Ihre Meinung zu: Bahn-Tarifstreit: : GDL droht mit "streikähnlichen" Folgen

14. Dezember 2018 - 18:45 Uhr

Die Lokführergewerkschaft hat die Gespräche mit der Bahn für vorerst gescheitert erklärt. Streiken darf die GDL derzeit nicht - deren Chef Weselsky drohte aber mit Entscheidungen, die mit einem Streik vergleichbar seien.

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Kommentare

Die moralischen Zeigefinger dürfen unten bleiben

Ulrich Schulte hat schon recht:
Arbeitnehmer und "ihre" Gewerkschaften haben sehr unterschiedliche Ziele. Gerade bei der Bahn.

Die EVG war schon völlig zufrieden, wenn sie "ihren" Mitgliedern eine Lohnerhöhung von 0,5% als "realistische Forderung" präsentierte - und ihre Arbeit sodann als erledigt ansah. Es gab ein Plus - das reichte.

Für den Arbeitnehmer zählt aber allein, WIE HOCH diese Lohnerhöhung ausfällt - und zwar grundsätzlich auch im Verhältnis zu den Firmengewinnen und Managergehältern. Es ist sogar dumm, die Gehaltsforderungen irgendwie moralisch begründen zu wollen - auch Aktionäre kommen ja nicht auf die Idee, ihre Forderung nach Dividenden ethisch schönzureden. Gerade die Lokführer hatten in den letzten 15 Jahren (im Zuge des geplanten Börsengangs) einige Frechheiten zugute der "Gewinnmaximierung" hinzunehmen: WE-Arbeit, Überstunden oder auch Reallohnkürzungen von bis zu 30% bspw. bei Güterzugführern.

Darum ist es Unsinn, der GDL hier Vorwürfe zu machen.

Bahn-Tarifstreit:GDL droht mit "streikähnlichen" Folgen...

Angesichts des hinhalten und abblocken von Seite des Bahnvorstandes verständlich.Die GDL ist eben die konsequentere Gewerkschaft bei der Bahn.Mit Geschmeidigkeit nach oben,drohen doch nur Post/DHL-ähnliche Löhne und Gehälter.
Und im übrigen bedarf es noch vieler Streiktage um auch nur annähernd auf das Streikniveau der Nachbarländer zu kommen.

Auf Kulanz kalkuliert

Wer meint, man müsse auf Basis von Überstunden wirtschaften, der wälzt unternehmerisches Risiko ab und macht sich dafür abhängig. Wenn sich andere Branchen derart organisiert hätten, sähe unsere Arbeitswelt besser aus

Es ist nicht mehr zum Aushalten.

Herr Weselsky bringt mich immer wieder mit seinem Arroganten Auftreten zum Ausrasten.
Mal sind es Zitate, die deutlich unter der Gürtellinie sind ("Wenn sich zwei KRanke ins Bett legen und ein Kind zeugen, dann kommt von Beginn an was behindertes raus" oder die nicht viel Bessere Wiederholung: "Wenn sich zwei Kranke Gewerkschaften vereinigen, ist von Beginn an die Gefahr eines Pflegefalls vorhanden" oder dass, obwohl an einem Samstag Mitte März dieses Jahres in Leipzig fast kniehoher Schnee lag (ich bin selbst durch gestapft) Herr Weseslsky es für unverständlich hält, dass der Zugverkehr in Leipzig eingestellt wird und er der Meinung war, die MAnager der Bahn sollten die Weichen mit dem Hintern auftauen. (ER war sicherlich nicht vor Ort).

Ich wäre froh, wenn die GDL

Ich wäre froh, wenn die GDL auch meinen Berufszweick betreffen würde. Es ist erstaunlich, dass es in Deutschland nur noch eine Gewerkschaft gibt, die sich für ihre Mitglieder einsetzt.

Das dieses Vorgehen in den 60gern alltäglich war, vergessen viele. Was dort alles erreicht wurde, ist leider in den letzten Jahren wieder verloren worden.

Was ein Tf verdient ist ein Witz!
Liebe GDL, bitte streikt weiter, bis eure Mitglieder zumindest etwas besser verdient und Wertschätzung bekommt - auch mit Urlaub usw.

Und für alle, die sich darüber aufregen:
Das ist Marktwirtschaft! Vorher nicht möglich, da es Beamte waren.. ;-)

Weselsky handelt für mich unverständlich

Doch in dieser Tarifrunde handelt Herr Weselsky völlig unverständlich. Erst kritisiert er die EVG, die den Verhandlungstisch verlässt und beim gleichen Angebot verlässt er erneut den Verhandlungstisch. Und dann will er seine Mitglieder quasi Streiken lassen (durch tricksereien), ohne dass die Schlichtung die zuvor theoretisch stattfinden muss, erfolgt. Sicherlich ist der Druck durch viele Überstunden pro Beschäftigtem enorm (wobei hier auch genaue Zahlen wünschenswert wären, 100 pro Jahr sind nicht so viel zu viel), aber dies als Erpressung durchzusetzen ist nicht in Ordnung. Wenn die Schlichtung erfolgt ist, und keine wesentlcihe Verbesserung erbracht hat, könnte die GDL sehr gerne streiken und hätte mein vollstes Verständnis aber so über Tricks zu arbeiten, finde ich nicht in Ordnung

Nicht den Tarifvertrag unterschreiben

Man könnte vielleicht auch erkennen, dass es sehr sinnvoll wäre, einen Vertrag nicht zu unterschreiben, bevor die EVG nicht fertig verhandelt hat. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre GDL-Mitglied und die EVG würde einen besseren Vertrag erstreiken, weil Herr Weselsky und seine Kollegen zu früh unterschrieben hätten. Da wäre ich einfach nur auf "meine" Gewerkschaft stinksauer. Nicht zu utnerschreiben wäre sehr sinnvoll, da man sich so einen besseren Vertrag offenhält.

19:42 von Antimodes

so isses. zumindest hätten wir keine handelsüberschüsse, über die zu recht alle anderen nicht erfreut sind

Tolle Gewerkschaftsführer,

Tolle Gewerkschaftsführer, wie dieser Herr Weselsky, der immer vor Weihnachten oder Feriensaison mit Streikerpressereien kommen. Ich frage mich mittlerweile, ob es denen wirklich um das Wohl ihrer Gewerkschaftsmitglieder geht, oder ob die nicht doch mehr am Abbau dieser Gesellschaft interessiert sind und darum gerne in wichtige Abläufe negativ eingreifen wollen? Hoffentlich sind die auch mal bald von Streikeinschnitten genauso betroffen, wie all die vielen Bahnkunden.

Dazu sind Gewerkschaften doch da___ Arbeitsrechtsvertretung

Ich wünsche den Bahn-Mitarbeitern beste Gehalts- & sonst gewünschte Forderungserfüllung zu 100 % ab 2019.
Wie leben hier ja schließlich nicht in unserem besdten Wirtschaftspartnerland der "Volksrepublik China" (die unsere Firmen/Grundstücke ganz ohne Terror geräuschlos aufkauft & ausspioniert (siehe Zuwanderer aus asiatischen Ländern), oder sonst einem Land ohne Gewerkschafts- & Arbeitsrechtsvertretung

Fromme Wünsche

@ Tammy Speed Mind:
Ich wünsche den Bahn-Mitarbeitern beste Gehalts- & sonst gewünschte Forderungserfüllung zu 100 % ab 2019.

Ich auch. Aber nur wenn es nicht über die Fahrpreise finanziert wird, sondern das nötige Geld vom Goldesel kommt.

20:58 von Tammy Speed Mind

Dazu sind Gewerkschaften doch da___ Arbeitsrechtsvertretung

Ich wünsche den Bahn-Mitarbeitern beste Gehalts- & sonst gewünschte Forderungserfüllung zu 100 % ab 2019.
Wie leben hier ja schließlich nicht in unserem besdten Wirtschaftspartnerland der "Volksrepublik China" (die unsere Firmen/Grundstücke ganz ohne Terror geräuschlos aufkauft & ausspioniert (siehe Zuwanderer aus asiatischen Ländern), oder sonst einem Land ohne Gewerkschafts- & Arbeitsrechtsvertretung
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Richtig.
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Wir leben in einem Land in dem die Vorgängerpartei der LINKEN und deren FDGB als Ihre Aufgabe betrachtete unbezahlte Feierschichten von den "Helden der Arbeit" zu fordern.
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Ist vor lauter rechter Vergangenheitsbewältigung wirklich derVolksaufstand der Arbeiter am 17. Juni 1953 vergessen?

Jeder kauft unsere Produkte freiwillig

@ Karl Napf:
zumindest hätten wir keine handelsüberschüsse, über die zu recht alle anderen nicht erfreut sind.

Dann sollen diese anderen entweder weniger einkaufen, oder sich zumindest über ihren Konsum nicht auch noch beim Verkäufer beschweren.

GDL

Das ist meiner Meinung nach die einzige Gewerkschaft die diesen Namen verdient, die Anderen haben den Bezug zur Basis verloren.

@ Ra ta zong

Für den Arbeitnehmer zählt aber allein, WIE HOCH diese Lohnerhöhung ausfällt - und zwar grundsätzlich auch im Verhältnis zu den Firmengewinnen und Managergehältern.

Seien wir mal ehrlich, den meisten Arbeitnehmern ist es doch das Höchste, mehr zu verdienen als der Nachbar.

Es trifft immer die Falschen,

sagt man gern.

Aber ich will nicht wissen, wieviele von den jetzt moeglichen Betroffenen damals CDU oder SPD oder FDP gewaehlt haben bzw. es heute noch tun.
Denn diese Parteien haben die Umwandlung der DB in ein privatrechtliches Unternehmen zu verantworten.
Damals wurde gewarnt, dass u.a. nun Streiks moeglich sind, die der Bevoelkerung viel Schaden zufuegen werden, aber diejenigen, die es treffen sollte, werden mit ihrem Dienstwagen fahren.
Es ist sehr bedauerlich, dass man die Verantwortlichen von damals nicht nachtraeglich auf Schadensersatz verklagen kann.
Denn von den versprochenen Verbesserungen ist nichts zu sehen, aber fast alle Probleme und Verschlechterungen, die von Fachleuten angekuendigt wurden, sind gekommen.
Und dass die Lokfuehrer so viel wie moeglich rausholen wollen ist doch klar. Frueher oder spaeter werden sie wegrationalisiert und sind arbeitslos - zumindest im ersten Jahr macht es sich schon bemerkbar, wieviel auf dem Lohnzettel stand.

Boris.1945 um 21:18 Uhr

Volle Zustimmung von mir zu Ihrem Kommentar. Sie treffen den berühmten Nagel auf den Kopf.

Durch AI ersetzen

Weniger Leute besser bezahlen und alle standardisierbaren Jobs durch AI ersetzen bis AI die anderen Jobs auch machen kann. Herrn Weselsky einfach leer laufen lassen. Diese Art von Gewerkschaftlern brauchen wir Arbeitnehmer nicht. Der denkt nur an sich, aber hat null Vision von moderner Arbeitswelt und kann deshalb auch Arbeitnehmer nicht auf die Zukunft vorbereiten.

Müssen gar keine Überstunden nehmen, nur keine neuen mehr

Die DB AG kann ohne Überstunden der Leute gar nicht mehr fahren, zu wenig Personal. Wenn die Mitarbeiter nun von ihrem Recht Gebrauch machen und keine weiteren Überstunden leisten, die Zeitkonten sind tarifvertraglich auf 80 Stunden begrenzt und können nur mit Zustimmung des einzelnen Mitarbeiters überschritten werden.

Wenn der Betriebsrat und die Mitarbeiter da nicht mehr mitspielen, dann kommt der Laden am Mittwoch ins Stocken und ab Donnerstag mittag, pünktlich zur Hauptreisezeit, steht der ganze Laden still.

Vermutlich ...

... fahren die Züge in zehn Jahren ohne Lokführer. Computer streiken zwar auch manchmal, aber nicht in Tarifauseinandesetzungen.

Am 14. Dezember 2018 um 21:25 von Juergen

"Aber ich will nicht wissen, wieviele von den jetzt moeglichen Betroffenen damals CDU oder SPD oder FDP gewaehlt haben bzw. es heute noch tun."

Sie haben Recht.
Man hätte auch Grün, PDS oder Rep etc. wählen können.

Die Zeiten sind heute viel schlechter als damals. Darum heisst es ja auch:

"Die Gute Alte Zeit"

Sagt mein Opa immer.

Ob das nun so klug ist?

Natürlich sind Gewerkschaften für das Kräftegleichgewicht entscheidend. Bisher funktioniert das in Deutschland auch hervorragend. Selbstverständlich soll jeder für sich herauholen, was sowohl machbar als auch vernünftig ist.

Bei der GdL bin ich zumindest etwas zurückhaltend. Da spielt sehr viel persönliches Ego des Chefs eine Rolle. Das ist nicht unbedingt schlecht. Zumindest hat uns der Kampf um die Deutungshoheit zwischen GdL und EVG vor zwei Jahren eine ergebliche Verlagerung des Schienengüterverkehrs auf die Strasse eingebracht.

Mag sein, dass die Firmen dass ohnehin geplant hatten, der damalige Streik wirkte auf alle Fälle katalysierend.

Momentan sieht es ja wieder nach einer EVG-GdL-Fehde aus.

Was wird verlangt und was wird geboten?

Ich hätte mich gefreut, wenn in 2-3 Zeilen kurz zusammengefasst worden wäre, was die Bahn bereit ist zu geben und was die GDL verlangt.
Auch bei kürzlichen Artikeln der TS über den Streik der EVL fehlen diese Angaben. Meine kurze Recherche hat ergeben, dass die Bahn bei den Tarifverhandlungen mit der EVL 0,8 % pro Jahr für knapp 2,5 Jahre angeboten hat. Frecher und unverschämter geht es eigentlich nicht mehr.
Warum werden solche eine reale Lohnminderung bedeutenden Angebote auf der TS verschwiegen?

re juergen

"Denn diese Parteien haben die Umwandlung der DB in ein privatrechtliches Unternehmen zu verantworten.
Damals wurde gewarnt, dass u.a. nun Streiks moeglich sind"

Das ist Unsinn, weil es den Bahn"beamten" schon vorher nicht mehr gab. Und Streiks daher schon lange vor der Privatisierung.

????

"Das ist meiner Meinung nach die einzige Gewerkschaft die diesen Namen verdient, die Anderen haben den Bezug zur Basis verloren."

Den Bezug zur Basis? Vielleicht hat aber die GDL auch den Bezug zur Realität verloren.Wäre möglich oder? Die Probleme hier liegen doch in einem ganz anderen Bereich. Die "Bahner" wollen mehr Lohn, dass ist verständlich. Nur woher soll es denn kommen? Altersarmut und H4 ist allgegenwärtig. Minijobber und andere prekäre Arbeitsverhältnisse auch. Höherer Lohn muss Gegenfinanziert werden. Es mag hart klingen aber die Bahn hat mit veralteter Technik und Verspätung zu kämpfen. Das ist kein Grund für Lohnerhöhung! Gute Arbeit, dann kann man gute Bezahlung verlangen. Das gilt auch für die Leute die für das Unternehmen arbeiten. Klingt hart aber ist nunmal so. Wenn die Kunden unzufrieden sind, dann sollte das Personal keine Gehaltserhöhung fordern. Auch ein Lokführer ist Dienstleister für den Kunden.

DB Vorstand oder Bahnkunden als Gegner

Bei der GdL habe ich oft den Eindruck, dass sie nicht nur ihren Arbeitgeber, sondern auch die Bahnkunden treffen möchte, so als wären die Bahnkunden für sie arrogante Schnösel, die auch mal etwas abbekommen sollen. Wenn das so sein sollte, wäre das allerdings sehr schade.

@Breuleop - Weselsky handelt für mich unverständlich

Die Bahn & GDL hatte einen unterschriftsreifen Tarifvertrag geeinigt ,
die GDL war mit einer geringern Forderung als die EVG zufrieden.
Jedoch der Bahnvertreter ist ab nach Berlin
und hat diesen Vertrag nicht angenommen.

So etwas nennt man Dummheit vor dem Feind
seitens des Bahnvertreters

Hoffendlich holt der stinksauerer Bahnbetriebsrat EVG mehr raus :-)

Breuleop 100 Überstunden sind bei der Bahn Penuts und das beim 24hSchichtbetrieb

@21:18 von Boris.1945

Eine "Feierschicht" ist eine Schicht, in der gefeiert wird, also nichts getan wird. Wenn Sie Feiertagsschichten meinen und damit auf den sog. Subbotnik anspielen, der fand, wenn überhaupt, nur einmal im Jahr statt, war freiwillig und bestand meist aus Aufräum- und Pflegearbeiten auf dem Betriebsgelände oder im Wohngebiet. Ich selbst habe gerade zweimal an einem derartigen Subbotnik teilgenommen, das erste Mal noch als Student 1971.

Am 14. Dezember 2018 um 21:25 von Juergen

"Denn von den versprochenen Verbesserungen ist nichts zu sehen, aber fast alle Probleme und Verschlechterungen, die von Fachleuten angekuendigt wurden, sind gekommen."

Ja! Es ist wie immer.
Wer die "Schei..e macht ist der Gute.
Diejenigen, die auf die "Schei..e" zeigen sind die bösen.

Die Verantwortlichen von 1994 nachträglich verklagen ist schwierig.
Helmut Kohl ist bereits verstorben.
Es bleiben noch Klaus Kinkel und Gerhard Schröder.

Der Bahnverkehr leidet unter massiven Fachkräftemangel

Egal ob es bei der Netzinfrastruktur
oder bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen ist. Zudem wechseln die raren Lokführer schon zu den ausländischen Unternehmen.

Wer will es denn da verdenken wenn
diese welche 24h Wechselschichten machen
bei den jetzt schon kargen Löhnen sich nicht mit 3,2% auf 34 Monate abspeisen lassen,
wenn selbst die Rentner ab 2019 schon 3,19%
fürs liegenbleiben bekommen.

GDL setzt sich für ihre Mitglieder ein?

Sicher sind die Verdienste bei der Bahn nicht gerade üppig, aber auch die EVG fordert und erstreikt im Zweifel auch deutliche Lohnerhöhungen- Wenn sich die GDL tatsächlich für ihre Mitglieder einsetzen würde, würde sie den Abschluss des EVG-Tarifvertrags abwarten und dann so lange kämpfen, bis ihre Mitglieder genau gleich gestellt werden. Ich sehe das Ende der Fahnenstange bei den Verhandlungen noch nicht erreicht. Die EVG wird sicher noch eine deutliche Verbesserung der Verträge erstreiken, bei der GDL weiß ich es nicht, falls sie die Bahn jetzt darauf drängt, einen Vertrag zu unterschreiben, wohlwissend dass sich die EVG Verbesserungen erkämpfen kann, schießt sie einen echt fetten und kapitalen Bock.

GDL will für eine schnelle Unterschrift unter den TV kämpfen

In meinen Augen wäre eine schnelle unterschrift unter den Tariffvertrag nicht zielführend, da man sich so die Chance verdirbt, sollte die EVG ein verbessertes Angebot erhalten, dabei nach zu ziehen. So könnte die EVG am Ende besser dastehen als die GDL, falls letztere auf eine schnelle Unterschrift drängt.

@ Kowalski, um 21:25

Klar, wenn der Nachbar Mindestlöhner ist, wäre es auch das Höchste für mich, mehr als der zu verdienen.
Ansonsten aber hat mich die Verdiensthöhe meiner Nachbarn nie interessiert.

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