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Chaos mit Ankündigung

Es geht nicht um irgendwelche bürokratischen Dinge - es geht um Menschenleben. In einer hochentwickelten und zugleich auch hochkomplexen Zivilisation wie auch UK kann man nicht einfach wie ein kleines Kind sagen, oh, ich lass jetzt alles hinfallen. Es ist tatsächlich bei einem harten Brexit für Wochen wenn nicht sogar Monate mit schwersten Beeinträchtigungen des gesamten täglichen Lebens im UK zu rechnen. Die britische Führungsschicht läßt gerade die Karre gegen Wand fahren, weil sie genau weiß, dass man in einer Notsituation nicht die Regierung wechselt, die neue könnte genauso wenig tun, müsste sich aber erst einarbeiten. So wird May, die zudem die Verantwortung denen zuschieben kann, die gegen den Vertrag stimmen, weiter an der Macht bleiben. Es wird jetzt natürlich erstmals Farbe bekannt, was ein harter Brexit wirklich bedeutet, um die Gegner des Vertrages praktisch zur Zustimmung zu zwingen. UK hat heute praktisch gar keine dritte Möglichkeit als den Vertrag oder den Untergang.

Ob das den Briten bewusst war

als sie das Kreuz bei "Leave" gemacht haben?

Dass die Regierung Notfallpläne macht, um das totale Chaos abzuwenden ...

@21:39 von Autograf

Der Anteil der EU am globalen Bruttosozialprodukt ist ca. 15% und sinkend. Technologisch führend ist sie auch nicht.
Natürlich spielt Geographie für GB noch eine große Rolle, man ist eben viel näher an Europa als sonstwo. Aber andere viel kleinere und geographisch isoliertere Staaten als GB, haben es geschafft auf der Weltbühne erfolgreich zu sein. Vom "Untergang" kann hier keine Rede sein.

rebrddr

"Aber andere viel kleinere und geographisch isoliertere Staaten als GB, haben es geschafft auf der Weltbühne erfolgreich zu sein."

Und welcher davon hat sich Knall auf Fall von seinem vorherigen Wirtschafts- und Zollgebiet abgenabelt?

@23:23 von karwandler

Und welcher davon hat sich Knall auf Fall von seinem vorherigen Wirtschafts- und Zollgebiet abgenabelt?

Effektiv, Australien, mit Eintritt GBs in die EWG.

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