Ihre Meinung zu: Bundesregierung will Kinder besser vor Missbrauch schützen

12. November 2018 - 10:25 Uhr

Beim Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern im Netz soll das Recht verschärft werden. Das kündigten die Ministerinnen Barley und Giffey an. Betroffen sei unter anderem das Jugendmedienschutzgesetz.

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Kommentare

Nett, aber sinnlos.

In Zukunft soll es also eine Straftat sein, sich mit Kindern verabreden zu wollen, sofern dies mit der Absicht eines Missbrauchs geschieht. Das klingt in der Theorie sehr gut, dürfte aber praktisch nicht umsetzbar sein. Ich glaube nicht, dass ein Pädophiler so doof ist und seine Straftaten dem Kind schon vor dem angestrebten Treffen ankündigt.

Mehr Schutz für Kinder lässt sich meiner Meinung nach nicht durch neue Strafbestände erreichen, sondern durch eine bessere Aufklärungsarbeit - sowohl präventiv für die Pädophilen, als auch bei der Strafverfolgung.

Danke Frau Barley und Frau

Danke Frau Barley und Frau Griffey !

Das ist dringend an der Zeit !

Die Internet-Täter im Ausland...

... Sind so gut wie unverwundbar, besonders ausserhalb der EU. Hier muss dringend noch gearbeitet werden, und nicht nur im Kinder- und Jugendschutzbereich.

#Neuland

Da beweisen die Herrschaften mal wieder eindrucksvoll, daß sie vom "Neuland" absolut Null Ahnung haben.
Ausländische Anbieter interessiert deutsche Gesetzgebung einen feuchten Kehricht.

Missbrauch von Kindern?

Eine furchtbare Tat, die zu nachhaltigen psychischen Schäden in der Kindesentwicklung führt. Allein, das ist schon Grund, das Strafrecht zu verschärfen, Der bisherige Strafrahmen ist viel zu gering. Eine Einstufung als Verbrechen halte ich für angemessen.
Abgeschafft werden sollte ebenfalls die Privilegierung des Klerus. Die Strafverfogungsbehörden sollten auch bei Kenntnis von Straftaten des Klerus Anklage erheben dürfen!

@Vigilante, 10:53

Da beweisen die Herrschaften mal wieder eindrucksvoll, daß sie vom "Neuland" absolut Null Ahnung haben.
Ausländische Anbieter interessiert deutsche Gesetzgebung einen feuchten Kehricht.

Die deutsche Gesetzgebung ist aber nun mal das einzige, was ad hoc zu ändern ist. Oder plädieren Sie dafür, gar nichts zu unternehmen?

Opferschutz und Täterverfolgung

Ich begrüße den Vorstoß der Justizministerin sehr!

Gewalt gegen Kinder - dazu gehört eindeutig sexuelle Gewalt - ist kein Kavaliersdelikt!

... bei aller Freizügigkeit und moderner Lebensweise, für Sexualität müssen folgende Massstäbe konsequent gelten:

- Sicher
- Gesund
- Einvernehmlich

(= "Safe Sane Consensual", falls das bekannt ist)

Von Einvernehmlichkeit kann bei Kindern nie die Rede sein ...

... und auch in allen anderen Fällen müssen die Massstäbe gelten!

Wer dagegen verstößt, gehört eindeutig als kriminell benannt und bestraft!

Wollen is immer gut ....

Dass die Bundesregierung Kinder besser schützen will ist lobenswert, doch offensichtlich hängt es ja immer wieder an Einzelfällen in den Bundesländern - es gibt genügend Medienberichte über das Versagen kommunaler Ämter. Gesetze gibt es, es mangelt jedoch eher an Menschen, die Verdachtsmomenten nachgehen. Wenn es denn nicht nur (wieder) leeres Gerede der Bundesregierung ist, dann sollte sie den Ländern entsprechend mehr zweckgebundenes Geld aus den Steuereinnahmen geben. Solange das nicht gewährleistet ist, kann der Bund erlassen was er will...

Jugendschutz

... ist richtig und wichtig.
Aber Achtung, der Politik dient er oft als Vorwand für die Einschränkung der Freiheit von Kunst, Meinung und Presse. Den deutschen Politikern ist das Internet von Anfang an ein Dorn im Auge. Denn hier fehlt Ihnen oft der Zugriff auf Inhalte und Meinungen. Und das ist auch gut so!!!
Für die Erziehung und den Schutz der Kinder sind die Eltern verantwortlich!! Eltern, die dieser Verantwortung nicht gerecht werden können, sollte man Hilfe anbieten.
Dies wäre allemal besser, als für jede Internetseite eine FSK Freigabe zu vergeben. Wer das will, möchte den absoluten Überwachungsstaat.

Vielleicht nicht ganz zu Ende gedacht

Vielleicht packen die Damen das Problem am falschen Ende an. Das wichtigste ist die mediale Bildung der Kinder und Eltern in der Schule. Dafür müssen mehr Mittel für die Schulen zur Verfügung gestellt werden. Leider sind solcher Präventionsmassnahmen an Schulen noch immer eher die Ausnahme. Ausserdem, wie möchte man denn die Absicht einer sexuellen Straftat beweisen? Ein Täter wird dies wohl kaum im Netz so einfach preisgeben. Zudem ist es ohne Weiteres Möglich unter der Identität eines Anderen im Netz zu agieren. Macht sich somit ein Ahnungsloser Nutzer Strafbar?

Schutz von Kindern ist natürlich äußerst wichtig...

aber hier begeben wir uns in eine Grauzone die so ihre Tücken hat. Sogenannte Honeypots sind bisher aus guten Grund nicht bei uns angewendet worden.

@frosthorn, 11:26

Das *Richtige* unternehmen, wäre schön - denn nicht alles lässt sich mit Gesetzesverschärfung lösen.
In diesem Fall ist sie, wie gesagt, größtenteils sinnlos.

Das einzige, was hilft, ist Aufklärung von Kindern. Auch vor 30 Jahren schon war es sinnvoller, Kindern beizubringen, nicht mit Fremden mitzugehen als die Gesetzesschraube weiter anzuziehen.

Soll das ein Witz sein? Jedes

Soll das ein Witz sein?

Jedes Kind kann bei google sonst was eingeben und wird von google die entsprechenden Ergebnisse ausgespuckt bekommen, egal ob die im jeweiligen Land sittenwidrig oder illegal sind.

Da google eindeutig mächtiger ist als die Bundesregierung, wird sich daran nichts ändern und Kinder können auf google weiterhin zu jeder Perversion von der sie hören die Bilder finden.

Aber unsere Bundesregierung war stets bemüht.

Ahnungslos?

Seit Jahren hat die Politik nichts gehen die Internetkriminalität erreicht. Wie wollen sie Kinder schützen? Ich bin neugierig.

@Shuusui, 12:17

Soll das ein Witz sein?
Jedes Kind kann bei google sonst was eingeben und wird von google die entsprechenden Ergebnisse ausgespuckt bekommen, egal ob die im jeweiligen Land sittenwidrig oder illegal sind.

Soll Ihr Beitrag ein Witz sein? Es geht überhaupt nicht darum, dass Kinder irgendwelche Pornoseiten über Google finden. Lesen Sie mal den Artikel.

@ No pasaran 10:02 Uhr

"Die Internet-Täter im Ausland...
... Sind so gut wie unverwundbar, besonders außerhalb der EU. Hier muss dringend noch gearbeitet werden, und nicht nur im Kinder- und Jugendschutzbereich."
Möglicherweise wäre eine weniger intensive Freigabe von sensiblen Daten durch Nutzer bereits hilfreich(er)?!

@ frosthorn 11:26 Uhr

" Oder plädieren Sie dafür, gar nichts zu unternehmen?"
An erster Stelle würde ich den Umgang mit sensiblen Daten durch Nutzer als eigenverantwortliche Stellschraube sehen!

13:07 von MaWo @ frosthorn

13:07 von MaWo
@ frosthorn 11:26 Uhr
"" Oder plädieren Sie dafür, gar nichts zu unternehmen?"
An erster Stelle würde ich den Umgang mit sensiblen Daten durch Nutzer als eigenverantwortliche Stellschraube sehen!"

Wir sprechen hier von Kindern !

Da lässt sich das nicht auf abschieben plädieren!

11:57 von ES2 "Vielleicht

11:57 von ES2
"Vielleicht nicht ganz zu Ende gedacht
Vielleicht packen die Damen das Problem am falschen Ende an. Das wichtigste ist die mediale Bildung der Kinder und Eltern in der Schule. Dafür müssen mehr Mittel für die Schulen zur Verfügung gestellt werden. "

Was sie meinen sind präventive Maßnahmen.

Das ist eine ganz andere wihtige Baustelle.

Hier geht es um konkrete Kontaktanbahmungen.

Also hier sind die Täter schon zehn Schritte weiter.

12:16 von

12:16 von Vigilante
@frosthorn, 11:26
"Das *Richtige* unternehmen, wäre schön - denn nicht alles lässt sich mit Gesetzesverschärfung lösen.
In diesem Fall ist sie, wie gesagt, größtenteils sinnlos.

Das einzige, was hilft, ist Aufklärung von Kindern. Auch vor 30 Jahren schon war es sinnvoller, Kindern beizubringen, nicht mit Fremden mitzugehen als die Gesetzesschraube weiter anzuziehen."

Ich fürchte Sie haben nicht veratanden, um was es geht:

Täter täuschen Kindern vor Kinder zu sein, um Kontakte anzubahnen.

Da hilft es wenig Kinder NUR aufzuklären.
Denn Kinder weden gezielt getäuscht.
Das können Kinder nicht durchschauen. Das durchschaut auch kein Erwachsener.

17:10 von StöRschall 13:07

17:10 von StöRschall
13:07 von MaWo @ frosthorn
13:07 von MaWo
@ frosthorn 11:26 Uhr
""" Oder plädieren Sie dafür, gar nichts zu unternehmen?"
An erster Stelle würde ich den Umgang mit sensiblen Daten durch Nutzer als eigenverantwortliche Stellschraube sehen!"

Wir sprechen hier von Kindern !"

Sorry, ich meinte:

Da lassen sich das kriminelle Täuschungsabsichten nicht auf "Eigenverantwortung" von Kindern abschieben!

(Bin heut etwas angenervt)

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