, als man nach verlorener Schlacht als General dem Gegner mitten zwischen den gefallenen Soldaten seinen Säbel übergab und in Ehren nach Hause geleitet wurde.

Denuklearisierung leicht gemacht

Ziel sei die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel, betonte Kim in einem heute bekanntgewordenen Schreiben...

Das ist verhandlungstechnisch kein Problem. Der Süden hat keine Atomwaffen, auch die USA haben keine dort stationiert. Kim hat nach eigenen Angaben welche und sollte sie nach Ansicht der ganzen Weltgemeinschaft bitte sofort abrüsten.
Also kein Ding.

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