Ihre Meinung zu: Weidel und die AfD: Innige Feindschaften

13. November 2018 - 13:38 Uhr

Nach der dubiosen Parteispende ist AfD-Fraktionschefin Weidel in Erklärungsnot. Der interne Rückhalt für sie kommt spät und bleibt vage. Karin Dohr über innige Feindschaften und alte Rechnungen in der AfD.

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Kommentare

Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird Frau Dr. Weidel

dem Weg von Frau Dr. Petry folgen (müssen).

Ihre parteiinternen Gegner haben doch nur auf solch einen Anlass wie diese Spendenaffaire gewartet, um sie aus der Partei zu werfen.

Leider

bringt der Artikel keine Fakten zu Tage, sondern hat den Geruch von Schlammschlacht.
Mutmaßlich halte ich die Vorwürfe allerdings für mutmaßlich nicht in Ordung, mutmaßlich.

Frau Weidels Gegner ..

.... in der Südwest-AFD sind u.a. die Herren Meuthen, Özkara, Kral.

Vetternwirtschaft, fragwürdige Spesenabrechnungen, mangelhafte Buchführung wurde im Aufgabenbereich des Landeschatzmeister Kral von den von Frau Weidel beauftragten Wirtschaftsprüfern festgestellt. Das hat den Herren nicht gefallen.

Frau Weidel ist hochkompetent, sie steht gerade nicht für Rechts sondern für Recht und Ordnung in der AfD und für Rechtsstaatlichkeit, Einhaltung von Kriterien, Verträgen und Recht in der EU und der Eurogemeinschaft, das ist nicht nur einigen Parteikameraden ein Dorn im Auge.

Warum "gerade" jetzt, das gehört neben den fragwürdigen Quellen auch zu den offenen Fragen an den Recherchenverbund!

https://www.suedkurier.de/9957609

Mehrere Artikel täglich ohne neue Inhalte?

Manchmal habe ich das Gefühl, das Tagesschau-Onlineteam hat aus der Vergangenheit nichts gelernt und ist weiter reichlich "bemüht", die rechtskonservative AfD zu "entzaubern". So wird das leider weiter nichts, wenn in einem Artikel nur Mutmaßungen, Behauptungen und Meinungen wiedergegeben werden und das angesetzte Maß an die Parteien im Bundestag nicht allseits gleich lang misst. Ganz ehrlich frage ich mich, was dieser Artikel bewirken soll, fundierte Information liefert er nicht und trägt somit auch nicht zur Wahrheitsfindung bei. Lange habe ich gern und überzeugt der Tagesschau das Wort geredet, als Person, die gegen die erbräunende AfD auf die Straße gegangen ist - aber langsam frage ich mich, ob ich das noch vor mir selbst, meinem Gewissen verantworten kann. Kann die Tagesschau nicht einfach darauf verzichten, sich an den braun-blauen Nationalisten abzuarbeiten? Natürlich darf über die Parteispendenaffäre berichtet werden, aber mehrere Artikel täglich ohne neue Inhalte? So: Nein.

CDU Spendenskandal

Der Schaden war für die CDU nicht nur materiell sehr hoch sondern kostete unter anderem auch die Regierung.
Man mag ja von Kohl halten was man will, aber zumindest hatte er den Anstand sich am finanziellen Schaden welcher der CDU entstanden ist persönlich bei der Tilgung zu beteiligen.
Er hat alles verkauft was flüssig zu machen war und eine Hypotek auf sein Eigenheim aufgenommen - das Geld ging an die CDU.
Auch wenns im Prinzip nur eine symbolische Geste war ist das eine faire Haltung. Gespannt wie das Frau Weidel macht...

Zu 18:57 von Heiko 1971 -Gewaltig hinkender Vergleich!

Kohl ...

Sie sollten genauer Recherchieren und nicht nur "ein bisschen". Der Vorgang hier ist weder in der Dimension noch im Sachverhalt mit keinem Jota vergleichbar. Unglaublich was hier von fast allen Seiten für unmögliche Geschütze aufgefahren werden. Dr. Kohl mit Dr. Weidel vergleichen, das geht gar nicht und geht so oder so gewaltig schief.

Außerdem wurde das Ermittlungsverfahren gegen Kohl mit der Geldbuße eingestellt. Das Landgericht Bonn hat das ausführlich begründet.
„weil die Rechtslage unklar ist und selbst im Falle einer Anklageerhebung und eventueller Verurteilung bei Würdigung aller Umstände von Tat und Täterpersönlichkeit aller Voraussicht nach nur eine Geldstrafe in Betracht käme, welche die in Erwägung gezogene freiwillige Zahlung nicht überschreiten würde“

Für mich ist die AfD nach wie

Für mich ist die AfD nach wie vor nicht problematisch wegen eines Parteispenden-Affärchens, sondern inhaltlich politisch. Darum geht es.

12:49, Veit Stoss

>>Ein Artikel der vagen Vermutungen. Überflüssig. CDU-Kohl musste damals auch nicht zurücktreten, und ob der wohl das Schwarzgeld zurückgezahlt hat?<<

Die CDU-Spendenaffäre war ebenfalls mit vielen vagen Vermutungen behaftet. Was sie auch immer noch ist.

Schäuble war damals CDU-Vorsitzender und Kohl Ehrenvorsitzender.

Der Ehrenvorsitz wurde ihm aberkannt, und Schäuble verlor den Parteivorsitz an Angela Merkel.

Unglaubwürdig

Ich halte es für höchst unglaubwürdig, dass Alice Weidel nicht gewusst haben kann, dass regelmässig Spenden von ein und und dem selben Absender an ihren Wahlkreis gegangen sind. Solche Spender mit solchen Summen sind selten anonym, sondern spenden erst, nachdem sie sich von der Person und ihrer Politik überzeugt haben. Und bei solchen Summen kennt man sich in der Regel auch!

Wahlkampf führen kostet Geld. Und es wäre doch wohl äusserst merkwürdig, wenn die Spitzenkandidatin sich während und vor dem Wahlkampf nicht mit dem Schatzmeister über die zur Verfügung stehende Summe, deren Herkunft und deren Verwendung unterhalten hätte. Da dieser auch noch aus der Schweiz kommt und Alice Weidel dort auch einen Wohnsitz hat, ist es noch viel fraglicher, ob sie nicht wirklich weiss, wer da die 130.000 Euro fein gestückelt gespendet hat! Alleine schon diese Stückelung setzt soviel Sachverstand voraus, dass der Spender weiss, wie er eventuelle Meldungen umgehen kann! Ein Laie ist der sicher nicht!

Eigentlich sollte der Fall klar sein

Hat sie von den Spenden gewußt und hat sie angeordnet das Geld nicht zurückzuführen? Rücktritt ohne wenn und aber. Wußte sie von nichts? Dann hat sie keinen Grund zu gehen. Es ist schon peinlich von "Feinden" in der eigenen Partei gerichtet zu werden. Ist die AfD eine Partei? Ich sehr da eher eine Vereinigung der verbitterten und der ewig gestrigen.

Wenn selbst

die Eidgenossen aus der Schweiz für die AFD spenden, kann man das als Ritterschlag bewerten.

frau weidel hat ihren parteiinternen gegnern

ungeahnte chancen aufgetan.
und die werden diese zu nutzen wissen.
ihre halbwertzeit dürfte 500 tage nicht übersteigen.

herr gauland war klug genug den sachverhalt nicht als 'vogelschiß' abzutun.
er weiß um den gesetzlichen übertritt.

einen schatzmeister öffentlich wirksam zu opfern, wird nicht reichen.

@18:55 gman

Angesichts des so gar nicht zu "Recht und Ordnung" passenden Verhaltens von Frau Weidel und anderen Verantwortlichen in der afd, kurz nachdem auch offen wurde, dass die afd-Bundestagsfraktion unsauber mit Geldern umgeht, kann man zu Ihrem Kommentar nur sagen: "... der war gut!" mit karnevalistischem Tusch! Da hilft auch nicht, dass es noch weitere Kommentare gibt, die zu verharmlosen oder abzulenken versuchen. Da kommt hoffentlich noch einiges ans Licht, vielleicht sogar, wer der oder die Spender*innen sind, die da gestückelt über die Schweiz etwas verheimlichen wollten.

"Unwissenheit

schützt vor Strafe nicht." Auch nicht Schatzmeister/innen und deren verantwortliche Vorgesetzte. Wenn die Gesetzeslage so ist, dann haben aus dem Fall auch Konsequenzen zu folgen. Alles andere wäre absurd. - Wenn Frau Weidel nicht zurücktritt, haben ihre Parteigenossen außerdem wenig Argumente, auf die Schäubles und Kohls der anderen Parteien zu zeigen. Bekanntlich weisen dann auch mehrere Finger auf sie zurück.

Parteifreunde

dann braucht man sonst keine Feinde. Das ist in der SPD so, in der CDU wahrscheinlich auch und offenbar auch in der AfD. Scheint doch eine recht normale Partei zu sein.

@12:48 joe70

Ihren Mutmaßungen stehen die transparenten Gesetze und klare Regeln der Parteienfinanzierung entgegen. Aber natürlich haben Sie als Kommentierender das gleiche "Recht", so zu tun, als wisse man nichts - oder noch unverschämter: als könne man nichts wissen. Kommentierenden kann man das durchgehen lassen, gewählten Abgeordneten nicht.

Zu 19:30 von DB_EMD "Unglaubwürdig"

"..Da dieser auch noch aus der Schweiz kommt und Alice Weidel dort auch einen Wohnsitz hat, ist es noch viel fraglicher, ob sie nicht wirklich weiss, wer da die 130.000 Euro fein gestückelt gespendet hat! Alleine schon diese Stückelung setzt soviel Sachverstand voraus, dass der Spender weiss, wie er eventuelle Meldungen umgehen kann! Ein Laie ist der sicher nicht!"

Jetzt ist offensichtlich die Zeit der Räuberpistolen angebrochen. Ok, dann ist das wohl kein "Laie".
Wer Frau Dr. Weidel unbedingt am Zeug flicken wollte, der hat das dann profimäßig aufgezogen?! Ob das böse Spiel aufgeht ist noch nicht ausgemacht!
Vielleicht ist der Wurf über die Schweiz ja ein Bumerang für die "Freunde".

Feind, Todfeind, Parteifreund ....
...

Wie mit Spenden umzugehen ist,

muß man sich schon ansehen, wenn man eine Partei gründet oder ihr beitritt.

Wer dann noch auf einem moralisch ambitioniert hohen Ross reitet, darf sich daran messen lassen.

Spätestens seit den Ermittlungen gegen andere Parteien mit der Folge klarer Gesetze und Vorschriften und ebensolcher Ahndungskataloge sollte man schon wissen, mit welchem Geld man rechnen darf und mit welchem nicht.

Egal, welcher Partei man angehört.

nicht mein Vergleich

Ich habe lediglich die Aussage "Kohl musste nicht zurücktreten" kommentiert.
Unabhängig von der Höhe oder Systematik des (möglichen) Vergehens halte ich es für vollkommen unerheblich ob es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart andere eventuell vergleichbare Vergehen anderer gab oder gibt.
Nur weil etwas von anderen gemacht wird oder wurde, wird eine mögliche Tat nicht besser...

Ferkelchen 19:36

Wirklich?

Ich sehe in den bekannten Fakten da noch die Kontennutzung durch Dritte zur Verschleierung der Geldquelle.

Wenn man unterstützt, sollte man schon den Mut haben, sich dazu zu bekennen.

Und genau daß das nicht erfolgte, hätte das Alarmsignal für die AfD sein müssen. Da wäre umgehend zu prüfen gewesen.

Naja...

wenn Sie das so sehen wollen. Aber es bleibt trotzdem illegal.

Nun nähert

sich diese Partei den Gepflogenheiten der etablierten Vorzeigedemokraten an und dann ist es auch nicht recht. Da verstehe einer die Welt.

Großartige Analyse

Hochachtung, Frau Dohr. Eine sehr gute, sehr spannende, sehr stichhaltig-glaubhafte, sehr prägnante und doch umfassende sowie überhaupt auf hohem Niveau des klassischen Journalismus geschriebene Analyse. Preiswürdig. Ein innerliches Fest, Ihren Beitrag zu diesem wichtigen Zeitpunkt zu lesen.
Nun müssen die weiteren Aufdeckungen, Äußerungen und Aktionen der Beteiligten während der nächsten Zeit beweisen, ob die Prognosen und Vermutungen stimmen.
Liebe ARD: bitte mehr davon. Am besten täglich.

Die AFD zerlegt sich selbst

aber das ist nichts worüber man sich ernsthaft Sorgen machen müsste.

Ferkelchen 19:36

„Wenn selbst die Eidgenossen aus der Schweiz für die AFD spenden, kann man das als Ritterschlag bewerten“
Tja typische Hybris der rechten, nun seid ihr sogar in der Schweiz das Volk. Es haben nicht die Eidgenossen gespendet sondern eine Person. Solche verirrten Seelen, denen Gesetze völlig egal sind, gibt es wohl auch unter den Eidgenossen

Sekte

Manchmal hat man das Gefühl die AfD sei eher Sekte als Partei. Die Gläubigen ignorieren jeden Beweis und alle Argumente gegen ihr Glaubenskonstrukt.
Wilde Beschuldigungen ala „alle anderen sind viel schlimmer und bei uns ist es eine Hexenjagd“ , Realitätsverweigerung „alles Fakenews“ und Verschwörungstheorien wechseln sich ab.
Sich damit inhaltlich und argumentativ auseinanderzusetzen wird immer wieder gefordert, ist aber schlicht unmöglich.

@Joe70

"Leider bringt der Artikel keine Fakten zu Tage, sondern hat den Geruch von Schlammschlacht.
Mutmaßlich halte ich die Vorwürfe allerdings für mutmaßlich nicht in Ordung, mutmaßlich."

Nicht die TS liefert keine Fakten, die AFD sollte endlich Fakten liefern, aber dies kann man ja von Populisten nicht erwarten!

Die Grünen kassieren auch nicht schlecht

Parteispenden sind nicht verboten, sondern gewollt. So kann man seiner Wertschätzung Ausdruck geben und im legalen Rahmen politische Arbeit unterstützen.

Falls es interessiert: Auf Lobbypedia kann man anschauen, wer wieviel Geld erhält - natürlich nur die "offiziellen Zahlen".

Großspenden von natürlichen Personen erhalten am meisten von allen (2017): Na? .. Wer rät es? Die Grünen!

Ritterschlag?

13. November 2018 um 19:36 von Ferkelchen

Ritterschlag? Für was denn? Wo ist den Helvetia für Deutschland ein Vergleichsmaßstab?

Die AfD fordert doch stets und laut die sofortige Ausweisung von irgendwie straffällig gewordenen Ausländerinnen und Ausländern. Das Prinzip lässt sich zu leicht übertragen. AfD-Abgeordnete und AfD-Kreisverbände, die gegen Gesetze und Verordnungen verstoßen, müssen sofort ihr Mandat niederlegen bzw. müssen sofort aufgelöst werden.

18:55 gman
Angesichts des so gar nicht zu "Recht und Ordnung" passenden Verhaltens von Frau Weidel und anderen Verantwortlichen in der afd, kurz nachdem auch offen wurde, dass die afd-Bundestagsfraktion unsauber mit Geldern umgeht, ..

Welches Verhalten von Frau Weidel meinen Sie konkret? Hat sie sich bereichert..? Werfen Sie nicht alles in eine Tonne. Ja, abwarten, da kommt hoffentlich noch einiges ans Licht. U.a. wer hat dem Recherchenverbund die Kontoauszüge gesteckt. Warum jetzt? Die ersten Überweisungen kamen 2017. Die Rückzahlung erfolgte im April d.J..
Warum "erst" jetzt? Der Recherchenverbund ist gefragt! Es braucht Antworten, sonst bleibt die ganze Aktion fragwürdig!

@von andererseits, wenn Sie das Schwarzbuch des BdSt zur Kenntnis nehmen, sollen Sie auch fragen, welcher Politiker von manchem Vorgang wusste und welcher Schaden vorliegt. Hier dann in aller Regel ein Schaden zu Lasten der Bürger und Steuerzahler. Konsequenzen, Sanktionen, Rücktritte - Fehlanzeige!

Und wieder das Skandälchen -

Und wieder das Skandälchen -

Hauptsache, es bleibt etwas hängen, scheint das Motto der kontinuierlichen Berichterstattung zu sein.

Dieser "Fall" hat für meine politische Willensbildung jedenfalls rein gar keine Bedeutung.

Und so dürfte es auch anderen gehen, die Wind und Fakten unterscheiden können.

I

Frau Weidel und die AfD

Frau Weidel und die AfD, das innige Verhältnis war stets irritierend. Das hat Frau Dohr in ihrer Analyse gut dargestellt.
Denn, was prägt laut ihrem Selbstbild und ihren Haltungen das rückwärtsgewandte Leitbild der AfD. Auf keinen Fall:
1) Unabhängige intelligente Karrierefrauen in Führungspositionen.
2) Ledige Frauen, die keine Familie mit einem Mann gründen und doch Kinder großziehen.
3) Offen selbstbewusst gelebte Homosexualität.
4) Aktive Unterstützung zum legalen Aufenthaltsstatus von Geflüchteten bzw. Migrantinnen.
5) Geistig wie fachlich überlegene Frauen.
6) Frauen, die sich in der Konkurrenz zu Männern durchsetzen.
7) Frauen, die internationale Erfahrungen haben.
8) Frauen, die für eine klare Linie sorgen wollen.
9) Frauen, die sich Patriarchen nicht unterordnen.
10) Frauen, die trotz aller ideologischen Verbissenheit noch Sympathien wecken können.
Die Intriegenspiele rechtsnationaler Männerbünde auf dem Niveau klassischer Tragödien sollte die "Juden in der AfD" alarmieren.

Überschätzt

Sollte sich die hier im Forum teils so hochgelobte Frau Weidel so leicht von einfältigen Männern aus dem Amt mobben lassen, von denen vorher niemand etwas gehört hat?

Dann ist sie fürchterlich überschätzt worden. Immerhin als Quotenfrau in der Fraktionsspitze durfte sie als Feigenblatt eine Zeitlang herhalten.

Das alles wird seinen Weg gehen ...

... ich bin mir sicher, die Bundestagsverwaltung aka Herr Wolfgang Umschlag Schäuble wird sich der Angelegenheit annehmen.
.
Vermutlich wird die AfD eine Strafe zahlen müssen. So wie viele andere Parteien vor ihr.
.
Alles ganz normal also.

War es eine Falle?

Was bitte ist "dubios" (zit TS) an der Parteispende?

Die AfD hat höhere Beträge als Spende erhalten und diese zurückgegeben. Das war klug, denn es hätte auch eine Falle sein können. Es wäre ja nicht abwegig, hinter diesen Überweisungen den Versuch einer Verstrickung zu sehen.

Was wäre gewesen, wenn diese Spenden nicht zurückgegeben worden wären? Den Aufruhr hätte ich nicht erleben wollen. Da hätte doch sofort der Staatsanwalt auf der Matte gestanden.

@draufguckerin

"Der Regionalverband der AfD hat das Geld zurückgegeben. Das war voll ok und ehrlich!"

Nur leider ein halbes Jahr zu spät. Und deswegen weder voll ok noch ehrlich. Aber das sollte eigentlich jeder, der die Nachrichten seit gestern verfolgt hat, inzwischen bereits wissen ...

re draufguckerin

"Parteispenden sind nicht verboten, sondern gewollt. So kann man seiner Wertschätzung Ausdruck geben und im legalen Rahmen politische Arbeit unterstützen."

Wie gut, dass den "legalen Rahmen" erwähnen. Der ja gerade das Problem der Afd ist.

Ansonsten ist die Feststellung, dass Parteispenden nicht verboten sind, eine banale Tatsache, die gar keiner in Frage stellt.

19:21 von vox moderandi

"" Für mich ist die AfD nach wie vor nicht problematisch wegen eines Parteispenden-Affärchens, sondern inhaltlich politisch. Darum geht es.""
#
Genau,das ist auch meine Meinung.Der politische Inhalt der AfD macht mir große Sorgen ,nicht die Spenden die geflossen sind und auch wieder zurückgezahlt wurden,wenn auch verspätet.. Da nehmen sich andere Parteien auch nicht aus. Wie zB. CDU unter Kohl oder FDP Otto Graf Lambsdorff.

Der "Fall", der keiner ist

„Nach der dubiosen Parteispende ist Alice Weidel in Erklärungsnot“.
Wie so "dubios“?
Dubios höchstens deshalb, weil man nur Vermutungen, aber keine Fakten hat.
Ich finde, die zahlreichen Artikel stehen nicht im Verhältnis zu dem Vorgang. Dazu noch diese Foto mit den dunklen Schatten - was soll uns das sagen?

Klug. Wirklich?

13. November 2018 um 20:24 von draufguckerin

Richtig, der Staatsanwalt wird vermutlich nicht auf der Matte stehen. Aber der AfD-Kreisverband Bodensee wird jetzt aufgrund ach so "klugen" Handelns demnächst vermutlich ernste Post bekommen, per Einschreiben, von Herrn Schäuble, bekanntlich Bundestagspräsident, zweitwichtigster Mann dieser Republik und ebenfalls ein Abkömmling vom "Ländle". Und der ist vom Fach, was die Durchsetzung von Recht und Ordnung sowie Umgang mit Parteispenden anbetrifft. Spaß versteht der nur sehr begrenzt.

Was mich an Frau Weidel beeindruckt hat,...

...war ihre zum erstenmal gezeigte ernste Mimik bei dem Interview, das vor 2 oder 3 Tagen zu sehen war.
Ich kannte sie bislang meist nur süffisant, manchmal (das ist subjektiv) ein wenig satanisch grinsend und dachte, das sei ihr normaler Gesichtsausdruck.
Mir scheint daher, dass sie sich des Ernstes der Lage bewusst war und ist.

@draufguckerin

"Was bitte ist "dubios" (zit TS) an der Parteispende?

Die AfD hat höhere Beträge als Spende erhalten und diese zurückgegeben. Das war klug, denn es hätte auch eine Falle sein können."

Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber meinen Sie das wirklich alles ernst? Denn

1. was daran dubios ist, steht in den diversen Artikeln zu diesem Thema. Bitte noch einmal nachlesen!

2. klug war an der Rückzahlung nicht allzuviel. Dass das Geld nach einer halben Ewigkeit teilweise zurückgezahlt wurde, ändert nichts daran, dass es erst einmal angenommen wurde.

3. dass es eine Falle war, ist natürlich denkbar. Aber dann wäre zum einen Alice Weidel tatsächlich ziemlich naiv hineingetappt und ändert das

4. nichts daran, dass es immer noch ein massives Fehlverhalten seitens der Partei AfD war.

"Was wäre gewesen, wenn diese Spenden nicht zurückgegeben worden wären? Da hätte doch sofort der Staatsanwalt auf der Matte gestanden."

Wie gesagt, die Rückzahlung alleine ändert sehr wenig.

Es gab Spendenskandale bei FDP und CDU

Sie involvierten bei der CDU „schwarze Kasssen“ auf Schweizer (!) Nummernkonten und Vorgänge die evtl sogar im Zusammenhang mit dem damaligen NRW Vorsitzenden der FDP Möllemann standen. Soviel „Mut zur Wahrheit“ sollte schon sein. Die Vorwürfe gegen Weidel sind im Vergleich lächerlich und wirken konstruiert. Die Spendenskandale bei FDP und CDU hatten übrigens keine Rücktritte zur Folge, wenn man den Begriff „personelle Konsequenzen“ so eng fasst.

re draufguckerin

"Was bitte ist "dubios" (zit TS) an der Parteispende?"

Dubios ist eine Parteispende, die von einem anonymen Spender über einen schweizer Strohmann gestückelt zwecks Verschleierung gezahlt wird.

Können Sie sich eigentlich selbst denken. Aber Sie kommentieren hier ja im Alles-Abstreiten-Modus.

re möbius

"Es gab Spendenskandale bei FDP und CDU"

Ja, gab es. Und es gab auch Hexenverbrennungen durch kirchliche Gerichte.

Nur hat weder das eine noch das andere mit dem Jahr 2018 zu tun.

19:44, deutlich

>>Parteifreunde
dann braucht man sonst keine Feinde. Das ist in der SPD so, in der CDU wahrscheinlich auch und offenbar auch in der AfD. Scheint doch eine recht normale Partei zu sein.<<

Ja.

Etabliert eben.

Nichts neues in der BRD...

Spende

Man will die AFD mit allen Mitteln in die Knie zwingen was aber nicht gelingen wird.Wie groß muss die Angst der Etablierten sein.

Darstellung: