Ihre Meinung zu: Klimagipfel: Warten auf das Ende

15. Dezember 2018 - 16:09 Uhr

Das Abschlussdokument der Klimakonferenz bleibt umstritten: CO2-Abgasmärkte, die Bewertung des IPCC-Berichts und die Sorgen der Inselstaaten - darum wird in Kattowitz noch immer gerungen. Von Ralf Geißler.

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Kommentare

Solange es erlaubt ist, zu

Solange es erlaubt ist, zu einem sogenannten Klimagipfel mit dem Flugzeug anzureisen, dem laut Umweltbundesamt schädlichsten Fortbewegungsmittel, kann man nichts ernst nehmen, was dort gesagt wird.

Die Teilnehmer nehmen ja selbst nicht mal die eigenen Worte ernst.

Klimagipfel

Wenn USA und China nicht mit machen, dann hat das alles weniger Sinn.

..... und vorher noch alles kaputt machen?!

Eben bei Illner: Mehr Verbote, Diesel, Heizen, höchste ständig steigende Strompreise, Energie. Produktion in D verteuern und so vertreiben. Außerhalb ist alles besser?! Damit will Annalena Baerbock von den Grünen die Welt retten.

Klimaforscher Rahnstorfer zitierte dazu eine Studie, laut der eine Tonne CO2 eigentlich 130 Euro kostet – (aktuell rund 23 Euro). "Das ist nicht ansatzweise gedeckt."

Er unterschlägt, dass der Preis der Zertifikate sich seit einem Jahr rund verdreifacht hat und dass die deutschen Verbraucher schon bald eine halbe Billion Euro für die sogenannte Energiewende bezahlt haben. Was jetzt noch!
Damit wurden sämtliche Emissionen mehrfach bezahlt, dabei nichts gewonnen für Klima und Umwelt, im Gegenteil.

Dazu eine unsoziale Umverteilung von Arm nach Reich. Alleine die EEG-Umlage beträgt jährlich mehr als 20 Mrd.€.
So wird das nichts! Diese sich "hinziehenden Gespräche" sind nicht nur für das "Klima" in D schädlich!

Wir alle können sehr viel

Wir alle können sehr viel tun, um das ungünstige CO für die Umwelt zu senken.
Weniger Autofahren, langsamere Geschwindigkeiten, nationalen Flugverkehr einschränken, den internationalen Lkw-Verkehr auf die Bahn verlagern. Das CO von Kraftwerken in nutzbares Methan umwandeln. Aber wollen wir das ? Es würden die Uhren für die Industrie langsamer ticken, aufgrund des längerer Transportzeiten, die Kosten der Unternehmen würden steigen, man wird einfach über Energiesteuern den einfachen Bürger, staatlich verordnet, aufs Auge drücken, in Form von Mineral - , Strom und Erdgassteuern. Also subventioniert der normale Bürger den ganzen Quatsch. Schuld daran, sind die am Aktienmarkt dotierten Unternehmen, da muss entweder reglementiert oder überstaatlich eingegriffen werden, den gerade sie geben das Tempo und die Marktbedingungen vor.

Rundumschau

Wenn ich mich mit offenen Auge umschaue, wo und wie man der Umwelt dienen könnte, aber es aus Gier nicht macht, kann man sich diese Veranstaltung schenken.

Also mal ehrlich und frei

Also mal ehrlich und frei ausgesprochen: Ich kann eine Politik und Gesellschaft inkl. Medienwelt nicht wirklich ernst nehmen, zB in ihrer Moral, wenn sie nicht von selbst begreifen, dass ein Wachstumskurs unirdisch ist. Um nicht zu sagen VERRÜCKT! Aber wo liest man es? Nur bei wenigen , die meist als Linke zudem nicht ernst genommen werden. Ich betrachte mich weder als links oder rechts, aber seit Jahrzehnten begleitet mich die Artenvernichtung , die Naturentfremdung und die Degeneration der Gesellschaft (weil die Prioritäten ja bekanntlich im Geld liegen, und das Geld immer knapper wird (durch Verschuldung), wird die Gesellschaft der Einzelwesen immer mehr unter Druck geraten und damit wird die Gesellschaft wahrlich einen Rückschritt machen, von Generation zu Generation entmentschlichter). Und das scheint ja niemanden zu kümmern, wirklich traurig.

"Warten auf das Ende"

Das könnte womöglich das Ergebnis des Klimagipfels werden.

Klimawandel ist unausweichlich

Die Redezeit die auf dieser und ähnlichen Konferenzen eingesetzt wird, wäre besser investiert die unausweichlichen Folgen des Klimawandels minimieren zu helfen. Einige Inselstaaten werden wohl versinken. Allerdings ist dies (von Sturmfluten abgesehen) kein plötzlicher Prozess. Fast in allen dichtbesiedelten Küstenregionen der Welt sind Umsiedlungen möglich. Die Niederlande liegen teilweise schon heute unter Meeresniveau. Das Land ist aber auch wohlhabend genug, geeignete Vorkehrungen zu treffen. Anstatt sich über CO2 Quoten zu streiten sollten an der deutschen Küste bessere und höhere Deiche gebaut werden. Die Landwirtschaft produziert ebenfalls Mengen von CO2 und Methan. Vieles davon ist aber auch abiologischen Ursprungs (Methanhydrat in der Tiefsee, Permafrostböden in Sibirien). Der Klimawandel ist übrigens schon seit dem 19. Jahrhundert in vollem Gange, wie sich an der Entwicklung der Gletscher nachvollziehen lässt. Klimawandel ist Teil der Erdgeschichte !

Nur mal angenommen ...

Es handelte sich beim Klimawandel nicht um anthropogene sondern geologische Prozesse. Würde es dann Sinn machen sich dagegen zu stemmen? Das geologische Prozesse nicht auch sehr schnell sein können sieht man an den Vorhersagen der Geophysiker für die Dauer der erwarteten Umkehr der magnetischen Pole der Erde, aber auch an der Plattentektonik und dem Vulkanismus. Wann wird endlich in robusten Küstenschutz investiert? In Hochwasser und Waldbrand Vorsorge? In stabile Gebäude in USA die nicht beim ersten Sturm weggeweht werden oder beim kleinsten Funken brennen wie Zunder? Was ist mit einem Warnsystem für sich ausbildende Superzellen bei Gewittern ? Wie sieht es mit Contingency Planungen aus für einen eisfreien Nordpol und ein „grünes“ Grönland ? Es gibt wirklich mehr und dringenderes zu tun als sich über CO2 Quoten die Köpfe heiß zu reden!

Warten auf das Ende

Treffender kann man es nicht formulieren.

Zu 15:15 von Shuusui "Solange es erlaubt ist, zu..

...einem sogenannten Klimagipfel mit dem Flugzeug anzureisen, dem laut Umweltbundesamt schädlichsten Fortbewegungsmittel, kann man nichts ernst nehmen, was dort gesagt wird.".

Richtig! ... und wie das Bild zeigt, schnell zum "Ende" mit dem Smartphone vor der Plastikleuchtreklame noch ein Erinnerungsfoto vom „Green Meeting-CO2-Event".

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit steht der eigene Widerspruch und die eigene Selbstüberschätzung.
.. ohne dieses Event hätte viel CO2 und Geld eingespart werden können?!

Der Klimawandel ist offenkundig, ob menschengemacht oder nicht. Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Ressourcen.
Die Menschheit muss sich Grenzen setzen und sich auf den Wandel einstellen. Gefährdungen kann man nur begegnen, wenn man sich darauf einstellt und Technik und Wissenschaft dafür nutzt.

Zu15:45 von Möbius. Richtig, es ist dringend notwendig gegen die Auswirkungen aktiv zu werden!
"Deichen oder weichen" ist das bewährte Überlebensprinzip der Niederländer.

15:37 von Möbius

«Klimawandel ist Teil der Erdgeschichte !»

Ja, ist er. Und bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts konnte er auch lustig und vergnügt vor sich hin wandeln, ohne dass er sich eines nennenswerten anthropogenen Einflusses ausgesetzt sah. Der ist heute im 21. Jahrhundert stärker als jemals zuvor.

Nicht umsonst beginnt sich in der Wissenschaft der Begriff "Anthropozän" als Bezeichnung des gegenwärtigen Erdzeitalters durchzusetzen.

«Die Landwirtschaft produziert ebenfalls Mengen von CO2 und Methan. Vieles davon ist aber auch abiologischen Ursprungs (Methanhydrat in der Tiefsee, Permafrostböden in Sibirien).»

Methan (CH4) und CO2 in den Permafrostböden sind Bestandteile / "Endprodukte der Fossilisierung" von abgestorbenem Pflanzenmaterial.
Kohle, Erdöl, Erdgas. Nicht "abiologisch".

«… sollten an der deutschen Küste bessere und höhere Deiche gebaut werden.»

Anstatt zu versuchen, den Klimawandel "zu begrenzen"?
Wie hoch sollen die denn dann sein, und wie hoch wann noch werden …?

Ideen aus Übersee

Nicht alle auf der Konferenz waren alternative Umwelt-Aktivisten. Es gab durchaus auch anständige Herrschaften dort. U.a. gab es eine Neben-Veranstaltung, auf welcher die Vereinigten Staaten bis zu zweihundert Zuschauer in ihren Bann zog, zeitweise. Es ging um "Clean Coal", also saubere Kohle. Wie man hört ging die Vorstellung in Gelächter unter. Mit der nächsten Regierung geht's ja vielleicht wieder anders herum.

re shuusui

"Solange es erlaubt ist, zu einem sogenannten Klimagipfel mit dem Flugzeug anzureisen, dem laut Umweltbundesamt schädlichsten Fortbewegungsmittel, kann man nichts ernst nehmen, was dort gesagt wird."

Sicher, zu einem Klimagipfel müssen die Teilnehmer mit dem Fahrrad anreisen. Die aus Übersee mit dem Ruderboot.

Wie schön, wenn man sich an solche Kinkerlitzchen aufhängen kann.

Anreise mit Flugzeug

Wird durch die Anreise der Konferenzteilnehmer mit dem Flugzeug mehr Flugverkehr generiert oder benutzen sie normale Linienflüge?

Sollte letzteres der Fall sein, dann ist es zwar immer noch richtig, daß jeder vermiedene Flug die Umwelt schont, doch spielt die konkrete Anreise jedes konkreten Teilnehmer keine Rolle. – Oder ist das ein Irrtum?

re gman

" Gefährdungen kann man nur begegnen, wenn man sich darauf einstellt und Technik und Wissenschaft dafür nutzt."

Die Ursachen von Gefährdungen zu bekämpfen wäre aber auch keine schlechte Idee.

Bei Ihnen kommt das so rüber, als hätten Sie den Punkt abgehakt.

@Didib: Am "Point of no return" sind wir schon vorbei

Seit ich 14 Jahre bin höre ich Horrogeschichten über die Umweltzerstörung oder den Rüstungswahnsinn. Damals waren es Dinge wie "Sauerer Regen" oder die amerikanischen "Pershing-II"-Raketen in Deutschland, gegen die Politiker sich wortreich empörten. Passiert ist letzlich ... nicht viel. Darum sieht der Harz so aus, wie er aussieht und das Bikini-Atoll ebenso, in dessen Ritzen der radioaktive Schlamm nur auf die Erhöhung des Meeresspiegels wartet.

Die Menschheit wird und will nicht überleben - das ist mir irgendwann klargeworden: Ein fetter SUV ist dem Homo sapiens eben wichtiger als seine Lebensgrundlage. Na gut, dann sei es so. Die Menschheit hat sich für äußerlichen Konsum statt "inner peace" entschieden. Schade, aber nicht zu ändern.

Darum kaufe ich kein Bio mehr, spare weder Heizung noch Benzin. Im Gegenteil: Ich habe jetzt einen 535d (11,6 ltr Diesel/100km) und genieße die Power, fliege mal nach Mailand, Sri Lanka oder New York - solange es noch geht.

15:37 von Möbius

"Der Klimawandel ist übrigens schon seit dem 19. Jahrhundert in vollem Gange, wie sich an der Entwicklung der Gletscher nachvollziehen lässt. Klimawandel ist Teil der Erdgeschichte !"

Wann nochmal begann die industrielle Revolution? Ah richtig, Ende des 18. (England) bis Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts (Resteuropa/USA/Japan).

Natürlich gab es in der Weltgeschichte immer wieder Klimawandel einhergehend mit Massenausterben von Leben. Aber außer bei Katastrophen wie dem Einschlag eines sogenannten "Planetenkillers" oder dem Ausbruch eines "Supervulkans" gab es in der Erdgeschichte keinen Wandel, der sich in so kurzer Zeit so dramatisch vollzogen hat. Der menschengemachte Klimawandel ist keine Glaubensfrage wie irgendwelche Gottheiten sondern knallharte Realität. Er ist meß- und nachweisbar!

Hat sich ja wieder gelohnt.

Ganz bestimmt wird nach Abschluss eine positive Bilanz gezogen, wie auch schon vergangene Jahre.
Nur ändern wird sich nichts, außer, dass mehr CO2 ausgestoßen wird.
Wie soll sich auch was ändern, bei permanenten Wachstumszwängen und steigender Weltbevölkerung.
Wichtiger wäre eine maximale Schadensbegrenzung.
Wie kommen wir mit der Klimaveränderung bestmöglichst zurecht?
Gesetze kann der Klimagipfel sowieso nicht ändern. Die Wirtschaft lässt sich nichts vorschreiben.

Und wenn sie genug getagt und getafelt haben

geht es guten Gewissens mit den übergroßen Delegationen und den Journalistenhorden mit dem Flieger heim.
Vielleicht kann mir hier mal ein Journalist erklären, wie man das ohne schlechtes Gewissen normal finden kann? Weil das ja Alle die Guten sind? Oder weil man als Ablass gewissermaßen dafür allen andern pausenlos ein schlechtes Gewissen macht wegen der einen Flugreise jährlich in den Urlaub?
Man muss nicht alle Religionen verstehen, aber Religionen zeichnen sich gerne durch zweierlei Maß und Scheinheiligkeit aus.

Auf das Ende warten und Spaß haben.

Es macht wenig Sinn, auf den Gipfel zu schimpfen. Wenn die Bürger desinteressiert sind - warum sollten deren Vertreter es dann nicht sein? Wie sähe es denn aus, wenn wirklich 90% der Bürger felsenfest entschlossen wären, den Klimawandel zu stoppen?

Vielleicht so: Auch an diesem Wochenende blockierten zahlreiche Demonstranten wichtige Autobahnen überall in Deutschland. Betroffen waren insbesondere die A1, A24 und die A7. Hier stoppten die Umweltaktivisten gezielt LKWs, indem sie die rechte Spur besetzen und damit den Lastverkehr zum Stillstand brachten. Deutschlandweit weiteten sich auch die Demonstrationen vor Kohle- und Atomkraftwerken aus. Auch zahlreiche Tiermast- und Rüstungsbetriebe wurden abgeriegelt.

SO sieht eine Klimakonferenz auf der Straße aus. Aber Ihnen wie mir ist klar, dass wir sowas nie sehen werden.

@Shuusui, 15.15h

Wie sollen die Teilnehmer aus den Überseegebieten anreisen?
Den Europäischen Delegationen wäre allerdings durchaus eine Anreise mit der Bahn zuzumuten.

Das machen aber nicht mal die Grünen.

Wir Autofahrer

können auch einen Beitrag zum Klima leisten.Einfach weniger fahren und wo es geht die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen ( hier in HH geht das ganz prima ) Auf Autobahnen Tempo 130 freiwillig fahren und den Güterverkehr mehr von dem LKW auf die Schiene verlagern.

18:21 von Ra-Ta-Zonk

so machen es unsere politiker gar vor. in unserer stadt hat der chef der müllabfuhr als dienstwagen den grössten und teuersten SUV von audi.. nur sogesagt, er ist dienstlich nur in unserer stadt unterwegs als SPD mann. es sei denn, er inspiziert müllkippen in albanien

"Es gibt kein Zurück"

(18:21 Ra-Ta-Zonk:)
"Seit ich 14 Jahre bin höre ich Horrogeschichten über die Umweltzerstörung oder den Rüstungswahnsinn. Damals waren es Dinge wie "Sauerer Regen" oder die amerikanischen "Pershing-II"-Raketen in Deutschland, gegen die Politiker sich wortreich empörten. Passiert ist letzlich ... nicht viel."

Gegen die Pershing IIs wurde in Ost und West nicht nur von Politikern aufgestanden. Daß mit den Raketen dann nicht viel passiert ist, dürfte der Grund sein, warum Sie uns hier mit Ihrem Kommentar verwöhnen können. Ansonsten wär's nämlich Essig gewesen mit dem Rumdüsen in Deutschland in einem dicken Auto. Dann wär's nämlich so gegangen: ratata-zong! Und aus.

Jeder Bürger kann bei sich selber anfangen

Ich habe vor einen Jahr als neu-Hamburger mein Auto abgeschafft und bin aufs Fahrrad und den HVV umgestiegen. Ich bin erstaunt wie gut das funktioniert. Zumindest wer in einer Großstadt lebt sollte das auch mal versuchen. Es lohnt sich: "Gegen den Klimawandel, für die Gesundheit, für gute Laune weil man dem aggressieven Straßenverkehr entflieht und fürs Portemonnaie"

18:21 von Ra-Ta-Zonk

«Darum kaufe ich kein Bio mehr, spare weder Heizung noch Benzin. Im Gegenteil: Ich habe jetzt einen 535d (11,6 ltr Diesel/100km) und genieße die Power, fliege mal nach Mailand, Sri Lanka oder New York - solange es noch geht.»

Welch ein Unfug, kein Bio mehr zu kaufen, weil angeblich schon alles zu spät ist.

Auch die reine Aussage:
«Ätschibätsch, mein 535d verbraucht 11,6 ltr Diesel/100km»

sagt erst einmal gar nichts.
Wie viele Kilometer fahren Sie denn mit Ihrem Power-Wunder pro Jahr?

Und eine Flugreise nach Sri Lanka oder New York muss man sich auch nicht generell verkneifen, wenn man etwas zu weniger Klimabelastung beitragen möchte. Nach Mailand allerdings sollte man das Fahrrad nehmen, oder zu Fuß gehen …

Es leben einfach zu viel

Es leben einfach zu viel Menschen auf der Erde die Ressourcen verbrauchen, die Auto fahren wollen, mit dem sentimentalen Humanismus ist die Welt nicht zu retten genau so wenig wie mit dem exzessiven Kapitalismus der immer mehr Wachstum will. Nehmt wie's ist die Erde wird den Klimawandel überleben.

Klima Hysterie? Nicht bei

Klima Hysterie? Nicht bei mir.

18:36 von deutlich

Und wenn sie genug getagt und getafelt haben

geht es guten Gewissens mit den übergroßen Delegationen und den Journalistenhorden mit dem Flieger heim.
Vielleicht kann mir hier mal ein Journalist erklären, wie man das ohne schlechtes Gewissen normal finden kann? Weil das ja Alle die Guten sind? Oder weil man als Ablass gewissermaßen dafür allen andern pausenlos ein schlechtes Gewissen macht wegen der einen Flugreise jährlich in den Urlaub?
Man muss nicht alle Religionen verstehen, aber Religionen zeichnen sich gerne durch zweierlei Maß und Scheinheiligkeit aus.
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Was Sie und auch ich als "Scheinheilig"bezeichnen, das ist für andere augenscheinlich notwendige Praxis Ihre Öko-Berufung.
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Überzeugend, sonst hätten die nachvollzogenen Steuerzuschläge an Tankstelle und der mir heute zugegangen Ankündigung der Grundgebührensenkung bei gleichzeitiger Strompreisehöhung die Grünenquote beim Sonntagswahllotto noch drastischer fallen lassen.

18:36 von deutlich

«Oder weil man als Ablass gewissermaßen dafür allen andern pausenlos ein schlechtes Gewissen macht wegen der einen Flugreise jährlich in den Urlaub?»

Wer sich wegen einer Flugreise pro Jahr ein schlechtes Gewissen machen lässt, oder eines bekommt, hat "das ganze Prinzip" Energiegewinnung / -verbrennung und CO2-Ausstoss sowieso nicht verstanden.

Und wer in Debatten um CO2 und das Klima stets nur "Schlechtes-Gewissen-Macherei" sieht, der hat auch nur sehr wenig begriffen …

und weil es dort wohl recht schön war

haben die herr/frauscharen auch noch verlängert auf kosten der Bürger

18:36 von deutlich

dem muss man nix hinzufügen. ich kann das nur offenbar nicht in so schönen worten sagen

Die Grünen und ihr Gerechtigkeitsanspruch

► Grünen-Chef Robert Habeck will eine Steuer auf Kohlendioxid einführen, wodurch die Sprit-Preise steigen könnten. Das Vorhaben sei eine Möglichkeit, die Kosten für die Energiewende gerechter zu verteilen.

Mit solch einseitigen Forderungen manöveriert sich Herr Habeck ins Abseits. Gerecht wäre es, Kerosin endlich zu besteuern, damit der Flugverkehr als größter Luftverschmutzer endlich Drosselung erfährt.

Was wir tun können und warum es voreilig ist, aufzugeben

Ich stimme vielen Anderen zu, die empört darüber sind, daß sich die Verhandlungsteilnehmer in Kattowitz nicht auf ein angemessenes Ziel einigen können. Ich persönlich empfehle Ihnen, z. B. auch zu Demonstrationen gegen Erderwärmung zu gehen. Es müssen einfach viel mehr Leute werden, die Druck auf unsere Regierung machen und die auch ins Fernsehen kommen, wie nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima.
Denjenigen, die resignieren in Bezug auf den Klimawandel, möchte ich sagen, daß es zwar Prognosen der Klimaveränderung unter unserem angenommen (Energieverbrauchs-)Verhalten und der erwarteten technischen Entwicklung gibt. Diese Prognosen sind aber vor allem mittelfristig nicht beliebig genau. Jetzt aufzugeben, wenn sich die Welt in Zukunft aber noch positiv ändern kann, wäre fatal. Es ist, als wären wir kurz vor dem Ziel/Ausweg und würden mangels Hoffnung aufgeben, wodurch wir oder die nachfolgenden Generationen dann tatsächlich untergehen werden.

@Shuusui

Fliegt nicht der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe auch immer mit der Goldenen LufthansaCard von einem Termin zum anderen, anstatt mit der Bahn zu fahren. Jedenfalls konnte man dies auch lesen.

Zu 18:18 von karwandler "keine schlechte Idee"(?)

re gman
Die Ursachen von Gefährdungen zu bekämpfen wäre aber auch keine schlechte Idee.
Bei Ihnen kommt das so rüber, als hätten Sie den Punkt abgehakt.

@karwandler, was bei Ihnen "rüberkommt" steht da nicht. Außerdem, bei allem Wohlwollen, die Ursachen sind vielfältig und nicht so eindeutig.
Offensichtlichen Gefährdungen begegnet man wirkungsvoll nur unmittelbar und gezielt.
Waldbrände und Klimaerwärmung verhindert man nicht mit Diesel-PKW-Verschrottungen. Wenn es um CO2 geht dann doch wohl noch eher Benziner verbieten.
Gegen Unwetter, Stürme, Wassermassen braucht es stabile Bauten und Hochwasserschutz. Für den Anstieg der Meeresspiegel braucht es Deiche.
Gegen Bergrutsch und Lawinen braucht es Schutzbauten. etc.pp..
Die Übervölkerung, insbesondere in Afrika und Asien, ist ohne Verhütung und Geburtenkontrolle nicht zu stoppen.
Deutsches Geld ist dort wirksamer angelegt als für Klimagipfel und diffuse CO2-Absichtserklärungen und zweckfremder Geldverteilung mit der Gießkanne.

18:33 von joe70

Nur ändern wird sich nichts, außer, dass mehr CO2 ausgestoßen wird.
.
jedes Jahr wächst die Erdbevölkerung um 75 Millionen
Menschen die ernährt werden wollen, Auto/Moped fahren, Fläche verbrauchen

sollen wir das hierzulande Auffangen mit mehr Styropor an die Häuser kleben ?

wäre es nicht sinniger, mal zu hinterfragen ob es zielführend ist sich ungezügelt zu vermehren ?

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