Ihre Meinung zu: Trump im Irak: Er kam, sah - und warb in eigener Sache

27. Dezember 2018 - 22:43 Uhr

Militärexperten forderten einen Besuch des US-Präsidenten bei Truppen im Krisengebiet schon lange. Nun war Trump im Irak, unterschrieb Wahlkampfkappen - und verstieß gegen militärische Regeln. Von Jan Bösche.

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Kommentare

Nur der Vertreter der Marke "Trump"

Es ging Trump im Irak nicht um Politik, denn Trump ist nur ein Selbstdarsteller und kein Politiker. Er will nicht diskutieren, er will nicht reden und schon gar nicht anderen Menschen zuhören müssen. Es stellt sich selbst dar, die Marke "Donald Trump".
Sein Land aber braucht mehr. Hoffen wir, dass es das in zwei Jahren auch wieder bekommt. Amerika braucht wieder einen echten Präsidenten.

Weltpolizei

Ich unterstützte die Stellung des Mr. Trump das USA die Weltpolizei weiterhin sein soll. Ich kann mich auch kaum dran erinnern, das jemand darum gebeten hatte in den meisten Fällen. Richtig: Ums eigene Land, dann um Kontinent kümmern.

Wahlkampf für Trump - dank solcher Meldungen

Kritik gab es aber, besonders an Details. So gaben Soldaten Trump rote Kappen zum Unterschreiben - Kappen aus dem Wahlkampf mit der Aufschrift "Make America Great Again". Militärische Regeln verbieten eigentlich eine solche Parteinahme.

Ganz niedlich. Höchste Zeit einen Sonderermittler einzusetzen, der diesen "Skandal" aufdeckt. War bestimmt von Trump inszeniert...

Ernsthaft, bei solchen Meldungen braucht Trump gar nicht erst Wahlkampf machen zu müssen. Das erledigen die Medien für ihn.

Den Amerikanern sind ihre Soldaten im Ausland heilig. Und wenn letztere sich dazu noch mit ihrem Präsidenten und dessen Leitspruch identifizieren, dann wird das wirken. Kann man sich ja selbst ausmalen wie Kritik (von wem eigentlich?) an solchen - wie ihr selbst schreibt - Details, bei den patriotischen US-Wählerinnen und US-Wählern ankommt.

Trump kommt so seiner zweiten Amtszeit immer näher. Und am Ende werden sich die Medien wieder fragen: Ja wie konnte das denn nochmals passieren?

Hier einmal etwas positives

was Trump sagt,ich sehe es so,aber das ist nun einmal meine Meinung.
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So sagte Trump, die Länder in der Region müssten sich selbst um die Probleme kümmern: "Die Leute müssen anfangen, ihre eigene Arbeit zu machen, und müssen dafür bezahlen. Wir können nicht weiter der Polizist der Welt sein. Wir wollen unser Land schützen."
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Ich denke Trump hat dort völlig Recht. Nur waren seine Vorgänger immer einer andern Ansicht.

" Im Schatten der Nacht ist

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Im Schatten der Nacht ist Präsident Trump in den Irak geflogen. Auf dem Rückweg legte er noch einen Zwischenstopp in Ramstein ein.
"

Im Irak melden sich Stimmen aus der Politik - Trump habe mit seinem Besuch die Souveränität des Iraks missachtet.
Offenbar gab es keine Absprache mit irakischen Politikern bezüglich seiner Einreise....getroffen hat er irakische Politiker ja auch nicht...

Wie war das mit seinem Besuch in Ramstein ?
Hat er da die Souveränität Deutschlands missachtet ?

Hat er sich als NICHT-EU-Bürger korrekt angemeldet & so ?

Oder ist er mit seinem Team einfach illegal in den deutschen Luftraum eingedrungen & hat dann illegal deutschen Boden betreten ?

Das wäre doch mal ein Thema für ARD-Journalisten bei der nächsten BPK...

Irak

Für Syrien hat Mr. President richtig entschieden: IS besiegt, also kein Grund mehr dort zu sein. Eigentlich sollte das auch für den Irak gültig sein oder welchen Grund für den Aufenthalt gibts dort noch?

Die USA würden als Natuon

Die USA würden als Natuon wieder respektiert. Das war ein seriöser Witz. Aber egal. Nach Trump wird aufgeräumt und alles wieder beim Alten, aber die Rolle des Weltpolizisten hat die USA nie gespielt, sondern die Rolle des Bösewichtes in weissen Kleidern (warum man diese gigantischen aussenpolitischen Fails der Jahre nach ca. 1948 nicht wahrnehmen will ist mir ein Rätsel).

Man kann allenfalls in Bezug zu 2, 3 Staaten davon sprechen, dass die USA ein bisschen gegengewirkt haben. Aber ich denke, die Zukunft ohne die USA sieht auch nicht schlecht aus. Die regionalen Super-Kräfte wie Russland oder China werden ja immer noch von der Nato oder dem Rest der Welt im Schach gehalten.

Wer sich ständig in andere

Wer sich ständig in andere nationale Interessen einmischt, macht die Welt unsicherer.
Dass Amerika davon Abstand nimmt, ist ein Beitrag zum Raushalten.
Damit wird dann bald auch klar werden, wessen Ideologien denn nun wirklich die Welt unsicherer machen....auch wenn das Ergebnis nicht überraschen wird.
Es geht nicht um Umerziehung der Welt, sondern nur noch um Verteidigung....so oder so ähnlich wird Trump das sehen.

Mr. Trump

So sehr ich auch kein Fan von dem Mr. Trump bin und auch seine Art nicht mag:
Schlimmer als seine Vorgänger ist er bislang keinsten falls, den einen Krieg hat er nirgends bislang noch angefangen. Für mich ist das viel wert. Wenn das so bis zu seinem Amtszeitende anhält, dann wäre er eher einer den wenigen guten Präsidenten von USA für mich.

Am 27. Dezember 2018 um 23:14 von leider geil

Nicht nur "sein Land".

Trump liefert auch unsere Demokratie aus. Und zwar an jene, die von Demokratie ebensowenig halten wie Trump.

Und ich betrachtet das immer mehr mit Entsetzen, dass da keine Instanz einschreitet, um diese Auslieferung zu stoppen.

Das ist schockierend!

@ 23:38 von derkleineBürger

Das Rufzeichen der Präsidentenmaschine ist bekanntlich Airforce One. Daraus sollte man schließen können, dass es sich um eine Maschine der US-Airforce handelt. Dem ist auch so. Ramstein ist bekanntlich eine US-Airforce-Base und damit in einem bestimmten Grad exterritorial. Wenn dort eine US-Airforce-Maschine, auch eine mit dem Rufzeichen Airforce One, landen möchte, dann bestimmt die Airbase darüber, es ist keine Einreise in Deutschland. Man sollte keine juristischen Probleme konstruieren, wo schon im Ansatz keine zu sehen sind. Abgesehen davon ist es ohne weiteres üblich, ausländischen Staatsoberhäuptern, also Leute mit diplomatischem Status, nicht nur Überflugsrechte sondern auch Fuel-Stop Landerechte zuzubilligen. Das ist einfach protokollarische Höflichkeit.

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