Ihre Meinung zu: Daimler und VW wollen schnellere Diesel-Hardware-Nachrüstung

16. November 2018 - 19:06 Uhr

Im Streit um Diesel-Nachrüstungen sind es nun offenbar die Autohersteller, die das Bundesverkehrsministerium quasi überholen wollen. Daimler und VW wollen die Technik schneller anbieten, als bislang geplant.

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Kommentare

Das Horrorszenario

Angesichts der sich häufenden Fahrverbote und des sich verschiebenden Wählergebahrens wird nun allerdings einigen vorausschauenden Automobilbauern klar, dass die Deutschen das betrügerische Gemurkse im Wahlbüro quittieren. Das Horrorszenario der deutschen Automobilindustrie ist in greifbare Nähe gerückt. Ein grüner Kanzler könnte den finalen Ausstieg vom Verbrennungsmotor anordnen oder gar die Elektromobilität per Gesetz festlegen. Und raus bist Du.

Ich glaube langsam, der Verkehrsminister

bremst, aus welchen Beweggründen auch immer. Insofern ist Hr. Scheuer unhaltbar, er sollte die Arbeit an jemanden abgeben, der unbefangen und nicht ferngesteuert ist! Hr. Scheuer schadet seiner Partei, denn die Kunden können sein Verhalten nicht mehr nachvollziehen.

Na also,

geht doch! Kaum purzeln tatsächlich die ersten realen Fahrverbote ins Haus, bricht bei den Autoherstellern hektische Geschäftigkeit aus. Dabei waren die Fahrverbote absehbar...was haben die deutschen Autohersteller nur allesamt für ein schlechtes Management. Erst tricksen und dann zocken, zu mehr reichts offenbar nicht.

18:18 von r0lt0

Ein grüner Kanzler .... Und raus bist Du.
.
das wären wir dann aber in jedem Fall
und anders als sie das hier darstellen

warum ?
weil man ohne Steuereinahmen seine "grünen Ideen" nicht finanzieren kann
und wo kommen die Steuern her ?

Hütt und Hott

Unfassbar, wie die Deutsche Autoindustrie sich angesichts der selbst verursachten, landesweiten Betrugs- Misere aufführt! Genauso wie die Deutsche Regierung auch!

Nebenbei: Wer jetzt erst mit E-Autos anfängt...ist schon zu spät!

Na also

geht doch!

DHU sei Dank.

Was machen die Autohersteller

denn ohne private Kunden? Sie fusionieren mit Gleichgesinnten, z.B. der Deutschen Bank.

Quittungen in der Wahlurne...

allerdings einigen vorausschauenden Automobilbauern klar, dass die Deutschen das betrügerische Gemurkse im Wahlbüro quittieren

Das verspreche ich Ihnen (für meinen Fall) sogar. ;-)

Das "Luft-Problemchen" würde sich flott von selbst lösen, wenn..

- man echte Anreize zum Antriebswechsel schaffen würde, ohne den Diesel zu entwerten und den Bürger zu enteignen. Umrüstung ist Wahnsinn.
- man auf Parkplätzen von Super/Bau-märkten/etc kurzfristig 5-10 SCHNELL-Lader aufstellen würde mit gedeckeltem/gefördertem Preis von 15-20cent/kWh.
- ich meinen getankten Strom problemlos direkt an der Kasse bezahlen kann.
- Stromer besser und weiter gefördert werden, statt sie zum Luxusgut zu machen.
- Den 5-Minuten-Takt der SBahnen zurückzunehmen, der momentan dafür sorgt, daß der Auto-Motor für die gleiche Strecke mehr als doppelt so lange läuft als davor. Es gibt deswegen kaum ein Durchkommen durch die Innenstädte.
- etc..

Ich nenne es deshalb "Luft-Problemchen", weil viele vergessen, wie oft es noch in den 70/80er Jahren Smog-Alarm im Ruhrgebiet gab, ohne daß die Kohle/Stahl-Industrie ihre Werke abbauen mußte. Weiße Wäsche, die man zum Trocknen rausgehängt hat, hat man grau wieder ins Haus geholt. Oma ist 89 Jahre geworden, ohne Lungenproblem.

was erlauben politik und autos sich?

das gezerre ist ein armutszeugnis für den industriestandort deutschland. politik und autofirmen zerlegen die weltweit führende autoindustrie sehenden auges. sind diese danen und herren alle irrsinnig geworden. der rest der welt schlägt sich die schenkel wund vor schadenfreude

und wo kommen die Steuern her ??????????

Hier werden ja trollige Fragen gestellt. Nichts für ungut. Es geht wohl eher um das etwas plötzliche "Entgegenkommen" der Automobilindustrie. Und schlussendlich auch um die Gesundheit der Bürger. Während Automobil- Manager offenbar gecheckt haben, dass es Zeit ist, den Hals aus der Schlinge zu ziehen, hat Herr Scheuer noch gar nichts gerallt. Und daher sollte der Mann den Posten baldmöglich räumen. Oder?

In den USA werden bereits

In den USA werden bereits Ende der 1960er Jahre die ersten Schadstoffgrenzwerte für Autos weltweit festgelegt. Die Lösung - der Katalysator, der in Amerika Mitte der 1970er Jahre Pflicht wird.
In der BRD wird über die schädlichen Folgen von Autoabgasen erst Anfang der 1980er Jahre diskutiert. Die deutschen Autohersteller lehnen es ab, in alle Modelle Katalysatoren einzubauen. Man könne das Problem auch durch Veränderungen im Motor lösen. Zusätzliche Aggregate würden nur hohe Kosten verursachen.
"Die Automobilindustrie hat immer wieder sehr erfolgreich Lobbyarbeit gegen die Einführung von Abgasregulierungen betrieben", (Historiker Christopher Neumaier)
So bei der Einführung des Katalysators, des Dieselpartikel-Filters und der SCR-Tecnologie zur Reduzierung von Stickoxiden. Dabei sei immer wieder auf einen möglichen Verlust von Arbeitsplätzen durch teurere Produkte verwiesen worden. Also immer wieder - Profit geht vor Gesundheit und Umwelt.

@19:16 von silverbeard

"Na also geht doch!
DHU sei Dank."

Da habe ich doch lieber die Petition unterschrieben um diesem Selbstbereicherungs-Mini-Vereins die Gemeinnützigkeit zu entziehen.
Die nützen niemand, nur sich selbst.

Und dass die Technik zur Reduzierung von NOx schon existiert, wird jetzt auch endlich zugegeben.

@LuxRalf

"Die [Deutsche Umwelthilfe] nützen niemand, nur sich selbst."

So ein Unsinn. Die nützen 80 Millionen Deutschen. Die müssen nämlich alle atmen. Stickoxide sind extrem starke Atemgifte, die zu chronischen Atemwegserkrankungen und vielen vorzeitigen Todesfällen führen.

Die helfen also auch Ihnen.

Ich bin dankbar, dass jemand sich für die Einhaltung von Recht und Gesetz einsetzt und illegales Handeln (Grenzwertüberschreitung von gefährlichen Luftschadstoffen) beenden will.

@21:42 von Erich Kästner

So ein Unsinn. Das einzige das dieser Abmahnverein im Sinn hat ist den eigenen Beutel zu füllen.
Die nützen mir hier auf dem Land null, nix, nüschts.
Es wird nur eine Quasienteignung der Dieselfahrer die sich kein neues Auto leisten können gefördert.
Und bitte nicht mit ÖPNV kommen. Das gilt für die Städte und nicht fürs Land, wo ein Arztbesuch zum Tagesausflug wird.

Die Politik könnte sich so

Die Politik könnte sich so elegant aus der Affäre ziehen, sie müssten schließlich nur die Grenzwerte, welche doch eh willkürlich festgelegt wurden nur ein wenig nach oben korregieren von 40 auf 60 oder so.
Es wäre wirklich jedem geholfen und die Sache wäre vom Tisch. Doch leider nimmt man nicht diesen Königsweg.
Wenn man mit offenem Wagen durch die Gegend fährt oder einfach nur morgens an der Ortseinfahrt steht merkt man doch sofort wo der Wind weht. Es sind doch gar nicht die bösen bösen Diesel 5 oder Diesel 6 PKWs. Es sind schlicht LKWs, Busse, Traktoren, historische Fahrzeuge. Ausgelutschte (sorry für den Ausdruck) Einsatzfahrzeuge fahren hier rum um für ihre jeweiligen Firmen Profite zu generieren.
Es sind nicht die privaren PKWs die hier stinken!
Darüber sollten wir hier und vor allem die Verantwortlichen nachdenken.
Schade, es scheint daß eigentlich nur der profitorientierten Autoindustrie hier versteckte Subventionen zugespielt werden, und der private Autofahrer leiden soll.

@LuxRalf

Sie leben auf dem Land und sind von Dieselabgasen nicht betroffen? Schön für Sie. Dann sind sie auch von Fahrverboten nicht betroffen. Dann könnte Ihnen die DUH auch egal sein.

Die Diesel-Fahrer, die sich jetzt beschweren, sind übrigens selbst mitschuldig an dem Problem. Oder wer von ihnen fragt beim Kauf nach den Abgaswerten? Keiner, wenn man der Werbung glaubt. Demnach interessiert der "Fahrspaß". Bei so viel Ignoranz habe ich kein Mitleid mit Leuten, die Angst vor einer ageblichen "Quasienteignung" haben. Ganz im Gegenteil.

@ um 21:42 von Erich Kästner

"@LuxRalf
"Die [Deutsche Umwelthilfe] nützen niemand, nur sich selbst."

So ein Unsinn. Die nützen 80 Millionen Deutschen. Die müssen nämlich alle atmen. Stickoxide sind extrem starke Atemgifte, die zu chronischen Atemwegserkrankungen und vielen vorzeitigen Todesfällen führen.

Die helfen also auch Ihnen.

Ich bin dankbar, dass jemand sich für die Einhaltung von Recht und Gesetz einsetzt und illegales Handeln (Grenzwertüberschreitung von gefährlichen Luftschadstoffen) beenden will."
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Wenn Sie so sehr Angst vor Stickoxiden haben und deren Wirkung als so extrem behaupten, dann empfehle ich Ihnen folgenden Beitrag von Alexander Kekulé:
"https://www.zeit.de/2018/46/stickstoffdioxid-grenzwert-eu-dieselskandal-who-hysterie"
Aber Vorsicht, schon die Überschrift lautet 'Hysterie ums Falsche'.

erich immer noch

dieser unsägliche abmahnverein nützt nur ihren eigenen leurten, die finanziert werden von u. a. toyjota, um die deutsche autoindustrie plattzumachen. es scheint, dank verwaltungsrichtern auch zu gelingen

Naja, nun versucht die

Naja, nun versucht die Industrie als letztes Mittel gegen den absoluten Image-Tod diese Rauchgranate zu zünden... jetzt sind sie so toll und wollen sogar schneller Hardware Nachrüstungen als die Politik... nachdem sie monatelang wie die Wilden blockiert haben.
Betrüger bleiben Betrüger. So schade das für unser Land und die ehrlichen Mitarbeiter dieser Firmen auch ist.

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