Ihre Meinung zu: Ökonomen gegen Merz' Aktienidee

3. Dezember 2018 - 11:44 Uhr

Die Rente mit Aktien absichern und dafür Steuervorteile bekommen - dieser Vorschlag von Friedrich Merz stößt ausgerechnet bei Wirtschaftsexperten auf Skepsis. Gegenwind kommt auch aus der eigenen Partei.

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Kommentare

Wer kein Geld für Aktien übrig hat

und nur die staatliche Rente bekommt muss diese voll versteuern. Wer Geld in Aktien anlegen kann erhält die Gewinne steuerfrei. Soziale Getechtigkeit a la Merz. Wie wäre es damit: Kapitalerträge wie normales Einkommen versteuern und mit dem Geld höhere Freibeträge für die gesetzliche Rente gegenfinanzieren?

„Die Deutschen besäßen im

„Die Deutschen besäßen im internationalen Vergleich zu wenig Aktien - diese Feststellung stand gleich am Anfang von Friedrich Merz' Kandidatur für den CDU-Vorsitz. „

Die Aussage ist korrekt. "Nur"Aktien sind keine Lösung. Obwohl, jetzt Aktien der Deutschen Bank kaufen, man keine großen Verluste erleiden, wäre eine Option! Nur mal eruieren wo Vater Staat überall zulangt!!!!

Typisch Linke

"Die Linkspartei verwies auf Merz' Engagement beim Finanzinvestor Blackrock und äußerte die Vermutung, Merz wolle diesem eine zusätzliche Rendite zuschießen."

Nanu? Der Arbeitnehmer soll mit Unterstützung am Produktivkapital beteiligt werden und die Linke ist dagegen? Bin ich plötzlich auf dem Mond?

Das Problem an dieser Diskussion ist, dass jetzt jeder rumschreit, dafür haben Arbeitnehmer kein Geld! Dabei gibt es längst auch gute Fondssparpläne, die sich gerade auf langfristige Sicht lohnen und auch nicht hunderte von Euro im Monat Aufwand darstellen müssen! Wir reden hier nicht von Kapitalanlagen mit kurzer Laufzeit! Entsprechend sollte man sich schon fragen, ob eine Geldanlage in reine Aktienfonds oder auch in Vorzugsaktien des eigenen Arbeitgebers nicht Sinn ergeben!

Dass sich nicht jeder AN überhaupt Sparpläne leisten können, stellt Merz gar nicht in Abrede! Daher wird es hier immer Aufstockungen durch den Staat geben müssen! Wie soll es auch sonst gehen?

Einzige Hoffnung der armen

Einzige Hoffnung der armen Arbeiter ist eine 100% Umlagefinanzierte Rente in die 100% aller deutschen Körperschaften und Personen einzahlen. Dann wäre für alle gesorgt. Aber natürlich würden die Reichen dann soviel Zahlen wie die Armen und dass erzeugt unerträgliche Schmerzen bei den Reichen, die sich als wertvollere Menschen sehen und die laut eigenem Glauben von Gott unterstützt werden und das Recht haben zu tuen und zu lassen was sie wollen. Während die Armen immer ärmer werden und jedem Befehl gehorchen müssen sollen.

5000€/Tag als Nebenverdienst ...

da fällt es natürlich schwer, sich in einen Normalverdiener einzufühlen.

Dass er die Idee des Grundgesetzes, Eigentum verpflichtet in seiner Tragweite wohl nicht ganz verinnerlicht hat, ist seinem bisherigen Verhalten zufolge anzunehmen.

Die Steuervorteile von Geringverdienern: Sollen sie nach Merz die Mehrwert- und sonstigen Steuern erstattet bekommen? Oder wie stellt er sich das vor?

Ahnungslos aus Parteikalkül?

Wieso kann man eigentlich nicht vorurteilsfrei über dieses Thema reden? In anderen Ländern sind Pensionsfonds über Aktien völlig normal. Aber gerade die deutschen "Experten" wollen natürlich die Goldrandlösung, die es nicht gibt. Dabei gibt es keine Anlage, die mit Aktien langfristig mithalten kann. Das ist schon lange bekannt. Natürlich muss man dazu auch bereit sein, ein Risiko einzugehen. Da aber die Weltwirtschaft bisher kontinuierlich gewachsen ist, ist das Risiko überschaubar. Man kann übrigens auch mit Aktien riestern... aber der typische Deutsche läßt sich dann wieder vom Risiko abschrecken und riestert auf Renten oder Risikoarmes, was immer weniger abwirft als Aktien - und am Ende durch Bankgebühren auf ein Nullsummenspiel hinausläuft. Ergo: Da die Demographie keine effektive Rente zuläßt, ist Merz Vorschlag ein guter - und einige der hier benannten Experten haben wenig Ahnung (oder "keine" aus Parteikalkül)... anders kann ich mir die Antipathie gegen Aktien nicht erklären..

Eine gute Rente...

...Nur für Leute die sich Aktien leisten können? Und was macht der Rest?

Merz Idee verletzt eben

Merz Idee verletzt eben einfach mal die wichtigsten Grundregeln für jeden Aktieninvestor.

1.kein Geld investieren das man sich nicht leisten kann zu verlieren

2.den Tiefststand abpassen zum kaufen und möglichst auf dem Höchststand verkaufen.

Wegen Regel 1 sind Aktien nicht als relativ sichere Altersvorsorge geeignet, weshalb sie nicht mal als weitere Säule taugen, sondern nur als Beilage.

Wegen Regel 2 ist die Steuerfreiheit völlig realitätsfern, weil sie ja nur gewährt wird, wenn man zum festgelegten Zeitraum verkauft.

Ich bin dafür den Aktienhandel deutlich attraktiver zu machen, vor allem die ganzen Gebühren abzuschaffen die den Pöbel abhalten sollen sich ohne "Fachmann" zu betätigen, aber ganz sicher nicht um damit die Rente zu finanzieren.

Börsenabenteuer? - nein Danke!

Anstatt an der Börse Abenteuer einzugehen, sollte für eine solide Altersvorsorge selbstgenutztes Wohneigentum massiv (!) gefördert werden!

Altersarmut beruht zu einem ganz erhelblichen Anteil darauf, dass Rentner und Pensionäre sich das eigene "Dach über dem Kopf" nicht mehr leisten können - daran ändert auch keine niedliche Mietpreisbremse etwas!

Wer Altersarmut verhindern will, muss den Menschen solide Renten UND ein eigenes Wohneigentum ermöglichen ...

... sonst wird das nichts!

Man kann über Aktien und Derivate schöne Gewinne an der Börse erzielen - mit Spielgeld (!), dass man anderweitig nicht benötigt - da reichen auch mal kleine Beträge ...

... was aber passiert, wenn man sein ganzes Leben lang fleißig in Aktien investiert und am Ende ist doch alles (oder das meiste) wieder futsch, zeigt der Blick auf eigentlich immer als grundsolide eingestufte Aktien, wie:
- Genral Electric
- Kodak
- Osram
- Deutsche Bank
- uvm

... da wäre dann wohl trockenes Brot und Wasser angesagt ...

Sparen, Sparen, Sparen

Herr Merz ist nur ein weiterer Politiker unter den vielen anderen, die von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung haben!
Die Situation in Deutschland ist folgende:
Die privaten Haushalte sparen seit Jahrzehnten!
Die Gesamtheit der Unternehmen ist seit der letzten Krise vom Schuldner auch zum Sparer geworden!
Der Staat will sich auch nicht mehr verschulden!
Wer soll dann den enormen Nachfrageausfall durch das ganze Sparen ausgleichen, damit es mit der Wirtschaft nicht bergab geht?
Zurzeit macht dies das Ausland, indem es sich verschuldet und deutsche Waren kauft und wird dafür von deutschen Politikern auch noch gerügt!
Politiker mit volkswirtschaftlichem Verständnis sind weiterhin in Deutschland rar gesät, denn gespart wird in Deutschland jetzt schon viel zu viel!

Das ist jetzt der CDU Kandidat mit der meisten Fachkompetenz?

Gäähn, die "Idee" des Herrn M. war doch schon in den ´90er Jahren allenthalben zu hören!
Das sich jetzt ausgerechnet die geballte Fachkompetenz der Fachleute gegen diesen Vorschlag stellen verwundert doch kaum...

Ich bin als Zuseher und Leser nur sehr irritiert über die profunde informationstiefe dieser Berichterstattung.

Das jeder siebte Deutsche von Armut betroffen ist, erfährt man aber nur am Rande und ist wohl keinen Feed wert,
warum ist das eigentlich so?

natürlich hat Merz recht

in jedem rechtschaffenden land wird den bürgern ein hoher steuerfreibetrag für kapitalerträge/gewinne eingeräumt. nur in deutschland läppische 880€. und dank der politik von draghi/merkel gibt es keine zinsen. also muss der bürger doch auf werthaltige aktien zugreifen. und was der spruch vieler hieseigen soll, dann verdient blackrock , entbehrt jeglicher vernunft. wie soll blackrock reichwerden, wenn ich bei der sparkasse 10 henkel aktien kaufe

Linkspresse mit selektiver Wahrnehmung

ARD, DLF & Co sind einmal mehr verzweifelt auf der Suche nach Theoretikern, die es besser wissen als empirische Fakten.

Dass man zu jeder Position "Wissenschaftler" findet, sagt viel über die Wissenschaftlichkeit gewisser Wissenschaften aus.
VWL ist im Gegensatz z.B. zum Genderismus keine 100%ige Voodoo Wissenschaft, aber ohne einen großen Anteil an Glauben/Ideologie auch nicht denkbar.

Während also das linke Spektrum eifrig nach Kronzeugen pro Umlagesystem sucht, war die etwas seriösere Presse dieses Mal schneller.

Die Welt titelte gestern:
"Top Ökonomen loben die Merz Idee"

Jedermanns Glaube wird also bedient.
Mit dem Unterschied, dass Rentner in den USA, der CH, S oder NOR, wo sogar staatlicherseits in Aktien investiert wird, einen deutlich wohlhabenderen Ruhestand, dank der Erträge ihrer geleisteten Rentenzahlungen, verbringen.

Ganz grossartige Idee...

... Oma soll also ihre schmale Rente mit Aktien absichern. Also in der Anlageform, bei denen die Banken gesetzlich verpflichtet sind, in die Auftragsannahme eine Warnung zu schreiben, dass der Aktienkauf zum kompletten Verlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Genau das was man im Alter braucht.... Oder vielleicht doch genau das, was ein Banker wie Friedrich Merz braucht?

Investitionen und Aktien

Neben Kindern ist die einzige Möglichkeit, heute für eine zukünftige Rente wirklich selbst vorzusorgen, in die Produktivität zu investieren - von der höheren Produktivität der Kinder anderer Leute lebt man dann im Alter. Zwar wird man bei Aktien am Gewinn auf Investitionen beteiligt, doch geschieht dies nur indirekt: Man investiert nicht direkt in das Unternehmen sondern kauft jemand anderem Anteilscheine auf Dividenden vergangener Investitionen (Ausgabe der Aktie) ab. Und der Kaufpreis entspricht nicht dieser vergangenen Investition sondern ist ein Marktpreis, der sich nach der Nachfrage nach diesen Aktien bestimmt. Wenn also auf einmal eine große Menge Altersvorsorgekapital in den Aktienmarkt fließt (wie damals in den USA und UK), wird nicht mehr investiert, sondern die vorhandenen Aktien zur Freude ihrer bisherigen Besitzer nur zu einem höheren Preis verkauft. Und je mehr Geld fließt, desto höher steigen die Aktienpreise, ohne dass sich an den Realwerten irgendetwas ändert.

Das ist das amerikanische Modell...

...endet für viele in der Armut, wenn die Manager sich verspekulieren, was häufiger vorkommt weil sie selbst durch Verluste ja kaum betroffen sind. Wenn es gut geht kann man allerdings eine gute Altersversorgung erwarten. Grundsätzlich funktioniert der Aktienmarkt aber als Umverteilung von viele auf wenige. Eignet sich nicht zur Rentensicherung einer Bevölkerung. Merz weiss das. Jemand der mit Black Rock assoziiert ist hat natürlich grosses Interesse den Aktienmarkt mit frischem Kapital zu fluten. Wenn das klappt, wäre es für ihn ein mega Erfolg.
Bloss nicht mitmachen. Wer am Aktienmarkt zocken möchte kann das ja immer privat machen.

Altersvorsorge durch Sparen funktioniert nicht.

Gesamtwirtschaftlich ist es unmöglich, einen Teil des bisherigen Einkommens nicht zu konsumieren und stattdessen zu sparen, um damit einen Kapitalstock aufzubauen.
Denn ein solches vorheriges „Ansparen“ der privaten Haushalte wäre unmittelbar mit einer Reduzierung des privaten Konsums, damit einem Nachfrageausfall, fallenden Einnahmen der Unternehmen, einer sinkenden Kapazitätsauslastung und schließlich mit einer einbrechenden Konjunktur verbunden.
Damit aber wäre den Unternehmen jeder Anreiz genommen, Investitionen vorzunehmen.

War doch klar, dass der Herr

War doch klar, dass der Herr Merz solche Ideen hat. Hat man denn schon vergessen, wer und welche Interessenden der Mann vertritt und dass die selben ihn wohl jetzt hoch in diese Positionen gepuscht haben. Da wollen die doch was sehen für ihr vieles Geld. Was glaubt man denn, was der erst als Bundeskanzler für bestimmte Seiten in die Politik einbringen wird? Gnade Gott der Arbeiterschaft, der Altkapitalismus stund auf im Lande und hundertjährige Arbeitnehmerschaft richtet die Kapitalistengier zu schande. Wir werden nach der Schröder'schen SPD-Verbiegung nun in ähnlichem Maße die der Merz'schen CDU-Verbiegung erleben, nur dass der Merz sich hinterher mit einem Gasmanjob, dessen Tarif er ja momentan eh schon längst überholt hat, bei weitem nicht mehr zufrieden geben wird.

neue Subventionen an die Wirschaft Steuerbegünstigt?

für mich sind das eigentlich neue Subventionenn an die Wirtschaft die Steuerfinanziert sind und das Risiko die Rentner tragen und das noch ohne jede mögliche Einflussnahmemöglichkeit durch vermeintlich rechtzeitigen Verkauf. Wer sagt eigentlich was "zu" wenige Aktien sind??? weniger als andere heißt doch nicht automatisch zu wenig. Aber der Herr Merz wird das schon wissen. Wenn der sagt ich hab zu wenig Aktien dann geh ich aber morgen gleich los und hol mir welche...... oder auch nicht. Und wie soll ich das Bild verstehen??? zeigt der mir den Vogel..... Im Auto kostet das aber richtig.

Da sieht man

wessen Geistes Kind Merz ist.
Statt sich dafür einzusetzen das die Leute anständig bezahlt werden,die Töpfe der Rente nicht mehr plündern werden,aber damit verdienen die Banken und Arbeitsnehmer nichts mehr.
Sinnlos weiter darüber nach zudenken.

nicht durchdacht

Man sollte sich das mal überlegen: Ich investiere mein Geld in Aktien und wenn ich das Geld brauche ist die Blase geplatzt.
Das alles bei der unsicheren Weltlage und in ein von Gier getriebenes Wirtschaftssystem.
So kann man nur denken wenn man sich um Geld keine Sorgen machen muss!

Noch ein kleiner Zusatz...

Der Mann dürfte eigentlich nicht mehr in der Politik aktiv sein...
Einfach mal bei Wikipedia nach "BlackRock" suchen. Dann wird klar warum er die Rentenkasse an den Aktienmarkt verlegen möchte.

Die anderen Parteien winken ab?

Warum ist denn in diesem Bericht keine Aussage unserer AfD? Immerhin handelt es sich da um die drittstärkste Partei und eine ähnlicher Vorschlag wie der jetzt von Herr Merz hatte bereits die AfD gemacht.

Naja....

Natürlich gibt es Kritik an den Plänen aber der Ansatz ist meiner Meinung nach falsch. Das Problem ist die Einstellung und das fehlende Interesse der Leute. Vielleicht fehlt in dem Bereich auch die Bildung. Aktien werden verteufelt weil man ja Geld verlieren kann. Gleichzeitig jammert man wegen niedriger Zinsen die inkl. Inflation ebenfalls Verluste bringt. Ich gehöre garantiert mit meinen ca. 1300 Euro nicht zu den Topverdienern und dennoch haben meine Kinder Aktiendepots. Hier geht es eben um langfristiges Rendite-sparen. Ich würde niemals einen Fond oder ein ETF oder sonstwas ins Depot packen. Es werden Einzelaktien von Unternehmen gekauft, die eine jährliche Rendite zahlen. kommt keine Rendite dann wird die Aktie verkauft und die nächste kommt rein. Kann natürlich auch Verlust bringen aber kein ernsthaftes Börsenunternehmen strebt danach den Aktienkurs auf null zu bringen. Beim Sparbuch sind Verluste GARANTIERT.

Inszenierte Debatte

Frau Hassel gibt Merz kurz vor der Wahl zum Vorsitzenden ein Interview im Bericht aus Berlin. Merz wirbt für Steuerliche Entlastung für Rentenvorsorge über Aktien. Dieser Vorschlag wird von Michael Hüther kritisiert.

Alle drei Personen sind Mitglieder des Netzwerks Atlantik Brücke. In der Atlanik Brücke sind Vertreter der Finanzindustrie, Medien, Politik und Wirtschaft vernetzt. Friedrich Merz hat den Vorsitz inne. Hüther ist Vorstansmitglied. Frau Hassel ist einfaches zahlendes Mitglied.

Die Verbindung der drei Akteuere bleibt dem normalen Zuschauer verborgen. Die angebliche Kritik Hüthers ist eine Scheinkritik. Er unterstützt die Idee die Altersvorsorge über Spekulationen und Zocken abzusichern. Er verweist auf die Riesterrente und fordert die Ausweitung der staatlich geförderten Zockerrei.

Entweder findet die Presse zurück zu Distanz zur Finanzindustrie und Politik und entwickel Tranzperenz und Selbstkontrolle oder der Bürger verliert das Vertrauen in die Berichterstattung.

Betriebliche Vorsorge

Politiker reden gerne an der Realität vorbei. Die betriebliche Vorsorge gibt es nur in größeren Betrieben, dabei zahlt der AN den Beitrag. Manchmal bekommt der AN einen 13. Beitrag zusätzlich dazu gesponsert. Der Hammer ist aber die Brutto-Netto Lüge. Kommt was später zu einer Auszahlung in irgendeiner Form holt sich der Staat die nicht gezahlten Sozial Beiträge zurück. Die Verrechnung mit der eigentlichen Rente noch als dickes Minus dazu.

Bei extrem schwankenden Wirtschaftszahlen sind Aktien nur dann gut wenn der Anleger das Geld nicht zum Leben braucht, also Herr Merz oder Herr Sinn oder andere Vermögende und Reiche ;-)

Herr Colany, der einstige Börsenguru, hatte das in den Raum gestellt, kein Linker oder andere Verdächtige. Spekulationen sind nur interessant für Leute die „viel“ übrig haben und durch Verluste nicht ihre Zukunft aufs Spiel setzen.

Die Vorgeschichte von Herrn Merz bei dem größten Aktien/Anteilseigner der Welt lässt grüssen.

Der Vorschlag von Merz ist nicht schlecht

Der Vorschlag von Merz ist nicht schlecht beinhaltet er doch eine Möglichkeit wie das benötigte Geld generiert werden kann und hier liegt der große Unterschied zu den vollmundigen diesbezüglichen Sprüchen der SPD und Grünen die zwar Geld mit vollen Händen ausgeben wollen, aber keinerlei Konzepte zur Gegenfinanzierung haben.

Hatte mal . . .

. . . für Vermögenswirksame Leistungen einen Aktienfond.
Dieser Saldo hatte sich 2009 ca. halbiert.
In den darauffolgenden Jahren wieder etwas erholt. Aber nie mehr den alten Höchststand erreicht.
Wenn das mit meiner Rente passiert:
Dann gute Nacht.
Bei Aktien wird auch eins vergessen.
Ausgabeaufschlag !!!!
Depotgebühren!!!!
Die wollen erst mal verdient werden, bevor etwas Gewinn rausschaut.
b.k.

Vor allem ist es nichts

Vor allem ist es nichts wirklich Neues, aus den USA bekannt und funktioniert super in konjunkturell positiven Zeiten, nur was ist wenn wir die zyklischen Krisen des Kapitalismus zu spüren bekommen ? Die nächste wird um so dramatischer , da man sich in Europa mit 0-Zins und anderen fragwürdigen finanzökonomischen Maßnahmen Zeit gekauft hat, nur die zahlt keine Zinsen oder Kredite zurück. Es wird uns einholen und einmal wieder zeigen, das der Kapitalismus ist wie er ist, ganz sich nicht besser als die sozialistische Variante.

Alternative

Derzeitige Sparprogramme sind wegen der niedrigen Zinsen "Geldvernichtungsprogramme", da provitieren nur die, die gerne Schulden machen.
Also, so gesehen kein schlechter Vorschlag, wenn man eine Alternativen zu derzeitigen „Sparprogrammen“ sucht. Darüber nachzudenken lohnt auf jeden Fall. Im Übrigen frag’ ich mich, wie oft dieses Thema von der TS noch wiederholt wird und ob auch die Auswahl der jeweiligen Fotos von Herrn Merz hier eine bestimmte Absicht verfolgt?

SPD-Faktionsgeschäftsführer

SPD-Faktionsgeschäftsführer Carsten Schneider erklärte, statt "Aktiendeals von wenigen" mit Steuersubventionen zu stützen, müsse die gesetzliche Rente gestärkt werden.
**********
Warum“Wenige“?
Auch mit geringen monatlichen Beträgen kann sich der „kleine Mann“ beteiligen und
erwiesener Maßen auf lange Sicht die beste
Performance erzielen.
Ich finde die Idee gut.

Merz nein danke!

Die Aktienmärkte haben schon so oft gecrasht.
Wie oft muss das noch passieren bis auch der letzte Lobbyist bemerkt hat (also Herr Merz) das Aktien keine Altersabsicherung sind?

Alterssicherung mit Aktien bedeutet:
MAN KANN IM ALTER ALLES VERLIEREN!!!

Ich möchte nicht im Alter auf der Parkbank schlafen, weil unser Bundeskanzler 1 Mio. € pro Jahr nebenbei "verdient" hat.

Wären die Einnahmen..........

In unserem Land zweckgebunden wie in der Schweiz, hätten wir weniger Probleme, zB Rente, Straßen usw.
Das System muss geändert werden, aber da wagt sich keiner ran. Aktien.......... So ein Quatsch. 1000€ Grundsicherung, wie bitte, soll man dann im Zelt leben???
Aber dann stolz darauf sein das man beim Klima 1,5 Milliarden ausgibt um anderen Ländern zu helfen......... Ich fasse es nicht mehr Verantwortung für ein Land und dessen Menschen sieht anders aus.

Vermutlich bedeutet das nur

eine Beteiligung am Risiko bei Enteignung der Anleger. Wie bei Riester oder Telekom als Volksaktie wird nur die Finanzindustrie profitieren. Wieso nicht gleich kostenlose Sterbehilfe anbieten?

Der Rentner kann nicht das Unternehmerrisiko tragen

Sogar Norwegen mit seinem Staatsfond, der größte Fonds der Welt, abgesichert über hunderte der finanzkräftigste Unternehmen, geführt von den besten Finanzanalysten, die nur das Volksinteresse im Auge haben, hat seine Probleme immer erfolgreich zu sein. Es kann ja nicht angehen das die , die in Rente gehen das unternehmerische Risiko von irgendwelche Unternehmen tragen müssen. Der Staat würde hier die Risiken letztendgültig für die Privatwirtschaft übernehmen müssen falls es nicht zu große Auseinandersetzungen kommen sollte.

Man kann es kaum begreifen ...

da stellt sich ein Lobbyist und Tantiemen- Empfänger des größten Vermögensverwaltungskonzerns hin und will der Menschheit zu verstehen gegen, dass die unsicherste Anlageform, die der Aktie, die permanenten fast sekündlichen Marktschwankungen unterliegt als sichere Rentenvorsorge zu empfehlen sei, steuerbegünstigt im Erwerb und Verkauf zu stellen sei. Der/die einzigen Gewinner sind das Aktienausgebende Unternehmen, die Börse, die Banken und der Vermögensverwalter. Verlierer sind der einzelne Anleger, dessen Anlage den Marktschwankungen unterliegt und die Allgemeinheit, die aus diesem Handel keine Steuern erwirtschaften kann.
Nehmen wir an, man habe in Telekomaktien zu diesen geplanten Konditionen gekauft. Die Bank hat verdient, der Konzern darin dass der Kurs nach oben (damals) ging und nun will der "Rentensparer" die Aktien verkaufen ... jeder weiß wo heute die Aktie liegt, es verdient die Bank, der Staat nichts und der Rentner verkauft mit Verlust. Da bleibt nur Kopfschütteln!

Gute Idee

Ich finde die Aktienidee für die Rente nicht verkehrt. Wo kriegt man denn sonst momentan weltweit noch Zinsen?

natürlich hat Merz recht

in jedem rechtschaffenden land wird den bürgern ein hoher steuerfreibetrag für kapitalerträge/gewinne eingeräumt. nur in deutschland läppische 800€. und dank der politik von draghi/merkel gibt es keine zinsen. also muss der bürger doch auf werthaltige aktien zugreifen. und was der spruch vieler hieseigen soll, dann verdient blackrock , entbehrt jeglicher vernunft. wie soll blackrock reichwerden, wenn ich bei der sparkasse 10 henkel aktien kaufe

Durchschaubar

"Der frühere CDU-Fraktionsvorsitzender präsentierte sich damit auch als Mann der Wirtschaft."

Den Merk kann man doch nicht als Bundeskanzler nominieren; der vertritt doch nicht das Volk, sondern das Großkapital.

Wer soll den Aktien kaufen? Otto Normalverbraucher hat doch kein Geld für Aktienkäufe und nicht die Ahnung davon und die Zeit für die Börse. Also würde hier nur der Personenkreis steuerlich begünstigt, der das nötige Geld für Aktien aufbringen kann und auch das Risiko eines Aktienverfalls tragen und finanziell mit anderem verfügbaren Kapital abfedern kann.

Nee, nee. Merz soll sich von seinem Geld Aktien kaufen und hierfür was für seine Altersvorsorge tun, denn aufgrund seines Vermögens, worüber ich ihn auch nicht beneide, ist er auf Aktien ohnehin nicht angewiesen.

Als hätte ichs gewusst....

gestern wurde es mir noch als "fakenew" ausgelegt- heute schon Gewissheit:
Höhere Renten- komplett selbst finanziert zu Gunsten von Merz´Auftraggeber Black-rock... Der Staat wird weiter zurückgedrängt.
Merz´Körpersprache ist die eines Finanzkillers.
Und ich sag Euch was: Der Typ macht Kanzler- Deutschlands Bürger LIEBEN Multimilliardäre....... genau wie das deutsche Parlament..... einer aus der privatwirtschaft KANN nix falsch machen...ausser Politik halt- aber DER Anspruch ist seit 1990 verjährt....

Rücklagen

Ich habe Rücklagen in Form von Aktien gebildet und das kann mir keiner nehmen. Die Deutschen besitzen viel zu wenig vom Produktionskapital dieses prosperierenden Landes. Das müsste die nächste Regierung mal ändern.

Renten werden nicht voll versteuert

@ nelumbo:
Wer kein Geld für Aktien übrig hat und nur die staatliche Rente bekommt muss diese voll versteuern.

Das ist falsch. Renten werden doch gar nicht voll versteuert und das ist auch nicht geplant. In Russland werden Renten voll versteuert, aber nicht bei uns.

Doch kein Bierdeckel

März wollte das System doch eigentlich soweit vereinfachen, dass die Steuererklärung auf einen Bierdeckel passt. Stattdessen schlägt er jetzt eine weitere Sonderregelung vor.

Für die Durchschnittsrente

Für die Durchschnittsrente von €880 hat man ungefähr € 150000 an Beiträgen über mehr als 30 Jahre eingezahlt. Hätte man dieses Geld Monat für Monat in Aktienfondsanteile angelegt ( z.B. am DAX orientiert ) , dann wäre über diesen Zeitraum ein Kapital von etwa € 750000 entstanden; ( der DAX ist von 1987 bei 1000 Punkten gestartet und steht jetzt über 10000 ). Die Durchschnittsrente könnte also bei € 4400 / Monat liegen, bzw. alle Renten 5 mal so hoch sein. Der Vorschlag von Merz ist goldrichtig.

..stößt ausgerechnet bei Wirtschaftsexperten auf Skepsis..

Warum "ausgerechnet" - das zeigt doch eher nur, wie abstrus die Idee des Herrn Merz ist.
Gut nur, daß der sich mit diesem Unsinn noch rechtzeitig geoutet hat, und seine wahren Interessen nun für jeden offenkundig sind.

Debatte ist besser als im Status Quo zu verbleiben

Es kommt auf die Umsetzung an.
Ein Mix aus umlagebasierter und kapitalgedeckter Finanzierung, beides von staatlicher Seite verwaltet, wäre meiner Meinung so schlecht nicht. Einfach mal bei den Norwegern abschauen.

Eigentlich gute Idee

Die Idee von Herrn Merz ist natürlich eigentlich sehr gut. Nur müsste man z.B. dem Vorbild Schwedens folgen und einen nationalen Rentenfonds einrichten, in den ein Teil der Rentenbeiträge investiert wird. Ein weiteres Konjunkturprogramm für die Versicherungen (wie Riester) braucht kein Mensch.

Buh Merz

Eigentlich ist ja der Vorschlag von Friedrich Merz völlig richtig. Nur leider der Zeitpunkt des Vorschlages absolut falsch. Eine sehr schlechte Taktik eines doch sehr ausgebufften Politikers!

von gestern!

Hr. Merz streut mal wieder seine Altersweisheiten der 90er.
Wenn wir eines in den letzten 20 Jahren begriffen haben, ist es doch das:
NUR die stattliche Rente sicher ist. (Ja, Nobbi hatte durchaus recht!)
Außer man (Politik und Finanzlobby) zerstören die Grundlagen. (Die angsterfüllten Gesichert so mancher "Aktien-Rentner" sind mir noch in lebendiger Erinnerung!)

Was 2 Weltkriege und Finanzkrisen nicht zerstört hat, beweist die Weitsicht unserer Vorväter! Eine Reform, bei der ALLE einzahlen, würde dieses System noch verfestigen.

Natürlich muss man sich Aktien leisten (können).
Und schon sind min. 30 Mio. deutscher Arbeitnehmer raus!
Wer solche Vorschläge vorbringt, hat offensichtlich eine "andere" Klientel zu bedienen, als denn der einer Bevölkerung.
Staat ist nicht Wirtschaft - BWL nicht VWL.

Wer es schon vergessen (oder nie erlebt) hat, kann sich bei angrenzenden Staaten schlau mach, wie es EINFACH geht!

Warum Merz Aktien fördern will, liegt doch ganz offen auf der Hand!

Schwarzbär 12:13

Ja, diese Pensionsfonds gibt es. Das Risiko liegt hier aber beim Arbeitgeber, der noch dazu bessere Konditionen bei der Depotbank erhält als "Otto-Normalverbraucher".

Wenn man schon mal Geld hat, geht die Vermehrung einfacher als wenn man in ganz kleinen Schritten anfangen muß.

DASS man anfangen muß, ist mE jedoch eine Binsenweisheit. Sehe ich mir heute - wenige Jahre vor der Rente - meine Kollegen und deren Vorsorgepläne an, graut es mir bei manchen. Da wird lieber Urlaub gemacht, vorhandenes Geld ausgegeben, als für Eventualitäten vorzusorgen.
Das halte ich für grob fahrlässig und habe mich schon früh (nach dem selbst verdienten Studium) an das Hamster-Schema gehalten. Aktien hatte ich aufgrund der diversen Einbrüche seit 1987 allerdings nie im Bestand. Diverse Freunde verloren hier beträchtliches Erspartes.

Ein gutes und einfaches Angebot

... bei dem nicht Banken und Versicherungen die Hand aufhalten...

Genau das trifft es. Grundsätzlich ist es richtig das Produktivkapital zur Finanzierung der Rente stärker zu nutzen.

Bislang sind nur Versicherungen in dem System steuerlich begünstigt, Investmentfonds nur teilweise. Hier einen Gleichstand zu erzielen macht Sinn.

Zudem sollte es, analog dem schwedischen System, eine Art Bundesbehörde geben, die für alle Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung eine Aktien basierte Anlage, anteilig zur Umlage, zu verwalten.

Ein paar Dutzend Experten, am besten verbeamtet, könnten das managen. Oder man macht das als Staatsfonds. Aber immer so, dass keine externen Mandate vergeben werden. Das weckt nur Begehrlichkeiten.

Prinzipiell ist der Vorstoß von Merz also richtig, die Umsetzung denkt er sich aber vermutlich anders.

Ein absoluter Irrweg ...

Stellt man Aktienkäufe für eine bestimmte Gruppe steuerfrei, dann wird es nicht lange dauern, bis die ersten Klagen wegen des Gleichbehandlungsgrundsatzes eintreffen werden ...

Nein, das Gegenteil muss passieren, jede Aktie muss, wie alles andere auch mit 19% MWST belegt werden, sämtliche Derivat- und Aktiengewinne besteuert werden, wie jedes andere Einkommen, und zudem jedes verschieben von Aktien (cum cum, cum ex, cum fake) pro Vorgang besteuert (mindestens MwSt) werden!
Dann wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen (bGE) bereits finanziert, ohne auch nur eine Steuer erhöhen zu müssen!

.. was aber passiert, wenn

.. was aber passiert, wenn man sein ganzes Leben lang fleißig in Aktien investiert und am Ende ist doch alles (oder das meiste) wieder futsch, zeigt der Blick auf eigentlich immer als grundsolide eingestufte Aktien, wie:
- Genral Electric
- Kodak
- Osram
- Deutsche Bank
- uvm

... da wäre dann wohl trockenes Brot und Wasser angesagt

nnnnnn

Ihre Ausführungen sind nicht richtig:
Die o.A. Firmen haben über Jahrzehnte große Gewinne und Umsätze erzielt.
Wenn Sie - wie ich das tat - von ihren Aktien die Dividenden ansparen, dann haben Sie nach Jahren ein ansehnliches Finanzpolster ! Und so ist es ja auch gedacht; nicht dem schnellen Euro hinterher rennen, sondern investieren.
Ich hatte Aktien in meinem Bestand, bei denen die Dividenden in fünf Jahren den Kaufpreis aufwogen !

Merz wäre zwar trotzdem mein Kandidat ,,,

wenn ich in der CDU sein würde, aber hier hat er sich dann doch wieder ein paar Minuspunkte geholt. Sicher ist es ein richtiger Ansatz zu sagen, Leute sollen sich zur Rentenabsicherung auch Aktien zulegen und es ist auch nur richtig, wenn diese dann steuerfrei sind. Dazu müssen Menschen während ihres Arbeitslebens aber ausreichend Geld zur Verfügung haben, um überhaupt Aktien kaufen zu können. Eine 2-Säulen-Absicherung (Staat und privat) ist jetzt schon angebracht. Aber die Frage ist doch: wie wird in Zukunft die Rentenarmut verhindert? Sicher nicht dadurch, dass Herr Merz die Verantwortung des Staates zurück fährt und auf die Risiken der Aktiengewinne und -verluste setzt - es sei denn, mit ihm wird es nur noch Millionäre geben.

Merz wäre zwar trotzdem mein Kandidat ,,,

wenn ich in der CDU sein würde, aber hier hat er sich dann doch wieder ein paar Minuspunkte geholt. Sicher ist es ein richtiger Ansatz zu sagen, Leute sollen sich zur Rentenabsicherung auch Aktien zulegen und es ist auch nur richtig, wenn diese dann steuerfrei sind. Dazu müssen Menschen während ihres Arbeitslebens aber ausreichend Geld zur Verfügung haben, um überhaupt Aktien kaufen zu können. Eine 2-Säulen-Absicherung (Staat und privat) ist jetzt schon angebracht. Aber die Frage ist doch: wie wird in Zukunft die Rentenarmut verhindert? Sicher nicht dadurch, dass Herr Merz die Verantwortung des Staates zurück fährt und auf die Risiken der Aktiengewinne und -verluste setzt - es sei denn, mit ihm wird es nur noch Millionäre geben.

Bierdeckel-Steuererklärung und jetzt AKtienhype

Hoffentlich bleibt uns dieser Finanz-Theoretiker erspart.

Wer bis heute weder beim einen wie beim anderen Thema ein wirklich schlüssiges und nachvollziehbares Konzept vorgelegt hat, aber sich vorsorglich mal wieder eine Notiz bei Tagesschau sichert, bleibt mir allenfalls als unseriös in Erinnerung.

Die Verbindungen Hassel und Merz über die Atlantikbrücke nicht offen zu benennen, finde ich höchst ungeschickt. Hat mE "G'schmäckle".

Aktien

Natürlich kann man mit Aktien, insbesondere langfristig Geld verdienen. Da haben die Aktienbefürworter schon recht. Allerdings ist die Frage, wer das kann. Der typische Mensch, der eine schmale Rente hat, hat ja schon üblicherweise sein Leben lang auch wenig verdient. Jeder muss von seinem Einkommen erst mal seinen Lebensunterhalt bestreiten. Nahrung, Wohnen, Kinder kosten. Wenn dann was übrig ist spart man für Anschaffungen, Reparaturen, Urlaub usw. Wenn dann was übrig ist, kommt die Altersvorsorge und da kann man sicher einen Teil in Aktien anlegen.
Aber die, die von Altersarmut bedroht sind, sind häufig nicht die, die am Monatsende viel Geld über haben.

Die Norweger haben einen Staatsfonds ...

... zur Altersvorsorge.
So etwas könnte auch bei uns als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung funktionieren. Die Risiken könnten mit einer breiten Streuung minimiert werden. Die Ausschüttungen könnten, wie von März vorgeschlagen, ebenfalls steuerfrei bleiben. Der einzige "Nachteil" ist, dass diese Fonds ohne Provisionen arbeiten können und Banken und Vermögensverwaltungsgesellschaften wie Black-Rock nichts abschöpfen könnten. Wie gesagt "könnte, könnte, könnte ..." Leider mangelt es bei der Politik in Deutschland meistens aber am "Wollen".

Ach, man

kann genau so gut in Kunst investieren, oder Wein (hat man auch etwas davon sollte sich das Investment nicht rentieren).

12:42 von Mifra

genau so isses. sparpläne für kinder kann man schon ab 20€ machen. man muss sich nur kümmern.

re nelumbo

"Wer Geld in Aktien anlegen kann erhält die Gewinne steuerfrei."

Völliger Unsinn. Stichwort Abgeltungssteuer.

12:16 von Elitedemokrat

wann galt denn die DB letztmals als seriös? man könnte auch aktien wie altria, royal dutch oder henkel haben

PS dies ist kein Kauftipp, niemals!!!

@um 12:15 von onkelbond

wenn man 25€ montl. in Fonds steckt (es gibt genug) spart man mit der Zeit gut was an und es wird auch noch verzinst. Da sollte man überlegen den Einstieg schon mit 10€ ermöglichen. Es gibt auch die Möglichkeit bei Engpässen den Vertrag ruhen zu lassen.
Was ist den so schlecht daran, kann sich fast Jeder leisten. Natürlich Einkommen neben der Rente.

Wirtschaftsexperten sind skeptisch

Was schlagen denn die sog. Wirtschaftsexperten oder die anderen zur Wahl stehenden Politiker vor, um das Rentenproblem zu lösen?
Sind doch auch „Experten“, da kann man doch verlangen, dass sie nicht nur kritisieren sondern sich auch mal konstruktiv an dieser Debatte beteiligen oder Vorschläge machen.
Traut sich anscheinend keiner oder ihnen fällt nichts ein!

Es reicht

So langsam reicht es mir, mit diesem Hype um die drei potentiellen Merkel-Nachfolger!
Als hätte noch nie eine Partei einen neuen Vorsitzenden gewählt. Mit aller Macht soll hier, auch von den Medien, die schwächelnde CDU wieder hoffähig gemacht werden.
Haben wir keine anderen Probleme, als wochenlang die Diskussion um den Kronprinzen oder die Kronprinzessin verfolgen zu müssen.

Merz´Aktienidee

Die Renten auf Aktien zu basieren ist nicht sehr vielversprechend weil Aktien sind nun mal spekulativ. Da hätte ich gedacht, dass Herr Merz das wüßte ! Scheinbar nicht ... aber die Steuererklärung auf dem Bierdeckel haben wir ja auch nicht bekommen.

re gestört aber geil.

"Das ist falsch. Renten werden doch gar nicht voll versteuert und das ist auch nicht geplant."

Völlig falsch.

Seit 2005 werden Renten durch die nachgelagerte Besteuerung zur Einkommensteuer herangezogen, wobei sich der steuerpflichtige Anteil je nach Eintrittsjahr sukzessive erhöht. 2040 wird die Rente zu 100% steuerpflichtig. Natürlich aber auch nur der Teil, der den Steuerfreibetrag und sonstige steuermindernde Abzüge überschreitet.

Echt gute Idee,

dann wissen wir wenigstens, warum wir keine Rente bekommen.
Wir haben dann auf die falschen Aktien gesetzt.

Ökonomen gegen Merz' Aktienidee

Wenn schon Merz einen neuen Vorschlag macht, dann soll er sich wenigstens am Schweizer Rentensystem orientieren, wo jedem, der in Aktien zusätzlich investieren will das freiwillig machen kann, wenn er dafür noch freies Geld zur Verfügung hat.

Es ist weitergehend einerlei....

....ob private vorsorge auf Aktien oder Staatsanleihen basiert.

Um einen Betrag hinzubekommen, der einen Vor Armut schützt, braucht es ziemlich viel Geld.

Zu viel fuer die Angehoerige der Deutschen Unterschicht.

Und :
Liegt deren BFA - Rentenanspruch unterhalb der Mindestsicherung, wird private Vorsorge gegengerechnet.

Private Vorsorge ist ein unsinniges Konzept fuer sehr viele, schlechter verdienende Mitbuerger.

Um unsere Gesellschaft sozial stabil zu halten völlig ungeeignet.

Das schlimmere unter beiden übeln ist aber wohl die Geldanlage ueber „sichere“ Staatsanleihhen (Riester - Produkte verwenden das).

Vermutlich fuer immer ohne Rendite wegen Nullzinspolitik lohnen sie nur fuer den Staat, der so ohne Probleme uninteressante Staatsanleihen platzieren kann.

Das Umlageverfahren ist bei genauerer Betrachtung wohl doch das bessere....

Auch wenn Banken und Versicherungen es nicht gerne hören.

Merz hat recht !

Der Staat fordert doch die Bürger auf, private Altersvorsorge zu betreiben. Diese aber wird hoch besteuert, ebenso wie Betriebsrenten. Altersvorsorge muss in Deutschland generell steuerfrei gestellt werden !

14:11 von Möbius

so war es sogar schon mal. und das unter dem socialisten lafontaine als kurzzeitfinanzminister.

@Werner40

Und schon wieder Halbwahrheiten von Ihnen!
Erstens wird der Gesamtbetrag ja nicht auf einmal angelegt, sondern Monat für Monat bis zum Renteneintritt.
Zweitens haben Sie vergessen, dass die bisher aufgelaufenen Rentenansprüche ja auch von jemandem gezahlt werden müssen.
Drittens sollten Sie mal abwarten, wenn die ganzen privaten Rentenfonds ihre Aktien verkaufen müssen, um die Renten auszuzahlen, denn dann können die Aktienkurse sehr schnell die Talfahrt antreten!

@karwandler

bitte meinen Beitrag nochmal lesen. Ich beschreibe nicht den Status Quo sondern die Pläne von Hr. Merz, Steuervorteile auf Aktienerträge zu gewähren.

@12:05 von DB_EMD

"Dass sich nicht jeder AN überhaupt Sparpläne leisten kann" - das ist der Knackpunkt. Selbst die von Herrn Merz genannten 5€ pro Tag, also 150 € im Monat, sind für sehr viele Leute utopisch. Ich denke in Aktien kann man dann investieren, wenn man "Spielgeld" hat. Wenn Sie Ihr Einkommen brauchen, dann fällt das aus.

@12:05 von DB_EMD

"Dass sich nicht jeder AN überhaupt Sparpläne leisten kann" - das ist der Knackpunkt. Selbst die von Herrn Merz genannten 5€ pro Tag, also 150 € im Monat, sind für sehr viele Leute utopisch. Ich denke in Aktien kann man dann investieren, wenn man "Spielgeld" hat. Wenn Sie Ihr Einkommen brauchen, dann fällt das aus.

Merz=Politiker mit Hirn!

Wenn jemand seine Rente durch Aktien aufbauen will, dann kann es z.B. Vorgaben des Staates geben, 12-15 Jahre Haltedauer. Ansonsten ist diese Idee 100% akzeptabel. Es gibt Etfs die man mit einem Sparplan kaufen kann. Renditen gibt es über einen längeren Zeitraum immer, über 12-15 Jahren sowieso. Es wundert mich nicht, wenn Politiker auf die Rente schwören, denn da können sie immer wieder das Zünglein an der Waage spielen, und mit eingezahlten Beiträgen Geschenke verteilen. Ich hoffe, dass mit Merz neuer Wind in die Gehirne bläst!

Merz = Hirn?

Aber wohl nur zu SEINEM Vorteil.
Was macht man mit Aktien, die den Bach runter gehen? Also unterm Strich keine gute Idee für Leute, mit wenig Geld.
Eine richtige Rente, wie es sie früher mal gab, mit ordentlich hohen Arbeitgeberanteilen. Eine in die Alle einzahlen, also Auch Politiker, und Selbstständige, rechnet sich nur, wenn man diesen Leuten dann auch sehr wenig wieder raus gibt. Ansonsten ist es einen Nullnummer. Und wenn die Kohle dann nicht für 65-70% vom letzten netto langt, ja dann stockt man das mit ein Wenig Steuern wieder auf. Die könnte man in Panama suchen gehen.
Anders gesagt, ohne meinen jetzigen Rentenbeitrag, hätte ich genügend Kohle, zum Spekulieren. Aber jetzt zahlen und auch noch selber vorsorgen können eben nicht alle, Herr Merz.

@H. Parker

Die Empfehlung, in Wein anzulegen, hätte ich eher von R. Parker als von H. Parker erwartet, aber die Idee ist gut. Hoffen wir mal dass in Zukunft keine Abgeltungssteuer eingeführt wird, wenn wir die Flaschen zum Eigenkonsum entkorken.

nur mal nebenbei für staatstreuen

ich habe vor kurzen mit dem sohn einer bekannten geredet; fazit wenn deine mama damals bei deiner geburt vor 25 jahren 300$ übrig gehabt hätte, hättest du heute ca 5.500 $ war auch schon mehr obendrauf noch ca 5% div. altria ist es. also es geht, wenn man den staat raushält oder der nicht dann 30% abgreift für das risiko des bürgers

Auch hier zeigt sich wieder,

dass die Finanz- und Wirtschaftskompetenz der Durchschnittsbürger nur in sehr homöopathischer Dosis existiert, auch hier im Forum! Langfristig schlagen Aktien alle andern Anlageformen, auch unter Schwankungen. Die Schwankungen führen während einer gleichmäßigen Ansparphase sogar zu günstigen Durchschnittskaufkursen. Für 60-jährige st es sicher risikobehaftet, aber 25-jährige sollten besser heute oder morgen anfangen, regelmäßig in weit streuenden Fonds anzulegen und sich nicht nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen. An der darf jeder Inkompetente in der Regierung herumdoktern, angefangen von Norbert die-Rente- ist sischa-Blüm

Na ja man muss ja nicht als Person in Einzelaktien investieren

Aber man könnte einen Staatsfond für Rente und Pensionen anlegen, der in ETF Fonds investiert oder z.B. in das Mobilfunk Netz oder Energiewende und so Gewinne für alle erwirtschaftet. Wer zusätzlich zum Staatlichen Fond beitragen will und Geld für die Altersvorsorge übrig hat, könnte dann weitere Fondsanteile von diesem Fond kaufen.
Norwegen und Katar z.B. haben hervorragende Staatsfonds und beteiligen die Bürger am wirtschaftlichen Erfolg. Denn das jetzige Rentensystem ist eigentlich am Ende: Die Menschen werden immer älter und die Arbeitsplätze übernehmen immer mehr die Maschinen. Gleichzeitig ist aber das ganze Sozialsystem darauf aufgebaut, durch personalisierte Abgaben von Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert zu werden. Eine direkte Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg findet nicht statt, stattdessen w erden immer mehr gutbezahlte Jobs abgebaut und ausländische Fonds kaufen unsere Aktien und führen damit unser Vermögen und Gewinn ins Ausland ab. Nicht sehr sinnvoll.

@Otto Zahlmeister

Die Norweger haben einen Staatsfonds zur Altersvorsorge. So etwas könnte auch bei uns als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung funktionieren.

Der norwegische Staatsfonds erhält sein Kapital aus den Einnahmen des Ölverkaufs. Da Deutschland kein Öl hat, ist das Modell auch nicht auf Deutschland übertragbar.

Merz Aktienidee...

Die Deutschen besäßen im internationalen Vergleich zu wenig Aktien.
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Das mag wohl richtig sein, aber nicht jeder hat die Möglichkeit von seinen Monatslohn bzw.seinen Gehalt noch was für seine Altersvorsorge zu sparen. Ich meine hier besonders die Leute im Niedriglohnsektor, Aufstocker, Alleinerziehende und auch viele Familien. Dafür reicht für viele schicht das Geld nicht. Und nun mit einen Aktienpaket die Rente aufstocken gleicht meiner Meinung nach einen Lotteriespiel von den keiner sagen kann was dabei herauskommt. Oder kann Herr Merz heute schon sagen was zukünftige Rentner einmal für ihre Aktien bekommen? Sicher nicht...

Alles weiter privatisieren!

Jetzt die Rente weiter aus der staatl. Fürsorge zum Privataufgabe mit Risiko u. Gewinnaussicht als Köder machen. Ist da Blackrock aktiv als Lobby? Und aws wäre die nichts zum Spekulieren haben weil sie gerade mal so vcerdienen oder verkaufen müssen wenn der Kurs gerde so ist??????Können alle das auch machen oder sind fette Provisionen fällig weil der Staat fördert ,so wie nach der Wende all die Eigentumswohnungen im Osten tausende abgezockt wurden mit Mieteinnahmen die nie erzielt wurden?Da kann ich gleich die schwächsten Rentner mit auffangen ohne Gewinnmaximierung für Lobby xy!?

@nur mal nebenbei für staatstreuen 15:38 von Karl Napf

Ich kenne auch jemand, der kennt jemand, der jemand kennt...
Möbius-Schleife ins Nichtssagende.

Aber nur mal nebenbei:
'die Staatstreuen' haben schon mal viel (alles) verloren. Thema: Kriegsanleihen

Ich denke, es gibt noch genug in D, die davon wissen.
Wer glaubt, das ausgerechnet das 'Finanzcasino' für Sicherheit der Renten sorgt,
muss (Un)Sinn heissen.

Der hat seine Rente allerdings vom Staat in erster Linie.
Ein Schelm, der ...

re nelumbo

" Ich beschreibe nicht den Status Quo sondern die Pläne von Hr. Merz, Steuervorteile auf Aktienerträge zu gewähren."

Ich verstehe meinerseits Herrn Merz so, dass er an Steuervorteile für den Erwerb von Aktien als Altervorsorge gedacht hat.

@16:10 von Karl Napf

"also sind aktien eine sinnvolle ergänzung. aber der deutsche michel und sein frau begreifen es nie!"

Mit dem ersten Teil haben Sie recht. Der Rest mag individuell so sein.

Mir geht es aber um einen anderen Punkt. Nämlich die Frage, wem Merz´ Vorschlag nützt. Aus meiner Sicht haben ja vor allem Leute mit wenig Einkommen und daraus resultierend kleiner Rente ein Problem. Manche schlagen hier Sparpläne mit 25€ monatlich vor. Das kann so mancher bestimmt leisten, andere nicht. Aber mit 25€ über 30 Jahre bei einer Rendite von 5% hat man am Ende 20500€. Zahlen Sie sich davon nur 200€ zusätzliche Rente aus, dann ist das Kapital etwa 10 Jahren aufgebraucht (kann jetzt die Abzinsung nicht so schnell berechnen). Bei mehr Rente entsprechend schneller.
Steuern und Gebühren sind dabei nicht berücksichtigt.
Klar ist das besser als nichts, aber der Brüller ist es auch nicht. Wer weniger als die Mindestrente bekommt, kann es sich sowieso sparen, da es angerechnet wird.

16:13 von artist22

@nur mal nebenbei für staatstreuen 15:38 von Karl Napf

Ich kenne auch jemand, der kennt jemand, der jemand kennt...
Möbius-Schleife ins Nichtssagende.

Aber nur mal nebenbei:
'die Staatstreuen' haben schon mal viel (alles) verloren. Thema: Kriegsanleihen

Ich denke, es gibt noch genug in D, die davon wissen.
Wer glaubt, das ausgerechnet das 'Finanzcasino' für Sicherheit der Renten sorgt,
muss (Un)Sinn heissen.

Der hat seine Rente allerdings vom Staat in erster Linie.
Ein Schelm, der ...
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*
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Nur wer glaubt, das es Ihm hier im Sozialismus besser ginge, dem kann man raten, es erst mit der Börse versuchen.
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Humor aus.

Halten wir fest; in erster

Halten wir fest; in erster Linie ist es ein Vorschlag Aktienbesitzer weiter zu begünstigen. In zweiter Linie würde man sich so auf Gedeih und Verderben den Börsen ausliefern, gibts einen Crash, ist die Alters'vorsorge' weg. In dritter Linie würden alle, die mit Aktienhandel Geld verdienen profitieren, z. B. Blackrock. Der Vorschlag kommt vom Blackrock-Chef Deutschland. Die 'neue Idee' wurde bereits von Thatcher ventiliert.
Fazit; der in der Wolle gefärbte Neoliberale versucht die neoliberale Agenda voranzutreiben. Keine Überraschung.

15:45 von michicu

haben wir wie die beiden öl, dessen gewinne man investieren kann? nein, wir machen mit kunststückchen die schwarze null.

"Bestehende Verzerrungen abbauen"

einem Finanzjongleur, der mit jeglichem sozialen Denken kollidiert (Cum Cum, Cum Ex und es geht ja munter weiter) und m.E. ausbeuterische Finanzmodelle "beaufsichtigt" hat, mag eine simple Aktie schon mal wie aboslute Sicherheit vorkommen. "Bestehende Verzerrungen abbauen" ist doch mal ein guter Ansatz. Merz first!

16:30 von dr.bashir

zur ergänzung. man kann durch aus 7% im langen bereich ansetzen. dann kommt der zinseszinseffekt hinzu. gebühren sind nur immens bei sparund reiffeisenbanken. bei direktbanken vernachlässigbar. und gerade die steuern will merz für das rentensparen abschaffen. alle, die eine lebensversicherung hatten, wissen, wie sie vom staat über den tisch gezogen wurden, mit der neuen steuergebung und 0 zinsen

Merz macht den Schröder

vermutlich aus demselben Grund: um seinen Freunden/Gönnern aus der Finanzwelt zu gefallen. Private Aktieninvestitionen sind Unsinn. Einzig ein Staatsfond wie in Norwegen wäre zweckmäßig und eine gute Ergänzung zur umlagenfinanzierten Rente, dieser dürfte allerdings nicht allein auf Aktieninvestitionen als Investitionsvehikel beschränkt bleiben. CDU/CSU und SPD erscheinen immer wieder Autoindustrie- und Finanzindustrie-ferngesteuert, zu Lasten der Bürger.

@Karl Napf - 16.10h

Ihre Argumentation ist widersinnig, einerseits sagen Sie, "die LV" sei wegen der EZB tot, andererseits plädieren Sie für Aktien als Kleinanlage ...

Wie denn bitte abders, als durch Börsengeschäfte glauben Sie eigentlich, erwirtschaftet eine Versicherung ihre Gewinne?!
Sie glauben demnach ernsthaft, dass der Einzelne über Jahrzehnte bessere Chancen hat, Gewinne zu erzielen, als die Profis, die tagein, tagaus nichts anderes tun?!

Was Merz vorschlägt ist "neoliberaler Mumpitz ", der schon an spätrömische Dekadenz grenzt und zwar an die richtige, nicht die eines gewissen Herrn Westerwelle ...

Ich kann diejenigen....

....die auf die Rentensysteme Norwegens und Schwedens verweisen, verstehen.

Mit dem in Schweden habe ich mich näher befasst.

Und ich war erstaunt, wie verantwortungsvoll das dortige System aufgesetzt wurde.

Ein StandardPlan für jene, die nicht Risikobereit sind und planungssicherheit wollen.

Sowie risikoreichere Produkte für jene, die dazu bereit sind.

Vor allem aber die regelnde Hand des Staates über alle dem.

Zusätzlich ein staatlicher Aktienfonds.

Hier in D hat man die Ausgestaltung Personen überlassen, die mittlerweile die Belohnung für geleistete Dienste bei Finanzdienstleistern kassieren.

Es besteht halt ein Unterschied zwischen gut und verantwortungsvoll regierten Ländern (Norwegen,Schweden,Schweiz) und der BRD.

In Anbetracht dessen und aufgrund der von der Groko forcierten Migrationspolitik (die durch die Zuführung gering qualifizierter die Aushebeln von Sozialstandards eher noch fördert) sehe ich schwarz für D.

Diese Forderung von Merz ist ausgemachter Schwachfug

Diese Forderung von Merz mit Rente mit Aktien:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/merz-rente-103.html

Die Rente mit Aktien absichern und dafür Steuervorteile bekommen - dieser Vorschlag von Friedrich Merz stößt ausgerechnet bei Wirtschaftsexperten auf Skepsis. Gegenwind kommt auch aus der eigenen Partei.

ist ausgemachter Schwachfug. Warum dem s so ist:

1. welche Bank verkauft den älteren Menschen noch Aktien??
2. die Banken an sich sind das Risiko: was ist im Fall eines Bankencrashs??
3. was ist wenn es an der Börse zu einem Crash kommt und das Geld dann weg ist??
4. wovon sollen sich die Betroffenen dann neue Aktien kaufen können wenn sie alles verloren haben??
5. Merz versucht hier, den Sozialstaat abszuschaffen frei nach der Methode Trump. Und dass ist sowas von asozial. Das ist keine Lösung.

Da ist jede Versicherung besser oder zum Beispiel Festgeld anlegen. Man kann zum Beispiel Dividenden auf Festgeldkonten anlegen.

Staatsaufgabe?!

Es gibt viele Gründe, gegen eine staatlich geförderte private Altersvorsorge zu sein.
Lohnt sich eine Anlage, dann braucht man kein zusätzliches staatliches Zubrot. Verschenktes Steuergeld!
Lohnt sie sich aber nicht, wird ein staatlicher Zuschuss diese Verluste nie und nimmer ausgleichen können.
Und selbst wenn der Staat es könnte oder wollte, würde dies auf eine staatliche Garantie für private Fehlinvestitionen hinauslaufen. Wer will das?

Es gibt sehr viele ordnungspolitische Möglichkeiten, private Vermögensbildung zu fördern ohne die Anleger zu bevormunden. Steuerliche Anreize für staatlicherweise für gut befundene Anlagen gehören sicher nicht hierzu.

Rentenanlagen haben eine Laufzeit von bis zu 50 Jahren. Ich hätte gerne mal eine Blackrock-Prognose für die Gewinnerwartung über diesen Zeitraum. Natürlich unter Einbeziehung aller ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Risiken. Ich bin gespannt!

Die Riester-Rente ist schon lange gescheitert

Außerdem ist die Riester-Rente schon lange gescheitert:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/merz-rente-103.html

Mit den Riester- und Rürup-Renten gebe es bereits eine steuerliche Förderung, die aus verschiedenen Gründen auch kritisiert werde. Es müsse gefragt werden, ob durch bestehende Regelungen bestimmte Anlageformen diskriminiert würden.

siehe dazu auch hier beim MDR:

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/riester-rente-reform-100.html

2017 kamen lediglich 23.000 neue Verträge hinzu. 2013 waren es noch 254.000, also mehr als zehn Mal so viele. Und noch eine Zahl ist aus Sicht von Politik und Versicherungswirtschaft alarmierend: Gut ein Fünftel der Verträge haben die Versicherten ruhend gestellt. Bei diesen Verträgen fließen keine Beiträge mehr. Experten empfehlen ein solches Vorgehen anstelle einer Kündigung, damit bereits gezahlte staatliche Zulagen nicht verloren gehen.

Auch das Presseportal hatte davon schon berichtet

Dann hier was zum Scheitern der Riester-Rente beim Presseportal:

https://www.presseportal.de/pm/126874/3653932

Frankfurt am Main (ots) - "Undurchsichtig, unrentabel, unfair": Rogier Minderhout, ehemaliger Investmentbanker und holländischer Gründer der digitalen Rentenversicherung myPension (www.mypension.de), stellt der Riester-Rente ein vernichtendes Urteil aus. "Die klassische Riester-Rente ist gescheitert!" Ein heute 30-jähriger Mann müsse über 90 Jahre alt werden, um seine eingezahlten Beiträge samt Zinsen zurückzubekommen. Damit sei die Riester-Rente ein Verlustgeschäft - vor allem für Geringverdiener und Personen, die längere Zeit arbeitslos waren. Minderhout: "Während die Finanz- und Versicherungswirtschaft von Provisionen profitiert, droht Millionen von Riester-Sparern die Altersarmut."

Dass heißt:
die Riester-Rente funktioniert nicht! Das Teil muss auf den Pruefstand warum es nicht funktioniert.

re demokratieschue...

"1. welche Bank verkauft den älteren Menschen noch Aktien??"

Gibt's bei Ihnen im hinteren Franken eine Altersgrenze für Aktienkauf?

Sonst aber nirgends ...

Am 03. Dezember 2018 um 12:05 von DB_EMD

"Typisch Linke
"Die Linkspartei verwies auf Merz' Engagement beim Finanzinvestor Blackrock und äußerte die Vermutung, Merz wolle diesem eine zusätzliche Rendite zuschießen."

"Nanu? Der Arbeitnehmer soll mit Unterstützung am Produktivkapital beteiligt werden und die Linke ist dagegen? Bin ich plötzlich auf dem Mond?"
Wie schräg ist das denn? Das steht so nicht im Aerikel.

"Das Problem an dieser Diskussion ist, dass jetzt jeder rumschreit, dafür haben Arbeitnehmer kein Geld! Dabei gibt es längst auch gute Fondssparpläne, die sich gerade auf langfristige Sicht lohnen und auch nicht hunderte von Euro im Monat Aufwand darstellen müssen"
Ich weiß nicht,wieviel Geld Sie bekommen,die Altersarmut bedroht die Niedriglöhner (im Osten 33%) und die Mittelschicht. Die Aktie ist Ihnen noch erinnerlich?Volksaktie? Wer weiß,wie Renditen in 20 oder 30 Jahren aussehen? Und,man soll ja als Laie sein Geld "vertrauensvoll" an Banken geben? Sachsen-LB,BW-LB...? Und,das waren Profis.Ebenso Profis in 08/09

@ eine_anmerkung um 12:42

Ihr Kommentar: "Warum ist denn in diesem Bericht keine Aussage unserer AfD? Immerhin handelt es sich da um die drittstärkste Partei und eine ähnlicher Vorschlag wie der jetzt von Herr Merz hatte bereits die AfD gemacht."

Dazu findet sich folgender Satz in dem TS-Bericht: "Die AfD warf die Frage auf, wie ärmere Bürger Geld für Aktien aufbringen sollten." "Ihre" AfD ist diesbezüglich offenbar gespalten. Nach meinen Informationen hat die neoliberale Gruppe um Meuthen ganz andere Vorstellungen als die völkische Gruppe um Höcke.

@ karwandler (17:26): mal dazu hier querlesen (FAZ)

hi karwandler

Wenn Sie dass nicht glauben, dann lesen Sie mal ganz fix hier bei FAZ quer:

https://tinyurl.com/ybbvxhba
FAZ: Alles genau protokolliert (05.08.2013-17:29)

Die Fraspa hat einer 85 Jahre alten Frau einen Fonds verkauft, der bis 2024 läuft. Die Sparkasse meint, sie habe nichts falsch gemacht.

Frau D. aus Frankfurt könnte jetzt mit einem Sonderzug nach Pankow reisen. Sie könnte sich in dem Berliner Stadtteil ein großes Gebäude ansehen, das die Deutsche Bahn AG für eine Betriebszentrale gemietet hat, von der aus ihr Verkehr unter anderem in Brandenburg gesteuert wird, und sie könnte sagen: Ein Stückchen von dem Haus gehört mir.

Denn Frau D. hat sich mit 20.000 Euro an einem geschlossenen Immobilienfonds beteiligt, dem wiederum dieses Gebäude gehört. Die Reise allerdings wird nicht stattfinden. Frau D. ist inzwischen 87 Jahre alt, und es geht ihr nicht gut, wie ihr Schwiegersohn sagt.

17:42 von Demokratieschue...

@ karwandler (17:26): mal dazu hier querlesen (FAZ)

hi karwandler

Wenn Sie dass nicht glauben, dann lesen Sie mal ganz fix hier bei FAZ quer:

https://tinyurl.com/ybbvxhba
FAZ: Alles genau protokolliert (05.08.2013-17:29)

Die Fraspa hat einer 85 Jahre alten Frau einen Fonds verkauft, der bis 2024 läuft. Die Sparkasse meint, sie habe nichts falsch gemacht.

Frau D. aus Frankfurt könnte jetzt mit einem Sonderzug nach Pankow reisen. Sie könnte sich in dem Berliner Stadtteil ein großes Gebäude ansehen, das die Deutsche Bahn AG für eine Betriebszentrale gemietet hat, von der aus ihr Verkehr unter anderem in Brandenburg gesteuert wird, und sie könnte sagen: Ein Stückchen von dem Haus gehört mir.

Denn Frau D. ... Die Reise allerdings wird nicht stattfinden. Frau D. ist inzwischen 87 Jahre alt, und es geht ihr nicht gut, wie ihr Schwiegersohn sagt.
///
*
*
Aber diesen Nichttotalverlust wird Sie also profitabel vererben?

17:26 von karwandler

re demokratieschue...

"1. welche Bank verkauft den älteren Menschen noch Aktien??"

Gibt's bei Ihnen im hinteren Franken eine Altersgrenze für Aktienkauf?

Sonst aber nirgends ...
////
*
*
Bis wann müssen den die älteren Menschen also Ihre Häuser verkaufen.
*
Oder dürfen Sie nur sichere Aktien nicht vererben?

re demokratieschue...

"Wenn Sie dass nicht glauben, dann lesen Sie mal ganz fix hier bei FAZ quer"

Wozu? Ist ein völlig anderes Thema:

"Die Fraspa hat einer 85 Jahre alten Frau einen Fonds verkauft, der bis 2024 läuft."

Wenn jemand eine Aktie kauft "läuft" die nicht bis zu irgendeinem Datum. Die kann man am nächsten Tag schon wieder verkaufen.

Ich kann nur jedem

raten, die Finger von "staatlich geförderten" zusätzlichen Altersversorgung zu lassen. Man legt sich auf Jahrzehnte fest, damit irgend ein "Sozial Demokrat" ( gerne würde ich mich hier anders ausdrücken ), dir per Gesetz über 20% davon abnimmt. Asozialer geht es nicht.
Nie wieder SPD.

Ein paar Fragen:

Angenommen, alle Deutschen würden ihre Altersversorgung/Rente über den Kauf von Aktien sichern wollen? Gäbe es überhaupt so viele Aktien bzw. einen realen Gegenwert? Wie würde sich dieses Ansinnen auf den Preis/Kurs der Aktien aufwirken? Wenn viel mehr Menschen Aktien besitzen, würde sich das nicht auch auf die Höhe der Dividende pro Aktie auswirken? Die Unternehmen erwirtschaften doch nicht automatisch mehr Gewinne. Der Gewinn müsste auf mehr Köpfe verteilt werden, oder?

Es gibt doch etwas....

.... das nennt sich Vermögenswirksame Leistungen (VL) und wird von (zu) vielen Arbeitnehmern nicht oder nicht richtig genutzt. Wieso wird dieses an sich sinnvolle Konzept nicht weiter verfeinert und verbessert? Stimmt, es ist eben zu einfach und die Finanzindustrie kann sich anders als bei Riester und Rürup und anderen Versicherungsbasierten Produkten einfach nicht viel genug raus schneiden. Kurzum: das was Merz da von sich gibt ist richtig, aber für die Finanzindustrie ist mit solchen einfachen und transparenten Produkten einfach nicht genug Profit zu machen.

Schluss...

...mit der Aktienzockerei! Aktien sollten nur in Hände von Menschen gelangen, die etwas von Unternehmen verstehen und nicht bei den kleinsten Gerüchten ihre Aktien auf den Markt werfen. Außerdem sollten diese Menschen ein sattes Finanzpolster haben, was bei "Otto-Normalverbraucher" in der Regel nicht gegeben ist. Herr Merz scheint die Verhältnisse der Menschen, von denen er gern anerkannt werden möchte, nicht zu kennen....

@Werner40 13:27

Sie haben offensichtlich vergessen was 2008 passiert ist? Man kann und darf nicht die Rente in die Hende der Aktienspekulanten geben. Das Risiko ist einfach viel zu hoch, dass man am Ende eine böse Überraschung erlebt. Zudem sind diese ganzen Aktienhändler ganz einfach nicht vertrauenswürdig genug. Die haben aus 2008 nichts gelernt und spekulieren bereits heute schon wieder munter rum und spielen mit dem Feuer. Wenn man die Rentengelder durch die Anlage in Aktienfondsanteilen anlegt, kann man auch gleich die kompletten Renteneinnahmen ins Feuer werfen.

@onkelbond 12:15

Dies interessiert doch Friedrich Merz nicht was der Rest derer macht, die schlichtweg sich keine Aktien leisten können oder ihre Rente schlicht nicht in Aktien anlegen wollen. Was Merz da plant ist eine Bevormundung aller Rentner in der Bundesrepublik. Wer ist dieser Mann bitte, dass er den Rentnern andrehen will die Rente in Aktienfonds zu setzen? Noch schlimmer ist, dass Foristen hier blind zu allem was dieser Mann von sich gibt ja und amen sagen. Gottseidank ist der Typ am Freitag Geschichte. Je eher der aus der Deutschen Politik verschwindet, desto besser für uns alle!

re deutlich: Prognosen

„Langfristig schlagen Aktien alle andern Anlageformen, auch unter Schwankungen. Die Schwankungen führen während einer gleichmäßigen Ansparphase sogar zu günstigen Durchschnittskaufkursen. Für 60-jährige st es sicher risikobehaftet, aber 25-jährige sollten besser heute oder morgen anfangen, regelmäßig in weit streuenden Fonds anzulegen und sich nicht nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen.“

Das ist ja in Ordnung und ich wäre der Letzte, der von Aktienanlagen abraten würde. Nur gehören diese in die private Vermögensvorsorge und darf von staatlicher Seite weder gefördert noch garantiert werden.
Und damit bleibt das Problem einer gesellschaftssolidarischen Rente ungelöst. Die geht nur nach dem Solidarprinzip. D.h. die junge Generation zahlt nach einem gesellschaftlich festzulegendem Schlüssel für die „alte“ Generation.

Wie dies organisiert wird - darüber kann und soll man politisch streiten. Aber nicht über das „ob“.

Was ist eigentlich so toll an privater Vorsorge?

Angeblich geht es darum, dass die jüngere/arbeitende Bevölkerung nicht durch zu hohe Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung belastet werden soll. Sie wird aber nicht darum herumkommen, einen gewissen Prozentsatz des Netto-Einkommens für eine private Vorsorge hinzublättern. Die Crux: Bei einem höheren Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung würde auch der Arbeitgeber seinen Teil beisteuern. An der privaten Vorsorge beteiligt er sich selbstverständlich nicht. In meinen Augen ein Verlustgeschäft für den Arbeitnehmer.
Hinzu kommt: Wird die privat angesparte Rente eines Tages ausgezahlt, fallen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge in voller Höhe an. Bei der gesetzlichen Rente trägt hingegen die Deutsche Rentenversicherung die Hälfte. Also: Was ist so toll an privater Vorsorge und vor allem für wen?

@deutlich 15:39

Nachdem was 2008 passiert ist, sollte klar sein warum ganz viele Deutsche schlicht Aktienhändlern nicht mehr trauen und damit auch dem Anlegen in Aktien. Da können Sie Aktien noch so sehr preisen. Anstatt sich über Diejenigen aufzuregen die Dinge anders sehen als Sie, sollten Sie vielleicht mal Verständnis für deren Gründe zeigen!

18:11 von Magfrad

wer einen parteifreund wie dich hat, braucht keine feinde mehr.

Dieser Mann schadet der CDU

Merz schadet mit seinen Ideen der CDU. Erst stellt er das Grundrecht auf Asyl in Frage und verunsichert damit unsere Wirtschaft die auch von Migranten abhängig ist und dann kommt er auf die Idee, dass der einfache deutsche Bürger seine Rente in Aktien anlegen soll. Schlimm dass so ein Typ ein Parteifreund von mir ist! Wenn die CDU hier nicht gegesteuert und diesen Mann verhindert, dann wird man beim Wahlvolk einbüßen. Mit so einer Politik spielt man den linken Parteien in die Karten und die ist das Allerletzte was meine CDU jetzt tun sollte!

Im Großen und Ganzen muss man

Im Großen und Ganzen muss man nach Frankreich blicken, um zu sehen, was die neoliberale und bürgerfeindliche Politik eines Millionärs anrichtet.
Und dann kann man sich uch vorstellen, was in Deutschland passiert, wenn solche arroganten Ignoranten wie Merz oder Spahn oder irgendjemand von der AfD Kanzler sind.
Und mit AKK bekommen wir dasselbe in der Lightversion.
Die SPD hat solche Asozialen auch in Hülle und Fülle in ihrem Vorstand, aber die werden wenigstens nicht den nächsten Kanzler stellen.

18:00 von meta1960

was glaubst du, kann der deutsche michel und seine frau an den märkten bewegen? nichtmal einen insektenauswurf! also keine sorge

17:55 von karwandler

hier wäre wissen durchaus angebracht. geschlossene immofonds sind nicht so einfach zu verkaufen. aber für sie, wertester, war ja diese ihre meldung wichtich!

Ich sage nur Bankenkrise

und was passiert dann mit meinen Aktien?
Ich sage nur freier Fall und meine Rente ist Futsch.
Der Herr Merz ist dann über alle Berge und die anderen sind mal wieder Schuld.

Nein Danke die Idee ist schlecht.
Ich sag nur das Stchwort:

Neuer Markt

Was für ein Fuchs!

Der Herr Merz hat wohl mit seinen Black,Water-Kumpels ne Wette laufen, dass er sein Vermögen innerhalb weniger Wochen verdoppeln kann. Aber ganz so blöd sind wir nun doch nicht. Folglich wird er wohl ne Runde in Brasilien schmeißen müssen (wo auch schon die Hartz-Truppe mal war).

18:21 von Karl Napf

Karl ! sie wissen wie man "Feind" steigert
Feind ... Todfeind ... Parteifreund

Magfrad 18.16

ich rege mich nicht auf, ich schüttle lediglich verständnislos den Kopf. Sehen Sie sich mal an, was ab 2008 an den Aktienmärkten passiert ist und wo wir heute stehen oder sehen Sie sich Langfristcharts an. Selbst wenn zum gewünschten Auszahlungspunkt die Kurse schwach sind gibt es Möglichkeiten- Auszahlung verschieben, niedrigere Auszahlung zu Anfang, bereits vorher sukzessiv in risikoärmere Anlagen umshiften. Übrigens war 2008 ein grandioser Zeitpunkt zum Einstieg für die Risikobereiten und Schlauen;-)und Merz hat ja wohl nicht darüber gesprochen die gesamte AV auf Aktien umzustellen und die gesetzliche Rente abzuschaffen oder? Ist doch Ihr Parteifreund und Sie sind doch der Insider.

03. Dezember 2018 um 13:49 von H. Parker

>> Ach, man
kann genau so gut in Kunst investieren, oder Wein (hat man auch etwas davon sollte sich das Investment nicht rentieren). <<

Dann investiert man besser in Schnaps. Da hat man durchschnittlich 40%.

Noch ein oder zwei solcher

Noch ein oder zwei solcher "tollen" Vorschläge, und Merz hat sich selbst aus dem Rennen geworfen.

Klar ist er der Lobbyist der Industrie, der Banken und damit des Aktienhandels.

Aber Kleinverdienern allen Ernstes Aktien als Altersvorsorge vorzuschlagen, dass ist schon sehr dreist bis zynisch.

I

Ökonomen gegen Merz´ Aktienidee..........

Er will nicht nur das mehr Aktien gekauft werden,daß heißt er will das es ihm nützt und Blackrock,daß im übrigen große Aktienpakete von Bayer und Wonovia hält.
Es bedeutet auch,daß er nicht vor hat,etwas für die gesetzliche Rente zu tun.Ja,daß er mit ihrem weiteren Rückgang rechnet.

Realistisch sehen

es gibt viele Staaten in Europa, da ist Aktiensparen, Fond, ein wichtiger Bestandteil bei der Rentensicherung
das soll nicht heißen wir müssen das auch machen, aber es wäre ne Option - ne meiner Meinung nach eher schlechte, aber eine Option über die man nachdenken kann

Rente muss Staatsauftrag bleiben

Deutschland ist Sozialstaat, Rente ist Teil dieses Systems und die Rente muss durch vernünftige Politik nicht nur gesichert sondern wieder erhöht werden.
Da sind dann die Regierungen gefordert, dafür werden sie bezahlt. .

Sonst kriegen die Lobbyisten nur wieder wunde Finger vom Geld zählen s. Riester und Rüruprente.
Und in Aktien investieren kann jetzt schon jeder, wenn er will oder kann.

re meta1960: Märkte

„Angenommen, alle Deutschen würden ihre Altersversorgung/Rente über den Kauf von Aktien sichern wollen? Gäbe es überhaupt so viele Aktien bzw. einen realen Gegenwert?“

Eine wirklich interessante Frage!
Zunächst mal steht jedem Kauf an der Börse ein Verkauf gegenüber. Das Einzige, was sich vermehrt, sind die Kurswerte, weil die Kurse durch die starke Nachfrage nach oben gehen. Hier liegt das Interesse aller Aktienbesitzer an einer staatlich geförderten „Kaufwelle“.

Der „reale“ Gegenwert bliebe aber der Substanzanteil an dem gekauften Unternehmen. Dieser allerdings würde mitnichten proportional zu den Kursen steigen.

Also: Aktien sind immer da, aber die Frage ist, zu welchem Preis die Altbesitzer bereit wären, diese abzugeben. Schließlich sollen diese ja laut hier gestellten Prognosen im Wert immer nur steigen.

Lösung: Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft unserer solidarischen Gesellschaft. Ob dazu auch Aktien gehören, muss jeder für sich entscheiden.

18:43 von S1

Rente muss Staatsauftrag bleiben

Deutschland ist Sozialstaat, Rente ist Teil dieses Systems und die Rente muss durch vernünftige Politik nicht nur gesichert sondern wieder erhöht werden.
Da sind dann die Regierungen gefordert, dafür werden sie bezahlt. .

Sonst kriegen die Lobbyisten nur wieder wunde Finger vom Geld zählen s. Riester und Rüruprente.
Und in Aktien investieren kann jetzt schon jeder, wenn er will oder kann.
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Richtig, wenn der "Staatsauftrag" nicht so verstanden wäre, die Beiträge mit MInusstrafzinsen zu verbraten.

@deutlich 18:31

Tja so ist dies eben. Sie schütteln verständnislos den Kopf über mich und andere die die Idee von Merz bekloppt finden und ich und andere schütteln verständnislos den Kopf über Leute wie Sie die diese Schnapsidee von Merz verteidigen.
Spielt ja auch alles keine Rolle, diese Idee von Merz wird sowieso nie umgesetzt weil der nicht CDU Vorsitzender wird. Ich mache mir als CDU Mitglied und Delegierte daher auch gar keinen Kopf drum. Mich stört lediglich, dass Merz mit diesem Verhalten meiner Partei schadet.

Denn Eins ist sischa...

die Rente in der jetzigen Form nicht! dagegen spricht die demografische Entwicklung, die Rationalisierung durch Industrie 4.0, das sinkende Bildungsniveau. Mit HartzIV-Beziehern oder Beziehern von bedingungslosem Grundeinkommen und Beiträgen von Niedriglöhnern ist das Rentensystem nicht zu finanzieren und auch nicht mit Schwarzarbeit. Da braucht man kein Mathematiker sein, noch nicht mal Betriebswirt-aber es hilft.

@Bernd Kevesligeti

Meinen Sie Vonovia? Dieser über Leichen gehende Verein?

Man kann nur hoffen, dass Merz dahin geht, wo er her kommt! AKK ist nicht meine Wunschkandidatin, aber Merz geht gar nicht!

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