Kommentare

Ist das jetzt ein Aufruf an

Ist das jetzt ein Aufruf an alle Frauen, nach zwei bis drei Kindern ihre Gebärmutter zu spenden? Merkwürdig.

um welchen Preis?

Die Mutter ist ein Leben lang krank und muss Immunsuppressiva nehmen, weil die Gebärmutter sonst abgestoßen wird. Außerdem war die Organspenderin nicht tot. Tote haben keine spendefähigen Organe mehr. Sie war allerhöchstens "hirntot", das ist auch heutzutage eher eine Prognose, denn eine Diagnose.

.....

"Forscher suchten deswegen nach Möglichkeiten, auch bei verstorbenen Frauen den Uterus zu entnehmen und ihn Frauen einzupflanzen, die sonst keine Kinder bekommen können."

Da wird einem Angst und Bange, wenn man sieht wie Menschen der Natur "ins Handwerk pfuschen"....

Ich persönlich glaube, dass es genug Kinder gibt, die per Adoption eine Familie suchen und ich glaube auch, dass es wirklich lebenswichtigere Organe zu Spenden und zu transplantieren gibt.

Natürlich werden das die Betroffenen Frauen mit Kinderwunsch und Familien anders sehen... Für mich persönlich ist das zumindest keine Erfolgsmeldung der Forscher und Mediziner...

Es wäre doppelte Pflicht

Es wäre doppelte Pflicht gewsen, die Spendefähigkeit zu vernachlässigen!

Für das Kind!

Dem wurde die Mutter genommen!

Das ist Extremismus der Medizin!

Und Spahn will damit alle terrorisieren.

Das ist nicht mehr menschlich.

Das ist keine Humanmedizin mehr.

Und klar, die Gebärmutter ist

Und klar, die Gebärmutter ist ja auch ein lebenswichtiges Organ.

@Störschall

"Und Spahn will damit alle terrorisieren."

Vielen Dank! Bisher wusste ich nicht das Herr Spahn für Transplantationen in Brasilien zuständig ist! Da habe ich doch wieder was gelernt....

re weltmensch

"Außerdem war die Organspenderin nicht tot. Tote haben keine spendefähigen Organe mehr. Sie war allerhöchstens "hirntot", das ist auch heutzutage eher eine Prognose, denn eine Diagnose."

Und garantiert gibt es irgendwo eine Webseite, wo über die wundersame Auferstehung eines Hirntoten geschrieben wird.

10:54 von Mifra So wie Spahn

10:54 von Mifra

So wie Spahn sich das vorstellt, wäre das definitiv als
Extrismus der Medizin zu bezeichnen.

@ um welchen Preis?

Haben Sie nicht gelesen, dass der Mutter nach der Geburt per Kaiserschnitt auch die Gebärmutter wieder entfernt wurde????

10:26 von Weltmensch

Immunsuppressiva nehmen
.
das ist in dem Fall unnötig
da die Gebärmutter nach der Geburt wieder entfernt wurde

@Störschall

"Es wäre doppelte Pflicht gewsen, die Spendefähigkeit zu vernachlässigen!
Für das Kind!
Dem wurde die Mutter genommen!"

Ich interpretiere wohl den Artikel falsch aber:
"Mutter und Kind konnten das Krankenhaus drei Tage später verlassen und sind gut ein Jahr später wohlauf."

Irgendwie erkenne ich nicht wo dem Kind die Mutter genommen wurde. Die Eier der austragenden Mutter wurden befruchtet und eingefroren. Als die Mutter dann die Gebärmutter der Spenderin bekam, wurden dort die Eier eingepflanzt. So habe ich das zumindest verstanden...

... ich halte es für einen

... ich halte es für einen Irrweg, dermaßen in die Natur des Lebens einzugreifen, wie es in den reicheren Ländern getan wird, während in den armen Ländern Menschen wegen Unterernährung oder kleinster Infekte sterben. Es gibt 11 Milliarden Menschen auf der Welt und das Leben ist kostbar und sollte so weit wie möglich erhalten werden, aber wieso müssen Tote wie Autowracks ausgeschlachtet werden? Kümmert euch lieber um die Lebenden.

Kind aus Geberärmutter von toter Spenderin geboren

Im Grunde genommen ist diese tote Frau gar nicht Tod, sie lebt weiter mit diesem neu geboren Kind. Alle Beteiligten sollen zufrieden sein..

re oijoijoi

". ich halte es für einen Irrweg, dermaßen in die Natur des Lebens einzugreifen, wie es in den reicheren Ländern getan wird, während in den armen Ländern Menschen wegen Unterernährung oder kleinster Infekte sterben."

Die Transplantation fand in Brasilien statt - reichere Länder??

10:36 von StöRschall

«Es wäre doppelte Pflicht gewsen, die Spendefähigkeit zu vernachlässigen!
Für das Kind! Dem wurde die Mutter genommen!»

Dem Kind wurde die Mutter nicht genommen.
Beide leben ca. ein Jahr nach der Geburt des Kindes.
"Wohlauf" - sagt der Artikel.

Ob die Transplantation einer Gebärmutter "gemacht werden sollte".
Das ist eine ganz andere Frage …

«Und Spahn will damit alle terrorisieren.»

"Das Ganze" geschah in Brasilien.
Was hat Herr Spahn damit zu schaffen?

@Störschall

"So wie Spahn sich das vorstellt, wäre das definitiv als
Extrismus der Medizin zu bezeichnen."

Irgendwie sehe ich noch immer nicht den Zusammenhang zur brasilianischen Gebärmutter....

Einfach nur schlimm

Wer will das später einmal dem Kind erklären, die Ärzte gehören ins Gefängnis.

11:17 von oijoijoi

«Es gibt 11 Milliarden Menschen auf der Welt und das Leben ist kostbar und sollte so weit wie möglich erhalten werden, aber wieso müssen Tote wie Autowracks ausgeschlachtet werden? Kümmert euch lieber um die Lebenden.»

Es gibt gegenwärtig ≈ 7,5 Mrd. Menschen auf der Erde.

Tote werden nicht "ausgeschlachtet wie Autowracks".
Dazu gibt es diverse "Horrorfilme", in denen das so ist.
Aber ganz sicher in der Realität nicht "der Normalfall".

Die, denen Organe entnommen werden, haben zu Lebzeiten einer Entnahme zugestimmt bzw. ihr nicht widersprochen (je nach Rechtslage).

Toten Organe zu entnehmen, heißt auch, sich um noch Lebende zu kümmern, die dringend ein Transplantations-Organ benötigen, um weiter leben zu können.

"Das mit der Gebärmutter" ist ganz sicher "ein Grenzfall", da es sich ja nicht um ein lebenswichtiges Organ handelt, bei dessen Dysfunktion die Brasilianerin gestorben wäre.

Na ja, ich persönlich akzeptiere, dass es eine

Mehrklassen Medizin gibt.
Dies hat durchaus Vorteile, denn die Forschung geht dann zu Lasten der Reichen und die Armen profitieren indirekt davon, wenn es irgendwann mal bezahlbar wird.
Aids ist ein schönes Beispiel dafür, wie am Ende auch die Armen davon profitieren, zumindest wenn deren Länder im Notfall den Patentschutz ignorieren, wenn die Pharmaindustrie zu gierig ist.
Es ist schön, dass auch die Reichen sterblich sind und viel Geld ausgeben, damit sich der Tod nach hinten verschiebt.

11 Milliarden Menschen?

Es sind dann wohl eher gute 7,5 Milliarden, aber egal...
@Störschall
1. Warum wäre es doppelte(?) Pflicht gewesen, die Spendefähigkeit zu vernachlässigen?
2. Warum für das Kind?
3. Wem wurde hier die Mutter genommen?
4. Warum um Himmels Willen sollte Spahn uns damit "terrorisieren" usw....
Und NEIN @Superschlau, dass ist kein Aufruf an alle Frauen nach 2 oder 3 Kindern ihre Gebärmutter zu spenden... so blind kann man doch nicht wirklich sein, oder liegt's doch mal wieder eher am Verständnis? Superschlau ist anders...

Was soll so etwas?

Gibt es denn nicht schon genug Menschen auf diesem Planeten?

Ich würde mich freuen über eine Meldung, die besagt, dass die Bevölkerungsexplosion, gestoppt wurde - da werde ich wohl vergeblich warten müssen.

MifraQStörschall

Haben Sie den Kommentar nicht verstanden??

@aludorf

Wenns kein Aufruf zur Spende sein soll, was soll es dann sein? Ein Kind wurde mittels künstlicher Befruchtung gezeugt und ausgetragen. Ein mehr als alltäglicher Vorgang. Bis auf die fremde Gebärmutter. Hier sind also zwei banalitäten zu lesen. Künstliche Befruchtung und Organspende. Nichts davon ist zu verurteilen.

re der antichrist

"Wer will das später einmal dem Kind erklären"

Was soll man dem Kind erklären? Dass es von seiner Mutter ausgetragen und geboren wurde?

Man kann das Ganze ja für fragwürdig halten - aber doch nicht mit solchen "Argumenten".

sensationeller Aufwand

Ich kann lediglich eine Transplantation erkennen, bei der das Spenderorgan seinen natürlichen Zweck erfüllt. Als "sensationell" würde ich hier lediglich den Aufwand bezeichnen, der für den Kinderwunsch der Organempfängerin betrieben wurde.

Insbesondere hoffe ich, dass die Mutter ihre seltene Krankheit nicht weitervererbt hat!

Erschreckende Organspende-Gegnerschaft

Ich bin Organspender. Mir darf man nach meinem (Hirn-)Tod entnehmen, was man will und brauchen kann. Hoffentlich leben dadurch mehrere Menschen mit besserer Lebensqualität (z.B. Niere) oder überleben überhaupt. Wenn auch noch jemand ein nicht-lebensnotwendiges Organ 'abstaubt', ist mir auch das recht - die Vorstellung, daß es jemand nach meinem Tod mit einem Geschenk von mir gut geht, finde ich großartig!

[Wie der einzelne zu Gebärmutterspenden steht, ist ein anderer Punkt. Ich hätte ethisch kein Problem damit; auch nicht damit, es später dem Kind zu erzählen. Aber da gibt's viele verschiedene Meinungen, vgl. Thema Samenspende.]

Spahns Idee finde ich übrigens überfällig! Es gibt kein Recht darauf, nicht über das Organspenden nachzudenken, da davon das Leben und die Lebensqualität anderer Menschen abhängt!! Jeder darf verweigern, aber es ist nicht zu viel verlangt, das aktiv zu tun. Es geht nicht um einzelne Ärzte oder Kliniken, sondern buchstäblich um Leben und Tod von Mitmenschen!

@Sisyphos3 - Immunsuppressiva

11:11 von Sisyphos3:
"Immunsuppressiva nehmen
.
das ist in dem Fall unnötig
da die Gebärmutter nach der Geburt wieder entfernt wurde"

Während der Schwangerschaft werden diese Medikamente aber nötig gewesen sein. Bei den vielen Risiken hätte ich mich wahrscheinlich für eine Adoption entschieden. (Oder einen Hund.)

Hoffnung für Frauen mit Kinderwunsch

... bei anderen Gelegenheiten hören und lesen wir: Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger.
Es ist ja nicht so, als ob es nicht genug Kinder gäbe... Da stellt sich mir wirklich die Frage, ob es in der Medizin nichts wichtigeres gibt....

@Sascha L - Zufriedenheit von Dauer?

11:27 von Sascha L:
"Im Grunde genommen ist diese tote Frau gar nicht Tod, sie lebt weiter mit diesem neu geboren Kind. Alle Beteiligten sollen zufrieden sein.."

Die Spenderin hatte drei eigene Kinder und wird wahrscheinlich nicht nur ihre Gebärmutter zur Verfügung haben. Ihr "Weiterleben" ist also mehr als gesichert.

Ich bezweifle aber, dass die momentan völlig nachvollziehbare Zufriedenheit der Beteiligten auch noch anhält, wenn dem Kind oder späteren Enkeln ebenfalls irgendwelche Organe fehlen.

Schade..........

Das die Kommentare oft so unsachlich sind.
Dem Kind wurde garnicht die Mutter genommen?????
Die Frau hatte nur keine Gebärmutter, Eierstöcke sehr wohl!!! Also ist es ihr Kind, was ist daran so schlimm????? Viele brauchen eine Niere, Lunge usw. Das ist doch ok. Wenn man Tod ist, braucht man seine Organe nicht mehr, und keiner will nur durch Geräte am Leben bleiben.
Die Richtung von Hr. Spahn ist absolut richtig, auch wenn viele hier rumunken.

@Der Antichrist - Für Organtransplantation ins Gefängnis?!

11:48 von Der Antichrist:
"Wer will das später einmal dem Kind erklären [...]"
> Das ist denkbar einfach: "Du bist auf der Welt, weil deine Mama ein Spenderorgan implantiert bekam."

"[...] die Ärzte gehören ins Gefängnis."
> Würden Sie diese Forderung auch stellen, wenn die Schwangerschaft durch ein anderes Spenderorgan (z.B. Herz) ermöglicht worden wäre?

Herzlichen Glückwunsch

Die Eltern sind sicherlich sehr glücklich - ich kann jedoch nur meinen Kopf schütteln. Es gibt so viele Kinder, die adoptiert werden möchten und ein glückliches zuhause suchen. Muss man denn wirklich auf Teufel komm raus jeglichen Kinderwunsch nach leiblichen Kindern erfüllen?

Lebende Gebärmutterspenderinnen??

Entschuldigung, das finde ich einfach nur krank.
Ein gesundes Organ zu verkaufen, vielleicht um damit noch Geld zu verdienen???
Wo gehen wir hin mit dieser Welt...

@ Weltmensch

"um welchen Preis? Die Mutter ist ein Leben lang krank und muss Immunsuppressiva nehmen" Am 05. Dezember 2018 um 10:26 von Weltmensch

Nein. Das Kind wurde per Kaiserschnitt rausgeholt und hinterher wieder die Gebärmutter. Damit ist das Spenderorgan auch weg.

Beklagt wird allerdings, dass man lieber Lebendspenden hätte, weil bei Hirntoten erst die lebenswichtigen Organe entnommen werden und dann die Gebärmutter. Da ist es aber schon zu spät, weil sie bereits im schlechten Zustand ist. Deshalb hat es bislang nur mit Gebärmuttern geklappt, die Frauen als Lebendspenden abgegeben haben.
(Offensichtlich ist es in einem Spenderkörper nicht so egal, in welcher Reihenfolge die Organe entnommen werden, weil der Sauerstoffmangel seine Spuren hinterlässt.)

Das ist das erste Kind aus einer "nicht-Lebendspende"-Gebärmutter.
Deswegen ist das nun so ein Novum.

Wo ich Bedenken habe:

Die Mutter müsste Medikamente nehmen, um das Immunsystem zu unterdrücken. Die hat auch das Kind per Nabelschnur bekommen.
Müsste es steril entbunden werden? Kann man jetzt schon sagen, es ist alles gut verlaufen?
Wäre da eine Leihmutter nicht doch die bessere Wahl des Kindes wegen?

@ Superschlau

Lesen Sie den Artikel. Da steht deutlich drin, daß die "Banalität" weltweit zum ersten Mal stattfand.

Wie Sie von dem Bericht über eine erstmalig gelungene medizinische 'Leistung' gedanklich zu einem Spendenaufruf gelangen, darf ein Geheimnis Ihres Gehirns bleiben... ;o)

Was bei Autos bestens funktioniert geht jetzt auch beim Menschen

Ja zum Leben. Ja zur Wiederverwertung. Ja zur Technik, Chemie, Pharmakologie und Medizin.

@Superschlau

Wieder einmal werden Sie Ihrem hochtrabenden Pseudonym nicht gerecht.
Es handelt sich hier nicht um eine "Banalität". Sondern um eine Medizinische Neuheit. Ebenso wurde mal über einen Fall berichtet, bei dem erstmals ein Gesicht transplantiert wurde. Ist das dann für Sie auch Herr Spahns Aufruf, lebend sein Gesicht zu spenden? Rücken Sie bitte Ihren Alu-Hut zurecht.
Organspende ist kein Mittel "Geld zu verdienen". Es ist für viele Menschen die letzte Hoffnung oder die Erlösung von einem qualvollen Leiden. Leider müssen viele dieser Menschen sterben, da es zu wenige Spender gibt. Für mehr Spender zu werben ist eine Frage der Humanität, nicht der Gier.

11:48 von Der Antichrist

«Einfach nur schlimm
Wer will das später einmal dem Kind erklären, die Ärzte gehören ins Gefängnis.»

Welchen Schaden sollte denn das Kind nehmen, wenn man ihm "zu gegebener Zeit" erklärt, unter welchen Voraussetzungen und Umständen es gezeugt und geboren wurde?

Da der beschriebene Eingriff in Brasilien wohl rechtlich zulässig ist, gehören die Ärzte selbstverständich nicht ins Gefängnis …

13:33 von Tada

Wäre da eine Leihmutter nicht doch die bessere Wahl des Kindes wegen?
.
oder einfach akzeptieren, dass es mit dem Kinderwunsch nicht klappt

Tot oder hirntot?

Ich finde es auch gefährlich, dass immer von Toten geredet wird. Es wird verschleiert. Und weil die Nachfrage hoch ist und auch wieder viel Geld im Spiel ist, werden zwangsläufig vermehrt Menschen für hirntot erklärt, die ggf noch gute Chancen hatten, wieder aufzuwachen. Herr Spahn will ja auch besser an unsere Organe ran. Also Obacht!

12:46 von Jörg C

«die überschrift sugeriert das das baby von einer toten frau geboren wurde.hat was von bildzeitung/afd/dpolg aber nichts mit ernshaften journalismus zu tun.war wohl ein viedeoroboter im einsatz.»

Die Überschrift suggeriert nichts dergleichen.
Da war wohl doch kein Robo-Schreiber beteiligt …

Mit durchschnittlicher Kenntnis der deutschen Grammatik noch einmal lesen.
Das reicht aus, um zu erkennen, was gemeint ist:

«Baby aus Gebärmutter von toter Spenderin geboren»

Karwendel

Sie sind leider ein unverbesserlicher Klug....und verfehlen dadurch das Wesentliche

re nicht superschlau

"Wenns kein Aufruf zur Spende sein soll, was soll es dann sein?"

Eine Tatsachenmeldung über eine medizinische Leistung.

@Nachfragerin 12:53

Ich erlebe Ihren Kommentar als gefährlich nahe an einer Weltanschauung, in welcher sich nur Menschen fortpflanzen dürfen, die einer (von wem auch immer) festgelegten Norm entsprechen. Ich hoffe das diese Zeiten in D nie wieder kehren. Eine solche Realität sollte sich niemand wünschen

re sparzwang

"Karwendel

Sie sind leider ein unverbesserlicher Klug....und verfehlen dadurch das Wesentliche"

In die Hitliste für sachliche, themenorientierte Kommentare werden Sie es heute wieder nicht schaffen.

Adoption ist oft keine Alternative

Adoption ist oft keine Alternative, außer Adoptionen aus dem Ausland (eigene ethische Diskussion: wie freiwillig gibt wer seine Kinder ab... sollen die in ein "reiches" Ausland mit idR anderer Kultur & evtl. Hautfarbe... usw.).

- In Dtld gibt es mehr adoptionswillige Eltern als Adoptionskinder.

- Adoptionskinder sind oft älter. Eltern wünschen sich oft Kinder ab Kleinkindalter.

- Adoptionskinder haben eine eigene, oft nicht einfache Biographie - da ist oft eine gefestigte Familienstruktur der adoptionswilligen Eltern nicht nur wünschenswert, sondern quasi "notwendig". Selbst Kinder bekommen darf bekanntlich jeder, ob geeignet oder nicht.

- In Deutschland werden Adoptionen oft nur bis zu einer Altersgrenze erlaubt/vermittelt. Außerdem gibt es bestimmte Anforderungen an die Eltern (z.B. keine Alleinerziehenden usw.).

Eltern für Adoptiv- oder Pflegekinder sind wichtig, aber oft ist's keine Alternative, vielmehr: Eigene Kinder ja oder nein. Was man diskutieren kann...

Prinzipiell o.k.

Also ich finde das sehr spannend und auch völlig in Ordnung so etwas prinzipiell zu machen. Es geht hier um einen ziemlich seltenen Fall, eine junge Frau ohne Gebärmutter und mit Kinderwunsch, die bereit ist ein großes Risiko aufzunehmen um auf "natürlichem Wege" ein Kind zu bekommen. Für eine breite Anwendung sehe ich keinen Bedarf. Ob hier Ressourcen sinnvoll verwendet wurden kann man vielleicht diskutieren.

Was mich aber beunruhigt sind so einige unqualifizierte Kommentare zu Organspende. Vielleicht mal etwas Aufklärung: Wenn ein Mensch keinerlei Reaktionen und Reflexe mehr zeigt, man mit bildgebenden Verfahren die Durchblutung im Gehirn nicht mehr nachweisen kann und der Mensch nicht mehr selbst atmet, dann ist er tot (Hirntod). Nur seine (spendbaren) Organe sind noch nicht alle abgestorben. Das nennt man dann übrigens nicht "mausetot", sondern biologischen Tod. Da beginnt die Verwesung. Wenn ein Mensch verwest ist, dann kann er auch keine Organe mehr spende...

@von Weltmensch

Richtig lesen! Die Gebärmutter wurde wieder entfernt.

Was ist an einer solchen

Was ist an einer solchen Sache denn die Sensation? Doch nur, daß man einer Toten ein Organ entnommen hat. Der Rest ist keine Sensation. Das gibt's schon "ewig". Also empören Sie sich mal alle nicht zu sehr. Da ist absolut nichts moralisch verwerfliches dabei. Und an alle, die Spans Vorschlag so ungeheuerlich finden, sterben sie bitte nicht beim Skiurlaub in Österreich. Dort werden sie auch "gefleddert", wie sie das so schön nennen, wenn sie Ausländer sind und NICHT WIDERSPROCHEN haben. Wussten sie das?

11:48 von schabernack

Besonders Ihnen widerspreche ich da nur ungern, aber zu

"Tote werden nicht "ausgeschlachtet wie Autowracks".

kann ich nur sagen: Zumindest wenn die Einwilligung zur Organspende keine Einschränkungen enthält, ist der Vergleich nicht ganz falsch.
Leider muss ich noch anmerken, dass auch Einschränkungen in den Spenderausweisen manchmal "leider zu spät" gelesen werden.

Möchte hier noch einmal Tote mit Hirntote ersetzen - nur der Genauigkeit halber.

2018 um 11:11 von Sisyphos3

//10:26 von Weltmensch
Immunsuppressiva nehmen
.
das ist in dem Fall unnötig
da die Gebärmutter nach der Geburt wieder entfernt wurde//

Richtig, NACH der Geburt.

Nun wird man wohl abwarten müssen, welche Schäden die Medikamente während der Schwangerschaft verursacht haben. Fast jede Medikamenteneinnahme ist während der Schwangerschaft kritisch zu sehen.

Toll!

Ich finde es super! Als Organspenderin würde ich mich freuen, nach meinem Tod einem Paar bei der Erfüllung des Kinderwunsches zu helfen. Und ja, ich wäre tot. Denn der Hirntod bewirkt, dass ich aufhöre zu atmen und auch dass das Herz nicht mehr schlägt. Ohne medizinische Unterstützung wäre ich binnen Minuten mausetot. Von daher: Bitte, nutzt meine Organe, ich brauche sie nicht mehr.
Wenn die Entnahme meiner Gebärmutter jetzt nicht gewisse Risiken bürge, würde ich selbst jetzt selbige spenden. Denn ich brauche sie nicht mehr.
Dem Kind muss man gar nichts erklären. Wozu? Es lebt bei seinen biologischen Eltern.
Und ansonsten stimme ich nehciezreeL voll und ganz zu. Adoption von Kindern ist nicht so einfach, besonders wenn man ältere Kinder aufnimmt, sollte man dem schon gewachsen sein. Ich kenne viele Menschen, die Pflegekinder aufgenommen haben. Einige mussten diese schweren Herzens später wieder, zumindest zeitweise, abgeben, weil sie dem Verhalten der Kinder nicht gewachsen waren.

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