Kommentare

Klare Kante ...

Das steht ihr zwar zu, aber der Rest der EU darf jetzt mit dem gleichen Recht sagen, dass es nun genug ist!!!

Wir sind nicht bei „Wünsch-dir-was“ !!!

Schluss jetzt.

jetzt

wird alles gut! Stell dir vor, es ist Brexit und keiner geht hin...

Clever so bleibt sie noch im Amt

Ob sie das auch bei oder nach der nächsten Abstimmung noch ist? Ich denke nicht.

Tja, und nun?

einfach abwarten was in Dover oder Heathrow Ende März passiert?

soll sie halt zurücktreten

und den weg freimachen für leute, die mehr ahnung haben

UK in der Populismus-Falle

Großbritannien im Dilemma -
Die Auswirkungen, die Tony Blairs Abstimmung zum Verbleib in der EU - damals aus reinem Machterhalt heraus - nun für Großbritannien haben, sind Katastrophal. Was UKIP und weitere rechtspopulistische und auch teilweise linkspopulistische Schrei-Hälse nun mit nachgewiesenen Lügen zur EU angerichtet haben, ist eine Zwickmühle in einem unvorstellbar tief gespaltenem Land. Kompromisse sind nicht mehr möglich, die Fronten im Vereinigten Königreich zwischen EU Befürwortern und EU-Hassern sind so verhärtet, das jeder "Brexit" oder "Exit vom Brexit" zwangsläufig ein Deasaster sein wird.
.
Für uns ein Lehrbeispiel dafür, wohin diese Schnellschüsse und kruden Verschwörungstheorien der rechtsextremen Szene a la AfD, NPD, Reps, usw. letztlich hinführen: in eine Sackgasse und einem verrückten Flurschaden in jeder Hinsicht, die die Bürger nun selbst ausbaden dürfen. Viel Spaß mit sowas.

Wie lange muß man denn

Wie lange muß man denn warten, bis die Abstimmung eine Mehrheit für May bringt?
Kriegen wir das hin bis nächstes Jahr April?

Zeit für Diskussion

Sie versucht die Eckpunkte zu klären und mehr Zeit für Diskussionen zu bekommen.
Ein Durchbruch ist jedoch damit auch nicht zu erwarten.

Diese Drückebergerin sollte

Diese Drückebergerin sollte sich eingestehen, dass sie versagt hat anstelle Abstimmungen zu verschieben. Was ist dies für eine seltsame Art Politik zu machen? Wo leben wir eigentlich?

"Sie begründete dies damit,

"Sie begründete dies damit, dass die Entscheidung morgen keine Mehrheit gefunden hätte."

Das ist wahre Demokratie.

Ist es das, was man Demokratie nennt?

>[..] Sie begründete dies damit, dass die Entscheidung morgen keine Mehrheit gefunden hätte.[..]<

Ein langer Weg

Der Brexit wird kurz vor Schluss zur kompletten Farce, oder wie soll man das verstehen?
Wenn man Angst hat keine Mehrheit zu bekommen dann ist es nicht legitim den Zeitpunkt so zu verschieben das es passen könnte. Jetzt ist zu befürchten das sich in dunklen Hinterzimmern Mehrheiten erkauft werden.
Richtig wäre abstimmen lassen und danach sein politisches Scheitern einzugestehen. Dann kann man zwar seinen Posten räumen, aber es wäre ehrlich.
Werte Frau May und werte EU
Gebt den Briten endlich was sie möchten
Den Brexit, hart oder weich, aber so wie es die Briten beschließen.
Auch wenn es danach erst einmal Verwerfungen gibt. Auch das werden die Briten sowie der Rest Europas überleben und kompensieren.

Was will May nachverhandeln?

Vielleicht will dann Spanien auch über Gibraltar nachverhandeln.
Andere Staaten könnten über die Arbeitnehmerfreizügigkeit nachverhandeln wollen.

"Einziger Deal"

May sagte einst, es sei der beste und der einzige Deal. Nun widerspricht sie sich selbst in zweifacher Weise. Ihr zufolge kann das Ergebnis einer Nachverhandlung doch höchstens ein schlechterer Deal sein.

offenbar begreift es diese frau nicht

es gibt nix mehr zu verhandeln. ihr könnt aber nach aussage der richter bleiben. blamiert ihr euch nur. ist aber besser als das caos nach dem märz!

Unfähig zu liefern

Wie lange soll das denn noch so gehen, Frau May? Es ist doch offensichtlich, daß sie versagt hat und nicht liefern kann. Es scheint, als würden die Briten entweder unglaublich gute Verhandler sein oder ganz schlechte: immer wieder wird hier noch mal verhandelt, da was geschraubt, bis keiner mehr weiß, was eigentlich angesagt ist.
Frau Sturgeon hat Herrn Corbyn in die Spur geschickt, Frau May vom Sockel zu holen. Nur zu. Er sagt, sie solle zur Seite treten, wenn sie nicht liefern kann. Na los, doch!

Das Brexit-Dilemma

Und dann glaubt Frau May wirklich, dass sie eine Mehrheit bekommt, wenn sie nur lange genug wartet? Ein höchst seltsame Haltung, die nur das Dilemma spiegelt, in das sich GB mit diesem Brexit hineinmanövriert hat. Der einzige für alle Seiten am wenigstens folgenreiche Ausweg wäre letztlich ein Exit vom Brexit, der jedoch in jedem Fall durch ein neues Votum der Briten gestützt sein müsste. Bleibt es beim Brexit, verlieren alle - allerdings, in welcher Form auch immer, sicher am meisten die Briten selbst. Der Brexit - was für ein Lehrstück für all die, die mit Halbwahrheiten und Fake News arbeitenden Populisten wie Farage oder Johnson auf den Leim gehen, die sich hinterher aus dem Staub machen und nichts als ein Chaos hinterlassen.

Es wird wohl denn doch auf

Es wird wohl denn doch auf ein zweites Bürgervotum hinaus laufen. Doch ob sich dabei eine klare Mehrheit zeigen wird ist und bleibt fraglich. Im Parlament wird sich auch in X Jahren keine Mehrheit für einen ordentlichen Brexit finden. Irgend jemand wird seine Interesse als nicht repräsentiert finden und seine Ablehnung in die eine oder andere Richtung bekunden. In jedem Fall wird die Idee von den vereinigten Staaten von Europa in noch weitere Ferne rücken. Zu sehr halten die einzelnen Staaten an ihrem immer stärker werdenden Nationalismus fest.

Augsburger Puppenkiste fällt

Augsburger Puppenkiste fällt mir dazu ein.... Frau May sollte doch besser erst noch Mal die eigenen Bürger fragen was die wollen nachdem die Traumblasen geplatzt sind.

Exit of Brexit

Am besten wäre ein neues Referendum und ein Rücktritt vom Brexit. Die EU-Aussteiger haben sich verkalkuliert, die Wähler getäuscht und nicht den leisesten Schimmer einer Ahnung, wie sie da wieder rauskommen können. Nichts ist so, wie die EU-Aussteiger es den Wählern versprochen hatten. Das Volk könnte helfen bei einer neuen Abstimmung und für klare Verhältnisse sorgen.

Keine Mehrheit...

Ah-Ha.
Da verschiebt man solange, bis man eine Mehrheit bekommt.

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt
und Drei macht Neune !
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ....

Kein Rosinenpicken!

Nachverhandeln und am Ende wohl Rosinen picken wollen? Hoffentlich lässt sich die EU nicht doch noch vor lauter Bedenken vor einem ungeregelten Brexit auf so ein Spielchen ein! Dann besser ein Ende mit Schrecken! Und der Schrecken wird und muss auf britischer Seite deutlich größer sein als auf Seiten Europas!

Schlecht für Frau May, schlecht für die Briten und die EU

Ganz gleich wie der Brexit schließlich endet oder nun doch nicht erfolgt.
Jetzt kommt dazu, dass die Briten den Brexit absagen könnten.
Aber dafür sind auch nicht alle Briten.......
Also irgend eine Gruppe wird nicht ganz ungefährliche Argumente erhalten / erfinden und damit Unfrieden säen. Hoffentlich nicht auch Gewalt.

Die Briten sind ...

der EU näher als man denkt. Statt abzustimmen bis das Ergebnis stimmt will man nun nachverhandeln.
Ich frage mich echt für wen es jetzt noch peinlicher wird.

Langsam wird man müde

Weil Großbritannien nicht weiß wie es mit dem Brexit umgehen kann sollen die Bürger der EU die Zeche mitzahlen. Diese Rechnung allerdings wird immer und immer teurer und wir erdulden. Allein die Zahl der Menschen, die als das Hin und Her verfassen, prüfen, anpassen, religieren....
Vielleicht sollten wir einmal berechnen wie viel der Hin- und Her-Aufwand uns alle zusätzlich kostet? Wollen wir immer noch nachverhandeln? Ist es nicht sinnvoller zu sagen: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein.....

Hoffe die EU-Vertreter bleiben bei dem Wort: Es gibt keine Nachverhandlungen

Frau May denkt ein wenig falsch

Sie kann nicht mehr die EU von den Problemen Ihres Parlaments ueberzeugen... Sie muss das Parlament von den Ergebnissen der eigentlich abgeschlossenen Brexit Verhandlungen ueberzeugen. Wenn Sie die total vergeigt hat muss Sie gegen und das UK hat den Schaden..

British Humour

Monthy Pyton war besser.

Es sollen also noch mehr Rosinen in Brüssel gepickt werden.

Langsam schäme ich mich für diese EU, die das zuläßt.

Neuwahlen=neues Brexit-referendum

Nur Neuwahlen machen Sinn. Diese Wahlen werden tatsächlich ein neues Brexit-Referendum sein.

Macht diesen Riesenfehler endlich ein Ende!

...Das damalige Referendum zum Brexit
war eine Abstimmung zu einem sehr wichtigen
Thema welches in der britischen Bevölkerung zuvor mit Falsch- u. Fehlinformationen zustande kam.

Die Briten wurden vorsätzlich getäuscht!
Und zwar von den Rechtspopulisten, die dadurch eine größere Machtgewinnung erreichen wollten.

---
Weder wurden sie über die Tragweite
ausführlich informiert noch hatten sie überhaupt eine Chance als "Normalbürger"
durchzublicken.
Die Tragweite eines Brexit war den meisten Bürgern, selbst Politikern, nicht bewußt.

Sollte es wirklich zum Brexit kommen, werden
die Briten am meisten die Nachteile spüren.

Darum liebe Briten, stoppt den Wahnsinn bitte.

Ich hoffe nur innigst, dass

Ich hoffe nur innigst, dass die EU dabei bleibt nicht nachzuverhandeln.
Wenn für May keine Mehrheit im Parlament erreichbar ist gibt es nur den harten Brexitvorgang oder Neuwahlen in GB mit der klaren Ansage wie die Parteien zum Brexit stehen.

Aussichtslos

Die britischen Vorstellungen von einem risikolosen Brexit waren und sind dermaßen illusorisch, daß man nur von bös- bis blödartiger Ignoranz der Initiatoren ausgehen kann.
Die Suppe, die sie dem ganzen Land eingebrockt haben, muß nun ausgelöffelt werden, bis zum bitteren letzten Schluck. Die EU- Schatulle bleibt für sie geschlossen.
Wenn auch der letzte Restverstand nicht zum Exit vom Brexit führt, kann den Briten keiner mehr helfen.
Jedenfalls wird auch ein Canossa-Gang der Theresa May nach Brüssel nichts mehr nutzen.

re kritikunerwünsht

"Die EU versucht Großbritannien nun also wieder klarzumachen, dass sie den Brexit lieber aufgeben sollten."

Die EU hat seit dem Referendum immer wieder bedauert, dass das UK austreten will. Aber immer unter dem Vorbehalt, dass die Entscheidung bei der britischen Regierung liegt.

Insofern ist Ihr statement unwahr.

@16:40 von TW65974 - Bitte informieren.

... Die Briten können jederzeit, ohne der ZUstimmung der restlichen EU-Länder
den Brexit-Prozess einseitig stoppen.

---

Geregelt wird das durch den Artikel 50 des EU-Vertrages.

Alles Andere wäre auch ein Witz, wenn ein Land dies nicht mehr tun könnte.

Zeit schinden...

ist fast schon gleichbedeutend mit sich durchsetzen. Denn wenn es in diesem Jahr nicht mehr klappt, dann kommt der Total Brexit und das wiederrum zwänge die Abgeordneten zum Bestätigen des Deals.

Mein Tipp: Jetzt als EU nicht weiter nachgeben und somit ein neues Referendum forcieren. Denn das ist es, was eine bestimmte Klasse im UK verhindern möchte.

@16:47 von Karl Napf

"soll sie halt zurücktreten und den weg freimachen für leute, die mehr ahnung haben"

Es war von Anfang an klar, dass man sich an dem Thema nur die Hände verbrennen kann. Keiner wollte den Posten haben - und das wird sich nicht ändern.

Die Brexitbefürworter schwingen zwar gern große Reden, sobald es zur Umsetzung und der Übernahme von Verantwortung kommt verschwinden sie jedoch in ihren Löchern - siehe Farage oder Johnson.
Wenn dann alles gegen die Wand gefahren wurde werden sie aber sicherlich wieder hervorkriechen - und waschen ihre Hände in Unschuld.

///Am 10. Dezember 2018 um

///
Am 10. Dezember 2018 um 16:54 von perchta
Ist es das, was man Demokratie nennt?

>[..] Sie begründete dies damit, dass die Entscheidung morgen keine Mehrheit gefunden hätte.[..]///
.
Der Versuch der Nachverhandlung ist doch legitim, um eine Mehrheit zu erreichen. Genau das, Mehrheiten finden, ist doch ein Merkmal der Demokratie.

...

"Doch Premierministerin May hat das Votum verschoben, da sie keine Mehrheit bekommen hätte. Nun will sie in Brüssel nachverhandeln."

Bedeutet ja eigentlich im Umkehrschluss, dass sie eingesehen hat das sie gescheitert ist. Da ist in meinen Augen ein nachverhandeln in Brüssel die falsche Konsequenz aus der Erkenntnis... Zumal in Brüssel keiner mehr nachverhandeln will. Naja offiziell :-)) Was das bedeutet werden wir sehen.

16:50 von Frankfurter Helden

"Großbritannien im Dilemma -
Die Auswirkungen, die Tony Blairs Abstimmung zum Verbleib in der EU - damals aus reinem Machterhalt heraus - nun für Großbritannien haben, sind Katastrophal."

Es war David Cameron und nicht Tony Blair - aber ansonsten gebe ich Ihnen Recht.

Verhandlungsmandat

Wenn man einen Vertrag verhandelt, würde man schon gerne wissen, dass die andere Seite ein Mandat hat. War anscheinend nicht der Fall.

@16:53 von EUler

"Diese Drückebergerin sollte sich eingestehen, dass sie versagt hat anstelle Abstimmungen zu verschieben. Was ist dies für eine seltsame Art Politik zu machen? Wo leben wir eigentlich?"

Also sollte May jetzt alles hinwerfen und nicht mehr versuchen eine Lösung zu finden? Ist das denn eine verantwortungsvolle Art Politik zu machen?

Ich mag May nicht sonderlich, allerdings ist sie eine der wenigen, die hier tatsächlich versucht hat Verantwortung zu übernehmen bei der Übernahme einer unmöglichen Aufgabe.

Populistisches Paradebeispiel

Der alberne Brexit ist ein Paradebeispiel dafür, wohin Populismus führen kann.
Solche Volksabstimmungen werden in der Regel von denen gewonnen, deren Vertreter am lautesten und medienwirksamsten ihre Viertelwahrheiten verbreiten.

Da derart komplexe Vorgänge nie, wirklich niemals in simplen Kausalitäten darzustellen sind, hoffe ich, dass Plebiszite bei uns höchstens auf wenig folgenreiche Partikularthemen beschränkt bleiben.

Wenn man sich die Argumente der Brexitbefürworter einmal näher betrachtet hat, bekommt man mit ein wenig politischem Verstand schlicht das kalte Grausen.

Leider neigen auch bei uns in Deutschland die beiden Parteien am rechten und linken Rand des gewählten Parlaments zu diesen eher peinlichen Simplifizierungen ...

Ich verstehe nicht wie

Ich verstehe nicht wie permanent sich hier einige KommentaToren sich für einen Verbleib des Brittischen Patienten in der EU ausprechen.
Da werden die Schotten gegängelt das Königreich zu verlassen, obwohl Sie sich im letzten Jahr erst für einen Verbleib per Referendum aussprachen.
Die Irische Republik sollte Nord Irland zurück ins Europäische Reich holen.
Aber wehe die Katalanen verlassen Spanien. Und wehe Putin schließt die Krim per Referendum an.
Die krisengeschüttelte EU sollte froh sein einen Bremser für ein soziales und Souveränes Europa los zu sein.

Die EU hat schon vorher klar

Die EU hat schon vorher klar gemacht, dass Nachverhandlungen nicht in Frage kommen und sollte auch dabei bleiben. Das britische Parlament ist jetzt am Zug zu entscheiden, welche der vielen Optionen eine Mehrheit erhält. Der Showdown in GB ist nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Der letzte Rest der

Der letzte Rest der Demokratie wird auch noch zu Grabe getragen :(

"Sie begründete dies damit,

"Sie begründete dies damit, dass die Entscheidung morgen keine Mehrheit gefunden hätte."

Das ist ja ähnlich elegant, als wenn man ein Referendum so lange durchführt, bis das Ergebnis passt. Die Demokratie ist zumindest seit heute in GB beendet und die Insel wird noch mehr zur Lachnummer.

@Cosmopolitan_Citizen

Das Lohndumping in Deutschland ist keine Erfindung oder Einbildung. Vergleichen sie doch einfach mal die Lebenshaltungskosten mit. Und nicht nur die Löhne einzeln. So kann man sich nämlich jeden Hungerlohn schön babbeln.
Und beachten Sie auch das Gesamtlohnniveau. Warum haben wir so viele Zeitarbeiter, Tagelöhner und Flaschensammler? Aber wenn da ein Bankmanager kommt, mit 20mio im Jahr, verkraftet der Schnitt sicherlich 100000 1Euro Jobber.

Klassische Zwickmühle

Was immer bei diesem Brexit-Chaos am Ende herauskommen mag (eine harte Grenze durch Irland ist da jetzt hoffentlich ein für alle mal "off limits"), eins ist mal klar:

Um zu wissen, dass Großbritannien zu Europa gehört, genügt ein Blick auf die Landkarte.

Was fehlt, ein klares Wort der EU

Die EU muss klar herüberbringen, das Paket zum Prozedere des Austritts der Briten aus der EU ist fix. Nicht die EU ist verpflichtet in irgendeiner Weise Großbritaniens Interessen zu bedienen. Allein die die EU-Bürger betreffenden Austrittsunangenehmlichkeiten sind abzufedern. Weder hat die EU den Austritt Britaniens zu verantworten, noch muss sie sich verbiegen, um den Briten den Austritt zu erleichtern. Vorteile hat nur der , der in der EU ist, nicht umgekehrt - auf die EU bezogen.

Das ganze Hickhack

einschließlich des Urteils heut erinnert mich sehr an eine Werbung für ein Kaubonbon- als der Schiedsrichter fragt: Wollt Ihr Verlängerung? Wollt Ihr Elfmeterschießen? Was wollt Ihr dann? also: wollt Ihr raus? und die Antwort lautet: cherrypicking oder Rosinen picken...

Achim-martin

„Mein Tipp: Jetzt als EU nicht weiter nachgeben und somit ein neues Referendum forcieren. Denn das ist es, was eine bestimmte Klasse im UK verhindern möchte.“

Und was passiert, wenn das Ergebnis vom Referendum wieder vielen nicht passt? Noch ein neues Referendum oder wie sieht dann die Lage aus?

/// Am 10. Dezember 2018 um

///
Am 10. Dezember 2018 um 17:20 von Jon Do
Es sollen also noch mehr Rosinen in Brüssel gepickt werden.

Langsam schäme ich mich für diese EU, die das zuläßt.///
.
Die Scham ist unbegründet, wenn Sie den " Scheidungsvertrag " lesen. Es bleibt nämlich erst mal alles i.W. so, wie es war, nur mit dem Unterschied, dass GB kein Stimmrecht mehr hat, sich aber an alle Regeln halten muss und auch weiterhin Beiträge zahlt.

17:23 von Biocreature - Sie bringen es auf den Punkt

aber es ist zu spät. Die Bürger in Großbritannien sind bereits tief gespalten. Und es wird fast unmöglich sein, diese Nation wieder zu beruhigen. Es rächt sich in Großbritannien vieles, was die dortige Politik zu verantworten hat, aber nicht Brüssel oder Frankreich oder das böse Deutschland.
.
Die Infrastruktur in Großbritannien ist in weiten Teilen völlig heruntergekommen. Bahnhöfe verwaist, Polizeistationen geschlossen, extreme Kriminalität, Krankenhäuser dicht. Ganze Regionen - sorry, man muss es so deutlich sagen - verrotten! Das ist 1:1 die britische neoliberale Politik gewesen, aber immer schoben Politiker in UK alles auf Brüssel. Was schlecht lief, kam ganz automatisch aus Brüssel. Böse EU.
.
Dies im Zusammenhang mit einem natürlich viel stärkeren Nationalstolz der Briten gab ein sehr giftiges Süppchen. Da reichte es dann, wenn UKIP oder Londons Ex-Bürgermeister Alexander Boris de Pfeffel Johnson gleich noch ein paar Lügen zum "Vorteil beim Brexit" hinzu gelogen haben.

Brexit lalalalala

Ich Prinzip wird man es so regeln das es passt...nach dem Motto.....ich mach mir die Welt wie es mir passt....sollen die Briten bitte bitte bitte endlich einfach gehen und Ihr eigenes Ding machen. Das wie beim Zirkus hin und her und doch nicht oder eventuell doch.....

Stadt mit Brüssel

Stadt mit Brüssel nachzuverhandeln sollte die Premierministerin eher mit den britischen Parlamentarier*innen verhandeln, um den Unsinn des Brexit rückgängig zu machen. Niemandem ist es verboten, Fehler zu korrigieren und klüger zu werden.

Nachverhandeln?

Gnade euch Gott ihr EU-Bürokraten, wenn ihr auch nur ein Zugeständnis macht! Dieses Possentheater kann sich keiner mehr antun. Ein klare Linie wurde gezogen. Dieses Rosinenpicken Großbritaniens gehört unterbunden!

Ich habe das Gefühl

daß die Briten unbedingt wieder einen Bürgerkrieg in Nordirland haben wollen. Jedenfalls die, die das Abkommen ablehnen. Denn mit einer geschlossenen Grenze zwischen dem europäischen Irland und dem britischen Nordirland wird genau das passieren.

wenn Brexit Brexit heißt

dann heißt Vertrag auch Vertrag!

Auf der einen Seite diktieren die Briten uns bei ihrer Entscheidung ein universales Prinzip vor. Aber wenn die EU Entscheidungskompetenz hat, dann soll nicht gelten, was eigentlich gelten soll?

Also gilt das Prinzip: Friss oder stirb! (kann man das mit take it or leave so wortwörtlich übersetzen? Man kann hier leider nichts in Englisch verfassen)

@Lutz Jüncke

"Leider neigen auch bei uns in Deutschland die beiden Parteien am rechten und linken Rand des gewählten Parlaments zu diesen eher peinlichen Simplifizierungen ..."

Und deshalb läuft es ja bei uns blendend. Die Armut steigt, die Renten werden durch Privatisierung immer unsicherer. Die Bildung ist schon seit jahrzehnten im Eimer, bei Investitionen wird gespart.

Und nicht vergessen die Lohnnebenkosten, ohja die Lohnnebenkosten. Der Teil des Lohnes den man nicht einmal zu Gesicht bekommt.

@ Darth Defi - Welche Rosinen eigentlich?

Wissen Sie denn überhaupt, um welche "Rosinen" es sich handelt? Oder wird hier mal wieder in alt-gewohnter Manier erst mal verbal drauf gehauen, ohne zu wissen worum es eigentlich genau geht? Europa will Irland/Nord-Irland nicht in einen neuen Bürgerkrieg entlassen. Die Briten wollen das auch nicht. Das sind eigentlich keine Rosinen, sondern eine klassische Zwickmühle. Soviel dazu. Halt Stopp! Noch etwas zur Info: die "Bürokratie" in Brüssel gibt es so nicht. Die EU-Behörden sind weitaus schlanker und effizienter, als jedes Landesparlament in Deutschland. Wenn "Bürokratie", dann Berlin! nicht Brüssel. Bitte merken!

,@Am 10. Dezember 2018 um 17:49 von zimbomajor

Zitat: "Ich Prinzip wird man es so regeln das es passt...nach dem Motto.....ich mach mir die Welt wie es mir passt....sollen die Briten bitte bitte bitte endlich einfach gehen und Ihr eigenes Ding machen."

Sehe ich auch so.

Für eine effektive Zusammenarbeit, Freundschaft und kulturellen Austausch, die den Wohlstand, Freiheit und Demokratie sichern, brauch man die EU schließlich fünf Mal nicht.

Ich wüsste nicht, inwiefern die EU hierzu etwas positiv beigetragen hat/beitragen könnte!

Punkt Schluss Aus Basta Frau May!

Die EU sollte diese Spielereien nicht mitmachen. Wenn Frau May zu blöd ist um Mehrheiten für den Brexit Vertrag zu bekommen so ist es ihr Problem! Dann gibt es eben einen harten und eiskalten Brexit! Diese Rosinenpickerei muss endlich aufhören!

@17:38 von Theo Hundert.neu

Da werden die Schotten gegängelt das Königreich zu verlassen, obwohl Sie sich im letzten Jahr erst für einen Verbleib per Referendum aussprachen.

Ja, weil ihnen angedroht wurde, nicht mehr zur EU zu gehören, wenn sie Großbritannien verlassen würden. Nun bleiben sie zwar im UK, aber dennoch nicht in der EU. Und bekommen auch keine zweite Chance seitens der britischen Regierung.

Reingefallen.

17:44 von eli - Was fehlt, ist informieren.

Was fehlt, ein klares Wort der EU

Die EU muss klar herüberbringen, das Paket zum Prozedere des Austritts der Briten aus der EU ist fix.
.
Genau das hat die EU schon längst und mehrmals klar gemacht. Und nun?
.

Briten = Vernunft

Irgendwie scheint es so, als ob die Briten, die einzig vernünftigen in der EU sind.

Und wer Demokratie ernst nimmt und unterstützt, muss sich stark machen für den Brexit.
Alles andere verstehe ich als anti-demokratisch!

Frankfurter Helden 17.47

"Die Infrastruktur in Großbritannien ist in weiten Teilen völlig heruntergekommen. Bahnhöfe verwaist, Polizeistationen geschlossen, extreme Kriminalität, Krankenhäuser dicht. Ganze Regionen - sorry, man muss es so deutlich sagen - verrotten! "

Das können Sie von manchen Gegenden in Deutschland genau so sagen-und das trotz des segensreichen Wirkens der EU, Dafür nagelneue Autobahnen in Griechenland, auf denen außer im Sommer keiner fährt

wohl wahr

Der Geburtsfehler des Brexit-Referendums war, dass man nur über ein "weg von hier" abgestimmt hat, nicht über ein "wohin statt dessen."
Vor der Beantwortung dieser Frage haben sich die Führer der Brexit-Kampagne wohlweislich gedrückt.
Der Brexit gerät zum Lehrstück für uns alle, dass man den Populisten bei Zeiten auf den Zahn fühlen muss. Wer nur "Freibier für alle" fordert, aber keinen Vorschlag hat, wie die Zeche bezahlt werden soll, muss gnadenlos entlarvt werden.

@Theo Hundert. neu 17:38

Wie bitte? Ich will die Briten sicher nicht in der EU dabei haben, jedenfalls solange die Engländer und die Waliser dazugehören. Zum Referendum Schottlands, dies ist ein Fakt, dass Schottland es Anfang 2019 ein erneutes Referendum geben wird und es ist auch erlaubt und die Schotten haben sich zu gar nichts entschieden letztes Jahr, das letzte Referendum war 2014. Zu Nordirland, dies ist sache der Nordiren bezw der Iren, aber eine Wiedervereinigung würde mich nicht wundern. Ihr Vergleich mit den Katalanen und der Krim ist völlig daneben.

wie es die Briten beschließen?

Ich glaube dabei wird übersehen, dass der Brexit eine Vereinbarung mit zwei Seiten ist: Großbritannien und die restliche EU.
Der Austrittsvertrag liegt vor, aber er ist nicht mehrheitsfähig im britischen Parlament.

Wenn die Briten einen anderen Brexit wollen, müssen sie den aktuell beantragten Brexit absagen und neu verhandeln.

Letztlich wird die aktuelle britische Regierung diesen Brexit politisch nicht überleben. Kann gut sein, dass darüber auch das vereinigte Königreich in Stücke geht, und dass Nordirland und Schottland sich an die EU binden.

@andererseits

Schade, dass auch Sie als aufgeklärter Forist die Entscheidung der Wähler in Großbritannien nicht akzeptiert!
Viele Kommentare heute und gestern hier zeigen, dass viele Deutsche ein mehr als merkwürdiges Verständnis einer Demokratie haben!
Es wundert einen somit also auch nicht, dass die von Deutschland maßgeblich bestimmte EU ebenfalls enorme Demokratiedefizite aufweist!
Dass in einer Demokratie auch Volksbefragungen ein unverzichtbarer Bestandteil sein müssen, zeigt die Schweiz auf vorbildliche Weise für den Rest Europas!

No tanks!

Britain go home. Let's get out. Die Alten und Empathiegestörten haben den Sack für die jüngere Generation zu gemacht. Oh, wie schön war das alte Commonwealth, als Shirley Temple noch die kleine Prinzessin mimte. Bitte keine Verhandlungen mehr. Diesen innerbritischen Konflikt sollten sie selbst lösen.

@Bote_der_Wahrheit 18:00

Ja die EU und wir EU Bürger sind alle schrecklich, wir sind alle gegen Wohlstand, Freheit und die Demokratie. Wir wissen dass Sie die EU nicht leiden können, dies müssen Sie nicht 100 mal wiederholen.

@18:00 Bote...

Dass Sie nicht wissen, was die EU positives betragen kann, liegt vielleicht eher an Ihrem eingeschränkten Wissen als an der EU.

@Werner40 17:48

Nein dieser Versuch ist nicht legitim! Die EU hat was besseres zu tun als sich von diesem Inselvolk auf der Nase rumtanzen zu lassen. Es reicht einfach irgendwann mal! Soll doch Frau May mit dem britischen Parlament verhandeln, aber nicht mehr mit Brüssel!

Sie könnten ja...

... nochmal das Volk befragen. Das weiß bestimmt weiter...

18:07, deutlich

>>Frankfurter Helden 17.47
"Die Infrastruktur in Großbritannien ist in weiten Teilen völlig heruntergekommen. Bahnhöfe verwaist, Polizeistationen geschlossen, extreme Kriminalität, Krankenhäuser dicht. Ganze Regionen - sorry, man muss es so deutlich sagen - verrotten! "

Das können Sie von manchen Gegenden in Deutschland genau so sagen-und das trotz des segensreichen Wirkens der EU, Dafür nagelneue Autobahnen in Griechenland, auf denen außer im Sommer keiner fährt.<<

Ich empfehle eine Reise nach Großbritannien. Und dann würde ich gern wissen, ob Sie Ihre Analogie zu Deutschland wirklich aufrechterhalten möchten.

Gleichfalls empfehle ich eine Reise nach Griechenland. Was in Athen zumindest mir auffällt, ist die große Zahl leerstehender Ladenlokale.

Die griechischen Autobahnen nehme ich auch anders wahr als Sie.

Und warum?

WARUM wollen die Briten eigentlich nicht zustimmen? Woran konkret hängen sich sich auf?

@zimbomajor 17:49

Nix da! Man soll gar nichts mehr regeln bis es passt! Entweder Frau May bekommt ihren Brexit Deal durch oder sie hat eben Pech gehabt, dann gibt es eben einen harten Brexit! Hauptsache die EU lässt diese Rosinenpickerei nicht mehr zu un bleibt hart!

Nachverhandeln

Glaubt Frau May, dass Sie beim "Nachverhandeln" nur etwas bekommen wird oder ist sie auch bereit etwas zu geben? Vielleicht Arbeitnehmer-Freizügigkeit?

@deutlich - Hinweis

Wenn Sie meinen Text kopieren, dann reißen Sie besser nicht meine Textpassagen aus dem Zusammenhang, um Sie dann mit ihren Ansichten zu garnieren und damit Inhalt und Intention meines Postings zu verändern. Ich sprach von britischer Politik. Ebenso sind deutsche Fehler im ländlichen Raum deutsche Fehler, und nicht die Fehler der EU.

r smirker

"Dass in einer Demokratie auch Volksbefragungen ein unverzichtbarer Bestandteil sein müssen, zeigt die Schweiz auf vorbildliche Weise für den Rest Europas!"

Aus Ihrer Aussage ergeben sich nur 2 Möglichkeiten:

Entweder fehlt in sämtlichen Demokratien Europas (außer Schweiz) ein eigentlich unverzichtbarer Bestandteil von Demokratie,

oder

die Schweiz ist ein so spezieller Sonderfall, dass sie irreleavnt ist für den Rest Europas, auf jeden Fall für dessen politische Systeme.

Die Briten gehören zu den in der EU versammelten Europäern ...

... und ihr Austritt wäre ein Verlust für beide Seiten.

Die Versprechungen der Brexiteers haben sich als Rosstäuschung entpuppt und die Verluste werden spürbar. GB wird nicht untergehen, aber es wird ihnen nach der Berechnung der eigenen Regierung schlechter gehen.

(1) Die EU hat heute Handelsverträge und Kooperationsabkommen mit 191 Ländern der Welt abgeschlossen oder in Vorbereitung. Nach den in der globalen Wirtschaft (und der puren Logik) geltenden Regeln wird ein Land mit 64 Mio Einwohnern nicht dieselben vorteilhaften Bedingungen aushandeln wie eine Gemeinschaft mit 507 Millionen.

(2) die Welt wird von den großen Ländern wie USA und China, und großen Wirtschaftblöcken wie NAFTA 2.0, EU, BRICS und APJ sowie Währungen mit großem Volumen wie Dollar, Yuan, Yen dominiert. Zwerge können hier nicht auf Augenhöhe spielen, wohl aber die EU.

(3) In Europa und der Welt sorgen große, produktivitätsstarke Suppyl Chains für Effizienz und Beschäftigung. Grenzen behindern und verteuern das

Man hofft wohl

noch, dass der klügere nachgibt. Wird die EU aber nicht tun, denn es löst den Konflikt in GB selbst ja nicht, sie stellt sich als Schwach dar und bekommt den Vorteil, das sich mal zeigt wo die Vorteile der EU nunmal liegen.

In GB wird dann wohl auch die beliebte Ausrede: "Das war alles die Idee der doofen Brüssel-EU-Parlamentarier" Geschichte sein. Dann dürfen die nationalen Politiker sich einen anderen Sündenbock suchen, warum die versprochenen Vorteile nicht eintreten und es nicht so schön einfach rundläuft.

Nervig ist nur, dass so lange verhandelt wird, ohne das ein Ergebnis rauskommt.

@Lutz Jüncke

Liegt vielleicht auch daran, dass Politiker mit ihrer Sprache das Volk nicht erreichen. Dieses Akademiker Gesülze versteht nämlich keiner. Ähnlich wie Teile Ihres Textes.

Die Populisten sind in der Beziehung schlauer.

18:15, smirker

>>@andererseits
Schade, dass auch Sie als aufgeklärter Forist die Entscheidung der Wähler in Großbritannien nicht akzeptiert!
Viele Kommentare heute und gestern hier zeigen, dass viele Deutsche ein mehr als merkwürdiges Verständnis einer Demokratie haben!<<

Eigentlich geht es hier darum, daß die britische Premierministerin den von ihr ausgehandelten Brexitvertrag nicht durchs Parlament bekommt.

Das haben Sie schon mitbekommen, oder?

re von Werner40

Ja,da sprechen Sie Wahrheiten aus,nach dem "Scheidungsvertrag" soll alles beim alten bleiben(Beiträge bezahlen,kein Stimmrecht,keine Zölle,u.s.w.).
Rosinenpickerei im Interesse von Brüssel.

Ansonsten ist es immer wieder erquicklich zu sehen,wie die deutsche Oberschicht gegen den Brexit wettert.Wie soll das erst später mal werden ? Beim Frexit.

@ collie4711 17:02 Uhr

"Vielleicht will dann Spanien auch über Gibraltar nach verhandeln.
Andere Staaten könnten über die Arbeitnehmerfreizügigkeit nach verhandeln wollen."
Ergänzend zur gestrigen Diskussion steht doch die Option sämtliche betroffene Regierungen/Parlamente direkt durch Richter zu ersetzen noch zur Disposition.
Lächerlicher geht wohl nicht mehr.

...

"Irgendwie scheint es so, als ob die Briten, die einzig vernünftigen in der EU sind.

Und wer Demokratie ernst nimmt und unterstützt, muss sich stark machen für den Brexit.
Alles andere verstehe ich als anti-demokratisch!"

Haben Sie vergessen den Beitrag mit "Humor" zu kennzeichnen oder ist der so wirklich ernst gemeint?

Eine Abstimmung nicht durchzuführen weil einem das Ergebnis nicht passt ist vernünftig und demokratisch?

18:21, Da_Sepp

>>Und warum?
WARUM wollen die Briten eigentlich nicht zustimmen? Woran konkret hängen sich sich auf?<<

Nicht "die Briten", sondern das britische Parlament.

Und da sind die Motive, je nach politischer Ausrichtung der Abgeordneten, höchst unterschiedlich.

@MatthiasS 18:06

Bitte was? Also erklären Sie mir mal was es mit Vernunft zu tun hat wenn man einen Brexit Deal hat aber dem nicht zustimmen will? Ja entweder wollen die Briten raus oder eben nicht! Man sollte auf keinen Fall nachverhandeln, wo kommen wir denn dahin, dass man so verhandelt bis es den Rosinen pickenden Briten passt? Die EU muss hier gar nichts machen, es sind die Briten die raus wollten nicht umgekehrt!

18:28, muzzle

>>@Lutz Jüncke
Liegt vielleicht auch daran, dass Politiker mit ihrer Sprache das Volk nicht erreichen. Dieses Akademiker Gesülze versteht nämlich keiner. Ähnlich wie Teile Ihres Textes.<<

Schließen Sie bitte nicht von sich auf andere.

>>Die Populisten sind in der Beziehung schlauer.<<

Früher nannte man das, was man heute Populisten nennt, Demagogen.

18 Monate Zeit – und nichts

Die Frau konnte ihre Hauptaufgabe in anderthalb Jahren nicht lösen. Einen Tag vor Ultimo geht sie her und bittet um Verlängerung. – Mein lieber Herrngesangsverein!
Was ist mur mit den Regierenden in Europa* los? Regeln gelten nicht für sie, sie agieren arrogant und herablassend gegen ihre Bevölkerungen.

_____
* Doch nicht nur dort.

@ WL 17:03 Uhr

"Es ist doch offensichtlich, dass sie versagt hat und nicht liefern kann."
Sie ist der falsche Empfänger der Prügel.
Es war der vorherige Regierungschef welcher eine ungare Volksabstimmung auf den Weg gebracht hat.
Es waren Populisten die dem Volk dann nur ihre Wahrheit verkündet haben und sich bei den aufkommenden Problemen schnell, sehr schnell vom Acker gemacht haben.
Ja - und es ist das Volk welches einfach bereit ist alles zu glauben was ihm vorgelogen wird.
Bildung heißt auch; selber Denken lernen, auch bei Irrtümern.

re matthiass

"Irgendwie scheint es so, als ob die Briten, die einzig vernünftigen in der EU sind."

Das Chaos in London nehmen Sie als Offenbarung für Vernunft?

Sie sind ja sehr anspruchslos ...

@18:15 smirker

Wie kommen Sie darauf, dass ich die Entscheidung der Wähler*innen in GB nicht akzeptierten würde? Eher könnte ich Sie umgekehrt fragen: warum lehnen Sie so vehement ab, die Wähler*innen bei den jetzt konkret vorliegenden Fakten und Bedingungen erneut einzubeziehen? Ein merkwürdiges Demokratieverständnis haben in meinen Augen eher diejenigen, die verhindern wollen, bei neuen Entwicklungen auch neue Entscheidungen zu treffen.

18:21 von Da_Sepp

«WARUM wollen die Briten eigentlich nicht zustimmen?
Woran konkret hängen sich sich auf?»

"Die hängen sich konkret daran auf", dass es in der Regierung, im Parlament, in der Medienlandschaft, in der Bevölkerung immer noch sehr diffus ist, "was man denn mit dem Brexit überhaupt will".

Am stärksten einig mit den gegenwärtig klarsten der britischen Köpfe scheinen mir die Unternehmer zu sein.

Denen graust es zu garstiger Nacht, möglicherweise demnächst unter Bergen von Zollformalitäten, Waren-Carnets, LkW-Schlangen an den Grenzen, Lieferzeit-Unwägbarkeiten, und anderem Ungemach zu ersticken.

An einen auch nur annähernd so wenig durchdachten politischen Entscheid wie den Brexit kann ich mich zu meinen Lebzeiten sowieso nicht erinnern. Seit Juni 2016 versinkt ganz GB in hysterischer Hyperventilation, welche Art Brexit es denn nun sein soll.

"Wir wollen raus hier, und der EU kein Geld mehr in den gierigen Rachen werfen!". Aber wohin denn nur …?

Die Lemminge "wollen auch nur weg" …

Die EU hat andere, nicht weniger gravierende Sorgen

Die EU hat andere, nicht weniger gravierende Sorgen um die sie sich zu kümmern hat. Italiens Flüchtlinge, Populisten in Ungarn, Zerstörung der Gewaltenteilung in Ungarn, miese Autolobbyarbeit aus Deutschland um nur nur ein paar zu nennen.

Man kann es auch hinnehmen das über einen Brexit Deal nochmal gesprochen und in Detailfragen aufeinander zugegangen wird. Sofern endlich mal ein von der britischen Regierung ratifizierter Vertrag vorgelegt wird.

Aber solange die Briten ihr innenpolitisches Hickhack nicht auf die Reihe bekommen braucht die EU sich damit nicht beschäftigen. Die hatten jetzt 2 Jahre (oder vieleicht auch etwas länger) Zeit, das ganze in die Wege zu leiten und haben es nicht geschafft zu einer innnepolitischen Einigung zu kommen.

re mawo

"Ergänzend zur gestrigen Diskussion steht doch die Option sämtliche betroffene Regierungen/Parlamente direkt durch Richter zu ersetzen noch zur Disposition.
Lächerlicher geht wohl nicht mehr."

Die Richter am EuGH, auf den Sie wohl anspielen, haben genau das getan, was ihres Amtes ist: Eine ihnen vorgelegte Frage zur Auslegung eines Rechtstextes entschieden.

Worauf Sie Sie jetzt mit dem absurden "Regierungen/Parlamente direkt durch Richter ersetzen" hinauswollen ist auch wieder rätselhaft.

@karwandler

Wie Sie vielleicht schon mitbekommen haben, gibt es auch in Großbritannien Volksbefragungen und in Österreich, Bayern, Baden-Württemberg, ...
Das Demokratiedefizit in Deutschland betrifft also nur die Bundesebene!

Genau

@18:20 von DemokraSte
„“Sie könnten ja...
... nochmal das Volk befragen. Das weiß bestimmt weiter...““

Genau das wäre in diesem besonderen Fall genau richtig.
Nachdem nun vielen Briten dämmert, dass es nicht einfach so ein „Vereinsaustritt“ ist sondern eine ganze Menge mehr dran hängt.

Ja, wenn es so wäre....

17:59 Shantuma
ihre Argumentation ist selbst sehr simpel und falsch: bei uns steigt weder die Armut, die Renten sind nicht unsicher und die Bildung ist ganz im Gegenteil top in unserem Land. Besuchen sie mal eine Vorlesung über höhere Mathematik an einer technischen Hochschule...bei uns haben die Leute ein viermal so hohes Jahreseinkommen als in Rußland...und das bei einer Einwohnerzahl von 84 Mio....die De-Industriealisierung in GB ist ein großes Problem, die einseitige Ausrichtung auf Finanzdienstleistungen auch...Deutschland ist die viertstärkste Industrienation und zweitstärkstes Exportland...rechnet man dies auf die Einwohnerzahl liegt selbst China ganz weit abgeschlagen. Der Brexit ist wirtschaftlich für GB keine Antwort auf die Herausforderungen auf dem Weltmarkt. Mit der EU haben sie einen Handelsmarkt von 500 Mio. EU-Bürgern. Warum wollen sie sich so stressen mit ihrem Austritt?

@smirker 18:15

Ich habe einen Deutschen und einen Schweizer Pass. Demnach bin ich auch Schweizer. Nur um es Ihnen deutlich zu machen. Volksbefragungen können positiv sein, sie können aber auch sehr negative Folgen haben. Sie und andere benennen nur die positiven Seiten von Volksbefragungen. Über Dinge wie einen EU-Verbleib, UN Migrationspackt, Flüchtlinge sollte man für mein Empfinden jedoch keine Befragungen machen. Die Gefahr, dass Populisten sowas ausnutzen um die Bevölkerung hinters Licht zu führen hat man beim Brexit eindeutig gesehen. Ich habe die Entscheidung der Mehrheit der Briten lange akzeptiert, dies bedeutet aber noch lange nicht, dass ich das Abhalten dieses Referendum für vernünftig halte und die Verantwortung für so eine wichtige Entscheidung einer Bevölkerung zu geben die nicht einmal vernünftig informiert wird!

Der letzte macht das Licht

Der letzte macht das Licht aus!!Ich hoffe das Thema ist bald erledigt!!Wie ich unsere EU aber kenne wird da noch rumgepfuscht bis keiner mehr eine Ahnung hat!!

@ 18:29 von Bernd Kevesligeti

Sie, wie die Briten, scheinen eins nicht verstanden zu haben: Nach dem Brexit ist UK ein Drittland und die EU ist frei, mit diesem Drittland Verträge zu machen oder nicht. Die EU wird diese Verträge nur machen, wenn es im Saldo zu den eigenen Gunsten ist. UK ist für die EU nicht so wichtig, dass wir UK Konditionen gewähren, die wir anderen Drittländern, wie Norwegen, Schweiz, Island usw. nicht gewähren. UK hat aber in der Illusion seiner eigenen Wichtigkeit für die EU für den Brexit gestimmt, da es hoffte, wir würden UK zuliebe schon Sonderkonditionen schaffen, dei UK einen Vorteil gegenüber anderen Drittländern gewährt. Das tut die EU nicht und dafür gibt es keinen Grund. Also darf sich UK norwegisieren lassen (alle Pflichten ohne Stimmrecht) oder es wird behandelt wie Indien oder Neuseeland. Der einzige der Rosinen pickt, ist, wie immer, UK.

@ Magfrad

Diese Abstimmung heisst ja nichtmal Brexit ja nein. sondern nur Austrittsvertrag ja/nein. Ablehnen heisst Hard Brexit. Zustimmen heisst Austritt aus der EU mit einen Vertrag der einiges in den Beziehungen danach regelt.

@fathaland slim

Ich habe eine Antwort an den Foristen "andererseits" geschrieben, der für eine Rücknahme der Brexit-Entscheidung ist!
Und wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, werden die Diskussionen hier meistens breiter geführt als z. B. nur über die Verschiebung einer Abstimmung, die am bevorstehenden Austritt Großbritanniens nichts ändern wird, sondern eventuell nur an der Art des Austritts!

Politik?

Das ist mal Politik, eine Abstimmung ansetzen und wenn sie in die Hosen gehen würde, kurzer Hand wieder absagen.
Aus welchem Kindergarten haben sie die Frau May geholt?
Das zeigt wie kohärent diese Frau ist, einfach den eigenen Trotzkopf durchsetzen. Koste es was es wolle, und wenn's das eigene Gesicht ist.

um 18:20 von DemokraSte "Sie

um 18:20 von DemokraSte
"Sie könnten ja...
... nochmal das Volk befragen. Das weiß bestimmt weiter..."

Das ist sicher so kalkuliert, also Sinn des Manövers
May ist schließlich eine Brexit-Gegnerin.

18:37 von karwandler

re matthiass

"Irgendwie scheint es so, als ob die Briten, die einzig vernünftigen in der EU sind."

Das Chaos in London nehmen Sie als Offenbarung für Vernunft?

Sie sind ja sehr anspruchslos ...
////
*
*
Austrittsversuche aller Länder müssen im Chaos enden, denn dieser EU-Verein hat nicht nur keinen Aussengrenzenschutz sondern auch keine ordentlichen Austrittsregeln in seiner Satzung.
*
Die Strafprediger sind in einem Demokratischen Klub beim Brexit lauter als bei Betrug.

@Magfrad

"Die Gefahr, dass Populisten sowas ausnutzen um die Bevölkerung hinters Licht zu führen hat man beim Brexit eindeutig gesehen."

Was haben Sie eigentlich gegen Populisten?
Sollte man nicht das wählen was man auch möchte? Was man persönlich für richtig hält?
Oder besteht Demokratie darin den Müll zu wählen den eigentlich niemand will, aber man tut es dennoch wählen weil man kein Risiko eingehen möchte.

Wer Populisten verteufelt, der gefährdet die Demokratie genauso wie falscher Populismus.
Die Probleme GBs haben nicht nur die Populisten verzapft. Viele Dinge an denen GB heute leidet ist das Resultat der Regierung oder soll man eher sagen der marktkonformen Demokratie.

Demokraten

(18:28 fathaland slim:)
18:15, smirker
>>@andererseits
Schade, dass auch Sie als aufgeklärter Forist die Entscheidung der Wähler in Großbritannien nicht akzeptiert!
Viele Kommentare heute und gestern hier zeigen, dass viele Deutsche ein mehr als merkwürdiges Verständnis einer Demokratie haben!<<

Eigentlich geht es hier darum, daß die britische Premierministerin den von ihr ausgehandelten Brexitvertrag nicht durchs Parlament bekommt.

Das haben Sie schon mitbekommen, oder?"

Smirker war sehr klar in seinem Kommentar: Die Bürger haben gewählt. Jetzt geht es darum, die Wahl zu respektieren und umzusetzen. Ein zweites Referendum zu verlangen ist undemokratisch.

@ andererseits

„Ein merkwürdiges Demokratieverständnis haben in meinen Augen eher diejenigen, die verhindern wollen, bei neuen Entwicklungen auch neue Entscheidungen zu treffen.“

Mit dieser Argumentation müssten sie Befürworter einer neuen Bundestagswahl sein. Denn die SPD hat eine große Koalition ausgeschlossen und jetzt haben wir hier in Deutschland eine komplett neue Entwicklung...

17:23 von Thumus ...Nur Neuwahlen machen Sinn.

Das ist genau die richtige Richtung, nur hätten diese Neuwahlen vor der Antragstellung stattfinden müssen, dann hätten sich viele Probleme udn Kosten nicht ergeben. Aber Einsicht ist nicht jedermanns Stärke und damals waren die Brexitträumer noch sehr aktiv.

Komplikationen ohne Ende (die meisten davon überflüssig...)

Aus "Handelsblatt", "EuGH-Urteil - Für den Exit vom Brexit genügt ein einfacher Brief":

"Theoretisch könnte sie den Vertrag nächstes Jahr im Parlament ein zweites Mal zur Abstimmung vorlegen – verbunden mit der Aussicht, dass im Falle einer zweiten Ablehnung der Brexit ganz abgesagt wird. Denn den andernfalls drohenden wilden Brexit ohne Vertrag kann sich Großbritannien nicht leisten: (...)"

Praktisch wohl die einzig vernünftige Option.

Weiter heißt es da:

"Zwar werden die (...) nicht müde zu betonen, wie sehr sie den Verlust Großbritanniens bedauern. Wahr ist aber auch, dass der Brexit manches einfacher macht: (...).
Dass die Briten jemals zu begeisterten EU-Anhängern werden, ist sicher nicht zu erwarten.
Kurzfristig stünde die EU vor einem noch größeren Problem: Die im Mai 2019 bevorstehende Europawahl wurde ohne britische Beteiligung organisiert: (...)"

Es bleibt also kompliziert.

But nobody said life is a rose garden.

Die EU in ihrer jetzigen Verfasstheit erst recht nicht.

Die Angst geht um...

...wenn in drei Monaten das Pfund um ein Drittel seines Wertes einbricht, Britische Aufträge storniert werden, Chinesen im grossen Stil britische Immolien kaufen, wird der Ruf nach rollenden Köpfen laut.
In der Regierung geht also die Angst um. Es werden jetzt bereits Sündenböcke gesucht.
Also wird gezerrt, mit den Zähnen geklappert, Los! und Halt! geschrien.
Manch einer geht in Deckung, andere spielen auf Zeit. Die Banken schicken ihre Lobbyisten vor, um nochmals an der Kandarre zu schrauben, Befürworter werden zu Gegnern und Umgekehrt. Insgesamt ein unwürdiges Schauspiel. Vor Allem für uns Zaungäste.

re von Autograf

"Rosinenpickerei",daß ist der Inhalt des "Deals".Aber zugunsten der EU.Gucken Sie mal rein-Einzahlen,keine Souveränität über die Industrie-und Wirtschaftspolitik.Nicht mal Privatisierungen,wie die der Railroad dürfen zurückgenommen werden.

@andererseits

Die Brexit-Frage lautete "Should the United Kingdom remain a member of the European Union or leave the European Union?” und war somit unmissverständlich!
Die Wähler haben entschieden und daran werden sich die britischen Parlamentarier halten!
Das ist gut so und sollte ein Vorbild für Länder wie Deutschland sein, die noch Demokratiedefizite haben!

18:58, Morlem

>>Politik?
Das ist mal Politik, eine Abstimmung ansetzen und wenn sie in die Hosen gehen würde, kurzer Hand wieder absagen.
Aus welchem Kindergarten haben sie die Frau May geholt?
Das zeigt wie kohärent diese Frau ist, einfach den eigenen Trotzkopf durchsetzen. Koste es was es wolle, und wenn's das eigene Gesicht ist.<<

Ich bin alles andere als ein Freund der Tories oder von Frau May, aber das, was Sie hier schreiben, ist an Ungerechtigkeit kaum zu überbieten.

Nach dem Brexit-Votum wollte auf einmal keiner mehr die Verantwortung übernehmen. Theresa May, die eigentlich keine Befürworterin des Ausstiegs war, hat sich aus Pflichtgefühl bereit erklärt, die Sache zu managen.

Ich finde das eigentlich vorbildlich.

Leider ist die Aufgabe nicht lösbar. Auch wenn sich Frau May nun wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben hat.

Entweder gibt es also einen ungeregelten Brexit, oder er wird abgeblasen.

Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

Autograf 18:50

Exakt. Und mit Ihrer präzisen Darstellung machen Sie zugleich deutlich, warum den Briten keinesfalls Sonderkonditionen zugebilligt werden dürfen. Und warum der problemlose Exit vom Brexit die EU komplett zerstören würde

Die medizinische Versorgung nach dem Brexit

Gestern las ich einen Bericht zur europäischen Pharamindustrie und die zukünftige Verdorgung GB und der EU mit Medikamenten.

In dem Bericht ging es um ca. 14000 zur Zeit in der EU häufig genutzter Medikamente. Davon wurden ca. 3300 in GB zugelassen und ca. 10700 im Rest der EU.

Kommt es im Frühjahr zum Brexit, dann verlieren die Medikamente mit GB Zulassung ihre Zulassung für den Rest der EU und umgekehrt.

Folglich müssen 10700 Medikamente in GB neu zugelassen werden und 3300 in der EU. Da so ein Zulassungsverfahren einige Zeit in Anspruch nimmt, wird es bei der Versorgung mit Medikamenten nach dem Brexit ggf. Engpässe geben.

In der EU können die Pharamunternehmen die 3300 Medikamente in Zulassungsstellen in vielen Ländern rezertifizieren lassen. In GB dagegen sieht es finster aus, denn dort müssen bis zu 10700 Medikamente neu zugelassen werden und die Kapazitäten der Zulassungsstellen sind wesentlich knapper als in der EU.

Ob die alten Menschen in GB das bedacht haben?

Ergänzung ...

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs sagt nur, wie Art 50 zu verstehen ist.

Nur muss man auch bei einem Rückzieher eine Mehrheit haben, diese Absicht schriftlich und verfassungsrechtlich verbindlich erklären und hat da noch ca 100 Tage Zeit. Also in allen Punkten ein theoretisches Modell!

19:06, Bernd Kevesligeti

>>re von Autograf
"Rosinenpickerei",daß ist der Inhalt des "Deals".Aber zugunsten der EU.Gucken Sie mal rein-Einzahlen,keine Souveränität über die Industrie-und Wirtschaftspolitik.<<

Nein, der vorliegende Brexit-Vertrag läuft nicht auf das norwegische oder Schweizer Modell hinaus.

>>Nicht mal Privatisierungen,wie die der Railroad dürfen zurückgenommen werden.<<

Abgesehen davon, daß dies nun wirklich Unsinn ist, würde ich gern von Ihnen wissen, wer von den Brexit-Befürwortern sich Ihrer Ansicht nach für eine Renationalisierung des Eisenbahnnetzes stark macht.

Eine solche Forderung habe ich aus dieser Ecke noch nicht gehört. Das sind ja eigentlich Befürworter eines ungebremsten Kapitalismus.

18:29 von Bernd Kevesligeti

«Ansonsten ist es immer wieder erquicklich zu sehen,wie die deutsche Oberschicht gegen den Brexit wettert.Wie soll das erst später mal werden ? Beim Frexit.»

Gegen den Brexit "wettert" hier so gut wie niemand. Eigentlich keiner …

Für einen Frexit, Öxit, Uxit, Ixit, Poxit, … kann es nur eine abschreckende Wirkung haben, wie erbarmungswürdig planlos und ungeschickt sich die Brexiteers seit 2,5 Jahren anstellen.

Man sollte schon wissen, was es bedeutet, aus der EU auszutreten.
Und vor allem sollte man wissen, was und wohin man selbst will.

Flip-Flops sind nur wenig geeignetes Schuhwerk für alpine Expeditionen …

18:46 von Magfrad

Ich habe einen Deutschen und einen Schweizer Pass. Demnach bin ich auch Schweizer.
.
Demnach bin ich auch Schweizer.
??
Demnach bin ich auch Deutscher.

für welche Nation schlägt ihr Herz,
sollten sie in einen Interessenkonflikt kommen :-)
kann man auf ihre uneingeschränkte Loyalität bauen
in Deutschland ... ... in der Schweiz

@ 19:04 von berelsbutze

Der Unterschied bei der Bundestagswahl ist, dass hier ohne irgendeine Bedingung Bundestagsabgeordnete gewählt werden, die danach frei nach ihrem Gewissen entscheiden und vor allem auf geänderte Bedingungen flexibel reagieren können. Eine Volksbefragung ist zum einen sowieso nicht verbindlich und gibt zum anderen nur eine, hier von einer unglaublichen Desinformationskampagne verursachten Momentaufnahme der Volksmeinung wieder. Wenn wir morgen z.B. in einer Volksbefragung Luxemburg den Krieg erklären, in der irrigen Annahme, wir würden natürlich gewinnen, und wir bekommen dann wie zu erwarten nach zwei Monaten die Quittung einer völlige Niederlage, dann darf natürlich das Volk in einer weiteren Volksbefragung gefragt werden, ob man nicht lieber doch in Luxemburg im Frieden liebt. Jeder, auch ein Volk, darf dazulernen. Es gibt kein demokratisches Prinzip, nach dem ein Volk an eine einmal getroffene Wahl gebunden ist. Es gehört eben zur Demokratie, dass immer das Volk entscheidet.

Shantuma 19:02

"Was haben Sie eigentlich gegen Populisten?
Sollte man nicht das wählen was man auch möchte? Was man persönlich für richtig hält?"

Ich übersetze das mal: was haben Sie eigentlich gegen Glasscherben im Essen? Kann nicht jeder das essen, was er möchte? Was man persönlich für lecker hält?

Antwort auf beide Aussagen: doch schon, ist im Allgemeinen aber äußerst unverträglich.

@smirker 19:07

Wir brauchen ganz sicher keine Demokratieratschläge aus Großbritannien. Bei der Wahl die Sie als ein tolles Vorbild für Demokratie bezeichnen, wurden im Vorfeld vom Leave Lager ein Haufen an Unwahrheiten verbreitet und dem Wähler wurde bewusst die Konsequenzen eines Brexits verschwiegen. Die Wahl selber lief demokratisch ab, was aber im Vorfeld passierte hat mit einer Demokratie nichts mehr zu tun!

19:10 von GeMe

sehen sie das nicht etwas sehr bürokratisch ?

dann gibt es eben ein Gesetz
alle bis dato in der EU zugelassenen Medikamente
sind automatisch auch in GB zugelassen

@Magfrad

Volksbefragungen sind nach meinem Demokratieverständnis immer positiv, auch wenn sie nicht das von mir gewünschte Ergebnis (z. B. Stuttgart 21) ergeben!
Ohne Volksbefragungen ist eine Demokratie unvollständig!

@ Bote .. 18:00h ... EU braucht man nicht?

Sorry, da habe ich ein ganz anderes Weltbild als sie: Wir leben hier in Europa seit mehr als 70 Jahren in Frieden und wachsenden Wohlstand, nachdem es in der Zeit davor ganz anders ausgesehen hat. Einer der entscheidenden Element dabei war die Entwicklung der EU, mit ihrer effektiven Zusammenarbeit, Freundschaft untereinander und kulturellem Austausch. Das hat uns Wohlstand gebracht, Frieden und Demokratie gesichert!

Ich halte es für ziemlich fahrlässig, dass durch reichlich engstirnige und uninformierte Populisten kaputt machen zu lassen.

um 19:04 von

um 19:04 von Rumpelstielz
17:23 von Thumus ...Nur Neuwahlen machen Sinn.
Das ist genau die richtige Richtung, nur..."

Rumpelstielz ein echter Staatskundler und Demokrat ...wählen bis es passt :-))))))

@Sisyphos3 19:18

Ich werde nie in einen Interessenskonflikt kommen, weil der Doppelpass nicht wirklich zur Debatte steht.
Auf meine Loyalität zu beiden Ländern kann man 100% bauen!

um 19:18 von Sisyphos3

".... welche Nation schlägt ihr Herz,..."
Hat er neulich geschrieben... für die reiche Schweiz schlägt es vermutlich nur aus steuerlichen Gründen.

@um 18:46 von Magfrad

Demnach bin ich auch Schweizer. Nur um es Ihnen deutlich zu machen. Volksbefragungen können positiv sein, sie können aber auch sehr negative Folgen haben. Sie und andere benennen nur die positiven Seiten von Volksbefragungen. Über Dinge wie einen EU-Verbleib, UN Migrationspackt, Flüchtlinge sollte man für mein Empfinden jedoch keine Befragungen machen...

Wenn Sie das direktdemokratische Prinzip ablehnen und das CH-Bürgerrecht trotzdem behalten sind Sie genau eines: Ein Rosinenpicker. Es geht nämlich nicht darum ob ein Entscheid "gut" oder "schlecht" ist, das ist immer eine Individualmeinung, persönliche Sichtweise. Fragen sie 10 Leute und sie bekommen 10 Meinungen. Vielmehr geht es um das demokratische Prinzip WIE die Entscheidung zustande kommt. Und da gibt es keine demokratischere Variante als diejenige mit direkten Volksentscheiden (nicht Befragungen sondern Entscheide!). Zum Glück hat dies das britische Parlament nach dem Brexit-Votum erkannt und bisher respektiert.

@Am 10. Dezember 2018 um 18:28 von Cosmopolitan_Citizen

Zitat: "(2) die Welt wird von den großen Ländern wie USA und China, und großen Wirtschaftblöcken wie NAFTA 2.0, EU, BRICS und APJ sowie Währungen mit großem Volumen wie Dollar, Yuan, Yen dominiert. Zwerge können hier nicht auf Augenhöhe spielen, wohl aber die EU."

Na, sieh mal einer an!

1) Sie nennen es richtig: es gibt die NAFTA, die BRICS ist keine Freihandelszone, sondern eine lose Bezeichnung für die Länder B,R,I,C,S, es gibt ASEAN, APJ ... und fällt Ihnen etwas auf: all diese Bündnisse/Freihandelszone haben keine gemeinsame WÄhrung oder Regierung. Wieso brauchen wir also die EU?

2) Augenhöhe ist immer gut. Jetzt müssten Sie nur noch erklären, inwiefern die EU Europa für den globalen Wettbewerb stark macht. Mit der Euro-"Rettung" und dem EU-Zentralismus wird exakt das Gegenteil erreicht! Die EU in ihrer aktuellen Form schadet der Wettbewerbsfähigkeit Europas!

@ Autograf

„Wenn wir morgen z.B. in einer Volksbefragung Luxemburg den Krieg erklären, in der irrigen Annahme, wir würden natürlich gewinnen, und wir bekommen dann wie zu erwarten nach zwei Monaten die Quittung einer völlige Niederlage, dann darf natürlich das Volk in einer weiteren Volksbefragung gefragt werden, ob man nicht lieber doch in Luxemburg im Frieden liebt.“

Also nichts für ungut, aber wenn Ihnen kein besseres Beispiel einfällt, dann nehme ich ihre wirren Zeilen zur Kenntnis, aber viel mehr kann ich mit soviel Blödsinn in 11 Zeilen nicht anfangen

@ 17:27 von Biocreature

Die Frage war, ob die Austrittserklärung eine einseitige Willenserklärung war (analog zur Auslobung), die bindend ist, oder nur eine Ankündigung, die, soweit nicht widerrufen, erst mit dem Austrittstermin rechtlich bindende Wirkung entfaltet. Der EuGH hat sich für letzteres entschieden. D.h., nicht nur das Brexit-Referendum war für die britische Regierung nicht bindend, auch alle bisherigen Erklärungen der britischen Regierung gegenüber der EU waren nicht bindend, sondern nur Ankündigungen. Damit kann das britische Parlament jederzeit die Reissleine ziehen. Nur sind die Mehrheitsverhältnisse dort so, dass nicht mehr Vernunft sondern nur patriotische und nationalistische Ideologie eine Rolle spielt.

@smirker

schönes Beispiel mit Stuttgart 21. Könnten bitte alle, die dafür gestimmt haben, ein paar Tausend Euro auf ein Spendenkonto überweisen und sich damit an den vorhersehbaren (aber geleugneten) Mehrkosten beteiligen?

@Am 10. Dezember 2018 um 19:24 von Zeit-Reisender

Zitat: "Sorry, da habe ich ein ganz anderes Weltbild als sie: Wir leben hier in Europa seit mehr als 70 Jahren in Frieden und wachsenden Wohlstand, nachdem es in der Zeit davor ganz anders ausgesehen hat. "

Die EU hat dazu in der Tat einen Beitrags geleistet, solange man die EU als einen Zusammenschluss souveräner Staaten verstanden hat.

Der europäischen Binnenmarkt hat hierzu wesentlich beigetragen.

Die EU in der aktuellen Form des Zentralismus schadet indes der Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand, Freiheit und Demokratie in Europa. Die fehlgeschlagene Euro-"Rettung", die den Sparer, Steuerzahlern, Arbeitnehmern Billionen kostet, den Süden Europas zu einem Protektorat Brüssels/Berlins verkommen lässt, ist das "beste" Beispiel für die Zerwürfnisse, die die EU zu verantworten hat!

Womit konnte May heute punkten?

Es gibt eine Sache, in der Frau May heute (im Unterhaus) meinen Respekt verdient hat: Sie sprach sich mehrfach dafür aus, das Referendum ohne wenn und aber zu respektieren. Alles andere hätte eine furchtbare Auswirkung auf die Demokratie.
Auch wenn in Deutschland viel darüber debattiert wird, warum Bürger sich so oder so entscheiden: Ganz egal, wer wählt, will seine Stimme gezählt wissen. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es keine Demokratie.

@Magfrad

Auch bei Stuttgart 21 wurden den Wählern von der Deutschen Bundesbahn und verschiedenen Politikern falsche Informationen geliefert!
Jeder Lobbyist in Berlin liefert nur die Informationen an die Politiker, die für sein Anliegen sprechen!
Sie beschreiben also nur einen ganz normalen Vorgang in einer Demokratie!
Und wenn ich auf BBC die Debatten im britischen Parlament verfolge, dann sind für mich die Briten weiterhin das Vorbild in Demokratie!

@Am 10. Dezember 2018 um 19:24 von Zeit-Reisender

Zitat: "Ich halte es für ziemlich fahrlässig, dass durch reichlich engstirnige und uninformierte Populisten kaputt machen zu lassen."

Das sehe ich auch so!

Die engstirnigen Populisten der EU-Fanatiker in Berlin und Brüssel setzen darauf, dass die Europäer über die fatalen Auswirkungen des EU-Zentralismus uninformiert bleiben.

Die EU in der aktuellen Form des Zentralismus schadet indes der Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand, Freiheit und Demokratie in Europa. Die fehlgeschlagene Euro-"Rettung", die den Sparer, Steuerzahlern, Arbeitnehmern Billionen kostet, den Süden Europas zu einem Protektorat Brüssels/Berlins verkommen lässt, ist das "beste" Beispiel für die Zerwürfnisse, die die EU zu verantworten hat!

Solange man die Probleme nicht beim Namen nennt und deren Ursachen identifiziert, wird man Probleme nicht lösen!

@fathaland 19:09

Ich bin alles andere als ein Freund der Tories oder von Frau May, aber das, was Sie hier schreiben, ist an Ungerechtigkeit kaum zu überbieten.

Finde ich jetzt nicht wirklich, denn die Briten wurden mit faulen Versprechungen über den Tisch gezogen, und wenn Frau May wirklich gegen den Brexit war/ist, warum Regiert sie nicht nach ihrer Überzeugung?

Die Dame

wusste doch vom ersten Tag an das dieses Papier nicht durchgehen kann, es ist einfach zu ungünstig für GB.
Alles was den Brexit eigentlich ausgelöst hat, ist doch mehr oder weniger nicht erledigt.
Ob die EU noch nachverhandelt weis ist nicht, gesagt hatten sie wohl nein, keine Verhandlungen mehr.
Also geht nur noch ein harter Brexit, dann kann auch GB machen was es eigentlich wollte.
Und kann auch Verträge mit anderen Ländern schließen, so wie jetzt ist ja schwierig für das Land.
Ich bin gespannt wann es mal ein Ende nimmt.

@smirker 19:24

Ich habe meine Meinung, Sie haben Ihre Meinung. Ich respektiere diese, auch wenn ich es für völlig falsch halte pauschal und immer Volksbefragungen als positiv zu sehen. Ich bleibe dabei, dass ich Volksbefragungen zu Themen wie EU-Beitritt, Flüchtlinge, Migrationspakte nicht für klug halten weil von Beginn an Desinformationsversuche von Seiten der EU Gegne bezw Migrationspaktgegner versucht werden würden. Ich finde, dass die Frage bezüglich Flüchtlinge eine Entscheidung der jeweils nationale Regierung sein muss.

Man kann es nicht mehr hören

Wie lange will sie denn noch verhandeln?
Welche Rosienen wil sie denn noch mit Krokant überzogen bekommen?
Wenn die EU "Eier" hätte, würde sie nicht nachverhandeln und einen "harten Brexit" akzeptieren.
Südeuropa wartet dringend auf Arbeit!!!!
79% Jugendarbeitslosigkeit!!!
Die Griechen könnten Produktiosnstätten dringend gebrauchen!
Was zum Teufel hält euch in Brüssel zurück den Briten endlich die "Rote Karte" zu zeigen.
Holt alles was ihr an Zulieferung aus GB bekommt in die EU gehört zurück und verlagert es endlich in an andere Produktionsländer der EU. Die sind auch nicht schlechter als die Briten und wahrscheinlich sogar billiger.
Was nach GB geht, Zölle drauf und fertig. May hatte in ihren Reden immer wieder betont, dass es in der Welt viel bessere und günstigere Partner als die EU gäbe. Also sie sieht und will den Wettberwerb, daher tretet in Konkurenz zu GB und unterbietet es weltweit.
Harter Brexit jetzt!

sie müssen raus

Mit vollem Herzen waren die Briten nie in der EU. Jetzt haben sie zig Varianten von Brexit und wissen nicht mehr was sie wollen, ja für keine der Möglichkeiten gibt es eine Mehrheit. Jetzt die Reißleine ziehen und einfach zu bleiben wäre für die EU die schlechteste Lösung, und würde die EU bei jedem anstehenden Problem den Unabwägbarkeiten der britischen Zerrissenheit aussetzen. Sie müssen raus aus der EU, aus diesem hausgemachten Problem müssen sie durch, damit auch der Letzte auf der Insel begreift was die EU ist. Nach Jahren können sie ja wieder beitreten, aber ohne Rabatt, ganz normal, wie alle anderen Mitglieder auch.

@Messi - Volksbefragung oder Volksendscheid

In der Schweiz bekommt jeder Wahlberechtigte Bürger die politisch neutralen Fakten zugesendet.

Dieses ist im angelsächsichen Ländern
gar nicht möglich, da man kein Einwohnermeldesysten hat und die Bürger sich dort freiwillig erst in ihrem Stadtteil oder Gemeinde eintragen müssen.
Als Beweis des Wohnortes kommt sogar
öfters eine Telefonrechnung ober Adressen vom Paketdienst zum Einsatz :-)

@Messi 19:29

Moment. Ich habe nirgendwo das direktdemokratische Prinzip abgelehnt. Also unterstellen Sie mir nicht Dinge die so nicht stimmen. Ich habe nur gesagt, dass auch dieses Prinzip seine Schwächen hat und nicht nur positiv ist. Man hat es beim Brexit Votum gesehen. Bei uns in der Schweiz gehört es immer zur Pflicht dazu den Bürger bei Initiativen 100% vernünftig zu informieren. Genau dies fand in UK nicht wirklich statt. Es wurde immer wieder berichtet, dass die Menschen zu schlecht informiert seien. Ich bin ganz sicher kein Rosinenpicker. Ich habe nur meine Meinung gesagt und gut ist. Im Übrigen, ich bin sehr sehr stolz auf die Schweiz und wenn ich tatsächlich mal gezwungen wäre mich zwischen beiden Ländern zu entscheiden, würde ich mich für die Schweiz entscheiden. Alleine schon deshalb, weil ich die Schweiz für politisch und wirtschaftlich sicherer halte als Deutschland.

@18:46 von Magfrad

Über Dinge wie einen EU-Verbleib, UN Migrationspackt, Flüchtlinge sollte man für mein Empfinden jedoch keine Befragungen machen.

Sie halten also das Volk für zu blöd, um Entscheidungen zu treffen, und die überwiegend von Interessengruppen (auch bekannt als "Parteien") ernannten und selten direkt gewählten "Volksvertreter" für alleinig klug und weise?

In meinen Augen eine sehr bedenkliche Vorstellung von Demokratie!

@smirker 19:38

Nein ich finde es nicht als normalen Vorgang wenn man Menschen desinformiert, so einen Vorgang empfinde ich als kriminell! Dies hat auch nichts mit einer Demokratie zu tun.
Nochmal Sie haben bezüglich UK Ihr Bild und ich habe meines. Das Vorbild der Demokratie ist für mich immer noch die Schweiz und danach ganz lange gar kein Land.

19:24 von smirker

«Volksbefragungen sind nach meinem Demokratieverständnis immer positiv, auch wenn sie nicht das von mir gewünschte Ergebnis (z. B. Stuttgart 21) ergeben! Ohne Volksbefragungen ist eine Demokratie unvollständig!»

Da mag ich in Deutschland mal eine Volksbefragung anregen, die eine tatsächlich einfache, simpel mit "JA" oder "NEIN" zu beantwortende Fragestellung ermöglicht:

«Soll in Deutschland auf allen Teilabschnitten der Autobahnen ab dem 11.11.2019 grundsätlich ein Tempolimit von 130 km/h gelten?»

Da dürfen dann selbstredend auch alle Fahrrad-Ökos aus den unterschiedlichsten politischen Strömungen mit abstimmen.

Ich höre schon jetzt das Klappern der Zähne.
Das Jaulen der Motoren, und das Quietschen der Bremsen.

50,1% für das Limit. "Wegen all der Öko-Spinner".

Sooo war das mit den verbindlichen Volksbefragungen dann aber doch nicht gemeint …!

Wo ist eigentlich mehr Mehrheit für einen Brexit ?

@19:37 von WL
„“Womit konnte May heute punkten?
Es gibt eine Sache, in der Frau May heute (im Unterhaus) meinen Respekt verdient hat: Sie sprach sich mehrfach dafür aus, das Referendum ohne wenn und aber zu respektieren. Alles andere hätte eine furchtbare Auswirkung auf die Demokratie.
Auch wenn in Deutschland viel darüber debattiert wird, warum Bürger sich so oder so entscheiden: Ganz egal, „““

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es ausserhalb GB mehr Brexitbefürworter gibt als in GB selbst.
Vor allem, wenn man die vielen Pro-Brexit Kommentare hier als Maßstab nimmt.

@Am 10. Dezember 2018 um 18:28 von Cosmopolitan_Citizen

Zitat: "Die Briten gehören zu den in der EU versammelten Europäern ...
... und ihr Austritt wäre ein Verlust für beide Seiten. "

Das sehe ich genauso. Wenigstens hier haben wir eine gemeinsame Basis.

Angesichts der anti-/un-demokratischen/zentralistischen/illiberalen/bürokratischen EU, die die Freiheit; Demokratie und Wohlstand der einzelnen EU-Staaten eher schwächt, als diese zu stärken, kann ich die Briten sehr gut verstehen, dass sie mit der EU - in der aktuellen Form (Betonung: aktuell!) - nichts zu tun haben wollen!

Zitat: "Die Versprechungen der Brexiteers haben sich als Rosstäuschung entpuppt und die Verluste werden spürbar. "

Tatsächlich? Haben SIe hierfür valide Daten? Und den Staaten der Eurozone geht es bekanntlich Bluna, richtig?

Zitat: "GB wird nicht untergehen, aber es wird ihnen nach der Berechnung der eigenen Regierung schlechter gehen."

Achso ... die Regierung hat es "berechnet". Na, dann ist ja alles klar!

Erschreckend wie weit die Macht einer solchen Minderheit

wie den Gegnern des Abkommens sein kann; die kognitive Resistenz saturierter Kreise möchte einen fast wieder an die Ideale revolutionärer Utopien glauben lassen...
Aber Moment mal: China ist doch beides: kommunistisch und neoliberal!?!
OMG

@19:19 von Autograf

Es gehört eben zur Demokratie, dass immer das Volk entscheidet.

Das wäre schön.

Tatsächlich aber darf das Volk nur alle paar Jahre entscheiden, welche Interessengruppe die Regierung stellen darf. Ansonsten ist es machtlos, denn zwischen den Wahlen ist seine Beteiligung eher unerwünscht. Bei uns heißt es zB, daß der Volksvertreter nur seinem Gewissen verpflichtet ist - nicht seinen Wahlversprechen, nicht seinen Wählern. Das Volk kann seine Vertreter auch nicht mitten in der Legislaturperiode aus dem Parlament rauswerfen. Und wenn er auf der Parteiliste weit oben steht, nicht mal bei der nächsten Wahl.

re riewekooche

"Sie halten also das Volk für zu blöd, um Entscheidungen zu treffen"

Wenn Ihnen das Beispiel Brexit Referendum nicht benügt denken Sie mal an die Volksabstimmung über den "Anschluss" Österreichs an Hitlerdeutschland.

Und dann kommen Sie mir noch mal mit obigem Satz!

@S1 19:27

Was für ein Unfug! Ich kann Ihnen sagen warum mein Herz wenn ich mich zwischen beiden Ländern entscheiden müsste mehr für die Schweiz schlägt. Steuern sind dabei 0 Gründe! Ich zahle in beiden Ländern steuern so wie es sein muss und wie es korrekt ist!
Wenn ich in der Schweiz bin fühle ich mich viel wohler als in Deutschland. Ich habe viel mehr soziale Kontakte in der Schweiz als in Deutschland. Die Menschen in der Schweiz sind für mein Empfinden um einiges gelassener und entspannter als in Deutschland. Zudem ist für mich die Schweiz obwohl ich in Deutschland geboren bin mehr Heimat als Deutschland.
Ich finde es aber generell schon krass wie man auf meinen Staatsangehörigkeiten rumtrampelt. Es ist nicht meine Schuld, dass ich doppelter Staatsbürger bin (Von Geburt an). Mir dies als Vorwurf zu machen und eine Neiddebatte anzufangen empfinde ich als frech!

@Am 10. Dezember 2018 um 18:28 von Cosmopolitan_Citizen

Zitat: "(3) In Europa und der Welt sorgen große, produktivitätsstarke Suppyl Chains für Effizienz und Beschäftigung. Grenzen behindern und verteuern das"

Stimmt!

Wir leben in einer vernetzten und interdependenten Welt, in der - nach der gängigen Forschungsmeinung in der Ökonmie und auch nmE - wir alle von einer globalen Arbeitsteilung, Wettbeweber und Handel proftierten.

Hoffen wir also, dass die EU nicht noch mehr als bisher den Freihandel und die globale Kooperation bürokratische Hemnisse als Knüppel in den Weg legt und wir die Synergieeffekte in Supply Chain mit hoher Produktivität, Innovation und Qualität heben können!

re von fathaland slim

Die Labour Party,zumindest der nicht blairistische Flügel ist dafür Privatisierungen rückgängig zu machen.Und die Befürworter eines ungebremsten Kapitalismus hierzulande sind entschieden gegen den Brexit.

Und dann:Die linke Zeitung Morning Star beschrieb am Vortag der Brexit-Abstimmung,worum es ging:"Eine Stimme für Verlassen bringt nicht heute den Sozialismus.Aber sie wäre ein Schritt hin zur Wiederherstellung von demokratischer Kontrolle über unsere Wirtschaft,und sie würde ein Hindernis für Fortschritt beseitigen".www.morningstaronline.co.uk

@Magfrad

Und ich bin dafür, dass gerade solche grundsätzlichen Entscheidungen (z. B. Einführung des Euro, Abschaffung der Wehrpflicht, ...) vom Staatsvolk (Demokratie bedeutet wörtlich Herrschaft des Staatsvolkes) gefällt werden und nicht von einer Handvoll Berufspolitiker!

@ Schabernack

„Da mag ich in Deutschland mal eine Volksbefragung anregen, die eine tatsächlich einfache, simpel mit "JA" oder "NEIN" zu beantwortende Fragestellung ermöglicht:

«Soll in Deutschland auf allen Teilabschnitten der Autobahnen ab dem 11.11.2019 grundsätlich ein Tempolimit von 130 km/h gelten?»“

Das ist ein ganz perfektes Beispiel für eine gute Frage für einen Volksentscheid. Es betrifft alle, weil alle mobil sind und die aller meisten Zugriff auf ein Auto haben und es betrifft auch räumlich alle Menschen in Deutschland, weil überall Autobahnen sind. Jeder hat zu dem Thema seine Meinung, und grundsätzlich wird es viele Argumente für „für“ und „wider“ geben. Bei einer solchen Volksabstimmung wäre ich zu 110% dabei.

@OlliH 19:55

Ich bin Pro Brexit, jedenfalls nach dem Votum von 2016. Ich will einfach nur, dass wir EU Bürger unsere Ruhe bekommen und diese elendigen Diskussionen mit UK aufhören. Zudem denke ich, dass eine Umsetzung des Brexit Votums wichtig ist um zu zeigen wo Entscheidungen wie die zum Brexit hinführen.

Wissen vs Glauben

(19:55 OlliH:)
"Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es ausserhalb GB mehr Brexitbefürworter gibt als in GB selbst.
Vor allem, wenn man die vielen Pro-Brexit Kommentare hier als Maßstab nimmt."

Keine Ahnung, woher Sie Ihre Informationen nehmen (außer TS). Ich habe keine Ahnung, wie viele Leute in GB den Brexit wollen und wie viele ihn nicht wollen. Leute ändern mitunter ihre Meinung.
Insgesamt liegen Sie wohl falsch, da Sie sogar zu wissen glauben, ich sei ein Befürworter. Ich spreche mich ausschließlich für den Respekt des Ergebnisses eines Referendums aus.

@ karwandler 18:42 Uhr

"Die Richter am EuGH, auf den Sie wohl anspielen, haben genau das getan, was ihres Amtes ist: Eine ihnen vorgelegte Frage zur Auslegung eines Rechtstextes entschieden."
Jein;
ein Richter soll Recht sprechen und nicht eine Umfrage nach seinem Rechtsempfinden auslegen.
Eine Umfrage solle eben so gestellt werden, dass Pro UND Kontra dem Abstimmenden bekannt sind. Genau das ist nicht geschehen.
Die Zurückweisung wäre damit sehr wohl eine Option gewesen.

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