Ihre Meinung zu: Sturzfluten treffen Waldbrandgebiet in Nordkalifornien

30. November 2018 - 10:47 Uhr

Nach dem Feuer nun der Regen: Drei Wochen nach den verheerenden Waldbränden in Nordkalifornien gefährden Sturzfluten und Überschwemmungen das Gebiet. Viele Menschen mussten aus ihren Autos gerettet werden.

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Kommentare

Wer ist schuld?

Mal sehen, wen Trump als Verantwortlichen für diese Katastrophe ausmacht. Ich tippe auf die kalifornischen Wasserwerke.

Da kann man mal sehen...

...was so alles passieren kann, wenn man nicht (wie die braven Finnen) den Wald regelmäßig staubsaugt.

Aber im Ernst: die Menschen dort sind wirklich vom Schicksal gebeutelt... Erst das Feuer, jetzt das Wasser. Hoffentlich gibt es diesmal keine Opfer zu beklagen....

@dr.bashir

Das war wieder die Forstbehörde. Immer die gleichen kriegen es nicht hin, bestimmt alles Demokraten und so. Wenn die nur den ganzen Wald ordentlich gehalten hätten, wäre das alles nicht passiert, da hat Trump ja nun mal völlig Recht. Einfach den Waldboden asphaltieren, Kanalisation anlegen und regelmäßig zwischen den Bäumen alles gut ausfegen, dreimal pro Jahr den Wald kärchern, und schon ist alles gut.

Erst Feuer dann

Erst Feuer dann Wasser.

Beides in seiner Reinform konzentriert und es führt zu Katastrophen.

Hielten sich beide Elemente die Waage und würden sich bestenfalls mischen, sind sie für den Menschen von Nutzen.

Es ist, wie mit den politischen Kräften.

Hätte nie gedacht, dass die Natur ein Sinnbild für Trumps politische Mentalität stehen kann.

Aber es trifft zu! Und dann auch noch zeitgleich.

Zwei (Natur) Katastrophen beherrschen die Gegenwart.

Sehr tragisch

Trotzdem würde mich interessieren, wer dem Ort den Namen "Paradise" gegeben hat?

Die Stadt wurde in einem Gebiet angesiedelt, in welchem mit Bränden zu rechnen war. Einen solchen Ort nennt man doch nicht Paradise.

@ 10:36 von StöRschall Erst Feuer dann

Sehe ich auch so. Aber ich sage Ihnen, auch das wird den intelligentesten Präsidenten aller Zeiten nicht überzeugen. Er wird die Schultern zucken und nach einem Schuldigen suchen - und wenn es die Migranten sind oder die Demokraten oder Frau Merkel. Oder er wird es schlichtweg als "fake news" abtun. Wäre ja nicht das erste Mal.

@ 11:11 von morph63

"Die Stadt wurde in einem Gebiet angesiedelt, in welchem mit Bränden zu rechnen war. Einen solchen Ort nennt man doch nicht Paradise."
.
Man baut an einem solchen Ort auch nicht wahrlos Holzhäuser.
Und wenn, ist man auf die immer wieder auftretenden Brände vorbereitet und man trifft Vorkehrungen.
Nicht den Wald "kärchern" oder "fegen", sondern eine fuktionierende Forstwirtschaft und ein Bebauungskonzept.
Würden Sie ein Haus auf dem Vesuv bauen, weil da die Aussicht so schön ist?

América

Genau dieses Szenario hat der sehr gute amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle bereits 1995 in seinem exzellenten Buch "América" beschrieben. Die Zerstörung der kalifornischen Landschaft durch Zersiedelung, die Feuer und anschließend sintflutartige Regen mit Erdrutschen, die Mensch und Tier unter sich begraben.
Sehr lesenswert. Pr. Trump ist allerdings dafür bekannt, dass er ungern oder gar nicht liest, schon gar keine gesellschaftskritischen Bücher.

Extreme

Immer von einem Extrem ins andere...

11:36, Nettie

>>Immer von einem Extrem ins andere...<<

So geht der Klimawandel.

11:11, morph63

>>Die Stadt wurde in einem Gebiet angesiedelt, in welchem mit Bränden zu rechnen war. Einen solchen Ort nennt man doch nicht Paradise.<<

Überall in Kalifornien ist mit Bränden zu rechnen.

Außerdem mit Erdbeben.

Und langen Dürren.

11:30, NeutraleWelt

>>Man baut an einem solchen Ort auch nicht wahrlos Holzhäuser.
Und wenn, ist man auf die immer wieder auftretenden Brände vorbereitet und man trifft Vorkehrungen.
Nicht den Wald "kärchern" oder "fegen", sondern eine fuktionierende Forstwirtschaft und ein Bebauungskonzept.
Würden Sie ein Haus auf dem Vesuv bauen, weil da die Aussicht so schön ist?<<

Das, was man in Kalifornien als Wald bezeichnet, nennt man hierzulande Parklandschaft. Einzelbäume, viele Sträucher und Gräser.

Die Gegend ist Erdbebengebiet, und zwar nicht zu knapp. Da sind Holzhäuser die Bauweise der Wahl.

Abgesehen davon, daß in den gesamten USA so gebaut wird.

Eigentlich hätte Kalifornien überhaupt nicht besiedelt werden dürfen. Zu gefährlich...

Stauseen?

Gibts kaum? Eben. Trump hatte recht. Da ist 30 Jahre lang geschlafen worden.

re sabines.

"Stauseen?

Gibts kaum? Eben. Trump hatte recht. Da ist 30 Jahre lang geschlafen worden."

Erklären Sie auch noch, wofür man seit 30 Jahren Stauseen bauen sollte?

11:49 von fathaland slim

«Die Gegend ist Erdbebengebiet, und zwar nicht zu knapp. Da sind Holzhäuser die Bauweise der Wahl. […] Eigentlich hätte Kalifornien überhaupt nicht besiedelt werden dürfen. Zu gefährlich...»

Und ganz Japan erst recht gar nicht.

Auch dort sind auf dem Land noch heute in Kleinstädten & Dörfern Holzhäuser die Bauweise der Wahl. Errichtet mit Jahrtausende langer Erfahrung im Umgang mit Naturkatastrophen. Erdbeben, Vulkanausbrüche, starke Stürme.

Ich habe sowohl auf dem Land als auch in Tokyo Erdstöße erlebt, "bei denen alles wackelte". Was für Japaner aber Normalität war, über die es nicht weiter zu reden galt.

War noch nie in Kalifornien. Weiß nicht, "wie das da so ist". Aber wer sich Anregungen dafür holen mag, wie man mit ständigen Bedrohungen durch Naturgewalten klug umgehen kann, der schaue nach Japan darauf, "wie die das denn so machen".

Da lässt sich ‘ne Menge lernen. Und auch in Japan sind aus guten Gründen die elektrischen Leitungen alle oberirdisch an Masten verlegt …

Ist kein Brandschutz das beste Konzept?

"Eigentlich hätte Kalifornien überhaupt nicht besiedelt werden dürfen. Zu gefährlich..."
Viele Menschen leben gerne im sonnigen Kalifornien trotz der Gefährdung durch Dürre, Brände, Erdbeben und Schlammlawinen. Es wird vermutet, dass die zunehmende Besiedlung entlegener Gebiete und die damit verbundene Erhöhung des Brandschutzes paradoxerweise dazu führt, dass sich über die Jahre mehr brennbares Material ansammelt und folglich das Risiko für große Brände ansteigt. Hier ein gutes Konzept zu finden ist nicht einfach. So gesehen würde ich ihre Behauptung relativieren: "Entlegene Teile Kaliforniens sollten nicht besiedelt werden dürfen, da zu gefährlich."

12:09, SabineS.

>>Stauseen?
Gibts kaum? Eben. Trump hatte recht. Da ist 30 Jahre lang geschlafen worden.<<

Warum seit dreißig Jahren?

Was war denn vorher?

Abgesehen davon: womit wollen Sie einen Stausee in einem ariden Gebiet, also ein Gebiet, in dem die Verdunstungssumme die Niederschlagssumme übersteigt, eigentlich füllen?

Es herrscht und herrschte immer schon große Wasserknappheit in Kalifornien.

12:09 von SabineS.

«Stauseen? Gibts kaum? Eben. Trump hatte recht. Da ist 30 Jahre lang geschlafen worden.»

"Eine sehr kluge Idee" von Trump, in Dürregebieten Stauseen anzulegen.

Weder gibt es in den südwestlichen USA nennenswert größere Flüsse, noch regelmäßig erhebliche Niederschläge, deren Wasser man in Stauseen auffangen könnte.

Aber ein Bauunternehmer mag halt immer irgendetwas erbauen. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des potentiell zu Erbauenden spielt da nur eine sehr untergeordnet Rolle …

12:25, morph63

>>So gesehen würde ich ihre Behauptung relativieren: "Entlegene Teile Kaliforniens sollten nicht besiedelt werden dürfen, da zu gefährlich."<<

Meine Behauptung war eher als ironische Zuspitzung gemeint.

Und wenn Sie sich ansehen, wo es in Kalifornien überall brennt: würden Sie beispielsweise die Vororte von Los Angeles oder die Oakland Hills als entlegen bezeichnen?

Dann würde mich Ihre Definition von "entlegen" interessieren.

die natur ist perfekt

nach feuer kommt regen, nach regen kommt sonne, nach schnee kommt die tauoeriode, nach hitzewell die abkühlung usw

alles ist so perfekt organisiert und geregelt nur der mensch hat es nicht begriffen und macht die natur noch zum monster mit diesen eweigen horrornachrichten.

12:22, schabernack

>>War noch nie in Kalifornien. Weiß nicht, "wie das da so ist".<<

Ich war oft in Kalifornien. Ich bin wirklich kein Bau- und Erdbebenfachmann, aber einfach aus dem Bauchgefühl heraus wäre ich ungern dort, wenn "the big one" zuschlägt. Ich war ein Jahr nach dem heftigen Beben von 1989 dort, und die Schäden waren in San Francisco und Oakland immer noch sichtbar. Unter anderem war in San Francisco eine doppelstöckige Autobahn kollabiert. Die obere Fahrbahn war auf die untere gekracht. Was man sich gedacht hat, als man diese Konstruktion baute, ist mir schleierhaft. Aber wie gesagt, ich bin auf diesem Gebiet alles andere als ein Fachmann.

re schabernack

"Da lässt sich ‘ne Menge lernen. Und auch in Japan sind aus guten Gründen die elektrischen Leitungen alle oberirdisch an Masten verlegt …"

Bei Erdbebengefahr sicher sinnvoll. Wo aber Sturm die Masten umlegt weniger.

Und wenn da, wo weder Tornado noch Erdbeben zu befürchten sind, trotzdem die Leitungen unter die Erde verlegt werden, ist es vermutlich langfristig die wirtschaftlichere Lösung.

Ob die USA-Regierung draus lernt...

Vermutlich nicht Umweltzerstörung existiert ja angeblich nicht...

um 11:46 von fathaland slim

>>Die Stadt wurde in einem Gebiet angesiedelt, in welchem mit Bränden zu rechnen war. Einen solchen Ort nennt man doch nicht Paradise.<<

Überall in Kalifornien ist mit Bränden zu rechnen.

Außerdem mit Erdbeben.

Und langen Dürren.

//

Im Nachhinein ist man immer schlauer,
Fragt sich nur ob es hilft...

12:49, Petersons

>>alles ist so perfekt organisiert und geregelt nur der mensch hat es nicht begriffen und macht die natur noch zum monster mit diesen eweigen horrornachrichten.<<

Was in Kalifornien passiert, hat auf die dort lebenden Menschen katastrophale Auswirkungen.

Das sind echte Horrornachrichten, was die Natur aber noch lange nicht zum Monster macht.

Vermessen

Es ist wahnsinnig vermessen und arrogant, dass sich manche Menschen einbilden, die Natur beeinflussen zu können.
Der Klimawandel ist real.
Aber!
Der Mensch hat ihn weder herbeigeführt, noch kann er ihn verhindern.

@13:04 von erster Realist

Im Nachhinein ist man immer schlauer, ...

Offensichtlich gilt das nicht für Amerikaner. Als ich 1996 in Malibu in einem Wald von Kaminen und Pools stand (die Reste der abgebrannten "robusten" amerikanischen Bauweise) sollte man gemeint haben, dass man was draus gelernt hat - wie man an der jährlichen Widerholung sieht, werden die Amerikaner einfach nicht schlauer.

@12:35 von fathaland slim

"Und wenn Sie sich ansehen, wo es in Kalifornien überall brennt: würden Sie beispielsweise die Vororte von Los Angeles oder die Oakland Hills als entlegen bezeichnen?"
Die Oakland Hills kann man sicherlich nicht als entlegen ansehen. Dennoch ein extrem gefährdetes Gebiet. Der Mensch ist auch gut darin, potentielle Gefährdungen zu verdrängen.

"Dann würde mich Ihre Definition von "entlegen" interessieren."
Als entlegende Gebiete würde ich solche bezeichnen, die nicht oder nur dünn besiedelt sind. Bis zum Jahre 2050 ist in Kalifornien z.B. ein weiterer Ausbau von 650.000 Gebäuden geplant insbesondere auch in nicht- oder nur dünn besiedelte Gebiete, die zudem als extrem brandgefährlich eingestuft werden. Trotz der Gefahren werden diese vermutlich errichtet werden. Grenzen diese dann noch an größere, bereits existierende Ortschaften an, weitet sich die Gefahr auch auf diese aus.

@fathaland slim - Die Stauseen werden mit Schmelzwasser gefüllt

In Kalifornien befindet sich mit dem Oroville-Staudamm einer der 20 größten Staudämme der Welt und mit 235 Meter Höhe der höchste und größte Staudamm der USA.
Der Oroville-See erreichte im Februar 2017 nach wochenlangen Regenstürmen seine maximale Stauhöhe von 274 Meter Wassertiefe. Als die Dammverwaltung daraufhin den Überlauf öffnete, brach der Beton der Überlaufrinne aufgrund von Erosion. Daraufhin mussten der Damm erstmals seit seiner Fertigstellung über den Notüberlauf geleert werden.

In großen Teilen Kaliforniens herrscht Mittelmeerklima, deshalb fallen dort etwa vier Fünftel des jährlichen Niederschlags in den Wintermonaten, in der Sierra Nevada hauptsächlich als Schnee. Das bei der im Frühjahr einsetzenden Schneeschmelze entstehende, aus dem Gebirge nach Westen fließende Schmelzwasser wird in einigen großen Talsperren aufgefangen.

11:30 von OlliH Mal

11:30 von OlliH
Mal langsam
@10:36 von StöRschal
"„“Erst Feuer dann Wasser.
Hätte nie gedacht, dass die Natur ein Sinnbild für Trumps politische Mentalität stehen kann.
Zwei (Natur) Katastrophen beherrschen die Gegenwart.“““

Naturkatastrophen gibt es schon seit Menschengedenken.
Auch Pompeij wurde durch solch eine zerstört.
Und die Sintflut war auch nicht erst gestern.
Nur der Mensch neigt zur Panik. Die Natur lässt sich dafür viel mehr Zeit."

Wie gesagt, gegen menschliche Naturkatastrophen kann man aber unmittelbar vorgehen.
Sie können verhindert werden.
Statt dessen läst man sie wüten und verwüsten.

Das ist irre!

12:53 von fathaland slim

«Ich war oft in Kalifornien. Ich bin wirklich kein Bau- und Erdbebenfachmann, aber einfach aus dem Bauchgefühl heraus wäre ich ungern dort, wenn "the big one" zuschlägt.»

Ich war knapp 2 Jahre in "meinem" japan. Unternehmen angestellt, als sich am 17.01.1995 das schwere Beben in Kobe ereignete, bei dem es ca. 6.500 Tote, ca. 44.000 Verletzte, ca. 300.000 Obdachlose gab.

Aus Platzmangel in den Ballungsräumen werden auch in JAP Autostraßen "in Stockwerken über einander" gebaut. In 3 Ebenen. Ganz oben über allen anderen die Trasse des Shinkanzen.

"Für meine Japaner" war das Beben von Kobe eine katastrophale Erfahrung.
Die Stimmung in der ganzen Firma war über Monate "sehr gedämpft & niedergeschlagen".

"Wo ein Erdbeben ist, will keiner sein". In Kobe ist "die Straße der Ebene 3" eingestürzt, weil das Beben die Stützpfeiler um ca. 3,5 m gegen einander verschob.

In Tokyo sind alle Fußgängerbrücken so aufgehängt, dass sie stark schwingen, wenn größere Menschemengen sie überqueren.

Der Mensch hat ihn weder herbeigeführt, noch kann er ihn verhind

>> um 13:17 von Toni B. <<

//

Vermutlich ist es von Allem etwas und sollte zu mindestens erkannt werden, dafür sind die Amerikaner leider zu oberflächlich...

um 13:19 von GamWalter

Das sind interessante Zusammenhänge!

12:58 von karwandler

Verlegung von Stromleitungen

«Bei Erdbebengefahr sicher sinnvoll. Wo aber Sturm die Masten umlegt weniger.

Und wenn da, wo weder Tornado noch Erdbeben zu befürchten sind, trotzdem die Leitungen unter die Erde verlegt werden, ist es vermutlich langfristig die wirtschaftlichere Lösung.»

"Wir stritten" kürzlich schon einmal darüber. In Japan ist ständige Erdbebengefahr landesweit gegeben. Nicht nur durch tetktonische Bewegungen, sondern auch durch vulkanische Aktivitäten der "unzähligen" Vulkane im Land. Die auch ohne sichtbare Eruptionen immer wieder (mehr oder weniger starke) Erschütterungen / Verwerfungen hervorrufen.

Ich gehe auch davon aus, dass es in Nicht-Erdbeben-Gebieten die langfristig wirtschaftlichste Lösung ist, Stromleitungen unterirdisch zu verlegen.

Auf jeden Fall in Ballungsräumen. "Hat man das aber über (x) Jahre versäumt" (wie vielerorts in den USA), dann ist es sehr aufwändig & kostspielig, die Versäumnisse zu bereinigen. Aber neue könnte man …

13:19, GamWalter

>>In großen Teilen Kaliforniens herrscht Mittelmeerklima, deshalb fallen dort etwa vier Fünftel des jährlichen Niederschlags in den Wintermonaten, in der Sierra Nevada hauptsächlich als Schnee. Das bei der im Frühjahr einsetzenden Schneeschmelze entstehende, aus dem Gebirge nach Westen fließende Schmelzwasser wird in einigen großen Talsperren aufgefangen.<<

In Kalifornien fällt oft über Jahre so gut wie gar kein Niederschlag. Die lokale Flora ist daran angepasst. So gibt es dort beispielsweise eine Roßkastanienart, die in trockenen Jahren gleich nach der Blüte im Frühjahr das Laub schon wieder abwirft.

Das sogenannte California Aqueduct (bitte nachschlagen), über 700 Kilometer lang, versorgt die ariden Gebiete Kaliforniens mit Wasser aus der Sierra und dem Sacramento River. Ich habe da schon Katzenwelse geangelt, nicht ganz legal:=}

Außerdem finden Sie überall kleinere "Löschtalsperren". Was aber nichts daran ändert, daß all dies die berühmten Tropfen auf den heißen Stein sind.

Der Film Chinatown ist in diesem Zusammenhang zu empfehlen.

Die Rahmenhandlung dieser Geschichte um sex, crime und Politik geht zurück auf Ereignisse, die sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit den sogenannten California Water Wars und dem Bruch der St.-Francis-Talsperre tatsächlich zugetragen haben. Der kalifornische Wasserbauingenieur William Mulholland gilt als Vorbild für die Figur des Hollis Mulwray. Jack Nicholson, Robert Towne und Produzent Robert Evans haben diese Geschehnisse mit dem innerfamiliären Drama und der typischen Film-noir-Atmosphäre von Misstrauen und zwielichtiger Moral verarbeitet. Das von Towne verfasste Drehbuch wird oft als Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung einer Filmhandlung hervorgehoben. Das Drehbuch erhielt 1975 einen Oscar sowie weitere Auszeichnungen. Towne hatte für den Film allerdings ein Happy-End vorgesehen. Das tragische Ende setzte Polański durch, der auch später noch davon überzeugt war, dass erst dieses Finale den Film zu einem Klassiker gemacht hat.

@Solstice

"...wenn man nicht (wie die braven Finnen) den Wald regelmäßig staubsaugt."

als braver Finne komme ich gerade vom täglichen harken und rechen im wald. wir machen das zweimal am tag. und ich freue mich, dass auch sie erkannt haben, wie brav wir hier im norden sind. danke natürlich auch an Donald Trump, der der welt erst mitgeteilt hat, was wir hier so alles machen.

und was soll ich ihnen sagen: dank unseres unermüdlichen einsatzes vermeiden wir unnötige feuer (selbt während des viel zu heissen sommers). und, weil unsere bäume alle schön sauber im wald stehen, macht uns auch der schon seit wochen anhaltende regen absolut nichts aus. anders als in Kalifornien, wo der boden durch den brand leider ungehindert weggespült werden kann.

aber genug gedankt für ihren netten beitrag, ich hab noch ein paar ha vor mir heute. grüsse aus Finnland an sie! ;-)

@Sabine S. - Stauseen -

Es gibt 15 Stauseen in Kalifornien. Sonst könnten Sie auch die Intensivbewirtschaftung durch endlose Obstplantagen, Wein- und Gemüseanbau überhaupt nicht erklären.

Und gerade die sind in Trockenperioden das Problem für die übrige Bevölkerung

Selbstverständlich hat er, der Mensch @Toni B.

Warum schreiben Sie so etwas? Die Menschheit hat mit dem Atom- und Wasserstoffbombenarsenal die Möglichkeit den Planeten leer zu fegen. Und da schreiben Sie allen ernstes, die Menschheit habe es nicht geschafft, mit der exzessiven Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen , die Atmosphärenzusammensetzung und damit auch das Klima zu ändern?
Schauen Sie sich mal an, was allein D an fossilen Brennstoffen importiert und Verbraucht.
Vermessen ist es die tausenden Wissenschaftler, die sich mit dem Thema auseinandersetzen zu schulmeistern und die physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu negieren.

Soso - was bleibt denn nach

Soso - was bleibt denn nach einem Brand von einem "Stein"-Haus übrig?
Richtig - eine steinerne Brand-RUINE!

Ein Haus aus "Stein" brennt letztlich bei solchen Busch-/Wald-Bränden genau so wie ein "reines" Holzhaus ab.

Schon mal darüber nachgedacht was bei einem "Stein"-Haus z.B. aus Holz ist??
-> typischerweise die Konstruktion des Dachstuhles!

Ich kann mir als Ing. der jahrelang in Planung und Bau von "Stein"- wie "Holz"-Häusern beschäftigt war - bei solches "Diskussionen" immer wieder nur verwundert an den Kopf greifen...
..denn die eigentlichen Brandlasten sind nicht die Baustoffe aus denen Wände oder Dach bestehen - sondern die Inneneinrichtungen wie Möbel, Teppiche usw. -> das Zeug brennt alles - vor allem wegen des oft hohen Kunststoffanteiles!

Ob man nun genau dort wo es häufiger brennt überhaupt Siedlungen für Menschen errichten sollte...
..ist ein komplett anderes Thema

13:48 von GamWalter

Der Film Chinatown

Es ist ja nicht so, als dass US-Amerikaner "Wasserbau gar nicht könnten".

Eher das Gegenteil ist der Fall. Sie versorgen immerhin die Wüstenstadt Las Vegas mit ihren "Spieler- & Unterhaltungs-Tempeln" seit Jahrzehnten mit Wasser & Strom "von weit her".

Ist zwar ein ganz gutes Beispiel für prinzipielles Vermögen.
Aber ein ganz schlechtes für Verständigkeit.

Über das Wasser, das in unsinnigster Art und Weise in Las Vegas "in der Wüste verwenkt wird", wird stets erbittert gestritten.

Der Berufsstand, der sich in Kalifornien goldene Nasen verdient, ist der derjenigen, die für die "Nuss-Farmer" dort Grundwasserbrunnen bohren, damit die Farmer ihre Walnuss- & Cashew-Plantagen nicht aufgeben müssen.

Für "glückliche Farmer", die genügend Geld haben, und auf der Wateliste "nicht erst 2025 dran sind", eine Lösung, die zumindest kurz- & mittelfristig weiter helfen mag.

Aber Grundwasser-Reserven sind nicht unerschöpflich.
"Und Nebenwirkungen hat das Ganze auch" …

@suomalainen. Kiitos

Nächsten Sommer geht es bei uns wieder nach Finnland, Pfifferlingskakteen und Trockenblaubeeren pflücken. Und natürlich wieder ausgedehnte Sandbäder nach der Sauna. Und selbstverständlich helfen wir auch beim Waldputzen.
Mit seinen absurden Sprüchen macht sich Trump unsterblich, mit seinen Handlungen uns alle sterblicher.
Dennoch freue ich mich schon auf Ferien im Sommerhaus an der doch so aufgeräumten Seenplatte. Mit dem dankenswerterweise auch von Ihnen geputzten Wald. Also Kiitos!

@fathaland slim: Es geht um Paradise und die Waldbrandgebiete

Paradise liegt im Vorgebirge der Sierra Nevada und die Waldbrände betrafen die Wälder der Sierra Nevada.

Paradise liegt in einer in einer Zone mit Mittelmeerklima mit trockenen heißen Sommern und feuchtem Winter.

In Kalifornien gibt es übrigens verschieden Klimazonen.
Heißes Wüstenklima: ganzjährig heiß und sehr trocken
Kaltes wüstenklima: Sommer heiß und Winter kalt, ganzjährig sehr trocken
Heißes Steppenklima: trockenes Klima, Sommer heiß, Winter mild bis warm
Kaltes Steppenklima: trockenes Klima, Sommer heiß, Winter kalt
Mittelmeerklima mit heißen Sommern: mild mit trockenen heißen Sommern, feuchter Winter
Mittelmeerklima mit warmen Sommern: mild mit trockenen warmen Sommern, feuchter Winter
Kontinentales Mittelmeerklima: trockene warme Sommer (kein Monat zeigt mehr als 22 °C Durchschnittstemperatur), die Durchschnittstemperatur von mindestens 4 Monaten liegt über 10 °C

Die durchschnittlichen monatlichen Niederschlagsmengen finden Sie übrigens im Internet.

Zufall oder ein Fluch der nun das Paradis(e) wieder...

...und wieder mit der ganzen macht der Naturgewalten zum Untergang zwingen möchte?

---

Wenn es anhand der Opfer und der Verwüstungen quasi
nicht angebracht ist auch nur den Hauch von Fröhlichkeit zu versprühen so könnte man meinen,
daß die Natur meint Hollywood hat noch nicht genug Katastrophenfilme produziert.

Was jetzt noch fehlt ist ein
Hurikan,
Tornado,
ein schweres Erdbeben,
Vulkanausbruch
und zum Abschluß ein Blizzard.

Spätestestens dann wäre das Paradis(e) im wahrsten Sinne in der Hölle untergegangen.

---

Und was unseren Wetterexperten Mr. Trump angeht meine ich zu wissen was dieser über
all diese Geschehnisse bzgl. Naturkatrastrophen denkt.

---

Zum Schluß:
Ich hoffe, daß es keine weiteren Opfer geben wird und die ehemaligen Bewohner
dieses Gebietes eines Tages wieder in ihre neu gebauten Häuser, die hoffentlich
von der US-Regierung oder Versicherungen bezahlt werden, wieder einziehen können.

@schabernack - Die Wasserreserven der High-Plains-Aquifer

sind auch nicht unerschöpflich. Der Niederschlag im Bereich der Great Plains reicht z.B. nicht, zur Bewässerung der dort bewirtschafteten Ackerflächen und für die Rinderzucht, aus .

Die Gebiete über dem Aquifer gehören zu den produktivsten Viehzucht- und Ackerbaugegenden der USA. Insgesamt stammen rund 40% der weltweit produzierten Menge an Mais, Soja, Weizen und anderem Getreide aus Nordamerika.

Der insgesamt 450.000 Quadratkilometer umfassende High-Plains-Aquifer ist der größte Grundwasserspeicher Nordamerikas. Knapp ein Drittel des in den USA für die Bewässerung verwendeten Wassers wird dort entnommen. Dabei wird viel mehr Wasser verbraucht, als nachströmt.

In Westkansas waren1960 lediglich 3%, 2010 schon 30% der darunter lagernden Wasserreserven verbraucht, schreiben die Forscher um David Steward von der Kansas State University in Manhattan. Bis 2060 wurde ein zusätzliches Minus von 39% prognostiziert. 500 bis 1300 Jahre wird es brauchen, bis er wieder vollständig regeneriert.

14:46, GamWalter

>>Die durchschnittlichen monatlichen Niederschlagsmengen finden Sie übrigens im Internet.<<

Wo Sie offensichtlich Ihr geballtes Wissen, welches Sie hier ausbreiten, herhaben.

Ich habe dort gelebt.

In den Jahren 1990, 1991 und 1992 hat es beispielsweise in Nordkalifornien (Mittelmeerklima) so gut wie gar nicht geregnet. Ebenso wie in den Jahren um 2014 herum. Ich war im Februar 14 dort, um einen todkranken Freund noch einmal zu sehen, und genoss den strahlend blauen Himmel nebst sommerlichen Temperaturen. Eine Katastrophe für das Land, denn der gesamte Winter, also die Regenzeit, war so. Nicht ein Tropfen.

@fathaland slim - Sie sollten mal öfters nachschlagen.

Die Westseite der Sierra Nevada ist sehr niederschlagsreich und teilt sich in mehrere aufeinanderfolgende Vegetationsstufen auf:

Die Gebirgsausläufer reichen von etwa 60 - 1000 m, wo sie in Bergwälder übergehen. In dem hügeligen, von Sturzrinnen durchzogenen Gebiet herrscht ein mediterranes Klima mit warmen, trockenen Sommern und kühlen, regenreichen Wintern. Die Vegetation besteht aus Grasland. Die höheren, nach Norden gerichteten und damit feuchteren Berghänge sind mit Wäldern aus kalifornischen Weiß-Kiefern, Blau-Eichen und kalifornische Weiß-Eichen und die sonnigeren und damit trockeneren Hänge sind mit Chaparral bewachsen.

Ab etwa 750 - 1000 m beginnen Bergwälder der unteren Lagen, die bis ca. 1800 m reichen. In dieser Zone herrschen gemäßigte Sommer und milde Winter vor, der dominierende Baum dieser Zone ist die Gelb-Kiefer dazu kommen die Kalifornische Schwarzeiche, Weihrauchzedern, Zucker-Kiefern und Kolorado-Tannen.

Ab 1800 m finden sich Pracht-Tannen und Küsten-Kiefern.

Was für tolle Vorschläge

Was nicht alles hier diskutiert wird. Der einzig zielführende Satz in der Diskussion war m.M.n "Hinterher ist man immer schlauer".

Nirgends auf der Welt ist man auf "Jahrhundertereignisse" vorbereitet. Kein Mensch baut Kanalisationen und Rückhaltebecken für Regenmengen, die in einem bestimmten Gebiet noch nie aufgetreten sind oder eben 1x in 100 Jahren.

Die Erdbeben haben damit gar nichts zu tun. Was in S.F. stehen bleibt nach "The Big One" werden wir sehen und der Rest wird danach an genau der gleichen Stelle wieder aufgebaut.

Und hier werden Leute schreiben "Wie konnte man die Stadt nur da hin bauen?".

@Gam Walter: Deshalb heißt es Klimawandel

Die Klimazonen aus den Statistiken der Vergangenheit sind Geschichte. Auch Deutschland hat diesen Sommer ein neues Klima vorgeführt bekommen.
Durch den geringeren Temperaturunterschied zum Polargebiet schwächt der Jetstream ab, verschiebt sich in der Folge oder reißt ab. Damit wandern dann die Tiefdruckgebiete nicht mehr wie sonst über Island zu uns. Und plötzlich ist ein Niederschlagsreiches Land wie D trocken.
Erkennen Sie also bitte an, dass Kalifornien so wie Zentralafrika und andere Gebiete nun sehr viel öfter und anhaltender unter Dürren leiden, als es in der Klimakarte vorgesehen ist.
Bei dem Wahnsinn die Aquifere auszutrocknen, da ist ja Australien ein genauso schlimmes Beispiel, danke für die Info.

15:38 von GamWalter

«Sie sollten mal öfters nachschlagen.»

Das schrieben Sie zwar nicht an mich gerichtet.
Auch zweifele ich Ihre umfangreichen Angaben nicht an.

Das, was Sie mir über den "High Plains Aquifer" als Antwort auf einen meiner Beiträge schrieben, wusste ich bisher nicht annähernd so detailliert. Sehr interessant - und ja auch eher Zustimmung als Kritik daran, was ich über die Problematik der starken Entnahme von Grundwasser sagte.

Dennoch verstehe ich nicht, was Sie mit den vielen Infos über Klimazonen, "Sommer- & Wintercharakteristika", etc. sagen wollen.

In Kalifornien regnet es seit vielen Jahren ganz einfach zu selten. Und wenn, dann zu geringe Wassermengen. "Oder alles auf einmal", wie eben jetzt geschehen.

Alles ganz anders, als es in den von Ihnen beschriebenen Naturräumen nach den längerfristigen Erfahrungen "aus der Vergangenheit" eigentlich sein sollte.

Ganz genau das ist doch das Problem. Nicht nur in Kalifornien.
Auch in DEU war / ist es 2018 prinzipiell nicht anders …

@14:28 von Miauzi

"was bleibt denn nach einem Brand von einem "Stein"-Haus übrig?" - sehr gute Frage, und ich stimme Ihren Antworten 100% zu. Genauso hätte man nach Überschwemmungen von Seeseite mit Salzwasser (!) fragen müssen, was dort von Steinhäusern übrig bliebe. Dasselbe wie von einem Steinhaus in einem deutschen Dorf, durch das der aus den Fugen geratene Bach hindurchfloß - eine modernde auf ewig schimmelnde Ruine.
Es ist immer wieder erstaunlich, daß Leute, die z.T. noch nie in den USA waren, überzeugt sind besser zu wissen als die Amerikaner, wie diese ihr Leben einrichten sollten. Mein Vorschlag: Hinfahren, ein paar Wochen ÜBERS LAND fahren, Sie kämen aus dem Staunen nicht mehr raus, garantiert. Von Europa aus ist die Einschätzung und gar Beurteilung unmöglich.

@fathaland slim 15:17

>In den Jahren 1990, 1991 und 1992 hat es beispielsweise in Nordkalifornien (Mittelmeerklima) so gut wie gar nicht geregnet.<

Das ist richtig und das kann man auch den Wetteraufzeichnungen entnehmen. Zwischen den den Jahren 1998 bis 1995 herrschte in Kalifornien eine Trockenperiode, ebenso zwischen 2000 und 2005 und seit 2010 herrsch wieder eine Trockenperiode. Allerdings hat es im Winter 2017/2018 in der Sierra Nevada sehr stark geregnet.

Eine langfristige Wetterhistorie erachte ich als zuverlässiger, als ihre persönliche Erfahrungen aus drei Jahren Aufenthalt in einem Land.

16:03 von dr.bashir

«Was für tolle Vorschläge
Was nicht alles hier diskutiert wird. Der einzig zielführende Satz in der Diskussion war m.M.n "Hinterher ist man immer schlauer". […] Die Erdbeben haben damit gar nichts zu tun.»

Als ob irgendwer (ich?) behauptet hätte, Erdbeben hätten irgendetwas mit Dürren oder Überschwemmungen zu tun …

Selbstredend baut man keine Rückhaltebecken, die so ausgelegt sind, dass sie niedergehende Wassermassen zurückhalten, die so noch nie niedergegangen sind. Man misst "erdbebensichere Bauweise" auch nicht "an Richter-Skala 9,5".

Das "Hinterher ist man immer schlauer" ist eine der arg strapazierten Binsenweisheiten, die man immer sagen / schreiben kann, ohne großartig nachdenken zu müssen. Und ohne je Unrecht zu haben.

Aber völlig untauglich, wenn man ernsthaft versuchen mag, sich mit möglichen (stark) veränderten Wetterlagen und Klima-Gegebenheiten auseinander zu setzen. Sich darauf vorzubereiten.

"Das Beispiel Japan" ist nur eine Anregung, wie man es machen kann …

@GamWalter

Bitte geben Sie doch für Ihre umfangreichen Copy-Pasten die Quellen an. Seitenweise fremdes Wissen als eigenes auszugeben ist schlechter Stil.

schabernack 12:22 und 13:23

13:23 von schabernack
"Ich war knapp 2 Jahre in "meinem" japan. Unternehmen angestellt, als sich am 17.01.1995 das schwere Beben in Kobe ereignete, bei dem es ca. 6.500 Tote, ca. 44.000 Verletzte, ca. 300.000 Obdachlose gab."

12:22 von schabernack
"Auch dort sind auf dem Land noch heute in Kleinstädten & Dörfern Holzhäuser die Bauweise der Wahl. Errichtet mit Jahrtausende langer Erfahrung im Umgang mit Naturkatastrophen. Erdbeben, Vulkanausbrüche, starke Stürme."

Ich widerspreche Ihnen sehr ungerne, da ich Ihre Beiträge sehr schätze. Wenngleich ein bisschen off-topic, kann das dennoch so nicht stehen bleiben:

Die sehr hohen Opferzahlen nach dem Beben von Kobe waren insbesondere der traditionellen Holzleichtbauweise mit (dafür zu) schweren Ziegeldächern als Schutz vor Schnee geschuldet. Und den nachfolgenden Bränden, die im Holz reiche Nahrung fanden.

Beste Grüße und Dank an die Moderation

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