Ihre Meinung zu: Abbruch der Tarifrunde: Bahn-Warnstreiks

8. Dezember 2018 - 13:19 Uhr

Schon Anfang nächster Woche müssen Bahnreisende "mit erheblichen Zugausfällen rechnen". Die Gewerkschaft EVG kündigte Warnstreiks an, nachdem Tarifgespräche mit der Bahn ergebnislos abgebrochen wurden.

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Kommentare

Meine Solidarität mit den Streikenden

...wenngleich ich die eigentlich nur bei 10% mehr Lohnforderungen äussere. Aber immerhin garantieren diese Demonstrartionen, solange sie nicht verboten werden, noch ein bisschen Restdemokratie

@ophorus

Meine Solidarität mit den Streikenden
... wenngleich ich die eigentlich nur bei 10% mehr Lohnforderungen äussere.

Derartige Lohnforderungen von über 15 Prozent kommen eigentlich nur aus Berufsgruppen, die ohnehin schon nicht schlecht verdienen. Da habe ich in der Regel wenig Verständnis für. Schade aber, dass man in Deutschland nicht für politische Forderungen streiken darf, sonst wäre ich bei einem Streik für einen höheren Mindestlohn, der viel mehr denen zugute kommt, die es wirklich brauchen, sofort dabei.

Ich hoffe mal, die Wut der Reisenden…

führt sie dann dazu, sich – z.B. mit Gelben Westen – den verantwortlichen Politikern und ihren Dienstwagen in den Weg zu stellen!
Aber die Konzern- und Regierungsmedien (ach nein, solche gibt es bei uns ja glücklicherweise nicht) werden schon alles daran setzen, die Wut auf die Streikenden zu hetzen und die Verantwortlichen (!), die für die Nichtwahrnehmung ihrer "Verantwortung" fette Gehälter kassieren (nicht wahr, Herr Pofalla?) aus der Schusslinie zu nehmen.
Hoffentlich lässt sich die Bevölkerung nicht dadurch in die Irre führen!

Feilschen

Wenn doch nur mal seitens der öffentlichen Hände bei der Vergabe von Großaufträgen an die Konzerne ähnlich gefeilscht würde wie hier!

Nicht einknicken, sondern Kante zeigen!

Ulrich Schulte hat schon recht:
Arbeitnehmer und "ihre" Gewerkschaften haben sehr unterschiedliche Ziele. Gerade bei der Bahn.

Die Gewerkschaften sind schon völlig zufrieden, wenn sie "ihren" Mitgliedern eine Lohnerhöhung von 0,5% präsentieren können. Sie bezeichnen das dann einfach als "realistische Forderung" und sehen ihre Arbeit sodann als erledigt an.

Für den Arbeitnehmer zählt aber allein, WIE HOCH diese Lohnerhöhung ausfällt - und zwar grundsätzlich auch im Verhältnis zu den Firmengewinnen und Managergehältern. Es ist sogar dumm, die Gehaltsforderungen irgendwie moralisch begründen zu wollen - auch Aktionäre kommen ja nicht auf die Idee, ihre Forderung nach Dividenden ethisch schönzureden.

Gerade die Lokführer hatten in den letzten 15 Jahren (im Zuge des geplanten Börsengangs) einige Frechheiten zugute der "Gewinnmaximierung" hinzunehmen: WE-Arbeit, Überstunden oder auch Reallohnkürzungen von bis zu 30% bspw. bei Güterzugführern.

Es wäre falsch, sich hier demütig zu zeigen.

@BotschafterSarek

"eigentlich nur aus Berufsgruppen, die ohnehin ..."
Sie liegen falsch. Deren Forderungen werden automatisch erfüllt, eine gewerkschaftliche Organisation brauchn und haben die nicht....

Vielen Dank, liebe Bundesregierung,

dass sie die Bahn privatisiert haben. Jetzt klappt fast gar nichts mehr! Beamte durften nicht streiken. Das Streikrecht sei den Bediensteten aber gegönnt.

@ophorus

Sie liegen falsch. Deren Forderungen werden automatisch erfüllt, eine gewerkschaftliche Organisation brauchn und haben die nicht....

Die gibt es auch, das stimmt. Aber auch ein Pilot verdient z.B. nicht schlecht, zumindest nicht bei der Lufthansa. Mit den streikenden Ryan-Air-Piloten sympathisiere ich durchaus.

Die Gewerkschaften scheinen

Die Gewerkschaften scheinen stolz auf das eine Prozent zu sein - wie asozial.

Die Arbeit nicht richtig machen aber Streiken

Bevor diese Leute wegen einem halben Prozent streiken sollten Sie lieber mal ihre Arbeit richtig machen dann hätten die Züge auch keine Verspätung

Die Frage

Streik oder nicht, lässt sich ohne Wissen wie die Löhne jetzt sind nicht beantworten.
6,7 Prozent können viel sein aber auch wenig, und da ich weis was bei der Bahn jetzt verdient wird, ist das einschätzen mehr als schwierig.
Aber 6,7 Prozent sind relativ viel, kann mich jetzt nicht an Abschlüsse in dieser Höhe erinnern.

@PIFKE07

"Die Arbeit nicht richtig machen aber Streiken
Bevor" Am 08. Dezember 2018 um 14:11 von PIFKE07

Die Frage ist, ob Sie unter diesen Bedingungen die Arbeit "richtig machen" oder doch selbst streiken würden.

Wozu Streik ! Dienst nach Vorschrift reicht

Sagte gestern Abend ein Fahrdienstleiter
auf unserer Vereinsweihnachtsfeier.

Eigendlich könnte er sowieso zu Hause bleiben
seine Jahresarbeitszeit hatte er schon mitte Oktober erfüllt.

Die Privatisierung und sein Kind

Wenn man sich so umsieht, dann ist kaum zu übersehen was die Privatisierung - z.B. bei Bahn oder Post - für Nebenwirkungen hat: Reine Gewinnorientierung, d.h. u.a. Vernachlässigung ländlicher Regionen, sinkende Zuverlässigkeit und prekäre Arbeitsverhältnisse. Und Streiks, die dann auf dem Rücken der Leute ausgetragen werden. Am Besten um Weihnachten. Pendler müssen auf jedes Jahr längere Staus ausweichen, oder die Verspätung täglich auf Arbeit nachsitzen.Bis der Streik vorbei ist. Und sagen kann man nichts, denn gegen miese Löhne Streikenden gebührt Solidarität.

Die Geduld dürfte den vom Streik betroffenen Pendlern trotzdem irgendwann ausgehen, wenn das wieder sechs Monate dauert. Ich für meinen Teil verzichte wegen der ewigen Bahnstreiks prinzipiell auf Bahncards. Und damit auch auf Bahnreisen, weil sie ohne Bahncard einfach zu teuer sind.

Im Besten Fall macht sich das kaum

bemerkbar, da die Bahn jetzt schon fast ohne Personal auskommt. Im schlimmsten Fall muss der Vorstand mal selbst arbeiten. Mangels Qualifikation eher unwahrscheinlich.

muss das sein?

Muss das wirklich sein: Die Bahn macht 2 Milliarden Gewinn, und dann hat sie kein Geld für ihre Mitarbeiter, und es kommt zu einem Streik.

Da reibt POFALLA sich die Hände

Da reibt POFALLA sich die Hände: endlich sind die Verspätungen Schuld der Bahnmitarbeiter und nicht des Managements!

@14:11 von PIFKE07: Wenn in einem Großkonzern

wie es die Deutsche Bahn AG ist, 5000 Mitarbeiter in kritischen Bereichen fehlen, dann kann der Rest seine Arbeit noch so gut machen, es wird nicht reichen.

Beispiel: ICE Wartung. Den Mitarbeitern steht nur ein Zeitraum X für die Wartung eines ICEs zur Verfügung, dann muss der Zug wieder rollen. Wenn man zur Wartung und Reinigung 25 Mitarbeiter braucht, aber nur 15 hat, dann wird nicht alles fertig, egal wieviel Mühe sich die 15 geben.

Unfassbar ...

Wie in den letzten Jahren auf dem Rücken der Kunden und letztlich der Zähler für alles ...

Sorgt doch endlich mal dafür, dass die Verantwortlichen Vorstände und Politiker euren Unmut direkt spüren und nicht diejenigen, die euch noch täglich durch Mitfahrten unterstützen.

Gewerkschaft hin -

Gewerkschaft hin - Gewerkschaft her:

Meine letzten Fahrten nach Hamburg und Berlin waren gekennzeichnet durch massive Verspätungen und auch durch Zugausfälle.
Meine für nächste Woche geplante Zugfahrt zum Hamburger Flughafen ist nun auch wieder gefährdet.
Das ist doch aberwitzig, dass sich nun doch das Auto wieder als zuverlässiges Verkehrsmittel herausstellt.
Die Deutsche Bahn und deren Gewerkschaften machen Deutschland zum Gespött unter den industrialisierten Ländern.

nicht nachvollziehbar,

dass gleich mit harten Mitteln gekämpft wird und nach dem Angebot der DB, das nicht weit von der Forderungen der EVG entfernt ist, bereits ab kommender Woche Warnstreiks drohen. Das ist unverhältnismäßig, vor allem in der Weihnachtszeit und bei dem aktuellen Zustand der DB. Am Ende stehen die Kunden, die es dann doppelt trifft und gegenseitige Schuldzuweisungen der Bahn und der EVG.

6, 7 % sind auf den erstenBlick viel,

die Frage ist für mich auch, über welchen Zeitraum, diese Erhöhung realisiert werden soll. Wenn diese Erhöhung über zwei Jahre oder einen noch längeren Zeitraum anfällt (die EVG spricht von 29 Monaten), ist das sicherlich in einem vertretbaren Rahmen.

@Botschafter sarek

"zumindest nicht bei der Lufthansa"
Ich habe keinen Neid. Anderen in die Lohntüte schauen, war zu meiner Generation verboten. Ich finde, jeder sollte soviel Lohn bekommen, wie es geht. Solange die Taschen der Spekulanten automatisch dicker werden, solange hat wirklich JEDER das Recht auf soviel realgeld wie möglich. Just my poc

Wenn die Technik mal klappt beginnen die Streiks

Als Bahn-Vielfahrer ist man schon mit diesem Unternehmen bestraft. Ich würde mich über eine Re-Verstaatlichung oder mehr Mitbewerber freuen. Beides würde die Qualität steigern.

So ist das Reisen einfach nur ein modernes Abenteuer.

der alljährliche Affentanz ...

Auf dem Rücken der Reisenden ausgetragen spielt sich wieder mal das DB-Theater ab:
Bahnfahren wird teurer, die Geldbeutel der Manager werden dicker, und Kunden müssen überlegen, ob sie wegen Bahnstreik, oder Streik bei der Lufthansa ihre Reise verschieben ...
Das Ganze ist eine entwürdigende Unverschämtheit, die nur wegen der freundlichen Geduld der Deutschen, und der dämlichen Untätigkeit der Regierung möglich ist.
Als Bauchgefühl wünsche ich der Bahn die Pleite, weil sie seit Jahren immer unfähiger wird.
Wenn ich den Kopf einschalte, dann sind selbstverständlich regelmässige Lohnerhöhungen - und zwar solche, die der Teuerungs- und Inflationsrate mindestens entsprechen - OHNE Streik vom Unternehmen DB zu verlangen !

Wie immer bleibt es....

...am Bürger hängen. In Zeiten d. Klimawandels, wäre es um so dringender und wichtiger, eine bezahlbare und verlässliche Alternative zum stinkenden und lärmbelästigenden PKW zu finden. So kann das nicht bleiben! Deutschland = Entwicklungsland

Zitat von Sirius, 16:50

"...6, 7 % sind auf den erstenBlick viel,

die Frage ist für mich auch, über welchen Zeitraum, diese Erhöhung realisiert werden soll. .."

Jau, bei 29 Monaten Laufzeit werden aus den 6,7 % dann nämlich ca. 2,7% pro Jahr. Und DAS ist gerade mal Inflationsausgleich. Jedenfalls theoretisch.
Da ja z.T. Gas, Strom & Öl um bis zu 12 % steigen sollen ( egal, bei welchem Anbieter ), wird evtl. sogar ein Minusgeschäft daraus...

Die DB hat in D zur Zeit knapp 200.000 Mitarbeiter.

Gäbe man jedem5.000 € pro Jahr mehr, so würde der Gewinn von 2 auf 1 Mrd. schrumpfen...

Aber das trifft dann ja die Aktionäre => geht gar nicht !

@Sirius1950 um 16:25

>>6, 7 % sind auf den erstenBlick viel, die Frage ist für mich auch, über welchen Zeitraum, diese Erhöhung realisiert werden soll. Wenn diese Erhöhung über zwei Jahre oder einen noch längeren Zeitraum anfällt (die EVG spricht von 29 Monaten), ist das sicherlich in einem vertretbaren Rahmen.<<

Bitte nehmen Sie einen Taschenrechner und rechnen Sie:
6,7/29*12
und was kommt raus? 2,77% Lohnsteigerung pro Jahr.

Das ist gerade mal der Inflationsausgleich und kein vertretbarer Rahmen. Aber vielleicht kann die Bahn AG ja ihren Gewinn von etwas über 2 Milliarden zusammen mit den Fahrpreiserhöhungen auf 3 Milliarden steigern.

Jetzt Langts

Die Bahn ist ein Staatsunternehmen.
Planungen sind schlampig.
Züge der letzte Schrott.
Und in Sachen Pünktlichkeit schenkt den Verantwortlichen Katanas. Sepuko geht sehr schnell aber dazu müßte jemand Verantwortung über nehmen etwas das niemand bei der Bahn kennt. Es gibt etliche Branchen da ist STREIK verboten. Aber bei So was wichtigen wie die Bahn nicht? Was würde passieren wenn zb die LKW Fahrer streiken. Sie würden verhaftet gekündigt und würden eine Gefängnisstrafe bekommen. Security Entlassung strafanzeige und zuverlässigkeit weg somit raus aus der Branche. Aber bei der Bahn wird uns auf der Nase rumgetanzt.
Boykottiert die Bahn sollen die Lokführer in leeren ICEs verschimmeln.

Im Sommer ging's nix nun im Winter

Im Sommer brannten Bahndämme ICE wurden zu Backofen usw. Nun im Winter kurz vorm Schnee und Eis defekten Heizungen wird mit Streiks dafür gesorgt das ich lieber das Auto nutze. Als Gehbehinderter muß ich im Holklasse Abteil mich von Könnte ja will aber nur so aussehen Radler in die Ecke drängen lassen meinen Rollator soll den Zug verlassen und regelmäßig gibt tätlichkeiten da man sieht das ich hilflos bin.

Als Pendlerin beruflich angespannt so kurz vor

Weihnachten habe nun die Wahl: mit LKW vollgestopfte Autobahn im Stau oder mit Streik ausgefallene Bahn. Es ist zum k........!

Ich unterstütze

die Demonstranten.
Liebe Arbeitgeber... macht den Geldbeutel auf und Ruhe ist.

Lohnerhöhung für Schlechtleistung?

Wer solche Lohnerhöhungen verlangt, sollte hierfür auch etwas leisten. Nach Leistungen sucht man bei der Bahn häufig vergeblich.

Als Pendler erlebe ich keinen Tag ohne verspätete Züge, Züge mit falscher Wagonreihenfolge, defekte Züge etc. On top wird man regelmäßig von schlecht gelaunten und unmotivierten Mitarbeitern "bedient".

Mein Verständnis für die Streiks hält sich daher sehr in Grenzen.

Der Streik bestraft nicht die Bahn, sondern deren Kunden. Ich darf jetzt wieder in Hotels übernachten, da ich zur Arbeit nicht zu spät kommen kann. Den Schaden trage ich allein.
Vielen Dank, EVG.

@JHARY, 18:46

Was würde passieren wenn zb die LKW Fahrer streiken. Sie würden verhaftet gekündigt und würden eine Gefängnisstrafe bekommen.

Ich bin neugierig: aus welchem Land schreiben Sie uns, in dem auf Streik Gefängnis steht?

@JHARY um 18:46

>>Die Bahn ist ein Staatsunternehmen.<<

Entschuldigung, aber die Bahn ist kein Staatsunternehmen sondern eine privatisierte AG. Die Mehrheit der Anteile hält allerdings die Bundesrepublik D.

Die Sparpolitik des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Mehdorn (Personal, Infrastruktur u.v.m) hat zugunsten der an die Anteilseigner abzuführenden Gewinne das Unternehmen gegen die Wand gefahren (Mehdorn sollte es auch mit dem BER richten).

Wenn Wartungen (aus Personalmangel) ausfallen oder extrem verkürzt werden, wenn dringend notwendige Reparaturen wegen Ersatzteilmangel (Lagerkosten zu hoch!) auf die nächste Wartung verschoben werden, dann fallen Züge aus oder bleiben mit Defekt auf der Strecke.

@17:32 von Gerd Hansen

"Jau, bei 29 Monaten Laufzeit werden aus den 6,7 % dann nämlich ca. 2,7% pro Jahr. Und DAS ist gerade mal Inflationsausgleich. Jedenfalls theoretisch.
Da ja z.T. Gas, Strom & Öl um bis zu 12 % steigen sollen ( egal, bei welchem Anbieter ), wird evtl. sogar ein Minusgeschäft daraus..."

Danke, dass Sie mir die Antwort auf "Sirius, 16:50" abgenommen haben. Sein Kommentar hat mich etwas stinkig Gemacht und da ist es besser, wenn ich mich zurückhalte.

"Gäbe man jedem5.000 € pro Jahr mehr, so würde der Gewinn von 2 auf 1 Mrd. schrumpfen...
Aber das trifft dann ja die Aktionäre => geht gar nicht !"

Nee, das geht wirklich nicht. Das wäre ja der Untergang des Abendlands.

@JHARY um 18:46

>>Was würde passieren wenn zb die LKW Fahrer streiken. Sie würden verhaftet gekündigt und würden eine Gefängnisstrafe bekommen.<<

Zu meinem Leidwesen muss ich auch hier wiedersprechen: Das Streikrecht ist ein Grundrecht! Streikende dürfen weder festgenommen noch mit Gefängnisstrafen belegt werden.

Selbst Beamte, die kein Streikrecht haben, dürfen bei widerrechtlichen Streiks nur disziplinar bestraft werden, jedoch auch nicht mit Gefängnisstrafen.

Nachdem Herr Weselsky vor 2

Nachdem Herr Weselsky vor 2 Jahren so vorbildlich für die Lokführer gekämpft hat, kann ich gar nicht glauben, dass die GDL auch nur solch lächerlichen Forderungen gestellt hat, wie die EVG.
Nach den Rentenkürzungen und den zukünftig zu erwartenden Preiserhöhungen auf allen Gebieten der Daseinsfürsorge können vernünftige Gewerkschaften doch nicht weniger als 15% wenigstens für die unteren Lohngruppen fordern.

@15:38 von GeMe

"Beispiel: ICE Wartung. Den Mitarbeitern steht nur ein Zeitraum X für die Wartung eines ICEs zur Verfügung, dann muss der Zug wieder rollen. Wenn man zur Wartung und Reinigung 25 Mitarbeiter braucht, aber nur 15 hat, dann wird nicht alles fertig, egal wieviel Mühe sich die 15 geben."

Erinnert mich an meinen früheren Arbeitsplatz (UNI-Klinik).
Dort gilt das auch für fast alle Berufsgruppen, besonders in der Pflege und bei den Reinigungskräften. Nur in den Vorstandsetagen gibt es keinen Personalmangel.

Mafiöse Machenschaften

Streiks sind wohl notwendig in einer demokratischen Gesellschaft aber Erpressung ist strafbar - auch in einer Demokratie. Das genau tun aber die Geserkschaften heute, egal ob es die Piloten, die Metaller oder die Bahn betrifft. Ich finde, es braucht andere Regularien, begrenzte Streikzeiträume und erhebliche Beteiligung der Streikenden an den wirtschaftlichen Auswirkungen. Das was die Gewerkschaften heute aufführen ist eine Beschränkung der Lebensqualität der Bundesbürger, die diesen ganzen Zinnober eigentlich bezahlen. Schon mal daran gedacht? Sicher nicht. Das liegt über dem Verständnishorizont der Gewerkschaften. Hauptsache man ist in den Nachrichten. Das hält die Mitgliederzahlen stabil. Was wäre denn, wenn die betroffenen Bürger mal in den Streik gehen? Keine Flugbuchungen, keine Bahnfahrten - nur 8 Tage und die Fluggesellschaften sterben reihenweise, die Bahner können sich brausen gehen. Wieviel müssen wir Nichtstreiker/Steuerzahler uns eigentlich gefallen lassen?

@13:57 von Defender411

"Beamte durften nicht streiken. Das Streikrecht sei den Bediensteten aber gegönnt."

Beamte haben aber auch in den unteren Dienstgraden wenigstens noch halbwegs akzeptable Pensionsansprüche.
Die heutigen Bahnbediensteten dürfen davon nur träumen.

Ja, das Streikrecht ist wichtig. Aber bestimmt sitzen schon wieder ein paar Politiker im stillen Kämmerlein und überlegen, ob man an diesem Streikrecht nicht doch ein wenig herumbasteln sollte.

@18:46 von JHARY

" Es gibt etliche Branchen da ist STREIK verboten. Aber bei So was wichtigen wie die Bahn nicht? Was würde passieren wenn zb die LKW Fahrer streiken. Sie würden verhaftet gekündigt und würden eine Gefängnisstrafe bekommen..."

Wo leben Sie? Gefängnisstrafe für Streik???

"Boykottiert die Bahn sollen die Lokführer in leeren ICEs verschimmeln."

Nur weil es Ihnen offensichtlich schlecht geht und Sie keine Möglichkeit sehen, sich gegen Ausbeutung zu wehren, soll es anderen auch schlecht gehen?
Oder gehören Sie selbst zu den Ausbeutern von LKW-Fahrern?

Das klappt ja mal wieder

Was ist eigentlich der Plan? Die Bahn kaputt streiken, Pendler das Leben versauen oder alle in den Privat-PKW zu treiben?

Ich hab da einfach kein Verständnis mehr für.

Pünktlich zu Weihnachten.

Strei bei der EVG...

hat das letzte Mal genau 1,5 Tage gedauert. War also ruckzuck fertig.

Danach kommt die Pofallala-Wende mit Rausschmiß ausm verspätetem, warmen Zug und Gratis-Bockwurst auf dem zugigen Bahnsteigen eines Nahtodbahnhofs aufm Acker bis der nächste pünktliche Zug dann die Leute aufs Dach schafft bis zum Zielbahnhof. Schööön flach aufs Dach legen, na wegen der Oberleitung. Alles für die Pünktlichkeit. Statistisch ist ein ausgefallener Zug nicht unpünktlich angekommen. Er ist eben gar nicht angekommen, wäre also quasi unendlich verspätet. Und wie jeder humanistisch gebildete Mensch weiß, gibt das Schwierigkeiten bei Rechnen. Und da Herr Pofallala auch humanistisch gebildet ist (was auch immer das sein mag) hat er festgelegt, daß es unendlich verspätete Züge nicht gibt. Hoch lebe die Statistik. Könnte aber auch nur ein Märchen sein. Was weiß ich denn?

Ja, doch, die EVG knickt schon wieder ein, das ist nicht die DLG.

Die Bahn ist zu teuer

Interessant ist, dass die Bahntickets schon jetzt viel zu teuer sind.
Für Gelegenheitsfahrer kommt die Bahn überhaupt nicht Frage, weil der Preis meist höhrer ist als mit den eigenen PKW. Spätestens, wenn eine weitere Person mitreist, ist die Bahn absolut überteuert.

Man bedenke, dass die Bahnhöfe meist weit wegliegen vom eigenen Standort und von den eigentlichen Ziel und das erst einmal erreicht werden muss: Faktor Mehrkosten, mehr Umstand, mehr Aufwand.

Und dann die Umsteigerei durch die versifften Bahnhöfe.

Als Pendlerin beruflich angespannt........

1. Gelber Schein
2. Gelbe Weste
3. Home-Office......der war gut, gelle.

Warum kann man sich hier nicht einigen??

Also ganz ehrlich:

ich kann wirklich nicht verstehen, warum man sich hier nicht einigen konnte. Wegen einem Prozent??

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-tarif-warnstreiks-101.html

"Der Arbeitgeber hat uns nur Angebote vorgelegt, die nicht den Forderungen unserer Mitglieder entsprachen", erklärte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. "Am Ende fehlte aus unserer Sicht ein Prozent mehr angesichts der vom Arbeitgeber angebotenen längeren Laufzeit."

Und was ist so schlecht an einem Angebot von 7% wenn es stimmt??

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-tarif-warnstreiks-101.html

Die Bahn forderte die EVG auf, die Gespräche wieder aufzunehmen. Die EVG habe ein "7-Prozent-Paket" abgelehnt.

Und diese 0,3%:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-tarif-warnstreiks-101.html

Das Angebot der Bahn umfasse 6,7 Prozent inklusive Wahlmodell und Erhöhung der betrieblichen Altersvorsorge.

hätte die Bahn durchaus drauflegen können.

Die EVG droht mit

Die EVG droht mit Zugausfällen und Verspätungen? Was für ein Witz. Ich Pendle seit 16 Jahren von einer Ruhrgebietsstadt zur nächsten, 35 km Entfernung. Von 3 Zügen die zwischen 06:30 und 07:00 UHR fahren sollen, kommt einer garantiert nicht und zwei haben mindestens 10-15 Minuten Verspätung. Den Fahrplan ignoriere ich schon lange. Drohungen gehen anders, siehe Frankreich.

Was mir außerdem bei der Bahn nicht gefällt

Was mir außerdem bei der werten Bahn uebehaupt nicht gefällt ist, dass sie in so vielen kleinen Orten ueberhaupt nicht mehr hält und es so viele Totbahnhöfe gibt. Warum bitte kann die Bahn nicht endlich wieder tiefer in die Fläche kommen und auch kleine Orte anfahren??

Und warum zum Beispiel können in Schweinfurt keine ICEs halten?? Das wuerde mich mal interessieren. Denn ich wuerde verdammt gerne hier bei uns in den ICE steigen können.

@labudscg, 20:13

Was wäre denn, wenn die betroffenen Bürger mal in den Streik gehen? Keine Flugbuchungen, keine Bahnfahrten - nur 8 Tage und die Fluggesellschaften sterben reihenweise, die Bahner können sich brausen gehen. Wieviel müssen wir Nichtstreiker/Steuerzahler uns eigentlich gefallen lassen?
Niemand zwingt Sie, mit der Bahn zu fahren. Sie können auch das Essen und Trinken für acht Tage einstellen und genüßlich ansehen, wie den Mitarbeitern der Lebensmittelbranche der Angstschweiß auf die Stirn tritt. Ach ja, und wenn Sie der Ansicht sind, andere dürften nicht streiken, weil Sie Steuern bezahlen, dann haben sie weder die Wirtschaft noch unser Staatswesen verstanden.

@20:13 von labudscg

"Mafiöse Machenschaften....

Wieviel müssen wir Nichtstreiker/Steuerzahler uns eigentlich gefallen lassen?"

Oh, Sie Armer, da kommen einem ja die Tränen.

Aber vielleicht hilft Ihnen ja ein Spruch, den ein sehr weiser Mann mal gesagt hat:

>Von sich absehen ist nötig, um viel zu sehen.<

Versuchen Sie's mal.

@Demokratiedings, 21:00

Und warum zum Beispiel können in Schweinfurt keine ICEs halten?? Das wuerde mich mal interessieren. Denn ich wuerde verdammt gerne hier bei uns in den ICE steigen können.

Und was, bitte, hat das jetzt mit der aktuellen Tarifauseinandersetzung zu tun? Gesetzt den Fall, man würde sich einigen, dass ICEs in Schweinfurt halten, wäre das für Sie ein Grund, den Streik zu unterstützen oder doch eher, ihn abzulehnen?

20:52 von Demokratieschue...

"Und was ist so schlecht an einem Angebot von 7% wenn es stimmt??"

Da Rechnen offensichtlich nicht zu Ihren Vorlieben zählt, lesen Sie doch die Kommentare der anderen User.. Da haben einige schon die Rechenarbeit gemacht.

Und nicht vergessen: Wie viel Prozent von welchem Gehalt?
(Es geht hier ja nicht um Diäten von Politikern.)

Von der DB zu DB AG

Mit der sogenannten Privatisierung der Bundesbahn ist folgendes Passiert Arbeitsplatz ab Bau bis 2010 Nullrunden von 1996 bis 2006 in einer Werkstatt 4 verschiedenen Lohngruppen Streichung von Sozialen Leistung.... Lokomotiven von sehr verschiedenen Herstellern teilweise nur Müll...alles der Politik zu verdanken.....Die Bahn versinkt das ist klar und die Bahner wollen wenigstens Nobel untergehen.

@15:40 von TW65974

"...und nicht diejenigen, die euch noch täglich durch Mitfahrten unterstützen."

Seltsame Sichtweise.
Da könnte man zur Krankenschwester, die Ihrem Patienten erklärt, dass Sie für seine speziellen Wünsche keine Zeit hat, sagen: "Seien Sie doch froh, wenn wir Sie mit unseren Krankheiten täglich unterstützen."

Und morgen gehe ich eine Bank ausrauben, um die Polizei zu unterstützen.

Conclave

Bahnvorstand, Verkehrsminister und
Gewerkschaftsführer in ein Conclave einschließen. Entweder sie werden sich schnell einig oder Schüssel wegwerfen.

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