Ihre Meinung zu: Antisemitismus als Teil des Alltags

10. Dezember 2018 - 19:17 Uhr

Juden werden in Deutschland deutlich häufiger angefeindet als in anderen EU-Staaten. Eine Umfrage zeigt auch: In vielen EU-Staaten nehmen Anfeindungen zu.

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Kommentare

So so...

Das Lügengebilde bricht zusammen!

„Sie ergänze zudem das Bild der Polizeilichen Kriminalstatistik. Der zufolge sind mehr als 90 Prozent der antisemitischen Straftaten rechts motiviert. Der Erhebung zufolge zählten unter anderem Menschen mit extremer muslimimscher Einstellung, Menschen aus der eher linken Szene ebenso zur Tätergruppe“

Linker Antisemitismus aus falsch verstandener Solidarität mit den Palästinensern.

„Extreme muslimische Einstellung“ .... schon klar es ist so schwer althergebrachte Erklärungsmuster abzulegen!

Herr Lagerfeld hatte Recht!

Antisemitismus

Ich hoffe das hier klar unterschieden wird zwischen Antisemitismus und mit der Politik Israels nicht einverstanden sein. Viele werfen das gerne durcheinander.

What ? Religion zur Stabilität kaum d Wichtigste @ Deutschland

Ich schätze die meisten Leute im Land haben andere Sorgen als "Religion2, zum Glück.

Wozu das führt sehen die Leute in Israel apropos aktuell, wo jer 2. in d. Religion ist.

Ansonsten auch an den religionsbedingten militärischen& terroristischen Inquisitionsaktivitäten " weltweit zu sehen (siehe Balkankrieg/ sonst Religionskriege gegen rel. Minderheiten; AlKhaida/ I.S & ihre Splittergruppen) Die inquisition ist immer noch existent. Papst Ratzinger über nahm das mit der Umbenennung des Namens auf Glaubenskongregation (früher Inquisition & "Heiliges Offizium" benannt)

"Der Erhebung zufolge zählten

"Der Erhebung zufolge zählten unter anderem Menschen mit extremer muslimimscher Einstellung, Menschen aus der eher linken Szene ebenso zur Tätergruppe“

Was zu erwarten war.

Antisemitismus ist ein Unterproblem

Ich glaube, dass zunehmende Intoleranz eine Folge der fortschreitenden Spaltung der Gesellschaft ist. Wenn es Menschen schlecht geht, richtet sich der Hass praktisch immer gegen die Angehörigen einer anderen Gruppe. Juden sind da nur eine von vielen Minderheiten.

@Hackonya2

„Ich hoffe das hier klar unterschieden wird zwischen Antisemitismus und mit der Politik Israels nicht einverstanden sein. Viele werfen das gerne durcheinander.“

Als Erdogan Fan ist differenzieren sicherlich Ihr Lieblingshobby.

Ich darf Sie beruhigen, es geht um Gewalt gegen Juden! Wenn die dann mit der verantwortungsvollen Politik Israels erklärt/rechtfertigt wird - ist das trotzdem Antisemitismus!

Gern nach Gaza reisen und dort mit robusten Mandat ausgestattete jüdische Sicherheitskräfte provozieren oder Gewalttaten begehen! Nicht in deutschen Innenstädten Juden für das tragen der Kippa mit Gürteln traktieren!

Was sind das bloß für primitive Geister,...

...die die Anonymität ausnutzen, um die Produkte ihrer dumpfen Hirne pauschal über Menschen, die sie nie gesehen und mit denen sie wahrscheinlich auch nie gesprochen haben, auszugießen.
Feige und hinterhältig, anders kann ich das nicht bezeichnen.
Haben die Betreffenden außer Hass für andere keine sonstigen Probleme?

Ausländerfeindlichkeit aber auch

Wenn ein Jude verbal beleidigt wird, kommt das sofort in den Hauptnachrichten (TV, zur besten Sendezeit). Wird aber ein Moslem, oder allgemein ein Ausländer aus rassistischen Gründen krankenhausreif geprügelt, ist das nur eine kleine Meldung in den lokalen Medien wert.

Warum also diese Doppelstandards? Das hat nichts mit der deutschen Vergangenheit zu tun. In anderen westlichen Ländern, die auch die gleiche Konzentration der Medienlandschaft aufweisen (einige wenige beherrschen den Markt) ist das ähnlich.

Mal höchste Zeit für einen wirklich investigativen Journalismus finde ich.

um 19:27 von Hackonya2

"Ich hoffe das hier klar unterschieden wird zwischen Antisemitismus und mit der Politik Israels nicht einverstanden sein."

Nein, kein Applaus für... nix.
Die Juden die hier leben haben keine Opfer für Muslime und Linke / Rechte zu sein, egal welche Politik Israel verfolgt.

Wie sind sie denn drauf?

Anzeige

80% brachten es nicht zu einer Anzeige, weil der Glaube fehle, das nichts unternommen würde. Glauben ist nicht wissen und wenn jemand wirklich bedroht wird, nur weil Jude ist, dann ist das schon mal sicher unakzeptabel und sollte auf jedenfall zur Anzeige gebracht werden. Wer sich unrecht behandelt fühlt oder gar bedroht, der muss und sollte sich wehren, dann wissen andere wenigstens Bescheid, das man sich nicht einfach alles erlauben darf, wonach einem grade ist.

@19:31 von S1: Muslime und Linke

""Der Erhebung zufolge zählten unter anderem Menschen mit extremer muslimimscher Einstellung, Menschen aus der eher linken Szene ebenso zur Tätergruppe“

Was zu erwarten war."

Dass 90% der antisemitschen Straftaten rechtsextrem motiviert sind, unterschlagen wir mal lieber, denn wir müssen als erstes die restlichen 10% in den Griff bekommen.

Antisemitismus

mit seinen Auswirkungen richtet sich gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Der Staat ist mit seinen Organen gefordert die Rechtmässigkeit der Verfassung in allen Bevölkerungsteilen durchzusetzen.
Eine antisemitische Einstellung deutet auf eine verfassungsfeindliche Einstellung der jeweilige Personen hin - Punkt- oder sehen das Andere anders?

@privat23 - Vermischung von Politik und Religion

19:25 von privat23:
"Linker Antisemitismus aus falsch verstandener Solidarität mit den Palästinensern."

Solidarität mit den Palästinensern wird tatsächlich sehr oft falsch verstanden und als Antisemitismus wahrgenommen. Ich möchte sogar behaupten, dass diese Vermischung von Politik und Religion in gewissen Fällen sogar absichtlich erfolgt.

Wolffsohn: „Gewalt gegen Jude ausschließlich von Muslimen"

Der anerkannte Historiker Michael Wolffsohn, selber Jude, sorgt sich vor einem wachsenden Antisemitismus in Europa durch Moslems. „Wir haben eine immer grösser werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert“, sagte Wolffsohn

Hr. Wolffsohn kommt nicht umhin festzustellen:
„Wenn ich mich in meinem jüdischen Bekanntenkreis umhöre, dann sagen alle das Gleiche: Gewalt gegen Juden geht ausschließlich von Muslimen aus.“ In den offiziellen Kriminalstatistiken würden antisemitische Straftaten aber vorrangig als politisch motovierte Kriminalität von rechts einsortiert"

Meine Fragen hierzu:

1) wieso wird das nicht klar angesprochen?

2) wieso muss ich als Deutscher die NZZ dazu lesen, um diese Thematik in dieser Klarheit angesprochen zu sehen?

Quelle:

"https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-michael-wolffsohn-sieht-in-einer-radikalisierten-muslimischen-minderheit-den-grund-fuer-wachsenden-antisemitismus-ld.1359869"

Unterscheiden?

Warum soll man unterscheiden? jeder hat doch das Recht seine Meinung frei zu äußern, was auch die Politik Israels betrifft. Wer sich aber offen für die Politik Palästinas ausspricht hat m.E. ein politisches Problem. Denn damit wird überwiegend der Antisemitismus getarnt. Aber auch für Palästina kann man öffentlich demonstrieren. Ich kann rechte Zuhörer garantieren. Nicht ohne Grund besteht die Gemeinsamkeit mit der NPD und Palästina, was beide Seiten offen zugeben.

Eine Art "sekundärer Antisemitismus": Man will Juden vorschreibe

n, welche Meinung sie zu vertreten haben.
Ich denke dabei an einige Vorfälle in letzter Zeit. Israelis jüdischen Glaubens wurde untersagt, in öffentlichen Gebäuden über die letzte Israelreise zu berichten.
Grund war in einem Fall offensichtlich die öffentlich geäußerte Kritik am Vorgehen der rechten Regierung Israels gegen Palästinenser.

Meines Erachtens geht das entschieden zu weit. Auch Juden dürfen eine Regierung, auch die Israels, kritisieren, ohne deshalb zu Antisemiten zu mutieren.

19:37 von S1

stimmt
nur leben wir nicht auf nem Ponyhof

Gibt es

Erhebungen darüber seit wann die Anfeindungen zunehmen? Faktenfinder?
Ich habe da so einen Verdacht.

Es soll Leute geben,

die das Tragen von Kreuzen, Parteiabzeichen, Kopftüchern und eben auch Kippas an nicht immer demokratische Zeiten erinnern.
Es sind und waren dies immer auch Zeichen der Abgrenzung und oft genug auch Ausgrenzung Andersdenkender und die ist leider immer noch sehr aktuell.
Die dringend nötige Toleranz gegenüber demonstrativ sich "anders" definierenden Menschen wird eben gelegentlich überstrapaziert.

Potzblitz!

Zitat: "„Sie ergänze zudem das Bild der Polizeilichen Kriminalstatistik. Der zufolge sind mehr als 90 Prozent der antisemitischen Straftaten rechts motiviert. Der Erhebung zufolge zählten unter anderem Menschen mit extremer muslimimscher Einstellung, Menschen aus der eher linken Szene ebenso zur Tätergruppe“

Na, Potzblitz!

Wieso werden dann solche Tätergruppen der Gruppe "rechts" zugeordnet?

Nicht dass dies für mich als informierter AfD-Wähler etwas Neues ist, wieso lässt/ließ man die Menschen glauben, hinter antisemitischer Gewalt würden in erster Linie Rechtsextreme stecken?

Als Selbstverständlichkeit hinzugefügt: für mich als AfD-Wähler ist jede Form von Antisemitismus ekelerregend, ob nun rechts-, links- oder islam-extremistisch.

Ich als AfD-Wähler pflege jedoch immer eine Debatte auf Basis von FAKTEN zu führen. In somit möchte ich dies auch bei diesem Thema tun!

Antizionismus

sollte nirgends hingenommen werden, schon gar nicht in Deutschland! Dabei ist unerheblich, aus welcher Richtung er kommt- nur, dass lange mit aller Macht versucht wurde, ihn als rechtes Phänomen darzustellen und Niemand, noch nicht mal der Zentralrat, den großen rosa Elefanten mitten im Raum sehen wollte. Man muss nur mal die "Al-Kuds"-Demonstrationen ansehen und anhören.

um 19:39 von Hackonya2

"Glauben ist nicht wissen."

Schön, dass sie das schreiben.
"80% brachten es nicht zu einer Anzeige, weil der Glaube fehle, das nichts unternommen würde."

Melden sie sich zweimal wegen eines nicht weiter nachverfolgbaren Vergehen bei der unterbesetzten Polizei.... und sie wissen... nicht glauben... warum.

"gewisse Gegenden aufzusuchen".

könnte man das jetzt deutlicher schreiben !
oder hat man hier bei TS nicht den Mut dazu

Komische Schlussfolgerung

90% rechts motiviert!
Dann leben im Iran nur Faschisten? Und auch im Gasastreifen?
Und als Schlussfolgerung in Israel auch! den die geben andes Gläubige auch wenniger Rechte.
Oder wird das nur auf Deutschland angewendet?

Bild, BZ und andere Medien

berichten heute ebenfalls über die Ergebnisse der Studie. Da steht:“41 Prozent der befragten Juden in Deutschland gaben an, dass die Täter einen muslimischen Hintergrund hatten“. Dieses würde der polizeilichen Kriminalstatistik wiedersprechen. Warum lässt der Bericht der TS dieses Detail aus?

Die Beschreibung

der Dinge und der Zahlen sind sicher wie beschrieben, aber sehr wenig differenziert bei wo und was.
Das soll jetzt nicht negativ sein, ich bin jetzt von meiner Region ausgegangen die ich in Freizeit und so weiter nutze.
Mir ist noch nie ein sichtbarer Jude begegnet und ich hab noch nie gesehen oder im Bekanntenkreis gehört das etwas Regional vorgekommen ist.
Kann es sein das diese Dinge mehr auf große Städte begrenzt sind und auf dem Land oder Kleinstadt kein Problem darstellen.
Das Ganze ist sicher nicht gut, und muss beobachtet werden.

Hmh...

Nicht ganz einfach solche Erhebungen...

Als Jüdischer Mensch kann ich in Lissabon denken: Der alte Opa guckt mich schräg an!

Hier denke ich vielleicht, im ehemaligen Täterland: Der Nazi Opa guckt mich Hass erfüllt an!

Beide haben einfach nur schlechte Laune..., bewertet wird enorm unterschiedlich!!!

Was menschlich, nachvollziehbar wäre aber nicht unbedingt richtig ist immer.

re Hackonya2

Sie glauben also zu wissen, dass 80% der Glaube fehlt.
Woher nehmen Sie diese Erkenntnis?
Kennen Sie auch nur einen einzigen Israeli persönlich?
Waren Sie jemals in Israel?
Mit Ihren Phrasen kommen wir keinen Schritt weiter.

"mehr als 90 Prozent der antisemitischen Straftaten rechts ...

motiviert".
@19:31 von S1
Das bedeutet meinem Verständnis zufolge doch, dass die Täter überwiegend dem rechten Bereich zuzuordnen sind?

um 19:40 von GeMe

"Dass 90% der antisemitschen Straftaten rechtsextrem motiviert sind, unterschlagen wir mal lieber, denn wir müssen als erstes die restlichen 10% in den Griff bekommen."

Nun, hier in Süddeutschland haben meine jüdischen Bekannten relativ wenig Probleme mit Rechten... aber die Anfeindungen durch die anderen Gruppen nehmen angeblich je nach Wohnsituation zu.
Und ja, auch diese 10Prozent sind in Deutschland ein Problem... nix kleinschreiben Geme

um 19:47 von Sisyphos3 19:37

um 19:47 von Sisyphos3
19:37 von S1
stimmt
nur leben wir nicht auf nem Ponyhof

Stimmt auch..sollte aber im Idealfall so sein ;)

darauf habe ich schon gewartet, @S1

Der Erhebung zufolge zählten unter anderem Menschen mit extremer muslimimscher Einstellung, Menschen aus der eher linken Szene ebenso zur Tätergruppe
Was zu erwarten war

Der Antisemitismus also ausgerechnet in Deutschland eine Eigenart der Linken? Wie schräg ist das denn?
Und wenn man es den Linken nicht anhängen kann, dann wird eben der Antisemitismus als quasi mit den muslimischen Mitbürgern importiert dargestellt. Nein, nein, die Deutschen brauchten noch nie fremde Hilfe für ihre Judenfeindlichkeit. Und das ausgerechnet die deutschen Rechten die Anfeindungen gegen jüdische Mitbürger beklagen, ist irgendwie … ja, mir fällt da gar nichts ein.

@ um 19:35 von Nachfragerin

Völlig Richtig. Solange es allen Menschen gut geht, ist Toleranz gar kein Problem.
Andererseits verstehe ich nicht, warum es Menschen gibt, die ihr Glaubensbekenntnis vor sich hertragen müssen.
Es ist ja allgemeiner Konsens in der BRD, das der Glaube an irgendwelche Götzen Privatsache ist.
Also sollten alle Symbole eines beliebigen Aberglaubens auch Privatsache sein.
Kein Kreuz, keine Kippa, kein Halbmond oder Kopftuch als Zeichen der Religion in der Öffentlichkeit. Religiöse Trachten sollten auch die hauptamtlichen Verkündigungsfunktionäre in der Öffentlichkeit nicht tragen dürfen. Absolut kein Religionsunterricht in Schulen und erst recht keinerlei religiöse Beeinflussung von Kindern dürfte erlaubt sein.
Erst dann sind wir halbwegs frei von Religion.
Als Mensch mit jüdischen Vorfahren frage ich mich allerdings, was die jüdischen Organisation der BRD in den Jahren von 1945 - 1980 gegen Antisemiten und echte alte Nazis in öffentlichen und politischen Ämtern getan haben? Nichts?

um 19:58 von krittkritt "mehr

um 19:58 von krittkritt
"mehr als 90 Prozent der antisemitischen Straftaten rechts ...
motiviert".
@19:31 von S1
Das bedeutet meinem Verständnis zufolge doch, dass die Täter überwiegend dem rechten Bereich zuzuordnen sind?

Interessant ist doch, was laut Statistik als rechts eingeordnet wird... lesen sie die o.a.Kommentare.

@51

die Studie ergibt auch ein ganz anderes Bild. Die TS ist zwar in der Regel ein Garant für Qualitätsjournalismus, aber hier hat der Autor die Studie offenbar nicht gründlich gelesen. Ich hoffe auf einen weiteren, ausführlicheren Bericht.

Eher ein kleines Problem

Wer sich die Statistiken anschaut, der wird sehr schnell feststellen, dass die Zahl der Angriffe gegenüber Juden verschwindend klein ist. Das sind tatsächliche Werte (Zahlen, Fakten). Deshalb wird von bestimmten Gruppen immer das Wort "ein Anstieg" benutzt. Hierbei handelt es sich aber um relative Werte, die wenig bis gar nichts aussagen.

Ich finde diese Sachen werden künstlich aufgebauscht (aus einer Mücke einen Elefanten) und immer wieder in den Medien lanciert, um eine Opferrolle zu erzeugen und danach für politische Zwecke zu missbrauchen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang deshalb, dass man zwischen dem Antisemitismus und der berechtigten Kritik an Israel unterscheidet. Ansonsten wird man nur noch zum Spielball von "Meinungsmachern".

Die Daten der Befragung zeigen aber:

41 Prozent der befragten Juden in Deutschland gaben an, dass die Täter einen muslimischen Hintergrund hatten. Andere politische Tätergruppen wurden deutlich seltener genannt – Rechte mit 20 Prozent und Linke mit 16 Prozent.«
Nur damit es klar ist die 20 und 16 Prozent sind eine absolute Schande für Deutschland

Was bedeutet rechts?

Können Muslime/innen rechts sein?
Ich habe gedacht für Muslime/innen gilt nur der Koran?
Entschuldigung für die naiven Fragen.

@privat23 - Sie tun es schon wieder!

19:36 von privat23:
"Als Erdogan Fan ist differenzieren sicherlich Ihr Lieblingshobby."
> Möchten Sie als "Netanjahu-Fan" bezeichnet werden? Der differenziert auch nicht zwischen politischer Kritik und Antisemitismus.

"Ich darf Sie beruhigen, es geht um Gewalt gegen Juden!"
> Soviel zum Differenzieren. Im Beitrag steht etwas von "Anfeindungen" - genau genommen sogar um Handlungen, die vom Betroffenen als Anfeindung wahrgenommen wurde. Das Wort "Gewalt" wird überhaupt nicht genannt.

"Wenn die [Gewalt] dann mit der verantwortungsvollen Politik Israels erklärt/rechtfertigt wird - ist das trotzdem Antisemitismus!"
> Nein, das ist dann Körperverletzung. Nur wenn die Tat (auch) religiös motiviert ist, handelt es sich um Antisemitismus.

"Nicht in deutschen Innenstädten Juden für das tragen der Kippa mit Gürteln traktieren!"
> Wie wäre es damit, einfach niemanden zu traktieren? Unabhängig von Religion, Herkunft, ...

@ frosthorn

Ganz schön dumm wenn die Befragung etwas ergibt was nicht ins eigene Weltbild passt.

@harry_up - willkürliche Schuldzuweisung

19:36 von harry_up:
"Haben die Betreffenden außer Hass für andere keine sonstigen Probleme?"

Die haben sie garantiert. Nur muss ja auch irgendjemand schuld sein, wenn das eigene Leben nicht optimal läuft.

Das betrifft natürlich keine religiöse Fanatiker - die haben keine Probleme, sondern sind selbst eins.

nie wieder spd

auch ihre Darstellungen sind eine Weltanschauung und garantiert von der Verfassung zur Religionsfreiheit.
Wenn sie nach ihren Maximen gehen, müssten sie die Kommentarfunktion einstellen.

@ 19:36 von pxslo

Das klingt so ein bisschen nach der muslimischen Opfermentalität, die Abdel-Samad so schön beschrieben hat. Nein, in Deutschland werden Muslime nicht besonders verfolgt, auch wenn sie permanent den Eindruck erwecken. Wie sollte man einen muslimischen Syrer von einem christlichen unterscheiden? In keinem muslimischen Land haben Christen gegenüber Muslimen soviele, genauer gesagt, die gleichen Freiheiten, wie Muslime bei uns gegenüber Christen. Dass aber ein Palästinenser, der aus Jux in Deutschland eine Kippa trägt, sofort belästigt wird, ist ein Unding. Tatsache ist, dass ich vor Jahren noch täglich Juden in traditioneller Kleidung zu der um die Ecke liegende Synagoge habe gehen sehen - jetzt sieht man niemanden mehr. Das kann in einem freiheitlichen Land nicht sein. Ich habe noch nicht erlebt, dass eine der vielen teil- oder vollverschleierten Frauen hier Einschränkungen erlebt haben.

Religionsfreiheit, von der Verfassung geschützt

10. Dezember 2018 um 20:06 von nie wieder spd

Religion ist zunächst Privatsache, aber Religionsfreiheit und die Freiheit der öffentlichen Zustimmung zu einem Bekenntnis sowie Meinungsfreiheit werden vom Staat geschützt, der Verfassung wegen.
Sie fordern: "Kein Kreuz, keine Kippa, kein Halbmond oder Kopftuch als Zeichen der Religion in der Öffentlichkeit. Religiöse Trachten sollten auch die hauptamtlichen Verkündigungsfunktionäre in der Öffentlichkeit nicht tragen dürfen. Absolut kein Religionsunterricht in Schulen und erst recht keinerlei religiöse Beeinflussung von Kindern dürfte erlaubt sein. Erst dann sind wir halbwegs frei von Religion."
Keine Kippa, keine Synagoge, keine Schläfellocken, keine jüdischen Symbole in der Öffentlichkeit, damit fing es an vor exakt 85 Jahren, um frei zu sein von der jüdischen Religion. Sie sind konsequent in Ihrem Beitrag und fordern dieses Vorgehen ein gegenüber allen Religionen.
Was sollte denn, Ihrer Meinung nach, Religionsunterricht ersetzten?

@Bote_der_Wahrheit - Echokammer

19:43 von Bote_der_Wahrheit:
"1) wieso wird das nicht klar angesprochen?"
> Warum sollte genau die von Ihnen zitierte Einzelmeinung angesprochen werden? Es gibt etwa 7 Milliarden weitere.

"2) wieso muss ich als Deutscher die NZZ dazu lesen, um diese Thematik in dieser Klarheit angesprochen zu sehen?"
> Fragen Sie sich mal eher, warum Sie diesen Beitrag der NZZ gefunden haben. Da Sie gleichzeitig die offiziellen Kriminalstatistiken als gefälscht bezeichnen, könnte es das Phänomen der Echokammer sein.

20:10 von nelumbo @51 die

20:10 von nelumbo
@51
die Studie ergibt auch ein ganz anderes Bild. Die TS ist zwar in der Regel ein Garant für Qualitätsjournalismus, aber hier hat der Autor die Studie offenbar nicht gründlich gelesen. Ich hoffe auf einen weiteren, ausführlicheren Berich"

Wäre wünschenswert und echter Qualitätsjournalismus.

@ 20:17 von pxslo

Natürlich ist die absolute Zahl der Angriffe auf Juden verschwindend kleine - denn aus Gründen, die ich hier hoffentlich nicht näher erläutern muss, ist leider auch die Anzahl der potentiell Betroffenen, also der Juden, in Deutschland verschwindend klein. Auch in den meisten arabischen Staaten ist die absolute Anzahl der Angriffe auf Juden, im Vergleich zu Angriffen auf Christen, verschwindend klein, einfach weil es dort praktisch keine Juden mehr dort gibt. Eben weil jeder dort ggf. noch lebende Jude persönlich für das Verhalten der israelischen Regierung verantwortlich gemacht wird, mit der Folge, dass denen gar nichts anderes übrig bleibt, mit genügenden antiarabischen Gefühlen im Bauch, nach Israel auszuwandern. Aber das Problem ist nicht Israel. Juden wurden auch schon genauso vor der Gründung Israels verfolgt. Es haben sich nur die vorgeschobenen "Gründe" etwas geändert.

Nationalsozialismus im Vormarsch

Von den Medien wird immer wieder eine Entwicklung geschildert, die man nicht nachvollziehen kann.

Es heißt Rechtsextremismus nimmt Fahrt auf, mehr rechte Straftaten, Antisemitismus ist auch ein Teil davon.

Wenn man sich das alles vorliest, dann wird der Eindruck erweckt, daß der Nationalsozialismus in Deutschland wiederbelebt wird. Wir haben aber keine Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), die die Weimarer Republik durch die „Gleichschaltung“ in eine Diktatur umwandelt.

Es gibt in Deutschland nur eine AFD, die genau das Gegenteil machen will nämlich nach schweizerischem Vorbild eine direkte Demokratie (Schweiz ist eine Demokratie und keine Diktatur) mit mehr Entscheidungsmacht des Volkes.

Wir haben solch eine Entwicklung, wie die Medien es beschreiben überhaupt nicht. Weder in Deutschland noch in anderen EU Ländern (Rechtspopulisten im Vormarsch). Auch in Österreich trotz der Regierungbeteiligung keine Anzeichen von Nationalsozialismus.

2018 um 19:40 von GeMe

""Der Erhebung zufolge zählten unter anderem Menschen mit extremer muslimimscher Einstellung, Menschen aus der eher linken Szene ebenso zur Tätergruppe“

Was zu erwarten war."

Dass 90% der antisemitschen Straftaten rechtsextrem motiviert sind, unterschlagen wir mal lieber, denn wir müssen als erstes die restlichen 10% in den Griff bekommen.

Re
woher haben sie die Zahlen ??GeMe
die Mehrheit dieser Gewalttaten kommt vom Islam und wird wegen Ausländerfeindlichkeit den Rechten zugerechnet.Egal ob der Täter aus DE oder Marokko kommt. Bitte Belegen Ihre Zahlen belegen !!

20:05 von S1

aber wir arbeiten ja daran !!

" 80 Prozent der Befragten

"
80 Prozent der Befragten gingen nach solchen Erlebnissen weder zur Polizei noch zu anderen Institutionen oder Organisationen.
"

Halten wir fest:
80% der Befragten gaben Behauptungen ab,die nicht überprüfbar sind.

Weder bei Polizei & Justiz oder anderen NGOs auftauchen,sondern einzig & allein hier in diese Statistik einflossen.

Und dann eine Online-Umfrage bei der jeder mitmachen & sich als jüdisch ausgeben kann um dann eine ihm/ihr unangenehme Gruppierung den "Antisemitismus-Schwarzen-Peter" in die Schuhe zu schieben...

...wie wurde überhaupt überprüft,dass jemand,der behauptet aus Land X zu sein, auch tatsächlich aus Land X ist ?

Straftaten gehen überwiegend von Rechtsextremen aus.

@20:09 von S1
Und zwar einer Studie des renommierten Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) zufolge.
Sie warnte auch vor einem überzogenen "Anti-Antisemitismus" und setzt sich mit den verschiedenen Definitionen von "Antisemitismus" auseinander.

PS.: Wissenschaftlich gesehen sind die Araber ohnehin ebenfalls "Semiten". Sie betrachten ja auch Abraham als ihren Stammvater.

@Autograf

"Wie sollte man einen muslimischen Syrer von einem christlichen unterscheiden?"

Und wie soll man einen Araber von einem Juden unterscheiden? An der Kleidung? Sie schreiben doch selber, dass Sie heute keine Juden mehr in traditioneller Kleidung sehen

"Tatsache ist, dass ich vor Jahren noch täglich Juden in traditioneller Kleidung zu der um die Ecke liegende Synagoge habe gehen sehen - jetzt sieht man niemanden mehr."

"Ich habe noch nicht erlebt, dass eine der vielen teil- oder vollverschleierten Frauen hier Einschränkungen erlebt haben."

In einigen EU-Ländern dürfen teil- oder vollverschleierte Frauen keine öffentlichen Gebäude mehr betreten. Und in Frankreich gilt für Kopftuchträgerinnen sogar ein Badeverbot an Stränden. Diese Verboten gelten selbstverständlich nicht für traditionelle jüdische Bekleidungen. Das wäre politischer Selbstmord für eine Regierung. Die Medien würden die Politiker auseinandernehmen. Denken Sie an die Jenninger-Rede oder die Hohmann-Affäre.

@S1 - antisemitischen Straftaten

20:03 von S1:
"Nun, hier in Süddeutschland haben meine jüdischen Bekannten relativ wenig Probleme mit Rechten..."
> Das wundert mich nicht. Schließlich sind Rechtsextreme eher im Osten des Landes zu finden. Der größte Teil der antisemitischen Straftaten dürfte übrigens Vandalismus sein.

"[...] aber die Anfeindungen durch die anderen Gruppen nehmen angeblich je nach Wohnsituation zu."
> Nehmen die Anfeindungen zu oder werden sie zunehmend wahrgenommen?

@20:05 von frosthorn

"Nein, nein, die Deutschen brauchten noch nie fremde Hilfe für ihre Judenfeindlichkeit."

Stimmt, aber trotzdem haben sie jetzt diese 'Unterstützung'.

Mich würde mal wirklich interessieren

wie die Situation aktuell z.B, in Belgien ist. In Antwerpen sah ich vor Jahren sehr viele orthodoxe Juden mit Schläfenlocken und Hüten. Ist das noch so ? Weiß das Jemand? In Frankreich jedenfalls packen viele Juden die Koffer und wollen auswandern, meist nach Israel. Da gab es auch schon Morde an älteren jüdischen Damen, die leider in der falschen Nachbarschaft lebten. So weit darf es hier nie kommen.

20:46 von Orfee

Nationalsozialismus im Vormarsch
.
relativ !
wenn das Singen der Nationalhymne schon für einige ein Zeichen dafür ist

um 20:34 von wie-

Es ist wirklich ein ganz schwieriges Thema, insbesondere auch wegen der negativen Religionsfreiheit.

Würden Sie mir zustimmen, dass es ohne Tradierung und Erzählung - ich nenne es Indoktrination - heute niemand auf die Inhalte der abrahamitischen Religionen von allein kommen würde ? Und alle wurden schon nach eigenem Bekenntnis gewaltsam unter die Menschen gebracht, wenn auch vielleicht nicht immer von allen Beteiligten gewollt.

@20:35 von Nachfragerin

an: 19:43 von Bote_der_Wahrheit:
zu 1. Weil sie durch das Ergebnis der Befragung einigermaßen bestätigt wird.
41% der Opfer geben Muslime als Täter an.
zu 2. Weil vielleicht nicht alle dt. Medien die Umfrage detailliert wiedergeben.
Aber es gibt sicherlich noch andere Erklärungen.
Von "gefälschter offizieller Kriminalstatistik" habe ich in dem Kommentar nichts gelesen.

@19:27 von Hackonya2

"Ich hoffe das hier klar unterschieden wird zwischen Antisemitismus und mit der Politik Israels nicht einverstanden sein. Viele werfen das gerne durcheinander."

Lieber Hackonya2,

sind Sie ganz sicher, dass Sie nicht selbst häufig jede Kritik an Erdogan mit antitürkischer Haltung verwechseln und sich deshalb von den Erdogankritikern auch persönlich angegriffen fühlen?

Vergeblicher Versuch des Whitewashing

10. Dezember 2018 um 20:46 von Orfee

Ich darf Sie angesichts Ihres Versuchs des Whitewashing der AfD an die mindestens unappetitlichen Vorfälle erinnern:

Herr Höcke: das Holocaustmahnmal in Berlin ist ein Denkmal der Schande. Worauf der blaubraune Mob johlte.

Herr Gauland: die 12 Jahre der NS-Diktatur sind nur ein Fliegenschiss in der ansonsten ruhmreichen deutschen Vergangenheit.

Herr Gedeon und andere die Schwierigkeiten haben, den Holocaust als Verbrechen zu sehen.

Eine Partei, die Volksmeinung, Entscheidungsmacht des Volkes, grundsätzlich als Meinungsdiktatur einer kleinen Gruppe Selbstauserwählter ansieht.

Parteiführer, die Seite an Seite mit Rechtsextremisten und NSDAP-Verehrern öffentliche Straßenumzüge veranstalten, Hiltergrüße inklusive.

Eine Partei, die Schwierigkeiten zeigt im Umgang mit dem Rechtsstaat, der deutschen Vergangenheit, Multikulturalität.

Zu hoffen ist, dass Ihre Prognose stimmt, nämlich das Rechtsextremisten tatsächlich nicht auf dem Vormarsch sind.

@nelumbo - Statistiken richtig lesen.

19:52 von nelumbo:
"Dieses würde der polizeilichen Kriminalstatistik wiedersprechen."

Nein. Um der Umfrage und der Statistik gerecht zu werden, bräuchte es zwei Belästigung (durch je einen Moslem bzw. Nazi) und acht Fälle von Vandalismus Nazis.

Das ergäbe dann 90% rechtsmotivierte Taten, während die Belästigungsfälle zu jeweils 50% politisch bzw. religiös motiviert wären.

Die Umfrage zielte ausschließlich auf die (gefühlte) Belästigung ab, befasste sich also lediglich mit einem kleinen Ausschnitt aller antisemitischen Straftaten.

Und hier die ganze Wahrheit

Hier aus der WELT:
Zu den häufigsten Tätergruppen zählten im Durchschnitt der EU-Länder Menschen mit extrem muslimischen Einstellungen (30 Prozent), gefolgt von Menschen aus der linksextremistischen Szene (21 Prozent), Arbeits- oder Schulkollegen (16 Prozent), Bekannten (15 Prozent) und Menschen mit rechtsextremen Ansichten (13 Prozent)

Oh, oh, die bösen Rechten abgehängt.

Ich wundere mich sehr, dass solche "unwesentlichen" Details hier verloren gingen.

@20:06 von nie wieder spd: zu schön um wahr zu sein

"Kein Kreuz, keine Kippa, kein Halbmond oder Kopftuch als Zeichen der Religion in der Öffentlichkeit. Religiöse Trachten sollten auch die hauptamtlichen Verkündigungsfunktionäre in der Öffentlichkeit nicht tragen dürfen. Absolut kein Religionsunterricht in Schulen und erst recht keinerlei religiöse Beeinflussung von Kindern dürfte erlaubt sein."

Als Atheist kann ich Ihnen nur zustimmen. Sie beschreiben meinen Traum von Deutschland / Europa / der Welt.

Leider leben wir in einem Kirchenstaat und sind weit von ihrer Wunschvorstellung entfernt.

Ich frage mich immer wieder, was in Deutschland wohl für ein Shitstorm losbräche, wenn Juden oder gar Mulsime die gleichen Rechte forderten, wie sie den christlichen Kirchen zugestanden werden.

Wenn niemand mehr herumläuft und offen zur schau stellt, dass sein imaginärer Freund der einzig wahre imganinäre Freund ist und alle anderen imaginären Freunde nur Einbildung sind, wären wir einen großen Schritt Richtung Frieden näher gekommen.

Nethanyahu

wurde vom jüdischen/muslimischen/drusischen/christlichen Bevölkerungsteilen in Israel gewählt.
Er hat die Verantwortunmg für sein Volk/Bevölkerung, die aktuell sehr gut wahrnimmt unter der aktuellen Bedrohung des Irans, Syriens, der Hisbollah, dem IS, der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde.
Die aktuell indirekt oder direkt von Mitgliedsstaaten der UNO unterstützt werden.

Keine Zustimmung

10. Dezember 2018 um 20:58 von Klärungsbedarf

Ich stimme keiner Ihrer drei Aussagen zu und weise diese strickt zurück.

1. Es gibt ausschließlich nur eine positive Religionsfreiheit.
2. Die abrahamitischen Religionen basieren grundsätzlich nicht auf Indoktrination. Außnahmen sind - eventuell - die jeweils extremistischen Spielarten.
3. Alle drei Weltreligionen, die sich auf den gemeinsamen mystischen Urvater Abraham berufen, sind in ihren Glaubenslehren grundsätzlich friedlich angelegt. Die Gewalteskapaden, die auch zur jeweiligen Geschichte der Religionen gehören, sind aufzuarbeiten. Papst Benedikt XVI hat dazu mit öffentlichen Entschuldigungen einen Anfang gemacht.

Juden haben in D eine politische Heimat

Und das ist die AfD, wie die Gründer der "Juden in der AfD" eindrucksvoll zeigte.

Alleine die AfD benennt unverblümt, was Deutschland für Juden vergiftet.

nur mal so nebenbei

Wer in BaWü lebt, durfte mit ansehen, dass die erste (!) Initiative der neu in den Landtag eingezogenen AfD-Fraktion ein Antrag war, die Landeszuschüsse für KZ-Gedenkstätten zu streichen.

So viel zur Besorgtheit dieser Partei über antisemitische Umtriebe.

Unverständliche Aussagen

10. Dezember 2018 um 21:08 von GeMe

Wie kann Deutschland ein "Kirchenstaat" sein? Bitte erläutern Sie Ihre Aussage doch kurz mit Verweisen auf die Verfassung.
Und warum haben Christen, Juden, Muslime oder Atheisten oder aber Anhänger des fliegenden Spaghettimonsters in Deutschland nicht gleiche Rechte, und wo?

@19:55 von wenigfahrer

"Mir ist noch nie ein sichtbarer Jude begegnet und ich hab noch nie gesehen oder im Bekanntenkreis gehört das etwas Regional vorgekommen ist.
Kann es sein das diese Dinge mehr auf große Städte begrenzt sind und auf dem Land oder Kleinstadt kein Problem darstellen."

Ich lebe in Hamburg und mir geht es trotzdem wie Ihnen. Wenn ich von jemandem weiß, dass er Jude ist, dann nur, weil ein anderer sich genötigt sah, dies ungefragt mitzuteilen. Ich vermute, dass die meisten Juden keinen Wert darauf legen aufzufallen. Ich selbst sehe ja auch keinen Grund, ungefragt mitzuteilen, welche Religionsangehörigkeit in meinem Pass steht.

@Autograf - Werden Christen auch belästigt?

20:39 von Autograf:
"Aber das Problem ist nicht Israel. Juden wurden auch schon genauso vor der Gründung Israels verfolgt. Es haben sich nur die vorgeschobenen 'Gründe' etwas geändert."

Dann erklären Sie mal, warum die Moslems in Deutschland tendenziell eher Juden als Christen belästigen. Oder werden die Vertreter beider religiösen Gruppen gleichermaßen belästigt und wir wissen es nur nicht?

Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Russophobie...

... Man kann sehr lange zählen. Alles ist drin in Westeuropa. War, ist, und wird auch sein, wenn's so weitergeht.

@wie- Religionsunterricht

20:34 von wie-:
"Was sollte denn, Ihrer Meinung nach, Religionsunterricht ersetzten?"

Eine Anleitung zu Toleranz in allen Lebensbereichen.

um 21:09 von iog

"Nethanyahu wurde vom jüdischen/muslimischen/drusischen/christlichen Bevölkerungsteilen in Israel gewählt."

Er wurde hauptsächlich von rechts-konservativen und religiösen Juden gewählt. Danach hat er eine Koalition mit einer jüdisch-rechtsextremistischen Partei gebildet. Darunter leiden jetzt die muslimische/drusischen/christlichen Bevölkerungsanteile. So darf bspw. das Arabische in Israel nicht mehr verwendet werden. Und das war nur der Anfang!

Er hat die Verantwortung für sein Volk/Bevölkerung, die aktuell sehr gut wahrnimmt..."

Ja, und die Palästinenser gehörten für ihn nicht zu "seinem" Volk. Das ist ja gerade das Problem.

Liebe Nachfragerin

"Eine Anleitung zur Toleranz in allen Lebensbereichen" - Auch das ist eine Weltanschauung.
Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

@20:46 von tias: Woher haben Sie diese Zahlen?

"woher haben sie die Zahlen ??GeMe
die Mehrheit dieser Gewalttaten kommt vom Islam und wird wegen Ausländerfeindlichkeit den Rechten zugerechnet.Egal ob der Täter aus DE oder Marokko kommt. Bitte Belegen Ihre Zahlen belegen !!"

Steht so im Bericht. Ich pflege die Berichte zu lesen, bevor ich einen Kommentar dazu schreibe.

Anleitung zur Toleranz: schon längst geschrieben

10. Dezember 2018 um 21:17 von Nachfragerin

Sie suchen eine Anleitung zur Toleranz in allen Lebensbereichen? Gibt es bereits seit etwa 2.000 Jahren:
"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten." (Lukas 7,12)
"Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott." (Levitikus 19,34)
"Keiner von euch ist gläubig, solange er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht." (Hadith 13) sowie
"Sie sollen verzeihen und nachlassen. Liebt ihr selbst es nicht, dass Gott euch vergibt?" (Sure 24,22)

Aus Erfahrung im

Aus Erfahrung im Umfeld:

Nein, linke und Muslime sind nicht das Hauptproblem. Ja, es gibt durchaus antisemistische Einwanderer. Aber das jetzt darauf zu schieben, wie manche es hier machen, ist vollkommener Blödsinn. Es wäre zwar falsch, auch diese Menschen zu ignorieren aber:
Es ist zu größtem Teil ein Problem deutscher. Ganz ohne Islam. Wir können das wunderbar selbst.
Anfeindungen kommen besonders aus leicht rechten Gruppierungen. Wer nicht schon selbst Zeuge war, der kann sich auch einfach mal die Aussagen einiger AfD-Politiker und deren Anhänger anhören. Gedeon und andere sind völlig offen antisemitisch. Und das sind Personen in höheren Positionen, nicht nur ein jugendlicher Flüchtling.

Das jetzt hier einige die Schuld bei Einwanderern suchen ist im Übrigen genau das gleiche Phänomen. Wieder wird mit dem Finger auf "fremde" gezeigt. Mal sind die bösen Juden, mal Muslime. Aber nie man selbst. Ein Muster, das zu erwarten war.

21:27 von styxxx

. Aber nie man selbst.
.
kann man zustimmen
seit 2.000 Jahren sind es immer die anderen
meinten sie das ?

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