Ihre Meinung zu: G20 in Buenos Aires: "Eine Art Ausnahmezustand"

30. November 2018 - 19:01 Uhr

Nach langen Verhandlungen wurden die Proteste gegen den G20-Gipfel genehmigt. Doch Buenos Aires gleicht einer Festung - und schon die Anreise wird für Demonstranten zur Herausforderung. Von Anne Herrberg.

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Kommentare

Ich kann ie Buerger in Buenos Aires absolut verstehen

Es tut mir echt leid aber ich verstehe den Unmut der Menschen in Buenos Aires wegen diesem völlig ueberzogenen Sicherheitswahn. So muss man es leider nennen:

https://www.tagesschau.de/ausland/g20-argentinien-103.html

Um G20-Gegner zu werden, braucht es derzeit nicht viel in Buenos Aires. Taxifahrer Carlos Ramirez hat schon genug, bevor es überhaupt richtig losgeht. "Das ist ein Chaos hier", schimpft er, "alles abgeriegelt, nirgends kommt man mehr durch, wegen G20 kann ich nicht arbeiten."

Seiner Meinung nach geht es den Gipfelteilnehmern nur um deren Geschäfte. "In Argentinien erleben wir das doch jeden Tag: Es gibt immer mehr Elend, alles geht den Bach runter", sagt Ramirez.

ganz genauso ist es aber dass wollen die werten von G20 einfach nicht begreifen. Denen geht es in der Tat nur um puren Machterhalt und um illegale Geschäfte (Atomwaffen, usw.).

Konservative Wirtschaft: Die Inflation liegt bei über 40 Prozent

Wie wurde doch die neokonservative Regierung gelobt.
Jetzt könnte man sich auch die Folgen dieser Politik ansehen.

Man kann die Buerger nicht aus ihrer eigenen Stadt aussperren!

Und warum bitte sollen die Buerger von Buenos Aires ihre Stadt verlassen?? Halloo??

https://www.tagesschau.de/ausland/g20-argentinien-103.html

Nun gleicht das Zentrum der Millionenmetropole einer Geisterstadt. Sie ist wie eine Festung abgeriegelt. 25.000 Polizisten und Soldaten sind im Einsatz, ein zwölf Kilometer langer Sicherheitsgürtel wurde festgelegt, weder U-Bahnen noch Züge fahren. Der Freitag wurde zum Feiertag erklärt, die Bewohner aufgefordert, die Stadt zu verlassen.

Es ist deren Stadt, deren Heimat und nicht die von diesen G20-Teilnehmern. Eine Stadt darf nicht einfach ihre eigenen Buerger aussperren. Was geht denn da ab???!

Und auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/g20-argentinien-103.html

Die Regierung lege dem Protest alle möglichen Steine in den Weg, sagt sie. "Wenn Arbeiter für ihre Rechte protestieren, werden sie angefeindet, aber für G20 werden Millionen ausgegeben."

kann ich ebenfalls nur absolut verstehen!

Warum so viele Millionen fuer G20?? Geht billiger!!

Und wenn dass hier mit den extremen Sparauflagen stimmt:

https://www.tagesschau.de/ausland/g20-argentinien-103.html

Der Internationale Währungsfonds, bei dem das Gastgeberland seit Kurzem hoch verschuldet ist, ist für viele Argentinier ein rotes Tuch. Denn der Hilfskredit geht mit extremen Sparauflagen einher.

dann kann ich es nur noch mehr verstehen. Diese Millionen die fuer G20 ausgegeben werden, sollten besser im Land investiert werden und in die Buerger! Warum prasst G20 so mit dem Geld der Buerger rum??? Muss G20 so extrem teuer sein?? Geht dass nicht auch deutlich billiger???? Warum muss es so viel Luxus fuer die Teilnehmer sein?? Da könnte man als erstes gleich mal den Rotstift ansetzen.

Argentinien braucht kein Kaputtsparen sondern einen Mittelweg aus Sparen einerseits und Investieren andererseits und ueberall weltweit muessen die ueberteuerten Benzinpreise runter weil die Ölpreise im freien Fall sind!

geschl. Text, 17:32 von Mifra

@Goldenmichel

"Tja das Treffen in Hamburg damals war schon eine ganz besondere Leistung Merkels und Scholz"

Ich bin mir nicht ganz sicher wie Sie das meinen aber ich würde mal behaupten das dieses Treffen durchaus gut geplant und gedacht war. Einige naja "Demonstranten" haben das Medienwirksam gestaltet aber das war ganz sicher nicht die Intention von Merkel und Scholz.
///
*
Medienwirksame Intention?
*
Frau Merkel war ja schon Kanzlerin.
*
Fördernd war "welcome to Hell" ja nur bei Herrn Scholz von der SPD.

Diese kuenstlich geschuerte Gewalt gibt es bei uns auch

Weiterhin ist leider auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/g20-argentinien-103.html

Beverly Keene, Sprecherin des Protestbündnisses, sagt, dass sie auf einen friedlichen Protestzug hoffe. Die Regierung genehmigte ihn nach langen Verhandlungen nun auch offiziell. "Nicht ohne im Vorfeld Angst zu schüren und eine Dämonisierungs-Kampagne gegen uns soziale Bewegungen zu fahren", klagt Keene.

Es gebe viel Arbeitslosigkeit und Armut, und daher auch viel Wut in der Bevölkerung. "Die Regierung gibt aber lieber Millionen für Gummigeschosse und Tränengas aus", sagt sie. "Wir hoffen, dass keine Gewalt provoziert wird und es keine Repressionen von Seiten der Sicherheitskräfte gibt."

bei uns hier in Deutschland auch nicht anders! Auch bei uns wurde solche Gewalt bei G20-Hamburg durch die Polizei provoziert! Diese ganzen Falschaussagen der Polizei sind ja vor Gericht aufgeflogen!! Wurde auch beim Spiegel berichtet!

wenn man sich die vorbereitung auf das fussballspiel

vor augen führt, kann man nur hoffen, das olaf scholz noch frühgenug ankommt, um sein wissen und können weiterzugeben

Hier zur Erinnerung eine der aufgeflogenen Polizeiluegen

Zusätzlich dann hier mal als kleine Erinnerung ein Beispiel fuer diese aufgeflogenen Polizeiluegen bei G20-Hamburg vom Spiegel:

https://tinyurl.com/ybff5g4d
Spiegel: Polizei hat keine Beweise für Hinterhalt im Schanzenviertel ( Freitag, 06.10.2017 18:32 Uhr)

Beim G20-Gipfel in Hamburg verwüsteten Randalierer ein ganzes Viertel - die Polizei sah stundenlang tatenlos zu. Neue Erkenntnisse schüren Zweifel an der bisherigen Rechtfertigung der Einsatzführer.

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Christiane Schneider hat die Hamburger Innenbehörde eingeräumt, dass sich ihre Darstellung der G20-Krawalle in wesentlichen Punkten nicht beweisen lässt. Außerdem musste die Behörde frühere Angaben zu Vorfällen während des Gipfels Anfang Juli korrigieren. Das Dokument liegt dem SPIEGEL vor.

Aber auch im Fall Fabio V. der vor Gericht verhandelt wurde - NDR hatte berichtet - flog eine weitere Polizeiluege auf!

Oder hier ein weitere Beweis fuer diese Polizeiluegen

Oder hier ein weiterer Beweis fuer diese Polizeiluegen bei G20-Hamburg beim Abendblatt:

https://tinyurl.com/yb5rk4f9
abendblatt.de: Keine Beweismittel: Kritik an G20-Einsatz der Polizei wächst ( 06.10.17)

Polizei räumt ein, dass weder Molotowcocktails noch Gehwegplatten bei Krawallen im Schanzenviertel sichergestellt wurden.

Hamburg. Drei Monate nach dem G20-Gipfel zieht die Hamburger Linken-Abgeordnete Christiane Schneider die bisherigen Schilderungen der Polizei von den Ausschreitungen massiv in Zweifel. Sie verwies am Freitag auf die Antwort des rot-grünen Senats auf ihre Kleine Anfrage zu gesicherten Beweismitteln. Zuvor hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet.

In der Antwort wird etwa die bisherige Schilderung der Polizei korrigiert, wonach am Morgen des 7. Juli am Bahnhof Altona ein Wagen der Bundespolizei abbrannte.

@resi

merkel fliegt doch schon linie mit dem spantax erben. ist nun auch wieder nicht recht. und die hotels in dorten wollen auch mal voll seoin

Liebe Demokratieschülerin,

Liebe Demokratieschülerin, selbstverständlich kann man die Leute aus ihrer eigenen Stadt aussperren wenn sie nichts weiter im Kopf haben als Teile ihrer eigenen Stadt zu zerstören. Selbstverständlich kann und muss sie dann aussperren!

Auch hier wieder stellt sich die Frage

warum diese meist fruchtlosen Schwatz-und Tafelrunden in einer Großstadt stattfinden müssen und die Bewohner tagelang in ihrer Bewegung eingeschränkt werden, wenn dann nicht gleich noch, wie in Hamburg, Hunderte Autos abgefackelt und Geschäfte geplündert werden? Auf einem Kreuzfahrt- oder Marineschiff wären die Herrschaften unter sich und für genügend Speis und Trank wäre auch gesorgt.

Auch im Fall Fabio V. wurde kein Beweis erbracht

Weiterhin hier was vom NDR darueber, dass es auch in diesm Fall Fabio V. bei G20-Hamburg keinen Beweis gab:

https://tinyurl.com/yc5k7pux
NDR: Prozess gegen G20-Gegner Fabio V. geplatzt (26.02.2018 13:58 Uhr)

Verfahren müsste neu aufgerollt werden

Die Staatsanwaltschaft konnte dem jungen Mann jedoch nicht nachweisen, eigenhändig Gewalt ausgeübt zu haben. Aus der Demonstrantengruppe waren laut Anklage 14 Steine und vier pyrotechnische Gegenstände in Richtung von Polizeibeamten geworfen worden. Die Anklage berief sich darauf, dass Fabio V. Teil dieser Menschenmenge gewesen sei. Wer genau geworfen hat, ist unklar. Die Gruppe bestand aus rund 200 zum Teil vermummten Personen. Die bisherige Beweisaufnahme lässt vermuten, dass Fabio V. sich eher im hinteren Teil des Protestzuges aufhielt.

Konsequenz daraus: der Haftbefehl musste aufgehoben werden und er musste freigelassen werden. Der hat fuenf Monate fuer NICHTS unschuldig gesessen!

Wo hat die Polizei dieses Zeug genau gefunden???

Aus dem Grund sage ich auch mal zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/g20-argentinien-103.html

Die argentinischen Sicherheitskräfte meldeten kurz vor Gipfelauftakt, rund ein Dutzend Molotowcocktails in einem verlassenen Auto entdeckt und beschlagnahmt zu haben. Große Sorge bereitet den Veranstaltern, dass die Strecke des Protestzuges durch die enormen Sicherheitsvorkehrungen wie eingekesselt ist und damit auch eine schnelle Auflösung der Proteste behindert werden könnte.

Wo haben die dass bitte genau gefunden (Örtlichkeit)???
Kann es sein, dass diese Teile eventuell absichtlich plaziert wurden um Demonstranten zu diskreditieren???
Und was soll diese Einkesselung der Demonstranten???

Richtig so!

Buenos Aires macht es sehr viel besser als Hamburg unter Olaf Scholz!
"Krawall-Touristen" (= Chaoten) sollen erst gar nicht zum Ort ihrer geplanten Angriffe kommen, um Autos anzuzünden, Geschäfte zu plündern, Bewohner zu verletzten, usw.
Das war einer der größte Fehler von Hamburg!
Der darf sich nicht wiederholen.

Gefahren beim G-20-Gipfel

18:13 von Demokratieschue...

"Und warum bitte sollen die Buerger von Buenos Aires ihre Stadt verlassen?? Halloo??"

Weil es beim G-20-Gipfel in Hamburg nur reiner Zufall war, dass von den Bürgern keiner erschlagen oder verbrannt wurde.

Manche Demonstranten hatten riesige Steinblöcke von den Dächern geworfen, alles Mögliche angefackelt etc.

Deutschland - das abschreckende Beispiel.

So tief sind wir gesunken.

Hamburg II

Ich erwarte nicht mehr als vom Gipfel in Hamburg: von Anfang an zähes Ringen um irgend eine minimale Abschlusserklärung, Resultate gegen null und Berichterstattung nur über gewalttätige Demonstranten wie auch martialische Polizeiaufmärsche. Derartige Gipfel dienen ausschließlich der Demonstration von Macht, ausgetragen auf dem Rücken und bezahlt von der Bevölkerung.

Mit Trump als wesentlichem Mitspieler in allen entscheidenden Fragen ist auch nichts Sensationelles zu erwarten: seine Ablehnung multilateraler Abkommen ist bekannt, ebenso seine Neigung, jedes mögliche Ergebnis am nächsten Tag für nichtig zu erklären.

Tragisch.

Der französische Präsident Macron hat mit seiner Kritik an dieser G 20 Veranstaltung `Sie sei überflüssig es beträfe nur die USA und China `, mehr als Recht. Die Regierungen der übrigen Staaten werden zunehmend als Minderbemittelten behandelt. Die EU spielt anscheinend gar keine Rolle. Tragisch.

Würde ja gern mal Mäuschen ...

spielen, und wissen, ob die Damen und Herren Weltregulierer von diesem Siecherheitsaufwand der da für Sie betrieben wird auch irgendie etwas mitbekommen. ... Wahrscheinlich nicht! Sonst würden Sie vielleicht was mehr ins Grübeln darüber kommen!

Übrigens find ich es schade, daß die Mehrheit der Presseberichte mittlerweile jeglichen legitimen Protest gegen G20 unter Gewaltorgienverdacht stellt! Das hat nicht's mit der Realität zu tun und läßt vor allem bei denen ein breites Grinsen zurück, die als Lobbyisten zu G20 jetten. ...

Liebe

Liebe Demokratieschülerin,
Ihr Hang zu Gewalt stört mich und ich kann es gar nicht begreifen, daß Ihre Posts veröffentlicht werden.
Und noch etwas, wenn jemand aus Mangel an Beweisen freigelassen werden muss, bedeutet das keinesfalls seine Unschuld.
Und noch, wenn jemand in einer Demo, die gewalttätig ist, mitten aus den Kravallbrüdern heraus festgenommen wird, dann ist er selber schuld oder eben auch schuldig. Denn er hätte sich aus dem Kern der Gewalt heraus begeben können und ist somit durchaus zu Recht verdächtigt und auch festgenommen worden.

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