Kommentare

Nun geschieht das wegen

Nun geschieht das wegen Nordstream und den dadurch entstehenden Druck der USA und Europa insbesondere der Ukraine und Polen?Ist da wirklich eine Freiwilligkeit hinter?Die USA wollen ihr Flüssiggas an den Mann bringen, Polen bietet dafür schon Terminals an.Die Ukraine sowie Polen würden Milliarden verlieren durch den Verlust der Weiterleitung und die USA werden ihr Flüssiggas nicht los!Es geht wie immer um Geld, nicht um Einstellung oder Ideale!Also Nüchtern betrachtet dürfte Nordstream somit kein Problem sein!Mal gespannt was von der Nüchternheit übrig bleibt!!

Ja kann man machen

" Schmid zeigte sich enttäuscht über die gegenwärtigen Beziehungen mit Russland, in denen es nicht vorangehe. "Wir führen weiter einen Dialog mit Russland. In der Substanz bewegt sich Moskau allerdings in entscheidenden Fragen - wie im Ukraine-Konflikt - nicht."

Nun die Ukraine und der Westen bewegt sich doch auch nicht, oder übersehe ich jetzt etwas.
Man baut unbeobachtet Stützpunkte und macht schnelle Eingreiftruppen und was noch alles.
Die Zeiten wo es gute Beziehungen zur RF gab sind vorbei, die kommen auch nicht wieder, das weis die RF genauso gut wie der Rest der Welt.
Weil von Beiden Seiten nicht gewollt, und die Sanktionen gehen ja endlos weiter und werden mehr.

Der Draht ist lange abgebrochen, sollte AKK kommen dann wird es noch schwieriger, den Ihre Äußerungen sind andere als sonst.
Die Transatlantiker und Falken sind auf dem Vormarsch, der Kalte Krieg war nur ganz kurz zu Ende, würde ich sagen.

Russland

Ich plädiere dafür, das man sich an beide Seiten nur mit bitte beredet und löst alles per Dialog friedlich wendet. Ansonsten sollte man sich überhaupt nicht einmischen und schon gar nicht Waffen liefern. Alles andere bedeutet Öl ins Feuer gießen.

Realismus und Prakmatismus

Wann immer das Thema Russland angesprochen werden melden sich Putin-Fans, die die Aufhebung aller Sanktionen und eine engere Bindung fordern.
Russland ist eine autokratische Hegemonialmacht, die in ihrem Umfeld destabilisierend wirkt (Ukraine, Moldawien, Georgien).
Genauso, wie die BRD und EU mit China, Türkei und Saudi-Arabien Handel treibt und kulturellen Austausch hat, sollte der allgemeine Handel und der kulturelle Austausch mit Russland weiterhin durchgeführt werden.
Die maßvollen und sehr selektiven Sanktionen sind da kein Hindernis.

Ob das wohl.....

wirklich wichtig ist? Die SPD steckt im gleichen Dilemma, wie früher einmal die CDU! Auch da gab es Zeiten, wo Adenauer oder Kohl sakrosankt waren! So schmerzlich es für die SPD als Partei auch sein mag, aber Helmut Schmidt hatte schon recht, als er meinte, daß man zum Arzt gehen solle, wenn man Visionen habe! Aber für Willy Brandt hat man eben schon ein Denkmal gebaut und tanzt immer noch darum herum. Mal ehrlich, was hat er denn schon an Visionen gehabt? Oder glauubt jemand, daß der wirtschaftliche und innenpolitische Zustand der DDR nur der SPD bekannt war? Brandt hat nur laut ausgesprochen, was eigentlich jeder wußte! Aber würde er das heute auch tun? Bei allen Ähnlichkeiten als "Macher" zwischen Schmidt und Schröder, gibt es aber große qualitative Unterschiede! Schmidt war zwar Realist, aber kein Phantast, der seine Ansichten auf passenden historischen Wertungen oder persönlicher Sympathie aufbaute! Die echte Freundschaft mit Giscard d´Estaing war Beweis genug!

Eine einheitliche Meinung nötig.

Es ist für Europa unverzichtbar mehrere leistungsfähige unabhängige Lieferanten von Energie, somit auch von Erdgas, zu haben. Dies um Preis und Liefersicherheit zu gewährleisten. Wenn dies nicht der Fall wäre würde Europa sich vollends in totaler Abhängigkeit begeben, wirtschaftlich, politisch und militärisch. Was dies bedeutet hat uns die Politik der letzten 2 Jahren gezeigt. Eine einheitliche Meinung in Deutschland wäre geboten.

>>„Die Zeiten wo es gute

>>„Die Zeiten wo es gute Beziehungen zur RF gab sind vorbei, die kommen auch nicht wieder, das weis die RF genauso gut wie der Rest der Welt.“<<

Sie vertreten exakt die in Russland seit gut 10 Jahren dominierende Lehre, dass es keine Entwicklung nach vorne mehr gäbe und es deshalb nur noch auf das „Bewahren der eigenen Stärke“ ankomme. Weil man ja von „Feinden“ umgeben wäre.
Dies ist die Basis jeden atoritären Machtanspruchs und es ist ein wirkliches Drama, dass nun ausgerechnet in den USA als gewollter oder ungewollter westlicher Führungsmacht ein Anhänger derselben Ideologie sitzt.
Hier werden im Namen der „Völker“ die Völker verkauft.

Konkret: Es wäre nichts leichter für Russland, gute Beziehungen zum „Westen“ aufzubauen. Nur haben daran die Oligarchen und Autokraten kein Interesse. Weil deren Macht schwinden würde. Da unterstützt man lieber autokratische Tendenzen im „Westen“. Gut fürs eigene Geschäft und auch eine Form der „Annäherung“. An den Autokratismus!

Mehr Pragmatismus ist angesagt

Man führe sich die Größe und militärische Stärke von Russland, China, USA vor Augen, bzw. die deutsche. Und dann ordne man die eigenen Weltrettungsphanthasien entsprechend ein. "Wandel durch Annäherung" war ein Erfolgsrezept, und weltweit geht in der Politik sehr viel über persönliche Beziehungen. Nur in Deutschland gelten solche Beziehungen als Zeichen der Unfähigkeit und Schwäche, und man bevorzugt den formaljuristischen Ansatz. Innenpolitisch kann man damit punkten, im Rest der Welt nicht.

Am 28. Dezember 2018 um 10:52 von friedrich peter...

" Es ist für Europa unverzichtbar mehrere leistungsfähige unabhängige Lieferanten von Energie, somit auch von Erdgas, zu haben. Dies um Preis und Liefersicherheit zu gewährleisten. "

Die Leitung hat doch nichts mit Europa zu tun, vom Süden kommen auch welche, die in der Türkei kommt auch zum tragen.
Einfach mal Gasmarkt und Wintershall nachlesen, Norwegen baut die Wirtschaft um und bereitet sich vor weil die Felder weniger werden. Nachbarland im Westen der Republik gehen die Felder auch zur Neige, machen dann nur noch Eigenbedarf.
Müssen dann einige Millionen Nutzer in den nächsten Jahren auf anderes Gas umgestellt werden.
Und Frankreich hat großes Interesse, hat also alles seinen Grund, weil im Hintergrund eben Dinge ablaufen die nicht groß publiziert werden.
Mal Welt bei der Welt oder Focus die Wirtschaftsdinge und Artikel lesen, dann wird einiges klarer.
Teures Flüssiggas ist nicht die Lösung, auch Polen will eine Gasleitung nach der anderen Seite bauen, gab es auch Artikel.

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