Ihre Meinung zu: Krise in Frankreich: Sorge vor Protest-Wochenende

7. Dezember 2018 - 12:42 Uhr

Schülerproteste, enttäuschte Bauern und wütende "Gelbwesten" - Frankreich bereitet sich auf ein turbulentes Wochenende vor. Die Regierung hat 90.000 Polizisten mobilisiert, Sehenswürdigkeiten wie der Louvre schließen.

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Kommentare

90000 Polizisten

Sollen den Protest der Gelbwesten Stoppen. Der Messias holt den Knüpoel raus ei wer hätte das gedacht bei dem smarten Bänker.

....

"Das harte Vorgehen der Polizei bei einer Massenfestnahme von Schülern hat in Frankreich Betroffenheit und Empörung ausgelöst. Auslöser waren Videos eines Polizeieinsatzes, die zeigen, wie Dutzende Schüler in Reihen und unter der Aufsicht der Sicherheitskräfte auf dem Boden knieten oder hockten, mit den Händen am Kopf oder hinter dem Rücken."
Mich haben die Videos von Autos die von Schülern umgeworfen und dann angezündet wurden auch sehr betroffen gemacht. Ich weiß ja nicht was die Franzosen da so erwarten aber ich wäre ganz froh wenn die Polizei da durchgreift. Wer randaliert,zerstört und die Sicherheitskräfte mit Wurfgeschossen angreift kann doch kaum glauben das die Polizei mit Kaffee und Kuchen ankommt und das Gespräch suchen wird.
Die Regierung ist ja nun schon dabei einzulenken, also sollte man mit Protesten erstmal zurückhaltender sein und schauen was passiert.

Entzaubert

... So viel zu Macron und Europa!

Soso,......

der Chef der Sozialisten ist der Meinung, daß nichts die Demütigung der Schüler rechtferigen könne? Aber die Demütigung der Polizisten, Feuerwehrleute usw. duch anpöbeln, beleidigen und bespucken ist schon gerechtfertigt? Die Landwirte demonstrieren auch, weil sie pauschal "gedemütigt" werden! Wann demonstrieren eigentlich die Politiker, weil sie auch pauschal "gedemütigt" werden? Dieses Verhalten von Teilen der französischen Gesellschaft zeigt nicht den politische Erwchsenen, sondern den für jede Art von Populismus empfänglichen Unzufriedenen, der garnicht erst fragt, ob und wie seine Forderungen zu finanzieren sind!

Ganz leicht zu stoppen

Die Proteste der Gelbwesten: wie er bereits zu einem protestierenden Schüler sagte, er solle sich erst einmal einen vernünftigen Anzug kaufen, bevor er ihn, den Präsidenten, etwas frage, So geht es ganz sicher

In Lyon hingegen...

... wurde das jährlich stattfindende Lichterfest (seit gestern) und mit Höhepunkt am Samstag, mit Hunderttausenden Besuchern *nicht* abgesagt.

Gelbwesten, Schülerprotestler, Demonstranten für den Klimaschutz sowie u.U. Terroristen werden das Terrain mit Touristen und Festveranstaltern teilen. 1200 Personen (Polizei, Feuerwehr, Ambulanzen...) sollen den reibungslosen Ablauf der konkurrierenden Veranstaltungen gewährleisten.

Ach, und die Mitglieder der grossen jüdischen Gemeinde Lyons wurden besonders gewarnt, da sich Antisemiten unter den Gelbwesten breit machen.

Vive la France - und 'Gut Shabbes' auch!

Die Fotos der knienden Schüler

sind verstörend und rufen zu Recht Menschenrechtsorganisationen auf, die auch das Video ins Netz gestellt haben. Andererseits: französische Medien melden, dass die Schüler nicht nur Autos und Container in Brand gesteckt haben, sondern zT schwer bewaffnet waren - mit Baseballschlägern, Schleudern, die mit Metallteilen bestückt waren, und Gasflaschen. Es ist wie bei den Gilets Jaunes: ein berechtigter Protest ufert in sinnlose Gewalt aus. Bei den Schülern kommt wohl eine pubertätsbedingte Lust am Krawall hinzu.
Wie soll das enden?

Kinder und Jugendliche mit

Kinder und Jugendliche mit Nazimethoden zu behandeln kommt in der
französischen Bevölkerung besonders gut an und wird sicher die Demonstrationsbereitschaft weiter Teile der Bevölkerung steigern helfen.
Immerhin hat uns Frankreich aber soviel Demokratie voraus, dass Demonstrationen nicht angemeldet werden müssen.
Wie verhalten sich die Franzosen mit Migrationshintergrund eigentlich zu diesen Demonstrationen?
Sind die gewalttätigen Vorfälle in den Großstadt - Ghettos in den letzten Tagen zurückgegeangen?
Solidarisieren sich diese Menschen mit ihrer ebenfalls französischen Mitbevölkerung?
Allerdings erwarte ich von der Tagesschau immer noch eine Erklärung des Begriffs „gewohnheitsmäßige Plünderer“ der hier vorgestern, in einem Bericht zu den Demonstrierenden, als Beschreibung der Demonstratierenden in Frankreich verwendet wurde.

Kontrollverlust pur

Macron hat die Kontrolle über sein Land vollständig verloren. Die Eingeständnisse haben erwartungsgemäß absolut nichts gebracht und sie werden auch nichts mehr bringen.
Für Gesprächssuche ist es zu spät.
Daß ausgerechnet jetzt es zu Demonstrationen kommt, hat nicht unbedingt mit Diesel oder Steuern zu tun (das würde ja zurück genommen) sondern mit dem Migrationspakt, der unterschrieben werden soll. Die Leute demonstrieren auch dagegen.
Das wird aber nicht erwähnt.

Gewalt berechtigt zu Nichts

Mit welchem Recht fordern Krawallmacher und Kriminelle, dass sich im Staat etwas ändern soll? Nicht einmal eine Gemeinsamkeit bringen sie formuliert - außer Zerstörung. Ob Rechts oder Links oder Mitte: das ist der falsche Weg. Und die Sprit-Preise sind in F so hoch, weil es kaum eine Kfz-Steuer gibt. Wer also viel fährt, zahlt viel, weil er damit auch Umwelt und Gesundheit anderer zerstört: völlig korrekt. Autofahren ist zu billig - überall noch! Marvin reagiert gut, indem er zeitlich nachgibt, in der Sache aber nicht. Der Protest wird sich auflösen, wie bei uns der S21- oder Pegida-Protest. Die schaffen's ganz alleine, sich zu beharken. Einfach falsch - aber das merken die auch bald.

Krise in Frankreich

Eben im ARD Mittagsmagazin. Friedliche Demonstranten, darunter Rechtsradikale und Menschen mit linker Gesinnung. Letztere sind auch Chaoten, haben aber eine linke Gesinnung. Auch die Bürger, die das ARD-Team befragt hat waren unisono gegen die Proteste. Was will man mir eigentlich mitteilen?

vielleicht könnte man auch schreiben; frankreich brennt!

wie sagte schon früher ein wissender? dann ist im rhein nicht genug wasser zum löschen. und nu iss noch niedrigwasser. viel glück, le france!

das raubt den Schlaf

auf nichts ist mehr verlass
Katastrophe wohin man blickt ....
Chaos bei unseren Nachbarn im Westen
Klimaveränderung
und die Merkel geht häppchenweise

Merkwürdige Berichterstattung

"Auslöser waren Videos eines Polizeieinsatzes, die zeigen, wie Dutzende Schüler in Reihen und unter der Aufsicht der Sicherheitskräfte auf dem Boden knieten oder hockten, mit den Händen am Kopf oder hinter dem Rücken."
Auch wenn es der Moderation wieder nicht gefallen wird. Uns Lesern fällt schon auf, daß ständig betont wird, es handelt sich nur um vorübergehende Festnahmen. Warum sollen wir diese Bilder, wie hier beschrieben, auch nicht sehen? Ich verwette mein Haus. Sollte es solche Szenen in Peking, Moskau oder Ankara geben, wir würden sie in Endlosschleife auf Seite 1 sehen. Das ist einfach keine Vermutung, sondern, ausgehend von den Erfahrungen mit der Berichterstattung der TS, eine Feststellung.
Und DAS, werte Redaktion, sollte allen MA zu denken geben!

Schüler und kleine Kinder

Mit dem Knüppel auf den Boden zu drücken wird sicher viele Franzosen dazu bringen auf weitere Proteste zu verzichten. Ganz sicher.

Zustimmung zu den Gelbwesten

wir sind gestern quer durch Frankreich gefahren. Autos mit gelben Westen dekoriert überall, Straßensperren, Sperren der Maut-stationen also freie Fahrt, gelbe Westen die Blitzer zudecken recht aufgeregte Menschen die sich an der Idee der Macht des Volken berauschen.
Da ist im ganzen Land was im Gange.
Ob Macron das wirklich ahnt?

Welche Polizisten

Die Regierung soll 90 000 Polizisten mobilisiert haben. Da fragt sich nur welche Polizisten das sein sollen.
Die Gewerkschaft der Polizei kündigte einen unbefristeten Streik ab Samstag an. Die Polizisten sind überarbeitet und schieben Berge von Überstunden vor sich her. Ihnen geht es auch nicht anders, als den Gelbwesten, die da protestieren. 75% der Bevölkerung Frankreichs stehen hinter den Gelbwesten. Die fehlenden 25% sind nicht alle Polizisten.

Die offizielle Erklärung der Polizeigewerkschaft:
„Die Forderungen der Gelbwesten-Bewegung gehen uns alle an. Es ist an der Zeit, sich legal zu organisieren und Solidarität mit ihnen zu zeigen, zum Wohle aller. Wir sind besorgt, weil wir Teil des Volkes sind. Unser Anliegen ist es, am Ende des Monats über die Runden zu kommen und nicht die Teppiche im Elysée für 300.000 Euro zu wechseln.“

Es würde mich nicht wunder wenn ein Großteil dieser Polizisten mit den gelben Westen marschieren werden. Es kommt langsam zu einer Revolution.

Über andere Länder würde man

Über andere Länder würde man schreiben der Despot der Diktator...
Macron nicht ?

Ein legitimes Ansehen der Gelbwesten.
Die Finanzelite und Digitalunternehmen werdem seit Jahren nicht zur Finanzierung herangezogen und das arbeitende Volk solls richten.

Vielleicht

sollte man die Schüler und Studenten und die anderen Protestierenden lieber ernst nehmen statt festnehmen!

man kann es kaum fassen

Linke Politiker verurteilten den Polizeieinsatz. Nichts könne diese Demütigung der Minderjährigen rechtfertigen, erklärte der Chef der Sozialisten, Olivier Faure.
.
nicht mal wenn die Autos anzünden ?

Mitte-Regierung befürchtet Eskalation der Gewalt ?

Würde die Staatsgewalt in Russland, Venzuela oder Kuba so gegen die eigene Bevölkerung vorgehen, die einmütige Verurteilung durch die EU-Oberdemokraten würde aus allen Medien schreien.
Nun ist es aber der Musterschüler Macron und seine Regierung der die Umsetzung der EU-Direktiven mit nackter Repression durchsetzen will und erst jetzt sickert bis in die TS das tatsächliche Ausmass dieses Volksaufstands und der damit verbundenen staatlichen Repression durch. Letzteres vor allem seid die TS die Berichterstattung auf Feuilletonniveau aufgegeben hat.
Leider erübrigt dies das Lesen zwischen den Zeilen und die Übersetzung orwellscher Begriffe nicht. Beispiele :
"Die Mitte-Regierung befürchtet am Wochenende eine neue Eskalation der Gewalt…".Wo bitte definiert der Autor die "Mitte"?

Chile und Orwell lassen grüssen

Die Politik der französischen Regierung ist knallharter Neoliberalismus wie ihn schon Pinochet in Chile praktiziert hat, sogar die Repression, mit dutzenden Schülern (Alter 14 - 17) in die Knie gezwungen, Hände überm Kopf und Gesicht zur Wand, erinnert an Chile 1973.
"…und will deshalb massiv Sicherheitskräfte aufbieten". Orwell in Reinformat. Für wessen "Sicherheit" sollen denn diese Kräfte sorgen ? Für die Sicherheit der Bürger ? Gemessen an der Bilanz der zT verstümmelten Protestierer am letzten Wochenende und diese Woche kann es sich wohl kaum um die Sicherheit der Bürger handeln : offiziel an die 450 zT schwer Verletzte, 1 Tote in Marseille durch einen Treffer einer Tränengasgranate am Kopf, durch Gummigeschosse ausgeschossenes Auge und schwere Schädelverletzungen, eine zerfetzte Hand durch eine Granate etc. Um im Kontext der "Sicherheit" zu bleiben würde ich diese Kräfte eher als "Unsicherheitskräfte" bezeichnen.

Krise in Frankreich:Sorge vor Protest-Wochen....

Im Netz und auf Twitter kursieren Fotos von Armeelastwagen und gepanzerten Fahrzeugen,die Richtung Paris unterwegs sein sollen.
Was für ein Armutszeugnis für einen Präsidenten,der erst 18 Monate im Amt ist.Selbst bürgerliche Politiker wie Bayrou und der Unternehmerverband Medef beginnen sich abzusetzen.
Und natürlich ist man in Berlin besorgt,ist Macron doch der wichtigste Verbündete in der EU(Pesco,Ziel europäische Armee,Aufrüstung).
Wenn der mal nicht ist,gibts hier lange Gesichter.

das passt zu den Deutschen

wie die Proteste in Frankreich hier kommentiert werden.
Ungehorsam ist kriminell, wenn nicht sogar ein Akt des Terrorismus. Das Recht liegt grundsätzlich auf Seiten der Exekutive. Jeder Rülpser eines Amtsträgers ist Gesetz. Gute Untertanen werden belohnt, indem man sie nicht verprügelt. Werden in Deutschland Menschen angezündet, sind sie selber schuld. Brennen dagegen Autos, ist das blanker Terror.
Macron wird sich sicher ärgern, nicht Präsident der Deutschen zu sein. Da bräuchte er nur kurz "Kusch!" zu rufen und es herrschte Ruhe.

Es ist zu einfach, das alles

Es ist zu einfach, das alles mit Randale abtun zu wollen. Der Frust entläd sich in Frankreich.
Streik der Eisenbahner, Streik der Justizmitarbeiter, Streik der Beschäftigten von Krankenhäusern und Seniorenheimen, Streik der Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes (geplanter Abbau von 120.000 Stellen), Streik der Studenten wegen Auswahlverfahren über die Zulassung, Kürzungen im sozialen Bereich und Steuergeschenke an Unternehmen, Rentenalter, Änderung Arbeitsrecht, und, und, und.
Jetzt streikt sogar noch die Polizeigewerschaft vigi und erklärt sich solidarisch mit den Gelbwesten!
.
Tja Herr Macron, sieht ganz nach einer neuen französischen Revolution aus.
Neoliberale Investment-Methoden kommen anscheinend nicht so gut an.
Den Gelbwesten alles Gute.
Und Servus, Herr Macron.
Wir merkeln weiter.

"linke Kräfte" ?

Als "linke Kräfte" welche den Polizeieinsatz verurteilen werden von den Wählern versenkte Zombies zitiert : der "Chef der Sozialisten" und "der frühere Präsidentschaftskandidat der Sozialisten".

Kein Wort über die massgebliche parlamentarische und ausserparlamentarische Opposition "La France Insoumise", kein Wort über die 42 Forderungen der Gelbwesten, welche weit über die Rücknahme der Erhöhung der Spritsteuer hinausgehen und in der Forderung nach einer neuen Republik münden. Letzteres ist übrigens die zentrale Forderung des Programms der Bewegung "La France Insoumise".

Die Berichterstattung der TS über die "französischen Ereignisse" hat das Feuilletonniveau verlassen, es besteht aber noch Nachholbedarf um auf die Höhe der Ereignisse zu kommen.

@SallyB

Sie haben Recht auch hier im Süden von Fr überall Gelbe Westen. Und nicht wie in Deutschland paar verblendete behaupten Reichsbürger und Neonazis - nein unter den Westen steckt das Volk. Der Bäcker, die Putzfraz, der Postbote. Jung und Alt. Durchhalten bis der Bankenzögling Geschichte ist. Vive la France

13:45 von Sternenkind

würde auch genügen, denen die Feuerzeuge aus der Hand zu nehmen, mit denen Autos angezündet wurden
sollten denn die Infos stimmen

Wir sollten uns anschließen

um eine Ende der neoliberalen und menschenverachtenden Politik einzuläuten. Gemeinsam mit aufrechten Europäern, Franzosen, Italienern, Spanier, Griechen, Österreicher usw. wäre es vielleicht zu schaffen.

WutBürger bieten keine Lösung! Nur Hass und Zerstörung!

Aber die Zeche werden alle zahlen. Europa ist krank und die kommenden Generationen werden sich fragen, woher der Selbstzerstörungswahn der Europäer nur kam. Vernunft geht im Gewalttaumel unter, armes Frankreich, armes Europa!

13:52 von Irgendwann ist ...

... lieber ernst nehmen ....
.
die werden so ernst genommen,
wie man Menschen mit Brandsätzen eben ernst nehmen muß
wobei ! .. .. ich würde die noch viel ernster nehmen

Zwei Ratschläge

1) an die Regierenden (egal ob Kapital oder gewählte Volksvertreter):
Fragt Euch warum diese Menschen so wütend sind!
Vielleicht liegt es daran, dass bei den meisten das Leben von der Hand in den Mund stattfindet und bei einigen wenigen das Geld mit vollen Händen oder Koffern nach Panama geschafft wird um von den Millionen möglichst nichts an den Staat und damit das Gemeinwohl abzugeben.

2) an alle Protestierenden (egal ob gelbe Weste, Maske, rechts oder links oder nichts):
Lasst den enormen Polizeieinsatz ins Leere laufen und bleit friedlich, keine Steine, keine Feuer, keine Randale. Denn der Staat will genau das, Euch kriminalisieren können und so in den Schmutz ziehen.

Krise in Frankreich: Sorge

Krise in Frankreich: Sorge vor Protest-Wochenende

Ist aber auch zielführend lösbar,,,, denn eine gemeinsame Europäische Armee könnte doch Deutsche in Frankreich... und Franzosen in Deutschland.... Na, hier wir haben ja noch die Ex Befreier über Teich und von der Insel...

13:54 von xantrius

Würde die Staatsgewalt in .....Kuba so gegen die eigene Bevölkerung vorgehen,
.
im Gegensatz zu Kuba wurde diese Regierung gewählt - und kann abgewählt werden

13:18 von nie wieder spd

„gewohnheitsmäßige Plünderer“

was gibt's da zu erklären
Leute eben, die Unruhen zum Anlass nehmen "einkaufen" zu gehen

Verständlich! Aber Gewalt?!?

Die ausufernde Gewalt verdeckt die eigentlichen Anliegen.
Dazu fällt mir sinngemäß ein Gedanke von Buddah ein:
Du wirst nicht für deine Wut bestraft, du wirst durch deine Wut bestraft.
Mal sehen, wie sich diese Wut in Frankreich weiter entwickelt.

Man kann einen Staat auch sehr gut überfordern ...

Wenn die Gegensätze so grundsätzlich werden, das ein Austarieren der diversen miteinander konkurrierenden Ansprüche nicht mehr funktioniert, entsteht eine echte Krise, nicht eine des einen oder anderen Sektors. Mag sein, das solch eine dann bittere Notlage (in Südamerika derzeit ein offenbar verbreitetes Phänomen) manchem verlockend erscheint, aber wer ein menschliches Herz hat, der wird vor Grausen nach Wegen suchen dergleichen Zustände zu verhindern.

Ich denke auch...

dass Macron nicht um einen Rücktritt herumkommen wird.
Er müsste schon ein Kunststück vorführen, um das zu beruhigen. Auch wenn das nicht alles nicht allein seine Schuld ist.

Nun kann man

nur hoffen das Polizisten auch Bürger sind, die sich solidarisch verhalten, auch wenn Sie vielleicht besser bezahlt werden, was ich jetzt natürlich nicht weis.
Das mit den Schülern ist schon etwas merkwürdig, kann mir jetzt nicht vorstellen das so etwas in Deutschland möglich wäre.
Frankreich wird ein interessanter Fall, der hochgelobte Herr M hat wohl einiges unterschätzt, vor allen Dingen wurde Er von außen überschätzt.

Ich glaube es einfach nicht

@ Sternenkind
Ich dachte erst das sei doch absurd. Aber Sie haben tatsächlich Recht. Laut Zeit-online hat Marcron tatsächlich einen Schüler öffentlich herabgewürdigt: Er solle sich doch einen Anzug kaufen wenn er den Präsidenten etwas frage. Jetzt kann ich auch besser nachvollziehen, warum die Gelbwesten in den Forderungen so weit gehen. Da muss ja in der Außendarstellung so einiges schief gelaufen sein.
Ich hoffe, Marcon hat noch etwas Geschichtswissen. Nicht das er am Ende noch fordert: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“ das wäre echt fatal.
(P.S.)Marie Antoinette soll das nie gesagt haben. Aber es ist ein Beispiel für die präsentierte Arroganz.

13:22, Orfee

>>Daß ausgerechnet jetzt es zu Demonstrationen kommt, hat nicht unbedingt mit Diesel oder Steuern zu tun (das würde ja zurück genommen) sondern mit dem Migrationspakt, der unterschrieben werden soll. Die Leute demonstrieren auch dagegen.
Das wird aber nicht erwähnt.<<

Das wird deswegen nicht erwähnt, weil es totaler Quatsch ist.

Einen bizarreren Versuch, die Gelbwesten rechtsextrem zu vereinnahmen, habe ich bisher noch nicht gelesen.

Aber wir sind ja auch erst am Anfang der Querfrontbemühungen.

Bananenrepublik

Orfee, Ihr Beitrag ist irreführend: es gibt in Frankreich ca. 30 Polizeigewerkschaften, die Vigi, von der Sie sprechen, ist nur eine sehr kleine davon.

Dass diese Minigewerkschaft allerdings offen plant, die Arbeit ihrer Amtskollegen bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols zu sabotieren, zeugt von bodenloser Verantwortungslosigkeit. Da lobe ich mir den Beamtenstatus der deutschen Polizisten, der solch ein Szenario unterbindet. Was ist in Frankreich eigentlich los? Reden wir über die Grande Nation oder eine Bananenrepublik??

Magron Präsident ohne Partei

Magron wurde von eine Art nationalen Front gewählt (nicht zu verwecheln mit Marine le Pen Front National )Marine le Pen hatte die meißten Stimmen ,alle anderen dieser nationalen Front dagegen die Mehrheit
( zusammen ) .Zu diesen Zeitpunkt hatte Magron noch keine eigen Partei .Das Ergebnis einer solchen Wahl ist ein Gemenge von gegensätzlichen Meinungen .Chaos !!!

13:27, Barbarossa 2

>>Krise in Frankreich
Eben im ARD Mittagsmagazin. Friedliche Demonstranten, darunter Rechtsradikale und Menschen mit linker Gesinnung. Letztere sind auch Chaoten, haben aber eine linke Gesinnung. Auch die Bürger, die das ARD-Team befragt hat waren unisono gegen die Proteste. Was will man mir eigentlich mitteilen?<<

Verwirrend, nicht wahr?

Aber solange Sie sich darüber Gedanken machen, was "man" Ihnen mitteilen will, werden Sie der Sache nicht auf den Grund gehen können.

Deswegen mein Rat an Sie:

Lesen Sie so viele Zeitungen, wie Sie können. Schöpfen Sie das Informationsangebot in unserem Land voll aus, wenn Sie sich wirklich ein Bild machen wollen! Werden Sie vom passiven Konsumenten, dem "man" etwas mitteilt, zum aktiven, der sich selbst informiert!

Das ist allerdings mit Anstrengung verbunden und setzt Medienkompetenz voraus. Die Zahl der Medien, die Ihnen etwas mitteilen wollen, was auch immer das ist, ist im Internetzeitalter unübersehbar. Da verliert man leicht den Überblick.

Merkwürdige + fragwürdige Überschrift von Seiten tagesschau.de

"Krise in Frankreich: Sorge vor Protest-Wochenende "

Wie kommt tagesschau.de zu dieser ÜberschriftJ? Ist tagesschau.de für ein "Weiter so" der bestehenden und auseinanderdriftenden Lebensverhältnisse. Auf welcher Seite steht tagesschau.de? Ich sehe die Vorgänge in Frankreich dagegen als Chance. Gegen die Macht- und Finanz-Elite, gegen die Wirtschafts-Lobbyisten, gegen die verkrustete Politik der permanenten Umverteilung und immer weitergehenden auseinanderdriftenden Vermögensschere. Möge von Frankreich etwas für ganz Europa oder auch darüber hinaus ausgehen!!! Und mögen zudem auch bald mal die Deutschen aufwachen aus ihrem Dornröschenschaf. Zumal aufgrund des nun aktuell aktivierten Bärenmarkts (Rezession). Dieser hat inzwischen ein Zweijahrestief erreicht (ca. 3000 Punkte seit Allzeithoch) mit noch genügend Potential nach Unten!!! Und wenn dies bei den Menschen ankommt, dann geht es erst richtig ab!!!

13:38, Bernd39

>>Auch wenn es der Moderation wieder nicht gefallen wird. Uns Lesern fällt schon auf, daß ständig betont wird, es handelt sich nur um vorübergehende Festnahmen. Warum sollen wir diese Bilder, wie hier beschrieben, auch nicht sehen?<<

Mir ist das bisher nicht aufgefallen, aber ich gehe sowieso davon aus, daß es sich um vorübergehende Festnahmen handelt, denn etwas anderes gibt die gesetzliche Lage nicht her. Frankreich ist ein demokratischer Rechtsstaat.

>>Ich verwette mein Haus. Sollte es solche Szenen in Peking, Moskau oder Ankara geben, wir würden sie in Endlosschleife auf Seite 1 sehen. Das ist einfach keine Vermutung, sondern, ausgehend von den Erfahrungen mit der Berichterstattung der TS, eine Feststellung.
Und DAS, werte Redaktion, sollte allen MA zu denken geben!<<

Sowohl Russland als auch China und die Türkei sind keine demokratischen Rechtsstaaten. Da geht die Staatsgewalt ganz anders vor. Ich weiß, daß Sie das nicht erkennen wollen, es ändert aber nichts an den Tatsachen.

Da zerbröselt doch so manches

Erklärungsmodell gleich mit. Meins auch.

Die Franzosen haben Macron, wir wohl bald Merz

Und beide kommen aus der Wirtschaft. Macron (Investmentbanker). Merz (Millionär und vorher mit hoher Funktion beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock). Und die Konzepte werden wohl auch entsprechend ins selbe Horn schallen (lebensabgehoben für die Elite und nicht für den Normalbürger). In den USA regiert Trump (Milliardär) und in der Ukraine Poroschenko (Milliardär). Der Kapitalismus scheint jetzt nach dem Untergang des Sozialismus unverblümt in Erscheinung zu treten und für eine zunehmende Spaltung der Gesellschaften zu wirken. Wie dies Endspiel ausgehen wird ist ungewiss. Ist und bleibt die Frage, auf welcher Seite die Medien sich positionieren. ...

Ob die militanten..

..Gelbwesten von gewissen Medien auch mal so gefeiert werden, wie seinerzeit die Putschisten vom Maidan???

Mich erschreckt dieses hier immernoch:

bild.de - Die Waffen der Maidankämpfer.

Einfach Mal googeln.

Schönes Wochenende allerseits!

13:49, Sally B

>>Zustimmung zu den Gelbwesten
wir sind gestern quer durch Frankreich gefahren. Autos mit gelben Westen dekoriert überall, Straßensperren, Sperren der Maut-stationen also freie Fahrt, gelbe Westen die Blitzer zudecken recht aufgeregte Menschen die sich an der Idee der Macht des Volken berauschen.<<

Also keine Maut mehr, und alle fahren so schnell wie sie wollen.

Freie Fahrt für freie Bürger?

Das hört sich für mich eher wie ein Karneval der härteren Art an.

Der Kater kommt dann irgendwann.

>>Da ist im ganzen Land was im Gange.
Ob Macron das wirklich ahnt?<<

Sie meinen, der weiß weniger als Sie und ich?

Direkte Aktion

Alle Formen „stellvertretender“ Politik scheitern gerade in Frankreich. Weder linke noch rechte Parteien, noch die Gewerkschaften schaffen es, das Volk einzubinden.
Die Gelbwesten interessiert in ihrem Kampf weder rechts noch links, sondern ihr unmittelbares Klasseninteresse als von der Bourgeoisie Verarschte. Diese direkten Aktionen sind die Kampfformen der Zukunft: Ablehnung jeder Stellvertretung durch wen auch immer, Selbstorganisation und unmittelbares Handeln. Daumen hoch!

13:51, zomil

>>Über andere Länder würde man schreiben der Despot der Diktator...
Macron nicht ?<<

Frankreich ist ein demokratischer Rechtsstaat. Die Macht des Präsidenten ist durch die Verfassung beschrieben und begrenzt. In diesem Rahmen muss Macron sich bewegen, denn er steht nicht über dem Gesetz.

Das ist der Unterschied zu einem Despoten oder einem Diktator.

13:54, xantrius

>>Nun ist es aber der Musterschüler Macron und seine Regierung der die Umsetzung der EU-Direktiven mit nackter Repression durchsetzen will und erst jetzt sickert bis in die TS das tatsächliche Ausmass dieses Volksaufstands und der damit verbundenen staatlichen Repression durch. <<

Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Wenn geplündert und gebrandschatzt wird, dann hat die Polizei selbstverständlich einzugreifen und Repressionsmaßnahmen durchzuführen.

Genau genommen müsste sie das auch, wenn Mautstationen und Blitzgeräte außer Funktion gesetzt werden, aber da scheint man, wenn ich dem Kommentar um 13:49 von SallyB Glauben schenken darf, momentan noch beide Augen zuzudrücken. Ein Dauerzustand kann das aber auch nicht sein, denn irgendwann bricht die Organisation des Landes komplett zusammen, und dann ist das Geschrei aber richtig groß, denn dann spürt's der Bürger eigenen Leibe.

"Ooooch, das haben wir aber jetzt auch nicht gewollt..."

Immer das Gleiche bzgl Gewalt bei den Protesten - mit System???

Wenn ich Zurückblicke auf Proteste. Bei aller Berechtigung immer wieder Ausschreitungen und Gewalt dabei. Und dann treten diese in der politischen Bewertung wie auch in der medialen Berichterstattung in den Vordergrund. Man könnte meinen dies hätte System, so dass letzlich nicht mehr über den Sinn der eigentlichen Proteste geredet und etwas verändert werden müsste. Nein, dass ist ganz gewiss keine Verschörungstheorie. Soll mir doch mal einer widerlegen, das dies rein zufällig systemstabiliserend wirkt und rein schicksalshaft den Machteliten, der herrschenden Politik und den Interessen der Hochfinanzen dient.

Proteste auf breiter Front

die im Modus des Durchregierens beschlossene "Ökosteuer" auf Kraftstoffe und Energie war nur der letzte Funke. Macron ist viel zu weit von den Nöten der Normalfranzosen weg- wenn er von oben herab Rentnerinnen erklärt, sie dürften Alles außer sich beschweren oder einen jungen Mann auffordert, sich zuerst mal einen vernünftigen Anzug zu kaufen, bevor er ihn anspricht. Der Mann ist so abgehoben und elitär und fühlt sich offenbar über der Bevölkerung schwebend. Dabei ist Frankreich keine Monarchie und er nicht der neue Sonnenkönig. Vive la République!! Vive la France! Ich hoffe, dass es nicht zu Gewaltausbrüchen kommt, denn auch die Polizisten haben nur die eine Gesundheit und haben sich diese Politik auch nicht alle ausgesucht

13:55, xantrius

>>Die Politik der französischen Regierung ist knallharter Neoliberalismus wie ihn schon Pinochet in Chile praktiziert hat, sogar die Repression, mit dutzenden Schülern (Alter 14 - 17) in die Knie gezwungen, Hände überm Kopf und Gesicht zur Wand, erinnert an Chile 1973.<<

Sie wollen hier jetzt wirklich Parallelen zur blutigen Pinochetdiktatur, mit -zigtausenden Toten und Folter an der Tagesordnung, ziehen?

Den Modebegriff "Neoliberalismus" gab es 1973 übrigens noch gar nicht. Da redete man noch von Kapitalismus. Das sollte man heute auch tun, denn der Begriff dient lediglich der Vernebelung. Eine Strategie der Rechten, sich linker Rhetorik zu bedienen und gleichzeitig zu verbergen, daß man den Kapitalismus als solchen eigentlich gar nicht kritisiert.

13:18 von nie wieder spd

mein freund, die von dir angesprochene gruppe wird das als verkaufsoffenenes wochenende interpretieren. und, da keine kassierer vorhanden sind, nehmen sie das ganze als sonderveranstaltung zum waren testen. war in hh auch so

Erst mal abwarten.

Auf die morgige Berichterstattug in unseren MSN Medien bin ich ja gespannt. Ich denke es wird ein super Lehrbeispiel für die Dopelzüngikeit unsrer Medien. Sehe schon die Schlagzeilen, " Machthaber lässt friedliche Demonstranten mit Gewalt niederknüppeln" ach ne sorry das war ja bei den anderen. Ich denke spätestens morgen sollte auch der letzte merken wie seriös manche Medien in ihrer Berichterstattung sind.

@xantrius Da muss ich ihnen

@xantrius
Da muss ich ihnen wiedersprechen, auch die Regierung in Kuba wurde gewählt. War zufällig bei der lezten Wahl in Kuba und konnte mir ein Bild verschaffen, ganz normele Wahlen mit über 100 Kandidaten. Also erst mal informieren und dann Quatschen.

13:56, frosthorn

>>das passt zu den Deutschen
wie die Proteste in Frankreich hier kommentiert werden.
Ungehorsam ist kriminell, wenn nicht sogar ein Akt des Terrorismus. Das Recht liegt grundsätzlich auf Seiten der Exekutive. Jeder Rülpser eines Amtsträgers ist Gesetz. Gute Untertanen werden belohnt, indem man sie nicht verprügelt. Werden in Deutschland Menschen angezündet, sind sie selber schuld. Brennen dagegen Autos, ist das blanker Terror.
Macron wird sich sicher ärgern, nicht Präsident der Deutschen zu sein. Da bräuchte er nur kurz "Kusch!" zu rufen und es herrschte Ruhe.<<

Vorsicht, es trägt Sie ein wenig aus der Kurve.

Ich möchte Ihnen keine Lust am Bürgerkrieg unterstellen, man könnte Ihre Zeilen aber so deuten.

Diejenigen, die hier bürgerkriegsähnliche Übergriffe in Frankreich gutheißen, sind übrigens oft dieselben,die in Threads zu verbrannten Menschen in deutschen Knästen schreiben, die seien selbst schuld.

Merken Sie nicht, was hier gerade passiert? Und mit "hier" meine ich Deutschland.

@fathaland slim

"Das wird deswegen nicht erwähnt, weil es totaler Quatsch ist.

Einen bizarreren Versuch, die Gelbwesten rechtsextrem zu vereinnahmen, habe ich bisher noch nicht gelesen."

ich habe geschrieben, daß die Gelbwesten auch gegen den UN-Migrationspakt demonstrieren, weil es zeitlich paßt. Der Pakt wird demnächst verabschiedet und die Demonstrationen haben kurz davor angefangen.

Seit wann ist denn gegen den UN-Migrationspakt sein = Rechtsextremismus?
Das müssen Sie mal bitte schön erklären. Dazu auch lieber all die Länder aufzählen, die diesen Pakt ablehnen und auch erklären warum all diese Länder rechtsextrem sind.

Frau Noll von der SPD meinte auch im Bundestag, daß die AFD antisemitisch sei, weil sie den Pakt ablehnt. Israel (das Land mit den Juden) lehnt den Pakt auch ab :-).

Es gibt aber viele Länder mit Rechtsextremismus :-).

Das kommt davon,

wenn man ständig Politik gegen das einfache Volk macht. Irgendwann macht sich der Ärger Luft.
Macron soll zurück treten.

13:59, NeutraleWelt

>>Neoliberale Investment-Methoden kommen anscheinend nicht so gut an.<<

Was habe ich mir unter neoliberalen Investment-Methoden vorzustellen?

Am 07. Dezember 2018 um 13:05 von karlheinzfaltermeier

Macron Chef der Sozialisten? Selten so gelacht, so was kann nur jemand rausbringen der findet dass alles was links von Le Pen und AfD Sozialismus und Kommunismus ist :)

Was mich immer wieder fasziniert

sind die Bilder von * werfenden * Gelbwesten, die offenbar brennende Gegenstände auf die Polizei werfen.
Es ist schon klar, dass die nur die Tränengaspatronen der Polizei zurückwerfen um überhaupt noch atmen zu können ?
So kann man mit ein paar Bildern Stimmung machen.
Für mich geht die Gewalt von der Polizei aus, von ein paar brennende Luxusschlitten abgesehen.

Wo wird das enden?

Vielleicht wird Macron wirklich durch die ausufernde Gewalt, die sich inzwischen völlig von den ursprünglichen Protesten gelöst hat und nur noch ihrem Selbstzweck dient, zum Rücktritt gezwungen. Und dann?
Vielleicht reagiert "der Staat" aber auch mit aller Härte auf die Krawalle. Bei den Jugendlichen hat man ja schon damit begonnen, um ihnen die Lust am weiteren Krieg spielen zu nehmen.
Die ursprünglichen Forderungen sind doch längst in den Hintergrund gerückt, die Idee der "Gelbwesten" durch Krawallmacher aller politischen Richtungen korrumpiert, die sich im Schutz einer Volksbewegung einmal richtig austoben wollen.
Und wenn man dann abstruse Forderungen wie "Wir wollen überhaupt keine Steuern mehr zahlen!" hört, ahnt man, dass diese "Proteste" kaum noch durch Verhandlungen, durch eine politische Lösung beendet werden können.
Eher sieht es nach einem Ende in Gewalt und Chaos aus - mit unabsehbaren Folgen!
"Armes Frankreich!" - und vllt. sogar "Armes Europa!"

Tja der Rothschild Bänker und

Tja der Rothschild Bänker und President der Super Reichen - Emmanuel Macron steht schon bald vor einem Misstrauensvotum, wie es aus Parlamentskreisen heisst.
Mit seinen Steuererhöhungsplänen hat er das Fass zum überlaufen gebracht kaum jemand geht noch davon aus das er den Flaschengeist wieder in die Flasche bekommt.
Und schon sieht der Brexit, Grexit oder Italexit relativ aus denn vielleicht bezaubert ja Frankreich die EU mit einem Exit.

Ach, noch was

kommt Montag wird es einen Präsidenten Macron nicht mehr geben. Es wird zurücktreten müssen.

Folgen : Auch ein Frexit ist denkbar und unsere werden noch heil froh sein, wenn es nicht auch noch zum Drexit kommt.

Demokratie und soziale Proteste gehören zusammen

Colin Crouch prägte den Begriff Postdemokratie. Parteien lösen sich im Wahlkampf von einer inhaltlichen Debatte und entwickeln sich zu PR-Agenturen die Kampagnen inszenieren. Wichtige Entscheidungen wie die Agenda 2010 oder die Eurorettung wurden in Hinterzimmern entschieden und nich durch Wahlen. Umfangreiche „Marktanalysen“ durch Umfragen dienen zur Manipulation der Wähler. Emotional verfängliche Themen und Personen werden inszeniert. Paul Manaford, der Erfinder des „modernen Wahlkampfs“ spricht von einem Schokoriegel als Metapher. Die Themen schaden dem Wähler eher und werden aber als attraktiver empfunden. Auf diese Art des Wahlkampfs setzte Macron.

Formal existiert die Demokratie zwar weiter. De facto ist sie aber ausgehöhlt. In diesen Zeiten sind soziale Proteste die tragende Säule der Demokratie. Darum sollten die aktiven Demokraten und engagierten Bürger nicht differmiert werden sondern als Renaissance der Demokratie Wahrgenommen werden.

13:55, xantrius

>>Gemessen an der Bilanz der zT verstümmelten Protestierer am letzten Wochenende und diese Woche kann es sich wohl kaum um die Sicherheit der Bürger handeln : offiziel an die 450 zT schwer Verletzte, 1 Tote in Marseille durch einen Treffer einer Tränengasgranate am Kopf, durch Gummigeschosse ausgeschossenes Auge und schwere Schädelverletzungen, eine zerfetzte Hand durch eine Granate etc. Um im Kontext der "Sicherheit" zu bleiben würde ich diese Kräfte eher als "Unsicherheitskräfte" bezeichnen.<<

Wenn die Sache weiter eskaliert, wird es irgendwann Tote geben.

Das ist bei solcherart Konfrontationen unausweichlich.

Was sollte die Polizei denn Ihrer Ansicht nach tun?

Plünderer und Brandstifter gewähren lassen, um des lieben Friedens willen?

In solchen Situationen verlieren alle Seiten ihre Unschuld. Das liegt in der Natur der Sache. Ich möchte behaupten, daß es sowohl bei den Polizisten als auch den Gelbwesten eine kleine Minderheit gibt, die Lust auf Bürgerkrieg hat.

Unheilvoll.

Nur eine Frage der Zeit

Dann ist es auch in Deutschland, weil hier die Menschen noch viel mehr ausgebeutet und mit einem Hungerlohn abgespeist werden.
Zum dank kommen noch Millionen hinzu die eine kostenlose Rundumversorgung wollen.
Ich frage mich, wie lange das noch gut geht.
Es brodelt gewaltig im Kessel und das Ventil wird blockiert.
Aber wehe, wenn das wegfliegt.

Vorgehen der Polizei

(12:56 Mifra:)
"Mich haben die Videos von Autos die von Schülern umgeworfen und dann angezündet wurden auch sehr betroffen gemacht."

Kann man gut verstehen. Die andere Seite muß aber auch gesehen werden. Die britischen Kollegen zeigen die verstörenden Aufnahmen von festgenommenen Schülern. Gucken Sie es sich bitte an. (Vergleiche für das Dargestellte heranzuziehen, würde diesen Kommentar mit Sicherheit gefährden.)
www.bbc.com/news/world-europe-46481397

@12:56 von Sternenkind: Der Messias holt den Knüpoel raus

"Sollen den Protest der Gelbwesten Stoppen. Der Messias holt den Knüpoel raus ei wer hätte das gedacht bei dem smarten Bänker."

Genau lasst die Poizisten in den Kasernen und die Gelbwesten das Land in Schutt und Asche legen.

Was soll's wenn das Auto des Nachbarn oder die kleine Bäckerei nebenan in Flammen aufgeht. Für das höhere Ziel müssen Opfer gebracht werden.

Alle Randalierer zusammen treiben - Personalien ermitteln - und dann zahlen lassen, bis der letze Schaden beglichen ist.

Ach ja und wie beim G20 in Hamburg für eine geworfene Flasche 3 Jahre Gefängnis.

Ein großer Querschnitt der Bevölkerung in Frankreich

fühlt sich verarscht, wenn sie am Ende des Monats auf ihre Gehaltsabrechnung schauen und sehen, wieviel Steuern und Sozialabgaben der Staat einfordert.
Diese gefühlte Ungerechtigkeit und der Wunsch nach nicht mehr weiter so, treibt die Menschen offenbar auch für französische Verhältnisse extreme Art auf die Straße.

@Sternenkind

Gestern mutmaßten Sie, der "Messias" werde gen Himmel fahren, heute holt der "smarte Bänker den Knüppel" raus.
Ihre Mitteilungen sind wirklich kein Beitrag zu einer vernünftigen Diskussion.
Hier in Frankreich sagt man: Tournez le disque!

Friedliche Proteste werden leider nicht ernst genommen

Hätten Hitler, Gaddafi oder Saddam Hussein ihre Macht wegen friedlicher Demonstrationen abgegeben? Wäre die Herrschenden in Frankreich ohne Sturm auf die Bastion und ohne Gewalt von ihren Privilegien und ihrer Macht zurücktreten?

Revolutionen sind auf friedliche Herrschenden angewiesen um Gewalt zu vermeiden. Wenn Macron den Weg für notwendige Neuwahlen nicht frei machen will und lieber 90 000 Sicherheitskräfte auffährt, setzt er die breite Protesbewgung unter Zugzwang. Wenn Macron auf friedlich Proteste nicht reagiert provoziert er eine Eskalation bei kleinen Teilen der überwiegend friedlichen Demokratieaktivisten. Weil Macron und die Bourgeoisie die legitimen Interessen der Gesamtbevölkerung nicht ernst nimmt, wenn sie nur über friedliche Proteste artikuliert werden, ist die Radikalisierung in wenigen Einzelfällen vorprogrammiert.

@15:23 von Wiederstand

„“Ich denke spätestens morgen sollte auch der letzte merken wie seriös manche Medien in ihrer Berichterstattung sind.“““

Genauso „seriös“ wie manche Kommentatoren hier im Forum.
Man muss sich doch nur mal die „seriösen“ Nicknamen hier anschauen.

Protest geht zu weit

Gegen friedliche Proteste hat niemand was einzuwenden. Wenn jedoch Gewalt angewendet wird hört es auf. Sowohl die Protestler in Paris als auch die Schüler haben eine Gewaltorgie sich geleistet die niemals tolleriert werden darf! Es gibt Grenzen und Polizisten mit Brandsätzen, Steinen, Feuerwerkskörper und Molotow Cocktails anzugreifen und den Arc de Triomphe zu beschädigen ist nicht zu akzeptieren. Dazu kommt dann noch die Drohung der Protestler die Regierung zu stürzen. Wer einen demokratisch gewählten Präsidenten und eine demokratisch gewählte Regierung stürzen will, der hat in unserem demokratischen Europa nichts verloren! Weder in Frankreich, noch in Deutschland, noch sonst wo! Was da versucht wird ist eine Anarchie und die darf man niemals zulassen!

@ Irgendwann ist... 14:05

2) Die Protestierenden hatten mehr als genug Chancen friedlich zu sein, keine Feuer zu zünden, keine Steine zu werfen, keine Randale zu machen, keine Brandsätze zu werfen, nicht mit der illegalen Stürzung der Regierung zu drohen. Man hat alles in den Wind geschlagen und setzt auf die totale Gewalt. Der Staat hat das Recht die Ordnung herzustellen gegen diese Staatsfeinde und dabei jedes Mittel zu suchen. Wer so agiert wie es die Gelbwesten in Paris taten und wie es die Schüler taten, der muss mit den Konsequenzen leben!

Protest in Frankreich

Hier zeigt sich deutlich der Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich.
Der Protest der Franzosen ist berechtigt und kommt nicht von ungefähr.
Die kriminellen Elemente, die Gewalt in diesen Protest streuen, sind das Übel, das niemand verhindern kann.
In Deutschland wäre ein großer Protest gegenüber dem Staat durchaus angebracht.
Die Rentenlüge ist real und die Aussagen in der Politik basieren auf Ignoranz und Machtarroganz.
Die Mietenexplosion ist real.
Die Steuerungerechtigkeit ist real.
Der Wertverfall ist real.
Alles Gründe für einen großen Protest bis hin zum zivilen Ungehorsam.
Doch der Deutsche wabert in Lethargie, Fatalismus, Feigheit und Obrigkeitshörigkeit.
Darum hat man hier ein leichtes Spiel durch die Politik.
Ich bin stolz auf die Franzosen, denn hier spricht das Volk.
Politiker sollen Volksvertreter sein.
Sie beginnen jedoch ihr Vertrauen täglich zu verspielen, da sie weiterhin die Lefzen der Hochfinanz lecken.

re von fathaland slim 15:30

Merken Sie was "hier" passiert".
Ihnen(Sozialist) sollte doch zu denken geben,daß in Deutschland Medien und gehobene Schichten heftig gegen die Proteste im Nachbarland wettern.Warum wohl ?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

So etwas passiert, wenn man

So etwas passiert, wenn man gegen das eigene Volk regiert....
Von den Franzosen lernen, heisst siegen lernen!

@15:30 von fathaland slim

13:56, frosthorn

"Ich möchte Ihnen keine Lust am Bürgerkrieg unterstellen, man könnte Ihre Zeilen aber so deuten."

Der geschätzte User "frosthorn" ist aus gutem Grund sauer, dass wir Deutsche so unfassbar obrigkeitshörig und feige sind und uns wirklich alles gefallen lassen.

Wenn ich den Eindruck gewinne, dass ich mit Worten nichts mehr erreiche und trotzdem nicht randalieren will, dann übertreibe ich auch gerne - eben mit Worten. Aber man soll natürlich nicht von sich auf andere schließen.

Es ist erschreckend,.......

über welches historische Grundwissen auch aktueller Art manche Foristen nicht verfügen, aber die Hauptung aufstellen, daß "alles" wieder ruhig wird, wenn Macron zurücktritt und das mit "Vive-la-France" garnieren. Wie ich schon öfters schrieb, suchte die allgemeine Unzufriedenheit, auch mit sich selbst, einen Sündenbock und fand ihn in Macron, wie man es einmal bei Louis XVI war. Interessant ist, daß offenbar auch die "Demonstrierenden" nicht die üblichen Schuldigen bezeichnen können! Spielt anscheinend keine Rolle, Hauptsache man kann darauf verweisen, daß Macron mal für Rothschild als Banker gearbeitet hat! Man sollte mal die "Gelbwesten" oder die Schüler fragen, wer denn die "Finanzelite" etc. ist und wie sie sich eine Lösung vorstellen? Aber vielleicht wissen sie garnicht, daß es ein Parlament gibt und Macron garkein Alleinherrscher, König oder Diktator ist? Auch die Vorgänger von Macron haben vermutlich die Hintergründe erkannt und sind gescheitert!

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