Ihre Meinung zu: Spahn will bis 2020 elektronisches Rezept einführen

13. November 2018 - 8:28 Uhr

Ärzte sollen ihren Patienten nach einer Video-Sprechstunde künftig auch Rezepte auf elektronischem Wege ausstellen können. Dies kündigte Gesundheitsminister Spahn in einem Zeitungsinterview an.

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Kommentare

Der tatsächliche Digitalisierungsminister: ...

Jens Spahn!

... ob darüber die anderen, dringenden Baustellen nicht doch etwas zu kurz kommen? ... Aber OK, man hat ja längst schon keine Erwartungen mehr, daß Gesundheitspolitik wieder mehr nach Werte- und weniger nach ökonomischen Maßstäben gemacht wird!

Finde ich gut

Dann wird der nächste Schritt sein, das Rezept von Handy an die Online Apotheke zu schicken.

2 Wege weniger.

Die Pflegemittel für meine Eltern ordere ich jetzt schon über Whatsapp.

Ich weiß, dass das gelesen werden kann aber wer interessiert sich schon für Betteinlagen Desinfektionsspray und 1 x Waschlappen.

Oder für meine diversen Medikamente, das Rezept für Penicillin und Cortison schick ich im Notfall auch per Whatsapp und bekomme den Kram 10 Minuten später an die Haustür.

Sicher gibts da Grenzen. Wer sich mit einem Tripper plagt oder Aids hat sieht das wohl anders aber der muss auch in die Apotheke.

Kranken Arbeitnehmern nützt das wenig

Die brauchen immer noch den gelben Schein aus Papier und müssen nach aktueller Rechtsprechung dafür Sorge tragen, daß dieser innerhalb weniger Tage dem Arbeitgeber und der Krankenkasse als Papier vorliegt. Auch, wenn sie dazu erstmal bei Wind und Wetter zur Post müssen, um Briefmarken zu besorgen, und dann zum Briefkasten, um die Briefe aufzugeben.

Die Einführung einer elektronischen Krankmeldung wäre ein echter Fortschritt im Sinne der Gesundung des Patienten. Vom Arzt zur Kasse, von der Kasse zum Arbeitgeber. Elektronisch miteinander vernetzt sind sie dank Meldepflichten schon längst.

Ärzte im ländlichen Raum

Das ist doch großartig. Die Hausärzte können sich im ländlichen Raum ansiedeln, wo man aufgrund niedriger Morgen und Lebenshaltungskosten viel Geld spart und gleichzeitig können sie per Video auch von Münchnern und Flensburgern konsultiert werden, weil sie sonst dort bestimmt keine Arbeit haben... wzF, dieses Gesetz löst kein ursächliches Problem

Na endlich

Das ist ja mal ein Schritt nach vorn, insbesondere für diejenigen unter uns, die Dauermedikamente nehmen und somit nicht für jedes Wiederholungsrezept beim Arzt vorstellig werden müssen.
Und wenn nun - unter unbedingter Beachtung des Datenschutzes! - alle Dauerrezepte auf der Gesundheitskarte verfügbar wären, würden, auch beim Besuch anderer Ärzte, keine unnötigen Risiken durch Unverträglichkeiten entstehen.

gerechtes Handy-gerechtes Rezept

In der Ankündigung der Themenwoche wird die Frage gestellt: können Handys gerecht sein?
Es wird erwähnt, dass es eventuell grüne Handy von den führenden Produzenten geben soll.
ABER: es gibt sie schon die gerechten Handys! Shiftphone aus Deutschland und Fairphone aus den Niederlande produzieren solche Handys, die nicht absolut, aber sehr viel gerechter und sehr nachhaltig sind.
Es wäre schön, schon in einer Ankündigung der Themenwoche davon etwas zu lesen, das würde sicher mehr Menschen reizen, sich diese auch anzusehen!
Noch mal: Shiftphone und Fairphone gibt es schon und es sind gute Handys - und damit kann mensch auch gute Rezepte erhalten!

Themenverwandte Frage

Wie geht es eigentlich der (digitalen) Gesundheitskarte?

Wer Fortschritt und Zukunft nur dadurch gestalten will, daß er an jeder möglichen und unmöglichen Stelle inflationär den Begriff 'digital' ausstößt (ohne ihn - womöglich - überhaupt verstanden zu haben), ist mit Sicherheit ein adäquater Gestalter unserer Zivilisation.

Kann man Minister eigentlich schon durch eine Minister-App ersetzen (nach dem Motto: Wisch den Spahn)?

E-Rezept: Arzt - KV - KV-Patient = Spamordner

Wozu überhapt noch zum Arzt,
wenn die Sachbearbeiter bei den Krankenkasse ,
entscheiden ob man überhaupt dieses Rezept bewilligt bekommt :-)

Ich lasse mir heute schon das

Ich lasse mir heute schon das Rezept direkt zu Apotheke leiten. Und den kram kriege ich abends gebracht. Wozu hat man Schulfreunde die Arzt und Apotheker sind und dazu in der Nachbarschaft wohnen?

@Lyn

Ich weiß, dass das gelesen werden kann aber wer interessiert sich schon für Betteinlagen Desinfektionsspray und 1 x Waschlappen.

Jepp wer so Argumentiert braucht auch kein Arzt Patient "Geheimnis" mehr … Wozu auch … Steht doch in Whats App (und im FB) das ist krank bin und was ich habe ,.,,

Auf dem ersten Blick haben Sie, natürlich Recht es interessiert keinen das Sie Betteinlagen brauchen.
Wobei ? hmm Krankheit in der Familie ? ist das Vielleicht genetisch bedingt ? Also ich würde PflegeZusatzkostenpauschale bei der nächsten Versicherung empfehlen … Könnte JA was kommen. Pflegen tun sie auch ja ? hmm als Arbeitnehmern könnten Sie mehr ausfallen. Nein da stell ich lieber den andern ein … Der bestellt immer nur Müsli …

Denken Sie darüber mal nach und nein das ist längst kein Sifi mehr

@ Lyn

"Ich weiß, dass das gelesen werden kann, aber wer interessiert sich schon für Betteinlagen, Desinfektionsspray und 1xWaschlappen?"

Alle, die Ihnen das Geld aus der Tasche ziehen wollen, indem sie die empfindlichen Punkte Ihrer Situation ausnutzen. Pflegende Angehörige, die sich überfordert fühlen, sind besonders anfällig für Angebote von "Hilfsmitteln", die ihnen Entlastung versprechen. Gleiches gilt für verzweifelte Kranke. Es gibt ja schon genug Gesunde, die sich online jeden Mist andrehen lassen. Wenn das auf Sie nicht zutrifft - herzlichen Glückwunsch für Ihre Stabilität.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Aber es muss irgendwie sichergestellt werden, dass die Online-Verordnung nur dann in Frage kommt, wenn die Diagnose zweifelsfrei ohne Arztbesuch gestellt werden kann. Bei Dauer-Medikamenten wäre es zum Beispiel eine echte Verbesserung. Da rufe ich jetzt bei der Praxis an, spreche meinen Rezeptwunsch auf "Band" und gehe dann am nächsten Tag in die Praxis, um dieses überflüssige Papier abzuholen.
Allerdings muss es eine Lösung für Privatpatienten geben, die derzeit erst gegen Einreichung eines Rezeptes ihr Geld erstattet bekommen.

Dampfplauderer Spahn

Zeigt mal wieder dass er null Ahnung von der Materie hat und nur heisse Luft produziert. Seit zehn Jahren wird mit Milliardenkosten an der eGK rumgebastelt, und was kann sie bislang? Eigentlich nur dasselbe wie die alte Karte, aber jetzt mit Foto.

Jetzt zu fordern dass sich die verschiedenen Interessenverbände innerhalb von einem halben Jahr auf eine technische Lösung für Remote-Rezepte einigen grenzt schon an Realitätsverweigerung. Von einer Umsetzung reden wir besser erst gar nicht.

Und sowas will CDU-Chef und womöglich noch Kanzler werden.

Elektronisches Rezept

Herr Spahn will nur was zeigen weil sonst nicht viel kommen wird. Aber könnte es nicht sein , dass diese Art der "Untersuchung" auch damit zusammen hängt, Krankenscheine auf einfache Art zu bekommen ? Das ist doch dann schon entscheidend leichter zu machen !
Die Krankenstände werden es dann zeigen.

E-Rezept - Hat Norwegen schon seit einigen Jahren.

Aber ich bezweifle, dass damit wirklich Geld gespart wird.

In Norwegen wurde es eingeführt, um Papier zu sparen. Vom Geld hat keiner gesprochen.
Die Idee mit Papier sparen könnte aufgehen. Die Norwegische Papierindustrie beginnt zu spüren, dass in vielen Bereichen, versucht wird, Papier zu sparen.

Dass mit diesem E-Rezept Geld gespart wurde ist mir nicht bekannt.
Für mich hat es weder Vor- noch Nachteile gebracht. Die brauchen auf der Apotheke etwas länger, um zu kontrollieren, ob es noch gültig ist, aber sonst ist alles beim Alten.

Wer sich dafür interessiert?

@Lyn

Alle die, die nach hilfbedürftuigen suchen, um sich an ihnen zu bereichern.

Am besten gleich den Schlüssel unter die Fußmatte legen...

Spahn hat offenbar nicht wirklich etwas wichtigeres zu tun. Politik light eben.
Dieses Thema könnte er anfassen, wenn die anderen Baustellen endich vorangehen.

Wenn ich mir vorstelle, das der sich als Kanzer beweben will - nichts von den wirklich wichtigen gesellschaftlichen Herausforderungen wird er sich wirklich vornehmen, da bin ich mir sicher.

Tolle Idee

ich finde es prima wenn an die Jungen Leute in der großen Stadt gedacht wird, die reichlich Geld für passend Handys und Verträge haben.
In der Stadt gibt es ja auch ausreichend Ärzte.
Was macht der Rentner auf dem Land ohne Netz und ohne das teure Handy ? mit Vertrag, und Arzt gibt auch keinen.
Und um der Apotheke das Handy vorzulegen muss er sehen wie man in die Stadt kommt.
Der Herr Spahn wird mir immer sympathischer mit seinen Ideen und der CDU, im Netz ist außer den paar genannten Kleinigkeiten, nichts sicher.
Der bringt die CDU den Menschen richtig nahe, so das entweder nicht mehr wählen gehen, oder sich was anderes suchen.
Ich denke wir haben andere Probleme als Dinge auf das Handy der Jugend zu senden.

@Karl Klammer..

Wer ein Rezept bekommt und wer nicht entscheidet nicht der Kassenvertreter vor Ort sondern im Hintergrund agierende Mitarbeiter des MDK..
Die haben die Macht im Gesundheitswesen, nicht der Patient oder der Arzt, der was verschreibt.
Ich hatte im letzten Winter viel Schriftverkehr mit dem MDK wegen einer neuen Therapie des Hirntumors meiner Frau, die die AOK nicht zahlt..

Elektronisches Rezept ist das Ende der klassischen Apotheken, die in vielen Kleinstädten längst zu Treffpunkten von älteren Anwohnern werden.

@Lyn..ich möchte nicht wissen, wer alles Ihre Bestellungen über WhattsApp mitliest oder sich Gedanken drüber macht.

Ich vertrau meiner Apotheke vor Ort, deren Mitarbeiter und Chefs ich z.T. seit Jahrzehnten kenne..

Na super

dann dürfen wir ja bald auf den google-Arzt hoffen, nach dem google Auto. Spahn beweist nur, daß 90% der Menschen zum Arzt gehen, weil sie keine 3 Tage mal schauen können was passiert. 3 Stunden Bauchiweh, und schon zur Notaufnahme..es KÖNNTE ja was sein... DENEN freilich könnte online geholfen werden.... Aber da wäre es das beste, die Rezeptpflicht ganz abzuschaffen, und wie in Marokko die Apotheker besser ausbilden und ihnen mehr Rechte einzuräumen.

Wie der Herr Minister sich

Wie der Herr Minister sich vorstellt, dass ein Patient per Videokonferenz eingehend untersucht und kompetent beraten wird, um anschließend die richtigen Medikamente in richtiger Dosierung zu bekommen, das entnehme ich dem Artikel leider nicht.
.
Es ist das Wesen eines Arztbesuches, dass der Arzt den Patienten "live und in Farbe" in Augenschein nehmen kann. Gute Ärzte tun das auch. Insofern wäre die Telesprechstunde (vielleicht sogar als Gruppentherapie für Patienten mit ähnlichen Symptomen) eher ein Rückschritt, oder auch ein verzweifelter Versuch, irgendwo Kosten zu sparen, wo man definitiv nicht sparen sollte.

@09:02 von Karl Klammer

>> Sachbearbeiter bei den Krankenkasse ,
entscheiden ob man überhaupt dieses Rezept bewilligt bekommt :-)<<

das kommt auf das Rezept an.

Sehr teure Pflegehilfsmittel, z.B. ein Pflegebetteinsatz, Kostenpunkt ca. 900 €, müssen natürlich genehmigt werden.

Dann gibts einen freundlichen Anruf von der zuständigen Sachbearbeiterin der Krankenkasse und ein nettes halbstündiges Telefonat.

Eine Überweisung zum MRT ist theoretisch kein Problem, dummerweise geht das auch ins Budget und der Hausarzt uberlegt sich diese Überweisung 3 X und schickt den Delinquenten lieber erst zum Orthopäden - in der Hoffnung, dass der das in sein Budget nimmt.

Endlich mal ein erster Schritt die

Abläufe aus dem letzten Jahrtausend mit den Mitteln der Gegenwart etwas effizienter zu gestalten. Fokussierung der Aufwände auf die Gesundheit des Patienten und nicht auf Verwaltungsabläufe.

Ich sag ja

der Spahn ist nicht ganz normal.
Der hat einfach zu viel Science Fiction geguckt.
Habe es bereits schon zu einem anderen Beitrag gepostet.
Schon alleine die Gesundheitskarte aufs Handy zu verlagern ist für mich nicht tragbar, da Google & Co mit Sicherheit auch einen Weg findet, an diese Daten heranzukommen. Hacker mit Sicherheit auch.
Lass mal gut sein, Herr Spahn und bleib bei deinen Comics.
Und jetzt gibt es noch eine virtuelle Ohrfeige.

Man merkt

dass Herr Spahn wenig bis keine Ahnung von der Materie hat.
Mir wird Angst und Bange wenn ich mir vorstelle dieser inkompetente Mann aus zukünftiger CDU Vorsitzende oder gar als Kanzler.

Aktionismus

In meinen Augen gehören all diese vorgeschlagenen "Verbesserungen" in den Topf "Zeit- und Geldverschwendung". Denn solange wir weder in Deutschland noch in Europa eine, auch für Privatpersonen einfach zu handhabende, Verschlüsselungs-Technologie flächendeckend im Einsatz haben, werden solch sensible Daten in elektronischer Form nicht ausgetauscht werden dürfen. - Die DSGVO lässt - zu Recht - grüßen.

gibts schon

Das gibts schon - allerdings analog. Ich bestelle die Dauermedikation von meiner Frau und mir telefonisch bei unserer Hausarztpraxis, zweimal am Tag, 12 und 18 h, bringen die die gesammelten Rezepte in die Apotheke (gegenüberliegende Straßenseite), am Nachmittag oder am Folgetag wird geliefert. Und das 4 mal die woche, das reicht normalerweise.
Habe ich ein Rezept eines anderen oder Notarztes, gebe ich das telefonisch der Apotheke durch, dann übergebe ich dem Fahrer bei Lieferung das Rezept.
Das Sytem funktioniert seit Jahren, sowohl in Frankfurt am Main bei meiner damaligen Hausarztpraxis, als auch seit über 2 Jahren hier in dem 400 Seelen-Kaff, mit der Apotheke in über 4 km Entfernung.
Warum sollte ich mir also ein Smartphone zulegen, denn mein Uralt-Laberknochen, den benutze ich nur als tragbare Notrufsäule, könnte das mit dem diditalen Rezept gar nicht.
Erst Denken, Herr Spahn, und dann nicht gleich jedem technischen Hype nachrennen.
Und mal über die Gesundheitscard nachdenken.

@Dampfplauderer Spahn 9:38 von _G1

"Zeigt mal wieder dass er null Ahnung von der Materie hat
und nur heisse Luft produziert."

Etwas anderes erwartet?
Die eGK, die technisch schon überholt ist, soll jetzt quasi
mit kaum verhohlenem Zwang den Ärzten und Patienten aufgedrückt werden.

Jetzt auch noch die Gesundheitsdaten der Deutschen in die 'Klaut'.
Nix von den Ösis gelernt?
Die haben dasselbe System schon länger laufen,
zur Freude osteuropäischer Datenhändler.

Schöne neue Welt

Ich erkläre dem Arzt in einer Video-Sprechstunde meine Symptome.
Er erklärt mir was ich habe und schickt mir elektronisch mein Rezept.
Ich schicke das Rezept zur Apotheke und zahle per Online-Überweisung .
Die Post bringt mir dann einige Tage später mein Medikament.
Ich nehme es wie vorgeschrieben ein und gesunde.

Spahn will.... vor allem

Spahn will.... vor allem eines: in seiner (ziemich aussichtslosen) Lage im Rennen um den cdu-Vorsitz punkten, und dafür sind ihm auch so unsinnige Dinge wie das elektro. Rezept ein probates Mittel. Es ist wieder ein Vorschlag, der zeigt, dass er wenig Ahnung hat und so gut wie kein Interesse zeigt an wirklich guter ärztlicher Versorgung, Arzt-Patient*innen-Verhältnis - der kleine Nutzen, den die Idee dem ein oder der anderen bringen kann, hätte jeder Referent oder gar Praktikant auf den Weg bringen können...
Selbst bei der Wiederbelebung der Debatte um Organspende zeigte Spahn wenig Sachkenntnis und Sensibilität: "Ich sehe in dieser Debatte eine große Chance, auch für unser Selbstbild als demokratische Nation." schrieb er in der FAZ - und zeigte auch damit, worum es ihm geht: staatsmännisch zu wirken jenseits seines derzeitigen Fachressorts; selbst in dem FAZ-Beitrag über Organspende brachte er das Thema "Migration" unter - sein Leib- und Magenthema in der Merkelnachfolge.

Im Prinzip eine gute Idee.

Zumindest für den 32-jährigen Bürohengst, der zum einen mit Handys umgehen kann und zum anderen sich (zurecht) fragt, wieso er für Novalgin ein Rezept braucht. Einer weniger, der im Wartezimmer rumrotzt und dort seine Viren verteilt.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Gros der Patienten im Wartezimmer beim Hausarzt deutlich jenseits der 60 ist und tendenziell eher wenig technikaffin ist. Meine Oma ist froh, wenn sie Fernseher und Tastentelefon bedienen kann, die wird garantiert kein Rezept per App wollen.

"Durch Telefon und Hose gibts keine Diagnose!"
Das wurde Generationen von Medizinstudenten eingebläut. Allerdings ist eine gute Anamnese oft schon (mehr als) die halbe Miete. Genau mit solchen Mitteln wird ja mittlerweile (gottseidank) auch versucht, Bagatellfälle von den hoffnungslos verstopften Notaufnahmen fernzuhalten. Ganz abgesehen davon, dass woanders Telemedizin schon Gang und Gäbe ist (Outback etc.) und auch ohne Murren akzeptiert wird.

Der Staat als "Digital-Vorreiter"

Vielleicht kann sich hier im Forum, oder da draussen, irgend jemand an ein staaatlicher-seits angeschobenes "Digital-Projekt" erinnern, das funktioniert hat, und/oder für den Bürger eine Verbesserung gebracht hat und im Kostenrahmen geblieben ist.
Wie´s mit der Digitalisierung "klappt" wurde ja fulminant bei der Hessenwahl bewiesen.

10:08 von kuk-saar "Ich sag

10:08 von kuk-saar

"Ich sag ja
der Spahn ist nicht ganz normal."

Das ...

Oder einfach nur skrupellos karrieregeil und null interessiert im Sinne der Versicherten zu handeln.

Er ist Lobbyist durch und durch. Und ein ziemlich unterbelivhteter noch dazu.

Rezept

in Schweden ist das online Rezept schon ewig normal. Der Arzt gibt das Rezept online ein und ich kann in jeder Apotheke in Schweden mit meiner Personennummer die Tabletten usw. aushändigen lassen.

Wehe, das Netz fällt aus!

Wie abhängig sollen wir denn noch gemacht werden von der fragilen, angreifbaren digitalen Infrastruktur? Und alles nur, weil es schick ist und einige wenige trefflich daran verdienen können.

Schöne neue Welt!

@udobernd Fairphone und E-Autos

Wer wegen Kobalt und andern Rohstoffen ein Fairphone kaufen will, sollte nie ein E-Auro kaufen.
Dort wird in den Batterien ein Vielfaches an Kobalt und anderen knappen Rohstoffen verbaut.

Ach ja und übrigens,...

...natürlich sind die Gesundheitsdaten, die dadurch in Umlauf kommen, wieder sowas von sicher und niemals in Gefahr, in falsche Hände zu geraten, nicht wahr?

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