Ihre Meinung zu: Nach dem UN-Klimagipfel: Sind wir noch zu retten?

16. Dezember 2018 - 8:01 Uhr

Nicht alle freuen sich über das Ergebnis des UN-Klimagipfels. Für Klimaschützer sowie Jugenddelegationen und Inselstaaten blieben einige Wünsche offen. Erwartungsvoll schauen sie nun auf die nächste Konferenz. Von Jan Koch.

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Kommentare

Leidet Deutschland an der

Leidet Deutschland an der Klimakrankheit? Niemand sonst will mit? Woran liegt das nur?

Die Antwort auf die Frage lautet, ...

wir sind schon gerettet. Der Retter kam vor gut 2000 Jahren und hieß Jesus von Nazareth. Wer seine Hoffnung auf die Teilnehmer des Klimagipfels setzt ist allerdings verloren. Was das angeht, ist es höchste Zeit, umzudenken.

Sind wir noch zu retten?

Vielleicht ist die Welt noch zu retten? Wenn wir in D weniger Autofahren, weniger Fleisch essen und weniger Energie verbrauchen, dann könnten auf der Welt mehr Menschen ein gesundes Leben führen. Aber leider gibt es zu viele Menschen, die nur an sich denken und denen andere Völker egal sind.

Was wurde nun in Katowitz

Was wurde nun in Katowitz beschlossen?

Natürlich ist die Welt nicht mehr zu retten

Es gibt so viele Einzelinteressen, vor allem aber wirtschaftliche Interessen, die nie unter einen Hut zu bringen sind.
Beruhigend ist lediglich, dass die Erde eh zum Untergang verurteilt ist - spätestens, wenn die Sonne ihr Leben beendet. Also ist - gemessen am Alter des Universums - auf jeden Fall in Kürze.

Dass Altmaier sich als

Dass Altmaier sich als Bremser entpuppt und der Umweltministerin bei den dringend notwendigen hochambitionierten und über Kattowitz hinausgehenden Klimaschutz-Zielen widerspricht, ist ein Skandal und macht deutlich, dass das Problem nicht nur bei den "Leugner-Staaten und -Präsidenten" liegt, sondern auch an der Uneinigkeit in Regierungen von Staaten, die grundsätzlich die Notwendigkeit der Umsteuerung sehen. Das ist einerseits für Deutschland blamabel und andererseits für die Zukunft des Klimaschutzes der am stärksten betroffenen Länder und Menschen höchst beunruhigend. "Wann fangen Regierungen endlich an, ihren Ausstoß an Treibhausgasen spürbar zu senken?" - diese Frage braucht verbindliche Festlegungen und Steuerung und keine Absichtserklärungen.

Sind wir noch zu retten?

Äh, nein! Aber bis es soweit ist, können wir uns ja mit Fleisch die Bräuche vollschlagen, Nahrungsmittel noch in weiteres Plastik einpacken, CO2 in die Luft pumpen, Essen verschwenden und wegschmeißen, für jede Popelstrecke das Auto benutzen und uns sagen, dass die anderen zuerst was ändern sollen.

CO2 macht nicht an der Grenze

CO2 macht nicht an der Grenze der EU halt!
Der Klimaschutz ist also ein globales Problem.
Unsere lieben grünen und linken Umweltschützer denken aber lokal. z.b. Unser vieles Geld hierzu in Deutschland ausgegeben, wäre wahrscheinlich effektiver angelegt in Form von Entwicklungshilfe, damit etwa in Afrika kein neues schmutziges Kohlekraftwerk entsteht.

Nein wir sind nicht zu retten.

Deutschland hat soviel Geld für Energiewende und CO2 Reduktion ausgegeben und erreicht wurde dafür gar nichts. CO2 Ausstoß ist damit nicht zurück gegangen. Also bringt das Modell überhaupt nichts.

wenn nicht im Auftrag der Bundesregierung geschehen sei ...

an Herrn Altmeier: wenn der Anschluß an die "High Ambition Coalition" nicht im Auftrag der Bundesregierung geschehen ist, dann im Auftrag der Bürger, der nächst höheren und eigentlichen Autorität!

Wir Wähler haben die Nase voll von einer börsengesteuerten Industrie, die, wie im Falle der Auto- und Kohleindustrie, den Bürgern schadet und mit Lügen abspeisen will.

Sind wir noch zu retten?

Eigentlich bin ich ein vergleichsweise optimistischer Mensch. Aber unter Berücksichtigung der Art und Weise, wie wir uns unserer Lebensgrundlagen berauben oder sie stückchenweise zerstören (nicht nur Klimafragen), würde ich sagen, was die menschliche Spezies angeht ... eher Nein.

Substanzverlust stoppen, Lebenslust erhalten

„Bereits vergangenen Freitag hatten bundesweit einige Schüler die Schule geschwänzt, um für eine konkrete Klimapolitik zu demonstrieren. Aufgerufen hatte die 15 Jahre alte Schwedin Greta Thunberg, die mit ihren wöchentlichen Freitagskundgebungen zu einer neuen Klimaschutzikone geworden ist“

Beim Weltklimagipfel in Kattowitz sagte sie abschließend und im Hinblick auf Chile 2019: "Wir hatten so viele Klimakonferenzen, und nichts ist passiert. Wenn sich nichts ändern wird, wird es immer so weitergehen"“

Solange Geld die Welt regiert, bzw. das heutige Geldsystem, das noch auf seinen ursprünglichen (feudalistischen) Prinzipien beruht, nicht auf eine grundlegend neue Basis gestellt wird, k a n n sich nichts ändern.

Denn es gilt tatsächlich: Wer zahlt, bestimmt.

Und die „Klimawandelskeptiker“ (um es mal freundlich auszudrücken) sind gerade in den „Kreisen“, die über das meiste Geld verfügen, offensichtlich überrepräsentiert.

Und die meisten darunter sind auch nicht mehr die Jüngsten.

1,5 Milliarden Euro in den "Green Climate Fund" zu geben.

da scheint viel Geld verdient zu sein
wo viel Geld fließt heißt gewöhnlich "Geschäftssinn" entwickeln
so zumindest meine Lebenserfahrung
aber beim Umweltschutz läuft es bestimmt ehrlicher, als in der Versicherungsbrance

Sind wir noch zu retten? ... was stellen wir uns vor...

"Sind wir noch zu retten" - wir wären zu retten, wenn unsere Beziehungen endlich auf eine saubere Basis zu stellen wären - wenn wir mit dem Ausbeuten von Natur und Mensch deutlich kürzer treten könnten, aber danach sieht es zur Zeit eben nicht aus.

Der dusselige Öl-Boom führt uns direkt in den "Batterie-Boom" statt in eine Phase des Nachdenkens, die viel beklagte "soziale Spaltung" führt uns anscheinend ungebremst (von Südamerika bis Frankreich) in eine Phase der Massen- Verelendung und des Klassenkampfes, statt in eine Phase der Kommunikation und Moderation. "Sind wir noch zu retten" ist in diesem Zusammenhang weniger eine Frage, als ein Aufschrei des Entsetzens.

So lange Energieunternehmen

So lange Energieunternehmen den Grundpreis erhöhen können, anstatt der richtigen Energiepreis, dann ist das Abzocke. Nur wenn der Preis einschließlich über die Energie geht, dann kann ich sparen. Wenn für die Grundgebühr mehr verlangt wird, lohnt sich das sparen nicht.
Deshalb wird Umweltschutz in unseren Land nicht Ernst gemeint.

Nichts als Gesülze...

Dass die Umwelt dringend geschützt werden muss, steht außer Frage, nur finde ich, dass man hier das wesentliche schon längst aus den saugen verloren hat.

Außer unnötige Kosten verursacht dieser Blödsinn nämlich nichts außer Angst.

@ bi-rma, um 07:42

Ah ja, ich frage mich auch, warum alle Welt solch ein Geschrei um's Klima macht.
Trotzdem: Was genau meinen Sie mit “umdenken“?

Die Menschheit in der Sackgasse

Durch Kapitalismus und Globalisierung hat sich die Menschheit mit stetigen Wirtschaftswachstumsvorgaben selbst vor die Wand gefahren.
Solche Gipfel zeigen nur immer wieder auf wie sehr man sich schämen sollte wer so gewählt wird in der Welt und bei uns.

Wir wären zu retten wenn wir es wollten. Wir wollen aber unseren Komfort nicht einschränken

@07:18 Klausewitz

Wenn Sie den Bericht gesehen oder gelesen haben, dann wissen Sie, wieviele Länder und Delegierte drängend auf die katastrophalen Entwicklungen ihrer Inseln und Länder hinweisen. Ihre Frage ist also völlig überflüssig und auch deplatziert.

Es ist ziemlich traurig, dass

Es ist ziemlich traurig, dass so mitzuerleben und die Ratlosigkeit bzw Teilnahmslosigkeit einiger Teilnehmer der Konferenz und auch Foristen zu sehen.
Letztendlich werden die Skeptiker verstummen und die Welt wird handeln (nämlich dann wenn die Folgen so drastisch werden, dass es nicht mehr zu leugnen ist). Das große Problem ist halt, dass es dann evtl zu spät ist, um die sich drehende Abwärtsspirale noch aufzuhalten..
Meine Hoffnung ist, dass die nächsten Wahlen ein so deutliches Signal senden, dass zumindest in Deutschland ein Kurswechsel stattfindet, dem sich dann vielleicht auch anderen schnell anschließen.

Global denken, lokal handeln:

Global denken, lokal handeln: das ist seit Jahrzehnten die verantwortliche Meta-Strategie von Umweltschützern, Klimaforschern und auch von Bündnis90/die Grünen. Ihr Kommentar strotzt da leider von Unkenntnis und versucht - wie etliche Kommentierende gestern schon - die Verantwortung wider besseren Wissens auf die ärmsten Länder der Erde abzuwälzen.

Klimawandel begrenzen?

Es wird Zeit umzudenken. Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten. Statt Geld für irgendwelche Maßnahmen auszugeben, die die Erwärmung aufhalten sollen, sollten wir das Geld lieber ausgeben um die Auswirkungen der Erwärmung für die Menschen erträglich zu machen. Im übrigen gab es schon immer warme und kalte Perioden auf unserem Planeten (auch wesentlich wärmer als im "Klimawandel"). Der Mensch hat es nur geschafft, solche Klimaveränderungen von ca. 5.000 Jahren auf 150 Jahre zu raffen. Im übrigen ist das industrielle Zeitalter von ca. 1850 bis heute die größte Erfolgsgeschichte der Menschheit.
Im Jahr 1800 lag die Lebenserwartung eines Menschen bei 30 bis 35 Jahren und 50% der menschen erreichten das Erwachsenenalter nicht. Die Weltbevölkerung betrug 1 Mrd.
Heute haben wir eine Lebenserwartung von über 78 Jahren und eine Weltbevölkerung von 7,63 Mrd.
Früher war alles besser und gesünder!!!

@ andererseits, um 08:12

Im Grunde gebe ich Ihnen völlig Recht.
Nur bei dem Zitat: “Wann fangen Regierungen endlich an, ihren Ausstoß an Treibhausgasen spürbar zu senken?“ frage ich mich, ob es allein Sache der Regierung ist, oder ob die “Regierten“ nicht zu allererst gefragt sind.
Solange der Nachbar allmorgendlich mit seinem SUV losfährt, um genau 4 Brötchen beim 1,5 km entfernten Bäcker zu holen, eine Stunde später Töchterchen zum Kindergarten und am späten Vormittag zum Einkaufen zu fahren usw., gibt es im Vorfeld jede Menge Möglichkeiten bei uns allen, besagten Treibhausgas-Ausstoß zu reduzieren.
Im Großen ist es genauso:
Jedes Land sieht beim anderen diverse Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, im eigenen Land soll jedoch die Wirtschaft laufen und müssen Arbeitsplätze gesichert werden.
Also bleibt alles wie es ist.

Homo stupidus

Wir sind 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, die mehr verbrauchen, als diese Kugel aushält. Die in den letzten hundert Jahren ständig nach oben weisende Verbrauchs- Konsumkurve läßt sich auch nicht mehr nach unten drücken. Wir sind zwar intelligent genug, das nachzuweisen, aber gegensteuern? - Homo sapiens? - Nee, eher Homo stupidus.

Um was geht es eigentlich...?

Die Luft besteht aus:
78% Stickstoff
21% Sauerstoff
Moment mal, das sind ja schon 99%!
Nun kommen noch etwa 1% Edelgase hinzu!
Also viel Platz ist da nicht mehr für CO2...
Und diese übrigen 0,0x % CO2 sind also
für den Klimawandel verantwortlich?
Ne, das ist noch nichtmal bewiesen!

Deutschland ist nicht

mehr zu retten, wenn man die Frage so stellt.
" Deutschland hatte bereits zu Beginn des Gipfels angekündigt 1,5 Milliarden Euro in den "Green Climate Fund" zu geben. Das ist doppelt so viel, wie vorher angekündigt. "

Frage: Was haben andere Länder gegeben um die Zielsumme zu erreichen ?.
Frage: Was wurden denn für Maßnahmen beschlossen ?.

" Hierin verlangen die NGOs vor allem ein einheitlicheres und ernsthafteres Auftreten der Bundesregierung, nachdem Umweltministerin Schulze sich der "High Ambition Coalition" angeschlossen hatte - einer Gruppe von Vertretern verschiedener Industrie- und Entwicklungsländer zur Nachbesserung der Klimabeschlüsse. Daraufhin sagte ihr Kabinettskollege und Wirtschaftsminister Peter Altmaier, dass der Anschluss an die Koalition nicht im Auftrag der Bundesregierung geschehen sei. "

Klingt nach Alleingang einzelner Personen, hatten wir doch schon mal vor kürzerer Zeit.

NGOs verlangen ?, regieren jetzt schon NGOs unser Land ?, so wie die DUH zur Zeit ?.

Altmaier symptomatisch

Altmaiers Aussage zeigt die Svhizophrenie dieser Regierung. Noch vor Jahren war Merkel die Umweltkanzlerin, nun tut sie alles, dieses Image nicht zu betonen, gar zu negieren. Wie erbärmlich, gerade wir, die so gerne den Weltmeistertitel suchen. Das ist verlogen und erbärmlich, sorry. Und sehr traurig.

Unsere Klimakanzlerin...

muss sich wieder einmal vor schmelzenden Eisbergen fotografieren lassen.
Kann man die damalige Nummer eigentlich als Populismus bezeichnen???

an datten

Die Welt wird sich schon retten.
Was zu Grunde geht ist die menschliche Zivilistion:
Kriege um Lebensräume, jeder ist der selbst der nächste, die Reichen werden sich verbarrikadieren.
Die Unterentwickeltsten werden am Ende die Gewinner sein.

@ um 09:28 von andererseits

"Global denken, lokal handeln: das ist seit Jahrzehnten die verantwortliche Meta-Strategie von Umweltschützern, Klimaforschern und auch von Bündnis90/die Grünen. ..."
Solange die Grünen eine Hysterie um NOx schüren und fordern, dass Mikromengen an NOx durch Makromengen an CO2 (durch deutliche Anhebung des Spritverbrauchs und Verteufeln des sparsamen Dieselmotors) ausgetrieben werden sollen, ist von 'Global denken' keine Spur zu sehen.
Mit dem EEG, das eine Umverteilung von unten nach oben ist, haben die Grünen auch gezeigt, dass 'lokal handeln' ebenfalls nicht ihre Sache ist (eine simple Vorgabe für Energielieferanten hinsichtlich des Ökoanteils im Strom wäre fair und preiswert).

Wer macht das Licht aus

Ob wir noch zu retten sind? Sollen damit die Menschen gemeint sein oder die Erde? Die Verantwortlichen sind leider so naiv, dass sie davon ausgehen, dass wir noch einen Plan B haben und irgendwann auf die Schnelle eine zweiter Erde hervor zaubern. Für die Menschen ist wohl Schicht im Schacht, aber für die Erde noch nicht. Der Mensch kann nicht ohne Natur, doch die Natur kann ohne uns!

Gute Laune trotz Klimawandel und Atomraketen?!

Seit ich 14 Jahre bin höre ich Horrogeschichten über die Umweltzerstörung oder den Rüstungswahnsinn. Damals waren es Dinge wie "Sauerer Regen" oder die amerikanischen "Pershing-II"-Raketen in Deutschland, gegen die Politiker sich wortreich empörten. Passiert ist letzlich ... nicht viel. Darum sieht der Harz so aus, wie er aussieht und das Bikini-Atoll ebenso, in dessen Ritzen der radioaktive Schlamm nur auf die Erhöhung des Meeresspiegels wartet.

Die Menschheit wird und will nicht überleben - das ist mir irgendwann klargeworden: Ein fetter SUV ist dem Homo sapiens eben wichtiger als seine Lebensgrundlage. Na gut, dann sei es so. Die Menschheit hat sich für äußerlichen Konsum statt "inner peace" entschieden. Schade, aber nicht zu ändern.

Darum kaufe ich kein Bio mehr, spare weder Heizung noch Benzin. Im Gegenteil: Ich habe jetzt einen 535d (11,6 ltr Diesel/100km) und genieße die Power, fliege mal nach Mailand, Sri Lanka oder New York.

Homo sapiens hat fertig. Schade, aber isso.

Die Welt rettet sich selber

Der Mensch ist die erste Spezies dieses Planeten, die sich durch technische Erfindungen selber auslöschen wird. Der Gipfel in Polen zeigt ganz deutlich, dass wir nicht mehr in der Lage sind, den Klimawandel zu stoppen. Grund dafür ist die Halbherzigkeit aller Politiker in der westlichen Welt. Forscher beschreiben Szenarien, die uns den Planeten als Hölle erscheinen lassen und unsere Zivilisation diese Hölle nicht überleben wird. Die Welt als solche wird jedoch überleben. Natur wird sich in hohem Maße regenerieren und es werden neue Arten entstehen. Dies mag Jahrmillionen dauern, aber das ist der Erde egal. Sie hat Zeit, die wir nicht mehr haben. Vielleicht geschieht noch ein Wunder und wir schaffen es, unseren CO2-Ausstoß wirklich drastisch zu reduzieren. Dazu wäre als erster Schritt der komplette Verzicht auf Flugreisen notwendig. Ob wir das wirklich schaffen??? Jeder sollte sich hier selber befragen und auf diese Frage antworten. Der Flugverkehr ist der Anfang allen Übels.

@Icke 1

ach was, keine Panik. Die Beduinen leben auch ganz gut in der Wüste. Das kriegen wir auch hin. Wir schaffen das. Dromedar statt Diesel, und die Luft wird auch wieder besser.

@Wer macht das Licht aus 10:13 von Icke1

Ist das noch wichtig?
Das 'stabile Genie' jedenfalls nicht, denn sein 'Licht' ist da längst aus.

Was mich im Prinzip an diesen zunehmenden Kommentaren stört, - auch ihrem -
ist die dahinter stehende Gemütsverfassung.

Natürlich wird die Erde ohne uns überleben, das tut sie schon seit Milliarden Jahren.
Aber jetzt sind wir noch da,
und angesichts der drohenden Auslöschung auf mittlere Sicht,
ist Defätismus das Letzte was hilft.

Gute Frage....

Sind wir noch zu retten, vor den Grünen und all die klimaideologischen NGO's...

an Didaa

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen ,ich stimme Die zu.

Es wird ganz vielen nicht gefallen.

Wir werden uns einschränken müssen. Dazu gehört die Ernährung (Fleisch), der motorisierte Individualverkehr, Flugreisen für Jedermann, Kreuzfahrten, Interkontinentale Luftfracht und Seefracht (Globaler Import/Export) und vieles was mir nicht auf Anhieb so einfällt.
Trotzdem kann das Leben selbstverständlich lebenswert sein.
Mit unserem vollkommen übertriebenen Arbeitsethos, Wachstum um jeden Preis, Materialismus ist die Erde jedenfalls nicht kompatibel...
Ausgerechnet die Faulheit, der Müßiggang, ist ein Teil der Lösung... Damit kommen aufgrund der konträren Erziehung garantiert die allermeisten nicht klar.
Da die allermeisten sich freiwillig nicht mäßigen werden, wird das ganze wohl scheitern und langfristig deswegen auch wir Menschen auf der Erde.

Fidschi und CO2 Bestandteil

Die großen Inseln von Fidschi sind vulkanischen Ursprungs und haben mehrere 100-Meter hohe Berge. Sie sind also nicht stark bei Erhöhung des Meeresspiegels gefährdet. Allerdings wollen Insulaner von Korallenatolls in Zukunft nach Fidschi umziehen, falls ihre Inseln überschwemmt werden sollten.
Ja, der CO2 Gehalt der Luft beträgt nur 0,04%. Allerdings hat er seit Beginn der Industrialisierung um über 40% zugenommen. Der große Anteil von Stickstoff ist dagegen praktisch konstant bei 78% geblieben. Aber CO2 trägt enorm viel mehr zur Klimaerwärmung bei als N2. Die Änderung des jeweiligen Anteils ist entscheidend.

Ich erinnere mich

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass vor ca. 70 Jahren der Weltuntergang am 30. Mai vorraus gesagt wurde.
Es war damals ein sehr heisses Jahr mit wenig Regenfälle und viele Träumer wie man sie hier finden kann haben den Mist damals geglaubt.

Jugendliche mit null Lebenserfagrung

Und einem begrenzten Wissen einbeziehen... um dann das zu hören was denen andere Erwachsene eingeflüstert haben... Super! Das Problem ist das wenige Wissen haben, viele alles nachbrabbeln und sich Argumenten der Gegenseite verschließen. Wer glaubt das alleinige Wissen zu haben weiß nichts. Wir brauchen Denker, Nachdenker und Macher. Quatschköpfe gibt es schon genug.

Sind wir noch zu retten?

Klimakonferenzen erzeugen momentan noch nicht ausreichend Druck. Ein saftiges Preisschild der Rückversicherungen an die Klimaschäden dranhängen hätte schon eine andere Dimension.

Fidschi-Ergänzung

Natürlich sind die Korallenriffe und -atolle von Fidschi auch vom Klimawandel bedroht (und außerdem von Überfischung). Die Hauptinseln haben aber Berge und eher andere Umweltprobleme, z.B. durch Abholzung.

Am 16. Dezember 2018 um 07:54 von pkeszler

"...dann könnten auf der Welt mehr Menschen ein gesundes Leben führen."
#
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Wie viele mehr denn noch?
Je mehr Menschen auf den ehemals blauen Planeten leben, um so mehr werden die Probleme steigen. Die Urbanisierung ganzer Länder hat weniger mit unseren Hunger auf Fleisch zu tun. Der Mensch braucht Platz und nimmt sich diesen auch.
Aber solange sich mit Luftverschmutzungszertifikate viel Geld verdienen lässt (Politiker nicken diese ab), wird der Planet Erde leiden. Bis zum Exodus.

@ traurigerdemokrat 08:07 Uhr

"Was wurde nun in Katowitz beschlossen?"
Es wurde die Durchführung des nächsten Gipfel beschlossen.
Natürlich ganz im Sinne von Nichtumweltschutz;
Flugzeug, Panzerlimusinen, usw. bleiben die "notwenigen" Transportmittel - koste was es wolle.

um 10:37 von xerxes64

"Sind wir noch zu retten, vor den Grünen und all die klimaideologischen NGO's..."
Sie und Ihre Nachkommen bestimmt nicht mehr, wenn Sie so weiter machen, wie bisher.

um 11:02 von tagesschlau2012

"...dann könnten auf der Welt mehr Menschen ein gesundes Leben führen."
Ich habe doch nicht geschrieben, dass wir immer mehr Menschen auf unserer Welt brauchen. Aber wir müssten zumindest mit dafür sorgen, dass die heute hier lebenden Menschen ein gesundes Leben führen können. Das ist doch ein großer Unterschied.

Politiker hängen schon immer hinterher...

Die Politiker haben schon immer versagt. Die reagieren nur und laufen hinterher. Agieren kann keiner von denen.
Glücklicherweise gibt es jedoch viele intelligente Menschen auf dieser Welt. Diese sitzen z.B. bei den großen Investoren. Und diese schauen etwas weiter als bis zur nächsten Wahlperiode, schließlich wollen die in 10-15 Jahren auch noch Geld verdienen. Und womit verdient man kein Geld? Mit Vertrauen auf die Politik, genau! (Siehe AKW-Ausstieg). Deswegen werden Kohlekraftwerken die Versicherungen entzogen, die Konzerne werden auf Umstieg auf erneuerbare Energien gedrängt, usw.
Das ist zumindest etwas ermutigend. Weil, wenn die Merkel oder AKK vor der nächsten Wahl entscheidet, jetzt aber raus aus der Kohle um Wählerstimmen zu gewinnen, wird massiv Geld vernichtet. Solange die Politiker dafür aber nicht gradestehen müssen, werden sie nie was draus lernen. Und ohne Geld funktioniert diese Welt, wie sie ist, eben nicht. Mal schauen, wann die Politik aufwacht.

@09:37 harry_up

Sie haben auf den unsinnigen Gebrauch von SUV's bezogen völlig recht; ich verstehe eh nicht, warum man in unserem Städten diese Monster fahren muss. Das "Statussymbol Auto" ist nach wie vor irre überbewertet.

Nach dem UN-Klimagipfel:Sind wir noch zu retten ??

Diese Frage ist schon berechtigt.
Denn konkrete Schritte für Länder oder Inselstaaten die vom klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind blieben aus(Pazifik).
Greenpeace und andere kritisieren das.
Ein Klimagipfel mit dem die Kohle-und Autoindustrie leben kann.

Zu alte Leute stellen leider die Weichen für das Klima

Ein 72 jähriger Präsident der Vereinigten Staaten will über das Klima dieses Globus bestimmen. Mit 72 Jahren stirbt man schon mal - und keinen wundert das. Wie soll so jemand verlässliche und nachvollziehbare Entscheidungen über das Klima der zukünftigen Generationen treffen können - und das tut dieser Mann ja auch nicht - auch das wundert wohl keinen. Ist nur leider eine Katastrophe, so etwas...!

@10:56 sprachloser

Sprechen Sie eigentlich auch mit jungen Menschen? Dann könnten Sie erleben, wie gut und differenziert informiert und engagiert Jugendliche und junge Erwachsene sind. Das "unreflektierte Nachquatschen" erlebe ich viel mehr bei Erwachsenen, die meinen, sie bräuchten sich mit Fakten und Zusammenhängen nicht zu beschäftigen... nicht nur beim Thema Klimawandel.

in unserem Land haben kläglich versagt. Vor allem die Politiker der CDU/CSU und der SPD, die großspurig erklärten: "Wir schaffen es." Die Wirklichkeit sagt etwas anderes, von den geplanten ca. 6 000 km Stromleitungen wurden bis heute nur 28 km Stromleitungen verlegt. Ein Desaster, die Schnecken laufen schneller als die Politiker der GroKo Parteien. Doch wie immer werden die "Erfolge" in der Bekämpfung der Erderwärmung in den Talk Shows und in der Presse von den verantwortlichen Politikern schön geredet. Eine Parallele zu der bitteren Armut von Millionen von deutschen Mitbürgern s. Fakt Quelle: "Bertelsmann Studie zur Familienarmut. Geschönte Armut statt schön." Die einzigen Politiker in Berlin, die offen diese Probleme ansprechen sind nachweisbar die Grünen und Linken im Bundestag. Sie kritisieren zu Recht die heutige Politik der Politiker der regierenden Parteien zur Umwelt sowie gegenüber großen Teilen der deutschen Bevölkerung, s. Fakt Quelle: "Die reale Armut in Deutschland 2018."

Das mit der Erdbevölkerung.

Ich meine mich zu erinnern, dass in den 70er Jahren ein Buch erschien mit dem Titel: “Für wie Viele hat die Erde Platz?“
Damals wurden die 3 Mrd. überschritten, und es wurden in sehr düsteren Prognosen unabwendbare Hungersnöte beschrieben. Abgesehen davon, dass es diese eh schon gab, nur weniger hier als dort, wo sich das bis heute kaum geändert hat, traten die Voraussagen nicht ein, es wurden leistungsfähigere Getreidesorten gezüchtet, denen man mit effektiven Pestiziden unter die Halme griff, von der Tierzucht gar nicht zu reden, usw.

Wie wir erleben durften, würden lange Hitzeperioden wie solche in diesem Jahr uns allesamt sehr schnell an die Existenzgrenze führen, die Armen früher, die Vermögenden später.
Ohne Ausnahme.

Das CO2 kommt fast nur durch Ausatmen von Menschen und Tieren

und wird auch für die Pflanzen zum Atmen gebraucht. Wenn es sich vermehrt, dann vor allem darum, weil es immer mehr Menschen gibt, aber kaum von der Technik. Und wärmer als noch im 20. Jh. war es im Hochmittelalter auch (Viehhöfe auf Grönland), also weniger Polareis. Und war der Meeresspiegel höher? Stand das heutige Küstengebiet unter Wasser? Im Gegenteil, Helgoland und Nordfriesland waren größer als heute. Sie wurden später, als es kälter war, von Sturmfluten dezimiert.

@09:49 Schonhammer

Sie sind vielleicht im Prozentrechnen gut aufgestellt, aber doch schlicht nicht auf der Höhe der Forschung und ihrer Fakten und Zusammenhänge, was die menschengemachten Faktoren der Klimaveränderung und damit zusammenhängenden Umweltzerstörungen angeht. In Zeiten des worlwideweb können Sie das aber schnell nachholen.

@ MaWo, um 11:12

Ich hätte ja nichts dagegen, wenn jeder einzelne Teilnehmer am nächsten Klimagipfel mit Panzerlimousine oder von mir aus Schwimmpanzer anreisen würde - wenn dann dort konkrete Beschlüsse gefasst, in eine gemeinsame, ohne Tauziehen und Sonderregelungen verfasste Abschlusserklärung gegossen und anschließend in jedem dieser Länder auch 1:1 umgesetzt würden.

Murmeltiertag

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz. Mit diesem Mammut-Multilateralismus kommt man nicht voran. Oder glaubt wirklich jemand, es spielt eine Rolle, ob Vertreter aus Mikronesien, Nauru und Trinidad/Tobago mitmischen? Es müssen andere, schlagkräftige Formate her - auch wenn die weniger medienwirksam-bunt wären.

@ dirk_kf, um 11:34

Och verehrter dirk_kf,
Sie hatten offensichtlich ein wenig Biologie- aber sicher keinen Chemieunterricht. Sonst hätten Sie gelernt, dass sich Kohle und Kohlenwasserstoffe, zu denen die Treibstoffe unserer Autos gehören, beim Verbrennen (das ist die Reaktion mit Sauerstoff) gemäß dem simplen Reaktionsschema C+O2-->CO2 in Kohlenstoffdioxid (und Wasser) verwandeln.
Natürlich entstehen dabei auch noch andere unliebsame Reaktionsprodukte.

Wir sind noch zu retten

Wir haben noch ca. 10 Jahre um den Klimawandel zu schaffen, danach haben wir uns so weit verrannt, dass selbst die größten Anstrengungen diesen Planeten und unsere Zivilisation kaum noch zu retten vermögen. Und damit meine ich kataklysmische Zustände mit Milliarden an Toten.

Leider denkt man lieber an kurzfristige Gewinne, egal wie teuer das langfristig kommt, und viel zu viele Menschen fühlen sich cool und alternativ wenn sie trotz der vernichtenden Faktenlage weiterhin den Klimawandel leugnen.

Wenn Klimawandel nicht bald "cool" wird fahren wir diesen Planeten vor die Wand, und unsere Kinder werden uns für immer hassen.

@harry_up

"Nur bei dem Zitat: “Wann fangen Regierungen endlich an, ihren Ausstoß an Treibhausgasen spürbar zu senken?“ frage ich mich, ob es allein Sache der Regierung ist, oder ob die “Regierten“ nicht zu allererst gefragt sind.
Solange der Nachbar allmorgendlich mit seinem SUV losfährt, um genau 4 Brötchen beim 1,5 km entfernten Bäcker zu holen[...]"

Wenn die Regierenden eine saftige CO2-Steuer einführen würden, würden Sie staunen, wie schnell der Nachbar radeln kann.
Sie würden staunen, wie quasi über Nacht völlig alltagstaugliche Fast-null-Emissions-Autos bei den Händlern stehen würden.
Sie würden staunen, innerhalb wie kurzer Zeit Deutschland zu 100% mit regenerativer Energie versorgt würde ...

@ sprachloser, um 10:56

Sie sprechen von “Quatschköpfen“ und meinen damit offensichtlich junge Leute.
Ich habe die Erfahrung gemacht, und mache sie täglich neu, dass der Anteil dieser Quatschköpfe bei Menschen im fortgeschrittenen Alter keineswegs geringer ist.
Haben Sie z. B. zufällig verfolgt, was sich im letzten Jahr so in der Politik abgespielt hat?

Auslöschung der Menschheit?

Ich verstehe nicht, wieso so viele Kommentare hier davon reden, dass der Homo sapiens sich selbst ausrotten würde.
Das wird nicht passieren, da es auch auf lange Sicht immer gemäßigte Zonen geben wird. Allerdings ist es möglich, dass der Mensch irgendwann nur noch auf Grönland und an der nordsibirischen und der nordkanadischen Küste leben kann, was bedeuten würde, dass dort nur noch ein paar Millionen Menschen überleben könnten, was wiederum heißen würde, dass es bis zu diesem Zeitpunkt eine ziemlich deutliche Reduzierung der Populationsgröße und Migrationsbewegungen gegeben hätte, gegen die das Jahr 2015 ein lockere Aufwärmübung war.

Aber, wie gesagt, ein paar Millionen werden sicherlich überleben. Allein durch die radikale Dezimierung könnte sich aber im Laufe von ein paar Jahrtausenden das Klima wieder erholen, und die überlebende Menschheit könnte wieder von vorne anfangen.

Interessieren würde mich allerdings sehr, ob diese Menschen dann klüger sind als wir heutigen ...

Wieder ein verlorenes Jahr!

1 Jahr verlorene Zeit. Der Klimawandel wartet nicht. Solche Blamagen kann sich die Menschheit nicht leisten!

Die Politik muss endlich energischer gegen die Lobbys vorgehen, welche Klimaschutz mit aller Macht verhindern wollen!

@ Schonhammer, um 09:49

Vielleicht googeln Sie einfach einmal nach “Zusammensetzung der Luft“, dann entdecken Sie, dass da u. a. noch ein klein wenig CO2 enthalten ist.
Wenig zwar, aber sehr fein austariert im Laufe der letzten Jahrtausende.
Umso empfindlicher reagiert die Umwelt, wenn an diesem Wert geschraubt wird, wie das seit geraumer Zeit geschieht.

"Erwartungsvoll schauen sie nun auf die nächste Konferenz."

Bei der nächsten Konferenz wird es wieder keine Ergebnisse geben. Aber ist ja eganl, ob die Welt absäuft, Hauptsachesie konferieren.

Der Jugend keine Illusionen machen!

Das Klima hat sich immer gewandelt - seit Anbeginn der Erde.

Deshalb wäre es grober Unfug, der Jugend einzureden, ein statisches Klima sei etwas normales. Dies ist nicht so.

Daher ist der Versuch, das Klima stabil zu halten ein Kampf gegen Windmühlen. Selbst Don Quichote würde das einsehen.

Nehmen wir die Energie und das Geld lieber, um uns auf den unausweichlichen Klimawandel vorzubereiten und die Folgen abzufedern.

Darüber hinaus sollte viel mehr Geld für Familienplanung und Geburtenkontrolle aufgewandt werden. Zugang zu Verhütungsmitteln für Alle und die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen sind unverzichtbare Elemente im Kampf gegen die weltweite Überbevölkerung.

Ihr Wunsch kann nicht erfüllt werden, weil

die Industrie den Politikern vorgibt, was zu tun ist! Wer als Politiker der Industrie erklärt, was denn gemacht werden muss, um die Umwelt zu reinigen und zu erhalten, der ist "erledigt"
und kann sich zur Ruhe setzen! Profit steht an allererster Stelle und erst dann kommt der Tod an die Reihe, als zweiter!

@ DrBeyer, um 12:06

Das, was und wie Sie schreiben klingt wie aus einem Buch über Evolution.
Die findet zwar auch heute noch statt, doch sind wir gewohnt, sie historisch zu betrachten.
Deshalb kann mich Ihre Zukunftsperspektive nicht so recht beruhigen, denn diesmal sind Sie bzw. Ihre Nachkommen und ich und meine Nachkommen (un)mittelbar beteiligt.
Und das in weitaus kürzeren Zeiträumen.
Das fühlt sich für mich ganz anders an.

Nicht nur die Großen

Solange WIR nicht mal im kleinen Anfangen unsere Gewohnheiten zu ändern dann wir das bei den Politikern und Funktionären auch nicht klappen.
Wenn ich mich bei uns in der Nachtbarschaft mal umschaue und sehe das die Leute morgens Ihre Autos starten und dann im Stand warmlaufen lassen und wieder reingehen und einen Kaffee oder Tee trinken um das Kratzen zu sparen dann aber über die Firmen zu schimpfen die die Umwelt verpesten, dann frage ich mich wie es die Politiker hinbekommen sollen.

@wenigfahrer

"NGOs verlangen ?, regieren jetzt schon NGOs unser Land ?, so wie die DUH zur Zeit ?."

Da haben Sie aber eine Menge Polemik in einer einzigen Zeile untergebracht.

Die sachliche Antwort:
Verlangen kann grundsätzlich jeder etwas, sogar Sie.

Nein, die NGOs regieren unser Land nicht, sondern die Lobbys der Auto- und der Landwirtschaftsindustrie.

Und nein, auch die DUH regiert unser Land nicht, sondern setzt gerichtlich die Einhaltung von Gesetzen durch. Diese Gesetze wurden nicht von der DUH, sondern den dazu nötigen demokratischen Institutionen beschlossen.

Wir können was machen

1. nur noch ein Zimmer heizen im Winter.
2. die Bevölkerungszahl in unserem Land reduzieren in dem wir jenen den Heimflug und ein paar Euro bezahlen die in ihrer Heimat nicht heizen müssen. Dann brauchen wir auch keine so umfangreich ausgebaute Infrastruktur, tut der Natur hierzulande gut.
3. Ideen von gesellschaftlicher Transformation bekämpfen. Das kostet nur noch mehr Energie und funktioniert am Ende nicht.
---
Deutschland produziert ca 650 TWh Strom.
Die chinesische Aluminiumindustrie verbraucht für 30Mto etwa 560TWh netto.
Dafür verheizen sie in Kohlekraftwerken die keine nennenswerten Umwelt und Effektivitätsstandarts entprechen ~1000TWh. Die chinesische Aluminiumproduktion hat sich seit 1990 ca versechzigfacht. Von der Zementproduktion, und der Stahlproduktion ganz zu schweigen.
Verglichen mit der jeweiligen Deutschen Produktion bewegen wir uns zwischen dem ~60-100-fachen. Die chinesische Industrie wächst immer noch so stark wie die deutsche in den 60ern.

@ DrBeyer, um 12:01

In der Theorie klappt das möglicherweise.
Aber wenn ich den sehe, wie schon das Dieselfahrverbot einschlägt wie der Blitz, wage ich mir die Reaktion auf die Einführung einer “saftigen CO2-Steuer“ nicht vorzustellen.
Da hängen noch viel zu viele Leute, Institutionen, Wirtschaftszweige usw. vom CO2-ausatmenden Verbrennungsmotor ab.

10:49, Vielfahrer1

>>Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass vor ca. 70 Jahren der Weltuntergang am 30. Mai vorraus gesagt wurde.
Es war damals ein sehr heisses Jahr mit wenig Regenfälle und viele Träumer wie man sie hier finden kann haben den Mist damals geglaubt.<<

Sie reden von den Zeugen Jehovas?

Die hatten schon mehrere Weltuntergangstermine vorhergesagt.

@11:12 von MaWo

Wie wollen Sie denn sonst so einen Klimagipfel durchführen?
Eine Skype Konferenz mit 200+ Leuten? Es macht schon Sinn sich dafür persönlich zu Treffen, auch wenn dabei durch Anreise usw. auch wieder C02 entsteht. Wenn die Gespräche erfolgreich sind spielt das bischen C02 auch keine Rolle mehr.

Aber Hauptsache immer das Negative sehen.

@Knorlo

"So lange Energieunternehmen den Grundpreis erhöhen können, anstatt der richtigen Energiepreis, dann ist das Abzocke."

Entschuldigung, aber das ist völliger Unsinn. So etwas nennt man Kalkulation. Sollte jeder Betrieb mit Überlebensabsicht machen.

"Nur wenn der Preis einschließlich über die Energie geht, dann kann ich sparen. Wenn für die Grundgebühr mehr verlangt wird, lohnt sich das sparen nicht."

Auch das ist leider völliger Unsinn. Selbstverständlich lohnt sich das Sparen auch dann, wenn über die Grundgebühr mehr verlangt wird. Oder fahren Sie immer nur Vollgas, weil die Versicherung Ihres Autos so teuer ist?

"Deshalb wird Umweltschutz in unseren Land nicht Ernst gemeint."

Diesem gedanklichen Schwenk konnte ich leider nicht folgen.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

@11:34 von dirk_kf

"Das CO2 kommt fast nur durch Ausatmen von Menschen und Tieren". So ein Unsinn, also entweder kommen Sie aus sehr bildungsfernen Schichten oder Sie wollen hier nur Trollen. Ihnen ist schon bewußt was passiert wenn man Öl und Kohle verbrennt?

@harry_up

"Das, was und wie Sie schreiben klingt wie aus einem Buch über Evolution.
Die findet zwar auch heute noch statt, doch sind wir gewohnt, sie historisch zu betrachten.
Deshalb kann mich Ihre Zukunftsperspektive nicht so recht beruhigen, denn diesmal sind Sie bzw. Ihre Nachkommen und ich und meine Nachkommen (un)mittelbar beteiligt."

Ich wollte auch nur etwas gegen die von vielen Kommentatoren proklamierte völlige Auslöschung der Menschheit schreiben. Eine Garantie, dass Ihre oder meine Nachkommen unter den Überlebenden sein würden, wollte ich damit keinesfalls zum Ausdruck bringen, auch wenn ich (sehr zynisch, zugegebenermaßen) die Theorie aufstellen könnte, dass unsere Nachkommen, weil sie aus einem sehr reichen Land kommen, mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit darunter wären.

@11:34 dirk_kf

Die Kombination von Meinungsfreiheit und Wissensfreiheit bringt immer mal wieder erstaunliche Stilblüten hervor.

@Einfach Unglaublich

"Darüber hinaus sollte viel mehr Geld für Familienplanung und Geburtenkontrolle aufgewandt werden. Zugang zu Verhütungsmitteln für Alle und die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen sind unverzichtbare Elemente im Kampf gegen die weltweite Überbevölkerung."

Nicht schlecht, was Sie alles vorschlagen. Und auch definitiv alles wichtig.
Ich hoffe nur, dass Ihnen auch klar ist, dass es völlig sinnlos ist, das alles einzeln zu fordern, da Sie positive Ergebnisse nur dann sehen werden, wenn Sie den Lebensstandard von mehreren Milliarden Menschen drastisch erhöhen. Viel mehr Geld für Familienplanung und Geburtenkontrolle ist ohne die Erhöhung des Lebensstandards zum Fenster rausgeschmissenes Geld.

Und dass wir uns auf den kommenden Klimawandel einstellen müssen, ist ja wohl selbstverständlich. Aber eben nicht entweder-oder, sondern sowohl auf das Unvermeidliche einstellen als auch das Vermeidbare beschränken, wo es nur geht.

@Theodortugendreich

"Die chinesische Aluminiumproduktion hat sich seit 1990 ca versechzigfacht."

Und wer sind die Abnehmer davon?
Woraus man schließen kann, dass man auch da als armes kleines Würstchen durchaus etwas tun kann.

zu retten sind wir nur keiner will

zu retten sind wir nur keiner will auf Luxus verzichten.
CO2 Ausstoss verringeren? Kein Problem: Alle Flugzeugen an Boden lassen, auch alle Luxusdampfer im Hafen lassen. Bezinautos auf LPG/Erdgas umbauen lassen, uzw uzw.

Der Umweltschutz der anderen...

hallo tsamm,

7,4 Milliarden Exemplare Homo sapiens, alle gleichberechtigt Warmblüter ohne eigenes Fell und deswegen Wärmestrahler wollen nicht frieren, wollen freiheitlich konsumieren, wollen vernetzt sein, Licht haben, mobil sein, Arbeit haben, Kinder haben usw. .
Das nachhaltigste, was diese Menschheit bisher produziert, ist die Klimaerwärmung selbst.
Diese zu verändern bedeutet o.g. 7,4 Mill. Menschen in ihrer Bestandszahl zu senken. Oder aber wir sprechen Teilen der Weltbevölkerung gewaltsam das Recht ab, Energie zu verbrauchen wie wir. Welcher grüne Mengele möchte das entscheiden?

Libn grus
Karsten

Wandel

Solange noch so viele Menschen die CDU wählen, wird sich nichts ändern. Mit dieser rückwärtsgewandten Partei ist der Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel aber auch der Wandel in der Agrarwirtschaft nicht machbar.
Und von den Menschenfeinden von der AFD fang ich schon gar nicht an, die leugnen ja selbst wissentschaftliche Fakten und ändern werden die überhaupt nichts, nur das Geld von den Diäten nehmen Sie gerne mit.

12:15, Einfach Unglaublich

>>Das Klima hat sich immer gewandelt - seit Anbeginn der Erde.

Deshalb wäre es grober Unfug, der Jugend einzureden, ein statisches Klima sei etwas normales. Dies ist nicht so.<<

Niemand, wirklich niemand, hat je behauptet, daß das Klima eine statische Angelegenheit wäre.

Beispielsweise gab es vor 250 Millionen Jahren ein großes Artensterben, dem ca. 70% der damals existierenden Arten zum Opfer fielen. Der Grund war eine Erwärmung der Meere, die zum Sauerstoffschwund führte, woran die Meereslebewesen nicht angepasst waren.
Der Grund der Erwärmung war die Erhöhung des CO2-Gehaltes der Luft durch massive Vulkanausbrüche.
Der Wikipediaartikel "Perm-Trias-Grenze" ist sehr interessant.

>>Daher ist der Versuch, das Klima stabil zu halten ein Kampf gegen Windmühlen. Selbst Don Quichote würde das einsehen.<<

Damals waren es Vulkanausbrüche, die für den Anstieg der CO2-Konzentration verantwortlich waren. Heute sind wir es, die Menschen. Und dagegen können wir nichts machen? Ich bitte Sie.

Es macht jedenfalls Sinn

mit Rohstoffen-auch den heimischen, man nennt sie auch Naturschätze-pfleglicher umzugehen. Solange das Mineralöl Riesentankerweise von sonstwoher angelandet wird empfinde ich es als absoluten Quatsch, die Verbrennung heimischer fossiler Energieträger zu verteufeln. Ja, was kümmert mich das Loch in der Erde anderswo. Ein pfleglicher Umgang setzt neue Techniken und andere Einstellungen der Konsumenten voraus, das ist mehr als mit den E-SUV durch Gegend zu kariolen, siehe diese kreuzdämliche Autoreklame im Wintersport ZDF. Vielleicht kapieren wir es noch mal rechtzeitig.

warum soll die Erde uns behalten wollen.?...

...unser Planet ist etwa 4,6 Milliarden Jahre alt und hat im Laufe dieser Zeit viel durchmachen müssen. Viele Spezien sind entstanden und auch wieder vergangen.
Die Menschheit wird da auch nur ein "Millisekündchen" der Erdgeschichte sein, denn der Übergang der Hominisation zum modernen Menschen, die Entstehung des Homo sapiens in Afrika ist gerade einmal 200.000 Jahre her.
Wir schaffen es, weit in das Universum hinein zu schauen um entfernte Meterioiten zu finden, die unserem Planeten gefährlich werden könnten, wie zuletzt vor 66 Millionen Jahren.
Wir schaffen es zwar, die Auswirkungen unserer Entwicklung und Taten in die Zukunft zu projizieren, sind jedoch schwerlich in der Lage aus negativen Prognosen die notwendigen, zeitlich wirksamen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Da wir als einziges Lebewesen dieser Erde in der Lage sind , uns selbst die Existensgrundlage zu entziehen wird es so kommen... wir werden verschwinden und unsere Vita wird eine kurze gewesen sein.

Treibhausgase und Zeitkonstanten

Das Problem ist der weiter steigende Anteil von Treibhausgasen in der Atmosphäre und die mit diesen Veränderungen verbundenen langen Zeitkonstanten. Eine Erwärmung von 2 Grad lässt sich vielleicht politisch beschliessen, aber die Natur gehorcht der Politik nicht, sondern folgt nur Naturgesetzen. Selbst wenn man die menschengemachten Erhöhungen jetzt stoppen würde, würde sich das Klima noch jahrzehntelang weiter erwärmen. Es hat Jahrzehnte gedauert, eine signifikante Klimaerwärmung zu bemerken und es wird viele Jahrzehnte dauern, sie zu stoppen oder gar rückgängig zu machen. Es braucht für die Menschheit verstärkte Massnahmen, sich auf die unvermeidliche weitere Klimaerwärmung entsprechend vorzubereiten.

08:54 von Sisyphos3

>>>aber beim Umweltschutz läuft es bestimmt ehrlicher, als in der Versicherungsbranche<<<

Glauben Sie mir; Die Versicherungsbranche ist gegenüber den großen, sogenannten Umweltschutzverbänden ein wahrer Waisenknabe!

@andererseits

"Die Kombination von Meinunsfreiheit und Wissensfreiheit bringt immer mal wieder erstaunliche Stilblüten hervor."

Dieser Satz ist für mich die bisher beste Formulierung dieser Diskussion.
Gerade auch in dem Zusammenhang, in dem Sie ihn gebracht haben ...

Höchste Zeit für Konkretes

Solange bei derartigen Gipfeln im besten Fall gemeinsame Absichtserklärungen rauskommen (und sogar als Erfolge dargestellt werden), sollte ihr Sinn und Zweck kritisch hinterfragt werden. Wäre interessant mal eine Klimabilanz der Klimagipfel zu erstellen - wie hoch war der Schaden durch Anreisen usw der zahlreichen internationalen Teilnehmer im Vergleich zu konkretem Nutzen durch Maßnahmen die beschlossen und tatsächlich umgesetzt wurden?

09:07 von Knorlo

>>>So lange Energieunternehmen den Grundpreis erhöhen können, anstatt der richtigen Energiepreis, <<<

Autsch! Machen Sie sich mal schlau wer die wahren Preistreiber sind. Das ist Papa Staat mit all seinen Steuern und Abgaben. Dazu kommen dann noch die "Durchleitungsgebühren" und natürlich den Obertreiber nicht zu vergessen: das EEG. Der Strompreis war eigentlich noch nie so günstig wie jetzt. An der Börse 3-5 Cent pro kWh.

Wenn man wollte

dann könnte man schon in wenigen Jahren wirtschaftlich CO2 Bergbau in der Atmosphäre betreiben um z. B. Kraftstoffe zu gewinnen. Es gibt Länder mit genug Sonne zu diesem Zweck. Denen Industrialisierung gut bekommen würde. Wir wären einen Haufen Probleme los.

///Am 16. Dezember 2018 um

///Am 16. Dezember 2018 um 12:53 von Karsten Völtz
Der Umweltschutz der anderen...

7,4 Milliarden Exemplare Homo sapiens, alle gleichberechtigt Warmblüter ohne eigenes Fell und deswegen Wärmestrahler wollen nicht frieren, wollen freiheitlich konsumieren, wollen vernetzt sein, Licht haben, mobil sein, Arbeit haben, Kinder haben usw. .
Das nachhaltigste, was diese Menschheit bisher produziert, ist die Klimaerwärmung selbst.
Diese zu verändern bedeutet o.g. 7,4 Mill. Menschen in ihrer Bestandszahl zu senken. Oder aber wir sprechen Teilen der Weltbevölkerung gewaltsam das Recht ab, [ genausoviel ] Energie zu verbrauchen wie wir. Welcher grüne Mengele möchte das entscheiden?///
.
Völlig richtig. Und das Bedrückende daran ist, dass dieses Kernproblem gar nicht adressiert wird. Es ist z.B. kein Kapitel bei den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN für die Erde.

Frag mich in Bezug auf

das Gipfeergebnis nur eines:

... Warum kann ein Land, wie die USA, welches offiziell aus dem Abkommen von Paris ausgestiegen ist, dermaßen das Ergebnis in Kattowitz beeinflussen?

@ Herr Stein

Sehr schön. Rhetorisch astrein abgearbeitet, was wir alle im Alltag beitragen könnten. Und das beste - wie es sich gehört - zum Schluss: alle wollen, dass die anderen zuerst was ändern sollen.

Ich kann es zwar nicht mit Zahlen belegen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir unseren Energieverbrauch drastisch reduzieren könnten, wenn wir alle (!) nur ein paar (!) Kleinigkeiten in unserem Lebensalltag ändern würden.

pkeszler

Haben Sie sich schon die Mühe gemacht, den deutschen Anteil an der Welt zu berechnen - dann wissen Sie auch wie winzig klein die Möglichkeiten der deutschen Weltrettung sein würden. Wenn Sie dann immer noch von der Wirksamkeit solcher Mini-Möglichkeiten überzeugt sind, dürfen Sie gern bei sich selbst anfangen - aber bitte umweltfreundlich.

@Nirwana1962, um 13:02

Ich kann und will Ihnen da überhaupt nicht widersprechen.
Was ich jedoch glaube ist, dass viele Menschen denken, dass “uns“ schon noch was einfallen wird, bevor die Menschheit den Bach runtergeht.
Und in der Tat ist der Ideenreichtum des menschlichen Hirns ja durchaus bewundernswert, betrachtet man die unzähligen oft gigantischen Bauten, die es erdacht und später in die Realität umgesetzt hat.
Aber auch in Zukunft können das (vielleicht sogar im Wortsinn) wohl nur “Insellösungen“ sein, und die Inselbewohner sitzen dann dort auf ihren Aktienstapeln und Geldkoffern...

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