Ihre Meinung zu: Krawalle in Frankreich: "Wir sind im freien Fall"

3. Dezember 2018 - 13:57 Uhr

Die "Gelbwesten" fordern den Rücktritt der gesamten Regierung. Die sucht das Gespräch mit der Opposition, bleibt aber bei ihrem Reformkurs - wie lange kann sie das noch durchhalten? Von Barbara Kostolnik.

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Kommentare

Gelbwesten sind nichts anderes als die Pigidas

Dieser rechtsnationalen Wut/reichsbürger Hype
muß endgültig in Europa gestoppt werden.

Wir sind im freien Fall

war nicht bisher in den R2G Medien immer Trump und die USA als nächstes Bürgerkiergsland angesehen worden?

Wie bezeichnet den diese Presse jetzt die zustände? Auch wir hatten ja schon in Hamburg brennende Straßen ?

Militärgewalt gegen eigene Bevölkerung

Soweit ist es in Frankreich schon gekommen. Man denkt über Militärgewalt gegen die eigene Bevölkerung.

Die französiche Demokratie und ihre Tugenden sowie Errungenschaften sind schon längst in diesem Land verloren gegangen.

Es kann nicht sein, daß die eigene Regierung eine Armee von Franzosen bzw. die eigene Armee gegen die eigene Bevölkerung oder das eigene Volk einsetzt.
Das hat mit einer Zivilisation nur noch wenig gemeinsam.

Danke ihr mutigen Bürger.

Die Abzocke des kleinen Mannes zu Gunsten der oberen 3% muss ein Ende finden und dies nicht nur in Frankreich, sondern auch bei uns.
Politik für das Volk.

Wie schön.

Bei unseren französischen Nachbarn funktioniert das politische System noch.

Da wird Umverteilung nach oben nicht elitenhörig hingenommen.

es wird schlimmer

der trend ist in dieser richtung, orwel.
einheitsmenschen, einheitskleidung, kein lachen mehr im gesicht keine freiheit.
der mesnchheit ist nicht mehr zu helfen da die eigene regierungen in europa überall ihr volk ausnehmen ohne scham und ohne schlechtes gewissen. immer mehr steuern, immer mehr höhere preise, immer mehr verbote und immer mehr agressivität da die in der ecke geschobenen menschen keine gehör oder ausweg mehr finden.
die lobby und industie wird diese macht niehmals mehr hergeben. den rest kennen wird war schon mal da, ist schon da und wird wieder eintreten. macht ja nichts. wir sind sowieso alle nazis die sich auflehen.
ok dann bin ich eben nazi oder linkextremiste

Krawalle in Frankreich

Es gibt eine Alternative zu Gewalt und Zerstörung von Privatbesitz(meist).
Friedliche Manifestationen zu Hunderttausenden, geschlossene Arbeitsniederlegungen usw.
Die wahren Kriminellen schließen sich zusammen, in und aus ganz Europa, hauptsächlich um ihre Gewalt und Wut austoben zu können, egal woraus diese Wut resultiert.
Da helfen nur drastische, bis zu lebenslangen Haftstrafen, Beschlagnahme von sämtlichen Privatbesitz egal aus welchem Land, um die angerichteten Schäden gutzumachen.
Nicht gewaltbereite Bürgern sollten sich tunlichst von diesen Tätern in Paris distanzieren, dann bleibt eine überschaubare Minderheit übrig!

Bald schon

Kommt der Ausnahmezustand - dann hat er die Revolution. Ja das haben sie ihm in der Bank nicht erklärt.

Die "Gelbwesten" fordern den Rücktritt der gesamten Regierung.

für was gibt es eine Polizei

in einer demokratischen Gesellschaft werden derlei Dinge an der Wahlurne geregelt
wer fordert gar vorgeht wie die "Gelbwesten" gehört vor Gericht gestellt

Macron.

Europapolitisch sind die Konzepte von Macron ja nicht schlecht (werden aber natürlich von der deutschen Regierung abgelehnt).

Innenpolitisch ist es eine mittlere Frechheit zu sagen, ich höre zu, werde aber auf keinen Fall etwas ändern.

der

auch von den deutschen Medien mit Vorschusslorbeeren überhäufte und zum europäischen Messias hochgejazzte Monsieur Macron ist grade dabei, sich komplett selbst zu entzaubern und sein wahres Gesicht zu zeigen. Seine "Visionen" gehen auch vollständig an den Bedürfnissen und Ängsten der normalen, sprich nicht elitären, Bevölkerung vorbei. Die Franzosen haben vollkommen recht, ihn loswerden zu wollen.

Wenn Macro jetzt nicht politisch klug handelt,

könnte das Land mit sehr gravierenden Problemen konfrontiert werden.
Verliert er den Rückhalt in breiten Schichten der Bevölkerung - und ich meine nicht die Eliten und saturierten Bürger - kommt er von der "politischen Rutschbahn" nicht mehr runter.

Ich persönlich glaube, dass der französische Citoyen politisch ganz anders "tickt" als der deutsche Michel.

Wie wurde er von unseren

Wie wurde er von unseren Politikern und den Medien in den Himmel gehoben. Schon nach seiner Wahl war mir aber klar, das seine Reformen ala Schröder bei den Franzosen gar nicht gut ankommen werden. Und wer ist jetzt der große Gewinner? Natürlich Marie Le Pen und ihre Partei.
Da wackelt die EU aber ganz gehörig, die gerade er doch reformieren wollte.

na ja. ???

Wünsche den gemässigten Gelbwesten viel Glück bei den Verhandlungen, für manche deutschen Politiker sollte es eine Lehre für die Zukunft sein. Bei aller Klima, Geld und sonstiger Politik, für die Franzosen ist der nächste 1. eben das wichtigste Datum.
Für die meisten der "Arbeitenden Bevölkerung" bei uns eben auch.

@Iojik

"Da helfen nur drastische, bis zu lebenslangen Haftstrafen, Beschlagnahme von sämtlichen Privatbesitz egal aus welchem Land, um die angerichteten Schäden gutzumachen."

Es waren 75 000 Menschen in Paris unterwegs und nur 200 davon konnten gefangen werden.
Es wiederholt sich immer wieder.
Welche Polizei oder Armee soll diese Menschen denn einfangen?
Durch immer wieder auftretende Gewalt und Sachschäden werden die Friedlichen auch bald die Nase voll haben.

Man kann nicht zu Arbeit fahren, ständig Sachschäden, Krawalle, jedesmal wird halb Paris lahm gelegt.

Welcher Mensch hat Lust auf so etwas selbst wenn man friedlich dort lebt und nichts mit Allem zu tun haben wollte?

Macron kann das nicht mehr so einfach ignorieren und eine Armee aufstellen, die die Demonstranten abschießen oder einfangen könnte. Frankreich ist lahm gelegt. Da funktioniert nichts mehr. Wettbewebsfähige Wirtschaft oder Wirtschaftsaufschwung kann man dort vergessen.

14:06 von Orfee

Soweit ist es in Frankreich schon gekommen.
Man denkt über Militärgewalt gegen die eigene Bevölkerung ...
Das hat mit einer Zivilisation nur noch wenig gemeinsam
.
aber Geschäfte plündern, Autos und Häuser anzünden
das ist Zivilisation ?

Randalierer haben keine Stimme

Das sind radikale Zerstörer, Hooligans, Autonome von rechts und links. So wie sie blindwütig zerstören sind es Kriminelle - wie beim G20-Gipfel in HH. Solchen Leuten darf der Staat nicht nachgeben! Solche Leute haben kein Recht, Macrons Rücktritt zu fordern. Klug von Macron, sich gesprächsbereit zu zeigen, um damit Zeit zu gewinnen. Die Lage wird sich abkühlen, die jetzt schon nicht einheitlichen Demonstranten werden sich zerreiben - und aus ist der Ofen.

@ Karl Klammer

Ja überall lauert der böse Nazi...schrecklich.

@Karl Klammer

Die Gilets Jaunes mit Pegida zu vergleichen zeugt mit Verlaub von unglaublicher Unkenntnis der französischen Verhältnisse. Wahr ist vielmehr: Macron, der politische Quereinsteiger, hat mit seiner Bewegung "En marche" Begeisterung ausgelöst und Anhänger gefunden. Auf einen Parteiapparat, den er ja gar nicht hatte, hat er verzichtet und sich der sozialen Medien bedient. Die Gilets Jaunes tun nichts anderes: Sie verzichten bei ihrem Protest auf Gewerkschaften und Parteien, weil diese die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Deshalb ist es für die Politiker auch so schwer, mit den Gilets ins Gespräch zu kommen. Die Bewegung ist heterogen; die Menschen kommen aus allen Regionen und allen Schichten, das macht sie auch zur Beute von Extremisten - die Lage ist verworren, das zumindest hat auch Macron erkannt.

Gelb Westen Revolution

Die französische Revolution dient der mutigen Bevölkerung als Vorlage. Auch Damals wollte die kleine Gruppe der Adligen ihre Privilegien nicht freiwillig abgeben. Das Volk musste nachhelfen.

Das korrupte Esteblishment um Macron, der Finanzadel und die großen Medienkonzerne wollen ihre Privilegien und ihre Macht nicht abgeben. Sie wollen sich weiter auf dem Rücken der Bevölkerungsmehrheit bereichern.

Die Bevölkerung setzt sich für Demokratie ein und beharrt auf den Idealen der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die demokratische Grundhaltung der französischen Bevölkerung ist vorbildlich.

@ 14:00 von Karl Klammer

"Gelbwesten sind nichts anderes als die Pigidas
Dieser rechtsnationalen Wut/reichsbürger Hype muß endgültig in Europa gestoppt werden."
.
Lesen/schauen Sie auch Nachrichten?
Was haben Gelbwesten jetzt schon wieder mit Rechts, Reichsbürgern und Le Pen zu tun?
Sehr billig........
.
Frankreich hat eine lange Tradition an Demonstrationen, wenn etwas gegen den Bürgerwillen läuft. Und die Franzosen verleihen ihren Unmut schon mal Nachdruck. Sei es durch Traktoren auf Autobahnen, Milchverklappung in Flüssen, Streiks, Besetzung von Universitäten oder ähnlichem.
Die Franzosen haben genug von unserem Europa-Sonnyboy-Everybodys Darling Investmentbanker Macron.
Bei uns wird weitergemerkelt.

Nanu, da ist ja dieser Macron

Nanu, da ist ja dieser Macron bei seinem Volk in etwas Ungande gefallen, dabei haben doch die Franzosen so gejubelt nachdem sie ihren Bänker gewählt hatten. Die Flitterwochen sind wohl vorbei. Irgentwie hat er da was mit dem Merkel gemeinsam.

Na dann mal los

@15:05 von brutus
„“na ja. ???
Bei aller Klima, Geld und sonstiger Politik, für die Franzosen ist der nächste 1. eben das wichtigste Datum.
Für die meisten der "Arbeitenden Bevölkerung" bei uns eben auch.“““

Ja und ??
Viel weiter können „die meisten“ wahrscheinlich auch nicht mehr denken.
Traurig, aber wahr.
Soll etwa SO die Zukunft für „die meisten“ aussehen ?
Na dann, gute Nacht.

Nicht die "Krawalle"

sollten im Vordergrund der Berichterstattung stehen, nicht die Sorge um Präsident Macron, sondern das Anliegen des Teils der Bevölkerung, das sich vom Wohlstand abgekoppelt sieht. Vielleicht ist man in Frankreich radikaler als bei uns – das Problem ist dasselbe. Wird es also einen "europäischen Frühling" geben? Nur wenn man hierzulande die Proteste nicht den rechten Populisten überlässt, sondern selbst auf die Straße geht.

@ 14:13 von rossundreiter

"Innenpolitisch ist es eine mittlere Frechheit zu sagen, ich höre zu, werde aber auf keinen Fall etwas ändern."
.
Da mal ein Zitat: "Ich habe alles richtig gemacht und werde genau so weitermachen"
Erraten Sie von wem das ist? Nicht Macron.....

Leider

"Unsere Sicherheit ist nicht gewährleistet, weder von der Regierung noch von den Ordnungskräften", sagt Cauchy. "Wir haben Drohungen erhalten und als freier Bürger kann ich nur sagen: Wir sind im freien Fall, am Rande des Chaos." Es sei Zeit, dass die Regierung handele. "Ich habe allerdings die Sorge, dass nur Mini-Maßnahmen herauskommen, weil die Regierung ja gesagt hat, dass sie ihren Kurs beibehalten will. Das könnte den Aufstand noch weiter befeuern", meint er
passt alles auch auf Deutschland !!

@Orfee

Zivilisation ist Wasserspülung, das, was Sie meinen, nennt man gewöhnlich: Kultur. Ein Ausnahmezustand, wie er nach den islamistischen Attentaten lange galt, ermöglicht es der Regierung, Bürgerrechte wie das der Versammlungsfreiheit zB einzuschränken, auch mit Hilfe des Militärs. Das ist verfassungsgemäß, wenngleich bedauerlich, aber die Demokratie ist deswegen noch nicht grundsätzlich in Gefahr. Auch die Errungenschaften der Großen Revolution sind in diesem Frankreich, in dem ich gerne lebe, nicht verloren gegangen. Sie sind vielleicht ein wenig in Vergessenheit geraten - die Gilets Jaunes sind gerade dabei, an sie zu erinnern.

Die Franzosen wollen eben keine Verhältnisse..

Die Franzosen wollen eben keine Verhältnisse wie es sie in Deutschland mit der Agenda 2010 gibt (inkl. Niedriglöhne).

Agenda = Armut per Gesetz

Die Geschichte zeigt ...

... die Franzosen haben, was Generalstreiks, Aufstand, Revolution angeht eine wesentlich kürzere Zündschnur, als der deutsche Michel.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei uns auch gewaltig unter dem Deckel brodelt (s. Chemnitz).

Das Schlechteste, was Herr Macron jetzt machen kann, ist zu staatlicher Gegengewalt, wie Ausnahmezustand, Ausgangssperre o.ä. zu greifen.
Man reizt einen verwundeten Tiger einfach nicht.
Am Ende wird es so oder so seinen politischen Kopf kosten, es ist nur die Frage, ob er als der Staatspräsident in die Geschichte eingehen will, der von revolutionären Demokraten in einer Demokratie abgesetzt wird.
Das wäre ein Novum und würde, wie seinerzeit die französische Revolution ein Zeichen in alle Welt schicken, das demokratische Regierungen, die gegen den Volkswillen regieren, keine Überlebenschancen mehr haben ...

Ob daraus aber direktere und volksnähere Demokratie entstehen würde, darf getrost bezweifelt werden.

An die Gelbwesten: distanziert euch von den Gewalttätern!!

An euch Gelbwesten:

Bedroht - von radikalen "Gelbwesten"

Die Forderung nach dem Rücktritt der Regierung hallt seit letztem Samstag besonders laut, nicht nur durch die Straßen von Paris. Allerdings sind nicht alle "Gelbwesten" so radikal in ihren Ansichten. Benjamin Cauchy, Sprecher der sogenannten "Freien Gelbwesten" hat am Wochenende ein Gesprächsangebot an die Regierung mitunterzeichnet. Nun wird er bedroht - von anderen "Gelbwesten".

schmeißt diese aggressiven Typen bei euch raus! Macht mit denen nicht gemeinsame Sache sondern distanzier euch von denen und zeigt die bei der Polizei wegen Bedrohung an!! Diese aggressiven Typen unter euch sind keine, die den Dialog wollen sondern die nur Gewalt wollen.

Mit wem will man denn verhandeln ??

Die Gelbwesten sind nunmal keine Organisation, die gleiche Ziele oder Vorstellungen hat. Es sind sehr viele einzelne, die aus den unterschiedlichsten Gründen und Heftigkeit protestieren.

Und unter deren Deckmantel jetzt dann auch die gewaltbereiten Chaoten sich austoben. Es ist unglaublich, was nicht alles im Namen dieses Symbols schon gemacht wird.

Morgen nehme ich mir auch so eine gelbe Weste und mache eine Radarfalle auf meinem Arbeitsweg nieder. Nicht, weil da ein teures Foto drin sein könnte, sondern weil ich zu einer Protestbewegung gehöre. Außerdem bin ich eh gefrustet. Bestimmt finde ich genügend Leute, die mich unterstützen und verteidigen....

Und zu dem hier: Holzweg ihr Gelbwesten!

Und zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/paris-gelbwesten-101.html

Viele "Gelbwesten" interessiert das nicht: "Man muss mit der Flickschusterei aufhören", sagt Christophe Chalencon, einer ihrer vielen Sprecher. "Wir stehen kurz vor der Explosion. Das einzige, was wir fordern sollten, ist der Rücktritt der Regierung."

Holzweg ihr Gelbwesten!! So funktioniert dass nicht!! Hört auf mit dieser Aggression und sucht das Gespräch!! Aber auch Macron muss sich substantiell bewegen.

1. zum Beispiel gerade dass mit diesen Steuern:

"Viele Franzosen sehen in ihm den arroganten Vertreter einer abgehobenen Elite, den Präsidenten der Reichen. Für die senkte er als erstes die
Steuern, während er die kleinen Leute, die in der Provinz nur zu oft auf ihr Auto angewiesen sind, mit einer Erhöhung der Spritsteuern vor den
Kopf stieß."

dass ist schon der erste Punkt, den Macron nämlich falsch macht. Denn: warum sollen bitte die normalen Buerger die ganze Steurelast alleine tragen

Es gibt so einiges worueber geredet werden muss

Von daher gibt es hier einiges, worueber geredet werden muss:

1. zum Beispiel gerade dass mit diesen Steuern:

Viele Franzosen sehen in ihm den arroganten Vertreter einer abgehobenen Elite, den Präsidenten der Reichen. Für die senkte er als erstes die
Steuern, während er die kleinen Leute, die in der Provinz nur zu oft auf ihr Auto angewiesen sind, mit einer Erhöhung der Spritsteuern vor den
Kopf stieß.

dass ist schon der erste Punkt, den Macron nämlich falsch macht. Denn: warum sollen bitte die normalen Buerger die ganze Steurelast alleine tragen und die Konzerne ueberhaupt keine Steuern mehr zahlen?? Das kann es nicht sein. Denn gerade diese Konzerne sind es, die ihre ganzen Gelder am Fiskus vorbei in die Steueroasen verlagern und den Fiskus - nicht nur in Frankreich sondern auch in England, in Deutschland und anderswo - jedes Jahr um Milliarden prellen. Darueber hatte schon oft genug das Handelsblatt berichtet!

Unsere Nachbarn

machen es genau richtig.
Sie jammern nicht in ihren Wohnzimmern wie wir und lassen sich bei TS in Kommentaren aus.
Kommentare bringen rein gar nichts.
Und wer denkt, dass die Krawalle ein rein 'Rechtes Problem' ist, der irrt sich ganz gewaltig.

Wie lange wäre Schröder oder Merkel in einem Land wie Frankreich in ihrer Position geblieben?

Die wären beide schneller weggewesen, wie sie geguckt hätten.
Schade, dass die Deutschen sich unterdrücken lassen und keinen Mumm haben, sich für ihre eigenen Rechte einzusetzen.

Aber ich kann ja mal einen Vorschlag machen.
Ich spendiere jedem eine Kerze, dann bilden wir eine Lichterkette für arme deutsche Kinder, für arme Rentner und natürlich für Migranten, die abgeschoben werden sollen, weil sie unsere Frauen belästigen.

Was ist nur aus den erwachsenen Deutschen geworden?

Eine Schande, um das mal milde auszudrücken.

Also, liebe Franzosen, holt euren Präsidenten von seinem Stuhl und alles wird gut.

Aber es gibt noch deutlich mehr worueber geredet werden muss

Aber es gibt noch deutlich mehr worueber geredet werden muss:

2. zum Beispiel was diese hohen Benzinpreise angeht:

Die Gelbwestenproteste hatten sich an der geplanten Erhöhung der Spritsteuern entzündet.

Denn wir haben ja gelernt, dass die Ölpreise die ganzen letzten Monate im freien Fall sind und diese billigen Ölpreise sich nicht in den Benzinpreisen widerspiegeln. Dass heißt: die Benzinpreise muessen runter statt rauf!!

3. dass der Staat sich immer mehr aus der Verantwortung stiehlt:

Anreize für Investoren und einen schlankeren Staat

Die Regierungen machen fast nur noch Politik fuer die Wirtschaft aber nicht fuer die Buerger. Das ist ganz schlecht. Hier wird ueberhaupt kein Ausgleich gemacht. So aber funktioniert das nicht. So bringen die Regierungen ihre Buerger gegen sich auf. Da braucht sich doch keiner zu wundern!!

Ladycat 14:08

"Die Abzocke des kleinen Mannes zu Gunsten der oberen 3% muss ein Ende finden und dies nicht nur in Frankreich, sondern auch bei uns.
Politik für das Volk."

Igitt, was für eine Allgemeinplattitüde...

@14:00 Karl Klammer

"Gelbwesten sind nichts anders als die Pigidas"
Mal abgesehen von der Orthographie, 75% der Franzosen sympathisieren mit den Gelbwesten. Die alle als Wut- bzw. Reichsbürger zu bezeichnen ist zutiefst rassistisch. Sie machen sich gerade ziemlich lächerlich.

Dann mache ich mal weiter mit diesen Punkten

Dann mache ich mal weiter mit diesen Punkten:

Denn wenn die Regierungen nur noch die Wirtschaft vertreten aber nicht mehr die Buerger und die Buerger denen so völlig egal sind, dann brauchen sich die Parteien auch nicht wundern, wenn die Wähler sich abwenden und es dann bei den Wahlen kracht.

4. das mit diesem Referendum ueber Macrons Steuerpolitik:

Ihr Chef Laurent Wauquiez will ein Referendum über Macrons Steuerpolitik.

Auch darueber muss geredet werden. Sowas könnte ich mir durchaus vorstellen und auch ueber andere Politik-Themen und Politik-Felder. Sowas könnte ich mir darueber hinaus auch auf EU-Ebene und auch bei uns hier in Deutschland vorstellen.

5. dies Themen wegen schrittweiser Erhöhung von Löhnen, Renten, usw:

Die gilets jaunes mit ihren Forderungen nach mehr Kaufkraft, höheren Löhnen und Renten können sich durchaus auf viele Sympathien stützen.

Denn hier geht es darum, wie groß die Erhöhungsschritte bei der Erhöhung sein können...

Meine Solidarität mit allen

Gelbwesten, die für eine Rückkehr zum normalen Staat und eine Zukunft in sozialer ordnung eintreten. Möge der Protest zu uns rüberschwappen, um auch den Deutschen die Augen zu öffnen, wie stark privatisiert die Einnahmen und verstaatlicht die Ausgaben....

Europäischer Frühling

Ich hoffe die Demos gehen solange weiter bis die Regierung zurücktritt. Danach muss man das Land endlich reformieren. Erstens raus aus dem Euro. Zweitens, ähnlich wie GB, einen "Frexit".

Danach sollte man die Grenzen für Waren dicht machen bzw. hohe Zölle erheben. Das haben die Franzosen schon vor 300 Jahren unter Ludwig dem IV. so gemacht. Nannte sich "Merkantilismus". Die Wirtschaft blühte,die Kassen wurden aufgefüllt und man gab Geld aus (Schloss Versailles).

Auch Trump geht momentan diesen Weg. Die weltweit führenden Ökonomen kommen aus den USA. Können die sich täuschen? Wohl kaum.

Bei der sog. Globalisierung gibt es nur wenige Gewinner. Nämlich Länder mit einer aggressiven Exportpolitik. Der Rest macht Schulden.

Ein weiterer Punkt sind diese Bankenrettungen:

Denn daraus ergibt sich eben auch die Frage - und die betrifft alle EU-Buerger und EU-Buergerinnen:

5.1 Bankenrettungen:

wie kann es sein, dass diese Pleitebanken ständig nach dem Buerger und Steuerzahler bruellen duerfen, wenn die sich verzockt haben?? Warum muessen diese Banken nicht selbst fuer ihren Mist haften den sie treiben??? Warum muessen immer die Buerger und Steuerzahler dafuer haften?? Das ist eben gerade auch was, was gewaltig falsch läuft. Und da sind die Buerger und Buergerinnen in der EU verständlicherweise stinksauer auf die Regierungen und auf die Banken. Das sollte doch echt niemanden verwundern.

Und genau deswegen muss jetzt 2019 endlich die Zinswende kommen, damit das Geld wieder an die Buerger zurueckfließt und auch Draghi braucht sich nicht wundern, wenn die Buerger sich gegen diesen Raub an ihrem Geld wehren und sich dann das geraubte Geld mit Hilfe von Aktiendepots ueber die Börsen zurueckholen.

@14:06 von Orfee

"Militärgewalt gegen eigene Bevölkerung"

Ja, und wie immer wird das von unseren Qualitätsmedien heruntergespielt. Kämen diese Bilder aus anderen (nicht EU-Ländern), sehe die Sache schon anders aus. Da würde es dann heißen "Polizei knüppelt friedliche Demonstranten nieder". Kennen wir schon alles.

@ 15:32 von Demokratieschue...

"An euch Gelbwesten:...[]...Schmeißt diese aggressiven Typen bei euch raus! Macht mit denen nicht gemeinsame Sache sondern distanzier euch von denen und zeigt die bei der Polizei wegen Bedrohung an!!"
.
Versuchen die ja gerade, aber Macron will nicht rausgeschmissen werden......
Ein paar Minister waren da einsichtiger.
Zeigen Sie mal Frau M. aus D. an!

Bald ist Hannuka, Lichterfest...

Die drei M&Ms in Europa sind offensichtlich schon Geschichte. Am 5. Dezember berichtet Sonderermittler John Huber über seine Ergebnisse bezüglich der Clinton Foundation, und Netanjahus Verhaftung wegen Korruption ist wohl auch nur noch eine Frage der Zeit. Das Eis wird ziemlich dünn...

Gewalt ist nie eine Lösung

Es wurde viel von (Basis-) Demokratieverständnis geredet - die (gelb-bewesteten) Franzosen wollen ihren Marcon loswerden und "nutzen" dazu ihr Demonstrationsrecht... Wer mit Krawallen demonstriert hat für mich kein Recht aus Gehör.
Demokratieverständnis ist, dass man den vor kurzem Gewählten natürlich wieder abwählen kann. Solange Marcon aber die Verfassung nicht bricht, hat niemand ein Recht auf derartige Krawalle.
Ob Marcon mit seiner eher neoliberalen Politik richtig oder falsch liegt, ist letztendlich irrelevant. Natürlich kann man protestieren und gar (General-)Streiks können sie machen, aber zerstörerisch durch die Straßen ziehen - das ist verfassungswidrig und kriminell.

Wenn schon revolutionär gedacht werden kann, dann sollte der Franzose darüber nachdenken, ob die Präsidentialdemokratie mit der ihr angedachten Machtfülle die richtige Staatsform ist - es fehlt natürlich an Kontrolle über die Regierung zwischen den Wahlen. Aber das ist ja nicht erst seit Marcon so.

Krawalle in Frankreich:"Wir sind im freien Fall"....

Was für eine Bilanz nach 18 Monaten ? In Deutschland ist Macron beliebter als im eigenen Land.Und die Europawahl kommt erst noch.
Und selbst im bürgerlichen Lager gibt es Absetzbewegungen wie beim ehemaligen Justizminister Francois Bayrou.
Im "freien Fall" sind sozial allerdings die Arbeiter,Angestellten und Arbeitslosen,bei seiner Politik.Aber auch in Opposition und Widerstand.

15:41 von pxslo

Nämlich Länder mit einer aggressiven Exportpolitik.
.
also wir !

Wie sich doch die Bilder gleichen!

Und wie unterschiedlich doch die Wertung: Paris 2018 - Kiew 2014.

nicht zufrieden sein

ist eine Sache. Aber, wenn ich die Kommentare hier so lese: eine Änderung zu erzwingen, das geht ja nun gar nicht.

"Wir beuten Euch jetzt noch ein bisschen mehr aus als bisher. Aber jeder darf sagen, dass ihm das nicht gefällt. Schließlich haben wir ja Demokratie. Aber beim Sagen muss es dann auch bleiben. Was dagegen zu machen, ist kriminell."

Heilige Einfalt.

Mit Krawall gegen den Verstand

Wer sich die ewigen Streiks und die kommod eingerichteten Pensionsversorgungen in Frankreich näher anschaut, der fragt sich, wer das alles eigentlich bezahlen soll. Vermutlich - wie in Italien ebenso gedacht - irgendwann die Deutschen via Europa.

Macron ist ein Blender,

wurde aber von den Medien zum Jupiter hochgejubelt. Jetzt verglüht er wie eine Sternschnuppe, weil klar wird, dass er die Privilegierten schont und mit vorgeschobenen Öko-Argumenten die kleinen Leute in der Provinz wie Pendler und Rentner im Gegenzug schröpft.

Was mich aber entsetzt ist, wie viel Sympathie es hier im Forum für die gewalttätigen Randalierer gibt. Autos am Straßenrand anzünden, die sicher nicht den oberen Zehntausend gehören( im Bild war ein ausgebrannter Smart, ein Kleinwagen) oder Polizisten mit Steinen und Mollies angreifen ist einfach nur kriminell und asozial. Die Polizisten haben die Steuer- und Arbeitsgesetzideen nicht entwickelt und auch sie haben Familie und Freunde, die sie gesund wiedersehen wollen

@KarlderKühne

Was wäre denn eine vergleichbare Wirkung von Paris 2018 und Kiew 2014? Wenn deutsche Soldaten plötzlich im Elsass „Urlaub machen“ würden?

Bleibt zu vermuten das

Bleibt zu vermuten das deutsche Steuerzahlerkohle nicht rechtzeitig und vielleicht zu wenig in Frankreich eingetroffen ist, und schon rappelt es im Karton und diesem Macron fliegt ihm sein Saftladen um die Ohren.

ophorus 15:40

"Möge der Protest zu uns rüberschwappen, um auch den Deutschen..." blablabla.
Inklusive den ganzen Annehmlichkeiten wie brennenden Autos, geplünderten Geschäften, verprügelten Polizisten?
Wenn Sie sich gerne prügeln wollen, gehen Sie Boxen. Wenn Sie eine andere Regierung haben wollen, gehen Sie wählen. Ansonsten lassen Sie Ihre Aggressivität zu Hause.

03. Dezember 2018 um 15:38 von Rebel-Lio

Am 03. Dezember 2018 um 15:38 von Rebel-Lion
@14:00 Karl Klammer

"Gelbwesten sind nichts anders als die Pigidas"
Mal abgesehen von der Orthographie, 75% der Franzosen sympathisieren mit den Gelbwesten. Die alle als Wut- bzw. Reichsbürger zu bezeichnen ist zutiefst rassistisch. Sie machen sich gerade ziemlich lächerlich.

////

Mich würde hier mal ein Faktencheck interessieren. Sowohl was die politische Einordung der Wortführer der Gelbwesten betrifft, wie auch die angebliche Zustimmung zur Gewalt.

15:36 von kuk-saar

so isses. tretet aus der eu aus und macht neu mit griechenland weiter. und fertich habt ihr

Soso,.....

die Gelbwesten "fordern" also den Rücktritt der ganzen Regierung! Und dann? Alternativen hat man keine anzubieten, nur Forderungen! Renten mit 50(?), Erhöhung der Renten und Löhne ohne zu erklären, wie und womit das finanziert werden soll und am besten alle enteignen, die mehr haben, als "man" selbst? Ich habe noch nie gehört, daß die Kritiker echte Vorschläge vorgelegt hätten! Warum fragt keiner, was die Gründe sind für das schon jahrelange Siechtum der französichen Wirtschaft? Warum wohl waren es besonders die französischen und italienischen Banken, die sich in Zypern und Griechenland engagiert haben? Auch die Franzosen haben eine Nationalversammlung mit gewählten Abgeordneten - oder doch nicht? Wie wäre es, wenn man sich an die wenden würde, denn die machen die Gesetze! Statt dessen zündet man Autos und Läden an und will das auch noch als politisches Selbstbewußtsein darstellen! Es zeigt sich der Nachteil des alten Systems und daran hat die Ermordung eines Königs nichts geändert!!

Gewalt - nein danke!

Die Gewalt, die sich derzeit auf Frankreichs Straßen abspielt, ist durch nichts, aber auch wirklich gar NICHTS zu rechtfertigen. Durch derartige Sach- und Personenbeschädigungen wird nichts besser, dafür vieles schlechter.

Halo nelumbo:

Ich sprach von "Wertung", nicht von "Wirkung".

15:58 von Frankfurter Helden

wirklich, man/frau auch, kann sich nur noch entsetzt an den kopf greifen, was unsere linken helden/innen hier so von sich geben. das grenzt praktisch schon an borniertheit. die franzosen sollten vielleicht daran denken, auch mal zu arbeiten, nicht immer streiken oder bezahlte pausen

@ 15:52 von KarlderKühne

"Wie sich doch die Bilder gleichen!
Und wie unterschiedlich doch die Wertung: Paris 2018 - Kiew 2014."
.
Nö.
Wieso unterschiedliche Wertung?
Bei wem?
Die Ukrainer wollten keinen Janukowitsch mehr, die Franzosen keinen Macron.
Den einen koruppten Oligarchen musste man aus dem Land prügeln, der andere wird vermutlich die nächste Wahl nicht bestehen.
Der einzige Unterschied, den Sie vermutlich meinen, ist, das man in Frankreich frei wählen darf, wie jetzt auch in der Ukraine.

Ja, auch ich bin gegen Gewalt und Zerstörung!

Aber was bringen friedliche Demonstrationen. Über die wird doch im Stillen gelacht oder sie werden ganz einfach ignoriert. Als Tausende in Berlin friedlich gegen TTIP auf die Straße gingen, gab es NULL-Resonanz von den Regierenden. Ganz anders bei den Krawallen in Hamburg zum G20, leider.
Meine Omma hat immer gesagt: "Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht"! oder auch
"Wer nicht hören will, muß fühlen!"

ablösen

Frankreich ist die Spitze des Eisbergs der Unzufriedenen in der EU. Die neoliberale Politik hinterlässt diesen Scherbenhaufen, denn die Unzufriedenen sind zu Recht unzufrieden. Zuerst europaweit der Zulauf zu den rechten Parteien, und immer wieder die Straße. Die an der Macht befindlichen Parteien haben darauf keine Antwort. In Deutschland hat sich die einstmals für soziale Gerechtigkeit stehende SPD selbst aus dem Rennen genommen, wie insgesamt die Linke diese Entwicklung verschlafen hat. Die Aussichten sind nicht rosig, denn wo ist die Partei (mit Machtaussicht) die die Kluft innerhalb der Gesellschaft beseitigen, oder wenigstens verringern könnte. Eine Alternative zur Union, denn die 3 Zukunfts-Kandidaten vermitteln nur eines, die Union muss dringend als Regierungspartei abgelöst werden.

Jawoll Herr Napf:

"Racke , racke, fleißig sein, zehn mal zehn ist auch ein Schein!" - Unsere deutsche Tugend.
Wie in Deutschland geht auch in Frankreich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Irgendwann ist der Bogen überspannt.

Das muss man mir erklären

Könnte mir mal jemand erklären, was sich in den letzten Monaten in Frankreich geändert hat, dass die gewalttätigen Ausschreitungen gerade jetzt stattfinden? Die Unterstellung, die französische Regierung höre nicht zu ist doch schon uralt. Nun kommt ein neuer Präsident, versucht das Land zu reformieren, macht also genau das, was in den letzten Jahren immer gefordert wurde und nun gibt es Gewalt auf der Straße. Kann man verstehen, muss man aber nicht... Das nicht allen die Reformen schmecken ist klar, sich aber mit Gewalt Gehör zu verschaffen ist nicht nachzuvollziehen.

Hallo Neutrale Welt:

Sie wissen schon, was ich meine, stellen sich nur ein wenig begriffsstutzig.
In Kiew waren es die "Helden vom Maidan", in Paris die "Chaoten vom Champ Elysee".

@deutlich um 15:59Uhr

Natürlich war und ist Macron ein Blender! Er ist nicht besser oder schlechter wie seine Vorgänger! Ob deGaulle, Pompidou, Sarkozy oder Hollande, alle fragten sich, warum es östlich des Rhein trotz manchen Holperns besser läuft. Alle wußten die Gründe, aber keiner hatte den Mut der französischen Gesellschaft die Wahrheit zu sagen und den Spiegel vorzuhalten! Im Zweifel schwadronierte man von der "grande nation", schwenkte die Tricolore und feierte den Sturm auf die Bastille mit einer großen Parade! Daran hat sich bis heute nichts geändert! Wie in Griechenland oder Italien sind die Gründe für Krisen in der Historie zu suchen und am krampfhaften Festhalten an Regelungen, die man für Freiheiten hält! Wie sagte schon Frau Thatcher:Sozialismus funktioniert nur so lange, so lange man Geld von anderen verteilen kann!

„Macron sucht nach Ausweg“ - allein ist der nicht zu finden

„Die Franzosen wollen gehört werden."

Von wem wollen die Bürger gehört werden? Sie selbst - alle zusammen - sind doch der Staat. Also müssen sie EINANDER zuhören und selbst nach einem Ausweg suchen.

Wenn man ihnen dazu die Möglichkeit „gibt“, müssen sie sich auch zwangsläufig mit der Vielfältigkeit bzw. Komplexität dieser Aufgabe auseinandersetzen. Aber nur so können alle wirklich weiterkommen. Außerdem sind sie dann alle automatisch im Gespräch miteinander.

Es ist doch überall offensichtlich: Politik „von oben nach unten“ funktioniert ganz einfach nicht mehr, da ist es schon fast egal, wer gerade an der Regierung ist.

Also:
„Wir wollen mithelfen, dass nachhaltige Lösungen gefunden werden. Zum Beispiel (...)“ / Nach Ansicht der "Gelbwesten" ist jedoch genug geredet worden. Sie wollen weiter handeln - wie auch immer.“

Also, nur zu. Aber nicht „wie auch immer“, sondern vernünftig durchdacht, auf Basis valider Daten. Demokratisch aufeinander abgestimmt, strukturiert und koordiniert

asozial

Hier im Forum scheint bei vielen Kommentatoren die hauchdünne Schicht der Zivilisation wegzubrechen. Wie sonst ist zu erklären, dass freudig erregt die Gewalt einiger Demonstranten gut geheißen wird. Macron ist der gewählte Präsident. Man kann friedlich gegen seine Politik demonstrieren und bei der nächsten Wahl gegen ihn stimmen. Alles andere ist asozial.

@ Rebel-Lion-75% der Franzosen sympathisieren mit den Gelbwesten

Pascht doch. Gelbwesten = Pigidas

Die paar Pigidas skandieren auch immer sie seien "dass ganze Volk"

Mit der Presse oder den Politikern wollen
diese ja auch nicht und macht es einer,
so steht er selbst gleich auf der Abschußliste

re von Karl Napf

Jetzt stellen Sie sich mal vor in Deutschland würden die Subalternen ähnlich handeln.Wie "entsetzt" wäre die hiesige upper Class ?

Tun sie natürlich nicht,die glauben an den Star,die Soap,den sozialen Aufstieg,der nicht kommt,Lotto oder an das angeblich gut können mit dem Chef.

@ 16:06 von Karl Napf

"das grenzt praktisch schon an borniertheit. die franzosen sollten vielleicht daran denken, auch mal zu arbeiten, nicht immer streiken oder bezahlte pausen"
.
Machen die doch?
Oder haben Sie schon mal von einem Streik der Hartz IV-Empfänger gehört?
Im Gegensatz zu Deutschland kriegen die Franzosen auch mal den Mund auf.
Und der "faule Franzose" wagt auch mal zu streiken.

@ladycat

Ich finde auch eine Reihe der Gelbwesten mutig.

Was aber die Randalierer angeht, hat das mit Mut gar nichts zu tun und auch mit keinem Anliegen - das sind Leute, die überall auf der Welt in der Anonymität gewalttätig werden. Da schaukelt sich Hysterie hoch; aber man bleibt für seine Taten verantwortlich - nur dass es lange dauern wird, bis die Geschädigten entschädigt werden.
Oder glauben Sie die Verletzten, die angezündeten Häuser, Autos, kaputtgeschlagenen Geschäfte und anderen Gebäude gehörten zu den oberen 3 %?

Und wenn gefordert wird: "die ganze Regierung muss zurücktreten" - was dann? Was ist die Alternative? Le Pen oder die Konservativen oder die Sozialisten, die vor nötigen Reformen zurückgewichen sind?

Und was den Wohlstand und Ihre oberen 3 % angeht: Franzosen sind im Durchschnitt und im Medianwert doppelt so wohlhabend wie Deutsche (hauptsächlich weil sie mehr Wohneigentum haben).

Miteinander verhandeln ist jetzt wohl der bessere Weg - auch für die Gelbwesten.

Frankreich = Reformstau

Frankreich ist nicht erst seit Macron (und schon gar nicht wegen Macron), sondern seit Jahrzehnten in der Krise. Dringend nötige Reformen, die die Wirtschaft beleben sollen, werden regelmässig niedergestreikt. Je grösser die Reformen, desto anhaltender die Streiks. Eine Minderheit der Bevölkerung streikt die Zukunft Frankreichs kaputt. Unintelligenter geht's nimmer.

Als Macron gewählt wurde, hatte die Mehrheit der Franzosen das Gefühl, dass ENDLICH! jemand anpackt und vorwärts schreitet. Genau für diese Reformen wurde Macron gewählt. Da Macron offenbar wirklich entschlossen ist, endlich zu handeln, wird die Opposition entsprechend militanter. Wenn Macron nachgibt, wird der Reformstau bleiben.

Eine demokratische Diskussion trägt man mit Worten und an der Wahlurne aus. Wer das Eigentum anderer Bürger beschädigt oder vernichtet, gehört ins Gefängnis. Es würde der Demokratie in Frankreich sehr gut tun, wenn der Staat hier klare Kante zeigte.

re karlderkühne

"Ja, auch ich bin gegen Gewalt und Zerstörung!

Aber was bringen friedliche Demonstrationen."

Ein "Ja aber" neutralisiert das Bekenntnis gegen Gewalt auf Null.

Außerdem: Es gibt ein Grundrecht auf Meinungsäußerung. Es gibt kein Grundrecht auf Anleitung der Politik durch Meinungsäußerung.

@Karl Napf

oh sorry, langsam ist es Zeit für die Lesebrille :-)

14:15 von Sparer ..Vorschusslorbeeren...

Wer Visionen hat … wie sagte noch gleich der gute Helmut seiner Zeit … Trotz dem sind all die Gelbwesten Apologeten hier natürlich auf dem Holzweg.
Wer verspätet anfängt mit der Modernisiererei, der läuft der Entwicklung u. U. lange hinter her. Das Problem der Demonstranten ist, nicht begriffen zu haben, das sie zunehmend ins Hintertreffen geraten, wenn sie zu langsam voran schreiten, ebenso wie wenn sie sich verweigern. Zu glauben, das die Dinge so bleiben könnten, wie sie sind, wenn man nur lange genug die Augen verschließt, ist naiv.

wird bald auch in Deutschland soweit sein

Merkel hinterlässt einen Scherbenhaufen: 10 Jahre erkauft durch eine durchgedrehte, einem Italiener überlassene EZB, die 1000de Milliarden in den Süden Europas gepumpt hat, ohne dass irgendwelche Strukturreformen oder sinnvolle Investitionen getätigt worden wären. Der Freischein für eine kriminelle Finanzindustrie, die prompt wieder aufblüht. Dafür wird Deutschland und wird die EU teuer bezahlen, denn das Fest geht zuende und die Blasen am Aktien- und Immobilienmarkt waren nie größer.

16:17 von karlheinzfaltermeier

Genau, der Staat hat den Reichen zu dienen und nicht der Bevölkerung!
Dafür haben wir jetzt einen ausufernden Billiglohnsektor und halten die Leute gerade noch so über Wasser oder lassen sie Zweitjobs verrichten.

Und sonst: "Ding-Dong! The Witch Is Dead!"

Was wäre wenn......

dem Deutschen Bürger langsam bewußt würde daß er auch eine Stimme hat????? Paris 2018 Berlin 20??.

Hallo karwandel:

Wollen die Gelbwesten die Politik anleiten oder wollen sie nur die Politik dazu bewegen, wieder auf SOZIALE Marktwirtschaft anstatt Kapitalismus pur zu setzen?

EU der Friedensprojekt

Als man die EU eingeführt hat, hat man damals von einem Friedensprojekt gesprochen.

Ich denke jetzt nach vielen Jahren, daß wir den Frieden hätten, wenn es keine EU gäbe.
Wohlstand mit EU kann man auch vergessen. Die Leute gehen sicherlich nicht auf die Strasse, weil es ihnen gut geht oder wie Frau Merkel meint in dem Land indem wir gut und gerne leben.

Macron ist gescheitert.
Frau Merkel ist gescheitert.
Der Friedensprojekt EU ist komplett gescheitert.

Hoffentlich kommen die EU Fanatiker endlich zu Vernunft und sehen ein, dass es so nicht weiter gehen kann. Macron, der die EU angeblich reformieren wollte.
Überall brennt es in Europa. Italien, Frankreich, GB usw.
Eine gespaltene Europa, die ihre Werte schon längst aufgegeben hat und hoch verschuldet ist.

Analog wie 2014 auf dem Maidan

Was haben wir hier alle in die Hände geklatsche als die Bevölkerung Kiews auf dem Maidan natürlich friedlich gegen Janukowytsch demonstrierte.Unterstütz von vielen Ausländern mit Speisen ,Getränken und vor allem mit Politischen Aussagen.
Auch der Deutsche Außenminister und Abgeordnete der Grünen sah man auf dem Maidan die Bürger aufmundern.
Hat der Russische Außenminister schon seinen Besuch angekündigt.

16:20 von karwandler re

16:20 von karwandler
re karlderkühne
""Ja, auch ich bin gegen Gewalt und Zerstörung!

Aber was bringen friedliche Demonstrationen."

Ein "Ja aber" neutralisiert das Bekenntnis gegen Gewalt auf Null.

Außerdem: Es gibt ein Grundrecht auf Meinungsäußerung. Es gibt kein Grundrecht auf Anleitung der Politik durch Meinungsäußerung."

Das Grundrecht sieht aber auch vor, dass jeder zu seinem Recht kommen kann.
Wenn jemand voll arbeitet und sich keine Wohnung leisten kann und die Politik UNTÄTIG gegen solche unhaltbaren Zustände, dann hat jeder das Recht sich das in der gleichen Vehemenz einzuforden, in welcher es ignoriert wird.

Denn wenn Demokratie von Politik so missbraucht wird, Schieflagen nicht ausgeglichen somdern veratärkt werden, ist irgendwann einfach mal Schluss, denn die Volksvertreter kommen ihrer Aufgane offemsichtlich nicht mehr nach.

aufräumen

Diese Randalierer haben Eines nicht verstanden; In einer Demokratie gehen idealerweise Veränderungen von der Wahlurne aus, nicht etwa von einem gewalttätigen Protest auf den Straßen. Demonstration ja, aber allenfalls zur Meinungsbekundung. Nicht zum gewalttätigen Erzwingen von Veränderungen. Und bevor ein paar Aufgebrachte in Paris und anderswo meinen, das Recht haben, alles kurz und klein zu schlagen und damit Veränderungen zu erzwingen, ist es vielleicht besser, in den Straßen mit einem eisernen Besen durchzufegen, und Polizei, Gendarmerie und das Militär einzusetzen, um nachhaltig ein Zeichen zu setzen, dass es so nicht geht.

@Rumpelstielz um 16:25Uhr

Gratuliere! Besser kann der Kernpunkt der französischen Probleme nicht dargestellt werden!

14:12 von Sisyphos3 Denken Sie an

Kiew und den Maidan 2014.Da wurde mit Hilfe auch aus Deutschland und Frankreich ein gewähler Präsdent in die Flucht getrieben.
Was soll-die Wahlurne da noch.

@pxslo

Das ist also ihre einfache Lösung: Kein Euro, Ausstieg aus der EU und Reformen?
Die Britische Regierung zeigt uns gerade, wie einfach und elegant das geht. Die Initiatoren des Brexit haben sich zurückgezogen und ihre Pfründe in Sicherheit gebracht und andere dürfen diese Chaos aufräumen. Und sicherlich profitiert nicht das britische Volk von diesem Zustand.

Ferner hinkt ihr historischer Vergleich. Zum einen kann man das Frankreich vor 300 Jahren weder kulturell noch wirtschaftlich mit dem Heutigen vergleichen. Oder denken sie, dass Frankreich heute so autark ist, wie damals?
Zum anderen hat inwiefern das gemeine Volk von dem Bau des Prunkschlosses Versailles profitiert?
Es war in erster Linie eine Machtdemonstration des französischen Königs an seine äußeren und inneren Gegner. Außerdem hat der Unterhalt den französischen Haushalt über Jahrzehnte schwer belastet.
Den spanischen Erbfolgekrieg, finanziert durch die merkantilistische Wirtschaft, verschweigen sie auch.
Ist das so einfach?

ZITAT" Am 03. Dezember 2018

ZITAT"
Am 03. Dezember 2018 um 15:59 von nelumbo
@KarlderKühne

Was wäre denn eine vergleichbare Wirkung von Paris 2018 und Kiew 2014? Wenn deutsche Soldaten plötzlich im Elsass „Urlaub machen“ würden?!
ZITAT ENDE
Und Elsäßer Bürger die Französichen Panzer mit ihrem Körper stoppen, und die Soldaten zum Überlaufen und Rückzug bewegen.

@pxslo und der Roi Soleil

Raus aus dem Euro? Sie sind wohl Anhänger von Marinchen Le Pen? Die hat sich ja in der letzten Fernsehdiskussion vor den Wahlen 2017 gründlich blamiert, hat das Europaparlament geprellt und bettelt jetzt um Spenden.
Wenn die Staaten Europas den Euro-Raum verlassen sind sie einzeln nicht mehr konkurrenzfähig. Im Gegensatz zur Zeit Louis XIV (Der Staat bin ich!) leben wir im Zeitalter der Globalisierung, schon mal gehört? Protektionismus ist Gift für den Welthandel. Die französische Luxusindustrie lebt vom Export und sichert sehr viele Arbeitsplätze. Nur nebenbei: wer hat Versailles finanziert? Schon mal darüber nachgedacht?

@ Gassi

Es waren Linksextremisten, welche seinerzeit in Hamburg gewütet haben.
Die Masse der Unzufriedenen in Frankreich besteht aber nicht aus Radikalen. Auch diese haben die Nase voll von der Abzocke.

16:18 von Bernd Kevesligeti

den gesangswettbewerb bei bohlen haste vergessen. ob das die fähigsten in unserm land sind? da wird mir angst und bange

Ach! Der Sozialismus!

Revolution in Frankreich? Sie wollen wahrscheinlich auch (wie in Italien), dass Staatsbediensteten nach 25 Jahren „Arbeit“ Rente beziehen können und ihre Wohnungen mit €500 Scheinen tapezieren können, einen Mindestlohn von €30/Std., eine 25 Std. Woche, 12 Wochenurlaub, kostenlose Studienplätze für alle Bürger unter 80 Jahren und die Verstaatlichung alle Betriebe mit mehr als 5 Mitarbeitern!
......und wenn das nicht gehen sollte, ist die EU/Deutschland schuld!

re karlderkühne

"Wollen die Gelbwesten die Politik anleiten oder wollen sie nur die Politik dazu bewegen, wieder auf SOZIALE Marktwirtschaft anstatt Kapitalismus pur zu setzen?"

Es ist völlig wurscht, wie Sie es formulieren: Es gibt kein Recht, diese oder jene Politik auf der Straße durchzusetzen. Und schon gar nicht unfriedlich, was Sie durch die Hintertür unterstützen.

@ Kokolores2017

Selbstverständlich spreche ich von den gewaltfreien Mutigen.

"Zum Beispiel muss die

"Zum Beispiel muss die Reichensteuer wieder eingeführt werden, darüber wollen wir eine breite Debatte."

Nach Ansicht der "Gelbwesten" ist jedoch genug geredet worden. Sie wollen weiter handeln - wie auch immer."

Es kann wirklich nicht sein, dass jeder kleine Angestellte von seinen wenigen Kröten die Hälfte abdrückt, für Imfrastruktur und Reiche nicht.

Wer viel hat soll froh sein, dass er viel abdrücken kann.

Sorry, da würde ich auch gewalttätig werden.

Die Franzosen

trauen sich aber was zu, wäre in Deutschland nicht mal Ansatzweise denkbar das so viele gegen den Staat oder dessen Führung auf die Straße gehen.
Ich bin gespannt ob Sie ihre Forderungen durchsetzen können, und vielleicht den Herrn M wegfegen.
Das wäre mal eine ganz neue Vorlage die es so in der EU noch nicht gegeben hat.
Mal sehen ob die Bürger sich das bis zur nächsten Wahl merken, und dann anderes wählen, Frankreich wird noch interessant.

@Karl Napf

"die franzosen sollten vielleicht daran denken, auch mal zu arbeiten, nicht immer streiken oder bezahlte pausen"

Sie meinen so wie wir fleißigen Deutschen, die für Hungerlöhne und Furcht vor Arbeitsplatzverlust mit anschließendem H4-Genuss Malochen bis zum umfallen?

In der Logistikabteilung der Firma, in der ich arbeite, musste innerhalb weniger Wochen zum 2. Mal der Rettungswagen gerufen werden, weil Mitarbeiter vor Erschöpfung einen Kreislaufkollapps erlitten haben.

Sollten sowas wirklich erstrebenswerte Ziele sein?
Ich weiß nicht.

re störschall

"Wenn jemand voll arbeitet und sich keine Wohnung leisten kann und die Politik UNTÄTIG gegen solche unhaltbaren Zustände, dann hat jeder das Recht sich das in der gleichen Vehemenz einzuforden, in welcher es ignoriert wird."

Mit gleicher Vehemenz soll heißen: Mit sinnloser Gewalt?

Wer übrigens Ihre Vorliebe für verbalen Gewaltausbruch im Forum kennt streicht das Fragezeichen ...

Da brennt die Luft in

Da brennt die Luft in Frankreich und man ist über Brexit oder Italexit besorgt. Da soll mal einer schlau draus werden.
Die EU ist gescheitert auch wenn es Junker, Merkel und Macron nicht einsehen wollen.

16:38 von Glucke1952 nachdem vorher ...

Politiker kriminalisiert und vergiftet wurden - man sollte sich darüber nicht zu sehr den Kopf zerbrechen, dann wird einem Blümerant.

Antwort @ 16:16 von KarlderKühne

"Hallo Neutrale Welt:
Sie wissen schon, was ich meine, stellen sich nur ein wenig begriffsstutzig.
In Kiew waren es die "Helden vom Maidan", in Paris die "Chaoten vom Champ Elysee"."
.
Wer bezeichnet die Gelbwesten vom "Champ Elysee" als Chaoten?
Ich? Oder wer?
Da sind ein paar radikale Spinner drunter, wie bei G20. Deswegen ist der ganze Rest nicht schlecht.

@cbCLB

"Wenn Sie eine andere Regierung haben wollen, gehen Sie wählen."
selten so gelacht: Solange es Koalitionen gibt, die eine linke Opposition ausschalten und Wahlkämpfe in Millionenhöhe von den Lobbyisten bezahlt werden um deren Wünsche durchzusetzen, sind Wahlen im neoliberalismus nur der Rest einer Scheindemokratur. Will sagen: Seit der wende haben wir in D. eine konstitutionelle Demokratie mit Lobbyisten als Führer. Viel Spass beim Wählen! Für Sie gibts ja genug rechte Parteien zur Auswahl.

um 16:57 von buerdi

>>
In der Logistikabteilung der Firma, in der ich arbeite, musste innerhalb weniger Wochen zum 2. Mal der Rettungswagen gerufen werden, weil Mitarbeiter vor Erschöpfung einen Kreislaufkollapps erlitten haben.

Sollten sowas wirklich erstrebenswerte Ziele sein?
Ich weiß nicht.
<<

Wochenarbeitszeiten:
1825: 82 Stunden
1900: 60 Stunden ( 6 Tage a 10 h)
1918: 48 Stunden ( 6 Tage a 8 h)
1965: 40 Stunden ( 5 Tage a 8 h)
1995: 35 Stunden (Druck, Metall, Elektro)

ja, es ist echt hart geworden

Dann kommen auch noch diese weiteren Dinge dazu

Dann kommen auch noch

6. das mit der Unterwanderung der Mindestlöhne dazu:

Sie fordern Steuersenkungen und eine Anhebung der Mindestlöhne und Renten.

Ich bin Kassiererin, ich verdiene 1500 Euro im Monat, 550 davon gehen für die Miete drauf, dann die Abgaben. Das ist unmöglich. Herr Macron, wir können nicht mehr.

Denn auch hier wird in der Tat viel zu wenig getan. Dieser Unterwanderung von den Mindestlöhnen durch die Wirtschaft muss ein dicker Riegel vorgeschoben werden. Da muss es deutlich schärfere Kontrollen und Ueberwachung geben, auch unangemeldete Kontrollen. Hier muss der Wirtschaft viel mehr auf die Finger geschaut werden. Denn die Gesetze gelten auch fuer die Wirtschaft!!

7. Problem mit Mietwucher

Eventuell braucht auch Frankreich - genauso wie bei uns - endlich eine ECHTE Mietpreisbremse. Denn wenn die Franzosen bald nicht mehr wissen wie sie ihre Mieten noch zahlen sollen, dann gibt es offenbar auch in Frankreich ein Problem mit Wuchermieten.

re wenigfahrer

"Ich bin gespannt ob Sie ihre Forderungen durchsetzen können, und vielleicht den Herrn M wegfegen."

Ich wäre gespannt, wie sich dann in Frankreich die Staatsverschuldung, das Produktivitätsdefizit und die Arbeitslosigkeit entwickeln.

Frankreich bleibt Frankreich

Und damit unregierbar und nicht planbar. Jede europäische Integration hat dem Rechnung zu tragen. Leider scheint man in Brüssel hier blind zu sein. Es bedarf innerhalb der europäischen Integration wesentlich mehr Flexibilität, Freiheit nicht nur in finanziellen Fragen. Die starre Bürokratie ist nicht möglich. Nicht nur in Frankreich, sondern in vielen Ländern.

Wenn man`s nicht mit Worten kann .. .. ....

dann mit Fäusten.

Derartige Proteste sind alles Andere als argumentativ, geschweige denn überzeugend.

Da lachen sich die Kontrahenten die die Protestler ja so anprangern ins Höschen, über dieses Benehmen.

Zum Vorteil für die, denn die Protestler wollen offenbar gar nicht mit ihnen über jeden einzelnen Punkt der ihnen auf der Seele liegt reden. Nur Prügeln, Grölen & anderer Leute Eigentum kaputt machen.
Ob man damit echt weiter kommt ?

Die Gewerkschaften haben ihre Leute heutzutage nicht im Griff !

Der "Gelbwesten-Karneval" ist zuletzt gar in einem ganz anderen Staat, in Belgien in Brüssel ausgeweitet worden. Demnach sehr respektlos den brüsseler Bürgern gegenüber

Man sieht also: es gibt mehr als genug zum Reden

Man sieht also: es gibt mehr als genug, worueber zu reden ist und dass sollten Macron, die Bundesregierung und die EU-Kommission sich mal anschauen meine ich.

Von daher fordere ich ganz deutliche Kurskorrekturen von Macron. Denn sonst kracht er - wie damals die Titanic auch - gegen den Eisberg und geht unter. Der Eisberg wäre hier die französische Bevölkerung und sein Schiff ist die Regierung und die wuerde dann krachend Schiffbruch erleiden und untergehen. Denn dann wuerde es bei den nächsten Wahlen krachen und Macron wäre weg vom Fenster. Von daher... Es fuehrt fuer Macron kein Weg an einer deutlichen Kurskorrektur vorbei.

Ich befürchte, der Herr Macron

begeht einen Denkfehler, wenn er meint, daß das Ausufern der Proteste einen harten Militäreinsatz legitimiert. Genau das kann dann so richtig ausufern. Hier würden dann auch die restlichen Franzosen aktiv. Hier ist haarfeines diplomatisches Geschick angesagt.

15:53 von frosthorn, es ist Physik

zitat:
„nicht zufrieden sein ist eine Sache. Aber, wenn ich die Kommentare hier so lese: eine Änderung zu erzwingen, das geht ja nun gar nicht.“
Wenn der Kessel zu stark angeheizt wird, kocht er über. Das sollte jeder gute Koch wissen.

16:57 von buerdi

aha, jetzt weiss ich auch, warum der deutsche nicht für die spargelernte eingesetzt werden kann/will

@Sisyphos3 14:12

"wer fordert gar vorgeht wie die "Gelbwesten" gehört vor Gericht gestellt"

Wer also den Inhaber eines öffentlichen Amtes zum Rücktritt auffordert soll vor Gericht? Schön, dass Sie im Satz davor noch die demokratische Gesellschaft bemühen.

Auf so eine Demokratie kann ich verzichten

Es ist richtig, die Phänomene zu berichten,

aber, von ordentlichem Journalismus, würde ich mir einen Hintergrundartikel wünschen: Was denken die Gelbwesten? Warum sind sie so wütend? Es sind wohl normale Bürger, die derart aufgebracht sind, ohne, dass man uns diese Wutr erklärt. Aus einem Inteview im Spiegel mit Cohn-Bendit könnte man vermuten, dass es der Aufstand der Provinz gegen das arrogante Paris sei. Dieser Gegensatz ist aber alt und nicht alleine die Ursache. Der Benzinpreis ist nur der Funke gewesen. Was aber ging zwei Jahre schief?

Der große Visionär!

Er stößt offensichtlich an seine Grenzen.

War wohl einer der ganz seltenen Lichtblicke von Frau Merkel seine Europaphantastereien nicht zu stützen. Jetzt fehlt ihm doch tatsächlich die Kohle der dummen Deutschen und er muß die eigene Bevölkerung ausnehmen.
Das Ergebnis war abzusehen, ist ja schließlich nicht so, daß in Frankreich das erste Mal Autos brennen würden...

Daß er überhaupt gewählt wurde, zeigt aber mal wieder deutlich wie manipulierbar doch der Volkswille ist wenn man die Befüllung der Taschen mit fremdem Geld verspricht. Umso schneller geht's dann wieder in die andere Richtung.

re ophorus

"selten so gelacht: Solange es Koalitionen gibt, die eine linke Opposition ausschalten"

Da hat die linke Opposition dann wohl nicht genug Wählerstimmen bekommen.

Was in Ihren Augen offenbar ein Demokratiedefizit ist.

Mir fehlt in Ihrem Kommentar nur noch die Forderung nach der Diktatur der Arbeiter- und Bauernklasse.

@Karl Napf

"aha, jetzt weiss ich auch, warum der deutsche nicht für die spargelernte eingesetzt werden kann/will"

Weiten Sie das ganze etwas aus. Auch die Polen sind nicht mehr annähernd so bereit, auf deutschen Feldern Spargel, Erdbeeren usw. für wenig Geld zu ernten, wie sie es vor einigen Jahren mal waren. Was stimmt also mit den Polen nicht?

Übrigens, wie oft waren Sie denn schon bei der Spargelernte?

um 17:07 von Demokratieschue...

>>
Ich bin Kassiererin, ich verdiene 1500 Euro im Monat, 550 davon gehen für die Miete drauf, dann die Abgaben. Das ist unmöglich. Herr Macron, wir können nicht mehr.
<<

Mir fällt ja auch einiges ein, was man verbessern könnte und vielleicht sollte eine Kassiererin auch mehr verdienen in Frankreich - das wäre Sache der Gewerkschaften.
Aber mit knapp 1.000 € ist man doch auch in Frankreich nicht am Existenzminimum. Damit kann man ein prima Leben führen. ich gebe auch nicht mehr aus, obwohl ich es könnte.

ophorus 17:04

" Will sagen: Seit der wende haben wir in D. eine konstitutionelle Demokratie mit Lobbyisten als Führer. "

Und jetzt? Auf den 'die-parlamentarische-Demoratie-muss-'Weg oder was?! Für die von manchen gewünschte Revolution geht's uns doch wohl zu gut...
Was gäbs da zu gewinnen?

Gewalt ist eine Reaktion auf

Gewalt ist eine Reaktion auf größte Rücksichtslosigkeit.

16:59 von karwandler re

16:59 von karwandler
re störschall

"Wenn jemand voll arbeitet und sich keine Wohnung leisten kann und die Politik UNTÄTIG gegen solche unhaltbaren Zustände, dann hat jeder das Recht sich das in der gleichen Vehemenz einzuforden, in welcher es ignoriert wird."

Mit gleicher Vehemenz soll heißen: Mit sinnloser Gewalt?"

Leider heißt es das.
Und in dem Fall ist es selbstverschuldet.
Sinnlos aber zweckvoll.
Denn ein Zweck hat sie erfüllt.
Es gab eine Reaktion.
Damit wurde die Gewalt positiv bestätigt.

"Wer übrigens Ihre Vorliebe für verbalen Gewaltausbruch im Forum kennt streicht das Fragezeichen ..."

Aha. Ich hab also eine Vorliebe für verbale Gewaltausbrüche?

Dann seien Sie doch so freundlich und nennen mal ein Beispiel von so einem Ausbruch ...

Karwandler

Wissen überhaupt, was verbale Gewalt ist??

Drohungen,
Beleidigungen,
Einschüchterungen,
z.B.

Ich drohe niemandem, ich beleidige niemanden (nur in Ausnahmen, dann aber zu Recht)
ich schüchter niemanden ein
Und ich benutze keine Schimpfwörter (nur äußerst selten)

Also erklären Sie mir bitte Ihre Unterstellung.

@NeutraleWelt

"Was haben Gelbwesten jetzt schon wieder mit Rechts, Reichsbürgern und Le Pen zu tun?
Sehr billig........"
Es stimmt, dass die Gelbwesten aus Bürgern aller plitischen Richtungen bestehen. Allerdings sind die Le Pen-Anhänger besonders stark vertreten. Und ich kann Ihnen versichern, dass es nicht lustig ist, von einer Horde betrunkener Rechtsextremer am Fahren gehindert zu werden. Ich überlege mir inzwischen, wann ich wo langfahre...

Argumente müssen auch gehört

Argumente müssen auch gehört werden!

Macron hat sich verschlossen. Da traf man nur auf taube Ohren.

Und das kann nicht sein.

Ignoranz und Rücksichtslisigkeit führt zu Gewalt.
Das ist einfach so.
Sich dann hinzustellen und unschuldig tun ist perfide und dumm.

Hoffentlich nicht zu viele Touristen aktuell in Paris & Brüssel

. . . . . in der letzten Zeit -
kein Attraktionsvergnügen, Paris & Brüssel.

We will sich schon den "Arc de triomphe de Étoile" oder den Eifelturm im Gas- & Raketennebel anschauen, oder durch die Strassen von Montmartre gehen wo Einem betrunkenen Gelbwesten-Protestler aus den schönen Gebäuden entgegenkommen: oder in Belgien dem Ähnliches Szenario auf den Zentral-Plätzen___
dazu noch in steter Gewaltgefahr auf den Straßen ?

Niedergang der Demokratie

Wir erleben live den Untergang der Demokratie. Ein Gut, für das die Bürger Jahrhunderte gekämpft haben... Es kann nicht sein, dass ein paar Extremisten einfach machen was sie wollen. Sie zerstoeren Eigentum von Mitbürgern nur um Krawall zu machen, das kann nicht der richtige Weg sein, der Zweck heiligt nie die Mittel sonst sind wir alle verloren....

@Barbarossa 2 - Macron , Militäreinsatz legitimiert

Haben Sie Angst um die randaliereneden
wir sind das Volk skandierenden Gelbwesten ?

Herr Macron war beim Gipfel und die Polizei
braucht er nicht anweisen.
Ebenso die Soldaten welche im Sinne des Antiterrors auf den Straßen stehen.
Die werden sich schon selbst auch ohne legitimion selbst verteidigen.

Zeit das sich was dreht!

-das heißt PEGIDA! Sie sind schlecht informiert. Die Gelbwesten sind sicher NICHT mit der Pegida-Bewegung in Verbindung zu bringen. Ihre Belange wie Steuererleichterung und Senkung der Benzinpreise usw. wären in Deutschland eher dem linken politischen Spektrum zuzuordnen. Eine Bewegung wie in Frankreich würde Deutschland auch sehr gut tun. Meine freie Meinung ;-)

Und was heißt hier muss gestoppt werden??
Sie Radikaler! ..hehe
..Demokratie heißt es muss auch Oppositionelle geben dürfen!!! Wie schon erwähnt. Sie sind schlecht informiert.

Demokratie

Die sich widersprechenden Forderungen dieser sog. Gelbwesten kann ich nicht ernstnehmen. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung agiert hier eine kleine Minderheit gewaltsam gegen eine demokratisch legitimierte Regierung. Dass dieser merkwürdigen Koalition von Wutbürgern hier im Forum so viele Sympathien entgegengebracht werden, macht mich fassungslos. Hier helfen keine Gespräche, wohl aber robuste Polizeieinsätze.

Am 03. Dezember 2018 um 17:38 von StöRschall

Ums mal zu entschärfen, sie fahren verbal gerne mit Volldampf was offensichtlich dem ein oder anderen Kommentator nicht sonderlich gefällt ;-)

Natürlich hat keiner, auch kein Chaot oder besonders bedürftiger Mitbürger oder wer auch immer vor dem Gesetz das Recht Gewalt anzuwenden gegen was oder wen auch immer, da hat karwandler natürlich recht.

Aber wie viele Revolutionen gingen tatsächlich gewaltlos vonstatten? Nicht daß ich gleich eine Revolution in die Vorgänge reininterpretieren wollte. Nur mal so als Denkanstoß wie die Menschen sich oft eben nicht an die Etikette halten (können).

Man erschrickt, wenn man die

Man erschrickt, wenn man die Kommentare hier so liest. Bildzeitungsleser und ARD Seher, anders kann es nicht sein, dass man noch glaubt, dass sich Veränderungen an den Urnen entscheiden. Da haben die Mächtigen schon längst viele Riegel vorgeschoben. Lobbyisten, die EU, gleichgeschaltete Medien und noch viel mehr. Wie sagte doch der 4. Präsident der USA, in der Demokratie ist die wichtigste Aufgabe die, die Minderheit der Reichen vor der Mehrheit der Armen zu schützen. Das wurde im Westen konsequent umgesetzt. Das Ergebnis sehen wir nun in Frankreich.

17:46 von Karl Klammer

Haben Sie Angst um die randaliereneden
wir sind das Volk skandierenden Gelbwesten ?

Ja, habe ich. Weil ich die Gelbwesten nicht mit den Randalierern in einen Topf werfe.

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