Ihre Meinung zu: Fahrdienste: Scheuer will Uber erlauben

17. November 2018 - 14:26 Uhr

Bisher sind Fahrdienste wie Uber in Deutschland verboten. Verkehrsminister Scheuer will das bis 2021 ändern. Vor allem für ältere Menschen auf dem Land sieht er durch solche Fahrdienste ganz neue Möglichkeiten.

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Kommentare

Herr Scheuer,

das ist die beSCHEUERtste Idee des Jahres. Im Taxi-Gewerbe wird schon seit langem nur noch Mindestlohn gezahlt. Bei Uber darf jeder mit seinem Privatwagen ohne Ortskenntnis und zugehörige Versicherungen und ohne Personen-Beförderungs-Schein Fahrgäste transportieren. Gewinn macht ein amerikanisches Online-Unternehmen, das in Europa keine Steuern zahlt.

GROSSARTIGE IDEE !!

Natürlich sind die

Natürlich sind die Christlichen Parteien immer da, wenn es Möglichkeiten zur Senkung von Löhnen gibt und zur Aushölung von Regelungen zum Schutz von Arbeitern und Konsumern.

Diese umwelttechnische

Diese umwelttechnische Katastrophe will der Herr Minister also zulassen?

Noch mehr Autos auf den Straßen???

Kapitulation?

Der öffentliche Nahverkehr ist tot, es lebe ein weiterer multinationaler Konzern, der seine Steuern wahrscheinlich in Irland oder Panama bezahlt. Die Taxifahrerlizenz wird zur Farce und Scheuer privatisiert, bis die Konzerne auch hier diktieren, wie der Hase läuft. Das nennt man dann Anreize schaffen in der freien Marktwirtschaft. Scheuer war als Generalsekretär schon schwer zu ertragen. Vielleicht macht er ähnlich Karriere wie Dobrinth. Oder er bekommt einen Beraterposten für Volksverdummung bei einem Autohersteller?

Wenn es eine Marktwirtschaft gibt,

dann sollten neue Formen seriöser Wirtschafts-Ideen erlaubt sein. Es muß für den Bürger etwas positives beinhalten. So wird die Abschottung und somit Sicherung hoher Preise gebrochen und das gehört sich so.

Uber = Taxi

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/uber-159.html
Gilt das nicht mehr?

Fahrdienste:Scheuer will Uber erlauben...

Ein konsequenter Lobbyist.Er will damit unsichere Beschäftigungsverhältnisse erlauben und auch die Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen.Außerdem wird Uber dann auch normale Taxiunternehmen zurückdrängen("ganz neue Möglichkeiten").

Lieber Herr Scheuer

wie wär's endlich mal mit einem (Wieder-)Aufbau der Öffentlichen Transportdienste [z.B. regulären Busverkehren, Rufbussen, durchaus auch diese und jene (Neu-)Eröffnung von Schienenstrecken] - gerne auch unter Einsatz moderner Ruftechnologien - statt dem PKW-gestützten Verkehr immer mehr Platz und Vorrang einzuräumen? Schonmal was von umwelt- und klimafreundlicher Mobiltätsentwicklung gehört? Es gäbe auch die Möglichkeit, sich vor der Veröffentlichung solcher Unsäglichkeiten nochmal mit dem Umweltministerium kurzgeschlossen zu haben... Ich glaub's nicht! Wieviel zahlt denn Uber so für diese Promotion?

Auf dem Land…

Als ob sich Uber für das flache Land interessieren würde. Die Gewinne werden, wie in anderen Branchen auch, in den Städten gemacht. Im Übrigens wird hier keine „Innovation“ verboten, sondern gleiche Pflichten werden für alle Beteiligten eines Sektors durchgesetzt.

Könnten wir bitte mal kompetente Leute in die Regierung lassen, die noch nicht komplett wirtschaftshörig sind?

Fataler Fehler, Ungleichgewicht

So eine Schattenwirtschaft zuzulassen ist asozial. Zahlen diese Scheinselbstständigen in die Sozialsysteme? Wohl kaum. Und die Fahrzeuge werden wie Privatfahrzeuge versichert? Auf Kosten der solidargemeinschaft? Müssen die Karren jährlich zum TÜV, die Fahrer regelmäßig zum Gesundheits-check? Nein. OK, ich mag die kauzigen Taxifahrer auch nicht, aber sie garantieren einen Sicherheitsstandard. Also weg mit der Geiz ist geil- Mentalität. Macht den ÖPNV attraktiv anstatt Privatfahrten zu verbilligen.

Der Lobbyist der Autohersteller

setzt nun noch einen drauf. Unter dem Vorwand, der Landbevölkerung helfen zu wollen, will er Uber zulassen. Die Taxiunternehmen werden es noch schwerer haben. Ich habe den Eindruck, manche Politiker haben von ihrem Wahldebakel absolut nichts verstanden. Hat er seinen Vertrag von der Autoindustrie schon in der Tasche?

Schade dass das Wahlvolk solche Leute nicht entlassen kann!

Na da sollten wir hoffen, daß ein Herr Scheuer bei der...

...nächsten Bundestagswahl kein Amtsposten mehr erhält.

Ich setzte mich zu keiner Person in ein Auto,
von der ich nicht weiß ob diese Person überhaupt befähigt ist mich zu fahren
und ob das Vehikel in dem ich transportiert werde auch verkehrsicher und ausreichend versichert ist.
Wer will den die ganzen Uber Fahrdienstefahrer kontrollieren und wer bezahlt das?
Zudem besitzen viele alte Leute überhaupt kein Smartphone.
Wie soll der Dienst dann erreicht werden?

Und was ist mit den ganzen arbeitslosen Taxifahrern die dann keinen Job mehr haben bzw. bei Uber für einen Magerlohn fahren dürften?
Geschweige denn, daß sich die US Firma freuen würde mit Amtshilfe Geld einzunehmen.

Nee, das ist eine ganz bescheuerte Idee.

Das Taxi-Monopol muss fallen, ABER...

... Uber muss auch gezwungen werden, die Grundsätze des Arbeitnehmerschutzes einzuhalten.

Das Geschäftsmodell Ubers basiert leider auf einer sehr einseitigen Ausnutzung der Arbeitnehmer. Im Gegensatz zum traditionellen Taxi-Unternehmen, welches seinen Fahrern feste Löhne zahlen muss und das gesamte Betriebsmaterial besitzt (vor allem die Taxis), versucht Uber die damit verbundenen Risiken komplett auf die Fahrer umzulegen. Das bedeutet vor allem:

Wenn zu wenig Aufträge rein kommen, hat der Fahrer das Problem, nicht das Taxiunternehmen. Und wenn das Auto des Fahrers kaputt geht, muss der Fahrer es aus seiner privaten Kasse zahlen, statt dem Taxiunternehmer. Es ist letztlich eine Form von Scheinselbständigkeit der Fahrer.

Ich bin ganz klar für Uber, da eine "Taxifahrerprüfung" mit ausuferndem Ortskundeteil zu Zeiten von Navigationssystemen obsolet ist und das Taximonopol zu absurden Preisen führt. Aber die Interessen der Arbeitnehmer müssen geschützt werden!

Würde mich für die Taxifahrer

freuen wenn Uber in Deutschland erlaubt werden würde. Die hätten dann endlich mal Konkurrenz und könnten sich nicht mehr alles Erlauben. Mehr ÖPNV wäre mir aber deutllich lieber.

Gute Entscheidung. Wer einmal

Gute Entscheidung. Wer einmal Uber im Ausland benutzt hat wird sich den Service auch in Deutschland wünschen. Wettbewerb belebt das Geschäft.

Ich find es klasse

her damit!
Wir haben Uber in einigen südostasiatischen Ländern und auch in Indien viel genutzt.
Verlässlich, sicher, weil nur registrierte Fahrer fahren, die man auch bewertet.

Preis ist fix und kein Droschkenkutscher kann durch andere Strecken sein Geld erhöhen.

Taxi-Mafia muss dann eben zurückstecken.

Und ja, erst letzte Woche sagte mir ein Taxifahere, er kenne hier in Berlin keinen Kollegen, der unter 2.800.- nach Huse geht.. also so schlimm kann es nicht sein leieb Taxischreier

Wieviel zahlt denn Uber so für diese Promotion?

Das kam mir auch spontan in den Sinn...
Politik ist Interessenvertretung und je höher das Amt der Interessenvertretung ist das man bekleidet, umso interessanter wird es für die Interessenten, von diesen Amtsinhaber vertreten zu werden.
Was, wir ?
Nein, das ist die zusätzliche Aufgabe des Volksvertreters.
Die Interessen weniger zu vertreten und sie den meisten unterzujubeln.
Das ist der Job der Politik.
Deswegen muss man auch kein Experte sein, deswegen werden auch nie Leute die Ämter bekleiden, von denen sie fachlich etwas verstehen.
Weil das a)unerheblich und b) eher hinderlich ist.
Für die Interessen derer, die sie vertreten.

Nicht erlauben, um sich vor Pflichten zu drücken.

Mit den Dieselzonem u d dem umdenken im Zuge der Energie Wende wird es auch auf dem Land gravierende Einschnitte in der Mobilität geben. Allerdings ist Uber keine Wunderwaffe, sondern mehr Augenwischerei.
Klar kann jeder einen Auftrag via Telefon annehmen und die Fahrt durchführen, aber spätestens wenn Uber die Fahrt im Namen der Fahrer abrechnet wird dass böse erwachen kommen. Und da die "privaten" diese Fahrten nachhaltig anbieten, sind fiese automatisch gewerbebetreibende. Mit der Pflicht Umsatzsteuer abzuführen. Und wenn es vergessen wird, schätzt das Finanzamt halt kann nach einem Jahr unendlich teuer werden.... Aber wie ich den Staat einschätze, es wird immer wieder dumme geben, welche das trotzdem machen.
Verlieren wird der"private", der "Staat" und bei einem Crash der verunfallte Fahrgast. Und dieser bis zum sprichwörtlichen Ausbluten.

re von werner40

Gute Entscheidung ? Aber nur dann,wenn bestimmte Befürworter von Uber,dort zu den Bedingungen arbeiten müßten.

Auf dem Land wird sich auch

Auf dem Land wird sich auch mit Uber nichts ändern. Das lohnt schlichtweg nicht. Das einzige was passieren wird ist ein Taxisterben in den Ballungszentren. Die dürfen die Preise nämlich nicht selbst bestimmen im Gegensatz zu Uber.

@13:54 von Lim2010

Sie schreiben da was von "soriösen Wirtschaftideen".

Taxen müssen jedesJahr zum TüV, sie brauen einen Personenbebörderungsschein Gesundheitsprüfüng und entsprechende Versicherungen. Taxifahrer müssen Ihre Einneiman Versteuern und der Mindeslohn ist einzuhalten.

Wenn Sie das als auf für Uber-Fahrer einheihalen, wäre ich ja einverstanden. Die konnen dann aber nicht meh billger sein.

Uber Ja aber zu unseren Bedingungen

Generell bin ich für Uber weil Konkurrenz belebt das Geschäft und führt dann auch zu erschwinglichen Preisen,
wenn dann aber zu unseren Bedingungen.
Dann müsste man den Markt für alle öffnen und jeder der Taxidienste in Deutschland anbietet müsste je nach Umsatz auch Steuern bezahlen und sich an Deutsches Recht halten was die Arbeitnehmer angeht so wie jede andere Firma in Deutschland auch.
Wir brauchen hier kein Taximonopol! Hat mit den Fernbusmarkt ja auch wunderbar funktioniert.

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