Ihre Meinung zu: Trump besucht Brandgebiete und wiederholt Vorwürfe

18. November 2018 - 11:18 Uhr

US-Präsident Trump hat die Brandgebiete in Kalifornien besucht. Zwischen verkohlten Häusern, Autos und Bäumen zeigte er sich erschüttert vom Ausmaß des Feuers - und wiederholte einen Vorwurf. Von Nicole Markwald.

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Kommentare

Trump wäre besser zuhause in

Trump wäre besser zuhause in seinem Tower geblieben. Wieder einmal zeigt sich, dass er einerseits von Mitgefühl und Solidarität und andererseits von Ursachenforschung und systemischem Verstehen völlig unbeleckt ist.

"Dort verwende man viel Zeit

"Dort verwende man viel Zeit darauf, den Waldboden sauber zu halten, und habe infolge weniger Probleme, so Trump"

Zu deutsch Naturschutzgebiete/Urwaldreste zerstören.

Warum nicht gleich alles zubetonieren und grün anmalen?

Er hat warscheinlich immer

Er hat warscheinlich immer noch nicht verstanden, dass die Forstverwaltung in den meisten Teilen Kaliforniens durch den US Forest Service, einer BUNDESBEHÖRDE, wahrgenommen wird.
-
Wenn er also Versagen bei der Forstverwaltung sucht, dann muss er das im eigenen Hause suchen... er ist der Ober-Chef aller Bundesbehörden.

Warum wird hier auf Trump

Warum wird hier auf Trump eingedroschen, wenn er die vermutlich unzureichende Waldpflege für die ausgedehnten Brände als ursächlich ansieht. Außer Dürre und Wind benötigt ein Waldbrand reichlich brennbares Material - und das sind zur Hauptsache trockene Äste und Zweige am Waldboden, dazu dürres Gras und eine Zündung durch Blitzschlag, Campfeuer, eine achtlos beseitigte Kippe oder Glasscherben (Brennglasfunktion) . Verantwortungsbewußte Waldbesitzer sind bemüht, diese Risiken möglichst kleinzuhalten, was manchmal nicht einfach ist und auch keine Unterstützung erfährt. Vermutlich wird Kalifornien (und andere waldreiche Bundesstaaten) mit Gesetzen auf diese Katastrophe reagieren (müssen).

Gründe

"Das wichtigste ist, dass wir etwas verbessern. Und das tun wir."

Aber wenn man was die Gründe angeht nicht übereinkommt, weil eine Seite anti-wissenschaftliche, anti-intellektuelle, alternative Fakten propagiert, wie sollen dann konsistente und tatsächlich auch nützliche Verbesserungen zustandekommen?

@ dermulla

Ich denke eher, er meinte das Entfernen von Brand verursachendem Müll etc.
Allerdings hätte ich nie solch gerade zu hoch komplexe Überlegungen von ihm erwartet. Ihre Vorschläge wären eigentlich genau seine Kragenweite gewesen.
Die Schuld für die Brände bei den Demokraten zu suchen, hat mein erschüttertes Weltbild Gott sei dank wieder gefestigt.

Geld regiert Donalds Welt!

Man kann von Trump wohl
keine Empathie für die
Toten, deren Angehörige
oder Betroffene, die durch
die Brände alles verloren
haben, erwarten. Er scheint in erster Linie die Kosten für die Schäden durchzurechnen.
Als Schuldige sind demokratische Politiker
immer wieder willkommen.

re quakbüdel

" Außer Dürre und Wind benötigt ein Waldbrand reichlich brennbares Material - und das sind zur Hauptsache trockene Äste und Zweige am Waldboden, dazu dürres Gras"

Sie können sich ja freiwillig melden, um den Waldboden zu fegen, damit es kein brennbares Material gibt.

Zubetonieren wäre noch einfacher.

Und genau deshalb ist Trump mit seinem Missmanagement schuld

Da der meiste Wald in Kalifornien im Bundesbesitz liegt Trump vielleicht sogar richtig, man die Wälder besser "managen" müsste. Brandschneisen würde helfen, wobei das im vorliegenden Fall nicht zutrifft, da primär auch verdorrte Grasflächen brannten. Es sollten defintiv die Chefmanager zur Verantwortung gezogen werden. Nur hat Trump beim Thema Bundeswald da wohl nicht zu Ende gedacht. Schließlich sind doch immer andere Schuld, die gefeuert werden müssen und nie er selbst.

So mancher

So mancher Förster und Forstgelehrte würde sich im Grabe umdrehen wenn er wüsste dass
auch in Deutschland diese neumodische dämliche Forstwirtschaft alles liegen zu lassen irgendwann zu einer Katastrophe führen kann.
Früher hat höchstens Laub und Kleingeäst gebrannt heute liegen dort trockene halbverfaulte Stämme mit einem halben Meter Durchmesser zur Freude der Vermehrung des Borkenkäfers.

Kalifornien vs. Finnland

Trump vergleicht allen Ernstes Kalifornien mit Finnland?
Die Ahnungslosigkeit und Beratungsresistenz des mächtigsten Mannes der Welt macht fassungslos.
Und ist sowohl bizarr als auch absurd...

"Niemand hätte sich das

"Niemand hätte sich das vorstellen können!"

Doch! Ich schon. Und wenn wir unseren Planeten weiter so behandeln wie im Moment, kann ich mir noch ganz andere Dinge vorstellen. Naturphänomene wie dieses sind in den USA erst der Anfang.

Durch die verbrannte Stadt zu laufen und den Klimawandel zu leugnen ist zynisch. Trump steht da mit seiner USA-Kappe wie ein hilfloses Kind und sucht die Schuld bei den anderen. Kopfschüttel...

Am 18. November 2018 um 12:25 von DrBeyer

Zitat:
"Trump vergleicht allen Ernstes Kalifornien mit Finnland?
Die Ahnungslosigkeit und Beratungsresistenz des mächtigsten Mannes der Welt macht fassungslos.
Und ist sowohl bizarr als auch absurd..."
----
Das sich Schlaue dumm stellen ist einfach, aber das sich weniger Intelligente schlau stellen scheitert oft an der Sache.

Was Trump (und seine Anhänger) immer und immer wieder von sich geben und jede Beratung von sich weisen ist in der Tat bizarr und absurd und von daher haben Sie vollkommen recht.

Voller Durchblick des Präsidenten

Na ja, vielleicht klappts ja, dass er dem Feuer noch beibringt wo es brennen darf und wo nicht. „First burning“ quasi.
Er hat sogar die Ursache von Katastrophen im Blick. Alle Achtung.
Jawoll Herr Generall.

um 11:49 von Quakbüdel

Diesen Sommer gab es in Brandenburg mehrere Waldbrände aufgrund der Dürre. In Deutschland findet man kaum Unterholz als Brandbeschleuniger. Wenn allerdings Bäume und Boden extrem ausgetrocknet sind reicht schon ein kleiner Funke.

Erstaunlich

was Trump auch macht, sagt oder twittert. Alles macht er falsch.

Nicht das er mir Leid täte.

Sind wir doch mal, nur einen Moment, ehrlich.
Um die Welt fliegen, SUVs fahren, jedes Jahre neue Mode kaufen und viele andere Dinge.

Alles nicht unbedingt umweltschonend. Denke ich.

Halb so wild . Was die US

Halb so wild .
Was die US Politik in anderwn Ländern anrichtet kommt halt zum Teil zurück.

@Vielfahrer1

Ein Besuch in einem Wald hierzulande zeigt dass das ' herumliegende' Material meist feucht und am Verrotten ist. Von der Anhäufung von trockenem Unterholz kaum eine Spur. Ersatzweise hätten Sie mal die klimatischen Unterschiede zwischen Kalifornien und Deutschland betrachten können. In Kalifornien gibt es häufig 2-5 Jahre hintereinander mit sehr wenig Niederschlag, unter 15mm pro Monat (im Sommer 3 Monate praktisch um 0mm) dann ein Jahr mit über 40mm. Vergleich Deutschland: praktisch kein Monat unter 50mm.

diese inteligenzbestie hat

diese inteligenzbestie hat natürlich vollkommen recht - es liegt am schlechten forstmanagement. kann gar nichts damit zu tun haben, dass finnland ein etxrem kaltes land ist, in dem dementsprechend die verdunstung sehr gering ist und die böden geradezu gesättigt mit wasser sind. wer schonmal da war weiß das. kalifornien dagegen ist eher trocken. aber naja, wer weiß schon, was letzte nacht in schweden passiert ist.

Vergleich hinkt gewaltig

12:47 von Wolle_Uferlos
„“Erstaunlich
was Trump auch macht, sagt oder twittert. Alles macht er falsch.“
„“Sind wir doch mal, nur einen Moment, ehrlich.
Um die Welt fliegen, SUVs fahren, jedes Jahre neue Mode kaufen und viele andere Dinge.
Alles nicht unbedingt umweltschonend. Denke ich““

Also jetzt lassen Sie mal die Kirche im Dorf.
Und was hat das jetzt mit den Einlassungen und den Beschuldigungen des Herrn Trump gegen die Forstverwaltung zu tun ?
Alles was Sie selbst tun ist wahrscheinlich nicht umweltschonend. Schon Ihr erster Atemzug enthält eine Menge CO2, die jeder Mensch ein Leben lang in die Luft bläst.

Experten

Ich bin begeistert! Hier wimmelt es nur so von Brandexperten. Demnach dürfte es ja zumindest in Deutschland nie wieder Waldbrände geben. Egal von welcher Seite die gegenseitigen Schuldzuweisungen kommen, lasst doch erst einmal die vielen Toten zu ihrer letzten Ruhe kommen.

@OlliH

Im Ernst, weshalb sollte ich mich um die US Forstverwaltung kümmern? Hatten wir in Deutschland in diesem Jahr nicht auch Waldbrände? Woran das wohl lag? Ganz sicher an unseren optimalen Zuständen.
Jup, auch mein Atem enthält CO 2. Und jetzt, soll ich nach Ihrer Logik das atmen einstellen? Ist das sachlich?

Am 18. November 2018 um 12:53 von Marcus2

Waren Sie diesen Sommer/Herbst mal in den Brandenburger Wäldern? Ich nehme an, die Antwort lautet "nein", sonst hätten Sie ihren Beitrag weggelassen.

Hier in Brandenburg war es einfach Glück, dass nicht alle verschlimmerten Umstände eintrafen, wenn es mal gebrannt hat.

Was Herr Trump wohl erfolgreich verdrängt, ist der Fakt, dass es in den USA in den letzten Jahren mehrfach schlimme Waldbrände gab und auch von Seiten der Regierung der USA nichts getan wurde, um solche großen Brände effektiver bekämpfen zu können. Wenn die USA nicht die (technischen) Mittel dazu haben, wer dann?

mein lieber vielfahrer,

mein lieber vielfahrer, wissen sie, warum die ägypter ihre toten getrocknet haben?
Riiiiiiichtig, weil fäulnisprozesse nur unter feuchten bedingungen stattfinden. aber klar, trockene, halbverfaulte (sic!) stämme sind für brände verantwortlich, nicht etwa laub, dass nicht verfault, weil es nicht mit feuchtem, abgestorbenem material bedeckt wird. und bekanntermaßen haben unsere vorfahren die wälder immer schön ordentlich gehalten - nutzwald eben. heutzutage findet man hierzulande aber leider nurnoch ekelhaft unaufgeräumten urwald. deshalb mehren sich schließlich die waldbrände. fichtenmonokulturen können daran ncht schuld sein, weil fichten bekanntermaßen so gut wie nicht brennen.
herzliche grüße, die realität.

Der ist ja drollig.

Klar, wenn die Finnen das in den Griff bekommen, muss es in Kalifornien auch klappen. Die beiden Gebiete sind sich ja schließlich so ähnlich! Klimazone, Windverhältnisse, Pflanzenbewuchs, Böden, Wasser, ach, einfach einfach alles eins zu eins vergleichbar.

Ich würde so gerne drüber lachen. Ist aber leider zu traurig.

Den Waldboden sauber halten?

Herr Trump weiß offensichtlich vom Ökosystem Wald so viel wie die Kuh vom Sonntag.

Außerdem sind die kalifornischen Wälder eher Parklandschaften zu vergleichen. Sie sind mit einer artenreichen Strauch- und Krautschicht gesegnet.

Möchte er den Boden vegetationsfrei halten?

Glyphosat?

Damit nichts brennen kann?

Ein Problem ist allerdings, wie beispielsweise in Portugal und Westspanien auch, der aus Australien eingeführte Eukalyptus. Diese Bäume wachsen sehr schnell, weswegen sie angepflanzt wurden (Papierindustrie), verbrauchen riesige Mengen Wasser und sind nur wenig frosthart. In CA treten aber durchaus alle paar Jahre mal stärkere Fröste auf. Dann erfrieren viele von ihnen und stehen randvoll mit ätherischen Ölen als Baumleichen herum. Da reicht dann ein Funke.

Der Eukalyptus ist längst außer Kontrolle geraten, da er sich massenhaft selbst aussät. Bemühungen, ihn auszurotten, scheitern oft an "Naturfreunden", die auf dem Lebensrecht dieser wunderschönen Bäume bestehen.

12:13, karwandler

>>re quakbüdel
" Außer Dürre und Wind benötigt ein Waldbrand reichlich brennbares Material - und das sind zur Hauptsache trockene Äste und Zweige am Waldboden, dazu dürres Gras"

Sie können sich ja freiwillig melden, um den Waldboden zu fegen, damit es kein brennbares Material gibt.

Zubetonieren wäre noch einfacher.<<

Noch einfacher wäre flächendeckend Glyphosat, mindestens ein Mal jährlich. Dann wäre ein für alle Mal Ruhe.

13:40, Ganzbaf

>>Der ist ja drollig.
Klar, wenn die Finnen das in den Griff bekommen, muss es in Kalifornien auch klappen. Die beiden Gebiete sind sich ja schließlich so ähnlich! Klimazone, Windverhältnisse, Pflanzenbewuchs, Böden, Wasser, ach, einfach einfach alles eins zu eins vergleichbar.<<

Herr Trump hat ganz gewiss noch keinen finnischen Wald mit eigenen Augen gesehen.

Finnland ist mit borealem Nadelwald bedeckt, teilweise auch mit Birkenwäldern und Tundra. Das, was man gern naturnah nennt. Da wird nicht viel gepflegt, sondern das meiste sich selbst überlassen. Übrigens ein Paradies für Pilz- und Beerensammler.

13:56 von fathaland slim

«Herr Trump hat ganz gewiss noch keinen finnischen Wald mit eigenen Augen gesehen.»

Ein noch weniger geeignetes Vergleichs-Beispiels-Paar als Kalifornien vs. Finnland ließe sich nur schwerlich finden …

Alles sehr logisch

@13:22 von Wolle_Uferlos
„“Hatten wir in Deutschland in diesem Jahr nicht auch Waldbrände? Woran das wohl lag? Ganz sicher an unseren optimalen Zuständen.“““

Genau, das ist es: OPTIMALE Zustände.
Und weshalb regen sich dann HIER die Leute auf wenn alles OPTIMAL ist ?
Auch wenn Sie jetzt die Luft anhalten, wird sich an den optimalen Zuständen nichts ändern.
Tolle Logik.

Skandalöse Waldzustände

Wie kann man einen Wald einfach so - ohne die Aufsicht und den Eingriff des Menschen - wachsen lassen, wie er es schon Millionen von Jahren vor dem Menschen getan hat? Auf so eine Idee muss man erstmal kommen!
Werter Herr Trump, der Klimawandel interessiert so womöglich nicht die Bohne. Nun verrate ich Ihnen ein Geheimnis, das noch nicht einmal CIA, NSA, FBI und Co kennen: Dem Klimawandel geht es mit Ihnen nicht anders.

Lösungen (nachhaltige) dringend gesucht

@fathaland slim, 13:47:

„Noch einfacher wäre flächendeckend Glyphosat, mindestens ein Mal jährlich. Dann wäre ein für alle Mal Ruhe.“

Manchmal hilft wirklich nur noch blanker Sarkasmus, um die Leute (hoffentlich!!) endlich ans Selberdenken zu kriegen.

Verzweifeln und einfach aufgeben ist schließlich auch keine Option.

Niemand konnte sich so etwas

Niemand konnte sich so etwas vorstellen - und dabei ist das erst der Anfang. Es geht schneller, als die meisten vermuten.

15:00, Nettie

>>Verzweifeln und einfach aufgeben ist schließlich auch keine Option.<<

Auf gar keinen Fall, auch wenn einem gelegentlich danach sein mag.

Gruß,

FS

12:25 von DrBeyer

nein er vergleicht nicht. Er weiß nicht mal genau wo Finnland liegt. Er nimmt halt irgend ein Land um Welt(staats)männisch aufzutreten.

Ursachenforschung à la Trump

Ob nun ein technischer Defekt, Brandstiftung, Wind u. Wetter oder der Klimawandel daran Schuld ist, spielt nun keine Rolle.
Das Ausmass dieses Mal ist etwas schlimmer als bisher.
Nach der Trockenheit dieses Jahr in Deutschland hatten wir nur Glück - sind aber vor Katastrophen auch nicht sicher.

Allerdings hätte man dort aus der Vergangenheit schon längst Konsequenzen ziehen müssen.
Californien ist bekannt für diese Brände, die dort regelmäßig passieren.

Mehr Löschhubschrauber, Forstarbeiter, die im Vorfeld großzügigere Schneisen schneiden usw., damit grundsätzlich eine derartige Ausbreitung (auch bei starkem Wind) fast nicht möglich ist.
Die Förster könnten mal den Ort Umeå in Schweden googeln und sich das mal abgucken.

Vielleicht hätte Trump eher mal darüber nachdenken sollen, seine Soldaten nicht zur Grenze, sondern zur Unterstützung bzw. Bekämpfung der Brände, einzusetzen.
Sein Tipp "Waldboden" aufräumen ist absurd

um 12:47 von Wolle_Uferlos

"Sind wir doch mal, nur einen Moment, ehrlich. Um die Welt fliegen, SUVs fahren, jedes Jahre neue Mode kaufen und viele andere Dinge. Alles nicht unbedingt umweltschonend. Denke ich."

Und daran, an all diesen Problemen bzw. Ursachen der Umweltverschmutzug, ist das schlechte Management der Forstbehörde in Kalifornien schuld?

Erstaunlich ...

Forstmanagement, die unterschätzte Disziplin

Ob in Kalifornien oder Portugal oder einem der anderen Gebiete, in denen regelmäßig mehr oder weniger große Brände ausbrechen, fehlendes oder falsches Forstmanagement wird doch schon seit Jahren in diesem Zusammenhang immer wieder angesprochen.

Ob das Herausholen des trockenen Unterholzes aus den Wäldern, das Anlegen von Brandschutzschneisen in großen Waldgebieten, das Einhalten von Abstandsflächen zwischen Wäldern und Wohngebieten, Wege für Löschfahrzeuge, Reservoirs für Löschwasser, usw. alles kostet Geld oder beeinträchtigt die wirtschaftliche Nutzung.

Ein Forstmanagement, angepasst an die jeweiligen Verhältnisse vor Ort, könnte vielleicht nicht jeden Brand vermeiden, aber die Konsequenzen deutlich verringern.

@Wolle_Uferlos, @Juergen

"Im Ernst, weshalb sollte ich mich um die US Forstverwaltung kümmern? Hatten wir in Deutschland in diesem Jahr nicht auch Waldbrände? Woran das wohl lag? Ganz sicher an unseren optimalen Zuständen."

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie das sarkastisch gemeint haben oder nicht.
Aber zum Thema: Ja, wir haben in Deutschland, was Waldbrandprävention und -bekämpfung angeht, sehr gute bis fast optimale Zustände. Dass es trotzdem gebrannt hat, hatte erst einmal nichts mit schlechter Vorsorge zu tun, und dass so wenig passiert ist, hatte sicher auch, aber nicht nur mit Glück, sondern auch mit sehr guter Organisation zu tun.

Trump hat recht.

Die Politik hat schlicht gepennt. Kennt man von hier.

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