Kommentare

Das hört sich ja gut an, doch ...

woher will er das Geld nehmen, um die Polizisten besser zu bezahlen?
Es ist fasr überall auf der Welt das gleiche!
Die steigenden Gewinne der letzten Jahrzehnte durch die Steigerung der Produktivität flossen zum größten Teil nur in die Hände der Unternehmer und Kapitaleigner!
Dies zu ändern erfordert höhere Steuern und Abgaben für die Besserverdienenden und Unternehmen!
Doch das schafft ja nicht einmal Deutschland, also wird es auch in Mexiko beim Alten bleiben!

Peña Nieto gestrige Hinterlassenschaft USMCA obsolet ?

López Obrador wird es schwer haben in diesen
kurrupten Staat aufzuräumen , bei den erst gestern geschlossenen USMCA Vertrag.

Polizei ist wie Klima- und

Polizei ist wie Klima- und Umweltschutz, jeder will es, aber keiner gibt Geld dafür her.

Es ist für die mexikanische

Es ist für die mexikanische Gesellschaft und Bevölkerung wirklich eine Chance, dass AMLO des großen Ziele seiner Politik durchsetzt. Er hat die breite Unterstützung dafür, und es bleibt zu hoffen, dass die Gegenkräfte im Militär, die Drogenbosse und Wirtschaftsoligarchie das nicht korrumpieren und sabotieren. Amlo hat mächtige Interessenlobbies gegen sich.

Dafür hat Ihm

der alte Präsident gestern noch was nettes hinterlassen, seine Pläne sind ja vielleicht gut.
Aber das Land ist sehr groß und wie in allen Staaten der Welt regiert Geld und die Wirtschaft.
In so gut wie allen Ländern Welt gibt es Armut und all die anderen Dinge, wo das Geld hin fließt muss wohl niemand erklären.
Auch Er wird am Ende scheitern.

@Karl Klammer, welche Nachteile sehen Sie im USMCA Vertrag

Es wäre sehr informativ für alle Leser, wenn Sie die für Mexiko nachteiligen Punkte mal aufzählen würden.

Was der neue Präsident

Was der neue Präsident tatsächlich auf die Reihe kriegt, witd sich zeigen. Zumindest hört er sich vom Prinzip her schon mal besser an als dieser Typ in Brasilien. (Schönen Gruß an Kollegin "Melanda"). Übrigens: die politischen Richtungsbegriffe "rechts" und "links" sind mittlerweile ein bisschen überholt.

10:28 von vox moderandi

stimmt

Armut, Gewalt und Korruption bekämpfen

ich würde es den Mexikanern wünschen, dass Lopez Obrador damit Erfolg hat, gegen alle Widerstände! Insbesondere die Kriminalität der Drogenkartelle ist einAlptraum

Andererseits

"Er hat die breite Unterstützung dafür, und es bleibt zu hoffen, dass die Gegenkräfte im Militär, die Drogenbosse und Wirtschaftsoligarchie das nicht korrumpieren und sabotieren. Amlo hat mächtige Interessenlobbies gegen sich."

Oder wie etliche andere Politiker mit denselben Bestrebungen von der Drogenmafia dahingerafft wird, wenn er sich gegen Drogenkartelle stellt.

Mord ist die Wahl der Drogenbosse.

Deutlich

Ja. Und ich wünsche ihm und den Mexikanern vor allem, dass er das überlebt.

Mehr deals

Die Ideen die er vertritt hören sich gut an.
Das Geld dazu gibt es im Norden.

Macht Mexico schön zum Leben und sicher genug, und die "Karawanen" würden dort bleiben.

Win-win - Situation.
Go USA! Mehr deals!

@10:28 vox moderandi

Die politischen Begriffe von "rechts" und "links" mögen überholt sein, aber es ist noch nicht klar, welche Begriffe sich dann zur Unterscheidung politischer Grundhaltungen und Konzepte durchsetzen. Vielleicht tatsächlich inhaltlich qualifizierte? Profitmaximierung vs. ökologische Nachhaltigkeit, Arbeitnehmer*innen-fokussiert vs. Rendite-fokussiert, sozialer Zusammenhalt vs. arm-reich-Schere, menschenrechtsorientiert statt fremdenfeindlich, international vs. national, gendersensibel vs. diskriminierende Rollenbilder... Es gibt eine Menge relevanter Kriterien. Nicht nur in Mexiko und Deutschland.

@ andererseits ,11:45

Danke für Ihre Ausführungen. So in der Art meinte ich das auch. Natürlich gibt es nach wie vor auch eindeutig "rechte" Elemente - siehe AfD: Geschichtsrevisionismus und offene Ausländerfeindlichkeit sind so typische Merkmale. Hinzu kommt allerdings noch diese systematische Zersetzung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, füe die ich keine politische "Richtung" zuordnen könnte.

Eigentlich geht es hier doch um Mexico?

bei allem Respekt, aber die Aufzählung von Schlagworten hat mit der Situation von Mexico nicht viel zu tun. Die Probleme der Mexikanerinnen und Mexikaner sind nicht Fremdenfeindlichkeit oder ökologische Nachhaltigkeit, sondern überbordende Kriminalität und Massenmorde der Drogenkartelle, Arbeitsplätze und das tägliche Essen. Die haben nicht die Wohlstandsprobleme der Münchner, da geht es oft um die blanke Existenz

Anlass zur Hoffnung, wenn alle mitmachen

„Außerdem mangelt es an Verständnis dafür, dass Sicherheit teuer ist.“

Das ist vom falschen Ende her gedacht:

Sicherheit ist nicht „teuer“, wenn das Grundübel, das sie bedroht beseitigt wird:

Das Geld, das die Gesellschaft spaltet und viele Menschen korrumpiert bzw. mit dem sie bestochen werden können.

Und die Waffen, die man damit kaufen kann - und mit denen sich in der globalen Wirtschaft mit das meiste „verdienen“ lässt.

So gesehen ist der Ansatz von AMLO, Marihuana zu legalisieren und somit den Drogenhändlern die „Geschäftsgrundlage“ zu entziehen nur vernünftig.

Und zu:
„Mithilfe einer Volksbefragung stoppte er das Megaprojekt des neuen Hauptstadtflughafens.
Damit habe er klar gemacht, welchen Politikstil er ablehne, so Politologe Bravo. "Der Flughafen war ein Symbol", sagt er. "So wie die Mauer für Trump.“

Das lässt hoffen. Von „Symbolpolitik“ haben die Menschen die Schnauze gestrichen voll.
Nicht nur in Mexiko. Was soll die bewirken, und vor allem: Was haben sie von der?

@andererseits

"Profitmaximierung vs. ökologische Nachhaltigkeit, Arbeitnehmer*innen-fokussiert vs. Rendite-fokussiert, sozialer Zusammenhalt vs. arm-reich-Schere" - wohl eher Gewinnorientierung vs. Verlustgeschäfte.
Von Naturschutzprojekten bis hin zu Sozialausgaben, alles will bezahlt werden, man kann nicht einfach Geld Drucken. Erst die Arbeit d.h. erfolgreiches Wirtschaften (einschließlich der Generierung von Staatseinnahmen), dann das Vergnügen d.h. Staatsausgaben.

"international vs. national" - Das ist nur ein Scheingegensatz, Exportnationen wie Deutschland helfen sich durch Internationalität national am besten.

"gendersensibel vs. diskriminierende Rollenbilder" - Das ist m. E. die gleiche Richtung und kein Gegensatz. Es müsste eher: gendersensibel vs. Gleichberechtigung lauten.

@ c4--

Was ökologische Nachhaltigkeit und deren Bezahlung betrifft, hängen Sie der Entwicklung anscheinend hoffnungslos hinterher: Der größte Kostenfaktor der kommenden Jahrzehnte sind die horrenden Ausgaben, die die Klimakatastrophe und die Achtlosigkeit reiner Profitmaximierung verursachen. Sie können da eine "ideologisch unverdächtige Quelle" studieren, nämlich die weltweiten Rückversicherer. Und auch beim Genderthema scheinen Sie mir argen Zerrbildern aufzusitzen.

12:39, deutlich

Die ungeheure Macht der Drogenkartelle resultiert aus der riesigen Nachfrage nach ihren Produkten und den damit einhergehenden exorbitanten Gewinnmargen. Wo so viel Geld zu verdienen ist, finden sich immer Wege.

Während Trump als Reaktion darauf von Mauern fabuliert und sich fremdenfeindlich geriert, kaufen sich die Kartelle mit ihren unerschöpflichen Finanzmitteln die maßgeblichen Beamten auf beiden Seiten der Grenze.

Außerdem besitzen die Kartelle Schnellboote, Flugzeuge und sogar Uboote.

Für die Bekämpfung der Drogenkriminalität müssen ganz neue Konzepte gefunden werden. Prohibition und Repression haben auf ganzer Linie versagt und werden es weiterhin tun.

Man kann natürlich immer wieder dieselben Fehler wiederholen und darauf hoffen, daß es irgendwann doch mal klappt...

12:42, c4--

>>Es müsste eher: gendersensibel vs. Gleichberechtigung lauten.<<

Inwiefern sind Gendersensibilität und Gleichberechtigung ein Widerspruch?

Ich mag das Schlagwort übrigens nicht.

13:38 von fathaland slim

Na, dann klären sie uns auf wie denn ihre Konzepte aussehen. Was alles nicht gut läuft wissen wir.

14:00, Mass Effect

>>13:38 von fathaland slim
Na, dann klären sie uns auf wie denn ihre Konzepte aussehen. Was alles nicht gut läuft wissen wir.<<

Die einzige Chance, die mafiösen Strukturen zu entmachten, liegt in einer kontrollierten Legalisierung. Nur so lassen sich die Finanzströme, die man eher schon als Finanztsunamis bezeichnen muss, austrocknen.

Das geschätzte Umsatzvolumen des Kokainhandels entspricht ungefähr dem des weltweiten Waffenhandels.

13:38 von fathaland slim

«Die ungeheure Macht der Drogenkartelle resultiert aus der riesigen Nachfrage nach ihren Produkten und den damit einhergehenden exorbitanten Gewinnmargen. Wo so viel Geld zu verdienen ist, finden sich immer Wege.»

Falls Sie den Film noch nicht kennen.
Sie sollten ihn sich ansehen. Er wird Ihnen "gefallen":

"Wildlands - Bolivien und die Macht des Kokain"
ZDF-Mediathek (Autor: Rusty Young, austral. Filmemacher, 80 min.).
Noch abrufbar bis zum 27.10.2019.

Nimmt seinen Ausgang im Knast "San Pedro" in La Paz.
"Eine Gefängnisstadt" hinter 15 m hohen Mauern ohne Aufseher.
Von außen vom Militär bewacht.
Häftlinge leben dort mit ihren Familien.
Kinder gehen zur Schule, Frauen zur Arbeit.

R. Young war kein Häftling, er war 7 Mon. Besucher (ging tatsächlich).
Knüpfte Kontakte, nahm "einen kleinen Job" bei "DEA-South America“ an.

Zeichnet in vielen Gesprächen Entwicklung des Escobar-Kartells nach.
Auch mit (Ex)-DEA-Agenten.

Sehr lehrreich bzgl. der US-Drogenpolitik in M/S-America …

@ Mass Effect

Wir haben alle nur 1000 Zeichen zur Verfügung. Ich glaube nicht, dass unser Kollege fathaland slim es schafft, ein ganzes Konzept zu so einem komplexen Problem da rein zu quetschen.

Somit -_kein Wunder zum Handelsabkommen "NAFTA"

wo Mexiko, die USA & Kanada sich zusammenschlossen

=>
Somit ebenso ganz logisch die Situation an der USA-Mexiko Grenze aktuell. Das "NAFTA Treffen2 war ja eher als Termin gedacht.
Sehr gut für den Staat der USA, doch mit dem abkommen auch für Mexiko. Die BRD sollte sich daran ein Vorbild nehmen, bei einer plötzlichen rücksichtlosen Invasion ohne jegl. EU-Grenzen. Was ist das für ein Benehmen__ ob die Flüchtlinge tatsächlich mit diesem Benehmen an ein Aufenthaltsrecht kommen wollen __ durch Grenzübertritt in unkontrolierbaren Menschenmengen? Wohl sehr gut für den Drogen-& Waffenschmuggel (sonst bisher die ganzen Jahrzehnte bis zu den letzteren Tagen in Ruck- & Müllsäcken mit Schleusern _Schmuggel gegen Geld_ begleitet), Ihre angestrebte neue Heimat, die USA, ist ihnen dabei vollkommen egal, oder was? Neue Banden unterstützend & gründend. Präsident Trump hat wohl sehr wohl recht, bei dem Profil der Zuwanderer.

@ 12:39 deutlich

Sie meinen möglicherweise meinen Kommentar, in dem Ihnen meine Schlagworte nicht gefallen - und dann bringen Sie selbst Schlagworte. Interessant. Wenn Sie glauben, Fremdenfeindlichkeit sei in Mexiko kein Thema, lesen Sie, was der Vorsitzende der mexikansichen Bischofskonferenz, Cabrera, vor wenigen Tagen schrieb: „Wir dürfen die Fremdenfeindlichkeit und Verachtung gegen Migranten nicht befeuern; auch wenn viele ihre Zuneigung, ihren Respekt und ihre Unterstützung für Migranten zeigen. Es gibt eine Minderheit, die sich ihnen widersetzt." Auf der größten Müllkippe der Welt, Bordo Poniente bei Mexiko Stadt, landen täglich 38.000 Tonnen Plastikmüll, Speisereste, Schutt und Dreck. Bis heute werden Frauen mit 16 Jahren zur Ehe gezwungen, insbesondere in ärmeren Gegenden; die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hat in den Mexiko, dem Land des Machismo, kaum eine Bedeutung: Frauen werden in dem Bewusstsein erzogen, den Männern untergeordnet zu sein.
Soviel zu meinen Schlagworten.

14:28, Pandor

>>09:48 von andererseits
Ihr Glaube in Ehren, ich glaube das nicht. Wieviele sind schon mit diesem Anspruch, auch in anderen Ländern, angetreten? Das Schlechte hat immer gewonnen. Danach konnten die Guten immer nur noch aufräumen. Wenn Sie mir ein Gegenbeispiel der Weltgeschichte nennen, widerrufe ich.<<

Dann gibt es also nur zwei Möglichkeiten: entweder man wird zum Wolf unter Wölfen, oder man nimmt sich einen Strick?

@ 14:28 Pandor

Das Schlechte hat immer gewonnen? Ich finde, dass die Entwicklung unserer parlamentarischen Demokratie und unserer offenen solidarischen Gesellschaft nach der Katastrophe des NS-Faschismus durchaus ein Gegenbeispiel ist. Ich finde, dass die Entwicklung in Südafrika, in Spanien nach der Franco-Diktatur, in Griechenland nach der Militärdiktatur... Sie sehen, mir fallen wahrscheinlich mehr Beispiele ein als hier Platz finden. Wenn Sie meinen, dass das alles eben keinen "Ewigkeitswert" hat, dann gebe ich Ihnen recht: für Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenwürde, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt muss man sich engagieren - nicht nur in Mexiko.

14:28 von fathaland

14:28 von fathaland slim
14:00, Mass Effect
>>13:38 von fathaland slim
"Na, dann klären sie uns auf wie denn ihre Konzepte aussehen. Was alles nicht gut läuft wissen wir.<<

Die einzige Chance, die mafiösen Strukturen zu entmachten, liegt in einer kontrollierten Legalisierung. Nur so lassen sich die Finanzströme, die man eher schon als Finanztsunamis bezeichnen muss, austrocknen."

Das hieße, die Kriminellen und ihre verbrecherischen Geschäfte aus Gewalt, Drogen- u Menschenhandel wären dann legal.
Das würde an DEREN Mentalität u Verhalten nicht das Geringste ändern!

Diese Schwerstverbrecher würden dann ganz legal komplett den Staat kapern.

"Das geschätzte Umsatzvolumen des Kokainhandels entspricht ungefähr dem des weltweiten Waffenhandels."

Waffen werden in USA auch legal gehandelt.
Das kommt der Bevölkerung genauso teuer zu stehen.
Dafür bezahlen nämlich auch zu viele mit dem Leben und verlängerte sie nicht.

14:36, vox moderandi

>>@ Mass Effect
Wir haben alle nur 1000 Zeichen zur Verfügung. Ich glaube nicht, dass unser Kollege fathaland slim es schafft, ein ganzes Konzept zu so einem komplexen Problem da rein zu quetschen.<<

Ein Konzept natürlich nicht, aber ich kann, wie ich es oben getan habe, den Ansatz benennen, den ich für zielführend halte. Von dem ausgehend kann man dann Konzepte entwickeln.

14:43, StöRschall @14:28 von fathaland slim

>>Die einzige Chance, die mafiösen Strukturen zu entmachten, liegt in einer kontrollierten Legalisierung. Nur so lassen sich die Finanzströme, die man eher schon als Finanztsunamis bezeichnen muss, austrocknen."

Das hieße, die Kriminellen und ihre verbrecherischen Geschäfte aus Gewalt, Drogen- u Menschenhandel wären dann legal.
Das würde an DEREN Mentalität u Verhalten nicht das Geringste ändern!<<

Es würde sehr viel ändern.

Kriminell sind die nämlich nur, weil Ihre Geschäfte illegal sind. Ich empfehle, sich mit der Alkoholprohibition in den USA zu beschäftigen. Die hat nämlich das, was wir als "klassische" Mafia kennen, groß gemacht. Die Mafia gibt es natürlich immer noch, aber lange nicht mehr in dem Ausmaß wie damals, und im Alkoholgeschäft ist sie nicht mehr.

>>Diese Schwerstverbrecher würden dann ganz legal komplett den Staat kapern.<<

Das beschreibt den Ist-Zustand. Wobei das Wort "legal" unangebracht ist. Man kann nicht legal etwas kapern.

14:43, StöRschall

>>Das geschätzte Umsatzvolumen des Kokainhandels entspricht ungefähr dem des weltweiten Waffenhandels."

Waffen werden in USA auch legal gehandelt.
Das kommt der Bevölkerung genauso teuer zu stehen.
Dafür bezahlen nämlich auch zu viele mit dem Leben und verlängerte sie nicht.<<

Ich sprach vom weltweiten Waffenhandel.

Der Waffenhandel ist, genau wie der Drogenhandel, ein weltweites Geschäft. Übrigens vielfältig miteinander verbunden, worauf die Iran-Contra-Affäre kurz mal ein Schlaglicht geworfen hat.

Waffen sind in jedem Land der Erde kontrolliert legal, auch bei uns.

Und davon redete ich:

Kontrollierte Legalisierung.

14:36, schabernack

Danke für den Tipp. Den Film kannte ich noch nicht.

andererseits 14.39

ja, und seit vielen Jahren versinkt Mexico-City im Smog. Den Popocatepetl hat seit Jahren Keiner mehr gesehen, nur auf alten Postkarten. Autos dürfen nur jeden 2.Tag fahren, an einem Tag die mit gerader Endnummer, am nächsten die andern und die Metro platzt aus allen Nähten. Da würden bei uns AI und Andere schon von menschenunwürdigen Zuständen sprechen. Und trotzdem sind esnicht die drängendsten Probleme der Mexikaner. Um es mit Brecht zu sagen "erst kommt das Fressen, dann die Moral"

14:43 von StöRschall

«Das hieße, die Kriminellen und ihre verbrecherischen Geschäfte aus Gewalt, Drogen- u Menschenhandel wären dann legal.
Das würde an DEREN Mentalität u Verhalten nicht das Geringste ändern!
Diese Schwerstverbrecher würden dann ganz legal komplett den Staat kapern.»

Niemand redet davon, Menschenhandel zu legalisieren.
Auch @fathaland slim nicht.

In dem Film, auf den ich eben hinwies, kommt auch die Rolle von Drogenkurieren zur Sprache (die man zum Menschenhandel dazu zählen kann). Ebenso die Kokabauern in Bolivien, die völlig abhängig von den Drogenclans sind, "in deren Händen Willkür & Gutdünken ausgesetzt".

Diese Strukturen gilt es zu durchbrechen.
Den Ermittlungsbehörden "freie Kräfte für die Verfolgung der Großen" zu schaffen. Durch staatlich kontrollierte (evtl. Teil-) Legalisierung, ohne beständig dadurch Ressourcen zu verschwenden, "dass man den vielen Kleinen hinterher jagen muss".

Uruguay verfolgt seit 2016 diesen Ansatz.
Mit Erfolg, "ohne dass der Staat gefallen wäre".

14:37, Tammy Speed Mind

Ihr Post strotzt vor übelster fremdenfeindlicher Klischees.

Sie diabolisieren die ärmsten der Armen, erklären sie sämtlichst zu schlechten Menschen (ich nehme mal an, Sie kennen keinen einzigen derer, über die Sie den Stab brechen, persönlich) und reden von einer Invasion.

Invasion ist ein militärischer Begriff. Auch wenn er von der rechtsextremen Szene umgedeutet wird.

14:55, Pandor

>>14:43 von andererseits
Bei allen Beispielen, die Sie nennen, ist ein altes System durch ein fast gleiches neues System ersetzt worden. Nur die Methoden wurden geändert. Tut mir leid, ich glaube nicht (mehr)<<

Der Forist schrieb, daß in Deutschland das NS-System durch eine parlamentarische Demokratie ersetzt wurde.

Das ist für Sie das gleiche in grün?

Nun gut.

Diskutieren lässt sich ein solcher Standpunkt allerdings nicht.

15:06, deutlich

>>a, und seit vielen Jahren versinkt Mexico-City im Smog. Den Popocatepetl hat seit Jahren Keiner mehr gesehen, nur auf alten Postkarten. Autos dürfen nur jeden 2.Tag fahren, an einem Tag die mit gerader Endnummer, am nächsten die andern und die Metro platzt aus allen Nähten. Da würden bei uns AI und Andere schon von menschenunwürdigen Zuständen sprechen.<<

AI, also Amnesty International, ist eine Organisation, die sich um politisch Verfolgte und Gefangene kümmert.

Das wissen Sie wirklich nicht?

Kann ich mir kaum vorstellen.

15:09, Pandor

>>14:40 von fathaland slim
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit.<<

Ja sicher. Die Weltrevolution.

Ein Traum aus dem romantischen 19. Jahrhundert.

Viel Glück.

15:27 von fathaland slim

im 20. Jahrhundert war es die Kulturrevolution

15:28, Sisyphos3

>>15:27 von fathaland slim
im 20. Jahrhundert war es die Kulturrevolution.<<

Die gab es in China.

Was die jetzt in diesem Zusammenhang hier zu suchen hat, verstehe ich nicht.

@Kontrollierte Legalisierung. 15:01 von fathaland slim

zu 14:43 StöRschall

Genau das ist die Methode der Wahl.
Denn wie schon Charly M. sagte:
'Das Verbrechen ist das Ergebnis des sozialen Extrems.'

Hinweis: sagte ER zwar nicht, hätte er aber sagen können ;)
Ich weiss wer's gesagt hat, wollte nur die 'automatischen' Empörer fern halten..

Legalsiert bricht nämlich die Profitrate ein, und das ist immer ein Anfang,
um korrupte/kriminelle Strukturen zu schwächen.

um 15:10 von fathaland slim __ so ein Quatsch__ Invasion =rechts

"Invasion" als Benennung

Wenn man von Tieren in Haufen spricht ist, ist das O. K. , oder was ??? WER - WIE - WAS ?

Frage : bin ich sodann , wenn ich von Tieren spreche links, neutral oder rechts ?

15:30, Pandor

>>15:15 von fathaland slim
"Das ist für Sie das gleiche in grün?"
Nein, es ist ja wie schon oben geschrieben nur fast gleich. Das Wort "fast" muss man natürlich ausführen.<<

Die parlamentarische Demokratie und das NS-System sind auch nicht fast gleich. So etwas kann nur jemand schreiben, der sich mit den zwölf Jahren Massenmord nicht beschäftigt hat, bzw. nicht in der Lage ist, diese Dimension des Horrors zu erkennen.

Ich kenne solcherart Analogien, wie Sie sie hier zu ziehen versuchen, aus der linken Sektiererszene der 70er und 80er Jahre. Sie fußen darauf, daß sich das Wirtschaftssystem nicht verändert hat und berufen sich auf Karl Marx.

Marx hätte den Kollegen für eine solche Deutung seiner Ansätze den Hosenboden strammgezogen.

>>um 15:10 von fathaland slim

>>um 15:10 von fathaland slim __ so ein Quatsch__ Invasion =rechts
"Invasion" als Benennung

Wenn man von Tieren in Haufen spricht ist, ist das O. K. , oder was ??? WER - WIE - WAS ?

Frage : bin ich sodann , wenn ich von Tieren spreche links, neutral oder rechts ?<<

Sie dürfen gern von Tieren in Haufen sprechen. So etwas habe ich noch nie gehört, aber nur zu.

Das macht Sie weder links, noch rechts, noch neutral. Allerdings aber ein wenig seltsam.

Aber was genau wollen Sie jetzt und hier damit ausdrücken?

15:06, deutlich

"und seit vielen Jahren versinkt Mexico-City im Smog. Den Popocatepetl hat seit Jahren Keiner mehr gesehen, nur auf alten Postkarten. Autos dürfen nur jeden 2.Tag fahren, an einem Tag die mit gerader Endnummer, am nächsten die andern und die Metro platzt aus allen Nähten. Da würden bei uns AI und Andere schon von menschenunwürdigen Zuständen sprechen."

Gröbste Unkenntnisse.
Mexico City hat HEUTE einen US AQI-Index von 25 (=GUT!).
Suchen Sie mal Vergleichsdaten für deutsche Städte.
MC hat manchmal erhebliche Probleme mit seiner Luftqualität. Wie andere Städte auf der Welt auch. Das hängt von vielen Faktoren ab.
Ihre Ausführungen zu den Einschränkungen für Fahrzeuge sind so ebenfalls nicht korrekt; ob Kfz davon betroffen sind, hängt in erster Linie vom Baujahr und deren Schadstoffemission ab.
Und den Popocatepetl kann man sehr wohl sehen. Je nach Wetterlage.

Guten Morgen aus Mexiko!

Karl Klammer

"Peña Nieto gestrige Hinterlassenschaft USMCA obsolet ?
López Obrador wird es schwer haben in diesen
kurrupten Staat aufzuräumen , bei den erst gestern geschlossenen USMCA Vertrag."

Pardon, das eine (USMCA) hat mit dem anderen (Korruption, Sicherheitslage, Drogenkartelle, Armutsbekämpfung) keine nennenswerte Schnittmenge.

15:35 von Tammy Speed Mind

«so ein Quatsch__ Invasion =rechts
"Invasion" als Benennung. Wenn man von Tieren in Haufen spricht ist, ist das O. K. , oder was ??? WER - WIE - WAS ?»

Warum sollte man im Zusammenhang mit dem Machtwechsel in MEX, der Problematik von Drogenkartellen, etc. von "Tieren in Haufen" sprechen?

Darüber ginaus kommen Tiere in Herden, Rudeln, Gruppen, etc. vor.
Nicht in "Haufen".

Oder sind Sie schon einmal einem "Wolfshaufen" im Wald,
einem "Elefantenhaufen" in der Steppe begegnet?

Und Migranten mit "Tierhaufen" zu vergleichen.
Das erhellt Ihr rassistische Weltbild dann noch zusätzlich.

Wer, wie, was, weshalb, wieso, warum …

11:03 von deutlich

"Armut, Gewalt und Korruption bekämpfen
ich würde es den Mexikanern wünschen, dass Lopez Obrador damit Erfolg hat, gegen alle Widerstände! Insbesondere die Kriminalität der Drogenkartelle ist einAlptraum"

Das wünsche ich Mexiko und den Mexikanern ebenfalls. Wird sich aber in einer Legislaturperiode von 6 Jahren nicht machen lassen.
Die Chance, die das Land nun mit AMLO hat, besteht darin, einen Richtungswechsel vorzunehmen und erste Grundsteine zu legen. Für nachhaltige Veränderungen werden Jahrzehnte erforderlich sein, und die Widerstände, die AMLO bereits jetzt erwarten, sind nicht gering.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Wunder sollte niemand erwarten.

15:35, Tammy Speed Mind

Meine Antwort um 15:41 ging an Ihren Kommentar. Leider habe ich die Betreffzeile vergessen. Ich möchte das jetzt nicht mittels "Kommentar bearbeiten" korrigieren, aus leidvoller Erfahrung. Denn zu oft schon wurde mir darüber der Thread geschlossen.

glaubt iher den alle wirklich

das die usa es erlauben wird dass es eines tages ein reiches, unabhängiges und vor allem wirtschaftliches mexiko geben wird ?

amerika und ich verut=rteile amerika nicjt im geringsten, da es ihre politik seit jahrzehnten so ist, btaucht ihre nachbarn schwach und abhängig, sont wird es eine riesige gefahr für die usa.

also wird es sich nichts ändern. mexico bleibt nach wie vor für die usa das land der unterdrückten(wie damals cuba).

11:31 von StöRschall

"Und ich wünsche ihm und den Mexikanern vor allem, dass er das überlebt."

Grundsätzlich besteht immer die Möglichkeit eines Attentats oder gezielten Mordanschlags.

Im konkreten Fall sogar mehr, da AMLO explizit auf Personenschutz verzichtet.

Nichtsdestotrotz, ob Sie es mir glauben oder nicht, vertrete ich aus mehrjähriger Beobachtung die Auffassung: Selbst die Kartellbosse wissen, wo eine absolute Grenze überschritten wird: In diesem Fall, den Präsidenten zu ermorden.

Die absolute Mehrheit im Parlament und Senat würde dadurch nicht tangiert werden, dann rückte ein Mitstreiter AMLOs nach.

16:03 von Petersons

«also wird es sich nichts ändern. mexico bleibt nach wie vor für die usa das land der unterdrückten(wie damals cuba).»

MEX ist aufgrund seiner geographischen Größe und einer Bevölkerungszahl von ca. 125 Mio. Menschen kein Land, "das man mal so eben unterdrücken kann".

Auch die USA nicht. Außerdem bestehen zwischen MEX/USA gegenseitige Abhängigkeiten.

Gehen eben morgens mal keine Mexikaner über die Grenze in die USA zur Arbeit. Da werden "die USA" aber ganz große Augen machen …

um 15:49 von schabernack

Und Migranten mit "Tierhaufen" zu vergleichen.
Das erhellt Ihr rassistische Weltbild dann noch zusätzlich."
__
_
" Tier" getrennt /bei diesen unsinnigen Gerede sind mir Tiere um so mehr viel lieber) - - "Haufen " getrennt

Und "Menschenhaufen" gibt es , oder nicht. Wo ist hierbei irgend ein Rassismus (Rasse?) im Begriff ? Und der Begriff "Invasion" stammt tats. vom Militärischen __ doch hat wohl Nichts mit "Rassenbezug" zu tun .

Ich habe bloß von "einer plötzlichen rücksichtlosen Invasion ohne jegl. EU-Grenzen. . .. & dem Benehmen hierbei " gesprochen. Leute, total neutral, kaum irgendwelche Nationalitäten oder Rassen bezogen. Vielleicht mal etwas abstand nehmen, & selbst neutral , unbeeinflusst von vorgegebenen Floskeln die auswendig rezitiert werden, hinterfragen ?

@ 15:06 deutlich

... und vorm Brecht'schen Fressen kommt das Atmen - das hätte sich der gute Bert damals noch nicht träumen lassen, das in seine Texte einbauen zu müssen. Für viele Mexikaner von heute ist das alptraumhaft.

11:40 von Qölner

"Mehr deals
Die Ideen die er vertritt hören sich gut an.
Das Geld dazu gibt es im Norden.
Macht Mexico schön zum Leben und sicher genug, und die "Karawanen" würden dort bleiben.
Win-win - Situation.
Go USA! Mehr deals!"

Das schrieb ich bereits gestern im Thread zu USMCA:
Kluge Köpfe setzen auf win-win.
AMLO strebt tatsächlich Verhandlungen in dieser Richtung an (mittelamerikanische Länder miteinbegriffen).
Wäre da nicht dieser Hohlkopf auf der anderen Seite der Grenze...

16:11, Pandor

Sie schreiben von Kommentar zu Kommentar mehr und mehr in Rätseln. Mittlerweile verstehe ich kein Wort mehr.

16:13, Tammy Speed Mind

>>Ich habe bloß von "einer plötzlichen rücksichtlosen Invasion ohne jegl. EU-Grenzen. . .. & dem Benehmen hierbei " gesprochen. Leute, total neutral, kaum irgendwelche Nationalitäten oder Rassen bezogen. Vielleicht mal etwas abstand nehmen, & selbst neutral , unbeeinflusst von vorgegebenen Floskeln die auswendig rezitiert werden, hinterfragen ?<<

Sie machen es nicht besser, so viel Sie auch schreiben.

14:28 von fathaland slim

"Die einzige Chance, die mafiösen Strukturen zu entmachten, liegt in einer kontrollierten Legalisierung. Nur so lassen sich die Finanzströme, die man eher schon als Finanztsunamis bezeichnen muss, austrocknen.
Das geschätzte Umsatzvolumen des Kokainhandels entspricht ungefähr dem des weltweiten Waffenhandels."

Die offiziellen Zahlen für das in den USA 2016 umgeschlagene Kokain liegen bei 54 Milliarden USD. Ohne andere Drogen.

So lukrativ, dass sich keiner der Beteiligten diese Butter freiwillig vom Brot nehmen lässt.
"Finanztsunami" ist gar kein schlechter Ausdruck...

Sumpf austrocknen, ohne die Kröten zu fragen.

Was Lösungen in dieser Welt

Was Lösungen in dieser Welt als erstes entgegen steht ist die aufgerüstete Sprache. Dieses Forum ist dafür ein hervorragender Beleg.
Ich zitiere mal kurz den Faust: "Denn eben wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten zeit sich ein."
Wir sollte zu den Begriffen zurückfinden und immer daran denken, dass darin "begreifen" steckt.

@ schabernack

Doch, in der Steppe gibt es sehr wohl Elefantenhaufen ... ;-) Sorry, diese Vorlage für einen Kalauer war einfach zu verlockend.

Im Ernst: ein neuer Staatschef macht natürlich noch keinen Sommer. Und @peterson hat leider recht, dass die USA immer versuchen werden, ihren Machteinfluss in Südamerika zu erhalten. Trotzdem versuche ich mal, optimistisch zu sein.

16:03 von Petersons

"glaubt iher den alle wirklich
das die usa es erlauben wird dass es eines tages ein reiches, unabhängiges und vor allem wirtschaftliches mexiko geben wird ?"

Mx ist die 14. größte Volkswirtschaft der Welt (und Platz 6 der meistbesuchten Länder der Welt). Mit einer extremen Wohlstands-Ungleichverteilung: 40-50% der Bevölkerung leben immer noch in BITTERER Armut. Da liegt einer der Hasen im Pfeffer.

"amerika und ich verut=rteile amerika nicjt im geringsten, da es ihre politik seit jahrzehnten so ist, btaucht ihre nachbarn schwach und abhängig, sont wird es eine riesige gefahr für die usa."

Halte ich so für a.) unzutreffend und b.) maßlose Übertreibung. Mx könnte es schon deutlich besser gehen, ohne dass die USA um ihre Existenz bangen müssten...

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