Ihre Meinung zu: Zwischenfall vor Krim: Ukraine verhängt Kriegsrecht

26. November 2018 - 14:59 Uhr

Nach dem Zwischenfall mit russischen Grenzschutzbooten wird in der Ukraine das Kriegsrecht verhängt. Das Parlament in Kiew stimmte einem entsprechenden Vorschlag Präsident Poroschenkos zu. Es gilt aber nicht im ganzen Land.

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Kommentare

Wozu die Aufregung?

Die Ukraine sieht sich doch schon lange im Krieg gegen Russland. Also hat sich doch nichts geändert.

Und das Kriegsrecht verhindert vermutlich die Wahlen?

Nächstes Jahr im März sollte in der Ukraine gewählt werden, aber bedauerlicherweise wird das wegen des Kriegsrechts wohl nichts werden? Und falls es zu Protesten kommt, ja wem könnte da das Kriegsrecht wohl helfen?

Ohne Genehmigung, Anweisungen missachtet...

Da würde jeder Grenzschutz ähnlich reagieren.

ich bin gespannt was & mit welcher Mehrheit

die Rada entscheidet,
Herr Poroschenko sägt kräftig an dem Ast auf dem er sitzt,
ich denke außer den Ultranationalen/Nazis will niemand in der Ukraine einen Krieg mit Russland (erst Recht nicht vor einem Winter & der Gefahr das russisches Gas &Kohle ausbleiben)..........

neutrale Berichterstattung

... dazu gehört, die russische Meinung zum Vorfall nich an die letzte Stelle des Artikels zu setzen, sozusagen als Randnotiz.

Ölpreis

Könnte es sein, dass auf absehbare Zeit der Ölpreis zu billig wird und wir daher eine neue „Krise“ heraufbeschworen müssen?

Zwischenfall vor Krim:Poroschenko verhängt Kriegsrecht....

Ein Mann großer Gesten.
Das Asowsche Meer ist ein Binnenmeer mit ukrainischer und russischer Küste.In letzter Zeit hat es da mehrere Zwischenfälle gegeben.
Mal wurden russische Fischer aufgebracht und gestern ukrainische Schiffe.
Poroschenko ist innenpolitisch unter Druck,weil der staatliche ukrainische Versorger Naftogas auf Weisung des Internationalen Währungsfond die Gaspreise für die Verbraucher um 23,5 Prozent erhöhen mußte.Als Auflage für Zahlungen des IWF.Mindestens zehn Städte haben zur Zeit kein Warmwasser und keine Heizung,darunter Kriwoi Rog.2019 sind Präsidentschafts-und Parlamentswahlen(Rada).Seine Umfragewerte sind einstellig.

Und nun....

Poroschenko erklärt das Kriegsrecht. Es wird also an der Halbinsel Krim demnächst scharf geschossen. Die Russen werden mit ihrer Reaktion nicht warten lassen.
Und nun passiert das, was schon lange zu erwarten stand. Russland hat einen offiziellen Anlass, um in die Ukraine einzumarschieren.

Heute im Mittagsmagazin

eine erfreulich sachliche Einschätzung einer Korrespondentin. Sie sagte, die Zuspitzung und die Verhängung des Kriegsrechts käme Poroschenko angesichts seiner miserablen Wahlumfragen gelegen. Die EU und unser Außenminister sollten dringend auf ihren guten Freund in Kiew einwirken, weitere Provokationen zu unterlassen. Das befeuert nur die Ultranationalisten und Faschisten in der Ukraine und um Kiew.

Frau Ruck

"In der Ukraine stehen im März Präsidentenwahlen an und Präsident Petro Poroschenko steht in Umfragen nicht sehr gut da", so Ruck. Die mögliche Verhängung des Kriegsrechts würde ihm weitreichende Möglichkeiten bieten, unter anderem auch, die Wahl zu verschieben. "

Da liegt Frau Ruck mit ihrer Einschätzung wohl genau richtig.

Nord Stream 2

So schnell wie möglich fertig stellen! Man kann Russland viel unterstellen. Aber ein verlässlicher Gaslieferant waren sie immer.

15:26 von r0lt0

. Russland hat einen offiziellen Anlass, um in die Ukraine einzumarschieren.

Das werden sie gewiss nicht tun. Diesen wirtschaftlichen Klotz am Bein kann und will sich Russland nie und nimmer leisten.

Poroschenko nicht Staatsoberhaupt?

Es wird unbewiesen hier immer wieder behauptet, Poroschenko sei wegen eines früheren Putsches nicht legitimes Staatsoberhaupt. Nach der Logik wäre nicht Putin das Staatsoberhaupt Russlands sondern Georgi Michailowitsch Romanow von Preußen. Aber wer Staatsoberhaupt ist, bestimmt nicht das Ausland sondern die faktischen Verhältnisse im Land. Das ist der Unterschied zu internationalen Verträgen, die Russland gerade gründlich bricht. Feren Einhaltung wird international überwacht. Kann man mit Putin überhaupt noch Verträge schliessen oder versteht er nur noch eine Sprache: Die klare Kante militärischer Macht?

Diplomatie

>>Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach von einer geplanten Provokation, die vom ukrainischen Präsidenten Poroschenko selbst angeordnet worden sei: "Wir rufen die westlichen Sponsoren von Kiew auf, diejenigen zur Ordnung bringen, die versuchen - anhand der militärischen Hysterie wegen der bevorstehenden Wahlen und anderen Ereignisse in der Ukraine - zusätzlich politische Punkte zu gewinnen."<<

Exakt die gleiche Sprache, die hier von den Verteidigern wirklich jeder russischen Maßnahme verwendet wird. Man spürt das fast unbewusste Verlangen, in jedes Statement mindestens eine Beschimpfung und Verächtlichmachung von allen, die nicht explizit „prorussisch“ eingestellt sind, einzuflechten.
So, als wären russische Positionen per se normal, gerecht und richtig.
Entsprechend sind alle Anderen nicht normal, immer ungerecht und einseitig, und selbstverständlich falsch.

Und dann wundert sich dieser Herr Lawrow, dass Russland diplomatisch keinen Blumentopf gewinnt.

Die Poroschenko-Show

Die Ukraine schickt 3 Kriegsschiffe ins Konflikgebiet, Russland reagiert genauso, wie es zu erwarten war, und schon schwingt Poroschenko wieder die Propaganda-Keule, in der Erwartung, dass ihm seine ausländischen Freunde und Berater helfend beispringen. Sicherlich sind auch die nächsten Waffenkäufe bei Trump schon in der Planung.

Was hääte Russland davon?

Was hätte Russland davon ohne Begründung ukr. Marineboote zu stoppen - Nichts!
Andersrum nützt es der Ukraine und insbesondere der regierenden Partei von Poroschenko, die für März anberaumten Wahlen auszusetzen und Kriegshysterie gegen Russland zu schüren.

@15:26 von r0lt0 "...in die Ukraine einzumarschieren."

"Und nun passiert das, was schon lange zu erwarten stand. Russland hat einen offiziellen Anlass, um in die Ukraine einzumarschieren."
Warum sollte Russland in einen komplett am Boden liegenden, korrupten und teilweise radioaktiv verseuchten Staat einmarschieren???

Übrigens

Mindestens 2 der 3 beteiligten ukrainischen Boote (Schiffe sind's ja nicht wirklich, hat die ukrainische Marine auch fast kaum noch) haben im Laufe dieses Jahres die Straße von Kertsch bereits passiert, ohne dass es irgendwelche Zwischenfälle gab. Dass es diesmal anders kam, muss man als gewollte Provokation der ukrainischen Führung zuschreiben. Diese lernt es aber nicht. Niemand im Westen wird für die Ukraine in den Krieg mit Russland ziehen. Im Zweifel stehen sie alleine da. Das sollte man der ukrainischen Führung mal verklickern.

Ach nein

@tomasius: "neutrale Berichterstattung... dazu gehört, die russische Meinung zum Vorfall nich an die letzte Stelle des Artikels zu setzen, sozusagen als Randnotiz."

Der letzte Satz hallt ja bekannterweise nach. Daher sehe ich keine Beeinträchtigung oder gar einen Bias in der Berichterstattung.

Eine Verzerrung wäre dann gegeben, wenn Meinungen ausgeschlossen werden, die notwendig sind, so wie Sie es beispielsweise bei staatlichen russischen Medien finden.

Danke! Beste Grüße

S.

Re B33bl3: Grenzschutz?

„Ohne Genehmigung, Anweisungen missachtet...
Da würde jeder Grenzschutz ähnlich reagieren.“

Welche Grenze, wessen Grenzschutz, wessen Genehmigung?

Piratentum?

Mit welchem Recht wurden die ukrainischen Schiffe von Russland aufgebracht?

Man stelle sich vor, die Türkei würde einfach den Bosporus für russische Kriegsschiffe sperren. Das Geschrei wäre riesig.

15:36 von Autograf

Die klare Kante militärischer Macht?

Und was wäre das ihrer Meinung nach?

nichts Neues bei der ARD-Berichterstattung

Ina Ruck: "[..] Wir wissen aber nicht ganz genau wo es stattgefunden hat. [..] Es gibt keine unabhängigen Zeugen. Aber wie es aussieht, ist die Ukraine im Recht. [..]" - So kennt man sie, die ARD-Berichterstattung im Zusammenhang mit Russland.

Ähnlich wie beim Bosporus.

Ähnlich wie beim Bosporus bedarf es der Genehmigung, die Passage von Kertsch zu befahren. Liegt diese Genehmigung nicht von, sind die Russen im Recht.
Übrigens waren es die Russen, die den Un-Sicherheitsrat angerufen haben.

Vorwand für das Kriegsrecht gegen Ukrainer

Durchfahrt über den schmalen, ausgebaggerten, 24,3 km langen, 120 m breiten und für Schiffe mit einem Tiefgang von 8 m und 252 m Länge nutzbaren Kertsch-Jenikalsker-Kanal, seit Eröffnung der Krim-Brücke mit auf 35 m beschränkter Durchfahrtshöhe, mit vorheriger Anmeldung bei den Russen aber von ukrainischen Schiffen durchfahrbar. Bisher drohten ukrainische Politiker mit der Sprengung der Brücke, durchfuhren bereits einmal 2 ukrainische Kriegsschiffe ohne Voranmeldung russische Gewässer, wobei dabei von den Russen nur beobachtet und Kiew anschließend „diplomatisch“ aufgeklärt wurde. Nun also wieder Verstoß als bewußte Provokation der Ukraine! Nach entsprechender Voranmeldung hätte man sie, zwar nicht im Verband, anstandslos durchfahren lassen. Kiew hat Rußland provoziert und dabei den Kürzeren gezogen, wobei die Russen noch sehr moderat vorgingen! Will Poroschenko so auch noch neue Kredite erbetteln? Die Sicherheitsratssitzung hat übrigens Rußland einberufen.

re tomasius: Randnotiz?

>>neutrale Berichterstattung
... dazu gehört, die russische Meinung zum Vorfall nich an die letzte Stelle des Artikels zu setzen, sozusagen als Randnotiz.<<

Doch, genau das gehört zu einer neutralen Berichterstattung. Zuerst wird in einer solchen nämlich die Situation erläutert und genau dies wurde hier gemacht.
Was Sie meinen, ist exakt die parteiische Berichterstattung, in der immer zuerst die Position der von den jeweiligen Medien vertretenen Partei dargelegt wird. Genau deshalb kann sich in Russland schon lange niemand mehr durch die Staatsmedien „neutral“ informieren. Und dies merkt man am Informationsstand der russischen Bürger, exemplarisch hier im Forum.

Russland hat KEIN Interesse an der hochkorrupten Ukraine

Sie irren, zu:
15:26 von r0lt0
"Die Russen werden mit ihrer Reaktion nicht warten lassen.
Und nun passiert das, was schon lange zu erwarten stand. Russland hat einen offiziellen Anlass, um in die Ukraine einzumarschieren."

Welches Interesse sollte Russland haben, sich diese hoch-korrupte, höchst-verschuldete und Nazi-bandera-Ultranationalisten-verherrlichende Ukraine ans Bein zu binden ?

Die Formulierungen von führenden russischen Politikern, oft gelesen und gehört, vom "Brudervolk" bezogen auf die Ukraine -
das war/ist bestimmt ehrlich.
Von Präsident Putin zB und Verteidigungsminister Schogui, der familiär ukrainische Wurzeln hat (las ich).

Der Oligarch Poroschenko hat wieder einmal hoch gepokert mit diesen termingenauen Provokationen (mit wem abgestimmt?), es soll (wie) immer die Zahl-Westen und US-Nato-Militarismus zum "einspringen" gebracht werden, dt/EU-Steuergelder

Nein, Russland wird nicht "einmarschieren", als Antwort auf die Provokationen dieser aggressiven Kiew-Ukraine

Keine Unterstützung mehr für die Ukraine!

M.E. sollte die EU sich nicht nur aus dem aktuellen Konflikt heraushalten, sondern klar machen, dass es künftig keine Unterstützung mehr von der EU für die Ukraine gibt! Dann würde der ukrainische Präsident nicht mehr größenwahnsinnig auftreten und der Konflikt mit Russland gäbe es nicht mehr!

re KarlderKühne: Fragen?

„Was hätte Russland davon ohne Begründung ukr. Marineboote zu stoppen“

Also mir fallen auf Anhieb hier eine ganze Menge Gründe ein, Ihnen nicht?

„- Nichts!“
Na, dann...

@15:39 von Scotch Bingeington

"Niemand im Westen wird für die Ukraine in den Krieg mit Russland ziehen. Im Zweifel stehen sie alleine da. Das sollte man der ukrainischen Führung mal verklickern."

Fernziel der USA ist die Aufnahme der Ukraine in die NATO. Deshalb der "plötzliche" Putsch und die daraufhin erfolgten ethnisch-kulturellen Säuberungen sowie kaum verdeckte Zusammenarbeit der EU mit ukrainischen Nazis und Rechtsradikalen und dem mega-korrupten und kriminellen Oligarchen und Waffenhändler Poroschenko. Einziges Problem: die Ukrainer selbst haben die Nase voll von ihrer korrupten Führung und wollen sie abwählen. Also muß etwas passieren, damit dies nicht geschieht.

Am 26. November 2018 um 15:38 von KarlderKühne

"Was hätte Russland davon ohne Begründung ukr. Marineboote zu stoppen - Nichts!"

Sie wissen aber schon, dass Russland die Separatisten im Osten der Ukraine unterstützt, oder? Jegliche Truppenbewegung der Ukrainer kann der russischen Führung daher nicht recht sein. Und da haben Sie Ihre Begründung.

Ganz einfach

"Welche Grenze, wessen Grenzschutz, wessen Genehmigung?"

Die russische Grenze, der russische Grenzschutz, die Genehmigung Russlands.

Wunderbar

Ziel erreicht. Die für März vorgesehenen Präsidentschaftswahlen, bei denen Poroschenko nicht den Hauch einer Chance hat, können somit hinausgezögert werden.

@Magfrad - Bitte realistisch bleiben!

14:25 von Magfrad:
"Katharina die Große hat jedenfalls keine Demokratie angewendet als sie illegal die Krim besetzte und die Krimtataren vertrieb."

Eine Tat kann nur illegal sein, wenn sie gegen ein bestehendes(!) Gesetz verstößt. Aber Russland würde die Krim bestimmt den Krimtaren überlassen, wenn die USA im Gegenzug ihr Land den Ureinwohnern zurückgeben. (An diesem Beispiel sollten Sie erkennen, wie absurd solche Gedankenspiele sind.)

Und zum Thema: Man kann nur hoffen, dass die ukrainischen Soldaten genauso egoistisch handeln wie Poroschenko.

Poroschenko

muss sich als Vorposten gegen Russland inszenieren,sonst hat er doch nix vorzuweisen.Kriegsrecht also nee,bin mal gespannt ob es durch das Parlament geht.

"Ähnlich wie beim Bosporus

"Ähnlich wie beim Bosporus bedarf es der Genehmigung, die Passage von Kertsch zu befahren. Liegt diese Genehmigung nicht von, sind die Russen im Recht."

Welch eine verquere Sicht der Tatsachen.
Der Bosporus ist keine annektierte Region, die Krim schon!
Von daher bedarf es keiner Genehmigung der Russen an der Passage der Meerenge für ukrainische Schiffe. Eher umgekehrt, ergo Russen im Unrecht. Punkt

Am 22.10.2018 erfolgte eine

Am 22.10.2018 erfolgte eine "Entschließung des Europäischen Parlaments zur Lage im Asowschen Meer (2018/2870(RSP)" http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=MOTION&reference=B8-2...

Sehr interessantes Dokument. Keineswegs erstaunlich sind die Namen der PPE-Fraktion-Leute, die die entsprechenden Vorlage veranlassten.
Neben Vertretern des Baltikums und Deutschlands ist dort auch der allseits bekannte Oligarchenfreund der Ukraine "Onkel" Brok zu finden.

Damit ist bereits die Reaktion der EU voraus gesagt.

Junge Junge ist hier Moskaus dritte Kolonne aktiv?

Erst besetzt Russland die Krim, (komme mir keiner mit der Fake Abstimmung, nachdem man Ukrainer und Krim Tataren vertrieben hat und in den Wahllokalen Schergen mit Waffen über die richtige Abstimmung gewacht haben), dann besetzt man die Ostukraine und macht jetzt die Meerenge dicht, um der Ukraine maximalen Schaden zuzufügen. Im Übrigen ist das gleiche Muster in Georgien und Moldawien zu erkennen.
Von wegen hier die Verharmlosung "Was sollen denn die Russen mit der Ukraine"

Und das dort nur Nazis rumlaufen ist auch nur übelste Russische Propaganda.

Ich glaube hier haben einige zu viel Wodka inhaliert.

15:38 von KarlderKühne

Das russische Kalkül ist doch völlig durchsichtig und bei genauerer Betrachtung war es nur eine Frage der Zeit:

In einem Moment internationaler Schwäche und Spaltung, kann Russland mit seinem dreisten Gebaren, das absehbar erneut keine entscheidene Antwort nach sich ziehen wird, vermeintlich Fakten schaffen. Denn damit wird der Schwerpunkt internationaler Bemühungen von der Lüge selbst - nämlich dass die Krim zu Russland gehöre - auf die Machtausübung auf Basis der Lüge - nämlich dass die Meerenge von Kertsch nun allein russisch wäre - verschoben.

Ein solcher Schachzug war absehbar.

Wer hingegen behauptet es wäre förderlich für Poroschenko, dass für die gesamte Ukraine wichtige Häfen im Asowschen Meer erpresst in dieser Weise werden, der kann offenbar 1 und 1 nicht zusammenzählen.

Am 26. November 2018 um 15:47 von 8geber

Sie scheinen zu vergessen, dass so gut wie kein Land die Einverleibung der Krim durch Russland anerkennt. Nun beruft sich Russland darauf, dass es seine Hoheitsgewässer sind. Sie haben sich ja völlig auf die Seite Russlands geschlagen.

Wozu verhängt Poroschenko das Kriegsrecht

Wozu verhängt Poroschenko das Kriegsrecht in der Ukraine, wenn er gleichzeitig erklärt, er wolle Rußland nicht den Krieg erklären?
Wozu, wenn nicht gegen die eigene Bevölkerung, der es dreckig geht wie nie und die in wahrscheinlich nicht wiederwählen wird!
Denn Rußland möchte zwar auch keinen Krieg gegen die Ukraine, aber wenn Poroschenkos Mannschaft mit ihrem bodenlosen Haß gegen Russen das doch versuchen sollte, dauert dessen Herrschaft nur noch Stunden.

Hallo birdycatdog,

und warum nutzt die Ukraine nicht dazu den Landweg, ist doch viel billiger und ohne große Umwege möglich.

@um 15:15 von PutinsPuppet

Also hat sich doch nichts geändert.
.......
Es hat sich eben doch etwas Entscheidendes geändert:
Die Ukraine fordert Nato-Kriegsschiffe gegen Rußland an und fordert damit, dass aus den leeren Versprechungen und Worthülsen des Westens nun endlich auch Taten folgen sollen.
Da sitzen die Großmäuler nun auf dem heißen Stuhl.
„Wir erwarten von unseren deutschen Partnern, daß Marineschiffe der EU und Nato in das Schwarze und Asowsche Meer schnellstens auf verstärkte Patrouillen entsandt werden, um solchen Kriegshandlungen Moskaus vorzubeugen“, sagte Melnyk der Bild-Zeitung.

Tja, wer zu schnell Hilfe beipflichtet trotz mangelnder Möglichkeiten, den lassen seine eigenen Ankündigungen nun blass aussehen.

Warum begreift diese EU nicht, dass sie stets mehr Öl ins Feuer gießt, als nötig wäre.
Russland lässt nicht mit sich spielen.
Man hätte gleich Vorsicht walten lassen sollen. Statt dessen war Obamas Außenminister mit großmauligen Tönen auf den Platz getreten und versprach volle Unterstützung.

Erstklassiges Wahlmanöver!

"Russland hatte die Meerenge zeitweise durch einen quergestellten Tanker blockiert und dadurch die ukrainische Küste vom Schwarzen Meer abgeschnitten"!

Zunächst eine Frage: Wie kann man mit nur einem Tanker die ukrainische Küste vom Schwarzen Meer abschneiden?
Ein unglaubliches geografisches Verständnis!

Im Übrigen sollten wir uns auf die Wahlen in der Ukraine freuen - so sie denn wie geplant stattfinden. Poroschenko kann sich dann hoffentlich ungeniert seinen Hobbies zuwenden und darf nicht mehr regieren!

16:04 von KarlderKühne

Dass der Seeweg und nicht der Landweg "viel billiger" ist, das ist so ein typisches Verständnisproblem der Eurasien-Fans.

Rettungsanker

Poroschenko braucht die externe Bedrohung, um sein politisches Überleben zu sichern.

Nach der vom IWF erzwungenen massiven Erhöhung der Gaspreise sind in der Ukraine zahlreiche Häuser ohne Heizung und warmes Wasser. Und das bei aktuell fallenden Temperaturen! Um einem zweiten Maidan zuvorzukommen, braucht die Regierung das Kriegsrecht zum besseren Durchgreifen.

Was für einen Sinn soll es haben?

Die Zivilbevölkerung, in welcher bereits viele in Armut leben, das sind die Einzigen, die die Konsequenzen tragen müssen und dass schon jahrelang.

@um 16:03 von 8geber

Wozu verhängt Poroschenko das Kriegsrecht in der Ukraine, wenn er gleichzeitig erklärt, er wolle Rußland nicht den Krieg erklären?
.....
Weil die EU der Ukraine unlängst die volle Unterstützung zugesichert hatte und davon nichts zu sehen ist; alles nur Worthülsen.
Poroschenko zerrt die Nato damit aufs Feld und fordert somit diese Unterstüzung zwanghaft ein, die ihm ohnehin von Obamas Außenminister Kerry vollmundig versprochen wurde.
Mal sehen, was sich da nun daraus entwickeln soll. Trump hat kein Interesse an einem Konflikt mit Russland. In der Ukraine weiß man das und fühlt sich verlassen.
Deutschland dagegen propagiert noch die volle Unterstützung. Na dann!

Junge Junge 16:01 von michicu

"...dann besetzt man die Ostukraine und macht jetzt die Meerenge dicht, um der Ukraine maximalen Schaden zuzufügen. Im Übrigen ist das gleiche Muster in Georgien und Moldawien zu erkennen." 16:01 von michicu

Sollten wir nicht bei 1989 beginnen? Mit dem Aufstand in der DDR, dem Zerfall der Sowjetunion und des Warschauer Paktes?
Die "Vorleistungen" Russlands und die Siegermentalität des Westens mit berücksichtigen. Die erst die heutige Lage verursacht hat. Denken wir daran, dass am 21.2.2014 in einem souveränen Staat der, in einer von der OSZE, anerkannten demokratischen Wahl (korrupte) gewählte Präsidenten gestürzt und durch einen (ebenfalls korrupten, nun aber dem Westen geneigten) neuen Präsidenten ersetzt wurde. Und das alles mit westlicher Unterstützung gegen den Willen eines Teils des Volkes der Ukraine. Das nennt man Regime-Change.
Dieses Muster, noch heute vom Westen angewandt, sollte man auch hier berücksichtigen.

Ukrainische Provokation?

Und die Russen fallen darauf herein?
Wer soll das denn glauben?

Es war wohl eher so, dass die Russen sich überlegt haben, wie sie weiterhin der Ukraine schaden können. Truppen in der Ost-Ukraine, Krim anektiert, MH 17 abgeschossen ... da sollte Jedem der Moskauer Kurs klar sein.
Poroschenko verhängt das Kriegrecht nur, um im eigenen Land handlungsfähiger zu sein. Das kennt man bei uns auch, nennt sich z.B. Notstandsverfassung.

Einen Angriff auf Russland? Das ist wohl eher das russische Szenario, damit man die Ukraine noch mehr drangsalieren kann.

re 8geber: Hass?

„Denn Rußland möchte zwar auch keinen Krieg gegen die Ukraine, aber wenn Poroschenkos Mannschaft mit ihrem bodenlosen Haß gegen Russen das doch versuchen sollte, dauert dessen Herrschaft nur noch Stunden.“

Machen Sie es sich doch nicht so einfach und übernehmen einfach irgendwelche Propagandahülsen. Und nach dieser Kreml-Propaganda ist Russland nur von Staaten und Politikern umgeben, die „Russland hassen“.

Merken Sie nicht, dass dies der allereinfachste Weg ist, sich immer und wirklich für alles ins Recht zu setzen? Glauben Sie wirklich, dass der Kreml zu wirklich allen Fragen immer die richtige und einzigrichtige Antwort hat.

Sie sagen, die Ukraine handelt aus „Hass“ und Ihr Außenminister nennt alle Unterstützer der ukrainischen Position „Sponsoren“. Merken Sie wirklich nicht das System dieser Propaganda? Oder betreiben Sie selber ganz bewusst welche? Aber dann - zu welchem Zweck? Treten Sie wirklich für die russische Alleinherrschaft über das Asowsche Meer ein?

Oh gut, Kriegsrecht ist genau

Oh gut, Kriegsrecht ist genau das richtige für diese Kriegstreiber.

16:01 von MGD HerrenSpezies

Vielleicht sollten Sie sich vorher doch besser mal mit den Tatsachen befassen, bevor sie einen Kommentar zu einer Angelegenheit abgeben, von der sie offenbar keinerlei Ahnung haben?!
Das Asowsche Meer ist ein Binnenmeer, dass nur den Anrainern "gehört", aber von jedem befahren werden darf, der hineingelassen wird. Die Ukraine hat systematisch den Abschluß eines Vertrages über die Seegrenzen im Asowschen Meer, der schon lange ausgearbeitet vorliegt, hintertrieben und nicht unterzeichnet. So gibt es dort keine rechtliche Sicherheit. Tatsache ist aber, dass der "Flaschenhals", der Zugang vom Schwarzen Meer, russisches Territorium ist und somit deren Kontrolle unterliegt. Es ist ausdrücklich keine Seeverkehrsstraße wie der Bosporus und die Dardanellen, für die andere Regeln gelten. Wer also Spannungen vermeiden will tut gut daran, sich an die Regeln zu halten, die er ganz genau kennt! Die Politik der kleinen Nadelstiche durch Kiew ist also kontraproduktiv.

Die Nato

sollte lieber auf ihre Mitglieder einwirken die illegale Kriege führen,da wäre das Bündniss ausgelastet und die Welt friedlicher.

Krim-Zwischenfall

Der US-Botschafter bei der EU äußerte zu Nordstream 2: „der Präsident hat viele, viele Instrumente zur Verfügung, um das Projekt zu stoppen“... und will hierzu eng mit der Ukraine zusammen arbeiten...
na bitte, wie immer ein provozierterZwischen-fall (zieht sich vom Vietnam- bis hin zum Irakkrieg) und der "demokratische Westen" geifert wieder los... das ist so was von durchsichtig ...

Wahlen in der Ukraine.

Demnächst gibt es Wahlen in der Ukraine und die sehen nicht ganz so gut aus für Poroschenko. Die strategische Lage am Asowschen Meer war immer schon problematisch.

Mein Wunsch

Ich wünsch' mir, dass alle alten Säcke, die das Kriegsgeschäft betreiben, selber an die Front gehen - in der vordersten Linie oder zumindest ihre eigenen Söhne dort hin schicken. (Alter Sack - bin selbst schon einer, also darf ich das so sagen.) - Mit dem halben Etat, was ein Krieg kostet, könnte man locker den Frieden finanzieren. Schon mal drüber nachgedacht? Anm.: Ich bilde mir ein, dass man manchen Menschen im Gesicht ansieht, dass sie auf Krawall gebürstet sind.

@16:13 von Dauersucher

"Was für einen Sinn soll es haben?
Die Zivilbevölkerung, in welcher bereits viele in Armut leben, das sind die Einzigen, die die Konsequenzen tragen müssen und dass schon jahrelang."

Der Sinn ist einfach. Zumindest bei Poroschenko geht es um Absicherung von Macht, Vermögen und Leben. Sonst um nichts. Die ukrainische Bevölkerung ist völlig egal. Übrigens verrückt: Deutschland hat durch die Sonderarbeitsgenehmigungen für Ukrainer der Ukraine nachhaltig geschadet, da praktisch jeder IT-Fachmann abgewandert ist und so das Land auf Agrarstufe und Weizenlieferant gebracht wird. Davon haben schon früher andere geträumt, waren aber weniger erfolgreich als Merkel.

Herr Maas, was nun?

Ich freue mich einzig schon allein auf das dumme Gesicht unseres Außenministers Maas, der nun gezwungen wird zu reagieren.
Wahrscheinlich hat er noch dazu geraten, weil er einen Bruch der Nato im Schilde führt, aber zumindest ggf eine Abgrenzung zu den USA.
Undenkbar wäre es jedenfalls nicht. Hr. Maas scheint mir in vielerlei Hinsicht sehr extrem zu sein.
Ich bin gespannt auf sein Statement.
Aus meiner Sicht wird es nichts Gutes sein können.
Herr Maas ist zu klein für sein Amt.

offene Fragen:

momentan heißt es nur x und y sagt

aber wie ist die wirkliche Rechtslage in dem Artikel steht davon nichts

- darf jedes zivile Schiff einfach durchfahren oder haben die Auflagen
- darf jedes militärische Schiff (nicht russisch) z.B. ein deutsches Schiff durchfahren oder gelten da Auflagen

müssen in der Enge Anweisungen befolgt werden und wenn ja von wem? und für welche schiffe gilt es zivil/militärisch

das säbelrasseln usa gegen russland muss man nicht unterstützen (ja nato äußert sich ja schon)

Einfach sachlich die Rechtslage,
es bringt nichts zu sagen usa erneuert ihre alten Atombomben, danke ihr Friedensstifter, wie Russland die erneuern ihre Atombomben, die wollen doch sicher morgen den 3. Weltkrieg starten (viel spaß beim googlen und finden)

16:12 von P.S.

Nach der vom IWF erzwungenen massiven Erhöhung der Gaspreise sind in der Ukraine zahlreiche Häuser ohne Heizung und warmes Wasser. Und das bei aktuell fallenden Temperaturen! Um einem zweiten Maidan zuvorzukommen, braucht die Regierung das Kriegsrecht zum besseren Durchgreifen.

Ähm, diese Argumentation habe ich bereits letzten und vorletzten Winter hier lesen können. Ist ja irgendwie ganz goldig, Ihre ungetrübte Hoffnung auf einen Anti-Poroschenko-Maidan.

Entpöhrt Euch

1. Frage ich mich, ob Russlands Vorgehen mit dem UN-Seerechtsübereinkommen vereinbar ist. Recht auf Durchfahrt?
2. Manchen Beitragsleistern wie Zeckenpille empfehle ich die Betrachtung der Straße von Kertsch. Da hat gerade nach dem ökologieschädigenden Bau der Brücke ein quergestellter Tanker dieselbe Wirkung wie ein querstehendes Löschfahrzeug auf einer Start- und Landebahn.
3. Insgesamt schaut es mal wieder nach einem gezielt unfreundlichen Akt der Russen aus. Schade.

Wie üblich.

Russland ist natürlich wieder total unschuldig.....

Meine These

Der 7% Poroschenko bei Umfragen will wohl die Wahlen unterbinden.
Den halte ich für viel gefährlicher als Putin.

Re: 16:03 von birdycatdog

Die DDR war auch jahrzehntelang vom Westen nicht anerkannt. Aber sie existierte, und die BRD kam an ihrer Existenz nicht vorbei. Bis BEIDE deutsche Staaten in die UNO aufgenommen wurden.
Wenn man den Ablauf der Ereignisse auf der Krim nachvollzieht und mit denen während der Abtrennung des Kosovo von Serbien vergleicht, fragt man sich, wo da der Unterschied sein soll! Denn in beiden Fällen hatte das Volk seine Wahl getroffen, und außenstehende Mächte stützten sie bei der Realisierung dieser Wahl. Aber Rußland schlecht, immer schlecht, hier 5. Kolonne usw. usf.
Sehr bedenklich Ihre Einstellung!

@Rettungsanker: Genau so ist

@Rettungsanker:
Genau so ist die Lage! Dem steht das Wasser bis zum Hals und sucht einen ansehnlichen Abgang, die Menschen dahinter sind ihm und seiner Rada egal. Es sind schon hunderte Soldaten umgekommen in einem sinnlosen Krieg. Es hat sich seit vier Jahren nichts bewegt und nun muss zur Wahl ein Exempel statuiert werden...immer das Gleiche mit Staatsführern.

Wie

@Barbarossa 2 :
" 15:26 von r0lt0

. Russland hat einen offiziellen Anlass, um in die Ukraine einzumarschieren.

Das werden sie gewiss nicht tun. Diesen wirtschaftlichen Klotz am Bein kann und will sich Russland nie und nimmer leisten."

Aber die EU und ihre braven Steuerzahler?

Europa zuerst!

Poroschenko ist ein gefährlicher "Freund", den die USA gerne in der Nato hätten. Sein jetziges Manöver ist allzu durchschaubar, es stehen Wahlen vor der Tür. Für Resteuropa ist es gefährlich in Poroschenkos Ukraine nur den Freund zu sehen, und in Russland nur den Feind, der sowieso an allem Schuld ist. Die Politiker in Europa, die für die Außenpolitik zuständig sind, sollten mal Anleihen der Brandt/Schmidt-Zeit machen, und wieder über eine europäische Sicherheit nachdenken, und nicht das Denken den Amerikanern überlassen, die völlig andere Interessen in Europa haben - Die "Sicherheit Europas" wäre eine gute Überschrift - in diesem Fall Europa zuerst!

16:19 von DKAQI

Der Westen hat gewonnen - wirtschaftlich und moralisch - gegen das marode Sowjetsystem, das Leid und Elend über die Staaten in Osteuropa und auch über Russland selbst gebracht hat. Diese Einsicht ist nicht nur von den anderen, sondern auch Russland selbst zu erwarten.

Die "Vorleistungen" Russlands setzen Sie selbst schon in Anführungszeichen. Was auch immer Sie damit meinen - alles was in Russland geschah hat zuallererst der Erhaltung Russlands und seiner Restmacht gedient.

Sie wollen uns den Maidan als "Regime-Change" verkaufen - das Lieblingswort moderner Reaktionäre. Die langjährige Erpressung der Ukraine durch Russland unter Janukovich, die war hingegen ungleich größer in Bedeutung und Wirkung, als die Besuche mancher europäischer Politiker auf dem Maidan, die den Demonstranten den Respekt vermittelten, den ihr mutiges Eintreten für Europa über viele Monate in bitterer Kälte jedem aufrechten Menschen, der einmal selbst für Freiheit gekämpft hat, abringt.

Was liegt an:

Die Krim, eine Halbinsel der Ukraine, annektiert von Russland bzw. von Russlands Gnaden durch Russlandfreundliche Gruppierung besetzt. Nun der nächste Schritt, Behinderung von Schiffen mit tätlichem Angriff und Russland fordert von der Ukraine, dass sie sich Durchfahrten durch ihr Hoheitsgebiet genehmigen lassen.
Im Übrigen, die Ukraine ist nicht NATO-Mitglied, somit wird die NATO nicht in einen Konflikt eingreifen.
Ich kann verstehen, dass der Präsident der Ukraine "die Naser voll hat" und die Souveränität des Landes gefährdet sieht.
Das Kriegsrecht befähigt den Präsidenten, Dinge kurzfristig zu entscheiden, was auch nachvollziehbar ist - was aber nicht automatisch Krieg bedeuten muss.

Ukraine sofort den Geldhahn zudrehen

Fakt ist, die Ukraine hat aktuell das Problem, dass die meisten Politiker des Regimes in hohen Maße kriminell sind. Vielen, vor allem Poroschenko droht die Abwahl, einigen westlichen Spekulanten der Verlust des Investments, etc. Es wird alles versucht, möglichst bald in einen kriegerischen Konflikt mit Russland zu kommen, um jeden Preis und mit allen Mitteln. Gefakte Attentate(Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen , kritisierte die Inszenierung der ukrainischen Behörden: "Dieser fahrlässige Umgang mit der Wahrheit ist unverzeihlich und ein geschmackloses Spiel mit der Glaubwürdigkeit der Medien", erklärte sie. - derstandard.at/2000080708411/Ukraine-Russischer-Journalist-Babtschenko-doch-noch-am-Leben, Lügen im Zusammenhang mit Dutzenden Themen des Minsk Abkommens, Gas-Diebstagl, unbezahlte Rechnungen, Morde, bei Systemkritiker, unbezahlte Rechnungen für Gas etc. ,

Wie in anderen Ländern so auch...

Wie auch andere Länder stehen die Ukraine vor den finanziellen Bankrott.
Das Einzigste was der Ukraine helfen kann, ohne seine Regierung und Abgeordnette die Schuld zu geben wäre ein Krieg.

Vor dem Putsch konnten sich alle Ukrainer Essen, Trinken, Strom und Gas leisten.
Dieser Winter wird für viele Ukrainer zur Zitterpartie.

Da Russland letzte Woche eine Gesetz verabschiedet hat, welches die Möglichkeiten zum Schutz Russlands regelt, braucht sich kein ukrainischer "Investor" wundern wenn Russland dies zum Anlass nimmt sie zu enteigenen oder ihr Vermögen in Russland einzufrieren.
den Herrn Poroschenko würden dann einige Milliarden fehlen.
Da Russland nicht verpflichtet ist einen Kriegsgegner zu finanzieren, kann er per sofort die Gaslieferungen nach und über die Ukraine einstellen.

Na da sieht ja wohl

jemand so langsam aber sicher seine Felle weg schwimmen.Wenn es nicht irrt,sind doch wohl im nächsten Jahr Wahlen in diesen Land.
Ja und nun Werte Politiker der "EU" und "USA"?Wollen sie sich wirklich in einen Krieg gegen RUSSLAND verwickeln lassen?
Mal ganz salop gesagt,fangen sie an und denken sie Lokisch,denn in diesen Krieg wird es keinen Gewinner geben wie 1945.

@tomasius 15:21

Bevor Diejenigen die hier parteiisch andauernd die russische Regierung und Putin blind verteidigen neutrale Berichterstattung einfordern, sollen die russischen Medien mal selber neutral werden. Sputniknews, Russia Today und Konsorten sind doch 0 neutral!

hilfreicher Konflikt?

Konflikt oder besser noch Krieg sind das probate Mittel von Despoten, das Volk oder die Reste der Parlamente hinter sich zu vereinen. Poroschenko weiß zudem die NATO hinter sich, die zu allem bereit ist, wenn es nur gegen Russland geht. Von daher sind Merkels und Maas´ Rufe um Deesakalation leider nicht glaubwürdig. Deutsche Kampftruppen stehen noch immer im Baltikum unmittelbar an Russlands Grenze.

@16:12 von P.S.

"Um einem zweiten Maidan zuvorzukommen, braucht die Regierung das Kriegsrecht zum besseren Durchgreifen."

Es wird keinen zweiten Maidan geben, weil der nicht vom Westen gesponsert würde. Keine Golineh Atai wird sich hinstellen und die Deutschen auf einen Putsch einstimmen. Die Ukraine wird vielmehr in Armut und Abhängigkeit geführt. Die deutschen und EU-Kreditlinien kann sie ohnehin nicht zurückzahlen, also wird ihre "Hörigkeit" auf wirtschaftlichem Wege durchgesetzt werden. Die wirtschaftlichen Brücken zu Russland sind systematisch und zum eigenen Schaden der Ukraine abgebrochen worden. Für die Ukraine gibt es nur noch den Weg in die EU-Unterwerfung oder Absturz ins totale Chaos.

@ 16:22 von 8geber

Bitte keine Unwahrheiten!
.
"Tatsache ist aber, dass der "Flaschenhals", der Zugang vom Schwarzen Meer, russisches Territorium ist und somit deren Kontrolle unterliegt."
.
Die Krim ist kein russisches Territorium, sondern besetzt. Erzählen Sie mir nichts von irgendwelchen Abstimmungen.
Kein Bundesland, keine Stadt, kein Dorf kann sich mal eben so aufgrund irgendwelcher Geschichte, Ethnien, Religionen, was auch immer vom Staatsgebiet lossagen.
Dann hätten wir einen Kurdenstaat, ein Baskenland und Katalonien, Südtirol würde zu Österreich gehören und Deutschland oder Polen holen sich Königsberg zurück.
.
Immer diese Argumentation mit ollen Kamellen.
Was war mit Transnistrien? Dürfen Wolgadeutsche dann auch abstimmen, zu was für einem Land sie gehören?

@Scotch Bingeington 15:39

Sie und der große Teil anderer Foristen die ohnehin immer der russischen Seite recht geben haben doch sowieso keine neutrale Sicht. Für Sie hat die russische Seite immer recht und der rest lügt.
Ihre Vorwürfe an die Ukraine sind eine Frechheit und eine komplette Erfindung. Die einzigen die seit 2014 einen Krieg wollen sind Russlands Präsident Putin und die russische Regierung und das russische Militär. Die Ukraine kommt alleine zurecht, machen Sie sich mal keine Sorgen. Wenn Russland glaubt es könne einen Krieg gegen die Ukraine gewinnen, dann wird das russische Militär eine Niederlage erleben wie die Deutschen in Stalingrad. Die Mehrheit der Ukrainer hasst Putin und hasst die russische Regierung. Wenn die russische Regierung ernsthaft glaubt man könne einen Krieg gegen ein Land führen indem man nahezu 0 Unterstützung hat soll man es ruhig tun. Die Politiker in Russland haben sich 0 geändert. Genau der gleiche Eroberungs und Besatzungswahn aus der Sowjetzeit. Die haben nichts gelernt!

IWF-Regeln

IWF vergibt keine Kredite an Länder, die sich imn Krieg befinden. Also lieber IWF, alle Zahlungen an die Ukraine stoppen. Der Glaubwürdigkeit halber. Soll sich Poroschenko doch lieber selber ins Knie schiessen, bevor er auf Menschen schiessen lässt.

@ 15:39 von waldler

"Warum sollte Russland in einen komplett am Boden liegenden, korrupten und teilweise radioaktiv verseuchten Staat einmarschieren???"
.
Klingt doch fast wie Russland! Bruderstaat!
Und wenn man sonst nichts geregelt bekommt ist das immer eine gute PR!
Wieder mal dem bösen Westen eins ausgewischt.

@OBM100 16:36

Ja Putin steht das Wasser in der Tat zum Hals und jedem seiner Minister. Putins Vertrauenswerte sind seit der blödsinnigen Rentenkürzung im Keller, und gleiches gilt für jeden Minister. Aber dies ignorieren Sie und dies ignorieren alle Stiefellecker des Kremls in diesem Forum. Putin und die russische Regierung haben viel mehr Gründe zu provozieren und einen Krieg zu beginnen als die Ukraine. Unterstützung bekommt man nur wenn man Kriege führt und dazu muss man bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine fürchten, dass eine noch viel schlimmere Russland Feindin die Wahl gewinnt. Poroschenko ist Russland eher zugeneigt als Julia Timoschenko.

Die Ukraine muss mitnichten irgend welche Genehmigungen

von Russland einholen. Beim Meer von Azow handelt es sich um gemeinsam genutzte Gewässer. Die Ukraine hat dort einen wichtigen Hafen. Das internationale Recht sowie der Ukrainische-Russiche Freundschaftsvertrag (welcher witzigerweise immer noch bis 2019 in Kraft ist) garantieren beiden Staaten die Durchfahrt. Russland hier im Recht sehen zu wollen, ist einfach unglaublich einseitig.

Im Bewusstsein der Russen ...

ist die Ukraine nichts anderes als ein abtrünniger Vasallenstaat. In etwa so wie Georgien es war. Falls die Ukraine den Griff nach der Krim Halbinsel wagen würde, rollen Russische Panzer. Da können die russlandtreuen Trolle hier im Forum erzählen, was sie wollen.

Einige Forenmitglieder behaupten sogar, die Ukraine wäre ein armes Land. Falsch.
Im Donezkbecken im Osten des Landes sind es Kohle, Eisenerz, Graphit und Mangan, im Westen werden in dem Gebiet Ivano-Frankivsk Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Kalium, Sole und Kalkstein gewonnen und verarbeitet. Außerdem wird in der Ukraine Uran abgebaut, was sonst in Europa nur noch in Tschechien der Fall ist.
Der Griff nach Der Ukraine würde also lohnen.

re 8geber: Unterschiede?

„Wenn man den Ablauf der Ereignisse auf der Krim nachvollzieht und mit denen während der Abtrennung des Kosovo von Serbien vergleicht, fragt man sich, wo da der Unterschied sein soll!“

Also, ich kenne wirklich Niemanden, der die Souveränität des Kosovos mit der Annektion der Krim vergleicht. Das heisst nicht, dass ich die Aufteilung des Balkans in einzelne Zwergstaaten für politisch weitsichtig halte. Aber was hat das mit der Krim zu tun?

„Denn in beiden Fällen hatte das Volk seine Wahl getroffen, und außenstehende Mächte stützten sie bei der Realisierung dieser Wahl“

Entschuldigung, aber kommen Ihnen da nicht auch Parallelen zur „heim ins Reich - Ideologie“ aus unserer unseligen Vergangenheit in den Sinn? Eine Vergangenheit, aus der wir doch alle gelernt haben sollten - finden Sie nicht?

Es steht.....

also wieder einmal Aussage gegen Aussage und wir können nicht beurteilen, wer lügt. Nach dem Verhalten bezüglich der Krim kann es nicht verwundern, wenn man Putin durchaus zutraut, wieder einen Schritt zu tun und das Assowsche Meer einfach zu russischem Hoheitsgebiet zu erklären und damit u.a. Mariupol "abzuwürgen". Soviel ich weiß unterliegt auch die Straße von Kertsch dem internationalen Seerecht und nicht dem Gutdünken Moskaus. Auch bezweifle ich sehr, daß die Ukraine finanziell, wirtschaftlich und militärisch in der Lage ist, Russland zu provozieren! Und das auch noch wegen einer Wahl? Aber , ist ja klar! Der böse Poroschenko "provoziert" dauerndwie in der Ostukraine, die russischen "Urlauber", die wegen dem Krieg-spielen extra Urlaub nehmen!

"momentan heißt es nur x und

"momentan heißt es nur x und y sagt

aber wie ist die wirkliche Rechtslage"

Da bin ich 100% bei Ihnen. Ich würde mir auch mal eine unmissverständliche Aussage wünschen.

Aber nach meinem Verständnis garantiert das internationale Recht jedem Staat, der einen Hafen in einem Gewässer besitzt, dieses auch zu befahren. Selbst wenn ich mich da irren sollte, garantiert der Russisch-Ukrainische Freundschaftsvertrag explizit dieses Recht.

Wenn ich genau weiß, das ich

Wenn ich genau weiß, das ich einem Gegner unterlegen bin und eins auf die Mütze bekommen werden, provoziere ich den doch nicht noch, sondern suche andere Wege mein Recht zu erstreiten. Es sei denn, ich provoziere, weil ich zu dumm bin oder um zu erreichen, das mir andere helfen.

@8geber 15:47

Sie erfinden hier Dinge, schlimm sowas. Immer ist natürlich die Ukraine Schuld, die russische Regierung macht ja eh alles richtig und ist moderat. Der russischen Seite glaubt doch eh niemand mehr bei der UN, die haben bezüglich Syrien so viel gelogen und auch in Punkto Ukraine. Die leben in ihrer eigenen Welt in der Sie alles richtig machen und alle anderen dumme Esel sind.
Bezüglich Hass, der ist auf beiden Seiten gleich groß. Wer ernsthaft glaubt in seiner großkotzigen Art, dass das russische Militär schnell die Ukraine militärisch einnehmen könne, der würde sein blaues Wunder erleben. Die Zivilbevölkerung würde das russische Militär wegjagen und die würden ihre schlimmste Demütigung erleben. Wenn Putin also unbedingt eine Totalblamage erleben will, dann soll er ruhig versuchen die Ukraine militärisch zu besetzen.

re friedrich peter: Wahlen?

„Demnächst gibt es Wahlen in der Ukraine und die sehen nicht ganz so gut aus für Poroschenko.“

Fällt hier keinem der Widerspruch auf, der Ukraine jeden demokratischen Anspruch abzusprechen und gleichzeitig das Vorgehen der Regierung immer mit Wahlen zu begründen?
Wenn Poroschenko wirklich dieser korrupte, rechtsradikale und ultranationalistische Autokrat ist, hätte er die ihn scheinbar gefährdenden Wahlen doch längst nach bekanntem Muster in scheindemokratische Wahlen ändern können. Oder sehe ich da etwas falsch?

„ Die strategische Lage am Asowschen Meer war immer schon problematisch.“
Und deshalb darf Russland den Zugang blockieren?

Haha,die Ukarine verhängt das

Haha,die Ukarine verhängt das Kriegsrecht.
Fehlt nur noch ,dass Poroschenko Russland den Krieg erklärt. Aber da ist Putin eher der seriöse Staatschef,der sich auf solche Mätzchen nicht einlässt.

@heikom36 16:33

Der 36% Putin dem die Wähler davonlaufen und seine ganzen Minister die bei unter 10% Beliebtheit liegen haben mindestens so viel Gründe sowas zu provozieren. Dies wird hier aber bewusst ignoriert. Die Bevölkerung in Russland wollte die Rentenkürzungen nicht, Putin hat dies ignoriert und spielt mit der Geduld seiner Bevölkerung. Er wird noch so enden wie Zar Nikolaus der Zweite weil Putin vollkommen beratungsressisten ist und gegen sein Volk regiert.

16:09 von Kein Weltbürger

Die Ukraine ist es nicht wert.

Ähm, ja danke für diese ehrliche Aussage gleich im zweiten Satz Ihres Beitrages, mit der Sie vollkommen ungeniert aufzeigen, wie Sie über souveräne Staaten und deren Rechte denken. nur folgerichtig, dass Sie sich dann dazu berufen fühlen uns zu erklären, was/wie die Ukraine zu sein hat, damit sie uns (und Russland) nicht stört.

meine Antwort auf

16:01 von michicu
"... in den Wahllokalen Schergen mit Waffen über die richtige Abstimmung gewacht haben..."
---------------------------------------------------------
Richtig ist, dass es vor den Wahllokalen bewaffnete russische Armeeangehörige gab. Diese sollten das Referendum absichern. Falsch ist ihre Behauptung, diese wären in den Wahllokalen gewesen.
Richtig wiederum ist auch, dass es dieses Referendum 1954 nicht gab, obwohl die damalige sowjetische Verfassung dies vorschrieb.

@Der Nachfrager 16:46

Sie haben super die Wirtschaftslage Russlands beschrieben. Russland ist dank Putins irrsiniger Kriege wirtschaftlich vor dem finanziellen Bankrott. Der Euro Rubel Kurs ist 1:77 und Putin senkt schon die Renten im eigenen Land um die marode Finanzkasse zu füllen. Die russische Regierung braucht jetzt einen medienwirksame Krieg gegen das Nachbarland welches man im Staatsfernsehen mit Hasstiraden übersät. Eine Zitterpartie erlebt die russische Bevölkerung. Das Land wird nach wie vor sanktioniert weltweit. Die Wirtschaft ist völlig am Boden. Die Renten wurden erhöht obwohl die Bevölkerung es nicht wollte. Wenn man schon Seiten darstellt, dann bitte beide Seiten. Hier wird die innenpolitische Lage Russlands einfach mal total ignoriert.

Warum...

... unterläßt man es hier darüber zu informieren, daß der UN-Sicherheitsrat zu diesen Spannungen auf Initiative Rußlands zusammentritt?

re Der Nachfrager: Nachbarn?!

„Wie auch andere Länder stehen die Ukraine vor den finanziellen Bankrott.
Das Einzigste was der Ukraine helfen kann, ohne seine Regierung und Abgeordnette die Schuld zu geben wäre ein Krieg.

Vor dem Putsch konnten sich alle Ukrainer Essen, Trinken, Strom und Gas leisten.
Dieser Winter wird für viele Ukrainer zur Zitterpartie“

Mal angenommen, Sie hätten Recht. Könnte es dann nicht sein, dass genau dies die Strategie Russlands wäre? Damit hätte auch die Annexion der Krim und die militärische und politische Einmischung in der Ostukraine tatsächlich eine strategische Logik.

Und dann würde auch die russische Blockade des Asowschen Meeres einen strategischen Sinn ergeben. Und überhaupt würden so viele Mosaiksteinchen plötzlich zusammen passen.

Aber bestimmt will Russland nur gutnachbarschaftliche Beziehungen zu allen seinen Nachbarn. Deren Souveränität es natürlich nicht in Frage stellt.
Aber leider von der Welt falsch verstanden wird.

the Good, the Bad and the Ugly

Inszeniert und provoziert. Für mich sieht das eher danach aus, ENDLICH einen Anlaß zu haben das Kriegsrecht in Kraft setzen zu können. Nicht aus patriotischen Gründen im Sinne ukrainischer Interessen, sondern um sich mehr Zeit zu verschaffen die eigene Haut retten. In dieser Situation sollten sich führende westliche Politker - bevor sie in den üblichen Russland bashing Chor einstimmen - mal überlegen, wem sie hier eigentlich zur Seite springen. PoROSHENko - in der Ukraine, seit seinem letzten opulenten Malediven Urlaub auch als Mr. Inkognito bekannt - verliert mehr und mehr das Vertrauen der Bevölkerung seines Landes und somit auch die im März 2019 anstehenden Wahlen. Die einzige Möglichkeit diesem Schicksal zu entgehen, liegt in der Verhängung des Kriegsrechts und somit die Wahlen aufzuschieben. Zumindest solange aufzuschieben, bis PoROSHENko und seine Entourage ihr zusammengerafftes Vermögen beiseite geschafft haben und ein sicheres Plätzchen für sich gefunden haben.

@ Autograf (15:36)

Oh, Sie sind Anhänger von blutigen Staatsstreichen, daß Sie sich derart für Poroschenko ins Zeug legen?
.
Und was für internationale Verträge bricht Rußland, wenn es seine Grenzen schützt und unwillkommene Eindringlinge - die in vergangener Zeit mehrfach die Zerstörung der Krim-Brücke androhten - in seinen hoheitlichen Gewässern aufbringt?

Also ich sehe das immer noch so, daß Russland die Krim...

...garnicht erst in Besitz nehmen hätten dürfen.
Unabhängig davon, ob die Krim irgendwann mal zu Russland gehörte oder nicht.

---

Wo kommen wir denn dahin, wenn Länder plötzlich Gebietsansprüche von Land- und/oder Seegebieten stellen oder gar militärisch, so wie im Ukraine-Russlandkonflikt geschehen, äußern?

Genau, das würde nämlich Kriege oder gar den 3. und letzten Weltkrieg auslösen.

Nur mal so als Beispiel, wobei es bestimmt (auch hier) welche geben wird die jubeln würden.
Danzig und Teile um Danzig herum gehörten bis 1918 zum dt. Kaiserreich.
Nun könnte Deutschland ja auf die Idee kommen diese Teile von Polen einfach zu besetzen am besten auch gleich noch das Sudentenland und die afrikanischen Kolonien.
Wie lange würde es dauern (Stunden?) bis die anderen Länder wüßt auf Deutschland einreden würden?
Und das zurecht.
Die jetzigen Grenzen gerade in Europa sollten zementiert sein und nie wieder in Frage gestellt werden.
Deshalb denke ich, daß Russland hier falsch liegt.

Am 26. November 2018 um 16:55 von NeutraleWelt

"Die Krim ist kein russisches Territorium, sondern besetzt. Erzählen Sie mir nichts von irgendwelchen Abstimmungen.
Kein Bundesland, keine Stadt, kein Dorf kann sich mal eben so aufgrund irgendwelcher Geschichte, Ethnien, Religionen, was auch immer vom Staatsgebiet lossagen."

Nach Ihrer Logik hätten wir jetzt auch noch Jugoslawien. Wo blieb Ihr Aufschrei damals? Selbstbestimmungsrecht der Völker ja, aber nur, wenn es uns persönlich nützt? Die Krim war immer überwiegend Russisch, da hat auch die Schenkung nichts daran geändert. Welche Gewalt wurde bei der Aufspaltung Jugoslawiens eingesetzt? Bei der Sezession der Krim fiel kein einziger Schuss.

Völkerrecht

Ukraine und Russland haben zum Asovschen Meer und zur Straße von Kertsch 2003 einen Vertrag geschlossen. Dazu gibt es eine gemeinsame Erklärung der Präsidenten Kutschma und Putin. Ein Punkt dieser gemeinsamen Erklärung ist die freie Fahrt für ukrainische und russische Schiffe im Asovschen Meer und in der Straße von Kertsch.
Ein quergestellter Tanker und gestoppte Schiffe passen nicht dazu. Russland wird dieser völkerrechtliche Hinweis sicher beeindrucken.

re Stefanqwer: Kampftruppen?

„Konflikt oder besser noch Krieg sind das probate Mittel von Despoten, das Volk oder die Reste der Parlamente hinter sich zu vereinen.“
„Deutsche Kampftruppen stehen noch immer im Baltikum unmittelbar an Russlands Grenze.“

Sie meinen deutsche Kontingente innerhalb der NATO, oder? An welcher Grenze sollte denn Ihrer Meinung nach die NATO stehen?

Ach ja: Mit „Despot“ meinen Sie doch nicht Herrn Poroschenko? Der gleichzeitig Angst hätte, abgewählt zu werden? Dann wäre er aber ein verdammt schlechter Despot. Andere können das jedenfalls besser - für die sind Wahlen schon lange keine Gefahr mehr.

Das internationale Recht spricht eine eindeutige Sprache.

Die Annexion, die nicht einmal international anerkannten Wahlen, das Eindringen der vermummten russischen Soldaten („auf Urlaub“) auf fremdes Territorium - das war die echte Provokation und dazu eine kriegerische Handlung. Die Durchfahrt durch eine Meeresenge zum nationalen Territorium ist dagegen ein Recht.

Ob Kreml genauso argumentiert, wenn die Türkei die Durchfahrt der russischen Schiffe durch den Bosporus verwehrt. Putins Regime offenbart immer wieder aufs Neue, dass es keinen Scham, keine Grenzen und keinen Anstand kennt.

@Ray

Mir war bisher nicht bekannt, dass Russland den Maidan-Aufstand verursacht hat und die Ukraine anschließend ins Chaos stürzte.
Dieses Prozedere habe ich in den letzten Jahren des öfteren gesehen, in Libyen und Syrien.

An keinem dieser Schauplätze hatte Russland die Schuld, wie auch nicht in der Ukraine.

Sie haben lediglich die russische Bevölkerung in besagten Landesteilen geschützt und entsprechend auf die Vorgänge reagiert.

meine Antwort auf:

16:43 von Phonomatic
"Die langjährige Erpressung der Ukraine durch Russland unter Janukovich, die war hingegen ungleich größer in Bedeutung und Wirkung, als die Besuche mancher europäischer Politiker auf dem Maidan, die den Demonstranten den Respekt vermittelten, den ihr mutiges Eintreten für Europa..."
----------------------------------------------------------
Welche Erpressung? Wie die der USA in Bezug auf den Iran? Die Ukraine und Russland hatten selbstverständlich sehr enge wirtschaftliche Beziehungen zueinander. Da musste nichts erpresst werden. Und im übrigen, mit Moskau und Sant Petersburg sind die 2. und die 4.größte Stadt Europas russisch. Russland ist Teil Europas.

"Der Westen hat gewonnen -

"Der Westen hat gewonnen - wirtschaftlich und moralisch - gegen das marode Sowjetsystem, das Leid und Elend über die Staaten in Osteuropa und auch über Russland..." 16:43 von Phonomatic

Sehen Sie, genau das ist Siegermentalität!
Sie sind sehr überzeugt, dass der Westen edel denkt und handelt. Prof. Sönke Neitzel (Soldaten) dürfte wohl ein Begriff sein. Er stellte erstaunt fest, das GB/USA von ihrer guten Gesinnung überzeugt sind und alles "Böse" nur für andere gilt. Denken Sie nur einmal daran, wie nahe wir 1990 dem Frieden waren. Viele dachten an die Auflösung der NATO, andere aber militärisch/strategisch eben als Sieger. Prof. Neitzel rügt, dass der Westen das Geschehen nur aus eigener Sicht bewertet und die Ansichten bzw. Interessen Anderer nicht berücksichtigt. Und dann sehen Sie sich einfach mal die Kriege seit 1945 an. Die haben unendliches "Leid und Elend über die (betroffenen) Staaten" gebracht. Prüfen Sie einfach, wer dabei wesentliche Rolle spielt.

@r0lt0 15:26

Bitte dies soll man mal versuchen von russischer Seite einen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu führen. Wenn die russische Seite unbedingt eine Kopie von Stalingrad 1943 mit entgegengesetzer Endung und einer totalen Niederlage des russischen Militärs erleben will kann man dies ruhig versuchen. Das russische Militär brauchte Jahre um einen Tschetschenienkrieg für sich zu entscheiden, in der Ukraine würde man sich nichts holen außer einer blutigen Nase um nachher wie geprügelte Hunde sich zurückzuziehen. Es gibt Gründe warum die russische Regierung nicht den Rest der Ukraine eingenommen hat. Man weis ganz genau, dass man dort 0 Unterstützung hat und ganz alt aussehen würde!

Leseempfehlung

"Der Maidan-Fake" (Teil 1 und 2) von Stefan Korinth beim Onlineportal "Rubikon". Es ist nicht anzunehmen, dass Magfrad & Co das lesen werden. Für alle, die einen offenen Geist haben, sei es aber wärmstens empfohlen, weil es mit gar nicht so vielen Worten (in einer halben Stunde kann man beide Teile schaffen) die Hintergründe zum gesamten Themenkreis Ukraine-Russland-Krim-Westen zusammenfasst.

Natürlich bietet das für wirklich informierte Leser nicht viel Neues - denen ist bekannt, dass die Sache nicht mit der "Krim-Annexion" (nach Lesart westlicher Propaganda) begann, auch nicht mit dem Putsch in Kiew, sondern noch viel früher. Denen ist bekannt, warum das Assoziationsabkommen mit der EU von der legitimen Regierung unter Janukowitsch nicht unterschrieben werden konnte. Und natürlich auch, warum der Putsch eine rote Linie für Moskau deutlich überschritt.

Die Folgen der unverantwortlichen Regime-Change-Politik des Westens erleben wir jetzt.

17:12 von Carlsand

Jaja, überaus seriös mit dem Militärgeheimdienst einen Krieg zu führen und die Welt öffentlich zu belügen. Und überaus amüsant sicherlich für Herrn Putin, dass sich hier Menschen finden die sich derart über's Ohr hauen lassen.

@17:02 von r0lt0

"Der Griff nach Der Ukraine würde also lohnen."

Wir müssen uns, glaube ich, keine Sorge machen, dass die EU die Ukraine wie andere Ostländer nicht nach Strich und Faden ausbeuten oder, genauer gesagt, nach Bodenschätzen, Boden und brauhbarem Personal expropriieren, wird. Der Verlierer bei alledem wird allerdings die Ukraine und ihre Bevölkerung sein: für die EU ist sie zu groß (60 Millionen Menschen), zu arm und zu korrupt. Ein Agrarland dieser Größenordnung braucht die EU nicht. Der industrielle Osten ist durch den Krieg bedeutungslos geworden und war mit russischen Produkten integriert: alles verloren und vergangen; die Ukraine wurde in den Abgrund geführt.

Am 26. November 2018 um 16:47 von Magfrad

"Bevor Diejenigen die hier parteiisch andauernd die russische Regierung und Putin blind verteidigen neutrale Berichterstattung einfordern, sollen die russischen Medien mal selber neutral werden. Sputniknews, Russia Today und Konsorten sind doch 0 neutral!"

Nun, ich behaupte dies auch nicht, kann es nicht beurteilen, weil ich diese nicht nutze. Aber ich sehe, dass Sie persönlich beim besten Willen nicht als neutral zu bezeichnen sind.

Was hat die Nato mit diesem Konflikt...

...zu tun?!?
Offenbar lässt man mangels anderer
Konflikte keine Gelegenheit aus, sich
durch dümmliche Einmischung in
solche "Mini-Dramen" selbst wichtig
zu tun und leichtfertig mit dem
Feuer zu spielen!!!
Die Ukraine hat diesen Konflikt
bewusst und vorsätzlich provoziert
um genau diese idiotische Reaktion
der Nato heraufzubeschwören!
Haargenau SO, hat auch schon
Georgien versucht, die Nato in
einen Krieg zu verwickeln der
nur das eine Ziel hatte, einen
absurden "Bündnisfall" zu
konstruieren!
Poroschenko lässt keine Gelegenheit
aus, von seiner innenpolitischen
Bedeutungslosigkeit abzulenken!
Dem käme eine solcher Konflikt
gerade recht...!! Nur allzu gerne
würde man den Westen in diese
Schei..e mit hineinziehen, aber
daraus wird (hoffentlich !!) nichts!!

Janukowitsch wurde nach der ukrainischen Verfassung nie abgelöst

@15:36 von Autograf
Wenn die Verfassung aber nicht mehr gilt, warum soll dann die de facto und de iure vollzogene Sezession der Krim plötzlich nicht gelten?

Und sogar der CSU-Veteran Scharnagl stellte fest: "Als ein halbes Jahrhundert vorher Chruschtschow mit einem Federstrich, ohne einen einzigen Menschen auf der Krim zu fragen, ob er das will, die Krim von Russland der Ukraine zugeteilt hat, wo war da die Empfindsamkeit des Westens beim Völkerrecht?"

Und, wenn Sie schon Verträge ansprechen: Deutschland war maßgeblich beteiligt am Vertrag zu einer friedlichen, verfassungsmäßigen Entwicklung der Ukraine. Der wurde von den Putschisten aber innerhalb weniger Stunden 02.2014 gebrochen. (Maidan!)

Man kann ja die Brücke und alle russischen Schiffe und Flugzeuge

abschießen ;-)
Nein, sicherlich keine gute Lösung, aber es Zeigt die Politik, der kleinen Nadelstiche, von Seiten Russlands hört nicht auf! Wenn Russland den Seeweg blockiert, sollte der Bosporus für russische Schiffe gesperrt werden. Überflugrechte nach Syrien, für russische Flugzeuge sollte man auch verweigern, bis Russland wieder zur Vernunft kommt.
Frage an @17:17 von andreas0068: Waren sie vor Ort? Worauf stützen sie ihre Behauptungen. Ich denke keiner kann sagen ob Menschen gezwungen wurden, ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Andererseits wurden internationale Wahlbeobachter, meines Wissens, nicht eingeladen und das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack!

B33bl33

Erklären Sie doch bitte, was Sie genau damit meinen! Wer missachtet was?

"Also, ich kenne wirklich

"Also, ich kenne wirklich Niemanden, der die Souveränität des Kosovos mit der Annektion der Krim vergleicht. Das heisst nicht, dass ich die Aufteilung des Balkans in einzelne Zwergstaaten für politisch weitsichtig halte. Aber was hat das mit der Krim zu tun? " 17:04 von teachers voice

Also sehr viel! Leider werden bei uns die Balkankriege nicht nach allen Seiten kritisch gesehen. Auch heute noch nicht! Madeleine Albright sagte damals, dass das Vorgehen Genschers in Kroatien Deutschland noch einiges kosten würde. Und noch: Recht gilt für alle. War der westliche "Gestaltungswille" im Balkan schon sehr fragwürdig, verstieß der Kosovokrieg aber gegen das Völkerrecht. Und der westlich geförderte Sturz eines gewählten Präsidenten in der Ukraine verstieß nicht nur gegen das Völkerrecht sondern auch gegen die sogenannten Werte des Westens. Fragen Sie sich nie, wie der Maidan finanziert wurde und warum bis heute die Aufklärung der Morde auf dem Maidan weder gefordert noch durchgeführt wird

Warten wir's doch einfach mal ab!

Bundespressekonferenz Herr Breul:
"Derzeitig liegen uns keine Erkenntnisse vor, in wessen Gewässern sich der Vorfall abspielte"

@A.Winkler 17:19

Kann sich Russland auch sparen. Niemand bei der UN will irgendetwas mit der aktuellen russischen Regierung und Putin zu tun haben bis auf der Iran. Man ist bei der UN komplett isoliert. Man kann sich jede Diskussion sparen. Für die russische Regierung steht sowieso immer fässt dass man selbst unschuldig ist und die Ukraine und der Rest der Welt böse. So sieht das Rechtsverständnis von Putin aus.

r0H0

Richtig so!

Kanonenboot-"Diplomatie" ala Poroschenko.....

die westliche "Welt" mag schreien bei der "Heim"-Holung der Krim durch dessen Mutterland . Man darf bisweilen geschichtliche Zusammenhänge "verstehen" oder aber "ignorieren". Aber man sollte nie erwarten,das die Russen den Grund für einen Krieg liefern !(!!!). Denn kaum ein Land auf der Welt hat jeh mehr Menschen in Kriegen verloren, kaum ein Land hat dennoch immer wieder der "Welt" die Hand entgegengestreckt. Aber auch kaum ein Land hat dem selbsterdachten "Welthegemon" USA derart die Stirn geboten, das dieser überall auf der Welt, wo Rußland-bzw die Sowjetunion auftauchten, diese abenteuerlichen Eroberungs-Träume unter dem "Deckmantel" einer, zumindest westlich orientierten, "Demokratidierung" aufgab und wie ein getretener Pinscher seinen "Schwanz" einzog. Mit der Ukraine nun findet genau dieser "Westen" nun einen gefälligen"Partner", der gar zu willig seine ethnischen Wurzel verrät, um dem goldenen Westen näher zu kommen. Dat wird aber nix-so der Rat eines Ossis !

17:26 von ex_Bayerndödel

Die Spaltung Jugoslawiens hat Serbien mit Rückendeckung aus Moskau betrieben, bis hin zum Völkermord. Nun wollen Sie die Luftschläge der NATO gegen die Menschenvernichtungsarmee der Serben brandmarken und damit die Gewalt relativieren, die Russland bei der Besetzung der Krim angewendet hat.

Olle Kamellen?

Niemand verbietet Ihnen diese Sicht auf die Dinge, aber ich habe eine andere. Es ist beileibe nicht nur die Krim, die zu UdSSR-Zeiten aus verwaltungstechnischen Gründen den "Besitzer" wechselte! Wenn auch die Bevölkerung in der Regel nicht befragt wurde, so spielte das für das praktische Leben in der großen Union keine besondere Rolle. Weißrußland könnte ja z.B. seine Territorien bis einschließlich Vilnius zurückfordern oder Rußland einige Oblasti nördlich von Lugansk, die heute zur Ukraine gehören. Tun sie aber nicht! Das ist auch nicht unsere Angelegenheit, sondern die der dortigen Bevölkerung! Und speziell die Krim-Bewohner haben 1992 und mehrfach danach eine Rückkehr nach Rußland gefordert und darüber in einer gültigen Abstimmung nach dem Putsch in Kiew entschieden. Dadurch blieb ihnen der Krieg wie im Donbass erspart.
Was solls, denen ist's egal, was Sie darüber denken! Die russischen Grenzen müssen respektiert werden!

Der Zynismus der russlandtreuen Forenmitglieder...

.....nervt. Im Beitrag geht um die ukrainischen Reaktionen auf die Blokade ukrainischer Handelsschiffe. Sie wurden von russischen Grenzern gestoppt, gerammt, beschossen.
Zu behaupten die Ukraine wäre wirtschaftlich am Boden, sei einer Invasion nicht wert, ist ein Versuch, Ursache und Wirkung über Forenbeiträge zu verfälschen. Ziel und Zweck der verdeckten russischen Militäreinsätze und der Blokade, ist es ja gerade, die Ukraine wirtschaftlich zu schwächen und somit eine offene militärische Auseinandersetzung zu provozieren.

Machtpolitik heißt: Der Skrupelloseste setzt sich durch

Um einen besseren Überblick über die Lage am Asowschen Meer zu erhalten und besser einschätzen zu können, wer hier wen provoziert ist folgender Weltspiegel-Beitrag hilfreich:
www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/krim-bruec...

@17:10 von Magfrad

"Die Zivilbevölkerung würde das russische Militär wegjagen und die würden ihre schlimmste Demütigung erleben."

Die Geschichte hat noch keine Zivilgesellschaft gesehen, die ein Militär vertrieben hätte. Eine ziemlich absurde Äußerung. - Die russische Politik bezüglich der Ukraine ist sehr transparent und einfach und für alle Beteiligten auch verständlich: Absicherung der russischen Flotte zur Verteidigung der Süd-West-Flanke (Übernahme der Krim durch die dort stationierten Truppen). Entflechtung von der Ukrainischen Industrie (Erfolg verkündet). Destabilisierung der Ukraine, um eine NATO-Mitgliedschaft und einen EU-Beitritt zu verhindern, damit die Ukraine, wennschon nicht neutral, so zumindest eine Pufferzone bleibt (Erfolg). Diese Maßnahmen sind klar und machtpolitisch verständlich. Was nicht machtpolitisch nicht verständlich ist, ist ein US-gestützter Putsch auf europäischem Boden: dies war ein direkter Angriff der USA auf die Sicherheit der EU.

@antred Russisch-Ukrainischer Freundschaftsvertrag

Das Basiswerk war nach der Unterzeichnung im Mai 1997 am 1. April 1999 in Kraft getreten und sieht unter anderem eine strategische Partnerschaft und wirtschaftliche Zusammenarbeit vor. Mit Zuwendung zur EU und zur Nato wurde dieser Vertrag wohl gebrochen. "Die Ukraine will den Freundschaftsvertrag mit seinem Nachbarn Russland angesichts der Spannung zwischen beiden Ländern nicht verlängern. Einen entsprechenden Beschluss des Nationalen Sicherheitsrates setzte Präsident Petro Poroschenko in Kraft. Palamentarische Bestätigung dazu fehlt noch." Wer will jetzt auf die Einhaltung dieses Vertrages pochen?

Zwei Mann

Stoltenberg und Poroschenko sind die Kriegstreiber des 21 Jahrhunderts.
Wer es nicht erkennt macht sich mit schuldig.
Falls sich die NATO noch aktiv einmischt kommt es zum 3. Weltkrieg, das sollten diese beiden Herr bedenken.
Aber scheinbar ist es Ihnen egal.

Am 26. November 2018 um 17:38 von Magfrad

Zitate von Ihnen: "Der Euro Rubel Kurs ist 1:77 und Putin senkt schon die Renten im eigenen Land um die marode Finanzkasse zu füllen. Die Renten wurden erhöht obwohl die Bevölkerung es nicht wollte. "

Merken Sie eigentlich noch, dass Sie sich selbst schon in einem einzigen Beitrag widersprechen? Dies fällt immer wieder auf, wenn Sie zu Bayern oder Russland Stellung beziehen.

@rainer4528, um 15:35

Was hat das bitte mit den Vorgängen zwischen Russland und der Ukraine zu tun?

von Franz.Graumann

"Herr Poroschenko sägt kräftig an dem Ast auf dem er sitzt,
ich denke außer den Ultranationalen/Nazis will niemand in der Ukraine einen Krieg mit Russland (erst Recht nicht vor einem Winter & der Gefahr das russisches Gas &Kohle ausbleiben)"
Meine Frau kommt aus der Ukraine und ich habe daher sehr viele Verwandte und Bekannte in Dnepr. Die wollen alle keinen Krieg aber sie hassen die Russen mittlerweile abgrundtief. Ich kenne sogar Ukrainer die hier in Deutschland mit keinem Russen mehr reden.

birdydogcatdg

...und Sie ?? die sog Einverleibung der Krim gab es trotz zig-facher Wiederholung nicht! Die dortige Bevölkerung hat sich PER WAHL dafür entschieden. Bitte mal merken!

re von Magfrad

Na,Sie haben ja eine feste Kriegsrethorik drauf.Wie ein Wochenschau-Sprecher.Haben Sie auch die Demonstration vor der Rada gesehen,mit Wolfsangel-Fahnen ?

Poroschenko kommt in Umfragen auf 5 %.

@15:55 von pnyx
Richtig! Poroschenko hat nach heutigem Stand keine Chance.
Der Oligarch hat sein Vermögen versiebenfacht (nach FAZ),
das Durchschnittseinkommen der Bevölkerung ist um ca. 1/3 gesunken auf etwas über 200€.

Der IWF erzwingt gerade eine spürbare Erhöhung des Gaspreises - da käme ein offener Konflikt für Poroschenko wie ein Geschenk des Himmels. (Zynismus bitte verzeihen).

@teachers voice: "...Und dann

@teachers voice:
"...Und dann würde auch die russische Blockade des Asowschen Meeres einen strategischen Sinn ergeben. Und überhaupt würden so viele Mosaiksteinchen plötzlich zusammen passen. ..."

En könnte, es könnte.....
Es könnte auch sein, dass die "Schiffe" nicht geantwortet haben um die Brücke zu beschädigen.
Es könnte auch sein, dass Poroschen ko versucht Russland dazu zu zwingen das Gas über die Ukraine abzustellen.

Es könnte so vieles....

Am 26. November 2018 um 15:36 von Autograf

Hääää? Ganz schön wirre Thesen Hr. Autograf. Nix für ungut!

Am 26. November 2018 um 17:46 von Defender411

"Waren sie vor Ort? Worauf stützen sie ihre Behauptungen. Ich denke keiner kann sagen ob Menschen gezwungen wurden, ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. "

Ich kenne genug Leute, Russen und Ukrainer, die vor Ort waren und bestätigen, was "andreas0068" in seinem Kommentar ausdrückte. Ein Glück übrigens, dass Sie nichts zu entscheiden haben.

17:34 von DKAQI

Sehen Sie, genau das ist Siegermentalität!

Nur, dass ich zu den Besiegten gehöre ...

Denken Sie nur einmal daran, wie nahe wir 1990 dem Frieden waren.

Der Weg zum Frieden ist die Einsicht auch in die eigenen Fehler und ehrlich mit ihnen umzugehen.

Im "Westen" gibt es genau dafür eine seit Jahrzehnten geförderte Kultur kritischer Geschichtswissenschaften und bei der Beurteilung so mancher Fehler der Vergangenheit bricht hier niemandem mehr ein patriotischer Zacken aus der Krone.

Daran kann sich Russland ein Beispiel nehmen. Sag' ich als ein Mensch, der auch mit dem Untergang der eigenen Kultur und ihrer ehemaligen Bedeutung zurechtkommen muss.

17:26 von ex_Bayerndödel

Geschenkt ist geschenkt und darf nicht, nach belieben, rückgängig gemacht werden. Die Ukraine hatte ihre Atomwaffen an Russland abgegeben, im Gegenzug zur Achtung der Grenzen des Landes und deren Souveränität (Budapester Memorandum)! Zu diesem Zeitpunkt war die Krim ukrainisch! Somit verstößt Russland gegen internationale Abmachungen und dem Völkerrecht. Wenn dieses Land so dumm war, dem Vertrag von 1994 zuzustimmen, ohne an die Krim und die Ostukraine zu denken, gibt es diesen nicht das Recht, mit Gewalt die Abkommen zu brechen!!

Anektion...

Die Anektion und die sich daraus ergebenen Probleme sollten nicht den Russen zugeschoben werden.
Was ist denn mit Israel?

Putin sagte mal, dass wer so denkt die Büchse der Pandorra öffnet.
Und Recht hat er da.

Anektion II:
Chruschtschow hatte die Krim illegal an die Ukraine verschenkt.
Die Anektion ist also eine Fortführung von Unrecht.
Da die Menschen aber sich zu Russland bekannten, ist dem Wille der Krimbewohner nachzugeben.
Auf der Krim herrscht Frieden und keiner muss sich Gedanken machen ob er seine Strom oder Gasrechnung bezahlen kann.

An alle Anektiongegner:
Ist eine Anektion nur dann gut wenn sie der EU und NATO nützt?

17:38 von Phonomatic

Wenn man einer Verschwörungstheorie anhängt,haben Sie natürlich recht. Da ist dann auch kein Kraut gegen gewachsen.

Magfrad

Sie erfinden Tatsachen - mehr habe ich zu Ihren Texten nicht zu sagen- völlig abstrus!

Direkt versenken

Man wundert sich nur noch über die Zurückhaltung der Russen. Ein fremdes Militärschiff in den eigenen Hoheitsgewässer ohne Reaktion auf das Anrufen!!!
In Anbetracht der Drohungen aus Kiew (Zerstörung der Brücke) hätten die Schiffe direkt auf den Meeresgrund gehört.

Am 26. November 2018 um 17:55 von r0lt0

"Der Zynismus der russlandtreuen Forenmitglieder...
.....nervt. Im Beitrag geht um die ukrainischen Reaktionen auf die Blokade ukrainischer Handelsschiffe. Sie wurden von russischen Grenzern gestoppt, gerammt, beschossen."

Womit handeln Kriegsschiffe? Übrigens hatte nicht Russland die Krim mit einer Blockade belegt, wollte die Bevölkerung aushungern, sondern Ihre glorreiche Regierung in Kiev.

Der ukrainische Botschafter

fordert laut "Welt" bereits, Deutschland solle Kriegsschiffe senden. Der Witzbold! Gibt es denn noch welche, die auch schwimmen? Der Außenminister sollte den Kerl umgehend vorladen und ihm mal erklären, dass sich Deutschland nicht durch provokative Spielchen in den nächsten Weltkrieg ziehen lässt. Oder waren die Reden zum 100-jährigen Ende des 1. Weltkriegs nur für die Galerie? Auch hier im Forum scheint es einigen Usern ohne heißen Krieg zu fad oder wie kann man das Geschrei nach militärischen Mitteln gegen Russland sonst erklären?

@AufgeklärteWelt 17:56

Haben Sie vergessen was Deutschland 1943 in Russland passierte? Haben Sie vergessen was Napoleon in Russland passierte. Beide wurden weggejagt.
Die russische Politik bezüglich der Ukraine basiert vor allem auf komplettem Hass gegenüber den Leuten die Janukowitsch aus dem Amt brachten. Im Übrigen waren die Botschaften der Demonstranten 2014 in allen Großstädten der Ukraine mehr als deutlich. Man will nichts mit Putin zu tun haben. Wenn Putin so dumm wäre und versuchen würde den Rest der Ukraine militärisch zu besetzen wäre dies sein politisches Ende.

17:51 von SchwarzbierWaldi

Aber man sollte nie erwarten,das die Russen den Grund für einen Krieg liefern !(!!!).

Da fragt ich mich immer, auf welchem Planeten Sie leben. Die Annektion der Krim und der russische Krieg in der Ostukraine sind Kriegshandlungen.

Denn kaum ein Land auf der Welt hat jeh mehr Menschen in Kriegen verloren [...]

Das ist bekanntlich für den aktuellen Machthaber im Kreml nicht die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jh.

@Bernd Kevesligeti 18:02

Kriegsrhetorik? Sie machen sich lächerlich! Ich habe meine Meinung und die verteidige ich auch vertrete sie auch offen und nicht so blind wie 70% der Foristen die blind der russischen Regierung alles glauben!
Ja ich habe die Demonstranten vor der Rada gesehen. Ich habe aber auch die Faschisten bei den prorussischen Separatisten gesehen. Auf beiden Seiten gibt es Nazis, da ist keine Seite besser als die andere.

Die Ukraine hätte jetzt alle Rechte, Atomwaffen

aus dem Westen zu beziehen. Das Land hatte auf ihre Atomwaffen verzichtet, unter der Bedingung, das ihre Grenzen geachtet würden. Diese Bedingung wurde, durch Russland, auf aggressive Art, missachtet! Somit ist das Referendum von Budapest nicht das Papier wert, auf das es gedruckt wurde. Russland missachtet hier das Abkommen und hat hier niemanden zu hindern, die Passage zu nutzen. Also ich fände es besser, wenn Russland seine Kraftmeierei aufgibt, sonst sollte der Bosporus für Russland dann auch tabu sein!

Kriegstreiber Poroschenko

Kriegstreiber Poroschenko soll sich nicht einbilden, dass irgendein Europärer für ihn in den Krieg zieht

schwarzbier waldi treibts auf die Spitze....

zitiere: "Mit der Ukraine nun findet genau dieser "Westen" nun einen gefälligen"Partner", der gar zu willig seine ethnischen Wurzel verrät, um dem goldenen Westen näher zu kommen." Huh? Wasn hier los? Lese ich hier die Prawda? Ist das Neue Deutschland wieder die einzig gültige Wahrheit? Was ist denn bitte die ethnische Wurzel der Ukraine? Bitte die Propaganda dorthin tragen, wo sie hingehört. schwarzbier waldi, wenns in Russland so schön ist, dann Koffer packen, im Donbas netzeln. Aber keinen Quatsch in deutschen Foren verzapfen. Tut denkenden Menschen weh.

r0H0

Sie sind nicht genau informiert, sonst wüßten Sie um die Aktionen, die vorher abliefen-sorry!

Am 26. November 2018 um 18:01 von platta

"Meine Frau kommt aus der Ukraine und ich habe daher sehr viele Verwandte und Bekannte in Dnepr. Die wollen alle keinen Krieg aber sie hassen die Russen mittlerweile abgrundtief. Ich kenne sogar Ukrainer die hier in Deutschland mit keinem Russen mehr reden."

Nun, ich habe weder eine russische noch ukrainische Frau, bin also neutral, habe aber viele Freunde und Bekannte im Osten der Ukraine. Ich kenne die Art, wie mit der russischstämmigen Bevölkerung dort umgegangen wurde und wird. Dies habe ich von ukrainischen und russischen Leuten dort erfahren. Und wer dies am eigenen Leib erlebt hat, hasst nur eines: die Regierung Poroschenko in Kiev.

18:02 von Der Nachfrager

Es könnte auch sein, dass die "Schiffe" nicht geantwortet haben um die Brücke zu beschädigen.

Klar, mit 'nem Schlepper. Echtes Seemannsgarn ...

"Die Spaltung Jugoslawiens

"Die Spaltung Jugoslawiens hat Serbien mit Rückendeckung aus Moskau betrieben, bis hin zum Völkermord." 17:52 von Phonomatic

Da sollten Sie sich über das Verhalten Moskaus einmal kundig machen.

Und zum Völkermord nur soviel: dieser Begriff wird inflationär, und wurde vom damaligen AA-Min Fischer bewusst, angewendet. Diese inflationäre Anwendung verharmlost geradezu das Morden der Nazis in nicht zu fassender Weise.

18:03 von ex_Bayerndödel

Für sie gilt demnach das Budapester Memorandum also nicht?? Ich kenne auch viele Leute, stelle aber keine Behauptungen auf, wenn ich mir nicht persönlich ein Bild machen kann! Stille Post, sie verstehen. Davon lebt Propaganda!
Russland hat die Krim annektiert, Volkerrechtswidrig, aufgrund der Vereinbarung von Budapest, ob die Krim nun lange Zeit russisch war oder nicht. 1954 wurde die Krim unter Chruschtschow an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angegliedert, sicherlich ein Fehler, aber dieser ist nicht mit Waffengewalt, wie jetzt geschehen, einfach so rückgängig zu machen! Die Gewalt ging von Russland aus!!

Gefährlicher Nachbar

Russland hat völkerrechtswidrig die Krim annektiert. Es führt offenbar einen Stellvertreterkrieg in der Ostukraine, um sich - wie bei der Krim- bei Gelegenheit auch diese Gebiete einzuverleiben, wenn eine „unabhängige Volksabstimmung das fordert“ oder die russischstämmigen Bürger „geschützt“ werden müssen. Solche Provokationen, wie in der Meerenge von Kertsch können Russland einen Vorwand geben, um die Situation weiter anzuheizen . Die Ukraine ist militärisch nicht in der Lage, seine besetzten Gebiete zurückzuerobern und die Sanktionen sind bisher noch nicht wirkungsvoll gewesen. Russland ist heute aufgrund seiner Rücksichtslosigkeit leider wieder ein gefährlicher Nachbar. Wir täten daher gut daran, so zügig wie möglich die Abschreckungsfähigkeit der NATO wieder herzustellen.

Nachdem immer wieder von Separatisten die Rede ist

Es ging nicht darum, sich von der Ukraine abzuspalten, sondern um eine begrenzte Autonomie für die Gebiete im Osten der Ukraine. Dies sollte auch durch Minsk2 geregelt werden, wird jedoch von der Regierung in Kiev verhindert. Ich habe noch keine Sanktionen von unserer Seite gegen die ukrainische Regierung gesehen, die damit Minsk2 blockiert.

@Corax17:37

Mir einen fehlenden offenen Geist zu unterstellen ist eine Frechheit. Dies trifft auf die Armee der Putin Fans hier zu die stur ihre Propaganda hier runterbeten! Wo wir beim Thema Fake sind passt jemand wie Stefan Korinth super ins Bild, genauso wie der Rest der Leute die einseitige Berichterstattung für Kremltreue und im Sinne des Systems Putin indoktrinierte Menschen sind betreiben.
Im Übrigen ich habe Ihre Lesetipp schon gelesen bevor Sie Ihn als angeblichen Tipp präsentieren.
Korinth schreibt komischerweise nichts darüber wie Janukowitsch die Ukraine spaltete, wie verhasst er in der Zentral und Westukraine und selbst am Ende in der Ostukraine war. Wie sehr Janukowitsch seine eigene Bevölkerung belogen, betrogen und für dumm verkauft hat.
Korinth sieht alles nur durch eine Sichtweise und ignoriert völlig was Janukowitsch den Ukrainern antat und wie verhasst er in der Bevölkerung war.

re DKAQI: Relevanz?

„War der westliche "Gestaltungswille" im Balkan schon sehr fragwürdig, verstieß der Kosovokrieg aber gegen das Völkerrecht.“

Von Seiten der Serben oder von wem? Man kann ja über die politische Neuordnung des Balkans diskutieren. Allerdings nicht über den Völkermord der Serben und ohne dessen ehrliche Aufarbeitung wird der absolute Nationalismus dort als größtes Friedenshemmnis bestehen bleiben. Übrigens unterstützt von Russland.
Aber nochmal: Was hat das mit der Krim zu tun?

„Und der westlich geförderte Sturz eines gewählten Präsidenten in der Ukraine verstieß nicht nur gegen das Völkerrecht sondern auch gegen die sogenannten Werte des Westens.“
Wenn Sie sich schon so vehement aufs Völkerrecht berufen, dann sollten Sie sich auch am Völkerrecht orientieren. Die Absetzung Janukowitschs soll ein Bruch des Völkerrechts gewesen sein? Und die Annexion der Krim nicht? Alles sehr widersprüchlich!

18:02 von Bernd Kevesligeti

Im Gegensatz zu Magfrad, der hier seine Meinung aus persönlicher Erfahrung vertritt, ist tatsächlich nämlich die Diffamierung des Maidan durch die maßlose Übertreibung des Anteils und Wirkens rechtsradikaler Partizipanten 1:1 russische Kriegspropaganda.

Diese zielte darauf ab, die Bevölkerung auf der Krim und im Osten der Ukraine einzuschüchtern und zu verwirren, um so eine Akzeptanz für die Aktionen des russischen Militärs, das sich zudem noch als vermeintlich aufgebrachte Ukrainer ausgab, zu schaffen - oder zumindest den Protest dagegen gering zu halten. Was aber schon durch das martialische Auftreten und die Geschwindigkeit der Aktionen geschah.

Aber soweit es die Darstellung der Maidan-Revolution in den russischen Medien betraf: lehrbuchmäßig flankierten die gelenkten Staatsmedien die Militärkampagne mit Kriegspropaganda.

@17:46 von Defender411

"Waren sie vor Ort? Worauf stützen sie ihre Behauptungen. Ich denke keiner kann sagen ob Menschen gezwungen wurden, ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. "

Auch Russland-Kritiker müssen anerkennen, dass die Krim gänzlich russisch geprägt ist (tartarische Minderheiten mal beiseite lassend) und das dortige Referendum so jederzeit wieder zu Russlands Gunsten ausgehen würde. Putin bietet das ja auch an und der Westen weiß schon, warum er es darauf nicht ankommen lässt. Deshalb ist es ziemlich unnütz, über das Referendum zu lamentieren. Die Krim bleibt russisch oder wir sterben alle im 3. Weltkrieg. So einfach ist das. Schuld an der Misere hat auch nicht Russland, sondern die Kräfte (USA, EU), die gezielt westukrainische radikal-nationalistische Kräfte in der Ukraine gefördert haben und einen Putsch in der Ukraine orchestriert haben.

Faire Wahl(en)?

26. November 2018 um 17:53 von 8geber

Sie stellen die geschichtlichen Abläufe mit folgenden Worten dar: "Und speziell die Krim-Bewohner haben 1992 und mehrfach danach eine Rückkehr nach Rußland gefordert und darüber in einer gültigen Abstimmung nach dem Putsch in Kiew entschieden. Dadurch blieb ihnen der Krieg wie im Donbass erspart."

Dazu habe ich folgende Frage an Sie: welche Wahl hat eine Bevölkerung, wenn sie, wie Sie darstellen, nur unter Waffengewalt zwischen den Optionen "Diktatur durch Moskau" oder "Diktatur durch Moskau und Bürgerkrieg" entscheiden kann? Vor der mehr offenen als verdeckten Landung russischer Spezialeinheiten auf der Krim, welche die Ukraine ohnmächtig hinnahm, war die Situation doch stabil und friedlich, oder?
Bitte beachten Sie, dass die Russische Föderation unter der Regierungsmacht von Herrn Putin die einzige Nation während der letzten 15 Jahre war, welche die Grenzen ihres Territoriums gewaltsam, also aggressiv, zu Lasten der Nachbarstaaten erweiterte.

Einmischungsversuch Putins in Ukrainische Wahlen

Es ist klar was hier passiert. Putin und die russische Regierung versuchen sich in die Wahlen in der Ukraine im nächsten Jahr einzumischen.
Noch mehr als Poroschenko verachtet und hasst man Julia Timoschenko und man fürchtet ihre Rache. Timoschenko hat gute Karten die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Nun hat man von russischer Seite diesen Vorfall bewusst und extra provoziert um Poroschenko zu helfen. Der erklärt nun das Kriegsrecht und präsentiert sich als starker Mann. Dies wird ihm bei den Wahlen helfen.

die Ukraine provoziert mit

die Ukraine provoziert mit der NATO im Rücken ...und die Russen sind wieder die Bösen - der Westen wird's wohl nie kapieren.

Aufklärung tut Not

Die Schifffahrt in der von Russland gesperrten Straße von Kertsch sowie im Asowschen Meer wird durch das russisch-ukrainische Abkommen „Zusammenarbeit bei der Nutzung des Asowschen Meers und der Straße von Kertsch“ geregelt. In Artikel 2 dieses Dokuments steht: „Handelsschiffe, Kriegsschiffe sowie andere Schiffe, die die Flagge der Russischen Föderation oder der Ukraine führen, die zu nichtgewerblichen Zwecken betrieben werden, genießen die Freiheit der Schifffahrt im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch.“ Das heißt, ukrainische Schiffe haben das Recht, frei durch die Straße in das Asowsche Meer zu gelangen, das demselben Abkommen zufolge zu den inneren Gewässern Russlands und der Ukraine gehört. Aber ihre Durchfahrt muss kontinuierlich und schnell sein. Ukrainische Schiffe könnten möglicherweise wegen einer Panne anhalten wird oder wenn sie in „andere unwiderstehliche Kräfte“ involviert sind. Die ukrainische Seite hat solche Gründe nicht bekannt gegeben...

Rüstungsetat: hier ist die perfekte Begründung

Oft wie heftig wurde während der abschließenden dritten Lesung des Gesetzes zum Bundeshaushalt während der letzten Woche kritisiert, dass ausgerechnet der Etat des Bundesverteidigungsministeriums stark steige und nunmehr 43 Mrd. Euro betrage.
Insbesondere die Russische Föderation exerziert hier an der fernen Ostflanke Europas erfolgreich vor, dass jeder einzelne Euro Mehrausgaben sachlich berechtigt ist. Die damit verbundene Anschaffung neuer Ausrüstung, Gelder für Manöver und die vorgesehene Personalaufstockung für Cyberabwehr (russischer Hacker und Trolle?) sowie Euro-Truppe sind notwendiger denn je.
Die Europäische Union zusammen mit der NATO muss stark genug sein, um jedem möglichen Aggressor Paroli bieten zu können. Internationales Recht muss gesichert werden. Appeasement war gestern, was keine Herabsetzung der wichtigen Rollen von Diplomatie, Gesprächen sowie internationale Vereinbarungen bedeutet.

@HeLu69 18:03

Forist Autograf hat schon recht bezüglich Putin. Wenn hier Poroschenko abgesprochen wird ukrainischer Präsident zu sein, dann ist Putin eben auch nicht faktischer Präsident Russlands. Der wurde 1999 von Jelzin und dem FSB von langer Hand installiert. Eine wirklich Wahl war dies auch nicht.

Die türkistämmige Völker

aus den den nordeuropäischen Teilen, Uralgebirge, westsibirischer Senkung und Altaigebirge Russlands haben Kleinasien samt Bosporus im 3-4 Jahhundert nach Christus annektiert.

Seetransport

26. November 2018 um 16:04 von KarlderKühne

Tja, warum nutzt "die Ukraine" nicht den Landweg zum Gütertransport.
Erstens, weil bislang offenbar ein Rechtsanspruch auf Durchfahrt der Meerenge bestand.
Zweitens wohl aus wirtschaftlichen Gründen. Blieben z.B. die Benzin- und Heizölpreise unbeeindruckt, als die deutschen Wasserstraßen während dieses Herbstes trocken fielen? Wo doch "der Landweg ohne große Umwege" günstiger sein soll, als der Massenguttransport per See, wie Sie schreiben.

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