Ihre Meinung zu: Zuwanderungsgesetz: Handwerk hofft - Kommunen zweifeln

20. Dezember 2018 - 10:02 Uhr

Eine Linderung des Fachkräftemangels erhoffen sich Industrie und Handwerk, vor Illusionen warnen die Kommunen - die Erwartungen an das neue Einwanderungsgesetz liegen weit auseinander.

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Kommentare

Zuwanderung

Ich meine die Gesellen- und Meisterbriefe aus vielen Ländern außerhalb der EU werden gar nicht anerkannt, dann gibts eventuelle Sprachprobleme. Wie soll das von statten gehen?

Das Einwanderungsgesetz ist

Das Einwanderungsgesetz ist wichtig für unseren Arbeitsmarkt (natürlich unter Berücksichtigung von Mindestlohn sowie stabilen und fairen Arbeitsbedingungen), aber viel wichtiger für unsere Gesellschaft und deren Integrationsbemühungen und für so manche engagierte Menschen mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund. Und wer schnell mit den üblichen ablehnenden Reflexen kommt, sollte sich die Details mal zu Gemüte führen - und wenn das nicht hilft, vielleicht die erstaunliche Tatsache, dass selbst Seehofer für dieses Gesetz ist.

Unverständlicher Schritt in eine fragwürdige Richtung

Ich wünsche mir eine Initiative zur Ausbildung der Menschen, die bereits in Deutschland leben, zu Fachkräften. Nicht jeder mag dafür geeignet sein, aber ungenutztes Potential gibt es mehr als genug.
.
Der Abzug von Fachkräften aus anderen Ländern ist der falsche Weg.
.
Was wird wohl das Ergebnis dieses Gesetzes sein?
- Lohndumping
- viele arbeitslose weil unterqualifizierte Einheimische, die niemand mehr ausbildet
- Destabilisierung der Herkunftsländer der externen Fachkräfte
- teilweiser Abfluss der Löhne und Gehälter in die Herkunftsländer, so dass der Binnenkonsum in Deutschland leidet
.
Alles in allem kein Grund zum Jubeln, sondern ein neuer unverständlicher Schritt in eine fragwürdige Richtung.

Jahrzehnte lang, hat die

Jahrzehnte lang, hat die Industrie und Handwerk und deren Wirtschaftverbände, jährlich schon von Bundeskanzler Kohl vorgebetet bekommen, dass die Ausbildung von Facharbeitern und das Bereitstellen entsprechender Arbeitsplätzen unbedingt vermehrt und für die Zukunft der deutschen Wirtschaft unabdingbar sind. Aber die Herren saßen auf dem hohen Ross und sagten, dass sich Ausbildung für sie nicht mehr rentieren würde, egal was das für die jun Arbeitnehmer bedeutete. Nun heulen die Herrschaften erst herum, um sich dann mit Hilfe der Legislativen bequehmst einfach neue Gesetze anschalten zu lassen, die unsere bisherigen außer Kraft setzen, um sich dann einfach Einwanderer kommen lassen und sich so aus der selbstgemachten prekären Lage zu ziehen. Dabei ist der garantierte Effekt auf unsere Gesellschaft völlig unwichtig, Hauptsache diese Wirtschaftskapitäne können sich in diesem Nachtwächterstaat ganz nach Gutsherrenart bedienen und lassen entsprechend nur zu ihrem Vorteil schalten und walten

Ablenkungsmanöver - es gibt genug Arbeitskräfte in der EU

"Landsberg drängte zudem darauf, die 232.600 erwerbslosen Personen unter 25 Jahren nachzuqualifizieren. "Auch im EU-Ausland wie Spanien und Griechenland mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, gibt es noch ein hohes Potenzial, diese Personen in Deutschland weiter zu qualifizieren."

Richtig!

Die Jugendarbeitslosigkeit in der EU im Oktober 2018
(Arbeitslose 15-24-Jährigen als Anteil der Erwerbspersonen der gleichen Altersklasse. )
u.a.:
Griechenland 36,8%
Spanien 34,9%
Italien 32,5%
Frankreich 21,5%

Es gibt mehr als genug arbeitslose Arbeitskräfte in der EU.
Da braucht es kein zusätzliches Einwanderungsrecht!
Das ist Ablenkung vom eigenen Versagen, Tarnen, Täuschen.
Das Problem mit den "Geduldeten" und der nicht funktionierenden Integration bleibt. Da helfen auch keine noch so tollen Beispiele. Gut wenn es solch gibt, aber das sind Tropfen auf den heißen Stein.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/
themen/migration/freizuegigkeit/freizuegigkeit-liste.html

wie soll das gehen

wirtschaftsmigranten aus afrika, ohne schulabschluss, ohne jegliche sprachkenntnisse, oftmals analphabeten sollen eine ausbildung zum elektriker machen! warum nicht junge arbeitslose südeuropäer, die wenigstens aus dem gleichen kulturkreis kommen und einen schulabschluss haben?

@deutlich (23:49):

>>Ich kann immer noch nicht verstehen
und Keiner kann oder will es erklären, warum eine Einreise zur Ausbildungsplatzsuche erlaubt werden soll? Ich dachte, es geht um Fachkräfte, nicht um Ungebildete?<<

Das ist eigentlich ganz einfach:
In Deutschland bleiben Jahr für Jahr viele Lehrstellen unbesetzt, weil sich keine Bewerber finden. Also erlaubt man jetzt Nicht-EU-Ausländern, nach Deutschland zu kommen und sich einen Ausbildungsplatz zu suchen, um die unbesetzten Lehrstellen zu füllen. Wenn die Ausbildung dann abgeschlossen ist, haben wir wieder neue Fachkräfte gewonnen.

Müsste das Problem des

Müsste das Problem des Fachkräftemangels nicht längst gelöst sein, denn schließlich haben wir doch durch die uns, auch auf diesem Forum, immer wieder auch für uns so notwendige genannte Aufnahme der vielen hunderttausend nur bestens ausgebildeter syrischer Facharbeiter doch längst ein Überangebot erreicht und damit ist der Facharbeitermangel doch gar kein Problem mehr. Warum greift man dann doch immer wieder das Thema auf? Wer verzählt sich denn da andauernd?

re gman

"Ablenkungsmanöver - es gibt genug Arbeitskräfte in der EU"

Na und? Die können jederzeit und ohne jede Bürokratie in Deutschland arbeiten.

Was hat das mit dem Thema zu tun?

Das ist typisch Politik, 2020

Ich frage mich oft, ob Politiker denken, wir werden alle 1.000 Jahre alt.
Jetzt lass mal noch Probleme in der Koalition kommen (undenkbar?) und das Einwanderungsgesetz ist tot.
Die B2 Hürde ist ebenfalls sehr hoch, denn im Ausland das B2 Niveau zu erreichen, dauert ca. 18 Monate und kostet ein Vermögen. Fairer wäre das B1 Niveau, mit der Auflage innerhalb von 1 Jahr das B2 Niveau nachzuweisen.
Hmm, für mich wäre es sowieso interessant zu erfahren, ob alle Politiker bei einer B2 Prüfung im ersten Anlauf bestehen würden. Ich selbst glaube es nicht, dass alle bestehen würden, denn das B2 Niveau ist schon sehr anspruchsvoll.
In wenigen Tagen erfahre ich, ob meine philippinische Partnerin (sie hat einen Bachelor, Master und Doktortitel) nach 3 Jahren Deutschunterricht durch mich, ihr B2 Zertifikat im ersten Anlauf bekommt.

@andererseits

Solange Deutschland einen so hohen, unsolidarischen Leistungsbilanzüberschuss hat, dessen vollständiger Abbau den Verlust von ca. 3 Millionen Arbeitsplätzen in Deutschland bedeuten würde und solange in Italien, Spanien, Griechenland und Frankreich soviele junge Menschen arbeitslos sind, solange braucht die EU und Deutschland keine Zuwanderung von außerhalb!
Dieses Gesetz ist ein weiterer Sargnagel für die EU durch das unsolidarische Deutschland, das wahrscheinlich nie begreifen wird, dass sein Merkantilismus die EU schwächt!

Der Unterschied ist ,die

Der Unterschied ist ,die Kommunen wissen was da überwiegend kommt! Den großartig geändert hat sich da nichts!Es wird weder Schul noch Berufsabschluß verlangt ,ebenso ist sprachlich keine mindest Vorraussetzung gegeben!Ich hoffe mal die Betriebe bekommen keine Steuerliche Vergünstigungen ,bei der Einstellung von Ausländischen "Fachkräften"!Denn dann sehe ich zumindest den Grund des "Fachkräftemangels" mit anderen Augen als ich ihn schon jetzt sehe!Mit einer Lehrlingsvergütung von knapp 500€ Netto in der Lehrzeit im Handwerk, werden diese definitiv Unterstützung vom Staat brauchen um hier Leben und Lernen zu können!

Der Fachkräftemangel ist gelogen.

Wenn Deutschland Fachkräfte braucht, dann soll die Politik die Unternehmen zwingen, Fachkräfte wieder zu integrieren, die hier arbeitslos zu hause sitzen. Viele Meister, Ingenieure, ehemalige Führungskräfte, erfahrene Verkaufsfachleute sind für die Unternehmen entweder zu alt (so ca. ab 50+) oder zu jung oder zu "teuer" oder überqualifiziert oder unterqualifiziert oder zu .... irgendwas. Wir haben einen Mangel an mutigen Personalern, die auch Leute einstellen, die nicht 120 prozentig die gewünschten Eigenschaften in der Stellenbeschreibung erfüllen. Wenn allerdings als Fachkraft eine eierlegende Wollmilchsau gesucht wird, 20 Jahre alt mit 30 Jahren Berufserfahrung und Dr.-Titel, die auch noch kostenlos arbeitet und in jeder Hinsicht zeitlich und räumlich flexibel ist, ja da besteht ein Mangel. Solche Leute gibt es nämlich nicht, auch nicht im Ausland. Leider lässt sich die Politik von den jammernden Unternehmen einlullen und zahlt lieber HARTZ IV an die ausgemusterten Fachkräfte.

Handwerker brauchen keine Diplome sondern tüchtige Hände

Verständlich, dass Handwerksverbände zufrieden sind.
Hoffentlich scheitert die Zuwanderung tüchtiger Leute nicht an fehlenden Titeln.
Gesellen- und Meisterbriefe gibt es in vielen Ländern außerhalb der EU gar nicht.
Fähig sind diese Menschen trotzdem. Würden sonst so viele " Restaurants" oder Kfz- Handelsbetriebe mit kleiner Werkstatt so erfolgreich betrieben?
Auch die eventuellen Sprachprobleme sind nicht problematisch. Einmal gezeigt, wie es geht, schon machen viele Zuwanderer es, als hätten sie eine fundierte Ausbildung als Maurer, Fliesenleger, Brennschweißer usw.
Einzig im Pflegebereich dürfte die Sprache wichtig sein.
Aber auch das "Herz"
Pflege bedeutet nicht nur manuelles Tun, sondern Zuneigung, Verständnis. Vielleicht sogar etwas "Liebe" .

Am 20. Dezember 2018 um 10:23 von andererseits

"Das Einwanderungsgesetz ist wichtig für unseren Arbeitsmarkt (natürlich unter Berücksichtigung von Mindestlohn sowie stabilen und fairen Arbeitsbedingungen),..."
#
#
Genau das ist es. Es werden angeblich über 200.000 Mitarbeiter für das Handwerk in DE gesucht, und großzügig der Mindestlohn angeboten.
Diese Stellen könnten in kürzester Zeit durch Deutsche oder EU Staatsbürger mit Kenntnissen im Beruf besetzt sein.
Aber nicht für den Mindestlohn.
Wir holen uns aber lieber weitere Billiglöhner ins Land.
Recht so?

Das ist doch albern.

Bei uns auf dem flachem Land wollen die angeblichen Fachkräfte doch garnicht hin.
Sie werden sich in Metropolen häufen , und kaum ein Handwerksberuf erlernen.
In kleineren Städten und Dörfern werden aber Handwerker gesucht , also müssen die Fachkräfte verteilt werden .
Nur wer macht es , bzw. kann es .
Alles ist zu schnell geschnitzt und funktioniert nicht .
Das ist meine Meinung , brauchen aber nicht alle teilen.
Mit freundlichem Gruß.

Hier geht es, wie in

Hier geht es, wie in ähnlichen Threads, manchen nicht darum, Sinn und Zweck des neuen Gesetzes zu diskutieren, sondern pauschal gegen alles "Fremde" zu polemisieren. Ich weiß wirklich nicht, warum das Thema Zuwanderung seit ein paar Jahren so hoch gehängt wird. Ich lebe in einer ganz normalen Stadt mit 200.000 EW, bin berufstätig, nehme am üblichen Alltsgsleben teil. Wenn es nicht ständig in den Medien breit getreten würde, würde ich von Flüchtlingen und Migration überhaupt nichts mitbekommen. Dass mir auf der Straße auch mal ein paar Leute begegnen, die aussehen, als wenn sie keine arischen Großeltern nachweisen können, empfinde ich als normal.

Was hält man von einer

Was hält man von einer Regierung, die um die unverantwortlichen Nachlässigkeiten von Industrie und Handwerk damals , auszugleichen einfach ein paar den genannten genehme Gesetze zusammenbastelt, garantiert letztlich wieder zum Nachteil der arbeitswilligen Neuauszubildenden und späteren Facharbeitern und damit am Volk und Steurzahlern? Für mich stellt diese Politik nicht mehr als eine fünfte Kolonne der Wirtschaft dar, was man ja auch immer wieder an deren Führungsofizieren, den Lobbyisten in Berlin so erkennen kann. Auch wenn da einige noch so laut von Demokratie reden, hier sind durch diesen Lobbyismus längst Gegebenheiten der politischen Interessenlenkung eingewachsen, die einem immer mehr an die Bismarck'schen Zeiten und denen des Klassenwahlrechtes erinnern.

Schwierig!

Wenn es gut geht haben wir Fachkräfte, wenn nicht dann haben wir ne menge Spass.
Man wird sehen was passiert.
Nach meiner Meinung kann man die Politik so oder so nicht mehr aufhalten, jeden Tag was Neues.

10:55 von gman

«Es gibt mehr als genug arbeitslose Arbeitskräfte in der EU.
Da braucht es kein zusätzliches Einwanderungsrecht!»

Diese vielen Arbeitskräfte aus der EU könnten jederzeit nach DEU kommen, um unbesetzte Stellen zu besetzen, oder um eine Ausbildung zu machen.

Sie kommen aber nicht "in großen Zahlen". Und sie müssen Deutsch sprechen können (die Sprache erlernen). Das ist nicht so einfach, um es auf einem Niveau zu beherrschen, welches ausreicht, eine Arbeitsstelle zu besetzen, oder eine Ausbildung zu absolvieren.

Ich weiß nicht, welche Fremdsprachenkenntnisse Sie besitzen.
Man stelle sich einfach vor, es sind keine. Wie lange würden Sie sich darauf vorbereiten müssen, um z.B. in Spanien eine Arbeit / Ausbildung zu finden?

Und DEU ist um einiges schwieriger zu erlernen als Spanisch. Wäre das geplante Gesetz ein tatsächliches "Anwerbe-Gesetz" für nicht EU-Bürger, müsste DEU in div. Ländern geförderte Sprachkurse anbieten, "um Menschen zu locken".

Das ist aber wohl nicht vorgesehen …

Zu 11:14 von karwandler "Was hat das mit dem Thema zu tun?"

@karwandler, was für eine Frage!
re gman
"Ablenkungsmanöver - es gibt genug Arbeitskräfte in der EU"
Na und? Die können jederzeit und ohne jede Bürokratie in Deutschland arbeiten.
Was hat das mit dem Thema zu tun?

@karwandler, wenn Sie das nicht erkennen und im Artikel nicht lesen, kann ich Ihnen auch nicht helfen:

Linderung des Fachkräftemangels
Um mehr Fachkräfte anzulocken fordert Derks: "Bisher fehlte die offensive Werbung für Deutschland als Einwanderungsland für Fachkräfte. Da können wir besser werden".
"Auch im EU-Ausland wie Spanien und Griechenland mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, gibt es noch ein hohes Potenzial, diese Personen in Deutschland weiter zu qualifizieren."

Werbung für Ausbildung und Fachkräfte zuerst und vorrangig, insbesondere bei dieser hohen und weiter zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit, innerhalb der EU!
Die "Geduldeten" sind ein ganz anderes Thema! Weit weg von der Lösung des Fachkräftemangels!

Sie haben schon gestern

Sie haben schon gestern ähnlich zu argumentieren versucht. Ich wiederhole nochmal: Ein Engagement für Lohngerechtigkeit, ordentliche Arbeitsbedingungen etc. sieht anders aus als der Kampf gegen ein Gesetz zur Fachkräfte-Einwanderung. Ich vermute, das wissen Sie auch. Sie brauchen nur mal mit 10 beliebigen Handwerksbetrieben, Heimen oder anderen Arbeitgebern zu sprechen, um zu sehen, wie schnell Ihr Kartenhaus zusammenfällt.

Zuwanderungsgesetz...von Karl Napf

wie soll das gehen

wirtschaftsmigranten aus afrika, ohne schulabschluss, ohne jegliche sprachkenntnisse, oftmals analphabeten sollen eine ausbildung zum elektriker machen! 
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Wie soll das gehen ? Nein das wird nicht funktionieren, da gebe ich Ihnen Recht. Um einen Facharbeitermangel auszugleichen ist in erster Linie die Industrie und der Staat gefordert. Die haben es nämlich in der Vergangenheit versäumt entsprechend Auszubilden und lieber satte Gewinne eingefahren. Ich halte nichts von diesen Zuwanderungsgesetz da es wegen der oben genannten Probleme nicht funktionieren wird. Als erstes sollten verstärkt auf Einheimische und Europäische Jugendliche gesetzt werden. Das muß konsequente gefördert werden.

11:14 von Duisburg

«Die B2 Hürde ist ebenfalls sehr hoch, denn im Ausland das B2 Niveau zu erreichen, dauert ca. 18 Monate und kostet ein Vermögen. Fairer wäre das B1 Niveau, mit der Auflage innerhalb von 1 Jahr das B2 Niveau nachzuweisen.»

Sehr erfreulich zu lesen, dass es auch hier im Forum Menschen gibt, die die Problematik des Spracherwerbs der deutschen Sprache thematisieren (und am Beispiel Ihrer philippinischen Partnerin auch gut aus eigener Erfahrung beurteilen können).

Wenn man so manch andere Kommentare in diesem und den Threads von gestern liest, könnte man meinen, das diskutierte Gesetz wolle jedem beliebigen Bewerber ein Visum erteilen, der halbwegs fehlerfrei in der Lage ist, auf Deutsch zwei Bier, ein Schnitzel, und die Rechnung zu bestellen.

An der Schwierigkeit des DEU kann man nichts ändern. Und der Nachteil in der Attraktivität DEU für Fachkräfte gegenüber englisch-sprachigen Ländern ist nicht weg zu diskutieren.

Auch für EU-Bürger mit gegebener Niederlassungsfreiheit nicht.

@11:15 smirker

Netter Versuch, sozusagen "über die Bande Leistungsbilanzüberschuss" zu spielen, aber sie brauchen sich nur den Status quo in vielen Arbeitsbereichen anzusehen, wo händeringend Leute gesucht werden, Aufträge nicht erledigt wenn können oder Versorgung nur schwer aufrecht erhalten werden kann, um zu erkennen: Wir brauchen Zuwanderung auch im Arbeitsmarkt, dringend - und wenn Sie das allein nicht überzeugt, habe ich einen Tipp für Sie: der Blick auf die demographische Entwicklung ist erdrückend.

Handwerk hofft - Kommunen

Handwerk hofft - Kommunen zweifeln
Und Politiker kümmern sich um Problemlösungen und erhalten dafür bald das "Verzweifelungs Diplom". Wie machen es zum Beispiel die USA oder Kanada? Wenn man mal eruiert was hier für einen kostenintensiven Aufwand incl. Personalkapazitäten nur für „Migranten“ bisher betrieben wurde und in eine Kosten - Nutzen Analyse implementiert, dann ergeben sich erhebliche Defizite.
Aber Steuergelder auf der Ausgabenseite sind ja leicht auf der Einnahmeseite zu generieren.
Denke mal, dass das ganze Werks zielführend dem „Globel Pakt...“ geschuldet ist!

Fachkräftemangel

Wenn die Industrie so dringend Fachkräfte sucht, warum sponsort sie dann nicht die gesuchte Person mit allen Kosten einschließlich Lohn und Sozialabgaben usw. und übernimmt ebenfalls die Patenschaft für die eventuell mitreisende Familie für einen Zeitraum von z.Beispiel für fünf Jahre. Anschließend kann man dann entscheiden ob die Person bleiben kann oder nicht. Warum soll die Allgemeinheit die Kosten tragen?

Kurz und knapp:

"Denn sie wissen nicht, was sie tun".
Statt Geld in die Ausbildung der eigenen Bevölkerung zu stecken werden "Fachkräfte" ins Land gelockt, obwohl diese wahrscheinlich im eigenen Land gebraucht würden.
Ich schäme mich für diese verlogene Bande von Politikern.Der Kommentar wird wahrscheinlich rot markiert, aber ich habe ihn mir wenigstens von der Seele geschrieben.

Eingeständnis des Scheiterns

Deutsche Schulen produzieren einen Jahrgan nach dem anderen an Absolventen die, so behaupten es zumindest einige IHK-Geschäftsführer, "über keine Ausbildungsreife verfügen".
.
Diese Jahrgänge werden nun aufgegeben und sollen durch Einwanderer ersetzt werden.
.
Wenn das mal nicht das Eingeständnis des totalen Versagens ist.
.

10:55 von gman: Ablenkungsmanöver

Absolut!
Nicht nur, dass es in der EU (auch dank Merkel und Schäuble!) mehr als genug arbeitslose "Fachkräfte" gibt. Es wäre sogar eine moralische Notwendigkeit.
1:
Es gibt in den Handwerksbetrieben (um ca. 100 MA), in der Pflege, Gesundheit, Bahn, etc. eindeutig zu wenig qualifizierte Arbeiter. Arbeiter deswegen, weil es meistens um reale, harte Arbeit geht, bei der man sich dreckig machen kann und die körperlich anstrengend ist. Oft für viel zu wenig Geld!
2:
WER behauptet denn, es gebe zu wenig "Fachkräfte"? Und wo?
Richtig, die Industrie. BDI/BDA; voran Hr. Zetsche, den wir u.a. das unkontrollierte Einwandern 2015 zu verdanken haben. (bitte selber recherchieren oder sich erinnern). Dieser lässt momentan die Entwicklung seiner Automobile nach Indien verfrachten. Tausende gut bezahlter Ing-Job`s.
Das es den Autobauer (gut bezahlte Job`s) an zu wenig "Fachkräften" mangelt, wird wohl keiner behaupten.

Was also soll diese Gesetz bewirken? Und wer zieht dabei die Vorteile für sich?

Ich finde wir haben genug

Ich finde wir haben genug Arbeitslose die man erstmal motivieren und qualifizieren kann, was macht es für einen Sinn Arbeitskräfte abzuwerben wo die doch in diesen Ländern gebraucht werden. Man sieht es an Polen wohin das führt, es ist ein egoistisches denken von Deutschland und nicht gerade europäisch, aber leider denkt Deutschland nie europäisch es denkt nur an die eigenen Interessen, die der Wirtschaft, wenn die Wirtschaft Leute braucht dann soll sie mal dafür sorgen und vor allem bezahlen.
Ich habe öfters mit Ausländern zu tun auf dem Bau und bei aller Liebe die können uns leider nicht das Wasser reichen, vor allem bei der Qualität gibt's Probleme.
Träumt schön weiter Herr Altmeier und Heil.

wenn ich lese fachkräftemangel

da kann ich nur lachen. es giebt kein fachkräftemangel aber es giebt mangel an fachkr¨ften die nicht für einen europ in der stunde arbeiten wollen. hier wird doch die verschlammte asylpolitik schön geredet.
deutschland hat immer seine fachlräfte ausgebildet und mot erfolg, war immer nummer eins in der wirtschaft. erst mit der öffenung von billig-und dumpinglöhnen wurde eine mangel künstlich erzeugt. firmen bilden auch keinen nachwuchs mehr aus aus kosteneinsparung und wenn man das ergebnis sieht, berliner airport immer noch nicht fähig zur freigabe und in der türkei, schöner, teurer, moderner schon eröffnet.
weiter so deutschland und du wirst langsam ein entwicklungsland!

Handwerk hofft,Kommunen zweifeln

Eine Linderung des Fachkräftemangels erhoffen sich Industrie und Handwerk...
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Da hilft nur eines. Ausbilden Ausbilden und nochmal Ausbilden. Das Handwerk hat hier übrigens seine Hausaufgaben erfüllt. Die Industrie schreit hier an lautesten, haben aber die letzten Jahrzehnte gepennt. Also mein Rat an Industrie und Politik. Ausbildung hier fördern und finanzieren. Ein Einwanderungsgesetz brauchen wir nicht.

10:47 von Hepheistos, Jahrzehnte lang, hat die Industrie

Zustimmung auf voller Linie!

sehr schön vorgetragen. Und so offensichtlich...wenn man dieses Thema nicht nur alle Schaltjahre unter die Lupe nimmt!
Die "Nieten in Nadelstreifen" sind immer die ersten und lautesten die jammern, und diejenigen, die am wenigsten an ihren Gewinnen (durch Lohndumping, Steuervermeidung und Outsourcing) teilnehmen lassen. Schließlich machen sie sich ihre eigenen Gesetze, die der Rest der Bevölkerung einzuhalten hat.
Wenn ich die "Präkarisierung" unserer Bevölkerung nicht jeden Tag vor Augen hätte, ich würde nicht glauben, das uns unsere Eltern so etwas hinterlassen haben. Aber auch sie wurden durch unserer "Eliten" getäuscht.

@11:31 von tagesschlau2012: für Mindestlohn

"Es werden angeblich über 200.000 Mitarbeiter für das Handwerk in DE gesucht, und großzügig der Mindestlohn angeboten."

Ich finde zu ihrer Behauptung leider keine Quelle im Netz.
Sicherlich können Sie mir da weiterhelfen.

Soweit mir bekannt, muss ein Arbeitgeber nach Tarif alle Mitarbeiter gleich bezahlen. Ob diese nun Deutsche, Italiener, Türken oder Kenianer sind, spielt dabei keine Rolle.

Ich warte auf Ihre Belege.

@andererseits

Unfassbar, Sie wollen dass ausländische Fachkräfte mit dem Mindestlohn abgespeist werden?

Wenn das Zuwanderungsgesetz dazu führt, dass Fachkräfte nur noch den Mindestlohn bekommen, ist es ein neoliberales Lohndumping-Projekt.

@12:33 Peterson

So viele Fehler in einem Kommentar: Keine Fachkraft muss in Deutschland für einen Euro arbeiten. Es gibt hier keine "verschlammte Asylpolitik". Es wurde durch eine "Öffnung" kein künstlicher Fachkräftemangel erzeugt. Firmen bilden weiter aus, finden aber keine Azubis. Mit dem Berliner Flughafen hat das alles nichts zu tun. Wir werden auch kein Entwicklungsland - außer in manchen Regionen und Parteien, was die Orientierung an der Menschenwürde angeht.

@12:45 Shuusui

Wie kommen Sie zu diesen Unterstellungen? Interessant, wer hier so alles vorgibt, plötzlich unseren Mindestlohn für zu niedrig zu halten, sobald es um Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund geht und man versucht, diese mit gespielter Entrüstung über "neoliberales Lohndumping Projekt" draußen zu halten. Sie kennen die Parteien, die klar und deutlich für eine Erhöhung des Mindestlohns sind, hab unabhängig von der Herkunft der Arbeitenden: Als deren Unterstützer*in sind Sie mir in anderen Kontexten noch nicht aufgefallen.

Fachkräftemangel wegen Verwönung

Meiner Meinung nach kommt der sogenannte Fachkräftemangel daher, dass seit zwei Generationen in diesem Land Kinder und Jugendliche zu sehr verwöhnt werden. Arbeiten und selber Verantwortung übernehmen ist "out". Der Staat soll für alle und alles sorgen. Und tatsächlich denke ich, dass die Mehrheit der Zuwanderer auch nicht zu denen gehört, die wirklich "anpacken" wollen.
Ich selber unterscheide gerne zwischen Beschäftigten und Arbeitnehmer. Die einen wollen beschäftigt werden, die anderen nehmen Arbeit ab. ...
Insgesamt erkenne ich also das "Brot und Spiele" Problem, an dem schon dar römische Reich gescheiter ist und ich erkenne das Problem, dass der Unterschied zwischen Hartz4/Sozialhilfe und arbeiten zum Mindestlohn zu gering ist. Ich bin da der Meinung, dass der Mindestlohn zu niedrig ist, aber auch der Meinung, dass Sozialhilfe zu viele Schlupflöcher für Luxus bietet, wie z. B. große Autos (was ich immer öfter sehe). - Fördern und Fordern... ist die Theorie, die Praxis braucht!

@12:39 von Der freundliche...

Das seh ich etwas anders. Ich bin der Automobilproduktion beschäftigt, für unseren Betrieb kann ich nur sagen das wir Jährlich über 170 Azubis in fast allen Berufen Ausbilden vom Kfz-Mechatroniker bis zum Dualen Studium, im Handwerk werden mittlerweile Azubis als Last gesehen kosten Geld, sind nie da wegen Berufschule und sind kaum einsetzbar und nach Betriebsschluss muss man sich noch mit den Eltern rumärgern die meinen das Kind müsste Ausbildungsfremde Arbeiten verrichten (zb. vor Feierabend Kehren). Dies sind aber nicht nur die Handwerksbetriebe Schuld sondern meiner Meinung nach Politik und Eltern. Die Politik ist nicht in der Lage ein vernünftiges Bildungsniveau zu generieren, ich selbst war Hauptschüler habe ende der 70iger eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker gemacht und 1996 den Industriemeister, wenn ich mich heute mit einem Realschüler unterhalte der nicht mal das einfachste Allgemeinwissen hat dann wird dieser nicht einmal die einfachste Handwerksprüfung schaffen.

@andererseits

Wie bereits erwähnt gibt es genügend junge Menschen in der EU, die Arbeit suchen und solange Deutschland nichts tut (billige Wohnungsangebote, Sprachkurse, sozialpädagogische Begleiter, ...), um diesen jungen EU-Bürgern eine berufliche Perspektive in Deutschland anzubieten, solange ist eine Anwerbung von außerhalb der EU unsolidarisch und schwächt die EU.
Und wenn Sie den immensen Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands (auch gegenüber den Partnern in der Eurozone) nicht als volkswirtschaftliches Problem erkennen können, dann rate ich Ihnen einen Vortrag von Prof. Heiner Flassbeck zu besuchen!

Falscher Weg

Wenn " Fachkräfte" zu uns kommen, dann fehlen diese doch im eigenen Land (!?) Wäre es nicht besser, das eigen Bildungssystem zu reformieren und die Fachkräfte aus eigenen Reihen zu rekrutieren?
Der beklagte Fachkräftemangel ist das Resultat dieser Regierung, die sich um alles mögliche gekümmert hat, nur nicht um das, was in diesem Land schief läuft nach und nach aus den Fugen gerät.

12:30 von my walden

«Ich finde wir haben genug Arbeitslose die man erstmal motivieren und qualifizieren kann, was macht es für einen Sinn Arbeitskräfte abzuwerben wo die doch in diesen Ländern gebraucht werden.»

Dann machen Sie doch mal einen konkreten Vorschlag, wie man Arbeitslose und nicht in Ausbildung Befindliche konkret motivieren sollte.

Es könnten (deutlich) höhere Vergütungen sein, die motivieren mögen. Aber nur dadurch ändern sich nicht Arbeitszeiten (Bäcker, Schichtarbeiter-Berufe, …), die viele Menschen abschrecken.

Wenn alle bereit sind, für Handwerk & Dienstleistungen (Klempner, Dachdecker, Gastronomie, …) demnächst ein Mehrfaches zu bezahlen - dann vielleicht …

Der vorgelegte Gesetzesentwurf ist kein "Abwerbe-Gesetz". Um ein solches zu sein, wären sehr viel weiter reichende Maßnahmen notwendig, als vorgesehen.

Vergünstigter, geförderter, kostenloser Sprachunterricht in den Ländern, aus denen man anwerben will. Hilfe bei, und evtl. vergünstigtes Wohnen.

Alles aber nicht vorgesehen.

@12:28 von Motorkopf

Fast richtig, in der Automobilbranche werden z.Z. Massiv Arbeitsplätze im Zuge der Neustrukturierung (E-Autos) abgebaut, das bekommt bloß keiner mit weil auch gut Bezahlte (Teure) Qualifizierte MA durch Altersteilzeit und Abfindungen aus den Betrieben gedrängt werden. Wer in dieser Industrie schon länger in der Produktion Arbeitet weiß das etwa 90% der Arbeiten durch anlernen besetzt wird, die restlichen 10% sind eigentlich wirkliche Facharbeiter nämlich Betriebs- oder Maschinenschlosser, Elektriker und Meister. Jeder andere kann von heute auf morgen ersetzt werden ( sieht man den hohen Leiharbeiter Anteil), die Automatisierung macht diese "Angelernten" immer unnötiger.

12:20 von naiver Positivdenker

so isses. das kann man nicht in treffendere worte kleiden. mir ist diese gabe leider nicht gegeben!

14:49 von smirker

«Wie bereits erwähnt gibt es genügend junge Menschen in der EU, die Arbeit suchen und solange Deutschland nichts tut (billige Wohnungsangebote, Sprachkurse, sozialpädagogische Begleiter, ...), um diesen jungen EU-Bürgern eine berufliche Perspektive in Deutschland anzubieten …»

Wenn der deutsche Staat wie von Ihnen vorgeschlagen EU-Ausländer fördern würde, dauerte es keine drei Minuten, bis die ersten schreien würden:

«Und für die einheimischen Arbeitslosen tut man wieder mal gar nix! Staatsversagen! … oder so ähnlich.»

###

«… solange ist eine Anwerbung von außerhalb der EU unsolidarisch und schwächt die EU.»

Andere Länder der EU haben auch Einwanderungsgesetze in unterschiedlicher Ausformung. Die ehemaligen "großen" Kolonialmächte z.B. deutlich erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt für bestimmte Bewohner der ehemaligen Kolonien.

"Eine Schwächung der EU" ist nicht ansatzweise zu erkennen. Und sie wäre durch ein deutsches Einwanderungsgesetz eben so wenig gegeben …

re tagesschlau2012

"Genau das ist es. Es werden angeblich über 200.000 Mitarbeiter für das Handwerk in DE gesucht, und großzügig der Mindestlohn angeboten.
Diese Stellen könnten in kürzester Zeit durch Deutsche oder EU Staatsbürger mit Kenntnissen im Beruf besetzt sein.
Aber nicht für den Mindestlohn."

Wo haben Sie denn das Märchen her, ein Handwerkermeister würde Stellen zum Mindestlohn anbieten?

Den Handwerkermeister gibt es gar nicht, weil er keinen einzigen Angestellten mehr hat und pleite ist.

Am 20. Dezember 2018 um 12:16 von andererseits

"....aber sie brauchen sich nur den Status quo in vielen Arbeitsbereichen anzusehen, wo händeringend Leute gesucht werden, Aufträge nicht erledigt wenn können oder Versorgung nur schwer aufrecht erhalten werden kann...."
#
#
Scheinbar ist es einfacher in Deutschland Menschen anzulernen die keinerlei deutsch kenntnisse haben, als arbeitswillige Deutsche die es zuhauf gibt gut auszubilden.
Oder liegt es doch an der schlechten Bezahlung???

11:40 von vox

11:40 von vox moderandi
ZITAT"Hier geht es, wie in ähnlichen Threads, manchen nicht darum, Sinn und Zweck des neuen Gesetzes zu diskutieren, sondern pauschal gegen alles "Fremde" zu polemisieren."ZITAT Ende vox m.
Könnten Sie mir bitte helfen und mir einige polemische Beispiele heraus suchen, ich habe keine gefunden. Sogar der DGB Onkel sprach von "Lohndumping"
Über Sinn und Zweck des Gesetzes sprechen Sie aber auch nicht.
Stattdessen Vox moderandi.
ZITAT"Wenn es nicht ständig in den Medien breit getreten würde, würde ich von Flüchtlingen und Migration überhaupt nichts mitbekommen. Dass mir auf der Straße auch mal ein paar Leute begegnen, die aussehen, als wenn sie keine arischen Großeltern nachweisen können, empfinde ich als normal."ZITAT ende vox m.
Wie kommen Sie darauf, ich finde das sehr Provokant den anderen Kommentatoren gegenüber die nicht Ihrer Meinung sind, ab in die Rechte Arische Ecke.

Man schaue mal zurück

2015

Zuzug von Migranten: ca. 1 Million
Zuzug gem. der EU - ca. 1,5 Millionen
Freizügigkeit

Warum brauchen wir dann noch zusätzliche Einwanderung?

Leider reichen 1000 Zeichen nicht um ausführlicher zu diesem Thema zu schreiben.

@ naiver Positivdenker

Was soll denn die Bemerkung mit der "roten Markierung"? Ich weiß ja nicht, was Sie sonst schon für schlimme Sachen von sich gegeben haben, aber ich finde, die Moderation hier ist ganz schön großzügig. Das einzige, das mich manchmal stört, ist das knappe Zeitfenster. Die Kommentarfunktion ist häufig schon geschlossen, bevor ich meine schlauen Ergüsse überhaupt fertig formuliert hatte.

Am 20. Dezember 2018 um 12:42 von GeMe

"Soweit mir bekannt, muss ein Arbeitgeber nach Tarif alle Mitarbeiter gleich bezahlen. Ob diese nun Deutsche, Italiener, Türken oder Kenianer sind, spielt dabei keine Rolle.
Ich warte auf Ihre Belege."
#
#
Und was ist mit den Arbeitgebern die aus der Tarifbindung ausgetreten sind?
Machen Sie sich auch mal schlau wie gering die Bezahlung für angelernte Mitarbeiter sind.
Ich hätte jetzt doch gedacht, Sie können mit der Suchmaschine umgehen.

Seltsam,

dass man glaubt, man könne sich Fachkräfte in Afrika und Arabien von den Bäumen pflücken; denn die würden dort wachsen wie die Datteln. Den Betrieben, die nicht willens sind, junge Leute aus Deutschland und der EU (und auch Nachbarländern wie Bosnien, Serbien, Makedonien) auszubilden, seien etwaige Enttäuschungen gegönnt. Nur wir haben diese Migranten von weit her dann hier und werden sie nicht mehr los.

Am 20. Dezember 2018 um 15:17 von karwandler

"Wo haben Sie denn das Märchen her, ein Handwerkermeister würde Stellen zum Mindestlohn anbieten?"
#
#
Na dann machen Sie sich doch mal den Spaß und bewerben sich auf eine offene Stelle.
Bitte vergessen Sie nicht zu berichten, welch großzügigen Lohn man Ihnen angeboten hat.

15:32 von Senfmann

so isses. aber das verdrängen rot/grün und merkel/altmeier geflissentlich

15:00 von schmalz3

Ja, auch das ist fast richtig.
Ich habe die von ihnen angesprochenen "Angelernten" oder die Frühverrenteten auch nur peripher gemeint. Die sind sowieso leider nur Kostenmasse und keine Menschen.
Ich meinte ins besondere "Hoch" Qualifizierte Job`s, die in anderen Ländern nicht annährend so gut ausgeführt werden und in D riesige Löcher bei Steuereinnahmen und Sozialversicherungen Löcher reißen werden. Auch Ein Umlagefinanziertes System ist nun mal auf monatliche Zuwächse angewiesen.
Und das wird seit geraumer Zeit auf allen Ebenen torpediert! Mit unter einem so wachsweichen "Einwanderungsgesetz"!

15:23 von tagesschlau2012

«Scheinbar ist es einfacher in Deutschland Menschen anzulernen die keinerlei deutsch kenntnisse haben, als arbeitswillige Deutsche die es zuhauf gibt gut auszubilden.
Oder liegt es doch an der schlechten Bezahlung???»

Die Berufsfelder, in denen der Fachkräftemangel besonders ausgeprägt ist, sind Handwerksberufe und solche im medizinisch-pflegerischen Bereich.

Weder da noch dort ist es auch nur annähernd Erfolg versprechend, "irgendwen anzulernen, der Deutsch nur radebrechen kann".

Die Bezahlung in den medizinischen Berufen könnte, sollte, müsste besser sein.

In den Handwerksberufen werden keine Hunger- oder Mindestlöhne gezahlt. Weder in Kleinbetrieben, noch im Mittelstand. Und auch nicht, wenn z.B. Elektriker oder Schlosser angestellt in großen Unternehmen arbeiten.

Die Niedrig-, Billig- und Mindestlöhne befinden sich in ganz anderen Bereichen der vielen verschiedenen Berufstätigkeiten. Das ist nun tatsächlich kein nur eingeweihten Fachkräften zugängliches Geheimwissen …

@14:49 smirker

Danke für Ihren Ratschlag. Ich rate Ihnen, mal mit Verantwortlichen aus Handwerk, Klinik, Heim zu sprechen. Und die demografische Entwicklung anzusehen - dazu müssen Sie nicht mal in eine Vorlesung. Nochmal auf den Punkt gebracht: Wir brauchen Fachkräfte-Zuwanderung, jetzt, das ist völlig unstrittig. Dazu können immer schon EU-Bürger*innen kommen, dazu eröffnen wir mit dem neuen Gesetz aber auch anderen Menschen mit Migrationshintergrund eine Perspektive, und auch der sog. "Spurwechsel" ist dafür ein Element, und zusätzlich eine Anerkennung von Integrationsleistung. Und wenn Sie mal die Gelegenheit haben, mit Lehrkräften aus der beruflichen Bildung zu sprechen: Sie werden staunen, wie positiv die über Gruppen und Klassen sprechen, in denen junge Leute mit Flucht- oder Migrationshintergrund sind.

Vorschlag

Ich schlage einfach mal vor, dass sich etliche User zu dieser Materie einfach mal umfassender informieren sollten.

Das Internet bietet sehr viele Möglichkeiten,
u. a. auch Youtube. Da sind zu etlichen Berufsgruppen sehr viele Reportagen eingestellt, auch von unseren unabhängigen öffentlich-rechtlichen Medien.

Leider werde ich wohl nie erfahren, ob dann jemand seine Meinung geändert hat.

@schabernack

Die Schwächung der EU durch den deutschen Merkantilismus vollzieht sich ja bereits seit Jahren. Das Zuwanderungsgesetz ist ein weiterer falscher Schritt, um diese unsozialen Leistungsbilanzüberschüsse zu verteidigen, die übrigens seit 2011 über 6 % des Bruttoinlandsprodukts liegen, was gegen den Vertrag zur Euro-Währungsunion verstößt!
Doch Deutschland darf sich ja alles erlauben!
Die Zuwanderung in den ehemaligen Kolonialmächten hat nichts mit der deutschen Situation zu tun!

um 15:32 von Senfmann

>>
Seltsam, dass man glaubt, man könne sich Fachkräfte in Afrika und Arabien von den Bäumen pflücken; denn die würden dort wachsen wie die Datteln. Den Betrieben, die nicht willens sind, junge Leute aus Deutschland und der EU (und auch Nachbarländern wie Bosnien, Serbien, Makedonien) auszubilden, seien etwaige Enttäuschungen gegönnt. Nur wir haben diese Migranten von weit her dann hier und werden sie nicht mehr los.
<<
Steht im Gesetz etwas von Afrika und Arabien? Das Gesetz betrifft doch gerade (auch) Bosnien, Serbien und Makedonien!
Und an Karl Napf: So isses

@ andererseits

Ich bin immer wieder amüsiert über ihre reflexhaften stereotypen Kommentare, wenn es um das Migrationstgema geht.

Bitte erheitern Sie mich auch weiterhin.
Danke

@15:23 tagesschlau2012

Die Wahrheit ist in dem Fall noch einfacher: Jede*r soll von seiner Arbeit leben können, dazu braucht es lang schon eine Erhöhung des Mindestlohns. Und wir bilden Deutsche, EU-Bürger*innen, Menschen aus anderen Herkunftsländern und auch Geflüchtete aus, um sie in Arbeit zu bringen, die wir brauchen, und um ihnen Würde zu ermöglichen und gemeinsam unsere Gesellschaft zu gestalten.

Schwierige deutsche Sprache?

Wenn ich in einem anderen Land arbeiten will, muss ich die Amtssprache beherrschen.

Wenn ich diese nicht lernen kann oder will werde ich wohl keinen Arbeitgeber finden.

Die Kosten die zum erlernen dieser Sprache entstehen, muss entweder ich oder der zukünftigem Arbeitgeber tragen.

Warum sollen dafür die Steuerzahler des Gastlandes aufkommen?

re tagesschlau2012

""Wo haben Sie denn das Märchen her, ein Handwerkermeister würde Stellen zum Mindestlohn anbieten?"
#
#
Na dann machen Sie sich doch mal den Spaß und bewerben sich auf eine offene Stelle.
Bitte vergessen Sie nicht zu berichten, welch großzügigen Lohn man Ihnen angeboten hat."

Fragen Sie lieber mal die Handwerksbetriebe, wieviele Bewerbungen auf offene Stellen eingegangen sind.

Da hat sich die Frage nach dem Stundenlohn gar nicht mehr gestellt.

Auch an

diesem Thema erkennt man, dass wir von einer Handvoll Narren namens Groko regiert werden.

15:47 von andererseits

mein gutster, aber doch ganz bestimmt nicht die jungen männer aus nordafrika!

@15:32 Senfmann

Wie nennt man das gleich wieder, wenn man Betrieben eine Enttäuschung wünscht, die Menschen ausbilden und einstellen, die aus Nicht-EU-Ländern kommen? Fängt glaub ich mit "R" an.
Nehmen Sie wirklich nicht wahr, wieviele Betriebe zufrieden(!) und froh(!) über Mitarbeitende mit einer Fluchtgeschichte sind? Kennen Sie tatsächlich nicht die zig Beispiele, wo arbeitende, lernende und gut integrierte Menschen aus den Betrieben und Beziehungen herausgerissen wurden?

@16:03 Karl Napf

Ja, auch über motivierte und integrierte junge Männer aus Nordafrika können Sie dort etwas erfahren; dazu muss man allerdings hingehen, hinschauen, reden und vor allem pauschalisierende Abwertungen und Vorurteile hinter sich lassen können. Kann bzw. will nicht jeder - ich weiß.

Wird nicht funktionieren

Zumindest nicht wie gewünscht; oder gerade so wie die "Eliten" es wünschen.

Es wird sein das pro einer halbwegs gebildeten Person noch vier oder mehr Personen einwandern ohne Bildung und nur die Sozialkassen belasten. Ist schließlich auf der ganzen Welt bekannt, dass berechtigte Abschiebung hier kaum stattfindet.

Wir haben über 2 Mio Zuwanderer seit 2015, trotzdem haben wir mehr Fachkräftemängel als je zuvor, was stimmt da nicht?

Dazu kommt, das Hochgebildete weiterhin abwandern.

Das alle neuen Gesetze zugunsten von Einwanderern gemacht werden, aber keines für die schon hier Lebenden ist, milde gesagt, erschreckend.

um 16:02 von Ferkelchen

>>
Auch an diesem Thema erkennt man, dass wir von einer Handvoll Narren namens Groko regiert werden.
<<

Ich denke, dass wir es doch eher mit einem Geisterfahrer-Syndom zu tun haben. Allein, dass hier in größerer Zahl geglaubt wird, eine Mehrzahl deutscher Arbeitnehmer würde zum Mindestlohn arbeiten, spricht entweder von Unkenntnis oder bösem Willen. Vor ein paar Tagen gab es im Verkehrsfunk übrigens die Meldung von mehreren Geisterfahrern hintereinander. Das Bild passt noch besser. Einer irrt und andere folgen.

mehr Arbeitskräfte = Überangebot

was die Löhne drückt
ob die sich hier überhaupt integrieren, oder dazu bereit sind, steht auf nem ganz anderen Papier
aber was solls, statt die Baustellen, die man seit 30 Jahren hat zu schließen,
macht man neue auf

@15:56 ferkelchen

Schön, wenn Sie heiter werden; heitere Menschen sind in der Regel offene Menschen. Allerdings frage ich mich, ob Sie meine Kommentare inhaltlich wirklich zur Kenntnis nehmen wollen, denn dann können Sie nichts reflexhaft stereotypes finden. Ihren Kommentar lese ich übrigens mit ziemlich den gleichen Worten nicht zum erstenmal als Antwort auf meine Beiträge. Das könnte man durchaus als reflexhaft stereotyp bezeichnen. Ich ziehe allerdings inhaltliche Diskussionen vor, auch wenn sie kontrovers und engagiert sind.

15:32 von Senfmann

«Seltsam, dass man glaubt, man könne sich Fachkräfte in Afrika und Arabien von den Bäumen pflücken; denn die würden dort wachsen wie die Datteln.»

Sehr seltsam, dass sich die ganze Debatte um das Einwanderungsgesetz (mal wieder) auf Afrika und Arabien verengt. Das Gesetz wird nicht den Untertitel tragen:

«Gilt aber nur für Afrikaner und Araber!»

Es gilt auch für die Ukraine, Georgien, Indien, Vietnam, den Iran, …
Letzteres nicht Arabien, sondern Persien.

"Wäre ich staatlicher Arbeitsmarkt-Rekrutierer", wäre der Iran das allererste Land, aus dem ich versuchen würde, Fachkräfte anzuwerben.

Eine weit verbreitete ausgezeichnete Schul-, Berufs- und Studien-Ausbildung. Eine sehr junge, weltoffene Bevölkerung "von Millionen", die i.d.R. sehr gut Englisch spricht.

Eine große iranische Community in DEU, aus der so gut wie nie Mitglieder unangenehm auffällig werden. "Da lauern viele Fackräfte".

Aber ich bin kein staatl. Rekrutierer.
Und das Gesetz ist auch kein Anwerbe-Gesetz …

@andererseits

Die Zuwanderung von außerhalb der EU verschärft nur das Problem der arbeitssuchenden jungen Leute aus Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich! Und wenn Deutschland soviel Geld zur Unterstützung dieser EU-Bürger ausgeben würde wie für die Betreuung der Menschen, die von außerhalb Europas kommen, dann wäre der Ausbildungserfolg mindestens genauso gut und Europa ginge es ein Stück weit besser als im Moment!
Die derzeitige Politik Deutschlands vergrößert nur die Spaltung Europas, die bereits jetzt schon gewaltig ist!

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