Kommentare

Selbstverpflichtung bei der

Selbstverpflichtung bei der Industrie - das hat in den seltensten Fällen etwas gebracht; es braucht den Mut zu politischer Steuerung im Dienst der Gesundheit.

...

"Selbstverpflichtung bei der Industrie - das hat in den seltensten Fällen etwas gebracht; es braucht den Mut zu politischer Steuerung im Dienst der Gesundheit."

In Sachen gesunder Ernährung ist niemand anders als der Verbraucher gefragt. Jeder weiß das die meiste Fertig"nahrung" ungesund ist. Jeder kann selbst entscheiden was er kauft und zu sich nimmt. Wird die Industrie das ungesunde Zeug nicht mehr los, dann wird die Industrie was ändern.Da braucht es keine Politiker.

Wenn man nicht fett werden will...

...muss man 90% des üblichen Supermarkt-Angebotes ignorieren oder in sehr geringen Dosen nur konsumieren. Die sich daran halten, zahlen aber schön mit für die Sünden einer Mehrheit, die sich nicht daran halten. Das ist wie Rauchen ohne Tabaksteuer.

Selbstverpflichtung = Freifahrtschein

Egal wo es "Selbstverpflichtungen" der Industrie gibt - sie sind alle wirkungslos und mit einem vernünftigem Verbraucherschutz unvereinbar.
Hier zeigt sich wieder einmal das auch Frau Klöckner genau wie Ihre Vorgängerin keinen Plan hat und sich von den Lobbyisten einlullen läßt.
Selbst wenn die Industrie den Gehalt an "schädlichen" Stoffen reduziert, kann man davon ausgehen, dass es nicht um die Gesundheit der Verbraucher geht sondern ausschließlich um Geld. Statt der Rohstoffe Zucker und Salz werden dann vermutlich mehr Süßstoff und Geschmacksverstärker eingesetzt. Die sind billiger aber mindestens genauso schädlich - aber für den Verbraucher ändert sich der Geschmack nicht. Das ganze nennt man "verbesserte Rezeptur".
Die Politik muss endlich mit diesem Selbstverpflichtungsquatsch aufhören und z.B. Zucker oder andere Zusätze besteuern.

Wieso

Wieso schafft es ein Staat nicht Standards festzulegen?
Ohne Standards macht jeder was er will und aus Profitgier ändert sich nichts.

Für wie blöd...

...wird der Verbraucher eigentlich gehalten? Eine freiwillige (!) Selbstver-Pflichtung? Entweder ist es Pflicht oder es ist freiwillig. Genausogut hätte man ein freiwilliges Flugverbot für Fischstäbchen vereinbaren können.
Wie wäre es, wenn die Firmen verpflichtet würden, die Inhaltsstoffe in lesbarer Größe auf die Verpackung zu schreiben? Dann könnte der Verbraucher selber entscheiden und der Markt würde den Rest regeln. Ach nein, das würde ja dem Wesen von Lobbyismus widersprechen.

Wer fertigprodukte ist, kann

Wer fertigprodukte ist, kann auch gleich Crack dazu rauchen.
Auch dort gibt es genug, die es gerne tun.
Jeder, der interesse an Gesundheit hat, ernährt sich, ohne je einen Supermarkt besucht zu haben.
Mein letzter Supermarktbesuch ist 8 Monate her und mir geht es sehr gut.
Es ist nicht nur Fett und Zucker, was schon seit Jahrzehnten, mithilfe der Regierung eingesetzt wird um dem Volk möglichst schwere Schäden zuzufügen um für die Medizinmafia und andere BIP-Schaffenden alles rauszuholen.

Kein eingepacktes Produkt ist gesund, aber Selbsttäuschung und Propaganda durch die öffentlichen zwangsfinanzierten Massenmedien kann einen das jahrelang glauben machen.

...

"Wie wäre es, wenn die Firmen verpflichtet würden, die Inhaltsstoffe in lesbarer Größe auf die Verpackung zu schreiben? Dann könnte der Verbraucher selber entscheiden und der Markt würde den Rest regeln. Ach nein, das würde ja dem Wesen von Lobbyismus widersprechen."

Ich weiß nicht wo Sie so einkaufen gehen aber wenn ich mir die Supermärkte und Läden in meiner Umgebung anschaue, dann steht da auf so ziemlich jedem Produkt die Angabe zu den Inhalten. Leider machen sich aber zu wenig Leute die Mühe das zu lesen und/oder zu schauen was die einzelnen Angaben bedeuten.

Falscher Ansatz

Eine Politik die Verbrauchern ihr Verhalten vorschreibt ist keine Freiheit, es ist Zwang.
Eine anständige Kennzeichnung der Inhaltsstoffe die leicht verständlich und angemessen groß ist, das wäre sinnvoll. Von viel zu viel Zucker auf zu viel Zucken runter zu gehen, und das noch freiwillig, das ist doch Kokolores.
Kleine Abreißpunkte die man in ein Diättagebuch einkleben kann, das wäre doch was. Oder NFS Tags, damit das Handy automatisch aufrechnet. Und nicht nur im Supermarkt, auch beim Fastfood ums Eck. Dann würde man am Ende der Woche leicht zusammenrechnen können und mal sehen was man sich selbst antut. Das würde wirklich helfen. Aber was die Bundesregierung hier macht ist doch irgendwo zwischen wirkungslos und lächerlich.

@09:26 von Leynad

"Wenn man nicht fett werden will muss man 90% des üblichen Supermarkt-Angebotes ignorieren."
Das sehe ich auch so. Die großen Lebensmittelkonzerne züchten sich die Dicken, um anschliessend die Schlankmach-Produkte, die übrigens bei allen großen Konzernen im Produkt-Portfolio enthalten sind, teuer nachvermarkten zu können.

Das wird nicht

funktionieren, weil der Massenmarkt an seinen Geschmack gewöhnt ist.
Dazu gab schon einige Tests, das Kinder zum Beispiel den nachgemachten Erdbeergeschmack oder Himbeergeschmack mehr mögen als echte Früchte weil die nicht so stark sind und Süß.
War schon interessant.
Einzig selber frisch kochen ist die Möglichkeit auf das auszuweichen was eigentlich reicht um Essen zuzubereiten.
Problem ist Jogurt oder Quark, den mache ich mir auch selber, mit Stevia zum Beispiel, wegen dem Zucker.
Ist natürlich teurer das selber machen, man benötigt auch viel mehr Früchte, und Arbeit.

Aber jeder darf selber entscheiden was er isst oder nicht, es soll etwas eingeschränkt werden, dafür kommen dann andere Zusatzstoffe hinein die dort nichts verloren haben.

Idee gut, Ausführung wird wohl eher Mangelhaft werden, ohne klare Vorgaben was sein darf und was nicht, funktioniert so etwas auch nicht.

Selbstverpflichtung

Ich stimme vielen Vorrednern zu. Ich kann mich auch nicht an eine wirksame Selbstverpflichtung der Industrie erinnern.
Bei Ernährung verzweifle ich aber auch immer wieder an meinen "mündigen" Mitbürgern. Wenn selbst gebildete Menschen ihren Kindern aus Bequemlichkeit (und wenn es nur ist, um dem Gequengel aus dem Weg zu gehen) Industrieprodukte aus überwiegend Fett und Zucker anbieten und sich selbst mit den Werbesprüchen der Hersteller beruhigen (Extraportion Milch), dann ist den Leuten nicht zu helfen.
Wer glaubt, Fertigpizza und Fischstäbchen seien "gesunde" Ernährung, dem helfen auch keine noch so großen Inhaltsangaben auf der Packung.
Vielen ist es schlichtweg genau so egal, wie die Bilder auf Zigarettenpackungen. Es schmeckt halt, ist billig und praktisch. Und wenn die Politik was verbieten wollte, wären es bestimmt die Spaßbremsen von den Grünen [Ironie].

Weniger ist Mehr

Die Selbstverpflichtung der Hersteller wird vermutlich –wie vergangene Projekte zeigen- kaum etwas bringen. Als Verbraucher am besten selber so wenig wie nötig Fertigprodukte kaufen, und sofern möglich regional bei z.B. Hofläden in der näheren Umgebung einkaufen. Viele Kekse sind so süß, die werden hier in meiner Familie schon lange nicht mehr gekauft. Erfreulicherweise gibt es z.B. Marmelade ja auch mit ca. 75% Fruchtgehalt, also deutlich weniger Zucker. Der Kaffee schmeckt mir nach kurzer Umgewöhnungszeit ohne Zucker nun viel besser. Die Regierung müsste die Standards vorgeben, und nicht auf die „weinenden“ Industrievertreter hören :-)

@Leynad

100% Zustimmung.
In früheren Zeiten war für die Beschaffung und Verarbeitung - teilweise auch für die Herstellung - der Grundnahrungsmittel in einem Haushalt eine Person zuständig: die Hausfrau. Die hat daneben noch allerhand logistische Meisterleistungen vollbracht und war auch der Sozialarbeiter für mindestens ein halbes Dutzend Familienmitglieder.

Diese Hausfrau gibt es heute nicht mehr. Frauen gehen arbeiten, können dabei aber weder die Logistik noch die Sozialarbeit vernachlässigen, sonst fliegt ihnen und der ganzen Familie der Laden innerhalb kurzer Zeit um die Ohren.

Wo also Zeit gewinnen? Bei der Essenszubereitung. Ergo wird in vielen Familien - wenn überhaupt - nur noch am Wochenende aus frischen, rohen Zutaten und Grundnahrungsmitteln gekocht. Das ist kein freiwilliges sondern ein reines NOTPROGRAMM. Im Sinne der allgem. Gesundheit ist es also sehr wichtig, dass fertige und halbfertige Lebensmittel von einer Qualität sind, die die Gesundheit NICHT sehenden Auges ruiniert.

freiwillige

freiwillige Verpflichtung?
Liebe Groko, schließt doch einen unverbindlichen Pakt mit den Herstellern. Ist doch eh euer größtes Hobby.

Der Verbraucher muss auch an sich selber arbeiten

Gesund ist weniger essen, mehr Bewegung.
Bei der Auswahl der Lebensmittel, mal genauer hinschauen, was drin ist.
Keiner MUSS fett werden.

Falsche Priorität

Als mündiger Verbraucher bin ich selbst dafür verantwortlich, was ich zu mir nehme. Es steht überall drauf, was drin ist. Und Informationen über Nahrungsmittel sind in sämtlichen Medien jederzeit zugänglich.

Was ich vermisse, ist eine "richtige" Verpflichtung bezüglich Verpackung von Lebensmitteln. Das habe ich als Verbraucher nämlich nur sehr eingeschränkt in der Hand. Ich verweise auf das heliebte Beispiel Bio-Gurke in Plastikfolie.

@09:32 von theodorus

"Wie wäre es, wenn die Firmen verpflichtet würden, die Inhaltsstoffe in lesbarer Größe auf die Verpackung zu schreiben?"
Produkte, deren Inhaltsstoffe man nicht kennt (oder nicht lesen kann), sollte man ohnehin besser im Regal stehen lassen. Ein Produkt mit einer Liste von Inhaltsstoffen gehört nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Produkten, die dick machen.

?!

"...und wolle sich in ihren Schritten überprüfen lassen, sagte Klöckner der "Bild"-Zeitung. "Das hat es zuvor noch nicht gegeben."

Logisch, wenn regierende Jahrzehnte benötigen, um Konsumenten zu schützen und ihre Arbeit nachgehen. Ob nun präventiv oder akut.
Natürlich ist diese Selbstverpflichtung als "erster Schritt" besser als nichts. Aber muss denn jeder einzelne Minister in jeder neuen Regierung immer erst die selben Erfahrungen machen? Gibt es keinen Erkenntniszuwachs bei unseren Behörden oder gut abgesicherten Beamten?

In Zeiten des Kapitalismus sind viel strengere Gesetze für die verschiedenen Gewerbe zwingend notwendig! Beste Beispiele: unsere Automobil Branche, Banken, Pharmariesen,...
Wenn man den USA schon alles ungefragt nachmacht, sollten die geltenden Gesetze nicht hinterher hinken.

Lobby-Marionette

Julia Klöckner entpuppt sich immer mehr als Lobby-Marionette. Nichts ändern, was der Wirtschaft weh tun könnte. Nur so tun, als ob die Politik handelt. Statt der lange geforderten "Ampel" auf den Lebensmittelverpackungen gibt es nur eine lächerliche Selbstverpflichtung.

Schon auf dem Bauerntag im September stärkte sie nicht etwa die Position der Amtsveterinäre, sondern forderte härtere Strafen für Tierschützer, die nachts heimlich in Ställen filmen. Und im Februar gab sie bekannt, Pestizide im ökologischen Landbau zuzulassen.

Weinkönigin gewesen zu sein scheint die richtige Qualifikation für dieses Amt. Da regiert frau auch nicht wirklich, sondern verkündet auf Zuruf frohe Botschaften.

09:45 von Mifra

"Wie wäre es, wenn die Firmen verpflichtet würden, die Inhaltsstoffe in lesbarer Größe auf die Verpackung zu schreiben?
.
geschieht das nicht ?
nebst der Kalorien/Jouleangaben
Mindesthaltbarkeit oder Verfallsdatum

@ dr. bashir (09:52)

ich stimme ihnen grundsätzlich zu! allerdings - und das sollte man bedenken - spielt hier sowohl unsere lebensart (zeit als knappe ressource), als auch die werbung (die allgegenwärtige), eine große rolle.

sich diesen mechanismen (zu wenig zeit zum kochen - beruhigende augenwischerei dank werbung) zu entziehen ist in manchen lebenssitutionen einfach kaum möglich..

ich finde, dass die lebensmittelindustrie auf die produktion von schädigenden lebensmitteln (und dabei ist egal, ob zu süß, zu viel fett oder sonstige unsäglichkeiten), abgaben zahlen sollte, um so das gesundheitssystem mitzufinanzieren, welches sie durch die produktion schädigender lebensmittel schließlich wissentlich belasten!

Lustig

Klar: Selbstverpflichtung. Ist das jemals eingehalten worden? Es geht ja schliesslich ums Geld. Aber die Regierung macht es der Industrie ja auch einfach und kriecht vor ihr. In den USA läuft das genau anders.

Fett wird man nicht wegen...

...dem Sondermüll in Tüten! Egal was drin ist.

Fett wird man durch Bequemlichkeit, Bewegungsmangel und dem "Zuviel" des Guten! Meist in Kombination.
Bei den "natürlicheren" Lebensmitteln könnte man durchaus mehr essen als beim Industriefraß, ohne gleich die Gürtelweite zu vergrößern. Aber das ist leider nicht so bequem...

09:53 von Es geht Aufwärts

Erfreulicherweise gibt es z.B. Marmelade ja auch mit ca. 75% Fruchtgehalt, also deutlich weniger Zucker
.
nur heißt das Zeug dann nicht mehr " Marmelade"

aber für viele ist ja der Begriff, Marmelade Gelee, Konfitüre unbekannt
offensichtlich auch wie man das Zeug mit 75 % Früchten haltbar machen kann
(bestenfalls beim Spezialfall Pflaumenmus nach 5 Stunden kochen)

und wenn ihnen der Kaffee (und mir) auch ohne Zucker besser schmeckt,
dann muß das natürlich für die ganze Menschheit auch gelten

üblicherweise

kauft man das was einem schmeckt
(und was angeboten wird)

und was jetzt gesund ist ?
und vorallem was früher alles besser war ?
Wenn die Leute tagein tagaus geschroteten Getreidebrei in sich reinstopften und vergammeltes Fleisch mit Essig versetzten dass der Kadavergeruch übertüncht war
und als Sauerbraten populär wurde
Tagaus tagein Kohlgerichte und getrocknete Hülsefrüchte wo bleiben da die Vitamine
(von Sauerkraut mal abgesehen)
Also was in meiner Jugendzeit Kartoffeln eingekellert wurden,
das würde heute 3 ... 4 Jahre halten, oder der Brotkonsum, kaum jemand
(außer Nord/Osteuropa) isst das hier so populäre Vollkorn, Roggen, allgemein dunkles Brot, da
für mich mit leichtem Diabetes mellitus beides das reinste Gift

10:26 von Motorkopf

1 : 0
gut das das auch einer mal sagt

Bei Frau Klöckner ist mir das klar.

Aber wie lange muß man noch Erfahrung mit der Selbstverpflichtung sammeln um zu der Erkenntniss zu kommen;zu gelangen ;" hat;hatte noch nie etwas gebracht" außer das der Verursacher noch für sich weben darf mit vermeindlich guter Absicht-en für die eigenen Sachen ;Shareholder;Gewinn;Ego......
Dumm ;dümmer;am dümmsten u. das mit Ansagen der Politik usw.
Was oder wen vertritt man da????

@10:28 von Sisyphos3

nur heißt das Zeug dann nicht mehr " Marmelade"

Das "Zeug" heißt dann "Fruchtaufstrich", schmeckt mir persönlich viel besser, da mehr nach Früchten und hat deutlich weniger Kalorien pro 100g als die anderen Kategorien (Marmelade, Konfitüre, Gelee, letzeres ist praktisch Zucker, Farbe und Gelatine).

Haltbarkeit ist gar kein Problem. Mir ist noch nie ein Glas im Kühlschrank schlecht geworden, außer das selber gemachte Pflaumenmus.

lächerlich und unverschämt

Verbraucherschutz muss an erster Stelle stehen.Nur ganz klare Regelwerke , nicht diese Lobbypolitik.Unverschämt das die gewählten Politiker feige sind und nicht sich gegen die mächtige Industrie durchsetzten können.Egal ob die Abgaspolitik oder dieses Thema.Und selbst dann ist die Industrie schlau und Ausweichzusatzstoffe werden anstelle des Zuckers zugesetzt, die dann noch schädlicher sind.Klar kann man sich etwas gesünder ernähren, nur wenn sich eine 4 Köpfige Familie zb. im Bioladen ihre Nahrung besorgt, dann ist nach 2 Wochen die Kasse leer.Und ich spreche aus eigener Erfahrung als Durchschnnittsverdiener.Fast ausnahmelos alle Lebensmittel sind als Massenwaren industriell erzeugt, meiner Meinung geht es immer, auch den Bioprodukten nur um den Profit. Noch vor 40 Jahren gab es diesen Wahnsinn nicht, da wurde Wurst beim Metzger oder Käse in Fettpapier eingepackt, und Menschen kochten noch Gemüse / Obst ein.Meine Konsequenz :eigenes Anbauen,Schrebergarten,Dachgarten,Gemeinschaften.

@10:13 von miomio

ich finde, dass die lebensmittelindustrie auf die produktion von schädigenden lebensmitteln ..., abgaben zahlen sollte...

Kann man machen, allerdings sollte Ihnen klar sein, wer dann am Ende die Abgaben bezahlt. Die Leute, die aus Gründen des geringen Einkommens überwiegend das billige aber ungesunde Industriezeugs kaufen. Weil die Hersteller die Abgabe natürlich auf den Preis aufschlagen werden. Die Margen in der Branche sind nicht hoch.

Den Besserverdienern, die aus "Convenience-Gründen" zu den ganzen Fertigprodukten greifen werden die paar Cent nicht auffallen.

viel Müll im Essen, das stimmt ja

aber wenn hier behauptet wird, die Nahrungsmittelindustrie sei schuld am eigenen Übergewicht, muss ich doch lachen.

Man ist ja nicht gezwungen zu (Verzeihung!) fressen, bis nichts mehr reinpasst. Wer es partout nicht hinkriegt, nur soviel Kalorien in sich hineinzuschaufeln, wie er auch verbraucht, hat ein anderes Problem, und das sind nicht die gewissenlosen Nahrungsmittelhersteller.

@ Leynad

Unabhängig davon, dass die Tabaksteuer Milliarden in die Steuerkasse spült und Raucher nachweislich weniger Kosten bei den Krankenkassen verursachen als fettleibige, ist gesunde Ernährung für Familien oft unerschwinglich teuer! Und es spricht wirklich GAR NICHTS dagegen, die Lebensmittelindustrie zu verpflichten, hohe Zucker- und Fettmengen DEUTLICH hinzuweisen und Inhaltsstoffe so groß aufzudrucken, das sie nicht nur mit Lupe + Brille lesbar, oder "zufällig" durch irgendeine Packungsfalte verdeckt sind!

@09:17 von Mifra

"Jeder kann selbst entscheiden was er kauft und zu sich nimmt. Wird die Industrie das ungesunde Zeug nicht mehr los, dann wird die Industrie was ändern."

60% Übergewichtige in unserer Gesellschaft sprechen dafür, dass die Industrie das ungesunde Zeug sehr gut an den Mann/die Frau bringt (im wahrsten Sinne des Wortes) und nichts ändern muss.

Abhängigkeit schafft Kunden...

und so bleibt es mit den Selbstverpflichtungen, wenn als Angebot eben kaum noch wirklich gesundes in den Supermärkten ist, und Zucker und Fette den Großteil ausmachen - sehen sie das da ein System dahintersteckt, angefangen von den Industriebetrieben bis zu den Krankenkassen und Ärzten / Krankenhäusern und Pharmaindustrien, REHA Zentren und Co. Mann muss selber aktiv werden und ins Handeln kommen, Prioritäten setzten und schauen, was einem gesund sein und bleiben Wert ist. diese ist aber, wie vieles was gut ist, mit Anstrengung verbunden und darauf haben wir heute keine Lust mehr.Mann kann einiges selber tun, nur man muss es eben auch tun.Ein tolles Buch ist : " Das neue Buch vom Leben auf dem Lande" oder Walden, ersteinmal um Ideen zu bekommen.Ich bin mir sicher wir können nicht alle auf diesem Planeten so leben, aber jeder kann etwas verändern, es kostet eben , zumindest am Anfang sehr viel Mühe.Ich bin noch mit selbstangebautem, Eingekochtem und selbst geschlachtet aufgewachsen.

Ich lach mich schief

Kann mir irgend jemand 1 Freiwillige Selbstverpflichtung nennen welche die Industrie umgesetzt hat, mir fällt im Moment keine ein.
@Mifra Leider ist es nicht so das der Verbraucher erkennen kann was drin ist. So gibt es zB. allein für Zucker ca. 12 verschiedene Bezeichnungen. Da heißt Geschmacksverstärker schon mal Hefeextrakt oder Milchprodukte. Was wir brauchen sind endlich Gesetze welche die Industrie zu Transparenz und Ehrlichkeit zwingen und das nicht nur bei der Lebensmittelindustrie. Aber solange die Industrie an den Gesetzen mitschreibt wird das nichts werden.

Mündiger Verbraucher muss informiert sein

In dieser Diskussion erscheint immer wieder der Hinweis auf die "Schuld" des unvernünftigen Verbrauchers, der eigentlich wissen müsste, dass die fetten, salzigen und süßen Produkte ungesund sind. Die Mündigkeit des Verbrauchers setzt jedoch Informiertheit voraus, um zu wissen, welche konkreten Produkte ungesund sind. Nicht immer liegt es wie bei Pizza oder Fischstäbchen oder Kinderjoghurt so klar auf der Hand. Und genau diese notwendigen Infos dürfen die Hersteller kleingedruckt und verklausuliert, also so intransparent wie möglich, kommunizieren. Denn die klassischen natürlichen Geschmacksverstärker Fett, Salz und Zucker (vom synthetischen Glutamat ganz zu schweigen) sind nun mal fast überall drin, und sie sind billiger als Gewürze oder andere natürliche Zutaten. Ich glaube jedenfalls nicht, dass die Selbstverpflichtung dazu führt, dass wir in den Produkten mehr natürliche Zutaten anstelle der reduzierten Geschmacksverstärker finden werden. Eher werden sie durch Derivate ersetzt.

Handlanger der Industrie

Man sollte sich die gestrige Sendung „Sie Anstalt“ ZDF Mediathek mal anschauen.
Wen vertritt diese Ministerin eigentlich? Die Rechte der Verbraucher? Konsumenten oder die der Industrie und Bauernverbände?

Es ist einfach nur lächerlich wie wir als Konsumenten uns von der Lobby an der Nase im Circus herumführen lassen.
Mut kann man von unserer Regierung in keiner Disziplin erwarten.

Selbstverpflichtungen der Industrie

weil wir damit so gute Erfahrungen gemacht haben. Alles klar. - - - Wie lange müssen wir Deutschen eigentlich noch diese unqualifizierten, Lobby-gesteuerten Minister aus Merkels Kabinett ertragen?

@10:26 von Motorkopf

"Fett wird man nicht wegen dem Sondermüll in Tüten! Egal was drin ist."

Doch, wird man.
Machen Sie das Experiment: Gezuckerte Cerealien zum Frühstück, mittags "McDreck" Burger mit Pommes (oder beliebiges Microwellen Fertiggericht), gezuckerte Soft-Drinks oder noch besser die geflügelten Fitness-Drinks und Süsskram zwischendurch, abends eine Tüte Chips (175g) und ein Bierchen. Soviel Sport können Sie gar nicht machen, um nicht Fett anzusetzen.

@unterschicht2 - hinschauen reicht nicht!

"Bei der Auswahl der Lebensmittel, mal genauer hinschauen, was drin ist."

Leider ist die Kennzeichnung von Lebensmitteln alles andere als transparent oder verständlich - dank unserer kompetenten selbstverpflichtenden Politiker.
Deshal müsste man das Gelesene auch verstehen - und das fällt sogar Akademikern schwer.
Grundsätzlich gilt aber je weniger Inhaltsstoffe aufgelistet sind um so besser (reiner) das Produkt.
Und Vorsicht bei so "gesunden" Produkten wie Müsli, Fruchtjoghurt - oder Quark sowie Probiotika. Die meisten dieser Produkte enthalten Unmengen an Zucker oder auch Süssstoff der den angepriesenen "Gesundheitseffekt" locker zunichte macht wenn nicht sogar umkehrt. Letzteres insbesondere wenn man nach dem Motto ißt "mehr hilft mehr". Also auch die richtige Dosis ist wichtig - auch bei frischen (unverfälschten) Produkten.
Es führt also kein Weg an der kritischen Auseinandersetzung mit den Lebensmitteln die wir zu uns nehmen vorbei. Und das kostet Zeit. Leben ist wichtiger!!!

@09:09 von andererseits - Ihr O-Ton,...

...Selbstverpflichtung bei der Industrie - das hat in den seltensten Fällen etwas gebracht; es braucht den Mut zu politischer Steuerung im Dienst der Gesundheit.
---
Ja, aber das wir wissen doch alle warum die Zusatzstoffe in Fertigprodukten so ein Problem sind und warum immer mehr Menschen sich so ernähren.
Die Zeit und auch das Können zu kochen fehlt vielen Menschen heutzutage.
Als ich noch jung war gab es so gut wie keine Fertigprodukte im Kühlregal.
Konservensuppen wenn überhaupt.
Meine Mutter (80J. alt) kocht heute noch täglich ihr Mittagsessen aus frischen Produkten.
Aber wie gesagt, daß ist eine Tugend die vielen abhanden gekommen ist.
Genauso wie die Zeit neben der ganzen Arbeit noch die Muse zu haben sich für 30-60 Min. in die Küche zu stellen.
Wenn es doch soviel einfacher ist, die Fertigpizza in den Ofen zu schieben.

Wobei das Wort Pizza bei allen Fertigpizzen
das falsche Wort ist.
Eine echte Pizza gibt es nur beim Italiener, der noch klassisch im Holzofen backt.

@vox moderandi - nicht jeder ist so schlau wie sie!

"Als mündiger Verbraucher bin ich selbst dafür verantwortlich, was ich zu mir nehme. "

Gratulation! Wenn Sie tatsächlich immer verstehen was in den Produkten drin ist bzw. die Zeit haben im Internet nach den Inhaltsstoffen zu recherchieren, ist das wirklich toll.
Sie sollten aber davon ausgehen das genau das von der Lebensmittelindustrie gar nicht gewollt ist. Hier geht es um eine Industrie die richtig Geld verdienen will - egal wie. Die Gesundheit der Verbraucher wird hier nur insofern geschützt als das man sich bei Zusatzstoffen an irgendwelche Grenzwerte hält - deren Sinn manchmal auch fragwürdig erscheint.
Zusatzstoffe werden dann auch noch verschleiert wie z.B. "Fruchtzubereitung", deren Inhaltsstoffe dann eben nicht mehr deklariert werden müssen.
Oder wie wäre es mit einem "Fruchtsaftgetränk" welches eigentlich nur aus Wasser, Zucker und künstlichen Aromen besteht. Sind Sie wirklich ein mündiger Bürger?

Frau Klöckner hat schon Recht, doch dann muss Sie ihre

Politik, wie sämtliche Politiker der Regierungsparteien, in Deutschland ändern. Denn in unserem reichen Land herrscht die 2 Klassengesellschaft. Die jetzige Politik der GroKo Parteien wird ausschließlich zum Wohle der Reichen, Vermögenden, Besserverdienenden, Beamten und Politiker in Deutschland geführt. Der große Rest der Bevölkerung kann sich BIO Artikel, vor allem Gemüse nachweisbar nicht leisten. Siehe Fakt Quelle: "Die reale Armut in Deutschland 2018." Betroffen sind ca. 30 Millionen deutsche Bürger, von denen bereits jetzt und heute ca. 1,2 Millionen Menschen wohnungslos sind. Ende 2016 wurden gezählt s. Fakt Quelle. "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Die Ursachen liegen klar auf der Hand. Viele Millionen Mitmenschen erhalten zu wenig Geld zum Leben, wie z.B. 8,6 Millionen Rentner, s. Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Weit weniger als 800 Euro für Mietzahlung und zum Leben erhalten diese Rentner. BIO Ware unbezahlbar.

@Sisyphos3, @dr.bashir

Der Begriff "Marmelade" hat nichts mit dem Zuckergehalt zu tun. "Marmelade" ist in der EU seit 17 Jahren nur noch den Citrusfrüchten vorbehalten, alles andere ist "Konfitüre".

Vorher war Marmelade ein Fruchtaufstrich ohne Fruchtstücke, Konfitüre mit Fruchtstücken. So, wie es umgangssprachlich auch heute noch ist.

Wenn man den Zuckergehalt ändert, ändert sich der Name jedenfalls nicht.

Und Gelee hat nicht zwangsläufig mehr Zucker als Marmelade. Beim Gelee ist nur das Ausgangsmaterial ein anderes: Fruchtsaft statt Fruchtbrei.

Keine Ziele erkennbar

So lange nicht auf jeder Packung Fertignahrung genau drauf zu stehen hat, wieviel Prozent des täglichen Bedarfs ein Produkt enthält und bei erhöhten Anteilen dies auch sehr deutlich kennzeichnet (Stichwort Ampel), braucht man keine Selbstverpflichtungen.
Das war wieder unnütz Frau Klöckner.

@Klauserich

"Leider ist die Kennzeichnung von Lebensmitteln alles andere als transparent oder verständlich"

Finden Sie wirklich? Gerade was die drei Stoffe, um die es im Artikel geht, angeht, ist die Deklaration doch extrem transparent und verständlich. Auf jedem Lebensmittel steht eindeutig drauf, wieviel Prozent davon Zucker, Fett und Salz sind.
Um das zu erkennen, muss man nur lesen können und wollen.
Da finde ich die Deklaration im Haushaltsbereich (Waschmittel, Zahncreme, Duschbad etc.) viel unverständlicher.

"Deshal müsste man das Gelesene auch verstehen - und das fällt sogar Akademikern schwer."

Ich bin zwar kein Dr., aber immerhin Akademiker, und ich habe kein Problem damit, den Salz- oder Zuckergehalt eines Produkts zu erkennen. Und wenn mir Butter oder Margarine mit 1,3% Salz über den Weg laufen, kaufe ich sie nicht. Und Ketchup mit mehr als 15% Zucker ebenfalls nicht.

Mensch lass nach

Mit einigen menschlichen Eigenschaften kann die Lebensmittelindustrie immer rechnen: Gier, Dummheit, Bequemlichkeit und mehr. Und damit, dass die überbordende Reizüberflutung mit Werbung von absolut jeder Seite (nicht nur Internetseiten) ihre Wirkung tut. Man muss schon irgendwie in sich ruhen und gefestigt sein, um sich von all dem "Kauf mich!" überall nicht zumindest ein bisschen beeinflussen zu lassen.
Ich selbst kaufe Bio und koche selbst, mein Anteil an fertigen Lebensmitteln ist vernachlässigbar. Aber ich würde die Mama neben mir, mit zwei quengelnden Kindern und keiner Zeit mehr, nicht verurteilen, wenn Sie eben nicht überall nach den Inhaltsstoffen überhaupt sucht, sie nicht alle identifizieren kann und auch noch die gezielten Lügen kennt und von sich abprallen lässt. (Siehe Goldener Windbeutel von Foodwatch, versteckte Preiserhöhungen, Ersatzstoffe für z.B. Zucker oder Geschmacksverstärker, usw.)

Darf es ein wenig gesünder sein?

Oder sollte es nicht doch besser lauten.
Darf es noch mehr Bevormundung geben und noch weniger Eigenverantwortung und Selbstbestimmung?

Ich habe noch nie in einem Laden erlebt das die Menschen zum Kaufen diese Produkte gezwungen wurden.

An schmokie, Ihr Beitrag zeigt jedem User die wahre Politik

unserer Politiker der GroKo Parteien. Sie sind eng mit den Konzernspitzen, egal welcher Branche, verstrickt. Nicht nur Frau Klöckner, auch Herr Scheuer, der die Automobilbranche nachweisbar in der Dieselfrage unterstützt und nicht die betroffenen PKW Besitzer. Zu dieser Jahreszeit sind vor allem BIO Artikel, Gemüse, Fleisch- Wurstwaren, Eier usw. im Schnitt doppelt so teuer normal. Da Millionen von Mitbürger nicht ihre teuren Wohnungen verlieren wollen, verzichten sie lieber auf gesündere BIO Artikel. Auch die Mitbürger, geschätzte 1,5 Millionen Tafelbesucher, die lieber satt werden möchten mit Artikel, die in den Tafeln angeboten werden. Was sagte Herr Habeck in der Sendung Quelle: "Maybrit Illner zur Spaltung des Landes" den Fernsehzuschauern im ZDF Zitat: "40 % unserer Menschen in Deutschland haben nichts angespart. Sie sind arm." Hier muss die Politik in unserem Land ansetzen, damit auch diese Menschen mehr Geld für BIO Artikel zur Verfügung haben.

Lebensmittelkennzeichnung

Es ist echt nicht leicht. Ich habe mir gerade mal die Inhaltsstoffe von Maisflocken eines US-Herstellers angeschaut.

Da liest man, dass diese Flakes pro 100g 84g Kohlenhydrate enthalten, davon allerdings nur 8g Zucker. Klingt nach nicht viel. Stellt sich allerdings die Frage, was die anderen 76g wohl sind und warum die 100g Flocken dann 372 kcal haben, obwohl auch nur 0,9g Fett drin sind.

Da muss man dann schon wissen, dass jedes Getreide überwiegend aus Stärke besteht, die im Darm dann zwanglos in Glucose verdaut wird. Am Ende kommen also vermutlich fast alle der 84g Kohlenhydrate als Zucker im Blut an. Nicht nur die 8g.

Aber da müsste natürlich mal jemand für verbraucherfreundlichere Kennzeichnungen sorgen. Wer könnte das wohl tun.

Fett wird man nicht wegen...

Das sehe ich genau so. Aber sein 70 Jahren arbeiten unser Politiker an der Bevormundung und dem Rückgang der Eigenverantwortung uns Selbstbestimmung. Für Sporthallen und Schwimmbäder ist kein Geld da, und bewegung und persönlich Körperliche Leistung kommen in den Tablett Haushalten und Schulen nicht mehr vor.

Ein Witz - freiwillige Selbstverpflichtung

Wer glaubt denn noch daran ?
Die Industrie findet, und das macht ja immer den "Erfolg" aus, diverse Hintertürchen um praktisch wieder mal nichts zu tun.

Die Trickser von der Lebensmittelindustrie sind uns haushoch überlegen. Es geht nur über Verbote - wenn überhaupt.

Die Entwicklung sehe ich mittlerweile nicht mehr positiv.
Aber man kann selbst etwas ändern. Die eigenen Essgewohnheiten bestimmen wir zur Zeit immer noch selbst.

Mut zu politischer Steuerung

Also im klartext mehr Bevormundung und weniger Eigenverantwortung? Ich möchte das nicht.

vielleicht klappt's ja hier

vielleicht klappt's ja hier endlich mal mit Selbstverpflichtungen.

Gut funktionierenden Beispielen zu folgen wäre eine gute Idee

Anderswo geht man weniger zimperlich mit der Industrielobby um als hierzulande. Offenbar mit Erfolg:

daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/hr/zucker-224.html, daraus: „(...) In der deutschen Cola von Lidl steckt doppelt so viel Zucker, wie in der britischen Variante. Auch in der Limonade von Aldi ist der Zuckergehalt in Deutschland fast doppelt so hoch (...)“

bundestag.de/blob/561136/48c40ebb6f02c5e1dbc6f0984c45ddbf/wd-5-064-18-pdf-data.pdf, hier ein Ausschnitt zur Lage in Mexiko:
„Die Haushalte auf dem niedrigsten sozioökonomischen Niveau hatten in beiden Jahren die größten Rückgänge bei den Käufen von besteuerten Getränken zu verzeichnen. Die Einkäufe von unversteuerten Getränken seien im Untersuchungszeitraum um 2,1 Prozent gestiegen. Die Ergebnisse aus Mexiko könnten andere Länder ermutigen, die Finanzpolitik zu nutzen, um den Konsum ungesunder Getränke zusammen mit anderen Maßnahmen zur Verringerung der Belastung durch chronische Krankheiten zu verringern

Wer's glaubt, wird selig

Schon Helmut Kohl hat mit freiwilligen Selbstverpflichtungen allen Sand in die Augen gestreut und die Themen dann endlos liegen lassen. Geschehen ist natürlich nichts. Eigentlich eine Unverschämtheit.

Regieren heißt eben genau das: Regieren.

Es geht nicht um Lobby-Moderation, es geht um Regelungen und Schutz der Bürger vor Profitgier.

Frau Klöckner, regieren Sie doch bitte.

Fragen wir mal in einem Jahr nach, was daraus geworden ist.

10:48 von dr.bashir

außer das selber gemachte Pflaumenmus.
.
"die Gelben Seiten"
mein Tipp
vielleicht mal fragen bei Leuten die´s können

"mir ist noch nie ein Glas schlecht geworden"
mir auch nicht, selbst außerhalb des Kühlschranks, wenn ich es innerhalb eines Tages aufessen :-)

@werner1955 - Verbraucherschutz

Was hat das ganze mit Selbstbestimmung zu tun? Es geht um den Schutz der Verbraucher! Und nicht jeder weiß was es heißt sich gesund zu ernähren. Viele verlassen sich darauf das der Staat schon dafür Sorge trägt dass die Lebensmittel als solche gesund sind. Man könnte diese Leute jetzt verurteilen, das hilft aber herzlich wenig! Auch Menschen die nicht auf Ihre Ernährung achten (können) dürfen geschützt werden.
Das Recht auf Selbstbestimmung wird ja durch Reduktion bestimmter Inhaltsstoffe nicht abgeschafft – denn jeder darf sich ja nach Belieben Zucker, Salz oder Geschmacksverstärker etc. nachlegen.

12:10 von werner1955

sicher Bevormundung

was erwarten sie bei so Parteien wie den GRÜNEN oder dem Fall der SPD
es liegt doch an den Menschen selbst, nach den frischen Bohnen zu greifen, den Tiefgefrorenen oder einem Fertiggericht

14:18 von Klauserich

Viele verlassen sich darauf das der Staat schon dafür Sorge trägt dass die Lebensmittel als solche gesund sind.
.
nach der Logik müssten in letzter Konsequenz auch Zigaretten gesund sein und Schnaps

@werner1955 – Bevormundung?

Geht's noch etwas heftiger?
Inhaltsstoffe selbstbestimmt einbringen steht Jedem frei. Inhaltssoffe zu reduzieren ist schwierig, da z.B. alle Fruchtjoghurts (auch Bio) viel zu stark gesüßt sind. Hier würde nur helfen sich den Fruchtjoghurt selbst herzustellen (aus Früchten und normalem Joghurt). Aber der schmeckt dann eben nicht mehr gewohnt süß. Und genau hier liegt das Problem. Die Industrie hat unseren Geschmack mittlerweile auf süß „getrimmt“ und Ich könnte mir Vorstellen das dies nicht genau Ihrer Selbstbestimmung entspricht.

Kein Mensch wird gezwungen,

Kein Mensch wird gezwungen, ungesunde Lebensmittel zu kaufen und faul auf dem Sofa zu sitzen.
Es ist ein leichtes, sich gesund und bewusst zu ernähren. Und wer das nicht schafft, hat einen Mangel an Selbstdisziplin oder ist einfach nur faul!
Die ganzen ungesunden Lebensmittel würde es nicht geben, wenn es dafür nicht genug Käufer geben würde.
Hier braucht es keinen staatlichen Eingriff oder eine Selbstverpflichtung derHersteller, hier wäre die Vernunft der Konsumenten ausreichend.
99% der Menschen, die fett sind, sind es durch eigenes Fehlverhalten. Dafür ist niemand anderes verantwortlich

Am 19. Dezember 2018 um 11:54 von DrBeyer

" Ich bin zwar kein Dr., aber immerhin Akademiker, und ich habe kein Problem damit, den Salz- oder Zuckergehalt eines Produkts zu erkennen. Und wenn mir Butter oder Margarine mit 1,3% Salz über den Weg laufen, kaufe ich sie nicht. Und Ketchup mit mehr als 15% Zucker ebenfalls nicht. "

Soweit richtig, das Problem ist aber nicht alles muss benannt werden und es gibt eine Menge Zuckeraustauschstoffe.
Die Sendung Markt hat da hin und wieder ganz nette Beiträge wie die Industrie das handhabt.
Bedingt durch gewisse Gegebenheiten muss ich immer lesen was auf den Verpackungen steht, um zu wissen was drin ist.
Es ist nicht immer leicht zu erkennen für Otto normal, Butter ist da wohl das kleinste Problem, Ketchup da schon eher.
Und nein ich auch kein Dr. und auch kein Akademiker, muss mich aber mit dem Mist der Industrie befassen den sie dort mit verarbeitet.
Ganz so einfach ist das Leben also nicht, muss das in Lebensmittel sein, egal was.

@sisyphos3 - Lebensmittel

Bei Zigaretten und Schnaps handelt es sich um sogenannte "Genussmittel" - und nicht um Lebensmittel, auch wenn man sie in jedem Supermarkt einkaufen kann.
Und nicht umsonst hat Papa Staat vor dem Genuss von Zigaretten und Alkohol gewarnt.

Ich finde Ihre Logik reichlich unlogisch!

14:26 von Klauserich

liegt es nicht an mir selbst
entweder nach dem Fruchtjogurt oder dem Naturjoghurt zu greifen
so lange ich (noch) die Auswahl habe, ist alles im grünen Bereich

14:33 von Klauserich

schrieb ich nicht "in letzter Konsequenz"
und etwas zu provozieren und überzeichnen gehört doch hier auch dazu

@berelsbutze - kein Mensch wird gezungen...

Sie machen es sich viel zu einfach. Wollen Sie höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen weil immer mehr Menschen übergewichtig werden und z.B. an Diabetis erkranken? Vermutlich nicht!
Und sich gesund zu ernähren ist nur einfach wenn man viel über Lebensmittel weiß. Und hier fängt das Problem schon in der Schule an.
Falsche Ernährung hat jedenfalls nichts mit Faulheit zu tun (allenfalls mit Bequemlichkeit, Convenient Food).

Darstellung: