Ihre Meinung zu: US-Präsident Trump kündigt Abgang von Stabschef Kelly an

8. Dezember 2018 - 19:35 Uhr

John Kelly sollte eigentlich Ordnung in die Abläufe im Weißen Haus bringen. Doch sein Verhältnis zu Präsident Trump gilt schon länger als angeknackst. Nun ist klar: Kelly muss gehen - wie so mancher vor ihm.

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Kommentare

Bäumchen wechsle dich, ist

Bäumchen wechsle dich, ist dort schon Routine.

Eilmeldung?

Warum ist dies eine Eilmeldung wert?

USA

Ich weiß ja nicht, wie das in USA ist, aber in Deutschland braucht man nur einmal im Bundestag sitzen und dann nie wieder sorgen um die Zukunft machen.

Trump: Chaos statt Kompetenz, Ja-Sager statt Expertise

Ex-Außenminister Rex Tillerson sagte, es sei hart gewesen „für einen Mann zu arbeiten, der ziemlich undiszipliniert ist, ungern liest, sich Berichte von Besprechungen nicht anschaue, sich ungern detailliert in Sachverhalte einarbeitet und stattdessen einfach sagt: „Das ist es, was ich glaube“

Der 4-Sterne-General John Kelly hat sich eine zeitlang der Illusion hin gegeben, er könne Trump zu disziplinierter Arbeit und einer professionellen Kommunikation abseits von Twitter bewegen sowie den Stab und die Arbeit des Weißen Hauses organisieren. Aber selbst nach zwei Jahren sind noch über 3000 Stellen in Regierung und Verwaltung unbesetzt und viele Institutionen außerstande vernünftig zu arbeiten.

Am Ende hat auch Kelly vor dem Chaoten resigniert. Die Frage, welche sich die USA heute stellt ist die, wer nun den Chaoten davon abhält, gefährlichen Nonsens zu produzieren.

Neuer Staatschef?

Dr. Merkel hat ja jetzt Zeit.

Das ist ja kein Karussell mehr...

... sondern ein Tag der offenen Tür.

Trump kann da machen was er

Trump kann da machen was er will.
Was geht es die BRD an?

Nix Neues

Bei dem hochintelligenten Präsidenten versagt die Intelligenz wohl bei der Herausforderung, den richtigen Mitarbeiter für die richtige Aufgabe zu finden.

Aus der Innenansicht der Trump-Regierung ...

... berichtete Tillerson dieser Tage in einem Interview mit dem "Houston Chronicle".

„Oft sagte der Präsident: „Das will ich machen und ich will es auf diese Art machen““, erklärte Tillerson. „Und ich habe dann immer gesagt, Herr Präsident, ich verstehe, was sie wollen, aber das kann man so nicht machen. Es verletzt das Gesetz“, fuhr Tillerson fort. Trump habe dann am Ende solcher Unterredungen oft frustriert reagiert."

Mit etwas Abstand wird vermutlich auch John Kelly bald von den Absurditäten Trumpistans, das er jeden Tag unter Kontrolle halten musste, berichten.

Wer wird der nächste Verschleiß-Kandidat sein ?

Stabilität

Wer es nicht versteht, wird glauben dass da vieles chaotisch zugeht, stimmt nicht. Die laufende Erneuerung ist an sich Stabilität, wegen des gleichbleibenden Erneuerungstempos.

Das ist von Trump so gewollt. Ist zwar etwas witzig, aber Sorgen braucht sich keiner zu machen. Es wird nichts aus dem Ruder laufen. Der erfolgreicher Kurs der Republikaner wird sich fortsetzen.

Wie eine ...

... gut geölte Maschine, sagt Trump doch immer über seine Administration. Bei dem Personalverschleiß frage ich mich hin und wieder, ob dieses Heer an Ex-Trump-Mitarbeitern eigentlich Pensionsansprüche hat ...

Angst ist kein guter Ratgeber

Wut aber auch nicht.

Die Wut des gekränkten weißen Mannes (im Rust belt) hat Trump ins Weiße Haus gebracht. Das letzte Aufgebot, um die good old times wieder herbeizubringen.

Der Retter erklärt das Rennen um globale Herrschaft für eröffnet, hat aber kein Team, und das, das er hat, besteht aus seiner Familie oder wird alle Nas' lang gewechselt.

Und damit tritt er gegen China und Russland an.

Die einzige Chance, dieses Rennen auf diese Weise zu gewinnen, ist, dass sich die beiden Anderen totlachen.

Es ist erschreckend, wie schnell man von einer Weltmacht zu einer Peinlichkeit werden kann.

Nein, Wut war kein guter Ratgeber.

Ein Kommen und Gehen.

John Kelly sollte Ordnung im weißen Haus bringen. Das hat er getan. Und deswegen darf er gehen. So auch die übrigen die gingen . Trump fürchtet scheinbar nichts mehr als geordnete und korrekte Abläufe. Mit Angst und Schrecken darf Amerika aber auch die übrige Welt auf die notwendige Ordnung im Finanzwesen warten.

Ich glaube, wenn es möglich

Ich glaube, wenn es möglich wäre, Trump würde sich klonen lassen um 100%ig astreine Patrioten und "Trumpisten" an seiner Seite zu haben. Doch bei seiner Egomanie würde selbst das nicht funktionieren. In jedem Fall wird er als der Präsident in die Geschichte eingehen, der während seiner Amtszeit mehr Regierungsmitglieder verschlissen hat als all seine Vorgänger insgesamt.

Die Position des Stabschefs ist die wichtigste ...

...Regierungsfunktion, zumal sie als Cockpit zwischen allen politischen Instanzen, der Regierung, dem Kabinett, den Ministerien, den Diensten und dem Kongress fungiert.

Hier bedarf es eines politischen Experten mit Überblick und Durchsetzungsfähigkeit, dessen Kompetenz über das reine Ja-Sagen dem POTUS gegenüber hinausgeht.

Über 300 (nicht 3000), genau genommen 378 von 704 Regierungsstellen warten noch auf Besetzung. Der "Neue" muss einfach liegen gebliebene Hausaufgaben erledigen. Zudem Trump davon abhalten, seinen Instinkten und seiner Impulsivität nachzugehen und die Gesetze der Rationalität - von den juristischen ganz abgesehen - einzuhalten. Eine Herkules-Aufgabe.

Eigentlich ganz einfach

Zitat: "Der General und kurzzeitige Heimatschutzminister war auf den glücklosen Reince Priebus mit dem Ziel gefolgt, Ordnung in die Abläufe des Weißen Hauses zu bringen."

Am Besten beginnt man diese Aufgabe damit Donald rauszuschmeißen, der Rest ist dann ein Klacks.

Gruß, zopf.

D. Trump - Hires & Fires

Rex Tillerson sei "dumm wie Stein" und "faul wie die Hölle", so lt. Trump.
Ob er wohl die Personen verwechselt hat?

Das ist die Tragödie von Genies:

sie sind nur von unfähigen Nichtskönnern umgeben; nach einer Statistik sind die meisten der Meinung, dass 3/4 der Menschen Idioten wären, und diese zählen sich nicht zur Mehrheit.
Ganz allein ist also auch Trump nicht. Wenigstens das...

Da verlässt der Falsche das Weiße Haus....

... denn die wahre Fehlbesetzung dort ist und bleibt Trump. Bin gespannt, wer den Job als nächster bekommt. Wieder jemand von Fox?

US-Stabschefs wechseln öfter

Pete Rouse 2010–2011
William M. Daley 2011–2012
Jacob Lew 2012–2013
Denis McDonough 2013–2017
Reince Priebus 2017–2017
John F. Kelly 2017–

Zeit für eine Nanny?

Viele wissen, daß Herr Trump nicht gerne Bücher liest, wohl eigentlich gar nichts länger als zwei, drei Sätze bzw. Statements. Auch hat Herr Kelly neulich in einem Radio-Interview gesagt, es ginge im WH mitunter zu wie in einem Kindergarten. – Da wäre es doch vielleicht Zeit, eine Nanny zu verpflichten, die dem Boss die eine oder andere Geschichte vorlesen, Briefings erklären und nebenbei die Dinge im Haus ordnen könnte.
Na klar würde sie auch optisch den Wünschen des Publikums entsprechen müssen.
(Daß der Finanzminister noch da ist, glaubt man in diesem Zusammenhang ja kaum noch. Geht der als nächstes?)

Yep! Next please!

Trump verträgt keine skeptischen, geschweige intelligenten Leute in seinem Berater(?)stab.
Nur ebenbürtige, maximal...

eine GUTE regierung

zeichnet sich dadurch aus, dass der regierungschef eine mannschaft um sich sammelt, mit der er GUT arbeiten kann. da muss man halt auch mal interne diskussionen durchstehen. einem land ist nicht gedient, wenn der jeweilige chef nur eine horde von abnickern und wohlgefälligen marionetten um sich sammelt. das mag bei einem regierungschef noch halbwegs durchgehen, der halbwegs ahnung von dem hat, was er da macht. das trifft aber nun mal auf Trump hinten und vorne nicht zu. bei Bolton, ebenfalls ein Alpha-Männchen, warte ich nur darauf, bis sich was tut. Bolton, ein machtmensch, ist angetreten, weil er dachte, er könnte Trump seine ziele einflüstern. er wird schon bald merken, dass er bei Trump kein glück damit hat, weil der einfach ein zu grosser narzisst ist.

@Tammy Speed Mind von gestern:

sie müssen mir gar nicht damit komme, ich wäre frauenfeindlich. frauen/männer stehen bei mir gleichberechtigt. ich bewerte nur deren arbeit. egal ob Mr. oder Mrs., mein urteil wäre das gleiche!

Wenn Trump nicht aufpasst, ...

... feuert er eines Tages aus Versehen noch sich selbst in einem Anfall durch Covfefe.

Abgang Stabschef Kelly

Wer sich wohl als nächstes auf einen der freigewordenen Trump'schen Schleudersitz setzt?

Warum tun sich die Leute das nur an . . .
. . . sie werden früher oder später entweder geschasst oder geben frustiert auf und müssen dann noch damit rechnen, für Trumps Machenschaften in den Knast zu wandern.

Und als Dank werden sie von ihm i.d.R. nachträglich beleidigt, verspottet und verhöhnt.

Und das ganze für ein paar Tage / Wochen / Monate Bekanntheit (nicht mal Ruhm). Und für anschließende Karrieren in Wirtschaft oder Politik sind sie verbrannt . . .

Trump erfüllt nur eines seiner Wahlversprechen

Er legt den politischen Sumpf in Washington trocken und fängt netterweise in seinem Umfeld an.

Mueller wird dann den Rest erledigen .

Bau - Business as usual

Barack Obama
Rahm Emanuel 2009–2010
Pete Rouse 2010–2011
William M. Daley 2011–2012
Jacob Lew 2012–2013
Denis McDonough 2013–2017
Donald Trump
Reince Priebus 2017–2017
John F. Kelly 2017–

@Safe Space

danke, das war der beste beitrag zum thema "wie rede ich mir eine katastrophe schön". hut ab!

Artikel oder Kommentar?

Ich bin aus einer Vielzahl von Gründen wahrlich kein Freund von Donald Trump, seiner Politik und seinen Methoden und Machenschaften.

Aber ich bin trotzdem ein sehr großer Freund neutraler Berichterstattung. Dieser Artikel liest sich inhaltlich wie ein Kommentar. Es ist unmissverständlich und offensichtlich, wie wenig der Autor dieses Artikels von den Geschehnissen und der Person Donald Trump hält. Das beginnt bereits bei der Überschrift.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Redakteure der Tagesschau noch neutraler über Fakten berichten würden und ihre subjektiven Wertungen auf Kommentare beschränken würden.

Wenn immer mal einer geht nutzt das nichts.

Erst wenn Trump endlich selbst geht, wird die Welt wieder besser.

Das ist ja das Fatale

an der Politik: Geld regiert die Welt.
Und Ja-Sager gibt es wie Sand am Meer. Die Auswahl trifft man dann aber ja wieder selbst!

- Treffen sich zwei reiche Politiker zum Essen. Sagt der eine: "Ich bin so reich, ich könnte die ganze Erde kaufen. Dazu der Andere: "Sorry, ich verkaufe nicht." -

Ein makaberes Beispiel, wo es vielleicht schon hingeht ...?

Muesste eher heissen

Und wieder DARF einer gehen?
Es ist eine Art Ritterschlag, wenn man von Trump “gefeuert “ wird.
Am schnellsten uebrigens wurde Scaramucci gefeuert : er war nur 10 Tage Trumps Pressesprecher.
The Show must go on !

@Hackonya2 um 19:53

>>Ich weiß ja nicht, wie das in USA ist, aber in Deutschland braucht man nur einmal im Bundestag sitzen und dann nie wieder sorgen um die Zukunft machen.<<

In den USA auch nicht! Spätestens nach 1 Jahr im Senat oder Representantenhaus hat man genügend Millionen von geneigten "Spendern" erhalten.

Bei den Mitarbeitern des Präsidenten (die Minister sind auch solche) ist die Qualifikation schon höher: zig Millionen bis einige Milliarden ist Voraussetzung.

Vorsicht: Satire!

Will denn einer noch?

Auf den Trump-Schleudersitzen will bald niemand mehr sitzen. Wie klein muss sich jemand hinter T machen, wieviel katzbuckeln ist notwendig? Jeder Aufrechte sollte die Ämter bei T ablehnen, sie schaden ihm/ihr nur. Führungsstil ist das wahrlich nicht. Wie schrieb John Lennon: Let it be!

Ach Donald

Irgendwann verliert Trump den Überblick und feuert sich selber(:-

Hoffentlich . . . Mit seiner

Hoffentlich . . .
Mit seiner von ihm selbst so hoch gepriesenen Intelligenz wäre es möglich . . . und ein Segen für die Welt . . .

Es gibt mehr als nur einen Weg

(21:16 suomalainen:)
"Safe Space
danke, das war der beste beitrag zum thema "wie rede ich mir eine katastrophe schön". hut ab!"

Da tun Sie Safe Space aber unrecht. Auch wenn es sich nicht um eine Vorgehensweise handelt, die Sie als sinnvoll ansehen, es ist durchaus auch ein gangbarer Weg. Man findet solche Strategien dort, wo Überfluß herrscht an "Brennmaterial".

Was lesen Sie da eigentlich heraus ?

@21:22 von Pourmonsieur
Artikel oder Kommentar?
„““Es ist unmissverständlich und offensichtlich, wie wenig der Autor dieses Artikels von den Geschehnissen und der Person Donald Trump hält. Das beginnt bereits bei der Überschrift.“““

„““Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Redakteure der Tagesschau noch neutraler über Fakten berichten würden und ihre subjektiven Wertungen auf Kommentare beschränken würden“““

Der Artikel der TS ist jedenfalls objektiver als Ihr Kommentar hier.

@Cosmopolitan_Citizen

Sie muessen ja ein Insider sein, bei dem was Sie so alles wissen.
Ist das der Unterschied? In der CDU werden Merkel Konforme zu der neuen Parteivorsitzenden bestimmt. Das ist Ok, ja Kontinuität, die wir dringend brauchen.
Wenn President Trump sich auch lieber mit ihm positiv Gestimmten arbeitet, dann nennen Sie ihn einen Chaoten.
Wer ist hier der Chaot?

@collie4711

Stabschefs mit kurzen Amtszeiten hat es auch früher schon gegeben, ja. Aber sie wurden normalerweise nicht reihenweise gefeuert.

Rahm Emanuel verließ den Posten, um Bürgermeister zu werden. Pete Rouse hat den Posten darauf nur komissarisch übernommen. Bill Daley, der danach Stabschef wurde, wollte ohnehin nur noch den Rest von Obamas Amtszeit bleiben, und Jacob Lew verließ den Posten, um Finanzminister zu werden.

Dagegen liest sich die Story um Priebus und Kelly etwas anders... zumal Trump nicht nur Stabschefs verschließt, sondern auch alle möglichen anderen Posten häufig neu besetzt.

Am 08. Dezember 2018 um 21:22 von Pourmonsieur

Muss ich beipflichten. Tendenziöse Beiträge erwarte ich von der Bild-Zeitung. Von der TS erwarte ich mehr. Btw wie viele Jahre Journalismus muss man studieren, um einen Satz mit dem Begriff "angeknackst" zustande zu bringen? Hat der "Redakteur" mal für eine Chiropraktiker-zeitschrift geschrieben?

@WL

"Man findet solche Strategien dort, wo Überfluß herrscht an "Brennmaterial"."

das mag für firmen gelten, die dann irgendwann gegen die wand gefahren werden. übrig bleiben da "nur" arbeitslose. aber ein staat?

und ich glaube, Safe Place hat da bewusst seine bewunderung für Trump zum ausdruck gebracht. nur frage ich mich, wie man chaos bewundern kann....

@

'Barack Obama
Rahm Emanuel 2009–2010
Pete Rouse 2010–2011
William M. Daley 2011–2012
Jacob Lew 2012–2013
Denis McDonough 2013–2017
Donald Trump
Reince Priebus 2017–2017
John F. Kelly 2017–'

Danke fuer den Beitrag.
Nur leider koennen Fakten Verblendete nicht zum sehen bringen. Ideologie verschleiert den Sicht der Dinge.

Am 08. Dezember 2018 um 19:46

Am 08. Dezember 2018 um 19:46 von Sascha Preibisch
Eilmeldung?

Warum ist dies eine Eilmeldung wert?

Damit Sie die Meldung Kommentieren koennen!

@ Icke 1

'Irgendwann verliert Trump den Überblick und feuert sich selber(:-'

Sie unterschätzen ihn masslos! Trost fuer Sie: Sie sind bei weitem nicht der/die Einzige.

Der Lügen Schleudersitzpräsident

Noch hat Chefermittler Mueller nicht die Lunte gezündet
Die Embargolüge über China hat Trump
selbst verkündet und selbst bein USMCA Vertrag
nicht gerichtsfest beim Datum unterzeichnet hatte,
fragte er den Kanadischen Präsidenten,
was er überhaupt unterzeichnet hatte :-)

Momentan bleibt nur zu Hoffen das Trump
den vorläufigen US-haushalt unterschreibt.
obwohl siene 56Billionen für die Mexikomauer nicht genehmigt sind.
Denn sonst würden die staatlichen Mitarbeiter ab den 21 Dez keinen Lohn mehr erhalten und die Mexikogrenze wäre offen

22:12, make sense

>>Danke fuer den Beitrag.
Nur leider koennen Fakten Verblendete nicht zum sehen bringen. Ideologie verschleiert den Sicht der Dinge.<<

Lesen Sie doch einfach mal den Kommentar um 22:05 von Olli786.

Oder sind Ihnen das zu viele Fakten?

Die können verwirrend sein, ich weiß...

Seit Veröffentlichung des Bestsellers....

"Amerika auf der Couch" des Psychiaters Allen Frances wissen wir, dass es falsch wäre, Trump als ADHS krank zu bezeichnen, denn der Präsident leidet ja nicht unter seiner Krankheit. Vielmehr sei ein Land, das einen Mann mit Narzistischer Persönlichkeitsstörung, einen Egomanen zum Präsidenten kürt, krank. So wie Menschen am Unfallort unwillkürlich zum Opfer hinsehen müssen, erhält Trump bei jedem Fehltritt leider auch noch maximale Aufmerksamkeit, die ihn in seinem Handeln sogar noch bestärkt. Wollte man Trump zu einem "zivilisierten, zielführenden" Handeln bewegen, müssten Medien und amerikanische Wähler lernen, diese Fehltritte durch Missachtung zu bestrafen. Der Präsident könnte, sofern seine Demenz nicht den kritischen Punkt überschritten habe, durch Lernleistung eventuell sogar noch ein weiser Staatslenker werden, im besten Falle sogar Empathie (Beispiel Nixon-Hunde) entwickeln.
Zu behaupten, Trump wäre ein hoffnungsloser Fall ist also objektiv falsch.

Einbildung oder Bildung ist schon ein Unterschied

@22:07 von Herr Stein
„“Wie viele Jahre Journalismus muss man studieren, um einen Satz mit dem Begriff "angeknackst" zustande zu bringen? Hat der "Redakteur" mal für eine Chiropraktiker-zeitschrift geschrieben?““

„Angeknackst“ heisst:
Nicht mehr in guter Verfassung. ( im Duden nachzulesen)
Und beschreibt doch trefflich den Zustand des amerikanischen Präsidenten.
Um das zu verstehen muss man aber nicht unbedingt studiert haben.

20:05, Safe Space

>>Stabilität
Wer es nicht versteht, wird glauben dass da vieles chaotisch zugeht, stimmt nicht. Die laufende Erneuerung ist an sich Stabilität, wegen des gleichbleibenden Erneuerungstempos.

Das ist von Trump so gewollt. Ist zwar etwas witzig, aber Sorgen braucht sich keiner zu machen. Es wird nichts aus dem Ruder laufen. Der erfolgreicher Kurs der Republikaner wird sich fortsetzen.<<

Interessantes Konzept von Erneuerung...

22:01, make sense

>>Ist das der Unterschied? In der CDU werden Merkel Konforme zu der neuen Parteivorsitzenden bestimmt. Das ist Ok, ja Kontinuität, die wir dringend brauchen.<<

Die Frau wurde mit knapper Mehrheit von einem Parteitag gewählt.

Natürlich genau das gleiche, nicht wahr?

@make sense: Schönes Eigentor

Sie beklagen, dass Fakten Verblendete nicht zum Sehen bringen könnten.

Wie schön, dass sie dann den Unterschied zwischen den Karrieren der Stabschefs von Obama und Trump sicher begreifen werden:

Rahm Emanuel schied aus dem Amt aus, um Bürgermeister von Chicago zu werden.

Pete Rouse war nur komissarischer Stabschef, bis Bill Daley den Posten übernahm. Daley, ehemals Handelsminister unter Clinton, schied aus, kurz bevor er eine Kandidatur für das Gouverneursamt in Illinois plante.

Jacob Lew verließ das Amt, als er Finanzminister wurde.

Trumps Stabschefs gingen hingegen im Unfrieden. Sie wurden gefeuert.

Bewundernswertes Chaos?

(22:10 suomalainen:)
... ich glaube, Safe Place hat da bewusst seine bewunderung für Trump zum ausdruck gebracht. nur frage ich mich, wie man chaos bewundern kann...."

Vielleicht so, wie Leute Feuerwerke bewundern: mit offenem Mund und aufgerissenen Augen.
Nicht nur Firmen können so gemanged werden, gucken Sie doch den Profi-Fußball an: Bayern M.
Ich nehme an, Sie kennen die "Lapland Odyssey". Stellen Sie sich doch mal die Story im WH vor.

Traurig

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber als Realsatire lachen.

Am 08. Dezember 2018 um 22:37 von OlliH

"Um das zu verstehen muss man aber nicht unbedingt studiert haben."...

Verzeihen Sie mir. Ich stelle anscheinend einen höheren Anspruch an die Eloquenz der Redaktion. Vielleicht schafft es die TS irgendwann sie im Duden nachschlagen zu lassen bei einem Begriff, der das Nachschlagen auch wert ist.

22:12 von make sense

Also mit Ideologie hat die Kritik an Trump nichts zu tun. Er ist einfach ein miserabler Präsident und auch ein schlechter Geschäftsmann. Dank seines Vaters hat er einfach nur zu viel Geld, als dass es eine Rolle spielen würde.

Ich denke aber, dass am Ende doch eine Verurteilung - und auch eine Begnadigung - auf ihn wartet. Dafür ist er einfach zu korrupt. Und auch das ist keine Frage von Ideologie, sondern eine Frage der Einstellung zum Rechtsstaat.

@22:10 von suomalainen

und ich glaube, Safe Place hat da bewusst seine bewunderung für Trump zum ausdruck gebracht.

Manches an Trump finde ich bewundernswert, z.B wie er den linken Medien Paroli bietet, und seine Verhandlungsstrategien.
Anderes an ihm finde ich etwas lächerlich, zB seine Kritik an McCain.

22:46 von WL

Nicht nur Firmen können so gemanged werden [...]

Immer dieser Mythos.

Es gibt einfach nur Firmen, in denen der Boss tun und lassen kann, was er will, ohne dass es dem Geschäft schadet. Diese Firmen sind aber nicht deshalb erfolgreich, sondern schlicht trotzdem erfolgreich.

Das ist kein Management, sondern eine Verweigerung desselben.

Firmen-Strategien

(23:28 Phonomatic:)
"Es gibt einfach nur Firmen, in denen der Boss tun und lassen kann, was er will, ohne dass es dem Geschäft schadet. Diese Firmen sind aber nicht deshalb erfolgreich, sondern schlicht trotzdem erfolgreich. "

Hier haben Sie natürlich 100%-ig recht.

ich hab' ja doch erhebliche

ich hab' ja doch erhebliche Zweifel, dass jemand dem General das Wasser reichen kann. Kelly weiß, wie man Menschen führt, wie man Regeln (auch gegenüber Ablehnern) durchsetzt und wie man in einer Schlangengrube navigiert.

Auch wenn Kelly geschwächt war, so war er wohl doch noch in der Lage, ein Minimum an Disziplin - wenn schon nicht beim Präsidenten, so doch aber im Mitarbeiterstab - aufrecht zu erhalten. Das muss ihm erst einmal jemand nachmachen.

Ohne Kelly wird bald wieder der Schlendrian Einzug halten.

@pourmonsieur

Zitat: "...Aber ich bin trotzdem ein sehr großer Freund neutraler Berichterstattung. Dieser Artikel liest sich inhaltlich wie ein Kommentar. Es ist unmissverständlich und offensichtlich, wie wenig der Autor dieses Artikels von den Geschehnissen und der Person Donald Trump hält. Das beginnt bereits bei der Überschrift.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Redakteure der Tagesschau noch neutraler über Fakten berichten würden und ihre subjektiven Wertungen auf Kommentare beschränken würden."

Zu den Aufgaben eines Journalisten gehört auch, Ereignisse einzuordnen. Und solch eine Einordnung ist natürlich immer subjektiv. Eine vermeintlich neutrale Meldung in der Form. "Trump entläßt Stabschef" wäre im Kontext reiner Verlautbarungsjournalismus und obendrein falsch, angesichts der Trumpschen Entlassungsorgien. Wenn Sie etwas neutrales lesen wollen, empfehle ich das Bundesgesetzblatt. Hier der Link für Sie: "https://www.bgbl.de/".
Das ist sowas von neutral, neutraler geht es nicht. Viel Spaß.

@fathaland slim

das nennen Sie Fakten? Zu was?
Ich wünschte mir, dass Sie weniger emotional und mehr informiert kommentierten.
Die Karnevalssession ist eröffnet.

Es ist längst erreicht:

Mit trump's Wahl zum Präsidenten hatte Putin sein Hauptziel bereits erreicht, die Destabilisierung und Dekonstruktion der Amerikanischen Demokratie in fast allen Ebenen.
Trump selbst ist nur die Schaumkrone des Hasses auf die" herrschenden Eliten".
Und eine deutliche Mahnung an alle Demokraten, für mehr politische Bildung, eine stimmengerechte Wahlverfassung und Mehr sozialen Gesellschaftlichen Zusammenhält und Konsens zu sorgen.
Dass die Republikaner in ihrer Verblendung dies umsetzen ist aber nicht zu erwarten.
Vielleicht ist es gut, das Amerika so sein Weltpolitisches Schwergewicht eingebüßt hat.
Und hoffen kann man immer.

Zwangsneurose ?

@23:15 von Herr Stein
„“Verzeihen Sie mir. Ich stelle anscheinend einen höheren Anspruch an die Eloquenz der Redaktion. Vielleicht schafft es die TS irgendwann sie im Duden nachschlagen zu lassen bei einem Begriff, der das Nachschlagen auch wert ist.““

Keiner zwingt Sie dazu hier in der Tagesschau zu lesen. Wenn das alles unter Ihrem Niveau ist dann lesen Sie doch einfach etwas anderes.

Rekord

Ist das schon neuer Rekord:
Abgeordnete, wie Unterhosen wechseln? :)
Irgendwie muss er ja auch noch ins Buch der Rekorde.

@fathaland slim

fuer unwissende und verblendende noch mal zum nachlesen:

21:15 von collie4711
Bau - Business as usual
Barack Obama
Rahm Emanuel 2009–2010
Pete Rouse 2010–2011
William M. Daley 2011–2012
Jacob Lew 2012–2013
Denis McDonough 2013–2017
Donald Trump
Reince Priebus 2017–2017
John F. Kelly 2017–

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