Kommentare

Wenn man aber die gleichen Kriterien wie vor 20 Jahren anlegt??

Dann sähe die Statistik mit Sicherheit nicht mehr so positiv aus.
Ein echter Vergleich ist nur mit den gleichen Maßstäben möglich!

Nicht gerechnet werden z.B. diejenigen, die an Maßnahmen wie Weiterbildung teilnehmen, zuletzt rund 3,1 Millionen heißt es im Beitrag.

Werden mittlerweile Ältere Arbeitssuchende wieder einbezogen? etc.

So langsam fall

ich vom Glauben ab,wenn ich solche Berichte lese.
Was möchte man uns eigendlich noch alles weiß machen.
Auf der einen Seite beziehen immer Menschen hilfe vom Staat,auf der anderen Seite werden die Arbeitslosen immer weniger.
Da stimmt doch irgend etwas nicht!Und solange dieses Ungleichgewicht besteht,gibt es auch keine Veränderung in der Arbeitslosen Statistik.

Möge der Verständige aufwachen

Eine Verkündigung wie aus alten DDR-Zeiten.
Es lebe der Sozialismus, der Gerechtigkeit schafft für alle......der aber Armut für fast jeden bedeuten wird und die komplette Selbstaufgabe nicht nur im Hinblick auf die eigene Meinung.
Die Aufopferung für andere, während die Eliten sich die Pfründe gesichert haben.

Jeder weiß doch, dass unsere Wirtschaft ins Tal unterwegs ist. Die Cebit ist gestorben und dennoch hat jeder Arbeit, von der er nicht leben kann. Hurra!

Der Sozialismus sprengt wieder den Wohlstand und versklavt die Arbeiter.
Der arme Osten, der sich nochmals aufraffen muss; nun um ganz Deutschland vor diesem Wahnsinn zu retten.

Ich kann dieser Meldung nur Zynismus und Spott abringen. Sie verachtet den mündigen Bürger und versucht den einfachen zu täuschen.
Wie bitter dieser Sieg doch gefeiert sein mag, ohne Freude und ohne echte Anerkennung dieser Leistung.

Der Arbeiter hat schon lange gespürt, dass es nicht um ihn geht, sondern dass er im Weg steht. Rosinen, die keine sind

2 Seiten einer Medaille

Jede Medaille hat 2 Seiten. Und wenn wir uns den Arbeitsmarkt ansehen, so wird dies sehr deutlich. Alle neuen Umfragen zur Zufriedenheit der Menschen mit ihrer Arbeit stellen der Arbeitsagentur kein gutes Zeugnis aus. Denn gerade bei Teilzeitkräften und Minijobbern brodelt es gewaltig. Viele dieser Dienstleistungsjobs sind extrem ungeliebt, tragen aber zu der angeblich positiven Arbeitsmarktsituation bei. Deshalb sollten wir uns endlich Gedanken darüber machen, was gutes Leben ist. Gutes Leben hat nichts damit zu tun, wie viele Milliarden Umsatz die Deutsche Wirtschaft erzielt. Viel mehr sollten wir in die Herzen der Menschen schauen und endlich die Gier und Habsucht überwinden. Genug Geld durch ungeliebte Arbeit zu verdienen, ist das Schreckgespenst des 21. Jahrhunderts. Alles für die Wirtschaft. Augen zu und durch. Da bleibt nur eines zu sagen: ARME MENSCHHEIT.

So wenig Arbeitslose wie noch nie.....

Und wie viele Lohnabhängige müssen aufstocken(2,2 Millionen Arbeitslose,etwa 6 Millionen Hartz 4 Bezieher) ?
Zur Qualität der offenen Stellen steht nichts im Artikel.Wie viele Stunden in der Woche ? 12 oder 15 Stunden und dann oftmals auf 5 Tage in der Woche verteilt.Da ist die Fahrzeit so lange wie die Arbeitszeit.Dann die Frage,befristet oder unbefristet ?
Und schon heute arbeiten 20 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnsektor.Deren Anteil wird bei den neuen offenen Stellen noch höher sein.

Wem ist die Senkung der Arbeitslosenzahlen zu verdanken?

Nicht die deutsche Regierug kann sich diesen Erfolg auf die Fahne schreiben. Die Wirtschaft sollte Draghi für die zinsbilligen Kredite loben, die ursprünglich dazu gedacht waren, den wirtschaftsschwachen Ländern wie Italien unter die Arme zu greifen. Die Sparer bei uns sind zwar enttäuscht. Doch die Verkleinerung des Heeres der Arbeitslosen lässt nicht nur die Kassen unseres Staates praller werden. Sie sorgt auch für hohe Steuereinnahmen. Deutschland ist tatsächlich hauptsächlicher Nutznießer unter den Europäern.

Auslegungssache

Jetzt wird es wieder Jubler geben und solche, die die Zahlen der BA anzweifeln, je nach politischer Grundeinstellung. Die Leute suchen im Grunde nur nach Bestätigung ihrer Meinung. Mit solchen Zahlen holt man niemand ins "eigene Lager."

Ich kann nur von meiner eigenen Person ausgehen. Ich habe mal ein Handwerk gelernt und darauf aufgebaut. Aber selbst mit meinen 75 Jahren würde ich bereits morgen wieder einen Job in meinem Handwerk antreten können.

Aber selbst diese Aussage würden diejenigen bezweifeln, die selber keine Arbeit finden. Die Ursache liegt immer beim anderen, nie bei einem selbst. Da sind mir die ehrlichen, arbeitslosen Transfergeldempfänger lieber, die sich an die Stirn tippen und sagen, dass sie doch nicht verrückt seien und arbeiten gingen, die, von denen Schröder sprach und heute so mancher CDU-Anhänger.

Nur die Höhe der Löhne ist eben das Problem...

So wenige Arbeitslose, wie noch nie

Das heißt logischerweise, die Bundesagentur für Selbstverwaltung braucht so wenig Geld wie nie. Natürlich muss man das inflationsbereinigt betrachten.

Das freut mich, denn damit werde ich wohl einen bald einen Beitrag bezahlen, der auch so niedrig ist, wie noch nie.

Oder etwa nicht?

Ein Meisterwerk der Statistik-Aufhübschung...

So lange in diesem Land jeder, der in einer Maßnahme des Jobcenters steckt, aus der Statistik herausgerechnet wird, ist die Statistik wertlos.

So lange jeder, der kurzfristig erkrankt ist, aus der Statistik gerechnet wird, ist sie wertlos.

So lange jeder, der einen 450 € Job hat, aus der Statistik gerechnet wird, ist sie wertlos.

Die Liste ließe sich weiter fortführen.

Die Frage ist halt, was die Arbeitslosenstatistik eigentlich aussagen soll. Früher sollte sie mal eine Aussage darüber treffen, wie viel neue Arbeitsplätze benötigt würden, um eine Vollbeschäftigung (<3% Arbeitslosigkeit) herzustellen. Heute soll sie vor allem dazu dienen, der politischen Führung "gute Arbeit" zu bestätigen. Ihren eigentlichen Zweck kann sie so jedoch nicht mehr erfüllen.

Und so werden wir statisch bald die Vollbeschäftigung erreicht haben, ohne ihr faktisch tatsächlich näher gekommen zu sein...

Die tatsächliche Arbeitslosenquote dürfte eher im Bereich von 7-9% liegen...

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