Ihre Meinung zu: BAMF ändert Leitsätze: Uiguren bekommen doch noch Asyl

11. Dezember 2018 - 4:26 Uhr

Zunächst abgelehnte Asylbewerber aus China bekommen nun doch Asyl in Deutschland. Allerdings ist ein zu Unrecht abgeschobener Uigure inzwischen spurlos verschwunden. Von A. Meyer-Fünffinger und D. Pokraka.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.166665
Durchschnitt: 3.2 (12 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Gibts kein Land...

...in der Nähe oder warum müssen Flüchtlinge um die halbe Welt reisen um in Sicherheit zu sein?

Man sollte das Experiment der Umerziehung genau beobachten

Es ist an der deutschen Regierung, bei der chinesischen die körperliche und vermögensmäßige Unversehrtheit der Uiguren anzumahnen.
Mit leistungsfeinlichen Ideologien lassen sich die Probleme von Armut und Überbevölkerung nicht lösen. So wie es in Deutschland richtig ist, daß wir die Geflüchteten willkommen heißen, so müssen die Uiguren verstehen wenn Chinesen aus den Armutsregionen Zentralchinas ihr Glück im Land der Uiguren suchen. Kulturelle Bereicherung und ein stetiger Lernprozess hat noch keinem geschadet.

@ Theodortugendreich

China lässt sich sicher schwer beeindrucken, wenn Deutschland irgendetwas "anmahnt". Ausserdem: ist der fragliche Uigure wirlich verschwunden, oder sieht die chinesische Regierung vielleicht lediglich keine Notwendigkeit, Deutschland zu erlauben, sich in interne Prozesse einzumischen? Ich wäre sehr vorsichtig, aufgrund einiger Zeilen in den Medien Schlüsse über ein ganzes Land - zumal einem Giganten wie China - zu ziehen.

Religion

Hängen diese Probleme nicht auch mit der Religion zusammen? Die Uiguren sind Muslime.
An sich kann jeder in China die Religion ausüben, die er möchte, Christentum, Islam, Buddhismus, Shintuismus etc.. Nur darf sich eine Religion nicht in die politischen Angelegenheiten in China einmischen, denn dann wird es problematisch.

@Erny

Flüchtlinge müssen nicht um die halbe Welt reisen um in Sicherheit zu sein. Kennen Sie die Flüchtlingszahlen aus den Nachbarländern?
Aber sicherlich werden unter den Millionen der Uiguren mind. 0.00001% Menschen geben die vielleicht Familie in De. haben und daher De. vorziehen. Würden Sie an ihrer Stelle genauso machen, glauben Sie mir!
Und 0.00001% auf alle Uiguren gerechnet sind dann trotz dem kleinen Prozentsatz verdammt viele Menschen.
Grüße

Wen sich Religion in den

Wen sich Religion in den Staat einmischt, ist es Ideologie.
Das ist dann nicht mehr durch irgendwelche Religionsfreiheit gedeckt. Und somit auch kein Asylgrund mehr. Man darf Probleme nicht immer nur aufblasen, bis man sie nicht mehr lösen kann.

@ Heidemarie Bayer

"An sich kann jeder in China die Religion ausüben, die er möchte, Christentum, Islam, Buddhismus, Shintuismus etc.. Nur darf sich eine Religion nicht in die politischen Angelegenheiten in China einmischen, denn dann wird es problematisch" Am 11. Dezember 2018 um 10:02 von Heidemarie Bayer

Dann stelt sich die Frage, was sich in letzter Zeit dort geändert hatte, dass die Uiguren plötzlich hier als politisch Verfolgte gelten.

Darstellung: