Ihre Meinung zu: Tödlicher Streit überschattet Wahl in Bangladesch

30. Dezember 2018 - 9:49 Uhr

Am Rande der Parlamentswahlen in Bangladesch sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Schon während des Wahlkampfes kam es immer wieder zu Gewalt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (2 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Ich weis jetzt

zu wenig über Land und Leute und um was genau es geht bei den Wahlen.
Nur diesen Satz finde ich erstaunlich.
" Rund 104 Millionen der etwa 160 Millionen Einwohner des südasiatischen Landes sind wahlberechtigt. Mehr als 1860 Kandidaten bewerben sich um insgesamt 300 Parlamentssitze. Ergebnisse werden am Montag erwartet. "

Da fällt mir sofort ein Land ein, was sich mal ein Beispiel an der Zahl nehmen könnte, um zu zeigen das oben auch gespart werden kann.

Unglaublich

Ob das nur bei Wahlen so zugeht? Ob die der Grund dafür sind?

Soweit ich gelesen habe hat bislang jeder in der Regierung Probleme damit, das Land zu alphabeisieren. Zwar gibt es eine Schulpflicht für alle für die Grundschulzeit, aber es fehlen immer noch Räume, Lehrer und Bücher - also so ziemlich alles, so dass die meisten Kinder die Grundschule ohne Abschluss verlassen.
Die Lücke fühlen dann alle möglichen Privatschulen - von kostenpflichtigen Privatschulen, über NGOs bis zu Koranschulen.

Dass da verschiedene Einflüsse aufeinander prallen ist wahrscheinlich.
Jedenfalls ist nach der Leistung der Regierungsparteien nicht ersichtlich, warum irgendjemand so viel Einsatz für sie zeigen sollte und sogar gewaltätig wird.

@Wenigfahrer "Zahl der Abgeordneten Bangladesch-Dtld"

Selbst im Kaiserreich waren es bei einer wesentlich durchdifferenzierteren Bevölkerung nur unter 400 Abgeordnete.
600 + Abgeordnete heißt, daß Massenphänomene auf die Führung eines solchen Hauses wirken, Aspekte individuellen Wirkens werden zurückgedrängt.

@Tada "Privatschulen füllen die Lücke"

Wie sie so sehr richtig nur in zunehmender Bedeutung aufzählen, sind in Bangladesh Koranschulen der Bedeutenste Faktor der Bildung. Die Eltern glauben sich damit eine Fahrkarte ins Paradies zu sichern. Die Koranschule ist in Bangladesh die billigste Methode sein Kind "voranzubringen", die Eltern sehen für ihr Kind die Möglichkeit als Koranlehrer oder Prediger ein Leben ohne schwere körperliche Betätigung zu führen.

merkwürdige Mentalität __Wahlen per "Do it myself" eben ?

"Vor einem Wahllokal im Bezirk Chittagong wurde laut Polizei ein Oppositioneller getötet, nachdem dieser zusammen mit anderen Aktivisten versucht habe, die Wahlzettel an sich zu reißen. Die Polizei habe geschossen, nachdem sie angegriffen worden sei."

"Isch mach mir die welt (hier die Wahlzettel), wie sie mir gefällt"__ Und dann noch die Polizei angreifen.

War der Typ high, oder was ? Was sollte diese Aktion denn bringen, & wohin wollte er mit den Zetteln eigentlich verschwinden wo überall Polizei vor Ort ist ? Laugh out loud !

Wäre hier in Deutschland der "Lacher des Jahres" (unter die "dümmsten Diebe der Welt", wenn so etwas bei Wahlen vorkäme !

@ 15:32 von Tammy Speed Mind

"War der Typ high, oder was ?"
.
Eher oder was.
Sehen Sie sich die Analphabetenquote und die Staatsreligion an, und welche extremistischen Lager es dort gibt.

@Theodortugendreich um 15:31Uhr

Ich stimme Ihnen absolut zu, auch wenn vermutlich manche Foristen in Ihrer Meinung sofort wieder eine "unbegründete" Anti-Islam-Einstellung "erkennen" werden. Vielleicht liegt ein Grund darin, daß man allgemein unter "Koran-Schule" falsche Vorstellungen hat? Eine "Koran-Schule" ist eben keine allgemeinbildende Schule, sondern soll die Kinder von Anfang an zu gläubigen Moslems erziehen, weshalb sie auch dem "Lehrer" ausgeliefert sind, Ich hatte das Glück in Kairouan durch private Bekanntschaft mit einem tunesischen Realschullehrer eine Koran-Schule betreten zu dürfen und lernte dabei nur Kinder kennen, die in dieser "Schule" Suren des Koran auswendig lernten, denn lesen und schreiben konnten sie nicht.

Darstellung: