Ihre Meinung zu: Bereits neun Kältetote seit Oktober gemeldet

24. Dezember 2018 - 11:54 Uhr

Seit Oktober sind laut der Wohnungslosenhilfe neun Menschen, die auf der Straße lebten, vermutlich durch die niedrigen Temperaturen ums Leben gekommen. 2017 wurden im selben Zeitraum nur drei Kältetote erfasst.

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Kommentare

Kältetote und auch Wohnungslose .....

.... werden weiter zunehmen ! Aber so lange die Politik meint es würde uns unendlich gut gehen, ändert sich nichts ! Das sinnlose Geldausgeben , wie z.B. BER oder Stuttgart 21,
wird in der Politik ungebremst fortgesetzt !
Dabei sind die angeführten 2 Beispiele nur 2 von zigtausend in Politik und Beamtenschaft.
Das muss dringendst geändert werden.

es ist natürlich einfach

zu behaupten es gäbe zu wenig Schlafplätze
auch wenn es zum Zeitgeist passt, an allem Schuld zu sein
Obdachlose befragt gibt's als Antwort
1. man muß sich an die Hausordnung halten
2. es wird dort viel geklaut
ob diese Aussage jetzt repräsentativ ist, weiß ich nicht

12:31 von Peter Kock

Das sinnlose Geldausgeben , wie z.B. BER oder Stuttgart 21,
.
bei S21 wurde der Bürger befragt
entschied sich (ich versteh´s nicht) dafür aus
also was schlagen sie vor ?

Es ist Erschreckend

wie viele Obdachlose schon den Kältetod gestorben sind. In einem so reichen Land wie das unserer ist,dürfte so etwas garnicht geben. Wenn ich heute wieder einmal die Mönkeberg Strasse in Hamburg lang gegangen bin,da sind mir ca. 10 Obdachlose aufgefallen die in Hauseingängen Unterschlupf gefunden haben. Hier und dort habe ich Kleingeld in die Pappbecher geworfen,aber das reicht ja beileibe nicht.

"...neun Kältetote seit Oktober.." (bevor es kalt wurde)

Kältetote - ob nun aufgrund der Temperaturen, und/oder Aufgrund "sozialer Kälte", kann man getrost dahingestellt lassen.
Wie man es nimmt, strengere Gesetze gegen Obdachlosigkeit und Landstreicherei veränderten nicht nur das Klima weiter, sie kosteten auch Geld - und trotz dem sollte man dergleichen erwägen.
Das Liberale Paradigma, nachdem jeder seines Glückes Schmied ist, gilt zunehmend eben nur für Leute, die sich ein wärmend Feuerchen auch leisten können. Ganz weit oben bedarf es keines Hämmerchens, da kommt das Glück von allein (via Erbschaft oder Kapitalertrag) und unten fehlt es meist am Nötigsten, wie Hammer und Ambos, da bleibt die Esse kalt. Also kein Schmieden = kein Glück und das auf Dauer.

Bitte realistisch bleiben

@ Peter Kock:
Kältetote und auch Wohnungslose werden weiter zunehmen ! Aber so lange die Politik meint es würde uns unendlich gut gehen

Uns geht es doch gut. Schauen Sie sich doch mal in Russland um. Ich bin da geboren, da sind die Menschen wirklich arm. Wenn russische Obdachlose könnten, würden sie sofort nach Deutschland kommen.

Die Unterstützung für

Die Unterstützung für wohnungslose Menschen ist in erster Linie keine Frage von Charity, Spenden und Almosen. Wohnung, Essen und ein rudimentäres Auskommen sind Menschenrechte, von denen sich die Politik nicht durch Spendenaktionen und Charity-Veranstaltungen suspendieren kann, sondern für die sie verantwortlich zeichnet durch eine solide Sozial-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik.

@ Peter Kock 12:31 Uhr

"Das muss dringendst geändert werden."
Mit periodischen Wahlen sollen die Orgsane der Gesetzgebung ihre eigene Benachteiligung (besser; Vorteilsnahme beenden) auf den Weg bringen?
Das wird so nichts.

Die "Obdachlosen" gibt es

Die "Obdachlosen" gibt es nur, weil das kapitalistische Glaubenssystem die Leute bei der Stange halten will - es gibt viele Ausreden und Rechtfertigungen, um einen Sachzwang zu definieren, der uns davon abhält, ein vernünftiges Zusammenleben in existentieller Hinsicht zu ermöglichen. Ohne Leistungs-Druck, an dem offenbar die Obdachlosen scheitern. Man nimmt hier den Kältetod eines Menschen in Kauf, der eigentlich nicht wirklich Täter sondern Opfer seines Schicksals ist. Der Täter ist dieses gesamte System, in dem wir denken, es müsse so sein, wie es alles (!) ist.

12:31, Peter Kock

Das Obdachlosenelend lässt sich nicht damit erklären, daß der Staat zu viel Geld ausgäbe.

London zu Charles Dickens Zeiten beispielsweise war eine blühende, reiche Stadt. Gleichzeitig gab es unvorstellbares Elend.

Das lag nicht daran, daß zu viel Geld ausgegeben wurde, sondern daß Viele am Reichtum nicht teilhatten. An der Verteilung des Erwirtschafteten.

Nun die Welt

und auch Deutschland haben sich in den letzten 20 Jahren nicht zum besseren gewendet.
Wenn man nicht zu einer Gruppe gehört die eine Lobby hat, dann wird es sehr eng in dem reichen Deutschland.
Mir fallen da einige Dinge ein, die ich den Obdachlosen in Deutschland empfehlen könnte.

15:07, MaWo

>>@ Peter Kock 12:31 Uhr
"Das muss dringendst geändert werden."
Mit periodischen Wahlen sollen die Orgsane der Gesetzgebung ihre eigene Benachteiligung (besser; Vorteilsnahme beenden) auf den Weg bringen?
Das wird so nichts.<<

Wie würden Sie's denn machen?

Und inwiefern ist die behauptete Vorteilsnahme der gewählten Vertreter schuld an der Obdachlosigkeit?

15:08, OrwellAG

>>Die "Obdachlosen" gibt es nur, weil das kapitalistische Glaubenssystem die Leute bei der Stange halten will - es gibt viele Ausreden und Rechtfertigungen, um einen Sachzwang zu definieren, der uns davon abhält, ein vernünftiges Zusammenleben in existentieller Hinsicht zu ermöglichen.<<

Es handelt sich nicht um ein Glaubenssystem, sondern um ein Wirtschaftssystem. Welches durch das Privateigentum an den Produktionsmitteln definiert wird.

Dieses Wirtschaftssystem ist breiter gesellschaftlicher Konsens, denn sonst würde die Linkspartei nicht nur von mir und weiteren neun Prozent unserer Bevölkerung gewählt. Die Abschaffung des Kapitalismus können wir also, realistisch betrachtet, erst mal vergessen. Es gibt dafür nicht den Ansatz einer Mehrheit.

Ich kann mich allerdings entsinnen, daß in den 70ern das Obdachlosenproblem lange nicht so groß war wie heute. Die Wirtschaft ist aber seitdem gewachsen und das Wirtschaftssystem hat sich nicht geändert.

Food for thought...

@ Sisyphos3

"Obdachlose befragt gibt's als Antwort
1. man muß sich an die Hausordnung halten
2. es wird dort viel geklaut
ob diese Aussage jetzt repräsentativ ist, weiß ich nicht"

Es ist extremst selten das ich Ihnen mal Recht gebe, aber des Pudels Kern haben sie damit zumindest umrissen.
Es muß tatsächlich NIEMAND in Deutschland obdachlos sein, droht das oder ist es schon passiert geht man zu ner Behörde notfalls Polizei und es wird weitergeholfen. Okay, zuerst nur mit Notschlafplätzen aber bei guter "Führung" schließlich so etwas wie betreutes Wohnen und dann im Idealfall eine eigene Wohnung. Das Problem sind dann tatsächlich die Regeln denen sich unterworfen werden muß: Nicht klauen, keinen übermäßigen Alkoholkonsum, keine illegale Drogen, sittsames Verhalten etc.
Mir tuen die Menschen leid welche innerlich so zerrissen sind diese einfachen Sachen nicht auf die Kette zu bekommen und möchte darüber auch nicht urteilen.
So blöde es klingt, Obdachlosigkeit ist ein frei gewähltes Los.

Am 24. Dezember 2018 um 15:00 von andererseits

"Die Unterstützung für wohnungslose Menschen ist in erster Linie keine Frage von Charity, Spenden und Almosen. Wohnung, Essen und ein rudimentäres Auskommen sind Menschenrechte, von denen sich die Politik nicht durch Spendenaktionen und Charity-Veranstaltungen suspendieren kann, sondern für die sie verantwortlich zeichnet durch eine solide Sozial-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik."
#
#
Sind Sie es nicht immer, die unserer Regierung angeführt von Ihrer Frau Merkel eine menschliche und fürsorgliche Politik zuschreiben?
Viele meiner Freunde und ich haben in Frankfurt den Bürgermeister mit Briefen zugeschüttet, damit Nachts die S Bahnhöfe für die Obdachlosen geöffnet bleiben. Zur Zeit übernachten im S Bahnhof Hauptwache etwa 40 Menschen, davon gehen 10 eine geregelte Arbeit nach.
Wie lange dies noch zur Arbeit gehen, das ist fraglich, da keine Wohnung in Aussicht ist.
Für mich ist das ein Armutszeugnis für unsere Politiker.

>>Es muß tatsächlich NIEMAND

>>Es muß tatsächlich NIEMAND in Deutschland obdachlos sein, droht das oder ist es schon passiert geht man zu ner Behörde notfalls Polizei und es wird weitergeholfen. Okay, zuerst nur mit Notschlafplätzen aber bei guter "Führung" schließlich so etwas wie betreutes Wohnen und dann im Idealfall eine eigene Wohnung. Das Problem sind dann tatsächlich die Regeln denen sich unterworfen werden muß: Nicht klauen, keinen übermäßigen Alkoholkonsum, keine illegale Drogen, sittsames Verhalten etc.
Mir tuen die Menschen leid welche innerlich so zerrissen sind diese einfachen Sachen nicht auf die Kette zu bekommen und möchte darüber auch nicht urteilen.
So blöde es klingt, Obdachlosigkeit ist ein frei gewähltes Los.<<

Ich empfehle, den Namen "Dieter Puhl" zu googeln. Das ist der Leiter der Bahnhofsmission vom Bahnhof Zoo, der seit Jahrzehnten mit Obdachlosen arbeitet. Da finden Sie einige Interviews, Videos und Artikel.

"Frei gewähltes Los"?

So einfach ist das nicht.

@schiebaer45

"Hier und dort habe ich Kleingeld in die Pappbecher geworfen,aber das reicht ja beileibe nicht."

Da haben Sie recht. Geld ersetzt kein Dach über dem Kopf.

@fathaland slim

"Ich kann mich allerdings entsinnen, daß in den 70ern das Obdachlosenproblem lange nicht so groß war wie heute. Die Wirtschaft ist aber seitdem gewachsen und das Wirtschaftssystem hat sich nicht geändert."

Und ich gehe davon aus, dass seit den 70ern auch die Ausgaben für die Obdachlosenhilfe und die Strukturen derselben deutlich verbessert wurden.

Einfach das Wirtschaftssystem (das ja bei uns nicht der blanke Kapitalismus ist) dafür verantwortlich machen zu wollen, erscheint mir extrem simplifizierend und nur ideologisch bedingt. Leider nicht logisch bedingt ...

um 15:53 von fathaland slim

>>
Dieses Wirtschaftssystem ist breiter gesellschaftlicher Konsens, denn sonst würde die Linkspartei nicht nur von mir und weiteren neun Prozent unserer Bevölkerung gewählt. Die Abschaffung des Kapitalismus können wir also, realistisch betrachtet, erst mal vergessen. Es gibt dafür nicht den Ansatz einer Mehrheit.
<<

Dass Sie die Linke wählen, das wundert mich nun in der tat. Denn die haben nun überhaupt kein Konzept für ein wie auch immer geartetes Wirtschaftssystem, sondern wollen immer nur an Symptomen herumdoktern. Bevor man darüber diskutiert, wer über die Produktionsmittel verfügt, sollte man erst einmal sicherstellen, dass vorhandene erhalten bleiben und zumindest erneuert werden. Anders ausgedrückt: Man kann nicht alles konsumieren, was produziert wird, sondern man muss einen Teil für die zukünftige Produktion bereitstellen (die Formel der Volkswirte S=I). "Arme" hätten nichts von einem Anteil an den Produktionsmitteln, wen sie ihn nicht konsumieren dürften.

Am 24. Dezember 2018 um 15:58 von Tretschko

"Obdachlosigkeit ist ein frei gewähltes Los."
#
#
Wenn Sie das sagen, dann wird das wohl Stimmen.
Ahnungslosigkeit ist ein auch frei gewähltes Los.

15:53 von fathaland slim

15:08, OrwellAG

>>Die "Obdachlosen" gibt es nur, weil das kapitalistische Glaubenssystem die Leute bei der Stange halten will - ........... abhält, ein vernünftiges Zusammenleben in existentieller Hinsicht zu ermöglichen.<<

Es handelt sich ..... um ein Wirtschaftssystem. Welches durch das Privateigentum an den Produktionsmitteln definiert wird.

Dieses Wirtschaftssystem ist breiter gesellschaftlicher Konsens, denn sonst würde die Linkspartei nicht nur von mir und weiteren neun Prozent unserer Bevölkerung gewählt. Die Abschaffung des Kapitalismus können wir also, realistisch betrachtet, erst mal vergessen. Es gibt nicht den Ansatz einer Mehrheit.

Ich kann mich allerdings entsinnen, daß in den 70ern das Obdachlosenproblem lange nicht so groß war wie heute. Die Wirtschaft ist aber seitdem gewachsen und das Wirtschaftssystem hat sich nicht geändert.

Food for thought...
///
*
*
Selbst im Bundesland Bremen konnte man vor 1968 Verträge per Handschlag abschließen.
*
Than Shit happens.

Neun Kältetote...

...und das in der Heißzeit.

@ fathaland slim

"Ich empfehle, den Namen "Dieter Puhl" zu googeln. Das ist der Leiter der Bahnhofsmission vom Bahnhof Zoo, der seit Jahrzehnten mit Obdachlosen arbeitet. Da finden Sie einige Interviews, Videos und Artikel.
"Frei gewähltes Los"?
So einfach ist das nicht."

Mag sein das die Aussage womöglich etwas überspitzt rüberkommt und der Bahnhof Zoo wird sicherlich nicht mit unserem beschaulichem Sauerland (NRW) vergleichbar sein.
Dennoch kenne ich persönlich einen Fall wo das frei gewählte Los mehr als stimmt. Überigens nicht nur ein Drama für den Betroffenen sondern auch für die Familie - die haben alles, eigentlich noch mehr getan um die Sache wieder zu richten. Der konnte einfach nicht mehr und zog das Leben an der Kölner Domplatte vor - Hauptgrund war wohl der Alkohol, aber auch da kann geholfen werden.
Hätte so nie laufen dürfen ist es aber - Möglichkeiten gabs genug, der schlug jede Hilfe aus.

15:28 von wenigfahrer ...Nun die Welt...

und auch Deutschland haben sich … Fragwürdige Argumentationen nehmen eindeutig zu in Deutschland.
Armut und vor allem Obdachlosigkeit haben neben der Einkommensarmut durchaus auch andere Ursachen - abgesehen davon, das beides keine neuen Probleme sind, beide gibt es als Erscheinungen vermutlich schon seit beginn der Sesshaftigkeit.
Die durch die französische Besatzung 1813 Vertriebenen Hamburgs waren auch "Arme", aber ihre Toten hat nicht die Armut getötet sondern die Obdachlosigkeit die durch Gewalt hervorgerufen wurde.... Mehr Mittel allein sind kein Allheilmittel, bei Armutswanderung, Suchterkrankungen oder Debilität, zieht die Armutsplattitüde immer nur zum Teil.

16:31, DrBeyer

>>Und ich gehe davon aus, dass seit den 70ern auch die Ausgaben für die Obdachlosenhilfe und die Strukturen derselben deutlich verbessert wurden.

Einfach das Wirtschaftssystem (das ja bei uns nicht der blanke Kapitalismus ist) dafür verantwortlich machen zu wollen, erscheint mir extrem simplifizierend und nur ideologisch bedingt. Leider nicht logisch bedingt ...<<

Und wie erkären Sie dann den Anstieg von Obdachlosigkeit und sichtbarer Armut?

@OrwellAG, 15.08h

Wo gibt es keine Obdachlosen?

Vielleicht im Sozialismus, da dort Einweisungen in Lager möglich sind.

Bei uns werden viele Obdachlosenunterkünfte aus mannigfachen Gründen von den Bedürftigen einfach abgelehnt.

15:53 von fathaland slim

«Ich kann mich allerdings entsinnen, daß in den 70ern das Obdachlosenproblem lange nicht so groß war wie heute. Die Wirtschaft ist aber seitdem gewachsen und das Wirtschaftssystem hat sich nicht geändert.

Food for thought…»

Meine Gedanken erhalten beim Thema "Obdachlosigkeit" und deren Folgen immer die gleiche Nahrung:

Der vollkommen verfehlte Ansatz der Politik aus den 1980/90-ern (auf allen Ebenen: Bund, Länder, Kommunen), "Wohnen" als "Wirtschaftsgut" immer stärker dem Gewinnstreben der Marktmechanismen zu überlassen.

Die Voraussetzungen zu schaffen, dass "bezahlbarer" Wohnraum für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden kann (auch durch "den freien Markt"), ist wohl die grundlegendste Aufgabe staatlicher Institutionen (neben Gesundheitsversorgung).

Bei Obdachlosen fallen dann beide Mängel für die Betroffenen in eklatanter Weise zusammen.

Zunehmende "Wohnschwierigkeiten" bergen sehr viel "sozialen Sprengstoff". Und ich sehe nirgendwo Entschärfer ihre Arbeit tun …

re boris.1945

"Selbst im Bundesland Bremen konnte man vor 1968 Verträge per Handschlag abschließen.
*
Than Shit happens."

Weder im Bundesland Bremen noch sonstwo konnte man per Handschlag rechtssichere Verträge abschließen.

Aber mit der krampfhaften Obsession, dass "die 68er" alles verschlechtert haben, kann man sich sowas einbilden.

PS. Wo ist doch gleich der Bezug zum Thema Obdachlose?

das wundert mich jetzt überhaupt nicht

in einer Gesellschaft, in der ich täglich lese, dass Armut grundsätzlich selbst verschuldet ist, muss das natürlich auch für Obdachlosigkeit gelten.
Mir hat man als Kind auch beigebracht, auf Wohnsitzlose herunterzuschauen ("Penner, Säufer, Tagediebe"). Insofern ist mir diese Haltung bei Kindern und Jugendlichen noch nachvollziehbar. Aber wie bei so vielen anderen Dingen scheint es auch bei diesem Thema so zu sein, dass Mensch nicht fähig ist, durch eigene Beobachtung und Bewertung dazu zu lernen.
Nichts ist in diesem Lande einfache, als verachtet zu werden. Man wähle sich eine beliebige Minderheit aus und schließe sich ihr an. Wobei noch nicht mal das freiwillig geschehen muss.
Frohe Weihnachten.

16:40 von Boris.1945

«Selbst im Bundesland Bremen konnte man vor 1968 Verträge per Handschlag abschließen.»

Darf ich diese Aussage so verstehen, Sie seien der Meinung, Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum sähe heutzutage besser aus, es gäbe weniger Obdachlosigkeit, wenn mehr Verträge per Handschlag geschlossen würden ("wie vor 1968")?

«Than Shit happens.»

Welcher Dreck ist denn ("damals 1968") bzgl. Wohnraum geschehen?

Und man sagt meist: "Then shit happend".
Wenn man den Dreck beschreiben mag, der sich in der Vergangenheit ereignete …

@ 17:11 von karwandler

"Weder im Bundesland Bremen noch sonstwo konnte man per Handschlag rechtssichere Verträge abschließen."

Ähem, andere Meinung Jüncke:
Zunächst sprach der von Ihnen angesprochene Forist lediglich von Verträgen - die Rechtssicherheit steht wie immer auf einem ganz anderen Blatt.

Und hinsichtlich 'Handschlag': Wir wissen doch beide, dass Verträge gemeinhin in der Regel nicht der Schriftform bedürfen ...

Den von Ihnen monierten fehlenden Bezug zum hier diskutierten Thema haben Sie allerdings mit dem Begriff 'Obsession' trefflich beschrieben.

16:48, Tretschko

>>Dennoch kenne ich persönlich einen Fall wo das frei gewählte Los mehr als stimmt. Überigens nicht nur ein Drama für den Betroffenen sondern auch für die Familie - die haben alles, eigentlich noch mehr getan um die Sache wieder zu richten. Der konnte einfach nicht mehr und zog das Leben an der Kölner Domplatte vor - Hauptgrund war wohl der Alkohol, aber auch da kann geholfen werden.
Hätte so nie laufen dürfen ist es aber - Möglichkeiten gabs genug, der schlug jede Hilfe aus.<<

Alkoholkrankheit ist eine schwere, tödlich verlaufende Krankheit. Eine Krankheit, die körperliche, geistige und soziale Symptome hat.

Das mag wie frei gewählt aussehen, ist aber das Gegenteil.

Der von mir erwähnte Dieter Puhl beschreibt in einem Interview, daß der Obdachlosigkeit eigentlich immer Jahre sozialer Auffälligkeit vorausgehen. Ruhestörung, Sachbeschädigung, Verwahrlosung, aggressives Verhalten, die ganze Palette.

Zum Thema Handschlag.

Es ist zwar Themenabweichung par excellence, aber die wenigsten meiner Verträge liegen in Schriftform vor. Und das fünfzig Jahre nach '68.

@ fathaland slim 15:30 Uhr

"Wie würden Sie's denn machen?"
JEDER wird zur Steuerabgabe UND zur Sozialabgabe herangezogen.
"Und inwiefern ist die behauptete Vorteilsnahme der gewählten Vertreter schuld an der Obdachlosigkeit?"
Weil z.B.die gewählten Vertreter (des Volkes) dieses zur eigenverantwortlichen Alterssicherung ermahnen, sich selber dieser Eigenverantwortung entziehen. Dies sogar entgegen der simpelsten Mathematik.
Zudem mit der Macht ihrer Gesetzgebungszustimmung diese Abnormität zustimmen.Krass formuliert, also zu Unbedarft für eine Eigenverantwortung sind.

@fathaland slim: Krankheit

Statistiken zeigen eine sehr deutliche Korrelation zwischen Obdachlosigkeit und Schädel-Hirn-Trauma. Es ist sowohl der Anteil der Obdachlosen unter den Schädel-Hirn-Traumatikern als auch der Menschen mit Schädel-Hirn-Träume unter den Wohnsitzlosen signifikant erhöht. Die Zusammenhänge sind gar nicht schwer zu verstehen, wenn es einem ein Bedürfnis ist.
Aber natürlich ist "der hat halt gesoffen, dann ist er abgestürzt, und jetzt will er es gar nicht mehr anders" die deutlich komfortablere Betrachtungsweise. Im Vergleich zum Wohnsitzlosen Penner kann sich sogar der ansonsten nicht auf Rosen gebettete noch jemandem überlegen fühlen.

16:44, JanRos

>>Neun Kältetote...
...und das in der Heißzeit.<<

Eine dem ernsten Thema unangemessene Albernheit.

16:55 von fathaland slim

16:31, DrBeyer

>>Und ich gehe davon aus, dass seit den 70ern auch die Ausgaben für die Obdachlosenhilfe und die Strukturen derselben deutlich verbessert wurden.

Einfach das Wirtschaftssystem (das ja bei uns nicht der blanke Kapitalismus ist) dafür verantwortlich machen zu wollen, erscheint mir extrem simplifizierend und nur ideologisch bedingt. Leider nicht logisch bedingt ...<<

Und wie erkären Sie dann den Anstieg von Obdachlosigkeit und sichtbarer Armut?
////
*
*
Wo Sie gerade wieder ERklärungen fordern.
*
Weshalb sollte es Obdachlosen in den von Ihnen favorisierten Sozialismus besser gehen.
*
Weil Ihre Freiwilligkeit auf jeden Fall beschnitten wird?
*
Denn wirtschaftlich können Sie da doch auf keinen Fall überholen.-

17:20 von schabernack

16:40 von Boris.1945

«Selbst im Bundesland Bremen konnte man vor 1968 Verträge per Handschlag abschließen.»

Darf ich diese Aussage so verstehen, Sie seien der Meinung, Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum sähe heutzutage besser aus, es gäbe weniger Obdachlosigkeit, wenn mehr Verträge per Handschlag geschlossen würden ("wie vor 1968")?

«Than Shit happens.»

Welcher Dreck ist denn ("damals 1968") bzgl. Wohnraum geschehen?

Und man sagt meist: "Then shit happend".
Wenn man den Dreck beschreiben mag, der sich in der Vergangenheit ereignete …
////
*
*
Neue-Heimat-Affäre
Am 8. Februar 1982 erschien ein Bericht im Spiegel,[1] in dem aufgedeckt wurde, dass sich mehrere Vorstandsmitglieder unter der Führung von Albert Vietor persönlich, zum Teil auch direkt an den Mietern, bereichert hatten.
*
Das lag nicht ein einem s oder d, aber es lenkt auch nicht richtig ab.

17:43, frosthorn

>>Im Vergleich zum Wohnsitzlosen Penner kann sich sogar der ansonsten nicht auf Rosen gebettete noch jemandem überlegen fühlen.<<

Leider sehr wahr, so bitter wie es ist.

Viele Menschen meinen, sie würden sich erhöhen, wenn Sie auf andere herabblicken.

17:43 von frosthorn

@fathaland slim: Krankheit

Statistiken zeigen eine sehr deutliche Korrelation zwischen Obdachlosigkeit und Schädel-Hirn-Trauma. Es ist sowohl der Anteil der Obdachlosen unter den Schädel-Hirn-Traumatikern als auch der Menschen mit Schädel-Hirn-Träume unter den Wohnsitzlosen signifikant erhöht. Die Zusammenhänge sind gar nicht schwer zu verstehen, wenn es einem ein Bedürfnis ist.
Aber natürlich ist "der hat halt gesoffen, dann ist er abgestürzt, und jetzt will er es gar nicht mehr anders" die deutlich komfortablere Betrachtungsweise. Im Vergleich zum Wohnsitzlosen Penner kann sich sogar der ansonsten nicht auf Rosen gebettete noch jemandem überlegen fühlen.
////
*
*
Das erklärt aber keine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

17:39 von fathaland slim

«… aber die wenigsten meiner Verträge liegen in Schriftform vor.»

Der beste Mietvertrag, den ich je hatte, beruhte auch nur auf Handschlag.

Jetzt zum Thema "Obdachlosigigkeit" fällt mir wieder ein, dass ja auch Sie zu denen gehören, die "von Vertreibung" aus Ihrer Wohnung durch "Wohnraum-Umgestaltung" bedroht sind. Ist denn da schon irgendetwas entschieden …? Obdachlosigkeit werden Sie kaum anheim fallen, aber angenehm ist so eine Situation sicher nicht …

Und dann fällt mir zu Weihnachten auch noch ein, dass ich doch sehr hoffe, Ihre Mutter hat sich von ihrem Verkehrsunfall und dem Oberschenkelhalsbruch so gut wie möglich erholt. Ist in so einem hohen Alter leider oftmals ja nicht der Fall …

17:46 von fathaland slim

16:44, JanRos

>>Neun Kältetote...
...und das in der Heißzeit.<<

Eine dem ernsten Thema unangemessene Albernheit.
///
*
*
Ähnlich dem "Heilung durch S.2."

17:53 von Boris.1945

«Neue-Heimat-Affäre
Am 8. Februar 1982 erschien ein Bericht im Spiegel …»

Ich weiß grundsätzlich (nicht in jedem Detail), was sich damals mit der "Neuen Heimat" ereignete. Aus geschichtlichem Rückblick, ich war 1982 erst 16/17 Jahre alt.

Aber das geschah nicht 1968, und mit Vertragsabschlüssen per Handschlag hatte es auch nichts zu tun …

15:00 von andererseits

durch eine solide Sozial-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik.
.
Arbeitsmarkt ....
das hilft bei Obdachlosen / Stadtstreichern
nen Arbeitsplatz anzubieten ?

bietet unser Sozialstaat nicht ne Wohnung, Essen, Kleidung, Arzt ...
sogar die Schule kostet nichts

was soll oder muß man noch tun ?

17:11 von karwandler

re boris.1945

"Selbst im Bundesland Bremen konnte man vor 1968 Verträge per Handschlag abschließen.
*
Than Shit happens."

Weder im Bundesland Bremen noch sonstwo konnte man per Handschlag rechtssichere Verträge abschließen.

Aber mit der krampfhaften Obsession, dass "die 68er" alles verschlechtert haben, kann man sich sowas einbilden.

PS. Wo ist doch gleich der Bezug zum Thema Obdachlose?
///
*
*
Sollte es wirklich Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, das ein Ihnen genhemer Forist auf den ich antwortete 16:55 bemerkte das es Obdachlosigkeit um 1970 nicht gegeben habe.
*
Oder nur ideologisch verdrängt?

@Tretschko 15.58

"So blöde es klingt, Obdachlosigkeit ist ein frei gewähltes Los"

Das stimmt nur für Wenige. Ich arbeite ehrenamtlich in der Wohnungslosenhilfe. Da gibt es z.B. den jungen Mann, der im Wald lebt, bei jedem Wetter. Der trinkt nicht und nimmt keine Drogen, kann aber keine Leute um sich dauerhaft ertragen. Jetzt ist er zumindest so weit, dass er ein Notfallzimmer bewohnt und sich einigermaßen mit den andern arrangiert.Der hat sicher ein tiefer sitzendes psychisches Problem, aber ich bin kein Psychologe und so nah lässt er Keinen an sich ran. Sie sehen-siegt aus wie selbst gewählt, ist es aber mitnichten.

Allen hier, die auch für Obdachlose mal ein offenes Ohr, in paar Minuten Zeit und Zuwendung aufbringen, frohe Weihnachten!

@ 16:16 tagesschlau2012

Es ist erstaunlich, dass ich in den Kommentaren meist als Linksradikaler verschrien werde und dann wieder als Merkel-Fan... Ich bleibe bei meiner Aussage: Obdachlosigkeit bekämpft man nicht, indem man Charity-Veranstaltungen vermehrt (so sinnvoll sie zur Unterstützung sein mögen) und auch nicht, indem man Wohnungslose verunglimpft, wie das in manchen Kommentaren hier geschieht, sondern indem man vernünftige Sozial-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik betreibt. Da sehe ich viele Lücken und viel Nachholbedarf und bin da alles andere als ein Anhänger unserer Kanzlerin und ihrer Union.

re boris.1945

"Neue-Heimat-Affäre
Am 8. Februar 1982 erschien ein Bericht im Spiegel,[1] in dem aufgedeckt wurde, dass sich mehrere Vorstandsmitglieder unter der Führung von Albert Vietor persönlich, zum Teil auch direkt an den Mietern, bereichert hatten."

Erst Vertrag mit Handschlag, jetzt Neue Heimat - gespannt wartet das Publikum, ob Sie im Lauf des Tages wohl noch einen Beitrag rausschrauben, der irgendwie mit Obdachlosigkeit und Kältetoten zu tun hat.

Oder geht es wie üblich weiter, dass Sie das Forum lediglich zur Offenbarung Ihrer persönlichen Befindlichkeiten benutzen?

@Boris.1945

"Das lag nicht an einem s oder d, aber es lenkt auch nicht richtig ab"
Warum nur kann ich Ihre Beiträgen meist nicht verstehen. Was bitte wollen Sie uns sagen?

17:42 von MaWo

«"Und inwiefern ist die behauptete Vorteilsnahme der gewählten Vertreter schuld an der Obdachlosigkeit?"

«JEDER wird zur Steuerabgabe UND zur Sozialabgabe herangezogen.
Weil z.B.die gewählten Vertreter (des Volkes) dieses zur eigenverantwortlichen Alterssicherung ermahnen, sich selber dieser Eigenverantwortung entziehen.»

Erstens: Es gibt keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen (von Politikern) mehr gezahlten Steuern & Sozialabgaben mit Wohnraumsituation & Obdachlosigkeit.

Zweitens: Es kämen keine Milliarden von Euro zusammen, wenn ca. 700 Abgeordnete im Bundestag + denen in den Landtagen "mehr zahlten".
Und Steuern zahlen sie nach den gleichen Vorgaben, die auch für alle anderen gelten.

Drittens: Woher wissen Sie, wie Politiker privat für ihre Altersabsicherung vorsorgen? Vier oder acht Janre Bundestag wird nicht vom automatischen Altersruhesitz: "Haus im Grünen am See" gefolgt …

@fatherlandslim Die Leute

@fatherlandslim
Die Leute können es nennen wie sie wollen, das, was hier tatsächlich als beste weil "alternativlose" Form eines Gesellschaftssystem verkauft werden will, ist nichts weiter als eine Etappe beständiger Verbesserungen des existentiellen Überlebenssystems der Gesellschaft-. Meiner Meinung nach, ist es genau dieses Glaubenssystem, dass "alles so bleiben muss wie es ist", und das Schwarz Weiss Denken - pardon - es ist leider ein Teil davon: Als ob das Abschaffen des reinen Kapitalismus nun Sozialismus bedeuten soll, oder "keiner stellt mehr Waren her". Also ich denke da zumindest viel weiter und anders drüber nach. Immerhin hängt unser Schicksal als Einzelner momentan total an einer Arbeit, egal wie diese geartet ist - was ja hinzu kommt als dicke Infragestellung des Glaubens, wir bräuchten nichts mehr verändern. Ein künstliches Erschaffen von Arbeit in einer endlichen Welt erscheint mir jedenfalls absurd.

15:58 von Tretschko

in einer Gesellschaft zu leben bedeutet eben auch sich zu integrieren und anzupassen
wer im Wald lebt - extrem gesprochen - kann (fast) machen was er will
in einer Wohnung ist es halt nicht üblich im gemeinschaftlichen Treppenhaus zu urinieren oder dort Flaschen zu zerschlagen
sie schrieben es ja
aber wie will man das ändern, selbst solche Minimalforderungen scheinen zu viel

17:49 von Boris.1945

«Weshalb sollte es Obdachlosen in den von Ihnen [@fathaland slim] favorisierten Sozialismus besser gehen.»

Nun lösen Sie sich doch mal von Ihrer Sozialismus-Obession.

Eine Gesellschaft der "absoluten" Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle seine Mitglieder wird es niemals geben.

Das ist auch nicht das Ziel von Sozialismus. Sozialismus ist das in einem Wort zusammengefasste Bestreben politisch-gesellschaftlicher Kräfte, Gesellschaften so zu gestalten, dass möglichst wenig Menschen "durch Raster fallen", und dann u.a. durch Arbeits-, Wohungslosig- und Perspektivlosigkeit bedroht und betroffen sind.

Mit sozialistisch-kommunistischen Diktaturen à la Ex-DDR, Ex-UdSSR,
Ex-Rote-Khmer, Venezuela, und wo sonst noch überall … hat das nichts,
nix, gar nix zu tun.

Obsessionen verengen Blickwinkel, verringern problembezogenes Denken, machen Leben unnötig schwierig, die mit mehr Gelassenheit und Offenheit deutlich freudvoller sein könnten. Nicht nur zur Weihnachtszeit …

17:56, schabernack

>>Jetzt zum Thema "Obdachlosigigkeit" fällt mir wieder ein, dass ja auch Sie zu denen gehören, die "von Vertreibung" aus Ihrer Wohnung durch "Wohnraum-Umgestaltung" bedroht sind. Ist denn da schon irgendetwas entschieden …? Obdachlosigkeit werden Sie kaum anheim fallen, aber angenehm ist so eine Situation sicher nicht<<

Das geht jetzt in die zweite und letzte Instanz. Drücken Sie uns die Daumen.

>>Und dann fällt mir zu Weihnachten auch noch ein, dass ich doch sehr hoffe, Ihre Mutter hat sich von ihrem Verkehrsunfall und dem Oberschenkelhalsbruch so gut wie möglich erholt. Ist in so einem hohen Alter leider oftmals ja nicht der Fall …<<

Sie hat sich erstaunlich gut erholt und sogar noch eine weitere Operation hinter sich. Darminfarkt. So was gibt es. Da rief mich der Arzt nachts an und meinte, ich müsste mit dem Schlimmsten rechnen. Und heute Abend feiern wir Heiligabend zusammen. Ganz erstaunlich für eine Neunzigjährige.

Auch Ihnen frohe Festtage!

um 18:05 von schabernack

>>
Ich weiß grundsätzlich (nicht in jedem Detail), was sich damals mit der "Neuen Heimat" ereignete. Aus geschichtlichem Rückblick, ich war 1982 erst 16/17 Jahre alt.

Aber das geschah nicht 1968, und mit Vertragsabschlüssen per Handschlag hatte es auch nichts zu tun …
<<

Jedenfalls war die Neue Heimat ein Gewerkschaftsunternehmen und keins der SPD, wie uns der Forist Boris immer wieder weißmachen will. Sie zigtausend sonstigen Pleiten zählen dann überhaupt nicht, wenn derart vollideologisch unterwegs ist.

re boris.1945

"Sollte es wirklich Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, das ein Ihnen genhemer Forist auf den ich antwortete 16:55 bemerkte das es Obdachlosigkeit um 1970 nicht gegeben habe."

Erstens hat weder ein mir genehmer noch ein mir ungenehmer Forist solches behauptet.

Und hätte er es wäre zweitens eine Antwort darauf mit bremischen Handschlag-Verträgen immer noch kompletter Unsinn.

Haben Sie anscheinend immer noch nicht gemerkt.

17:11 von karwandler

schon mal was von dem begriff der ehrbaren kaufmanns gehört? offenbar reicht es nicht soweit

18:10 von Boris.1945

"Sollte es wirklich Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, das ein Ihnen genhemer Forist auf den ich antwortete 16:55 bemerkte das es Obdachlosigkeit um 1970 nicht gegeben habe."

Dies hat der geschätzte Forist in seinem Kommentar von 16:55h nicht behauptet.

Bitte bei der Wahrheit bleiben und keine perfiden Unterstellungen fabrizieren.

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