Ihre Meinung zu: Macron in Berlin: "Schafft ein offenes Europa"

18. November 2018 - 13:16 Uhr

Vor Jugendlichen in Berlin haben die Präsidenten Frankreichs und Deutschlands für Frieden und Weltoffenheit geworben. Die Jugend müsse die Vergangenheit kennen, sagte Marcon. Steinmeier forderte frische Ideen.

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Kommentare

Treffen sich 2 Sonntagsredner

Beide sollten sich schämen, von „Nie wieder Krieg“ zu reden.
Frankreich und die BRD beteiligen sich doch immer wieder an welchen, die sogar direkt und bestätigterweise Völkerrechtswidrig sind und schaffen damit Fluchtursachen!
Statt eines Migrationspaktes könnte mal ein Fluchtursachenbeseitigungspakt ausgeknobelt werden und der dann auch Verbindlich gemacht.
Frau Merkel, die in Sachen Fluchtursachenbeseitigung seit angeblich 3 Jahren unterwegs ist, hat bisher auch kaum gute Ergebnisse vorzuweisen.
Vielleicht sollte sie sich in den letzten Monaten ihrer Amtszeit darauf konzentrieren, endlich die Fluchtursachen zu beseitigen, die Deutschland oder die EU zu verantworten haben.
Wie zB Waffenlieferungen in Krisengebiete.
Da könnte sie zusammen mit Macron mal vorangehen.
Denn der ist ja auch bald weg vom Fenster.
Doch der wird ihr was husten.
Auf diesem Gebiet zeigt sich nämlich auch die Zerstörung der eigentlich guten Idee von einer EU durch Merkel.

um 13:24 von nie wieder spd

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar, Gruß.

Darf ich

Herrn Steinmeier mal daran erinnern das es noch ein paar solcher Sätze nach den Krieg gab "Nie wieder Krieg" und ein Zusatz fehlt.
Und was ist daraus geworden, wir sind wieder in der Welt aktiv und das auch an der Östlichen Grenze.

Unser Problem ist die Vergangenheit, wir sollten aber besser mal in die Zukunft blicken statt immer zurück.
Denn in der Zukunft leben unsere Kinder, und nicht in der Vergangenheit, und die Zukunft sieht zur Zeit sehr fragil aus.
Besonders wenn ich sehe wie Staaten handeln und wofür das Geld ausgegeben wird.

Am 18. November 2018 um 13:24 von nie wieder spd

Vielen Dank für Ihren m.E. voll zutreffenden Beitrag.

Macron will sein Problem zu einem europäischen umdeklarieren

Macron - der hat's gerade nötig. In Frankreich brennt es doch an vielen Ecken, Frankreich hat schon seit Jahrzehnten massive Probleme mit Zuwanderung aus den ehemaligen Kolonien. Die meisten der Zuwanderer leben sicherlich gesetzeskonform in Frankreich, aber es gibt eben auch viele, die ohne Perspektive und ohne den Wunsch, sich für ein besseres Leben anzustrengen, in Frankreich leben und die durch kriminelles Verhalten und Mafiamethoden auffallen.

Die Vorstädte, les Banlieues, sind zu einem Synonym für Orte des sozialen Abstiegs, der Kriminalität und menschlichen Verrohung geworden. Nur Sozialromantiker können da etwas Positives dran finden.
Macron will sein Problem, dessen er nicht Herr wird, vergesellschaften und zu einem europäischen machen. Ich sage "nein danke". wir haben so schon genug zu tun.

Mit eurer Weltoffenheit

spaltet ihr Europa, spaltet die Gesellschaft, schafft sozialen Unfrieden, schürt Neiddebatten, stärkt Rechts... Gerade Frankreich ist am Ende, dass zeigen die Bilder vom Wochenende. Die Franzosen sind es leid immer höhere Steuern für europäische Träume zu zahlen.

Macron in Berlin:"Schafft ein offenes Europa"....

Wie sich zeigt,ist der Monsieur in Deutschland beliebter als in seinem Land.Wie kommt´s nur ?
Von Offenheit redet er,er meint noch mehr Offenheit für seine Klientel."Offenheit" für Aufrüstung und eine EU-Armee.

Und Steinmeier fordert "frische Ideen".Frische Ideen,die hatte er doch schon,als er Anfang der 2000er Jahre an den Arbeitsmarktreformen(Agenda 2010) mitwirkte."Frisch",wurden die Leute aber deshalb nicht,sondern ärmer und rechtloser.

Von den Fehlern der Vergangenheit lernen ...

Zitat: "Eine Jugend könne nur die Zukunft aufbauen, wenn sie die Vergangenheit kennt, so Macron. "Sonst gibt es das Risiko, Fehler zu wiederholen." "

Das sehe ich exakt genauso wie Hr. Macron!

Darum lasst uns "von den Fehlern der Vergangenheit lernen" ... einer bspw. besteht darin, eine Fehlkonstruktion wie das Eurowährungssystgem eingeführt zu haben, das neue wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten zwischen Europäern schafft, das zwischen Gläubigern und Schuldnern aufteilt, das zwischen einen Norden, der über die Euro-"Rettung" enteignet wird, und einen Süden, der in einer wirstchaftlichen Sackgasse der Arbeitslosigkeit, Schulden und Stagnation feststeckt, aufteilt.

Wohl wahr, Mr. Macron!

Lassen Sie uns "von den Fehlern der Vergangenheit lernen"!

@nie wieder spd

Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen.
Vielen Dank dafür.

Dem letzten Kanzler der diesbezüglich noch korrekt war hat die eigene Partei abgeschossen.

Schafft erstmal richtig sichere Außengrenzen

dann können wir anfangen über ein nachhaltig offenes Europa zu reden.

@ Brisant

Mit eurer Weltoffenheit spaltet ihr Europa, ...

... in humanitär eingestellte und ausländerfeindlich eingestellte Menschen. Und das ist erst mal unvermeidlich. Diesen Konflikt sollten wir offen austragen. Am Ende siegt hoffentlich die Humanität.

Die deutschen Außengrenzen

... sind meines Erachtens in keinster Weise bedroht.

@ um 14:02 von Wolle_Uferlos

Das war das einzige Gute, was Schröder getan hat.
Danach hat er den Krieg gegen die Arbeitslosen begonnen!

@ um 14:22 von deutsches Volksmaul

Vielleicht sollte Europa gespaltet werden in die Länder, die Fluchtursachen beseitigen und die Länder, die Fluchtursachen schaffen.
Aber dann sind Frankreich und die BRD nicht auf der Seite derjenigen, die Fluchtursachen beseitigen.
Und welches europäische Land tatsächlich Fluchtursachen beseitigt, weiß ich gar nicht.
Aber immerhin ist sich Europa dahingehend einig.

es geht nicht um das

es geht nicht um das vergessen der Fehler der Vergangenheit. Es geht schlicht um das ignorieren der Geschichte Zwecks Wirtschaft.
Man sollte annehmen, Herren im Alter von Steinmeier sollten ein größeren Bezug zu der Geschichte haben als diejenigen, von denen sie es erwarten.

Peace

Sonntagsredner - die zweite

Auch am vergangenen Wochenende standen Vertreter beider Länder zusammen am Arc de triomphe und gedachten des 100jährigen Endes des 1. Weltkriegs, der Leiden und des Todes von Millionen von Menschen.
Sie taten es zu Recht: Erinnerungskultur ist bitter nötig, um an Fehler in der Geschichte und daraus zu lernen - ohne Schuldzuweisungen und zukunftsorientiert.

Aber die beiden Staatschefs gehören - wie letzte Woche 5 der 6 Anwesenden - zu den Ländern, die die Plätze 1 bis 6 der Rangliste der Waffenexporte anführen.

Und, es ändert sich nichts...

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Viele Grüße
Die Moderation

Vielleicht sollte sich auch

Vielleicht sollte sich auch ein Macron erstmal ernsthaft um die Probleme im eigenen Land kümmern bevor er weiter an Europa herumexperimentiert.

Er schafft es bisher nicht im eigenen Land, also versucht er das nächstgrößere anzugehen, irgendwie schon skurril, oder?!

Mein Vater ist 1917 und dann 1939

in den Krieg gegangen.Nicht Freiwillig !
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Eine Jugend könne nur die Zukunft aufbauen, wenn sie die Vergangenheit kennt, so Macron. "Sonst gibt es das Risiko, Fehler zu wiederholen." Er appellierte an die Jugendlichen: "Schafft ein offenes und ehrgeiziges Europa." Macron nimmt in Berlin an Veranstaltungen zum Volkstrauertag statt.
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Nur wer die Geschichte kennt kann draus Lehren ziehen. Krieg in Europa darf es nie wieder geben.!

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