Ihre Meinung zu: Proteste in Buenos Aires: "Die G20 machen eine Show"

1. Dezember 2018 - 8:46 Uhr

Statt auf Straßenschlachten setzen die G20-Gegner in Buenos Aires bislang auf friedliche Proteste. Aber auch sie machen ihren Unmut deutlich: Argentinien gehe es schlecht, der Gipfel ändere nichts. Von Anne Herrberg.

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Kommentare

"Die G20 machen eine Show"

Natürlich ist das eine Show, es geht doch darum, dass diejenigen die sich für uns alle, um das gelingen eines friedlichen Miteinanders bemühen, sich auch zwischen uns bewegen, dass wir Ihre Taten anerkennen, uns hinter ihren Zielen vereinigen können - in Hamburg wurde das Symbol des Dagegen gesetzt, das ist nicht zu akzeptieren, auch wenn es ein gleichfalls vereintes Dagegen war. Diejenigen die die Spaltung, die Uneinigkeit in vielen Dingen beklagen, sind in aller Regel doch (im Kern unehrliche)Protagonisten eben dieser Uneinigkeit.
Natürlich ist das Bestehen auf eine Versammlung in einem der großen zivilisatorischen Zentren im Wissen um all die gegebenen Abivalenzen auch eine Provokation und eben deshalb eine Show, aber eine, die auch eine Seite des Beharres um etwas bedeutsamen Willens enthällt.

G20, die Schow der

G20, die Schow der Heuchler!
Dieses Geld verschleudern sollte man verbieten. Wieviele G20 Gipfel soll es denn noch geben, die das Leben der Menschen nur verschlechtern, anstatt es zu erleichtern.
Eine Show der Regierungsoberhäupter welche sich den Konzernen längst ergeben haben.
Schon die Teilnehmerliste zeigt das es nicht um Grundsätze oder etwas Menschliches geht, denn sonst hätte man Leute die Morde beauftragen, oder Leute die Menschen nur wegen Ihrer Einstellung zur Regierung in den Knast werfen, ausgeladen.
Einfach nur noch zum Lachen, diese Veranstaltung!

Die G20 sind sinnvoller als die G7.

Die globalen Probleme sind in einem 20er Format eher lösbar als mit den idiotischen 7 bei denen es eh nur eine Meinung gibt.

Dennoch bleibt der berechtigte Einwurf der Demonstranten. Der Neoliberalismus welcher aus dem Kapitalismus entstanden ist führt unweigerlich zum Faschismus.
Fremdenhass und Neoliberalismus gehört zusammen. Wer gegen Fremdenhass ist muss sich auch klar gegen den Neoliberalismus stellen. Die Privatisierung aller Lebensbereiche ist das was der Neoliberalismus anstrebt. Und es ist die Privatisierung welche zu Ungleichheit führt. Durch zunehmende Ungleichheit wächst der Frust und am Ende sucht sich dieser Frust ein Ventil und trifft dann meist die schwächsten der Gesellschaft. Das sind meist Minderheiten oder erfundene Bedrohungen.

Wichtig bleibt dennoch der Fakt das man die G20 nicht abschaffen sollte, dagegen können die G7 locker ohne Probleme abgeschafft werden.

Sollten die Proteste weiterhin friedlich verlaufen,...

...wäre das für die Protestierenden so etwas wie ein großer Sieg und für die Regierung angesichts der martialisch anmutenden Sicherheitsvorkehrungen geradezu beschämend.
Schon von daher wünschte ich, dass man weiterhin laut, bunt, aber ohne Gewalt protestieren wird.

@Mischa007, 09.07h

Welchen Sinn sehen Sie in einer Wirtschaftskonferenz, wenn die großen Mächte wie Russland und China ausgeschlossen werden?

@shantuma, 09.08h

Was schwebt Ihnen den für ein Wirtschaftssystem vor?

Das überlegene, das noch nie und nirgends funktioniert hat?

Für mich ist das Derzeitige mit all seinen Mängeln noch das tragbarste.

Kurios

Es stimmt nachdenklich, mit welchem Aufwand und Kosten die Oberhäupter der Länder vor den Menschen, denen sie dienen sollen, geschützt werden müssen.

Die G20 machen eine Show

die Überschrift ist mehr als passend, alle diese Treffen sind Show mit Abendessen und ein wenig Kultur, zu einem Gigantischen Preis.
Aber die Oberschicht hatte eben schon immer Ihre eigene Welt, die mit der anderen wenig gemein hat.

Konservativ, "Dieser Macri ist ein Lügner.

... Er hat uns den Wandel versprochen, aber nun gibt es keine Arbeit mehr, das Essen wird knapp", schimpft [ein Demonstrant] "Argentinien geht es schlecht, sehr schlecht!"

Wie immer funktionieren die Rezepte des IWF nicht. Mittlerweile 40% Inflation.

Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung hat Macri nach eigenen Angaben mit aufgebaut.
Kinderarmut um fast 20 % bestiegen, 47,7 % der Kinder gelten statistisch gesehen als "arm".

Von der Bevölkerung lebt 1/3 unter der Armutsgrenze.

Die Industrieproduktion ist eingebrochen.

Als "Sparmaßnahme" löste Marie das Bildungs- und Gesundheits-ministerium auf.

G20 in Argentinien

Es ist auffällig dass, offenbar, in den meisten Ländern der Welt die „normalen“ Menschen Probleme haben. Arbeit. Wohnung. Bildung. Man darf mich gerne naiv nennen, aber wurden solche Gipfel wie G20 oder G7 nicht dafür geschaffen um diese Probleme global zu lösen?
Die Folge ist, genau das Gegenteil passiert.

Auch hier im Forum wundere ich mich immer wieder über Schön-Sprech. Leider mittlerweile üblich.

Wie man global deutlich sehen kann wachsen dadurch extreme Einstellungen und Konflikte. Wäre es nicht sinnvoll tatsächliche Verbesserungen anzudenken?

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